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vor 2 Jahren, 10 Monaten
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wolfram_f4, thegray, el El, R, R.M, Christian s, Josef, inoculator, microcar, Multimegatrucker

Kette! Soll ich???

Startbeitrag von wolfram_f4 am 29.06.2015 22:33

Ich kann mich gerade nicht entscheiden. Ich fahre nun seit Jahren den Perm mit (Simplex-)Kette (17:70) und den Thrige mit Riemen, beide nahezu identisch konfiguriert (50,4 V/ 50 Ah NiCad).
Ich bin aber immer froh, wenn ich den F4 nehmen kann, weil insbes. für die Standard-Strecken von ca. 40-46 km ist es mit dem Thrige echt supereng, und ich muss vorsichtig fahren und immer etwas bibbern.
Beim Perm habe ich noch mind. 5 bis eher 10 km Luft, und kann einfach ganz entspannt fahren.

Nu habe ich gerade nicht nur (wg. Batteriekorb) eh Achse und Motor draussen, sondern am WE auch noch ein Kürten Kettensystem (Simplex 11:70) "geerbt".
Jetzt überlege ich, ob ich die bei der Gelegenheit direkt einbauen soll, oder ob ich mich dann hinterher ärgere, und den ganzen hässlichen Ausbau (die Akku-Kästen sind beim Thrige kaum rein- und raus zu bekommen) direkt nochmal machen darf.
Deshalb würde ich mich über Eure Meinungen freuen.

Über das Thema Wartung/Verschleiss bin ich mir klar. U.a. daher hatte ich es bis dato auch beim Riemen belassen.
Auch Simplex/Duplex, Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigungsverhalten soll hier nicht Thema sein.

Meine Bedenken:
1. Lautstärke:
Ich lese immer, dass die Kette beim Thrige (insbes. bei kleinem Ritzel) so laut sei, und das Kürten-Blatt ist auch durchgängig aus Stahl. Allerdings ist es beidseitig (wie auch das Alu-Blech der Riemen-Abdeckung) mit Bitumen beklebt.
Beim Perm habe ich mit dem Kettengeräusch null Probleme.
Ist es beim Thrige echt soviel lauter?

2. Reichweitengewinn
Es sind, wie gesagt, 2* gut 20 km, fast reine Landstrasse (Nebenstrecken, kaum Ampeln), so dass man grösstenteils "sparsam" rollen kann.
Auf dem Rückweg (ausgerechnet) sind etwa 100 Höhenmeter zu überwinden sind, die sich aber seeehr gleichmässig auf 10-15 km (je nach Strecke) verteilen.
Ggf. in meinem Fall nicht unerheblicher Einflussfaktor:
Die Höchstgeschwindigkeit wird sowieso über die Strombegrenzungsplatine auf ca. 50 km/h geregelt, da bei 50,4 V eh jede Übersetzung zu schnell ist.
Der Thrige ist nach Kürten beschaltet, was ja, wenn ich alles richtig verstanden habe, auch schon mal eine Wirkunsgradverbesserung bringt ... oder gilt das nur fürs Anfahren, und ist im Rollbetrieb ggf. sogar kontraproduktiv?

Kann man damit überhaupt bei dieser Strecke beim Thrige gross was erreichen?
Nach allem, was ich bisher mitbekommen habe, spielt der Thrige seine Stärken (auch insbes. i.S. Verbrauch) unter Last aus.
Ist er für einen derartigen lastarmen Rollbetrieb (insbes. mit 50 km/h-Regelung bei 50,4 V) ggf. völlig ungeeignet, oder kann man da mit der Kette unter diesen Bedingungen doch noch einiges rausholen?
Wen Ihr Euch traut, eine Schätzung zum Reichweitenbeginn unter diesen Bedingungen abzugeben, würde ich mich sehr freuen ... werde es auch nicht einklagen. Versprochen!!! ;););)

Antworten:

Nun dann senf ich mal.

Nun geringe Reibung hat nur der der der regelmäßig schmiert wer 40-50km fährt wird nicht um einen"Schmieranlage" rumkommen.
Wer schon Kette kennt - und mit dem Lärm klar kommt, ok.
Es gibt aber einige die haben wie sie sagen eben bei Gelegenheit Rückgerüstet (warscheinlich auch nicht selten Lixx-Fahrer)

Da es ein K-System ist wirst auch ein 10Ritzelbekommen können grade Teilung ist zwar ungünstiger aber - senkt die Strombelastung Starter Nicd hin oder her kleinerer Strom spart Energie im Sinne von Verlusten.

Aber denk daran du solltest auch immer zum Spannen ein Halbglied parat haben

Schmierst du regelmäßig und der Stahl der Räder ist gut - sind die Ketten zu erstetzen gegenüber dem Riemen sehr Günstig. Und klappt ohne Achse lösen. Aber das was man an Geld und Arbeit spart geht dann auf Ölsystem.
Ach ja beim Perm hast das außen, so wie ich den Thrige kenne wird der mehr Öl-Dreck verteilen.


Bist du auch mal Spazzfahrer - dann bekommt die Simplexkette schnelle ein langes Gesicht, wenn dann ohne hin Spiel im System ist um so ärger.

von thegray - am 29.06.2015 23:14
Die Frage, ob oder ob nicht habe ich mir jüngst nach einem Riemenriss auch gestellt. Vorweg, ich habe mich für den Riemen entschieden. Vor allem die sinnvoll realisierbaren Übersetzungen waren ausschlaggebend. wenn ich dss richtig erinnere, dann ist die Riemenübersetzung knapp unter 1:7. Das mit einem einstufigen Kettenantrieb reizt die Grenzen des Möglichen bis Anschlag aus. Mit einem 10er Ritzel und 72er Rad brichst du schon die Regeln an beiden extremen. Nachdem ich mit dem 36V EL zwei verschiedene 80/80er Reifen gefahren habe und jetzt die 80/70er genieße fühle ich mich in meinem Verdacht bestätigt, das die Gesamtübersetzung mit dem größeren Abrollumfang zu lang war. Nicht viel, aber ich kam bei leicht ansteigender Strecke nicht mehr in den Abregelbereich des TT. Mehrverbrauch war die Folge. Jetzt geht er wieder je nach Spannungslage bei 45...52 km/h zu und nimmt kaum noch Strom auf. Ihn fremd abzuregeln ist übrigens nicht das gleiche. Für Deinen Fall wäre aufgrund der hohen Spannung also eine noch kürzere Übersetzung der logiche Weg. Die wichtigste Motorkenngröße Umdrehungen pro Volt berücksichtigend. Eine größere Riemenscheibe mit allen resultierenden Umbauten würde meiner Meinung nach den Reichweitegewin bringen, den Du brauchst. Ist natürlich aufgrund des Aufwandes illusorisch. Soll in Summe auch nur heißen, dass Du Dir von der Kette nicht allzu viel versprechen solltest und eine Kette auf einem zehner Ritzel macht mehr Lärm als auf einem dreizehner.
In der Hoffnung zur Verwirrung beigetragen zu haben
Gruß Richard

von R - am 30.06.2015 10:17

Re: Riemen ist kultig schrullig

Das El ist ein recht schrulliges Fahrzeug. ich finde dazu gehört einfach ein Riemen.

von Christian s - am 30.06.2015 12:23
Hatte kürzlich die Ehre ein 48V-El mit 11/76 Übersetzung (Duplexkette),also 45 km/h Zulassung im Vergleich zu meinem Riemen-El zu fahren.
Das Teil war so höllisch laut, dass ich mir sofort im klarem war, dass dies keine Möglichkeit der Wahl
für mich wäre.....
Bestätigung der irren Lautstärke erhielt ich auf Nachfrage von meinem El-Händler in der Nähe, da ich das nicht für Möglich hielt, dass da so ein Unterschied ist.
Sogar mein 96er Twike-Aktive mit dem lauten Getriebe u.beim mittreten während der Fahrt ist noch leiser
als das Thrige-Ketten-EL, welches ich testweise fahren durfte!!!

Da verzichte ich gerne auf ein paar km Reichweite:cheers:

von microcar - am 30.06.2015 13:29
Hallo

Schmieren ist das A und O beim Thrige ist die Kette lauter als beim Perm da das Ritzel für die Kettengröße eigentlich schon zu klein ist.

Einfache Lösung zum Schmieren langer dünner Schlauch wie bei den Starthilfesprays und dann eine Sprühdose mit Kettenspray dran und vor jedem Ladehalt mal kurz während der Fahrt sprühen. Leiser als Kettenspray ist auf jeden Fall Ballistol oder Motorsägenöl, hält nur nicht lang.

Besser ist ein Mcoi Kettenöler und das Stihl sägekettenöl.

Duplex ist leiser als Simplex da weniger Drehschwingungen.

Gruß

Roman

von R.M - am 30.06.2015 16:50
Darüber hinaus fahre ich doch nicht elektrisch um dann Kettenöl in die Gegend zu tropfen.

von R - am 30.06.2015 16:54
Ein Kardan wär mir ja am liebsten, und wohl auch am haltbarsten, ist doch ein Wahnsinn, was wir für einen Aufwand betreiben müssen, um das bisserl Kraft auf das Ächslein zu kriegen. Und dann wieder. Und dann wieder. Und dann wieder.

von el El - am 30.06.2015 18:14
Hallo

Kette hat mit Zahnriemen den höchsten Wirkungsgrad von daher gerade gut fürs El, was noch gehen würde ist eine Zahnradübersetzung, wäre aber sauschwer ohne Spezialräder die innen aus Leichtmetall sind.

Gruß

Roman

von R.M - am 30.06.2015 18:54
Nun - Mittelfristig gehört ein ein Kettenkasten mit Fettsumpf dazu dann ist das mit dem Lärm auch abgehakt aber dann kann man auch gleich auf Zahnriemen gehen nur gibts kein preiswertes Fertig Produkt. HM das große Rad in ABS auf einem 3D-Printer und dann für selbstzentrierten V-Profilrippenriemen und das mit Epoxi auf die Achse befestigt.

ABER EIN Argument ist nicht vom Tisch zu wischen " Das EL ist ein so schrulliges Gefährt da gehört ein Riemen".....:cheers::joke::D

Nun was für einen Kardan zählen würde wäre die möglich Gesamtuntersetzung.

Aber bevor man das alles in Serie ... kämme dann doch die BLDC-Naben auf jede Seite und lieber ein paar Zellen mehr. Für ein Sport EL ein Dreigangplaneten Getriebe Steigungen; City; HS-Langstrecke ....

von thegray - am 30.06.2015 19:34
die Zahnräder würden das El wohl wegen der erforderlichen Größe in der Mitte auseinandersägen :(
LG

von el El - am 30.06.2015 19:38
Zitat
el El
die Zahnräder würden das El wohl wegen der erforderlichen Größe in der Mitte auseinandersägen :(
LG


Nöö nicht zwingend ich habe Getriebe gesehen in der halben Größe mit etwa 1 zu 7bis 1-10.

von thegray - am 30.06.2015 19:58
Kette?
Nein Danke!

Schmodder, Fett, Dreck, laut und nach ein paar tausend Kilometern ist eine neue Kette fällig. Natürlich auch die Kettenräder...
Nein Danke.

Als erstes sollte jeder mal für sich die Gesamtübersetzung überdenken und heraus finden, ob es ohne weitere Getriebestufen überhaupt möglich ist, den Motor so zu betreiben, dass er bei Nenndrehzahl auch die Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Diesbezüglich mache ich mir nach dem Planetengetriebeumbau keine weiteren Gadanken. 5,33 zu 1 = 60kmh und max. 35A Fahrstrom.

16 x 100Ah = 170km Reichweite. Zahnriemen + Getriebe!

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 30.06.2015 21:34
Johannes, es würd mich und sicher auch andere riesig freuen wenn Du darüber einen elwiki Eintrag machen würdest, mit Teileliste, ev. Bezugsquellen und so. Fotos wären dann der Überhammer :)
LG Konstantin

von el El - am 30.06.2015 22:23
Hallo zusammen,

erstmal herzlichen Dank für das rege Interesse und die vielen Informtionen!!! :cheers:

Ich habe aber auch was neues: Ich hatte eben mit einem bekannten Pärchen ein langes Gespräch. Er hatte seinen F4 noch (vor 8 Jahren) selbst bei CC zusammengebaut, und dann haben sie sich später noch ein Thrige-EL dazu geholt.
Beide sind inzw. auch fast gleich konfiguriert (Litium 50,x V), und der Verbrauch soll fast identisch sein.
Er hat sogar auch schon mal eine Vergleichsfahrt mit 50 km/h, Flachland, Landstrasse, gemacht, und per Ah-Zähler auch dabei einen fast identischen Verbrauch festgestellt.

Interessant ist, dass die beiden ELs auf schneller (aber, abgesehen von der versch. Motorcharakteristik grds. gleich schnell) übersetzt sind. Beim Perm sind es 19/65, beim Thrige hatten sie es nicht im Kopf. Bei der 50 km/h Testfahrt liefen die Motoren also beide im niedrigen Drehzahlbereich.
Sollte dies nicht die Waage zugunsten des Thrige verbessert haben (wäre mir eigentlich unlogisch), muss die Kette im Rollbetrieb wohl doch mehr zum Wirkungsgrad beitragen, als ich bisher gedacht habe.
Friedel Hahn schrieb mal hier im Forum
Zitat

Offenbar hat der Thrige, trotz aller Unkenrufe, recht gute Werte bei höhen Drehzahlen und mittleren Lasten, wenn man das Compoundfeld weg lässt.

Der o.g. Thrige fährt mit kmpl. offenem Compound.

Die Lautstärke bei den beiden soll beim Thrige zwar höher sein, aber nicht wirklich nennenswert.

Allerdings muss man auch dazu sagen, dass sie ein spezielles Kettensystem von GFE haben, bei dem u.a. das grosse Kettenrad auf Gummi (Volcano) gelagert ist, und sich in einem geschlossenen Kettenkasten (GFE-Eigenproduktion) befindet ... allerdings nicht im Ölbad ... einmal die Woche gibts Kettenspray.
... und sie haben halt wohl auch kein 11er Ritzel auf dem Thrige.
Problem ist, dass GFE die Sachen vermutlich auch nicht mehr macht :(

von wolfram_f4 - am 30.06.2015 22:43
Das ist aber mit Deinem Anforderungsprofil nicht vergleichbar. Länger übersetzt und im Flachland kann die Kette ihre Vorteile voll ausspielen. Bei kurzen Übersetzungen sieht das dann wegen notwendigerweise kleinen Zähnezahlen am Ritzel nicht mehr so gut aus. Die Vibrationen nehmen mit jedem Zahn weniger am Ritzel stark zu. Die Stoßbelastung auf den Antrieb steigt. Zu Motorradzeiten empfand ich die Kette immer als das schlimste technologische Übel am ganzen Fahrzeug. Da habe ich die (Zahn)Riemenfahrer beneidet. Kardan ,vom technologischen Aufwand einmal abgesehen, muss man sich energetisch erst einmal leisten können. Das sind schlimstenfalls zwei Winkelgetriebe mit entsprechenden Verlusten. Solange es also nicht irgendwelche wie auch immer entstandene Mehrleistung zu übertragen gilt halte ich den Riemen wegen seiner einfachheit und dem geringen Gewicht für optimal.

von R - am 01.07.2015 07:14
denk ans Planetengetriebe von Multimegatrucker der hat zwar einen anderen Motor ...die Größe ist aber platzsparend .. da würde man wahrscheinlich steile Berge raufkommen

.Ich mag aber unseren riemen auch wenn meiner nun 2 rippen schmäler ist.

was den Einradantrieb betrifft schreit jeder ( mich eingeschlossen ) anfangs Feuer und will unbedingt ein Differenzial .. dann gewöhnt man sich dran.

Es will auch niemand einem Motorrad mit Beiwagen einen Beiwagenantrieb verpassen.

ausgenommen Kriegs Gelände Krade..

von Christian s - am 01.07.2015 08:05
Hallo Hartmut,

na dann will ich auch mal.....

Kette? Hmm... da fällt mir zuerst ein: dreckig und laut.

Ich bin zur Kette gekommen, da Biene bereits auf Simplex umgerüstet war, als ich sie 2007 entgegen nahm.
Für die Berge kam dann ein 76/10 rein.

Heute fahre ich 76/12.

Würde ich heute auf Riemen umrüsten?

Ja, ich denke schon. Aber nur um herauszufinden, wie groß der Unterschied ist.
Für meine täglichen Arbeitsfahrten würde der Riemen heute mit den STM100 keine Einschränkungen bedeuten. Er würde einfach in mein Profil passen.

Für Touren? Da müsste ich tätsächlich den echten Mehrverbrauch "erfahren".
Vieleicht würde ich mit da sogar ein zweites EL in die Garage stellen, welches auch Langtrecke getrimmt wäre.

Den Dreck habe ich auch in den Griff bekommen, indem ich mir aus einem 5Euro Waschbetonzuber einen Kettenkasten "gelötet" habe.
Einen Kettenöler habe ich nicht. Die Kette wird über eine Schaumstoffeinfassung gleichmäßig geschmiert. Ab und an mal eine Spritze Altöl drüber, dann hält das wieder einen Monat.

Haltbarkeit: Hängt ganz stark von der Fahrweise ab. Ich kann meinen 5Euro/m 3/8 Rollenstahl in unter 3000km an die Bruchgrenze treiben, oder bis zu 10.000km fahren und nur aus "schlechtem" Gewissen vorsichtshalber tauschen.

Eingestellt wird über Unterlegbleche an der Thrigehalterung.
Kettenwechsel dauert 10 Minuten. Wenn das Ritzel fällig ist -in der Regel so nach 50m Kette; dauert es vieleicht 'ne Stunde, weil der Motor dafür raus muss.

Kettenrad habe ich nach 6 Jahren gewechselt. Da hatte es etwa 80.000km runter.
Für das Kettenrad empfehle ich aber auf alle Fälle eine Spannbuchse -NICHT Taperlock.
Selbst bei vorhandener Keilnut, ist die Spannbuchse für die Welle die sanftere Lösung.

Tja, was kann Dir das jetzt helfen?
Wenn Du es "einfach mal wissen willst", dann mach es mal. Halte Dir aber die Option offen, wieder zurück bauen zu können.

So.. das war mein Senf... ;-)

Gruss
Carsten

von inoculator - am 01.07.2015 08:59
Hi Carsten,

was ist denn ein "Waschbetonzuber"? Gibt es irgendwo Fotos von Deinem "Waschbeton"-Kettenkasten? Das würde mich ja echt mal interessieren.
Auch Dein Schaumstoff-Schmiersystem klingt spannend! Tränkst Du offenporigen-Schaumstoff mit Öl, und lässt die Kette dann daran enlag gleiten, so dass sie immer etwas Öl aufnimmt? Interessante Idee!!! :hot:


Zitat

Für das Kettenrad empfehle ich aber auf alle Fälle eine Spannbuchse -NICHT Taperlock.


Dummerweise hat das Kettenrad, das ich hier liegen habe, Taperlock-Verspannung, und werde es auch erstmal einbauen.
Wenn mich die Kette langfristig überzeugt, wäre es ja eh sinnvoller, auf Duplex zu wechseln, und dann werde ich Deinen Rat bedenken.
Allerdings kenne ich (vom Perm - sonst hatte ich im Leben noch nie damit zu tun) nur das Taperlock-System.
Welche Art Spannbuchse wäre denn da geeignet?
Und müsste man dann so ein Kettenrad nehmen, und die Nabe weiter aufbohren, damit die Buchse passt?

Für den Anfang habe ich ein ganz anderes (und etwas peinliches) Problem:
Ich habe keine Ahnung, wie man ein Ritzel auf der dünnen Welle des Thrige befestigt. :(
Beim Perm hat die Welle eine Nut, und man bekam direkt ein Ritzel mit passender Bohrung bzw. passende Taper-Buchse
Für den Thrige braucht es da wohl eine ganz andere Methode, und (zumind. bei Mädler) finde ich da gar nichts :(

von wolfram_f4 - am 01.07.2015 13:12
Zitat

Länger übersetzt und im Flachland kann die Kette ihre Vorteile voll ausspielen.


Hallo Richard,

danke, dass Du mir den Wirkungsgrad-Knoten im Kopf gelöst hast. :cheers:
Also einfach ein grösseres Ritzel!
Verlieren würde man etwas Anfahrdrehmoment. Das ist mit 50,4 V und Kürtenschaltung z.Zt. supergut, und ich denke, da könnte man locker etwas von hergeben, zumal man bei Kette durch die bessere Kraftübertragung ja sowieso wieder etwas zurück bekommt.

Nur, wenn ich es richtig verstehe, und man dann durch eine längere Übersetzung die Motordrehzahl sogar noch reduziert, sinkt doch eigentlich per Saldo der Wirkungsgrad des Thrige wieder?!
Aber last not least wäre das ja nur theoretisch, wenn ich praktisch im Alltagsbetrieb den Wirkungsgrad dadurch erhöhe .... und das sehe ich ja am Appetit des Perm: Der braucht ja auch bei 50 km/h in der Ebene weniger, und dafür am Berg mehr ... was hier auf diesem Streckenprofil aber offenbar sehr viel Strom spart.

Wäre jetzt nur noch die Frage nach der geeignetsten Übersetzung.

Im Elwiki ist so ein schönes Diagramm, aus dem man vermutl. abschätzen könnte, bei welcher Übersetzung der Thrige bei 50 km/h in der Ebene und 51 V am wenigsten verbraucht, oder?
Leider steige ich da absolut nicht durch :(
Kann mir jemand das Diagramm diesbzgl. "übersetzen"?
Oder gibt es viell. auch einfach Erfahrungswerte?

Und P.S.: Ich werde den Riemenantrieb auf jeden Fall gut aufheben! :)

von wolfram_f4 - am 01.07.2015 13:25
Hallo Hartmut,

setze Dich wegen der Bohrung des Ritzels mit Peter Jürgens (Bastelwastel) in Verbindung.
Er hat die Sachen zwar nicht mehr auf seiner Seite, aber fragen kostet nichts.

Spannbuchse:
[www.maedler.de]

Reicht vollkommen.
Kettenrad aufbohren solltest Du bei Mädler mal telefonisch anfragen.

Sind aber exakt die Teile, die ich verbaut habe.

Bilder vom Kettenkasten gibt es in keiner Form, daß man da was besonderes sehen könnte.
Den habe ich als "Prototype" aus dem Handgelenk gebaut.
Die "nächste" Version sollte dann mit Schablone und Stabilisatoren sein.

Waschbetonzuber:
[www.ebay.de]
Nur etwas größer aus dem Baumarkt.

Mein Kettenkasten hat im oberen Teil einen Deckel. In diesen Deckel habe ich einen einfachen Schaumstoffstreifen geklebt. Dick genug, daß die Kette sich ein wenig da reinfräst.
Überflüssiges Fett und Dreck werden abgestriffen.
Ein leichter Ölfilm verbleibt immer auf der Kette.

Gruss
Carsten

von inoculator - am 01.07.2015 13:31
Meutertrog heißt das bei uns. Waschbetonzuber klingt auch nett :)

von el El - am 01.07.2015 15:37
Zitat
Christian s
denk ans Planetengetriebe von Multimegatrucker der hat zwar einen anderen Motor ...

ausgenommen Kriegs Gelände Krade..


JA nur wiegt sein bisherieger ungünstige Anpassung, die jetzt drehzahltechnich besser wurde die Verluste des Planetengetiebes auf - vor allen mit der Fettpackung die darin ist aber wegen der, wie ich vermute vohandenen Zahnflanken Pressung auch notwendig sein dürfte.
Also da wirst du im Vergleich nicht gegen Kette oder opimalen Riemen hinkommen.

von thegray - am 01.07.2015 16:59

Her jeeee Re: Kette! Soll ich???

Zitat
wolfram_f4
Zitat

Länger übersetzt und im Flachland kann die Kette ihre Vorteile voll ausspielen.


Hallo Richard,

danke, dass Du mir den Wirkungsgrad-Knoten im Kopf gelöst hast. :cheers:
Also einfach ein grösseres Ritzel!
Verlieren würde man etwas Anfahrdrehmoment. Das ist mit 50,4 V und Kürtenschaltung z.Zt. supergut, und ich denke, da könnte man locker etwas von hergeben, zumal man bei Kette durch die bessere Kraftübertragung ja sowieso wieder etwas zurück bekommt.

Nur, wenn ich es richtig verstehe, und man dann durch eine längere Übersetzung die Motordrehzahl sogar noch reduziert, sinkt doch eigentlich per Saldo der Wirkungsgrad des Thrige wieder?!
Aber last not least ![/i] :)



Herje dann mach doch die Kette Rein und bevor du noch mehr Zeit aufwendest für hin und her das doch kein Patentrezept ergibt -

ODER DOCH?!!!!!!!!!
:joke:
4F-TT Dann hast dein Wirkunsgradverbesserung im unteren Drehzahlbereich und mehr Drehmoment bei gleichen oder weniger Strom.

Bin ich schon wieder auf meiner Laierschiene 4F-TT...

von thegray - am 01.07.2015 17:10

Und nicht das Re: Her jeeee Re: Kette! Soll ich???

man einen unbedingt Mistverstehen will - das Herjee bezog sich auf das es am Ende doch offen bleibt.
Es gibt da einfach zuviel persönliche Faktoren und Gewichtung wie man hier wieder sieht - gut sie zur Kenntnis genommen zu haben aber - dann muß man einen Zeitpunkt definieren ab dann gut ist und Loslegen oder bleiben lassen.
Nur mal so als Gedankenanstoß.

von thegray - am 01.07.2015 19:26

Re: Und nicht das Re: Her jeeee Re: Kette! Soll ich???

Also ich finde es einfach nur genial, dass ich hier so viele Tips, unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen bekomme (nat. auch aus alten Threads und dem Elwiki!) :)
So kann ich, während ich gerade das ganze Heck von Akkukorb über Akkus, Ankerplatten, Motor, etc. saniere (bin jede freie Minute am "machen") und auf die neue Achse (daohne dürfte der Wirkungsgrad des Kettenantriebs bei null liegen ;)) warte, alles in Ruhe sacken lassen, um, wenn es soweit ist, die hoffentlich richtige Entscheidung treffen zu können.

Dadurch habe ich z.B. hier noch rechtzeitig den Tip bzgl. der Edelstahlschrauben bekommen, und würde heute darauf wetten, dass, hätte ich, wie zunächst angedacht, den 11:70er-Kettensatz eingebaut, dann nach der ersten Fahrt direkt nochmal hätte von vorne anfangen dürfen ...
... bzw. vermutl. in den nächsten 12 Monaten sehr viel öfter den Saxo genutzt :rolleyes:

Zitat
Konfuzius
Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
erstens durch nachdenken, das ist der edelste,
zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste,
und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.


edel und leicht klingt doch besser als bitter, oder? :cheers:

von wolfram_f4 - am 01.07.2015 21:42
Hallo Carsten,
Zitat

Waschbetonzuber


Ich kenne das als Speisbottich :) ... hatte (nach ähnlichen Erlebnissen) schon lange drüber nachgedacht, mir mal ein Deutsch-Deutsch-Würterbuch anzuschaffen ;)
Aber das Material ist cool. Lässt sich schön unter Hitze verformen, und ich entnehme Deinen Worten, dass Du es auch nicht verklebt, sondern verschweisst hast.
Mein Kettenkasten beim Perm wäre damals beinahe grün (Regentonne) geworden ;)

Bzgl. der Mädler-Kettenräder habe ich nun herausgefunden, dass man sie sich halt passend aufbohren muss, bzw. beim Ritzel den Konus sogar rein drehen.
Das Schöne ist, dass viele EL-ler noch alte Ritzel (gerade Simplex) rumfliegen haben :)
Bin also erstmal versorgt, ohne mir einen Dreher suchen zu müssen. :spos:

von wolfram_f4 - am 01.07.2015 21:56
Hallo
Ich habe seit 2 jahren Dupplex mit Kettenschutz.Das mit der Lautstärke kann ich nicht bestätigen da ich alle 4Wochen mit Spray ( Ketteninnenlagerschmierung) und Fett (8509 - Interflon Fin Assembly Grease ) schmiere.
[www.rc-toy.de]
Gut schmieren mit Kettenschutz heist auch leißer Antrieb.
Für Perm und ME1003 ist auch ein Umbau mit Zahnriemen (22/80 oder 22/90) möglich.
Hier gibt es den'' Mustang T'' z.b. 800 8M 30 für 74€ bis 18KW.
Der Standart Riemen 8M 30mm macht so um die 4kw.
Kannst auch mal hier im Forum schauen.
Ich bin gerade am Umbau auf Zahnriemen mit meinen ME1003 weis aber nicht ob ich es heuer noch schaffe.
Gruß josef

Re: Thrige umbau auf Zahnriemen - problemlos möglich? #
geschrieben von: Josef
Datum: 20. April 2015 17:21

Hier ist mal eine Tabelle ( Link) vom Mustang T und zum vergleicht der Optibelt HL ist gerade mal 17% schwächer ausgelegt.
[www.sit-antriebselemente.de]

Mustang T HTD 8M30 22er Ritzel bei 2200 1/min = 18,57KW
Optibelt HL HTD 8M30 22er Ritzel bei 2200 1/min = 15,37KW
[www.conrad.de] 68€

Mustang T HTD 8M20 22er Ritzel bei 2200 1/min = 11,75KW
Optibelt HL HTD 8M20 22er Ritzel bei 2200 1/min = 10,00KW
[www.conrad.de] 20mm 46€.

Das heist ein 20mm breiter Zahnriemen der 10KW macht ist für dem Thrige zu schwach?

Gruß josef

von Josef - am 03.07.2015 12:26
Thrige geht mit der Übersetzung auf Zahnriemen nicht da eine Übersetzung von 22/140 nicht im El reinpasst.
Also Perm oder ME1003 Mars Motor.

von Josef - am 03.07.2015 12:33
Zitat
Josef
Thrige geht mit der Übersetzung auf Zahnriemen nicht da eine Übersetzung von 22/140 nicht im El reinpasst.
Also Perm oder ME1003 Mars Motor.


Nun ja nicht ohne Schalenumbau und Wegfall der originalen Quertraverse/Stabi :D

von thegray - am 04.07.2015 07:17

Simplex- oder Duplex Ritzel

Hallo,

ich möchte Euch nochmal mit einer dummen Frage nerven:

Ich habe hier einen Simplex-Kettensatz 11/70 mit mehreren Meter Kette rumliegen.
Allerdings werde ich das 11er Ritzel (wg. zu klein und laut) nach den Erfahrungsberichten anderer nicht mal probeweise verwenden, und statt dessen direkt ein 13er nehmen.

Sofern ich nicht doch wieder auf Riemen zurück baue, ist es aber, nach allem was ich hier so gehört habe, sehr wahrscheinlich, dass ich später oder vermutl. früher auf Duplex umrüsten werde.

Deshalb frage ich mich, ob ich mir nicht direkt ein 13er Duplex-Ritzel hole? :confused:

Kann man (mal abgesehen von der ungleichmässigen Abnutzung der beiden Zahnreihen) ein Duplexritzel kurzfristig mit einer Simplex-Kette fahren, oder liegen die Zahnreihen ggf. zu dicht beieinander o.ä.?

von wolfram_f4 - am 17.07.2015 10:14

Re: Simplex- oder Duplex Ritzel

Habe jetzt nicht die Daten aber so aus dem Kopf sehe ich nicht das Problem, bis auf Flucht aber da noch alles in Teilen. Und später ein neues Kettenrad kommt also wieder Flucht angepaßt werden kann.

von thegray - am 17.07.2015 17:48

Re: Simplex- oder Duplex Ritzel

Hallo Oliver,

super! :)
Danke für die Info! :cheers:

von wolfram_f4 - am 18.07.2015 09:31

richtige Kettenspannung???

Holla, die Waldfee ...

nun habe ich endlich die neue Achse da, und ein Bekannter hat mir freudlicherweise den Wellenkonus direkt in ein 12er und ein 13er Ritzel gedreht, und ich habe mich gestern mal mit der Motoreinstellung zwecks Kettenspannung befasst, und musste feststellen, dass das beim Thrige ja echt eine üble Fummelei ist, die man bei eingebauter Achse nicht wirklich machen möchte.

Daher kann ich mir die Idee, erstmal das 12er Ritzel zu testen, und, falls es doch so laut sein sollte, dann gegen das 13er zu tauschen wohl klemmen :(
... und kann nur beten, dass ich mit dem 13/70 und 120A max. bei 50V noch vernünftig die Berge hochkomme ...

Allerdings fehlen mir bei der Einstellungs-Fummelei noch die Erfahrungen i.S. optimaler Kettenspannung beim Thrige, und habe daher mal im Forum gesucht:

Zitat
Fritz Reichmann
Bei dem neuen Satz habe ich dann die Kettenspannung viel zu fest gehalten: Ich habe alle ca. 500km nachgespannt, so daß die Kette von oben nach oben und unten (von der Oberseite gemessen) zusammen 5-10mm Spiel hatte. Dadurch war die Kette schön stramm, sprang nicht runter, und war nach ca. 2700km hinüber.

Ich habe danach eine neue Kette gekauft (Ritzel waren noch ok). Die habe ich seit 2000km drauf, habe noch nie nachgespannt, Spiel ist so etwa 15-20mm und vor allem: Konstant und springt trotzdem nicht ab. Ich glaube die Abspringerei geht erst bei so 40mm los. Und alle paar hundert Kilometer Kettenspray drauf, jetzt aus einer Dose mit "Rüssel", damit treffe ich auch die Kette und nicht das halbe Auto gleich mit.


Zitat
bastelwastel24
die Ausfluchtung ist extrem wichtig, ebenso wie die Kettenspannung.
5mm Kettendurchhang ist schon viel.


Also max. 5mm aber mind. 15-20mm?????? :confused::confused::confused::confused::confused:
Jetzt habe ich echt ein mathematisches Problem :rolleyes:

Also ich habe nicht vor, die Kette ständig nachzuspannen.
Es soll einmal eine vernünftige Grundeinstellung (ist beim Thrige ja schon aufwändig) her, und dann werde ich mir mind. 5 Ketten auf Lager legen, und erstmal nur tauschen, bis die alle durch sind.

Von meinem laienhaften "Feeling" würde ich die Kettenspannung auf 5-10mm Durchhang für eine neue Kette einstellen ... aber damit würde ich ja direkt gegen beide o.g. Tips verstossen :rolleyes:

Was ist nun richtig?????

von wolfram_f4 - am 23.07.2015 12:11

Re: richtige Kettenspannung???

Hallo


Passt schon mindestens 10mm und max. 30 mm und eine Duplexkette ist wesentlich resistenter gegen runterspringen als eine simplex.

Allerdings verstösst die Kurze Kette und die Übersetzung gegen alle Regeln die für Ketten gelten von daher kanns auch mit 5 mm gehen.


Gruß

Roman

von R.M - am 23.07.2015 19:00

Re: richtige Kettenspannung???

Also ich würde so aus dem Bauchraus sagen hörmal auf Roman.

Ohne das hätte ich gesagt nimm die Mitte mit Tendenz etwas weniger ...... Weniger weil dann der Leer-Ruck von Schub auf Zug nicht so Hart ausfällt weil nicht so viel "Schwung aufnehmen kann" das eben die ungleiche Längung zur Folge hätte und das schlechteste von allen Mängeln sein würde. Als Biker würde ich auch mein Ohr als Bezugsmaß nehmen wenn das sagt, nee das mag ich nicht, dann stimmt da auch was nicht. Das ist dann auch der Grund weshalb bei Motorrädern in der Radnabe wo die Kettenradaufnahme drin ist meist ein Ruckdämpfer aus Hartgummi drin ist.

von thegray - am 23.07.2015 19:19

Re: richtige Kettenspannung???

Hallo Roman, hallo Oliver,

Zitat

Allerdings verstösst die Kurze Kette und die Übersetzung gegen alle Regeln die für Ketten gelten von daher kanns auch mit 5 mm gehen.


Das ist der Punkt: Wenn ich auf der kurzen (und sehr diagonalen) Strecke zwischen den beiden Ritzeln beim Thrige 10 mm Durchhang messe, scheint mir die Kette schon sehr viel lockerer als 10 mm auf der grösseren Strecke beim F4.

Ich habe jetzt die Grundeinstellung daher auf knapp 10 mm (ca. 8 mm) vorgenommen.

Es ist überhaupt gar nicht so einfach, das beim Thrige ordentlich hinzubasteln:
Die 13:70 z.B. passen bei Original-Motoreinstellung mit einer alten, gelängten Kette mit 40 Gliedern perfekt, während eine neue Kette eben gerade nicht (bzw. nur unter Spannung) drauf geht.
Nimmt man dann ein Halbglied dazu, muss man direkt schon heftig unterfüttern, und, wollte man dann nochmal nachspannen, wird es imho langsam schon zuviel.
Ich musste dann erstmal drauf kommen, dass man, indem man (in diesem Fall nur einen) die seitlichen Schenkel (3-tlg. Alu-Konsole) eine Raste nach aussen setzt, etwas näher zur Achse kommt, so dass es ohne Unterfütterung (Seitenhalt einseitigig 1,5 mm) perfekt passt.
Wenn die Kette sich dann gelängt hat, funktioniert das Nachspannen (zumind. im ersten Schritt ... aber irgendwann ist die Kette ja auch zu lang für die Ritzel), indem man einfach den einen Schenkel der Konsole in Originalposition zurück setzt.

von wolfram_f4 - am 24.07.2015 12:36

(Zwischen-) Fazit

Hallo zusammen,

es ist nach dem ersten Tag zwar noch kein wirkliches Fazit, aber ein erster Eindruck, der auch noch nicht von Gewöhnung verfälscht ist, dafür aber den direkten Vergleich zum F4 hat, den ich in den letzten Wochen ausschliesslich gefahren bin.

Nach der ersten Testfahrt bin ich von der Kette beim Thrige nicht sonderlich überzeugt.

Gefallen tut mir der soz. direktere Gasfuss.
Aber obwohl ich den Kettenkasten so gut wie möglich gedämmt habe (und diesbzgl. extra ein übergrosses 13er Ritzel gewählt hatte), kommt da doch ein extrem unschönes Singen vom Motorraum, welches ich vom F4 nicht kenne.
Das Kettenblatt ist gebraucht, Kette und Ritzel neu ... mal abwarten, ob sich das noch gibt.

Wovon ich aber erstmal wirklich extrem enttäuscht bin, ist das Thema Leistung:
Zumindest am ersten Tag habe ich keinerlei Effektivitätsgewinn zum Riemen feststellen dürfen:
Auf einem Flachstück hatte ich einen Verbrauch von 4,72 kWh/ 100 km und auf einer zweiten Strecke mit guter Steigung 5,33 kWh/100 km, was ich ziemlich genau auch vorher mit dem Riemen verbraucht habe.

Zum Vergleich bin ich die identische Steigungstrecke 2 Tage vorher noch mit dem Perm gefahren, und habe (wir wissen ja alle, dass der Perm seine Stärken im Vergleich zum Thrige bei Steigungen ausspielt :rolleyes: ) dafür mit 4,21 kWh nicht mal 80% davon gebraucht ... und dass, obwohl ich mit dem Perm (insbes. bergauf bin ich mit 13/70 mit dem Thrige echt gekrochen, und hatte an einer Stelle, wo ich mit dem Perm schon mit knapp 50 km/h Höchstgeschw. erreiche, noch nicht mal 40 km/h auf dem Tacho) schneller gefahren bin.

Beide Fahrzeuge sind (technisch, ausser Motor+Übersetzungsverhälnis) identisch, und in beiden Fällen Strombegrenzung 100 A (bei Voll"gas" in der Steigung), identische Zuladung.

von wolfram_f4 - am 28.08.2015 08:31

Re: (Zwischen-) Fazit

Hm ist ja bedenklich, das man kein Unterschied festellt.

Also ein Grundgeräusch der Kette gibt es immer, denn es beim Riemen nicht gibt. (aber das kann man voraussetzten) - nur mal nach gefragt wie "gedämmt"? (weil ich jetzt nicht alles nomals nachlesen will.

Aber man beachte das der Thrige schon alleine wegen seiner im Verhältnis kleineren Durchmesser mehr Drehzahlen bräuchte (ja dafür ist das Feld "Länger" wäre jetzt das Gegenargument) evtl wird er eben so wie er von dir verwendet wird in einem ungünstigen Leistungs/Drehzahlbereich verwendet.

ps.
Und ja meine alte - Leier....Wenn ich ein Feldpaar(Anker) des Thrige nicht oder nur Teilnutze dann kann kein anderes Mittel diese Energieverschwendung durch nicht genutztes Ankerfeld wieder Wett machen!

von thegray - am 28.08.2015 13:35

Re: (Zwischen-) Fazit

Hi Olli,

Zitat

Also ein Grundgeräusch der Kette gibt es immer, denn es beim Riemen nicht gibt. (aber das kann man voraussetzten) - nur mal nach gefragt wie "gedämmt"? (weil ich jetzt nicht alles nomals nachlesen will.


ich mache es mal in Stichpunkten:
Kettenblatt: Stahl massiv mit eingeschweisster Taper-Buchse, beidseitig mit Bitumenplatten beklebt, 70 Zähne, Simplex (hatte ich "geerbt" - Guss bzw. 2-teilig, wie Schippers sie anbietet, wäre vermutl. leiser)

Rechtsseitiges Alublech der Riemabdeckung innen mit Bitumen beklebt, aussen auf eine vergrösserte, durchgänge Kunststoffplatte (Mörtelkübel) geklebt, und über Gummidämpfer an Konsole befestigt => Alublech hat keinen sonst. Metallkontakt (marginal über die beiden Schrauben neben der Motorwelle, liegt aber nicht am Motor auf)

Das Riemengehäuse (da Simplex nach links viel Platz) in Bastelarbeit mit geschlossenzelligem PE-Schaumst. (30 kg/m3) so eng ausgekleidet, so dass die Kette fast schleifen könnte, und zuletzt mit Flüssigkunststoff versiegelt.

Aber, wie gesagt, das "Singen" ist mit dem 13er Ritzel noch gut erträglich.


Zitat

Aber man beachte das der Thrige schon alleine wegen seiner im Verhältnis kleineren Durchmesser mehr Drehzahlen bräuchte (ja dafür ist das Feld "Länger" wäre jetzt das Gegenargument) evtl wird er eben so wie er von dir verwendet wird in einem ungünstigen Leistungs/Drehzahlbereich verwendet.


Das hatte ich befürchtet bzw. befürchte es nun umso mehr, obwohl es generell hiess, dass die Übersetzung im Flachland keine grosse Rolle (i.S. Wirkungsgrad!) spielen sollte.
Beim Perm habe ich damals einen regelrechten Effizienz-Schub feststellen dürfen, als ich vom 21er auf 17er Ritzel getauscht habe, und ich würde dort vermutl. noch kleiner gehen (kleine Zulassung bei 51V macht's möglich), wenn das für Taperlock zu bekommen wäre.
Aber der Thrige dreht ja mit dem 13er Ritzel eh schon schneller als der Perm. :confused:

Die Frage nach dem optimalen Drehzahlbereich des Thrige ist für mich ja schon länger die "grösste Frage der Weltgeschichte" ...

Aber hier kommt das "Singen" ins Spiel, und ich würde vermutl. sofort versuchsweise das 11er Ritzel aufziehen, wenn es nicht so eine Sauarbeit wäre:
Da das 11er Ritzel auf der Welle an anderer Position (die Zähne) sitzt, müsste ich die Achse nochmal raus holen, und alles (insbes. Kettenkastenkonstruktion) nochmal (halb) neu machen ... oder an eine zum Wellenkonus passende Reibahle ran kommen, dass ich es auf den Konus des aktuell verbauten 13er adaptiert bekomme.

Und ich befürchte nach allem, was ich so gehört habe, halt leider sehr stark, dass es mit dem kleineren Ritzel dann gleich noch sehr viel lauter würde, und ich, wenn die Achse schon wieder raus muss, viell. lieber direkt den Riemen wieder aufziehe? ... will ja hier keinen Motor/Achs-Einbau-Rekord aufstellen ... zumal ich auch nicht über Stapler/Bühne verfüge, wo das rel. einfach geht. ;)

Zitat

Wenn ich ein Feldpaar(Anker) des Thrige nicht oder nur Teilnutze dann kann kein anderes Mittel diese Energieverschwendung durch nicht genutztes Ankerfeld wieder Wett machen!


Hier wird es nun richtig spannend! :hot: ... aber mir leider auch zu hoch ... habe ich doch bis heute nicht wirklich begriffen, was die zusätzliche Wicklung im Thrige für einen Nutzen hat :(

von wolfram_f4 - am 28.08.2015 21:02

Re: (Zwischen-) Fazit

Also vereinfacht du hast 4-Kohlen -> hast im Anker vier gleiche starke Pole mit abwechselnden N-S Pol.

OK.

Stator ein Feld-Paar im Stator ist durch den Ankerstrom durchflossen - sogenannt Serienschaltung.

Soweit auch OK?

da zweite Statorfeldpaar wird durch die Coumpond-Spulen erzeugt - die nicht durch den Ankerstrom versorgt werden. (zuerkennen das die Drahtstärke eine ganz andere ist)

Setzten Wir mal voraus das die Coumpund-Spulen in keinen Betriebszustand des El-Thrige die gleiche Feldstärke produzieren wie die Statorfeldspulen die mit dem Ankerstrom versorgt werden.

Auch noch soweit mitgekommen?

Bedeutet:
Dann haben egal bei welcher Drehzahl; Last; Spannung

Zwei Ankerfelder NIE einen gleichwertigen Partner - von dem sie sich anziehen oder Abstoßen können. - Nachvollziehbar.

Also wird in zwei Ankerfelderen mit Stromverbrauch eben ein Ankerfeld Produziert das man nicht oder zumindest nicht voll nutzen kann.


So mal so einfach wie ich das jetzt kann.

EDIT ESELSBRÜCKE : Kennst du dich besser mit 4Takter aus ?
Gesetzt den Fall du hast einen 4Zylinder mit 4 Einzelvergasser, und jetzt stell dir vor du stellst 2Vergasser bei gleicher Drehzahl auf Überfettung und zwei auf Magerbetrieb...... Wohlmöglich auch noch unterschiedliche Drosselklappenstellung .....
Anzugsverhalten; Rundlauf; hohe Drehzahlen; Sparsam - ist dann was anderes !im Extrem überhaupt noch Fahrbar - Und bei Top-Dauerlast darfst Froh sein keinen Kolbenfresser zu bekommen.


ps. Und was Kette vs. Riemen
Also das was ich so gelesen habe das sich PimalDaumen Kette zu Riemen so um 5% in der übertragungsleistung unterscheiden können.

Also bestenfalls bei einem Verbrauch von ehemals 5000Wattstunden 250Wattstunden eingespart werden können - also wenn man keine supergenaue Verbrauchsmessung macht und auch die Batterien nicht von absolut Voll zu absolut Leer fahren kann.

Man es besten falls so Differenz beim Fahren hat wie zwischen harten und weichen Reifen!
Denke ich !

von thegray - am 29.08.2015 12:51

Re: (Zwischen-) Fazit

Such mal nach "ungleichmäßige Abnutzung der Kohlen beim Thrige", da haben wir jüngst den Motor ausführlich diskutiert. Weis leider immer noch nicht wie man direkt auf alte Freds verlinkt.

von R - am 29.08.2015 16:56

Re: (Zwischen-) Fazit

Hallo Olli, hallo Richard,

vielen Dank für die Erklärung!!!! Auch wenn ich mich mit Verbrennungsmotoren nicht wirklich auskenne, ist insbes. dieses Beispiel sehr anschaulich :spos:
... wirft aber kein gutes Bild auf den Thrige :(

Bzgl. Kette hatte ich im Hinterkopf, dass sie eine Reichtweiten-/Wirkungsgradverbesserung von ca. 10% bringen soll, wobei Kette vs. Riemen an sich weniger als 50% davon ausmacht, und der wichtigere Vorteil die entfallenden Umlenkung des Riemens ist.

Aber ich grüble die ganze Zeit wieder mal zum Thema Drehzahl Thrige:

Wenn ich mal (Werte der Einfachheit halber grob)
von einem Radumfang von 1,30 mtr. ausgehe,
muss für 50 km/h (833 mtr/min) das Rad also gut 640 mal pro Minute drehen.
Bei einer Übersetzung von 70:13 (=5,4) würde der Thrige also ca. 3500 U/min machen ...
... und das bei sagen wir mal 50A und 50V, also 2,5 kW in der Ebene.

Aber was sagt mir das nun, wenn ich nicht über die Motorcharkteristik Bescheid weiss? :(

Vermutl.müsste diese Kurve aus dem Elwiki weiter helfen:


... aber so lange ich da aber drauf starre, vermag ich sie nicht zu entschlüsseln :(:(:(

Aber so, wie ich auch langsam gelernt habe, dass es i.S. Wirkungsgrad ein Sakrileg ist, mit offenem oder geschwächtem Compound zu fahren, bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass der Thrige höhere Motordrehzahlen bevorzugt, und somit zumind. Übersetzungsverhältnisse < 7:1 (in obigem Beisp. wären es statt 3.500 U/min bei 7:1 schon 4500 U/min) für den Thrige zu lahm sind und zu Lasten des Wirkungsgrads gehen
... und dann (bei 70:13) die zu niedrige Motordrehzahl den Effektivitätsvorteil der Kette quasi wieder zunichte macht.

Und, will man sich nicht den Lärm (wurde mir gestern wieder berichtet), eines 10er/11er Motorritzels antun, der Riemen ggf. tatsächlich der effektivere Antrieb ist. :confused:

Aber das sind jetzt erstmal theoretische Gedanken (wobei mich schon interessieren würde, ob ich in die richtige Richtung denke), und ich müsste eigentlich erstmal noch einige km mit der 13:70-Kette runterfahren, bis ich wirklich aussagekräftige Verbrauchswerte habe (auch auf identischen Strecken schwanken die Werte ja auch mal)

Kurz zu Erklärung, warum ich diesen Stress (mir die Arbeit+blöde Fragen im Forum) mache:
Da ich hier zwei (bis auf den Antrieb - sonst ist led. bei einem der Curtis nicht original CC) identische Fahrzeuge habe, muss ich halt festellen, dass Thrige+Riemen im Schnitt gut 25% mehr verbraucht als Perm+Kette (gemessen mit GK-BMS)
Der Thrige/Riemen-Antrieb verschwendet also nutzlos 25% Energie. :eek::eek::eek:
Das ist in einem ansonsten kompromisslos auf Energieeffizienz ausgelegten Fahrzeug wie dem City-EL ein schlechter Scherz und nüchtern betrachtet völlig inakzeptabel!!!
Andererseits mag ich mir nicht eingestehen, dass der Thrige fürs EL wirklich Schrott ist ... und genau dort hin gehört, bevor ich nicht absolut ausschliessen kann, dass es ggf. nur an iwie "falscher Anwendung" liegt ... zumal "verschrotten+neu kaufen" letztlich auch nicht wirklich ökologisch ist.
Nebenbei bräuchte ich beim Thrige-EL auch ca. 10% mehr Reichweite ... und muss daher schon rein praktisch die Verschwendung (vergl. mit Perm) auf jeden Fall ca. halbieren. :rolleyes:


von wolfram_f4 - am 30.08.2015 13:39

Re: (Zwischen-) Fazit

Zitat

dass der Thrige höhere Motordrehzahlen bevorzugt, und somit zumind. Übersetzungsverhältnisse < 7:1 (in obigem Beisp. wären es statt 3.500 U/min bei 7:1 schon 4500 U/min) für den Thrige zu lahm sind und zu Lasten des Wirkungsgrads gehen
... und dann (bei 70:13) die zu niedrige Motordrehzahl den Effektivitätsvorteil der Kette quasi wieder zunichte macht.


Wie es aussieht, lag ich mit dieser Annahme so richtig daneben, und die 3500 U/min passen dem Thrige sehr gut:

Zitat
Reinhold Schebler
Der im El verbaute Compoundmotor bringt seinen besten Wirkungsgrad im Bereich von 2500-4000 umin.


Für die 13:70-Übersetzung würde man sich von 37 km/h bis 58 km/h in diesem wirkungsgradoptimalen Berich befinden.
Mit dem Riemen (1:7) von 28 km/h bis 45 km/h

Zitat
Bernd Schlüter
Bei niedrigem Drehmoment, also niedrigem Strom, ist der langsam laufende Motor sparsamer.


Frage ist: Was bedeutet "niedrig"?
Ist eine leichte Steigung, für die man z.B. kontinuierliche 80A braucht, noch "niedrige" Last?
Oder ist "niedrig" eher absolutes Flachland bis Gefälle?

von wolfram_f4 - am 31.08.2015 07:29

Re: (Zwischen-) Fazit

Hartmut, es hlift halt nix, mit einer fesen Übersetzung ist man immer eingeschränkt :(
Du hast Glück, wenn bei Dir das Gelände immer gleich beschaffen ist. Ist das so? Dann kannst du die Übersetzung passend für Dich wählen. Ich kann das leider nicht. Hab hier in den Alpen anständige Steigungen, fahre aber auch längere Strecken Überland und möchte dabei höhere Geschwindigkeiten nicht missen. Soviel zum Thema ein Getriebe braucht man beim Stromer nicht. Ich fürchte, bei vielen ist es ein Kompromiss.

von el El - am 31.08.2015 07:38

Re: (Zwischen-) Fazit

Hallo Konstantin,

das ist ja das Schöne, wenn man einen "Tempomat" (kleine Zulassung) verbaut hat: Man kann halt immer ganz entspannt "digital" (Vollgas) fahren. :)
... und bewegt sich dadurch auch grösstenteils (gerade Überland, wenn es keine grossen Berge gibt) immer in einem kleinen Geschwindigkeitsfenster.

Auf meinen Standardstrecken habe ich auf dem Rückweg zwar ca. 150 Höhenmeter zu überrücken habe, die sich aber in einer relativ gleichmässigen sanften Steigung auf 10-15 km hinziehen (der Rest ist "Pfannekuchen"), so dass, bis auf gaaanz wenige Ampeln, das Tempo "unter Last" (Hinweg bergab geht schneller) fast immer zw. 45-50 km/h liegt.
Und da drängt es sich schon auf, den Antrieb auf diesen überschaubaren Bereich zu optimieren ... insbes. wenn es dabei dann auch noch mit der Akku-Kapazität eng ist.

Aber grds. richtet sich wohl jeder bei der Konfiguration nach seinem Standard-Streckenprofil. Im Gütersloher Raum (Flachland) fahren fast alle mit eher grossen Ritzeln, die man im Bergischen wohl seltener finden wird.
Aber wenn man nat. ständig wechselnde Strecken hat, ist es nat. (ohne Getriebe) blöd, und man muss halt einen Mittelweg gehen.

von wolfram_f4 - am 31.08.2015 09:31

Re:Hallo Konstantin

das mit keinem Getriebe hört man ja immer ,ist im extremfall aber Unsinn. kommt auf das verhältnis leistung u kräfte an . zB würe ich keinem raten mit einel Elektromixer ohne getriebe einen zähen Strudelteig kneten zu wollen oder tonenschwere Lasten mit dem Elektrokran ohne Getriebe zu heben .

Ürigens Konsatntin! der Curtis hat seine ersten ausfahrten sogar mit Steigungen gut überstanden nur lauwarm geworrden.. Vielen Dank ! Melde Dich wegen dem Preis !

von Christian s - am 31.08.2015 10:29

Re: (Zwischen-) Fazit

Zitat
el El
Hab hier in den Alpen anständige Steigungen, fahre aber auch längere Strecken Überland und möchte dabei höhere Geschwindigkeiten nicht missen. Soviel zum Thema ein Getriebe braucht man beim Stromer nicht. Ich fürchte, bei vielen ist es ein Kompromiss.


Die Optimierung des Kompromisses ist eben der TT-VierFeldUmbau auf Hauptschlussmotor. Mit Spannungen um 50Volt läuft das ganz gut mit 2Felder in Reihe 2Parallel.
Besser wäre natürlich ein SepEx-Umbau.
Der bedingt aber auch einen eigenen Kontroller - und einen neuen Kohlenhalter.
Macht aber das Schütz-Gelärsch überflüssig bringt dafür Dampfrad auch einen Tempomaten.
Nächstes Jahr kommt meine Kiste wieder so auf die Straße - nein noch kein SepEx, dann mit statt 7 dann 8Nicds und passenden Regler ohne Schützschaltung!

Dann freue ich mich schon - mal den Zweiflern zu zeigen was ein solcher Thrige auf dem Hausberg der Region Rhein-Mein so macht. 700Höhenmeter auf 30Kilometer wobei die ersten 5-6Km nicht erwähnenswert sind.

von thegray - am 31.08.2015 21:06
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