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elweb
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19
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Stötzer, R.M, el El, thegray, Schrauber601, wolfram_f4, Helixuwe, Michael Bosshard, wolfgang dwuzet, Minimizer

Kosten Batteriekorb verzinken

Startbeitrag von Stötzer am 13.08.2015 09:11

Hallo zusammen,

Ferienzeit - Bastelzeit!
Zuerst war es nur die Umrüstung auf LiFePo.
Dann, als da Teile fehlten, hab ich mich mit dem Kettenumbau beschäftigt, der schon lange liegt.
Und jetzt wo es schon mal einigermassen leer hinten ist - der Batteriekasten!
Im eingebauten Zustand macht es macht es ja keinen Spaß / Sinn zu entrosten.
Also raus damit!
Jetzt meine Fragen:
- Was kostet das Verzinken?
- Habt Ihr galvanisch oder feuerverzinkt?
- Wie gut ist es geworden?
- Bei wem wart Ihr?
- Wie habt Ihr vorbehandelt, sprich muss die Farbe vorher ab?

Grüsse vom Bodensee,

Friedrich

Antworten:

Hallo Friedrich

Meiner war komplett durchgerostet. Musste einen neuen beschaffen

Gruss
Michael

von Michael Bosshard - am 13.08.2015 09:17
So schlecht sieht meiner gar nicht aus.
Meine Frage ist nur: Gründlich oder pfuschen.
[attachment 1531 Batteriekasten.jpg]

von Stötzer - am 13.08.2015 09:36
sandstrahlen, 3x Zinkstaubfarbe dick, 2x Rostschutzlack. So habs ich gemacht.

von el El - am 13.08.2015 10:03
hallo friedrich,
schließe mich meinem vor-schreiber konstantin an,
hab jedoch zusätzlich (zwischen die beiden rostschutzlackschichten) noch das graue steinschlagschutzspray (bleibt etwas flexibel), und zuguterletzt unterbodenschutzwachs dicke drauf
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 13.08.2015 13:22
Ich habe einfach nur Herconia Longlife drauf gemacht. Dafür sieht der Korb pasend aus. Je rostiger desto besser. Braucht nachher auch nichts weiter da Rost gewandelt wird und gleichzeitig eine Kunstoffschicht entsteht. Vorher sollten nur die losen Lackteile entfernt werden. Mit Pressluft einfach wegpusten. Ist jetzt so seit drei Jahren so verbaut und weiterhin Top.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 13.08.2015 18:22
Sandstrahlen kann ich selber leider nicht.
Habt Ihr das machen lassen oder seid Ihr so gut ausgerüstet?
Herconia Longlife klingt zumindest besser als sich mit Drahtbürste und Flex abzumühen und doch nicht an die entscheidenden Stellen zu kommen.

Das mit dem Feuerverzinken wäre halt meine erste Wahl.
Da habe ich mit meinen Schweißarbeiten die besten Erfahrungen gemacht. Allerdings ist das Material dort schwarz, also ohne Farbe, und dicker.
Dummerweise hat die Schlosserei, bei der ich sonst meine Arbeiten zum Verzinken gebe Handwerkerferien. Vielleicht kriege ich bei einer Verzinkerei jemand, der bereit ist einem Hobbybastler zu helfen.

Danke schonmal.

von Stötzer - am 13.08.2015 20:23
Einfach mal bei der verzinkerei anfragen. Meine Sachen die ich verzinkt haben möchte bringe ich immer direkt hin. Die müssen allerdings frei von Farbe sein, ein bisschen Rost macht da nix aus. Abgerechnet wird immer nach Gewicht.

Gruß Maik

von Minimizer - am 13.08.2015 20:48
So, ein bischen schlauer bin ich:
Feuerverzinken kostet für Schlossereien ca 1€ pro Kg.
Der Batteriekorb hat etwa 8 Kg und wenn man das Handling drauf rechnet sollte man mit so etwa 20-30€ hinkommen. Allerdings muss die Farbe vorher ab. Der Rost ist kein Problem.
Für das Farbeentfernen hat mich die Verzinkerei wieder an Firmen verwiesen, die sandstrahlen.
Die machen natürlich zur Zeit wieder Ferien.
Ich bleib dran.

von Stötzer - am 14.08.2015 16:12
Hallo


Der Korb ist Pulverbeschichtet, ob da Sandstrahlen viel ausrichten kann bezweifle ich.


Gruß

Roman

von R.M - am 14.08.2015 22:24
Doch schon, vorher Flex mit Fächerscheibe wos geht, dann sandstahlen. Hab da so ein Teil mit T Stück vorne = Absaugung. Geduld braucht man, das stimmt.

von el El - am 14.08.2015 23:44
Roman mal schnellschuß? bitte wo ist den da noch Pulverbeschichtung drauf !
das was evtl noch wo ist mit "grob" entfernen ; Groben Rost mit .......da gibt es wirklich brutale Bürsten für die Flex. - damit ran und wo es nicht passt eben mit verschidenen Handbürsten.

Mit Kauf ist das einen halben Tag arbeit und ab zum "Zinken".

Aber vorher noch "alle" verbesserungen am Korb.

*Dämpferhalterung verstärken änderen.
*Verlängerung der Montageplatte Blattfeder 10-12mm. (keinen Balttbruch mehr)
*Verlängeren des Auflager der KS-Wanne auf dem Korb nach hinten über die schwachstelle Rathaus (Zwölf Uhr) hinaus
*evtl. tieferlegen des Batt.-bodens und damit Schwerkunkt (keine Kompforteinbuse und kein Verlust der Bodenfreiheit die wird masgeblich durch Stabilisator gegeben)dafür aber Kippstabilität und Fahrfreude (eine Haube mit Glas im Fall des Falles kostet >30 ach was 40 Fache).

Und auch Wichtig die Traverse die die Motorkräfte aufnimmt...... ordentlich verstärken. (in der original Blechstärke schon schwach)

von thegray - am 15.08.2015 16:37
Hallo

Vor allem die Ritzen wo die Bleche aufgedoppelt sind. Und die Verzinker reagieren recht sauer wenn da noch Reste von Farbe vorhanden sind.

Erfahrungsgemäß funktioniert erst mit Chemie einweichen und dann sandstrahlen am besten, am zweitbesten mit Brenner abfackeln ist aber ne riesen Sauerei.

Wobei ich nicht glaube das der Korb das Verzinken noch wert ist da warscheinlich im Bereich der Aufdopplung nur noch Rost ohne Metall vorhanden ist.

Ich hab jetzt die Seitenteile aus VA gemacht und das Mittelstück aus GFK. Damit sollte ein für mal Ruhe sein.

Besonders da im Bereich der Dämpferaufnahme die Kraft jetzt auf 3 Punkte verteilt wird. der alte Korb ist nämlich genau da gerissen ganz ohne Rost.


Gruß

Roman

von R.M - am 15.08.2015 20:21
Zitat

Ich hab jetzt die Seitenteile aus VA gemacht und das Mittelstück aus GFK.


Hallo Roman,

das klingt ja mal so richtig spannendl! :spos:

Wie hast Du die VA-Seitenteile mit dem GFK stabil verbunden?
Wie hast Du die Aufnahmen für insbes. die Federn gemacht?

Du hast nicht zufällig Fotos??

von wolfram_f4 - am 15.08.2015 22:08
Hallo

Das GFK Teil ist einfach angeschraubt an Laschen die an dem Seitenteilen sitzen.

Blattfeder wie üblich befestigt, allerdings mit Gewindeeinsätzen damit nichts frisst.


Fotos kommen sobald alles entgültig sitzt.

Gruß

Roman

von R.M - am 15.08.2015 23:48
So, der Beitrag hat mir zu denken gegeben!
Der Reihe nach:
• "Dämpferhalterung verstärken / änderen"
Die Dämpferhalterung besteht ja aus einem Flacheisen 46x30x10mm, das mit 6 Schweißraupen an das 1,5mm Blech geheftet ist. Eine der oberen Schweißraupen ist ab.
Wie habt Ihr das verstärkt?
Wo ist es bei euch gerissen?
Ohne das Flacheisen zu entfernen und durch etwas größeres zu ersetzen (möchte ich nicht, da der "richtige" Befestigungspunkt dann weg ist) kann es nur Patchwork werden. Stichwort "Pfuschen"
• "Verlängerung der Montageplatte Blattfeder 10-12mm"
Hier ist ja wohl die 5mm Aluplatte gemeint.
Warum ist das aus Alu?
Könnte man auch einfach Flacheisen verwenden?
Nachdem meine Batterien demnächst die Hälfte wiegen (Umbau auf LiFePo und damit 50 statt 100KG) sind die Blattfedern immer noch zu schwach?
• "Verlängeren des Auflager der KS-Wanne auf dem Korb nach hinten über die schwachstelle Rathaus (Zwölf Uhr) hinaus"
Das leuchtet ein.
Wie habt Ihr das gemacht?
Ich würde jetzt (nachdem der Batteriekorb blank ist) die Auflage des Batteriekorbs so weit wie möglich nach hinten verlängern.
Ich hatte an ein L-profil in 3mm Stärke gedacht (senkrechter Schenkel außen oder innen?). Außerdem sollte man ein zusätzliches Flacheisen im Bereich der hinteren Bohrung einlegen und verschweissen.
• "evtl. tieferlegen des Batt.-bodens"
Da habe ich vom Aufwand her Bedenken.
• "die Traverse die die Motorkräfte aufnimmt"
Da schien mein Batteriekasten nicht geschwächt.
Habt Ihr da etwas gemacht?

Insgesamt würde ich sagen, dass mein Batteriekasten vielleicht im Foto schlechter aussieht als er in Wirklichkeit ist.
Er ist zwar verrostet hat aber überall noch genug Material.
"Durch" ist er noch nirgends.
Die Drahtbürste auf die Flex habe ich im Keller. Ich mag einfach die fliegenden Drahtstücke nicht so gerne, die sich in alles hinein bohren und dachte man könnte es anders lösen.
Nicht zu reden von den Stellen wo man nicht hinkommt.
Morgen kommt sie zum Einsatz.

von Stötzer - am 16.08.2015 18:57
Hallo

Hab ganz einfach anstelle von einem Gewinde 3 stk eingebaut im Dreieck, darauf wird dann eine Adapterplatte geschraubt die die eigentliche Dämpfer Aufnahme ist durch unterschiedliche Adapterplatten kann ich dann das EL höher oder tiefer legen.

Die Blattfedern must du doppeln egal welches Gewicht, die Risse kommen dadurch das durch die stärkere Biegung es im innern der Feder zum Fließen des Materials kommt.

Anständig federn tut das El auch mit 110 kg Akkus hinten guck mal da [www.youtube.com] ab min. 36 das blaue ist mein El mit 1 alten 8mm Feder und jeweils eine mittlere und eine kurze neue mit Standard Dämpfern.

Bei mir sind noch 28 kg akku im Kofferraum die restlichen sind im Akkukorb.

Die im Kofferaum hängen an Alu Profilen so daß keine Last auf den Kofferraum kommt.


Gruß

Roman

von R.M - am 16.08.2015 19:46
Hallo Friedrich,

bezahlt habe ich 2013:
130,- € für die Aufbereitung Hinterrahmen (Sandstrahlen 50€, galv. Verzinken 30€, Lackieren 50€). Dabei hat Firma A gestrahlt und lackiert und Firma B verzinkt. Vor dem Lackieren habe ich noch vor Ort eine Nahtabdichtung in die Ritzen geschmiert.

Nahtabdichtung, Hohlraumversiegelung (Wobst): 24,60€

Die Versiegelung gab es nach dem Einbau auf die Schrauben und Gewinde... Ich denke so hält das eine Weile lang.

MfG
Jan

von Schrauber601 - am 28.08.2015 13:00
Hallo Jan,

vielen Dank für die Info!
Nachdem bei uns am Bodensee alle Betriebe Handwerkerferien machen, habe ich mich erst mal selbst um den Batteriekorb gekümmert - am Anfang mit Flex und Drahtbürste. Aber dafür war der Korb wohl noch zu gut. An gut zugänglichen Stellen mit Rost war das kein Problem, aber laut Aussage des Verzinkers darf keine Farbe mehr dran sein. Das ist bei mir mit der Drahtbürste nicht hinzukriegen. Gasbrenner hatte auch nichts gebracht.
Ich habe deshalb, motiviert durch das Stichwort "chemisch entlacken", abbeizen mit Ätznatron probiert. Das war vor langer Zeit schon die Methode mit der ich alte Möbel von dicken Farbschichten befreit hatte. Man muss zwar sehr vorsichtig sein, aber dafür geht es auch an Stellen wo man sonst nicht hinkommt. Mit 150gr Ätznatron auf einen Liter Wasser wird auch die hartnäckige Pulverbeschichtung angegriffen. Dann muss man nur noch Geduld haben. Nach einer Nacht im Laugenbad kann man mit Hochdruckreiniger und Dreckfräse dran und die losen Farbteile entfernen. Mit einem Durchgang war es allerdings bei mir nicht getan.
Das war der Moment als die Prioritäten neu verteilt wurden, denn zur Zeit ist erst mal Urlaub angesagt.

Grüsse

Friedrich

von Stötzer - am 28.08.2015 20:53
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