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elweb
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Handcompound?

Startbeitrag von el El am 15.03.2015 16:18

Nabend die Herren,

nachdem ich ja mit der Speedy El Schaltung unterwegs bin fehlt vermisse ich auf Bergen doch etwas den 1. Gang und ich kann ja nicht bei jedem starken Berg den 13 Schlüssel rauskramen :(

Kann man ev. mit so einem Schalter
Elektromotor Umkehrschalter
die Polarität der Compundbeschickung D1/D2 drehen, um so auch einen 1. Gang zu haben, und auf "0" eben die 2.?

Der Schalter müßts doch aushalten, da fließen ja nur so 2A (Fragezeichen)?

Aber was ist mit E1, das ja gleichzeitig D1 ist? Wir das dann ein ZündEL?

Die 50 interessantesten Antworten:

der fadendünne compoundwicklungsdraht für 2 A geht v E1 bis E2

der wilde dicke statorspulendraht von D1 nach D2

von Christian s - am 15.03.2015 16:27
Ich habe doch damals den schalbaren Dreigang beschrieben. Überprüf das doch noch mal selbst und dann trau dich.

von R - am 15.03.2015 17:05
Mit einem Schalter ; der 2A kann kannst Du also nur was an der dünnen Wicklung machen aber deren eines Ende ist blöderweise ja am D mit festgemacht.also kann man E alleine nicht wenden ohne den Thrige zu zerlegen.

Du kannst natürlich mit einem massiven Schalter der 200 A aushält D1 u D2 tauschen dann fährts rückwärts also muß auch noch A1 u A2 getauscht werden .also 2 massive schalter u wie bedienst Du die ? also doch besser Schütze aber wohin ?? ... hört sich nach zuviel Arbeit an...

da ists womöglich doch noch einfacher den Thrige zu zerlegen u das E1 Ende extra rauszufädeln und dann mit einem zarten Schalterchen das aus 2 wechslern besteht die E Spule wahlweise in die eine oder andere Richtung zu durchstromen..darf aber nur in stromlosen zustand geschalten werden wegen der abschaltspannungssitzen die bei der Compoundwicklung ja furchtbar hoch sind ... oder man verwendet 2 verschiedene Flyback Dioden für die beiden Richtungen ??

Nur wenn man schon den Thrige zerlegt ob dann nicht Carstens 4 Spulenumbau vernünftiger wäre ?

von Christian s - am 15.03.2015 17:35
Morgen,
Ui, da hab ich woh lD mit E verwechselt..

Richard, Deine Version find ich leider nicht mehr in den Tiefen des Forums ich weiß nur noch, sie war kompliziert..

Hat schon mal emand einen Thrige so weit zerlegt, um sagen zu können, wie schwer die Entflechtung d1 e1 sein könnte?



Das müßte hier das "stoffumwickelte" Kabel rechts unten sein, das am dicken Kupfernen angelötet ist. Das müßte doch eigentlich nach Demontage des Lagerschilds ganz einfach erreichbar sein ohne den Rotor zu entfernen?



Nur wie kann man das Kabel rausführen, ohne den Stator zu durchbohren? Zwischen den Spulen - oder dahinter? durch und links, bei den Lüftungsschlitzen nahe der Antriebswelle raus? Darf auf keinen Fall am Rotor scheuern..

Christian, Du hast da diesen feinen Thrige auf diesem Holzklotzprüfstand drauf, würdest Du mir bitte mal nachschauen, ob sich das ausgehen könnte? Gibts da irgendeinen gangbaren Weg raus? Wenn das ginge wär das die einfachste Lösung für den Compound, so ließe sich wohl sogar eine stufenlose Regelung realisieren, stufenlos gibts ja auch keine Abschaltspitze, Volles Feld bis voller Gegencompound, das wär mein Traum :)
2A ist ja nix, das läßt sich regeln.

Danke für Eure Hilfe Jungs!

von el El - am 16.03.2015 05:36
Suchbegriff "Sparfüchse". Der gesuchte Beitrag ist direkt darüber.
So sieht das aus. Ist eigentlich ganz einfach. Die fliegrnde Sicherung und die Wendeschütze fehlen in der Skitze.
[attachment 1219 IMG_20150316_091135.jpg]
Alternativ geht auch ein Schalter mit zwei Schaltstellungen umd Mittelstellung. Der zweite Gang wird dann etwas länger, da das C. frei bleibt.

von R - am 16.03.2015 07:29

Re: E1 nach aussen legen

Hallo Konstantin !

Hab nachgeschaut . bei mir siehts genau so aus wie auf Deinem Bild

wenn man das stoffumwickelte kabel genau dort abzwickt wo es ans flache angeschweisst ist bekomt man bei mir eine freie Kabellänge von 5,5 cm des stoffumwickelten kabels. diese verlässt die spule ganz oben bei mir 1.5 cm vor ( in Fahrzeugrichtung ) der mitte der oberen Schraubenbohrung der Imbusschrauben also am motor ganz oben. es hätte durchaus eine kleine lusterklemme zum stückeln platz . muß halt hitzefest isoliert werden..... für löten ists da drin womöglich zu heiß ? dann könnte man schon ein kabel nach der riemenscheibenseite zu den dortigen Lüftungsschlitzen zwischen den Polschuhen durchfädeln. Da wäre freie Bahn ( ein Kanal v ca 1x1 cm ) man muß es halt irgendwie befestigen daß es nicht zum Rotor kommt ???.. wenn man es auf der lüfterseite rausführ kann es ev doch dem Lüfter zu nahe kommen.

Eine andere Möglichkeit wäre halt doch ein 6 oder 8mm Loch in das Metall desMotorgehäuses zu bohren nämlich genau an diesem Punkt 1,5 cm VOR der oberen Schraube und 3,5 cm vom Rand des Rotors entfernt. Da würde man nichts gefährliches anbohren der Anker ist dort 2 cm v Gehäuse weg und durch dieses Loch könnte man das 5,5 cm Ende des stoffumwickelten kabels rausführen , gegen durchscheuern nochmal ummanteln u erst heraussen stückeln..

. mit liebe zum detail u pertinaxisolierhülsen hätte dort sogar eine zusätzliche Anschlußschraube wie die 3 anderen ( nur in klein ev 6mm ) platz.

Ist nur die Frage ob Du ohne Motorausbauen genug hineinsiehst um das stoffkabel zu erwischen die rechte Batterie wird wohl auch im Weg sein ??

von Christian s - am 16.03.2015 12:43

Re: E1 nach aussen legen

Ich lass den Motor vorerst noch zerlegt , dann kann ich nochmal messen falls Du Dich doch zum Bohren entschließ t!

von Christian s - am 16.03.2015 12:53
Danke Richard! Tja, ich hab leider nie gelernt, solche Schaltungen zu lesen :(

Christian, Du hast den Motor zerlegt? Dankeschön! Etwas komisch wird mir schon vor dem Gedanken, da ein Loch reinzubohren, aber wenns anders nicht geht? Die Liebe zum Detail mit der Anschlußschraube kann ich mir leider nicht leisten, da hätt ich viel zu viel Angst, daß mir was reinfällt, das ich dann nicht ohne Schaden anzurichten rausbekomme..

Bohren trau ich mich, mit Staubsauger gegen die Späne. Siehst Du, wo das am besten ginge?

Ach ja, nochmal kurz: Würde hinter den Spulen ein angelötetes (wirklich zu heiß?) Kabel richtung Antriebswelle durchpassen? Da kann er nicht am Rotor streifen, ist rellativ sicher befestigt und ich kann mir sogar das Bohren sparen.

Danke für Eure Hilfe :spos:

von el El - am 16.03.2015 20:23
Das Bohren dürfte mit gutem Bohrer ( Der thrige hat doch massive 8mm Wandstärle ) kein Problem sein . Falss Du wirklich bohrst melde Dich nochmal wegen der genauen Maße für die günstigste Stelle..

Schwieriger denke ich ist beim eingebauten Motor gut hinzusehen daß man das stoffummantelte Kabelchen wirklich an der längst möglichen Stelle abzwickt u dann durchfädelt. sieht bei mir am Küchentisch natürlich einfach aus.

Wie heiß es dort unter ungünstigen Bedingungen wird weiß ich ( noch ) nicht ..

Was du mit hinter die Spulen meinst kan ich mir auch nicht vorstellen ... Die Wicklungen reichen bis ans Gehäuse heran .. Zwischen den 4 Wicklungspaketen ist ca 8mm bis 1 cm Platz .. erste Wand davon : Gehäuse 2. Wand : Compoundwicklung 3, Wand Rotor 4, Wand Serienwicklung
es könnte da zB ein durchgeschobenes 8mm kunststoffrohr durchaus fest klemmen.. aber das schmilzt Dir sicher , ein metallrohr scheuert die Wicklungen an. Kabel mit heißkleber montieren geht auch nicht ...

Diese 4 Stück 8mm bis 1 cm platzabstände zwischen den Spulen ist aber auch so ziemlich der einzige Weg der Kühlluft DURCH den Motor .. weiß auch nicht ob das cool ist da noch was reinzustopfen

von Christian s - am 17.03.2015 09:18
Ach ich hatte die Hoffnung, daß hinter den Wicklungen ein kleiner Spalt für den Draht wäre. Ist also nicht.
oh ja, bitte mail mir die günstigeste Stelle, und auch wie dick das Loch werden muß. Wie dick ist der Draht? Irgendwas muß ich auch noch zur Schüzten des Kommutators reinzwicken, nich daß ich ihn ruiniere, wenn ich durch bin. Ich hab etwa 3 Finger breit platz bis zu den Zellen, mit einem Spiegel, einer Nagelschere? zum Abschneiden und einer Mosquitoklemme zum Durchfädeln dürfte das schon gehen.

Brennt mir dieses Poti ab?
200W 1K OHM

Ein Poti wäre schon schon, Stufenlos, und nicht nur so ein Vorwärts-Rückwärts schalter mit Nullstellung.

Danke!! :spos:

von el El - am 17.03.2015 15:42

Re: Re:getrennter E1 Anschluß

... Und wenn es schiefgeht (was ich für dich nicht hoffe!), hätte ich noch einige günstige Thriges im Angebot

von angloswiss - am 18.03.2015 00:45

Re: Re:getrennter E1 Anschluß

Hallo Konstantin ! wenn Du beim Wiederaufsetzen des Kohlenhalters bei dem engen Raum nicht gut hinkommst :

Die kohle an A2 u die gegenüberliegende sind die ersten die vorsichtig auf den Kollektor gehoben wrden müssen da sie weiter vorstehen als die an A1 u deren Gegenüber . Diese müssen nachher rauf.

Ich hab mir 2 St 2mm Bandeisen stücke ( 14 cm lang u 1,5 cm breit ) gebogen daß sie U förmig sind mit 6 cm Spurweite u 4 cm Länge der beiden Seitenstücke .diese mit isoband geschützt daß die Kohlen nicht beschädigt werden... die kann man durch die Lüftungsschlitze vor die zurück gedrängten Kohlen schieben (ca zur hälfte ) dann flutscht der Kollektor gut rein . wenn man sie ganz über die kohlen schiebt hat der Kollektor keinen Platz sogar diese 2mm sind zuviel ...

generell : Ich hätte mir diesen Umbau gespart bis mal die Konsolenlager oder die Riemenscheibe fällig sind dan wärs mit weniger Nervenkitzel gegangen .. Aber versteh schon : es reizt !

von Christian s - am 18.03.2015 06:49

Re: Re:getrennter E1 Anschluß

Nee macht mal - denn Compund zu Separieren sehe ich kein Problem. (hatte ich mir verschiedenlcieh auch überlegt wie man das macht.)

Da diese Spule nicht mit dem Ankerstrom beaufschlagt wird ist das mit der Eigenerwärmung an der Verbindungsstelle nicht so tragisch.
Die Wärme die von den anderen Komponenten kommt - kann man meines Erachtens vernachlässigen.

Denn - A: sollten es größer/gleich 150Grad sein (man darf davon ausgehen das man dann ganz andere Probleme hat. B.Wird ja grade der Wirkungsgrad optimierbar, grade auch bei niedrigen Drehzahlen mit weniger Stromgefahren werden kann.
Nun bei vielleicht maximal 4A reicht eine M3 MS-Schraube gäbe also eine 4,5 bis 5MM Bohrung um Platz für den Isolator zu haben. (Aber da auf einfache Thermoplaste PVC;PP;PE verzichten)
Ich würde einen Sechskanntschraube nehmen dort quer zur Längsachse im Kopf eine 1,5mm Bohrung setzten, wo man den Draht vor den verlöten einfädeln kann. Diese von innen durchstecken.
Und vor den Anschrauben einer Leitung/Öse mit zwei flachen Muttern Kontern + Schraubensicherungslack eben den Sechskanntbolzen sichern.
Ferdisch.

von thegray - am 18.03.2015 14:10

Re: Re:getrennter E1 Anschluß

Operation gelungen, Patient lebt!

So die Herren, das hat geklappt! Die 15 Zellen konnten drinnen bleiben, Motor hab ich hochgeklappt (nur die untere, hintere Scharube raus) sitz raus. Ventilator ab, Kohlenhalter ab. Da schau her, alle Kohlen gleich lang? Und daß, obwohl ich außer in der Stadt (ohne) ständig mit Negativcompoundierung rumfahre? Interessant. Das Loch hab ich mir von einem bekannten Feinmechaniker reinbohren lassen, streng nach Christians Bohranleitung, war eine Sache von 10min incl. Vorbohren. ist ja kein Guß. Warum? Dann wär nicht ich schuld am geschrotteten Motor gewesen ;)

3x Schrumpfschlauch drüber übers kabel und raus.

Der Kohlehalter ging sehr leicht wieder drauf, die Kohlen sind ja höhenversetzt, einfach eine nach der anderen vorsichtig reindrücken, fertig.

Nun hätte ich also meinen 3gang. Leider hab ich noch keinen passenden Schalter, also heißts noch etwas Geduld haben. Wird schon.

von el El - am 20.03.2015 12:33

Re: Re:getrennter E1 Anschluß

Gratuliere daß Du ohne hinzusehen das kabel gezwickt u durchgebracht hast . Bin schon neugiereig auf die Fahrergebnisse !

von Christian s - am 20.03.2015 16:49

Re: Re:getrennter E1 Anschluß

Ich hab einen Spiegel genommen ;)
Ein passender Schalter war leider in der ganzen Stadt nicht aufzutreiben, ich hoffe, der bestellte kommt bald..

Danke nochmal :cheers:

von el El - am 20.03.2015 18:06

Re: Re:getrennter E1 Anschluß

Guten Morgen Jungs,

eine Frage zum Schalter: Christian meinte, ich sollte Flyback Dioden verwenden. Bisher bin ich halt immer vom Strom beim umschalten.

Mal nagenommen, ich verwende dieser Schaltung (aber an einem robusterem Schalter) 2Poliger 3stufen Schalter, ein aus ein, rot rein, blau raus. Und angenommen, das obere rote Kabel wäre Plus, wo setz ich dann die Dioden hin?



Dankeschön!

von el El - am 22.03.2015 05:34

Re:Flyback Diode

Hallo Konstantin !
Prinzipiell muß die Diode die Compoundwicklung kurzschließen ( natürlich in die richtige Richtung also nicht in der normal verwendeten ) zum Zeitpunkt des Ausschaltens. Das wäre natürlich einfach wenn Du die Spule immer nur in eine Richtung verwenden würdest . Aber einmal so u einmal so ? ich weiß nicht ob man das mit den Dioden am schalter ganz lösen kann... Der schutz des Schalters ist glaub ich gar nicht so dringend aber ich hätte Bedenken irgendwelche Spannungsspitzen in diverse Elektronikteile sausen zu lassen. wenn Du stromlos schaltest dürfte es dank Curtis kein Problem sein... beim Auto kuppeln wir ja auch beim Schalten..

Vor Deinem Gegencompoundprojekt hab ich mir noch nicht so viele Gedanken über die Feldschwächung gemacht ( rote Nummerntafel ) jetzt ist mir aber eingefallen daß irgendwer mal einen lichtleitungsdraht 1,5mm² zwischen D1 u D2 zur Feldschwächung verwendete . ich habs jetzt bei meinem `Prüfstandmotor `versucht bei 12V und geringer Belastung ... da wurde durch ein ca 30 cm langes Drahtstück ungefähr der Gegencompound effekt erreicht Mehr drehzahl mehr Ampere.. das Aus u Einschalten bei 12 V funkenlos, die Beschleunigung allmählich. Die Feldwicklung wird ja nur geschwächt u nicht abgeschaltet .. ich will Dir aber keinen Floh ins Ohr setzen jetzt wo Du schon das schöne Loch für E1 gebohrt hast. ich kann mich auch nicht an einen Fahrbericht des Kollegen der das drin hatte erinnern

von Christian s - am 22.03.2015 19:44

Re: Re:Flyback Diode oder besser vorgeschaltete Diode

In diesem Fall fließen ja nur 2 A . da könnte man wahrscheinlich den ganzen Spulenstrom durch eine Diode fließen lassen und nicht wie bei d er klass flybackdiode die spule kurzschließen . dann würdes t Du 2 dioden : eine in der einen richtung zwischen spule u hin schaltkontakt und eine andre in der andrern Richtung zwischen spule und her kontakt des Schalters brauchen . vielleicht versuchst Du hier eine skizze reinzustellen damit die, die im gegensatz zu mir was von feiner Elektronik vertsehen was dazu sagen können ...ein schaltbild des Schalters würde auch mehr helfen als das Foto..

von Christian s - am 23.03.2015 07:12

Re: Re:Flyback Diode oder besser vorgeschaltete Diode

Hi,
vorgeschaltete Diode, in Reihe nützt nix; die Diode soll ja die Spannung die in der Spule entsteht
beim Abschalten kurzschließen.
Möglichkeit bei umschaltbarer Bestromung wäre: Statt Diode einen VDR (vielleicht 60V oder so)
direkt über die (parallel zur) Spule.
K.-F.

von Karlfred - am 23.03.2015 07:32

Re: Re:Flyback Diode oder besser vorgeschaltete Diode

genügts also nicht den durch die falsche spannung generierten Strom am weiterfließen zu hindern , muß man ihn kurzschließen ?

von Christian s - am 23.03.2015 09:30

Re: Re:Flyback Diode oder besser vorgeschaltete Diode

Ja, denn dieses Ergebnis einer Selbstinduktion kann sehr schnell die Spannungsfestigkeit der Diode um eine ganze Größenordnung übersteigen. Wie wäre es denn mit der Diode vor dem Kreutzschalter? Da ist die Stromrichtung immer gleich.

von R - am 23.03.2015 09:58

Re: Re:Flyback Diode oder besser vorgeschaltete Diode

Christian, ich kann leider keine Schlatbilder aufzeichnen, ich kann sie ja nicht mal lesen..
Karlfred, das klingt interessant, kannst Du *mir* das bitte näher erklären bzw für einen Laien aufzeichnen?

Ich hab mir ansonsten gedacht, ich könnte auch noch einen Taster einbauen, links neben der Bremse, der den Strompedal Microschalter deaktiviert und so eine Art "Kupplung" schaffen und während des "kuppelns" Schalten?

On the other hand, ich könnte aber auch genau so wie bisher einfach vom Gas gehen beim Umschalten..

Fließt durch die Compoundwicklungen eigentlich immer genau gleich viel Strom, sobald der Microschalter schaltet, oder wird auch hier der Strom wie in den Hauptwicklungen getaktet?

Danke an alle!

von el El - am 23.03.2015 10:00

Re: Re:Flyback Diode oder besser vorgeschaltete Diode

Das mit der Kupplung war eher symbolisch gemeint Du mußt nur vom gas weggehen ... oder ans gaspedal eine schnur binden di e Dir einen Deckel vor den Compoundschalter zieht daß du ihn nicht erreichst..


Bei Unsren neueren Els ( ich bin ziemlich sicher daß Deins auch dazu gehört ) wird der Compoundstrom mitgetaktet wie Du ja beim fahren mit meinem El mit dem schönen compoundamperemeter gesehen hast ...Also plus direkt über die 35A Sicherung am Curts und den E2 Anschluß und Minus getaktet über den D1 E1 Anchluß vom Curtis

bei älteren wurde direkt volle Spannung über ein compoundrelais eingeschalten die hatten dann auch eine Diode an der Compoundwicklung nötig ..

Diese alte Version hat Her Schlüter immer für besser gehalten weil beim Anfahren immer Voller Strom übers Compound läuft , bei unseren kann der Compoundstrom ja leider etws gedrosselt werden weil der Strombegrenzer unsren Vollgasfuß zurücknimmt. Da Du nun E1 frei hastkannst Du Dir die Version aussuchen. Dein pln den du mir geschrieben hast würde getaktet sein und keine Diode brauchen wenn du ohne Gas chaltest .... venn Du ber immer volle compoundspannung willst kommt Du um überspannungsschutz wohl nicht herum.

von Christian s - am 23.03.2015 11:55

Re:überspannungsschutz

Hallo Karlfred ! hast Do sowas [ch.farnell.com] gemeinet ??

ist in so einem ding [www.conrad.at] auch so ein varistor nur in teuer drin ?

bei dem kommts ja auch nicht auf die Polarität an .. dieses wird jetzt konstantin nicht helfen weil nur 12V aber mal prinzipiell !

von Christian s - am 23.03.2015 12:04

Re: Re:überspannungsschutz

Hi,
von genau so etwas habe ich gesprochen.
Was in dem Conrad Load Dump Schutz ist weiß ich aber nicht.
Gruß K.-F.

von Karlfred - am 23.03.2015 19:55

Re: Re:überspannungsschutz

Varistor, klingt super! Den würd ich dann parallel mit den Compoundkreis verlöten, richtig? Hier gibt es sicher viel bei der Auswahl zu beachten: Kennlinie ect. Meine Nennspannung ist 48v, welche Werte muß der Varistor haben?

Dankeschön!

edit: der da?
link

edit2: Kann man Varistoren ev. auch zum Schutz von balancern verbauen?

von el El - am 24.03.2015 03:42

Re: Re:überspannungsschutz

Hallo,
einfach direkt parallel zur Compound-Spule.
So 15....20mm Durchmesser darf er schon haben (Leistung).
Für 48V System sollte er 60......80V Nennspannung haben.
Zum Schutz von Balancern völlig ungeeignet (gaaanz flache Kennlinie).
Gruß K.-F.

von Karlfred - am 24.03.2015 08:48

Re: Re:überspannungsschutz

Ah, ok. Der hier?
4500A 50Vac / 65Vdc VARISTOR EPCOS SIOV S14K50 x10 Stck.

Bisserl klein ist er, 15J.. War der einzige in diesem Bereich den ich gefunden hab..
Kann man da ev. 2 oder mehr parallel schalten, um die Leistung zu erhöhen? Aber Schalten, ohne vom Strom zu gehen sollte man auch mit Varistor besser nicht?

Dankschön,
Konstantin

von el El - am 24.03.2015 10:11

Re: Re:überspannungsschutz

Dankeschön, der wirds! Und das mit dem Umschalten, wärs schlimm, wenn ich den Varistor verbaue, und gelegentlich ;) drauf vergesse, vor dem Schalten vom Gas zu gehen?

von el El - am 25.03.2015 10:32
Hallo,

interesante Geschichte die du da machst!

Bin zwar mit der Motorrentechnik etwas eingeschlafen, aber wäre es nicht möglich ansatt des Schalters einen kleinen Drehzahlsteller einzubauen

so was

dann hättest du eine Stufenlose Schaltung.
Nur zum negativen - Positive müstest du bei 0V Schalten.

Gruß
Marko

von Öler - am 30.03.2015 19:37
Marko, irgendwas in der Art hatte ich anfangs auch im Sinn. Ich dachte an ein stark genuges Potentiometer 5 kOhm 500 W GERMAN ROSENTHAL CERAMIC WIREWOUND POTENTIOMETER RHEOSTAT aber das hätte den Strom ja nur verbraten :(

Der Negativcompound bringt gegenüber keinem compound in meiner Strombegrenzungseinstellung in etwa 10-15kmh, da lohnt es nicht das stufenlos zu schalten. Die Positive Compoundierung allerdings, die ja ab 35-40kmh kraflos wird, da wärs schon wenn man da einfach am Strompedal bleiben könnte und dann einfach diesen Drehzahlsteller dreht, um weiter zu beschleunigen.

ABer wie man das einschleift..?

LG Konstantin

von el El - am 30.03.2015 19:50
die negativ compoundierung hastDu sowieso stufelos übers strompedal weil Du ja die Anspeisung des comppounds auch über den curtis machst. wie Du es ja bisher hattest . also bei viel Gas auch viel negativcompound.

bei der positivcompoundierung also 1. Gang ists natürlich verkehrt rum . Meiner erfahrung nach macht das aber überaupt nichts . Schalten oder drehen mußt Du sowieso.

die einzig elegante Methode diesbezüglich ist natürlich die wie es mit der Stoll reku angeboten wird daß ab einer bestimmten Tachogeschwindigkeit das volle Feld weggeschalten wird

von Christian s - am 31.03.2015 07:56
Abschlußbericht

Guten Morgen!
Der Schalter und der Varistor ist noch vor Ostern gekommen und ich hatte auch Zeit, alles zu verbauen. Eine Sicherung hab ich auch noch in den Compoundkreis reingepackt, sicher ist sicher.

Grandios! Es funktioniert! Nun hab ich endlich eine richtige 3gang Schaltung :) Ach, was hat mir der erste Gang gefehlt.. Nicht wegen der Beschleunigung, aber wegen dem Berg und der Stromersparnis. Ich fahr jetzt innerorts nur noch mit der Ersten, gut, bei uns ist Tempo 30 im ganzen Stadtgebiet.

Danke an alle für eure hilfreichen Tips, ich würds sofort wieder so machen, es geht ganz einfach, wenn man weiß was man tun muß.

von el El - am 07.04.2015 02:19

Re: Re:getrennter E1 Anschluß

Hallo zusammen

Bei meinem El ist der D1/E1 auch entflochten. Bis jetzt bin ich nur so gefahren, dass der E1 in der Luft hing. Was passiert, wenn ich E1 wieder auf D1 anschliessen?

Ich habe einen Thinge SN 24xx

von Michael Bosshard - am 29.09.2015 14:13

Re: Re:getrennter E1 Anschluß

wenn sonst alles serienmäßig ist hast Du das volle compoundfeld

also mehr kraft weniger kohlenverschleiß u langsamere Endgeschwindigkeit u weniger verbrauch .

von Christian s - am 29.09.2015 15:23

Re: Re:getrennter E1 Anschluß

Guten Morgen

Hatte da einen fliegenden Draht beim Motor gefunden. Ich denke dass der zum E1 Anschluss gehört hat.

Ich habe den Draht und den E1 mit einer 2A Sicherung verbunden und bin Probe gefahren.

-> es hat sich nichts geändert und die Sicherung ist noch ganz.

Ich schaue mal heute Abend die Verkabelung an. Ob die Sicherung ganz und das Compount Relais zieht. Und wo der Draht hingeht (irgendwo nach vorne.

bis morgen

von Michael Bosshard - am 30.09.2015 06:31
Hallo Christian

Das mit dem Relais habe ich in den Plänen gefunden als ich bereits im Bett lag.
Ich weiss nicht ob ist so etwas habe. SN 24xx

Bei der Handbremsabdekung habe ich ein Relais das ich nicht zuordnen kann

von Michael Bosshard - am 30.09.2015 10:30
Ich habe auch mal mein Compoundrelais gesucht, weil es im Plan drin ist. Ich habe definitiv keines. Habe dann später gesehen, dass das auch nur in einem der beiden Pläne zu meinem Baujahr eingezeichnet war.

von R - am 30.09.2015 19:45
Ich habe nun das Kabel E1 verfolgt und bin vorne unterm Armaturenbrett auf einen Schalter gestossen.

Sieht ähnlich aus wie der auf der ersten Seite mit 3 Positionen.
Es hat auch einen Leistungswiderstand.

Bis jetzt war ich in der Null Position unterwegs. Heute habe ich die anderen beiden Positionen ausprobiert.

Position Oben ist der CityEl Insane Mode. Coole Beschläunigung, Abwärts TopSpeed, sehr heisser Widerstand. Ähnlich wie beim Auto einen Gang runter schalten. -> Stromverbrauch (viel höher?) -> Könnte das das Gegencompunt Feld sein?

Position Unten ähnlich Position Null. -> Könnte das normale Compount Feld sein?

Wer kann mir das erklären?

von Michael Bosshard - am 30.09.2015 20:36
hört sich sehr nach dem an wa sich Konstantin (El El ) gebaut hat .. gegencompound , ohne compound u volle s feld abereine version hat offenbar auch einen widerstand drin also wahrscheinlich speed widerstand liegt in der mitte zw volles Feld und ohne compound..

von Christian s - am 01.10.2015 12:51
der Widerstand könnte aber auch ein Varistor sein. Wie schaut der aus? hast Du ein Foto?

von el El - am 01.10.2015 13:53
ist dann wahrscheinlich der speed widerstand ... bezüglich des varistors zum spannungsspitzen beim Schalten schlucken siehe dieser thread weiter oben.

von Christian s - am 01.10.2015 15:18
Hi Michael,
miß doch mal, was hinten an den Compoundschlüssen wirklich ankommt, in Abhängigkeit von den Schalterstellungen.
Bei mir schaltete das Compoundrelais zwar, aber die Kontakte waren so oxidiert, daß hinten kaum was ankam.
Viele Grüße, Lars

von laase - am 09.10.2015 06:06
Hallo Lars
Ich muss nicht messen. Ich spüre den Unterschied und sehe am Stromverbrauch was los ist.

Mit normalem Compoundfeld 25Ah für die 24km Arbeitsweg (inkl. einiger Höhenmeter)
Mit normalem und Gegencompundfeld, je nach Umgebung Überland/Stadt/Berg über 31Ah

Es funktioniert. Ich muss bei Gelegenheit den Varistor noch einbauen um die Elektrik zu schützen

von Michael Bosshard - am 09.10.2015 06:28
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es eine Schaltung gibt welche automatisch bei 30km/h schaltet mit Hysterese. Habe gesucht, finde den Beitrag nicht mehr.

Kann mir da jemand helfen?

von Michael Bosshard - am 26.11.2015 12:50
ist ein feature der Stoll -reku v EAT Stoll , manche habens glaub ich auch schon mit optokoppler an eine tacho LED versucht ich finds leiderauch nicht

von Christian s - am 26.11.2015 13:14
IN dieser Anleitung kommt kein Varistor bzw keine Diode vor. Ob das auf Dauer gut geht?

von el El - am 29.11.2015 05:44
Hallo
In der Anleitung ist keine Diode oder Varistor notwendig, weil der Stromkreis nicht unterbrochen wird, sondern nur der Widerstand kurzgeschlossen wird. D.h. der Strom fliesst durch den Widerstand weiter, wenn das Relais öffnet.
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 30.11.2015 20:30
Aahh! Ok, ja ist dann klar. 3 Stufig mit Gegencompound geht so aber wohl nicht, oder? Naja, hab mich eigentlich an den Schalter gewöhnt, bei den meisten Fahrzeugen muß man irgendeinen Schalter gelegentlich betätigen, wenn man schneller oder langsamer fahren will ;)

von el El - am 30.11.2015 20:45
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