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elweb
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Erster Beitrag:
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Letzter Beitrag:
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inoculator, el El, Papabaer, Sven Salbach, Andi aus Bad Essen, thegray, Neueinsteiger, zepol, Christian s, R.M, Helixuwe

CityEl und Steigungen

Startbeitrag von Neueinsteiger am 28.05.2015 09:09

Hallo zusammen.

mich würde es mal interessieren welche Steigungen eure El´s so bewältigen müssen/können.

Da ich erst nächste Woche meinen angemeldet bekomme konnte ich ihn diesbezüglich noch nicht wirklich testen.

Ich werde ihn jedoch zu 95% nur zum reinen Arbeitsweg nutzen welcher so aussieht wie auf den Fotos - sollte der El doch packen oder?


[attachment 1403 Arbeit_Hin.JPG]
[attachment 1404 Arbeit_Retour.JPG]

Antworten:

Ich denke nicht das es da zu irgendwelchen Problemen kommen wird. Ich hab hier eine Steigung wo auf ca 200m Fahrstrecke gefühlte 40 Höhenmeter regelmäßig zu überwinden sind.

EDIT: HAbs jetzt nachgemessen, sind 50 Hm auf 200m..

Auch das geht, gut ich hab 15 Zellen, aber es geht, mit 10kmh am Tacho, mit 30kmh Anlauf und vollen Zellen.

LG Konstantin

von el El - am 28.05.2015 09:31
Hallo,

da muss mein EL mit seinen 25 Jahren ganz andere Steigungen schaffen. Das dürfte kein Problem sein. Bei mir macht sich das schon bei den Bremsen bemerkbar, das dürfte bei deinem Profil aber kaum auffallen.

Viel Erfolg
Dirk

von zepol - am 28.05.2015 12:16
Hallo Konstantin ! das hört sich aber schon nach kräftiger Riemenbeanspruchung an ..da ist der Hügel vor meiner haustüre ja harmlos dagegen . .Den größten Respekt für die Akkus gibts aber für die Steigung zwischen Fuschl u St Gilgen !

von Christian s - am 28.05.2015 17:16
Christian, die ist dort ja gar nicht so arg, nur recht lang. Bist Du sie schon mal gefahren? Das geht sicher auch mit 12 Zellen. Aber jetzt wo Dus sagst, DAVON könnten meine Riemen schon auch gelitten haben...

LG Konstantin

von el El - am 28.05.2015 17:25
Hallo

Wo ist da bitte die Steigung.



Gruß


Roman

von R.M - am 28.05.2015 17:54
"...auf der Fahrt müssen wir ein wenig aufpassen, da kommt ein Berg..."
60 Minuten Später:
"...ähm, sind wir schon da?"
"Ja."
"Und wo war jetz der Berg?"
"Na die Autobahnbrücke vorhin!"

*ROTFL*

Grüße aus dem Bergischen.......

Carsten

von inoculator - am 29.05.2015 06:49
T'schuldigung, für das Hochnehmen, gerade.... ;-)

Hier mal ein Beispiel für die Steigfähigkeit eines ELs:
[www.mobota.net]

Ich suche mal die anderen raus und hänge sie hier rein....

von inoculator - am 29.05.2015 07:04
Also meine 15 100er Zellen auf Thrigge und Duplex meistern 7% Steigung souverän. Nur bei unter 4 Grad komme ich nach 40 gefahrenen Kilometern gerade so eben oben auf dem Kopf an und der Kelly schaltet wegen Unterspannung ab. Danach geht es nur noch Bergab und zu Hause, 5 km später, sind die Akkus trotz 70 km/h wieder auf Nennspannung. Oberhalb der 10 Grad geht es den Berg mit durchgetretnem Pedal und 40 km/h problemlos hinauf. Ach ja, der Kangoo Maxi mit drei Personen schaft auch nicht mehr wie 60 km/h an diesem Berg. 2,5 zu 44 Kw Leistung, haha. der Vectrix mit 3,8 Kw und 190 kg auf dem Sitz fährt dort locker 110 km/h. Klar bei dessen Motorsteuerung von nenn 3,8 und Spitze 24 kw kein Wunder. Und das nach 120 km seit der letzten Lademöglichkeit und auch nur 9,5 kw/h im Bauch. Beim Thrigge besteht nur die Gefahr das dieser wenn mit geringer Spannung gefahren wird dieser durch die niedrige Drehzahl sehr Heiß wird und dadurch schneller verschleißt als wenn er mit 42 bis 52 Volt schneller den Berg rauf kommt und ausreichend gekühlt wird.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 29.05.2015 21:00
Also mit Vierfeld Thrige - Taunus in geschätzten 10-12KM von 200üNN auf ca 860üNN bei 14Grad teilweise 20% mit 33KM/h.
Oben "Eier braten"
Westerwald auf ca.25% in Schritttempo angefahren und mit 7-10Km/h mit halbleeren 7Blöcken 3Km hochgekraxelt - (Aber mit optimierter Luftführung im Motor. auf Riemen!)

Ein Standardtyp bekommt das nicht und würde wenn doch sicher sterben.

von thegray - am 30.05.2015 08:55
Hallo Neueinsteiger (wie ich),

ich habe da ein nettes kleines Drehrad am Amaturenbrett. Mit dem kann ich die Stromspannung auf den Motor von 50 % bis 150 % regeln. Bei 90 % fahre ich eigentlich permament, aber wenn ich Steigungen mit 50 Kmh hoch will, dann regel ich schon auf 130 - 150 % (geht aber auch gut auf den Verbrauch).

Ich mach das aber auch gerne an Ampeln, wenn der Nachbar provokant mit seinem Gaspedal spielt.
Bis 40 Kmh bin ich auch vorne :xcool: dann hat er meist seinen 2 Gang gefunden. :(

Gruß Holger

von Papabaer - am 11.06.2015 17:46
jaja, macht euch nur über solche Flachlandfahrer wie mich lustig ;-)

von Sven Salbach - am 11.06.2015 19:59
Ähm... Ampere...nicht Spannung... (Besserwiss) :-)

von Andi aus Bad Essen - am 12.06.2015 05:44
?????
Ist Leistung durch Stromspannung immer 1 oder muss man das noch durch eine bohlsche Matrix reduzieren?
?????

Ich mach' auch mal einen auf Klugscheißen, damit Andy nicht so alleine ist ;-)

Im EL haben wir es mit einem offenen Regelkreis zu tun, daher sprechen wir von einer Steuerung (geregelt wird durch menschliches Eingreifen am "Pulsweitenstellglied" -aka "Gaspedal".

Gesteuert wird immer der Strom.
Gemessen wird der Strom, welcher aus dem -bzw. wieder in den Akku fließt.
Der Strom im Motor ist dabei nicht gleich dem Akkustrom.

Die Stärke des resultierenden Stromes wird über das Puls-Pause-Verhältnis der PWM -aka "Motorcontroller" oder Curtis/Kelly; übersetzt.

Begrenzende Faktoren (außer dem Gewicht des Fahrers) sind die
-Fahrspannung
Sie definiert die maximale Drehzahl des Motors (Geschwindigkeit nach Untersetzung)
-Strombegrenzung
Sie begrenzt den maximal zulässigen Strom im Verhältnis zum Akkustrom (Anfahrdrehmoment nach Untersetzung)

Mit dem sog. "ECO" Drehknopf wird die Strombegrenzung verstellt.
Historisch ist die 100% Markierung ein Akkustrom von etwa 80A.
Je nach eingesetzem Motorsteller können bei sog. offener Begrenzung -also dem Nichtvorhandensein einer solchen; Anfahrströme von bis zu 400A auftreten.
Je nach Motor (Thrige/Perm/etc) kann das zu einem weiteren begrenzendem Faktor führen:
A. Transmission
Bei Einsatz eines Riemes rutscht dieser durch
Bei Einsatz einer Kette rundet sich das Ritzel oder die Kettenglieder verteilen sich in bester Werner-Manier auf der Straße/dem Kettenkasten
B. Haftung
Auch der beste Conti-Pneu schafft nur begrenzte Kraftübertragung auf trockenem Asphalt. Beste Ergebnisse lassen sich dabei noch auf Go-Kart-Bahnen erzielen.

;-)

von inoculator - am 15.06.2015 12:10
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