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Balancer Funktionsweise

Startbeitrag von Neueinsteiger am 17.06.2015 10:34

Hallo Zusammen.

Könnte mir evtl. jemand von euch die funktionsweise der Balancer erklären?
Ich habe ja auf allen meinen 12 LiFePo Zellen so einen 2,1A Balancer verbaut, ganz verstehen wie die arbeiten tu ich jedoch ehrlich gesagt nicht wirklich.

Und wie kann man kontrollieren ob so ein Teil defekt ist?

Danke vorab.
Lg Matthias

Antworten:

Hallo Matthias,

ich fahre kein Lithium, und kenne mich daher nicht wirklich aus, aber m.W. schützen sie in erster Linie vor Tiefentladung und verbraten beim Laden (bei Zellen die schneller voll sind), überschüssige Energie, um eine Überladung zu verhindern, und somit alle Zellen gleichmässig voll zu bekommen.

Aber ich hoffe, dass sich hier noch Fachleute dazu melden!

von wolfram_f4 - am 17.06.2015 11:17
Hallo Matthias,

die Bezeichnung "Balancer" ist eigendlich unrichtig.
Es gibt für 12V Bleiakkus sog. Powerchecks, die den Namen ehr verdienen, da sie tatsächlich ständig 2 Blöcke vergleichen und gegeneinander "balancieren".

Die "Balancer" auf den LiPos sind eigendlich nur Spannungsbegrenzer im weitesten Sinne.

Erreicht die Zelle eine bestimmte Spannung, beginnen sie einen Verbraucher -Widerstand; über die Zelle zu schalten und Ladung aus dem Akku zu entnehmen.
Ein guter "Balancer" hat zusätzlich noch Signalgeber für Überspannung und Unterspannung.

In der Baugruppe Akkus + Ladegerät + Balancer passiert also Folgendes:

Wir nehmen an, daß Ladegerät hat einen Steuereingang, der es "EIN" schaltet.
Dieser ist mit dem öffnenden Kontakt des Balancers für die Überspannung verbunden.
Alle Balancer sind über diesen Kontakt in Reihe geschaltet.
Wenn also alle Balancer KEINE Überspannung melden, ist der Kreis geschlossen und das Ladegerät kann bei Anschluss der Netzspannung die Akkus laden.

Wir nehmen weiterhin an, daß die Akkus entladen sind und jeder Balancer maximal 5A über einen Verbraucher dem Akku entnehmen kann.
Das Ladegerät liefert 10A Ladestrom.

Da die Akkus in Reihe geschaltet sind, fließen diese 10A durch jede Zelle.

Nun nehmen wir an, daß eine Zelle etwas weniger Kapazität hat, als die Anderen. Sie wird also die Ladeschlusspannung ehr erreichen, als die Anderen.
Das Ladegerät "sieht" nur die Außenspannung also die Gesamtspannung oder Fahrspannung. Ob einzelne Zellen mehr oder weniger Spannung haben, kann es nicht erkennen.
Der Balancer auf der besagten Zelle, beginnt nun Ladung aus der Zelle abzuleiten.
Je näher die Zelle dabei dem Ladeschluss kommt, desto weiter macht der Balancer auf.
Somit fließt nun ein Teil des Ladestromes nicht mehr in den Akku, sondern durch den Balancer "an der Zelle vorbei". Die anderen Zellen bekommen ganz normal die vollen 10A mit.
Erreicht nun der Balancer seine kritische Leistung von 5A und wandert die Zellenspannung jetzt immer noch weiter nach oben, dann schaltet bei einer bestimmten Spannung der Überladeschutz und öffnet den Sicherheitskreis des Ladegerätes.
Das Ladegerät schaltet ab.

Ähnlich verhält es sich mit dem Signalkontakt für die "Unterspannung".
Unterschreitet beim Fahren eine Zelle einen kritischen Wert, so "meldet" der Balancer über seinen Kontakt, daß die Kapazität seiner Zelle zu ende geht.

Nun kann der Sicherheitskreis zum Beispiel das Fahrzeug sofort "abschalten" und mitten auf der Kreuzung zum Stehen bringen, oder es reduziert den Fahrstrom und/oder warnt über einen Signalton den Fahrer.

Hope this helps.

gruss
Carsten

von inoculator - am 17.06.2015 11:51
Hallo Carsten.

Danke für die ausführliche Info.
Soweit verstanden....die Balancer "verbraten" quasi nur überschüssige Spannung an der jeweiligen Zelle.

Nun sieht es in meinem Fall jedoch so aus das ich eben 2,1A Balancer verbaut habe (ich nehme an die können der bennenung nach nur 2,1A verbrauchen?!) und geladen werden meine Blöcke jedoch mit je 15A.
Meinem Verständnis nach sind die Balancer ja dann zwecklos wenn eine Zelle früher der Ladeschlussspannung entgegenkommt und der Balancer 2,1A verbraucht, jedoch mit 15A weitergeladen wird.....oder verstehe ich das falsch?

Edit: oder sind die Balancer nur dazu gut das überladen der zelle zu verlangsamen?

lg Matthias

von Neueinsteiger - am 17.06.2015 13:06
Im Prinzip ist die Idee, daß die "Balancer" tatsächlich den Ladevorgang an der Zelle "verzögern".

Es wäre natürlich schön, einen "eigensicheren" Balancer zu haben, der den kompletten Ladestrom ableiten könnte.
Hierzu ein paar Zahlen:

Die Ladeschlusspannung einer Zelle liegt etwa bei 3,85V -es hängt natürlich immer vom Zellentyp ab.

Nehmen wir also an, daß Dein Ladegerät 15A macht.
Ein "normaler" Balancer wandelt die Energie einfach in Wärme um.

Die Wärme ergibt sich aus der Leistung, welche das Produkt aus Spannung und Strom ist.
Also:
3,85V x 15A = 57,75W

Diese Leistung muss nun in Wärme abgeführt werden.
Um die Notwendige Ableitfähigkeit zu bekommen, muss also zunächst der Widerstand selber diese Leistung überhaubt können.
Schauen wir also nach einem passenden Widerstand:
R = U / I = 3,85V / 15A = 0,257 Ohm
Am Nächsten kommt dieser hier:

[www.reichelt.de];

Dieser kann seine Leistung aber nur erbringen, wenn (Datanblatt) er auf einem ALU Blech befestigt ist:
"...12" x 12" x 0.059" thick aluminum panel..." (Maße in ZOLL (2,54cm/zoll)
Und dabei gute Luftumströmung hat.

Jetzt rechne Dir selber mal aus, wieviel Platz Du für solch einen eigensicheren Balancer benötigst.

Noch Fragen?!?

Gruss
Carsten

von inoculator - am 17.06.2015 16:01
ERGÄNZUNG.

Im Idealfall reduziert der Balancer den Ladestrom auf die Größe, die er selbst "wegdrücken" kann. Na ja nicht der Balancer selbst, aber er kann dem Ladegerät ein Signal geben. Und wenn dann alle Akkus voll sind, und damit alle Balancer "balancieren" kann der Ladevorgang vollständig unterbrochen werden. Wenn der Ladestrom des Ladegeräts nicht reduziert werden kann, dann kann man alternativ auf ein kleineres Ladegerät umschalten.
Nun kann man darüber nachdenken, ob es sinnvoll wäre, bei unterschreiten einer bestimmten Spannung den Ladevorgang wieder in Gang zu setzen. Aber dass steht auf einem gaaannz anderen Blatt, und würde das Thema hier etwas verfehlen.

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 17.06.2015 17:33
vielen dank für das ausführliche erläutern!

kann mir aber noch jemand verraten wie ma die balancer ünerprüfen kann ob sie noch in ordnung sind?
normal sollte ja ab einer gewissen spannung die rote LED zum leuchten beginnen, quasi wenn er abeitet...richtig?

lg matthias

von Neueinsteiger - am 17.06.2015 18:44
Hallo Matthias,
am besten überprüfst du die Balancer indem du die Akkus mit einer Spannung auflädst die höher ist als die eigentliche max. Ladespannung des gesamten Akkublockes. Das machst du aber bitte nur wenn du die Einzelspannungen der Zellen auch alle dabei überprüfen (messen) kannst. Deine Balancer verbraten ca. 2,1A, also darfst du auf keinem Fall mit höherem Strom dabei laden. Sobald nun eine Zellspannung die "Balancerdurchschaltspannung" erreicht hat muß dieser durchschalten und die LED leuchtet. Jetzt darf die Spannung dieser Zelle aber auf keinem Fall mehr steigen. Im Gegenteil; sie sinkt sogar ein wenig ab (wenn der Ladestrom nicht über 2A liegt). Wenn dann die Zellspannung soweit gesunken ist bis der Balancer wieder ausschaltet steigt die Spannung wieder bis der Balancer wieder zuschaltet, usw. Genau das muß aber mit dem Multimeter überprüft bzw. überwacht werden. Da wäre natürlich eine Einzelspannungsanzeige sehr sinnvoll. (zB von Junsi)

Noch ein Tipp: Oft ist auf den Balancern mit einem Stift eine zweistellige Zahl geschrieben. Wenn da zB. "79" steht bedeutet dies, dass dieser Balancer bei einer Spannung von 3,79V durchschaltet.
Natürlich nur wenn er noch in Ordnung ist, richtig herum angeschlossen ist und die Übergangswiderstände an den Klemmstellen nicht sehr hoch sind !!
Also schön vorsichtig dabei und immer feste messen.

Ich hoffe ich habe das auch für Andere ein wenig verständlich beschrieben.

mfG
Peter

von Peter End. - am 17.06.2015 20:40
Dazu kommt noch daß die Spannung wärend des Balancens steigen wird da nur ordinäre Widerstände verbaut sind.


Besser wäre ein Transistor der seinen Spannungsabfall verändern kann und die Zellenspannung konstant hält-


Im großen und ganzen sind Balancer eine Notlösung die nur dann zuverlässig funktionieren wenn der Ladestrom wesendlich kleiner ist als der maximale Balancerstrom.

Ausgeglichen werden die Zellen trotzdem nicht wenn die Spannung auf die nominale Ladeschlußspannung eingestellt ist da der Balancer zum arbeiten ja eine höhere Zellenspannung als die nominelle Ladeschlußspannung der Zelle braucht und damit nichts mehr für die anderen Zellen übrig ist.

Geht also nur dann wenn das Ladegerät mitgesteuert wird und das nennt sich dann BMS wenn zusätzlich noch bei Unterpannung einer Zelle abgeschaltet wird.


Gruß

Roman

von R.M - am 17.06.2015 21:24
Hallo Roman,

Deine Aussage ist irreführend.

Egal wie ein Balancer-Modul aufgebaut ist: Es handelt sich praktisch immer um eine passive Variante.

Ob die überzählige Energie nun über einen Widerstand, der durch einen MosFet geschaltet wird passiert oder über einen Transistor mit Innenwiderstand (z.B. in China-Modulen) ist unerheblich. Auch ob nun der Strom variabel ist oder nur 0 und 100% kennt ist egal.

Ich persönlich halte die Widerstands-basierten Varianten für sicherer: Die Widerstände gehen durch Hitze einfach nicht kaputt - sie löten sich vorher eher aus. Der Schalt-MosFet produziert wenig Wärme so das er im unkritischen T-Bereich bleibt. Bei der Nur-T Variante besteht die GEfahr, das der Transistor bei fehlender Kühlung durchbrennt. Dies kann auch dazu führen, das dauerhaft Strom fließt: Akku wird entladen.

---

Im Betrieb benötigt man keine höhere Ladespannung. Im korrekten Fall wird man die Balancer-Ein LEDs am Ende nur sporadisch aufblitzen sehen. Danach stellt sich die Endspannung ein ohne das die Balancer aktiv werden: Alle Zellen sind gleich voll.

MfG
Jan

von Schrauber601 - am 18.06.2015 11:30
Der widerstand ermöglicht sozusagen den nachbarzellen noch mehr strom mitzubekommen

von Christian s - am 18.06.2015 12:44
Also, die Balancer vervraten nicht Spannung, sondern Strom, nämlich 2,1 Ampere.
Dadurch sinkt die Spannung des Akkus wieder :-)

Zu Deiner Frage mit den 2,1 A und dem 15A Lader:
(Ich hatte es Dir schon vorher mal genauer erklärt, aber es waren wohl zuviel Infos auf einmal)

Dein Lader läd 15 A. in die Akkus rein SOLANGE die die Spannung der Akkus deutlich unter der Spannung des Laders liegen. Strom fließt immer in die Richtung der kleineren Spannung.
Steigt die Spannung der Akkus an, läd der Lader automatisch weniger Strom in sie hinein.

Wenn die Spannung der Akkus = Spannung des Laders sind, fließt kein Strom mehr, auch wenn der Lader noch läuft.

So: Kurz vor Ladeende ist der Moment, wenn alle Akkus beihnahe gleich voll sind.
In dieser Phase sollte der Lader nur noch mit wenig Strom laden.
Das schaffen die Balancer, wenn alle Akkus in etwas gleich sind.
ABER : Und das ist die Krux bei Dir.
Wenn nur ein einziger Akku die Balance zu den anderen deutlich verliert (das geschieht durch Hitze, Monitorstrom, lange stehen lassen etc. ...) dann bekommen einzelne Akkus, nämlich die, die schon voll sind, obwohl die anderen noch im niedirgen Spannungsbereich rumdüpeln, zuviel Strom, weil der Lader noch mit 15 Ampere weiter läd.
Das schaffen die Balancer nicht.

Daher hatte ich damals empfohlen, den 15Amperelader auszurangeiren und die einen HF Lader von Thiesen zuzulegen, also einen 2 Phasen Lader. Der HP Lader soll das wohl auch können.

Mein HF Lader (damals oroginal im EL verbaut worden) kann schon bei niedrigeren Spannungslagen auf weniger Ampere eingestellt werden.
Ich habe meinen so eingestellt, dass er bis 3,5/Zelle mit 23A läd und dann mit 1A bis 3,65V fertig läd. Dann kann ruhig zum Ladeende mal eine Zelle ausbrechen.

Bei deinem wirst Du immer wieder genauer hinschauen müssen, ob alle Akkus noch gleichmäßig laden.

Ich habe seit 28.000 Kilometern die Notlösung, wie Roman es nennt, verbaut:
14 LiFePo4 + 14 "Balancer" (Verbräter halt) + Thiesen HF Lader + 2 Junsimonitore
Es erfordert nach längeren Standzeiten eine gewisse Aufmerksamkeit.
Aber sonst läuft es im alltäglichen Gebrauch gleichmäßig und unauffällig.

CU
Andi

von Andi aus Bad Essen - am 18.06.2015 16:22
Hallo

Erst mal verbraten die zwar Strom dazu benötigen sie aber einen Spannungsanfall getreu der Regel U=R*I

Bei meinen Balancern die nicht mehr verwende sind 1,67 Ohm verbaut, also bei 1A Balancerstrom
eine Spannung die über die widerstände abfällt von 1,67 V der Transistor müsste also die restliche Spannung verbraten nämlich die restlichen 1,97 V.

macht eine Verlustleistung von 1,97W für den Transistor und 1,67 W für die Widerstände

Der nicht gekühlte Transistor hat also eine größere Verlustleistung als der dicke Widerstand

Und das ist das Problem, nämlich einfach ein Konstruktionsfehler und deshalb sind die Teile unzuverlässig.

Dazu kommt noch das bei 3 von 10 Balancern die Widerstände teilweise nicht korrekt verlötet waren.

Deshalb gleich Transistor mit Kühlkörper und Schmelzsicherung und dafür nur 1 kleinen Widerstand damit bei durchlegiertem Transistor die Schmelzsicherung auslöst, dazu noch eine Überwachung die über einen Optokoppler dann das Ladegerät abschaltet.

Ich verwende Industrietransistoren die eine Schaltung an Bord haben die bei Übertemperatur oder Defekt einen Ausgang schalten mit dem das Ladegerät abgeschaltet werden kann.

Gruß

Roman

von R.M - am 18.06.2015 18:57
Hallo Zusammen.

Danke für euer Feedback!

@Roman: Ich denke deine Version mit Transistor und Optokopplerüberwachung übersteigt leider meine elektronischen Fachkenntnisse :D

@Andi: danke nochmal für die ausführliche beschreibung, mir war nur noch nicht klar warum die Dinger balancer heißen....aber jetzt kenn ich mich aus was die eigentlich machen.
So einen HF Lader wie du ihn im Einsatz hast hätt ich natürlich auch gerne, bin mir aber nicht sicher das wenn ich mir einen leisten würde, ich den auch korrekt im Fahrzeug einbauen kann....und eine Werkstättensuche die mir das macht würde denke ich ebenso erfolglos verlaufen.

lg Matthias

von Neueinsteiger - am 19.06.2015 04:42
Normalerweise, wenn Dein EL nicht völlig verbastelt ist, müssten die Anschlüsse unterm Sitz da sein. Denn der HF Lader war damals standardmäßig verbaut.
Du müsstest dann nur die dementsprechenden Stecker an die dazugehörigen Anschlüsse stecken... fertig.
Allerdings muss der Lader natürlich an deine Akkucharakteristik angepasst werden. Das macht die Firma Fleischmann recht preisgünstig (Ich habe damals 50,-€ bezahlt).
(Wenn Du nicht sogr noch einen drin hast, der nur nicht funktioniert.) Mach mal ein Foto von deiner Technik unter der Sitzplatte.

Anpassen heißt:
Ladeendspannung = Summe der Balancerauslösespannung - 0,1V
Bei mir z. Bsp steht eine 71 auf den Balancern, also 3,71V Auslösespannung:
14 Zellen x 3,71 = 51,94 - 0,1 = 51,84 = Ladeendspannung

Wenn Du verschiedene Werte auf den Balancern hast, z.Bsp. 71 / 70 / 66 usw.... musst Du sie einfach alle addieren und dann -0,1.
3,71+3,70+3,66 usw. ... -0,1= Ladeendspannung

Die Balancierphase (Laden mit 1,5A) = Zellenzahl x 3,5V
bei mir sind das 14 Zellen x 3,5 = 49V

Das heißt, mein Lader läd bis 49V mit 23A und dann mit 1,5A bis 51,14 V weiter

bei weniger Zellen musst du das dann anpassen, die Werte bei Fleischmann angeben und die programmieren den Lader dann nach deinen Angaben.

von Andi aus Bad Essen - am 19.06.2015 05:35

Henne oder Ei... Strom oder Spannung....???

"...Erst mal verbraten die zwar Strom dazu benötigen sie aber einen Spannungsanfall getreu der Regel U=R*I ...."

Ja das habe ich im ersten Ausbildungsjahr auch geglaubt... bis mir dann ein guter Ausbilder klargemacht hat: Ohne Strom keine Spannung......

Weil, wie Du richtig schreibst: U = R x I.
Also muss ich Strom und Widerstand haben, um Spannung zu erzeugen.

Oder hast Du ohne Strom schon einmal eine Spannung gemessen...... vorsicht: Falle ;-)

Das Leben ist zu kurz, um es ständig unter Spannung zu erleben... also lasse ich es einfach im Strom fließen und biete nur Widerstand, wo es unbedingt nötig ist....

lächelnde Grüße

Carsten

von inoculator - am 19.06.2015 06:28
Matthias,
wenn Du Lust hast, ich habe einen 5A Balancer in dieser Bauweise entwickelt.
Theoretisch kann er bis 30A -er war für einen Tebechob1700 konzipiert; was aber an beschriebener Kühlung gescheitert ist. Eine Wasserkühlung habe ich bis heute noch nicht im Einsatz.

Pläne für das Ätzen der Platine und die Bauteilliste liegen für "ExpressSCH" und "ExpressPCB" vor.

Du kannst Deine Kenntnisse daran gerne entwickeln.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 19.06.2015 06:33
Hallo Andi.

Danke für die Infos! Würde sich nicht schlecht anhören so ein Lader!
Foto von meiner Elektronik unterm Sitz habe ich angehängt. Weiß nicht ob du daran was erkennen kannst?

@Carsten: Danke für das Angebot.
Denke aber ich werd erstmal zusehen dass ich mit meiner aktuellen Zellen/Lader Konfiguration zurecht komme...Babyphone hab ich mir gestern besorgt ;-)
ggf. besorg ich mir noch einen satz neuer Balancer mit niedrigerem schaltschwellenbereich (ab 3,55V).

lg Matthias
[attachment 1429 IMG_172000.jpg]

von Neueinsteiger - am 19.06.2015 08:01

Re:Trafoladerplatine

ich möchte nichts mehr dazu sagen das Ding sieht nur so ähnlich aus wie meine trafoladerplatine aber die thermostaten für die kühlung fehlen. u einige stecker sind anders !

von Christian s - am 19.06.2015 08:12

Trafoladerplatine gegen HF Lader tauschen ?

Genau, die Trafoplatine ist das große Ding ganz rechts.
Das kannst Du ausbauen. Ist nur Balast und für Dich zu nix mehr zu gebrauchen.
Genau an diese Stelle kommt dann der HF Lader.
[attachment 1430 Foto-0092.jpg]

Aber jetzt mal eine Frage an die Umrüster und Auskenner unter uns:
Sind die Anschlüsse der Trafoplatine die gleichen wie bei dem HF Lader ?
Kann man einfach Trafoplatine raus, HF Lader rein, Stecker einfach wieder drauf und gut ?
Der Stecker sieht irgendwie anders (breiter) aus.

Was müsste man umbauen ?

von Andi aus Bad Essen - am 19.06.2015 08:39

Re: Trafoladerplatine gegen HF Lader tauschen ?

Hallo Andi ! solte das doch ein anderer lader sein ? oder gabs verschieden Versionen der Trafolader platine ?

von Christian s - am 19.06.2015 09:22

Re: Trafoladerplatine gegen HF Lader tauschen ?

Hallo Andi,

Zitat

Sind die Anschlüsse der Trafoplatine die gleichen wie bei dem HF Lader ?


Hab gerade mal nachgeschaut:
Der Stecker vom HF-Lader (Thiessen - gab ja zwei Varianten - k.A. ob die den gleichen Stecker hatten) ist nur vierpolig, und braucht nur 3 der ursprünglichen Trafo-Lader-Anschlüsse und eine zusätzliche 12V-Versorgungsspannung

PIN 1: Versorgungsspannung 12V (grün vom DCDC - auf dem Foto seltsamerweise rot=36/48V)
PIN 2: LED-Anzeige Cockpit (blau-weiss)
PIN 3: Sicherheitskreis "Wegfahrsperre" (gelb-rot)
PIN 4: Sicherheitskreis "Wegfahrsperre" (braun)

von wolfram_f4 - am 19.06.2015 09:37

Re: Trafoladerplatine gegen HF Lader tauschen ?

... keine Ahnung. Aber ein HF Lader ist das nicht und der MEG auch nicht.

ICh bin mir ziemlich sicher, es ist eine Trafoladeplatine.
Ich hatte zwar nie eine, aber bei Ebay gibt's ja öfter mal ein Versuch, die noch jemandem anzudrehen... und dann sehen die genau so aus.
Und im Wiki siehst sie auch so aus.

von Andi aus Bad Essen - am 19.06.2015 11:07

Re: Trafoladerplatine 2 Versionen ?

.Am bild 172000 ist sicher der Trafolader drauf mit seinen hübschen 2 Thermostaten.

bei allen die ich bisher gesehen habe sind die beiden kultigen Thermostaten oben drauf: der eine schaltet das gebläse ein der andere den lader aus

aber am Foto 0092 jpg sieht man aber nicht mal löcher wo jemand die Thermostaten heruntergestohlen haben könnte! und die Pos u neg Kühlbleche haben andere Größenverhältnisse . muß wohl was anderes sein.

Ist das der HF Lader ?

von Christian s - am 19.06.2015 13:12
Hallo Mathias ! es sieht so aus als habe jemand den Kappamesser entfernt u stattdessen die Strombegrenzerplatine an dessen Platz gesetzt. Also schon umgebaut und bereinigt

von Christian s - am 19.06.2015 13:27

Re: Trafoladerplatine 2 Versionen ?

Zitat

aber am Foto 0092 jpg sieht man aber nicht mal löcher wo jemand die Thermostaten heruntergestohlen haben könnte! und die Pos u neg Kühlbleche haben andere Größenverhältnisse . muß wohl was anderes sein.

Ist das der HF Lader ?

Hi Christian,

ja, das ist der HF-Lader.

von wolfram_f4 - am 19.06.2015 13:55
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