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elweb
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vor 2 Jahren, 7 Monaten
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fragen zu einem amperestundenzähler

Startbeitrag von wolfgang dwuzet am 30.10.2015 17:07

hallöle,
der wolle hat mal wieder fragen an die elektronikfschleute im forum:

ich hab bei [www.elv.de]
diesen bausatz gefunden,
und würde den gerne als eine art benzinuhr:joke: in mein el bauen,
doch dazu folgende fragen:
in der beschreibung steht 3,5-24 volt und anpassbarer shunt von 5,12mA bis 5,12A,

langt es dann wenn ich einen kaufe und damit einen der drei blöcke überwache:confused:
bzw. geht das überhaupt??
und bei mir fließen reinwärts 25-75Amp und rauswärts (da ohne strombegrenzung gefahren wird) wohl auch eher amps im dreistelligen bereich :confused: wie kriegt man das gebacken??
braucht´s da nen anderen shunt (bis 150A?) oder muß ich davon drei installieren??(für jeden block einen) und
wie siehts denn beim laden mit den A/h aus, da ich ja sowohl einzellader je block, als auch ein HP-netzteil für alle drei verwende......

hoffe auf eure aufklärung, wolle

Die 50 interessantesten Antworten:

Hallo Wolle, es reicht aus einen Block zu über wachen. Du benötigst allerdings einen neuen Shunt. Mit etwas Geduld und nicht zu hohen Ansprüchen an die Genauigkeit tut es da sicher das Verbindungskabel zwischen den Blöcken.Du brauchst ja nur 0,1 Milliohm für die Messbereichserweiterung auf 512A. Es geht halt nur dekadisch und 51,2A ist zu wenig.

von R - am 30.10.2015 18:17
hy richard, ich versteh mal wieder nur bahnhof

wie meinst du das mit "reicht das verbindungskabel zwischen den blöcken"

muß ich da nicht einen [www.ebay.de] anstat der verbindungsleitung zwischen die blöcke setzen?? und daran dann das ELV teil anschließen??

ich hab doch von sowas keine ahnung,
früher (bevor ich hier im elweb gelandet bin)
hab ich mir meißtens gleich drei-fünf irgendwasse gekauft,
weil ich die ersten paar beim versuch zerstört hab
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 30.10.2015 18:44
Im Prinzip würdest Du natürlich so einen brauchen. Der hat aber 0,5mOhm. Der originale hat 0,3mOhm. In beiden Fällen würde Dir ein falscher Wert angezeigt. Eben fünfmal oder dreimal so viel wie tatsächlich. Deshalb halt statt dessen direkt das Kabel. Oder nach 50mV 500A suchen. Das kabel wäre nämlich nicht ganz so linear in der Anzeige.
EDIT
Weil ich gerade Zeit und Lust habe noch einmal für alle die mitlesen das Prinzip der Strommessung am Shunt:
Ein Shunt ist nichts anderes als ein (in den meisten Fällen sehr kleiner) Widerstand, der an einer beliebigen Stelle direkt in den zu messenden Stromkreis eingesetzt wird. Denn es gilt hier, im unverzweigten Stromkreis ist der Strom überall gleich.
Da der Shunt ein Widerstand ist fällt an ihm eine Spannung (U) ab, die dem ihn durchfließenden Strom (I) proportional ist. Der Proportionalitätsfaktor ist der Widerstandswert (R).
Für diese Spannung U gilt also U=RShunt*I.Diese Spannung ist dann auch das, was von allen Shuntbasierenden Strommessgeräten gemessen wird. Für hohe Ströme, wie in dem Beispiel oben werden die Widerstandswerte sehr klein. Es werden deshalb Shunts mit vier kontakten verwendet. Zwei große äußere für den Anschluss in den Stromkreis und zwei kleine innere für die Messleitungen. Schließt man nämlich alle vier benötigten Leitungen an den zwei Hauptanschlüssen an, dann sind die Übergangswiderstände nicht selten größer, als der Wert des Shunts und die Messung wird unbrauchbar.
P.S. Mir ist klar, dass hier für 95% oder mehr nichts neues steht und für den Rest ist dieser Text.

von R - am 30.10.2015 19:04
hy richard,
na gut dann werd ich mir das evt dingens mal bestellen, und erstmal am kabel probieren, notfalls wird der 150 amp aus ebay bestellt, denn im prinzip isses ja egal ob die richtige A/h angezeigt wird, oder das dreifache, es geht ja nur um rein-raus,
wenn das teil anzeigt, das ich 210 amps geladen habe und nach einiger zeit anzeigz, das ich 190amps verfahren hab, dann iss nimmer viel drinn:hot:
wäre bei anzeige von 70 rein und 63 raus genauso:eek:
danke für die erklärung
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 30.10.2015 19:27
Genau so isses und Ebsenzähler oder Einheitenfanatiker wie ich können ja als Beschriftung z.B. Ah/3 hinzufügen :D

von R - am 30.10.2015 19:47
Hatte gerade überlegt, mir den auch zuzulegen aber als SMD-Bausatz ist mir das im Augenblick zu fummelig.

von R - am 30.10.2015 19:53
Hallo


Ich hab ein paar von den Teilen, sind relativ unbrauchbar da man alles im Kopf umrechnen muß und der shuntwert relativ schwierig zu besorgen ist.

sind zwar billig aber ich würde ehr zu einem Victron tendieren die funktionieren wenigstens und die Lader kann man auch damit schalten.

Gruß

Roman

von R.M - am 30.10.2015 23:18
[www.ebay.de]

von Horst Hobbie - am 31.10.2015 06:44
Hallo ihr Spezialisten,
Gebrauchsanweisung lesen:
der Shuntwiderstandswert läßt sich programmieren!
Es ist sogar ein Verfahren (mit Formel) zur Feinjustage für Laien brauchbar beschrieben;
es ist also nur ein Faktor 10 oder 100 nötig im Kopf zu haben.
Das geht schon noch auch ohne Taschenrechner.
Gruß K.-F.

von Karlfred - am 31.10.2015 09:32
hy roman und horst, die victron kosten ja blos 10mal soviel:eek:

da bestell ich mir doch lieber den bausatz und nen taschenrechner:rolleyes:

hy karlfred, hoffe die anleitung ist nich nur für laien, sondern auch für :confused:verständlich,
sonst meld ich mich bei dir:joke:

bye wolle, werde berichten sobald ich ergebnisse sehe

von wolfgang dwuzet - am 31.10.2015 11:18
Hallo Wolfgang,

hab in meinem city el genau so ein Teil im Einsatz.
Als Shunt benutze ich den Hauptshunt des cityel. Dessen Abgriff
kommt ja z.B. unter dem Sitz in dem Stecker des Kapazitätsmessers raus.
Die die zwei Leitungen habe ich mit dem Kontaktpins des Shunt auf
der Platine des Messgeräts verbunden. Auf dem Messgerät habe ich
einen 100Ohm Widerstand, an Stelle des vorgesehenen SMD-Shunt
eingelötet, gedacht als Abschlusswiderstand, keine Ahnung ob der Wirklich nötig ist.
Als Stromversorgung nutze ich eine separate, kleine Lithiumzelle aus
einen alten Handy. Damit ist die Stromversorgung des Messgeräts galvanisch getrennt.
Als Shuntwiderstandswert habe ich per ausprobieren 31mOhm ermittelt und eingestellt.
Der Anzeigewert hat dann nur einen Kommafehler, er zeigt dann z.B. 1.1mA bei einem Cityel-Ruhestrom von 110mA an.

Messfehler ergeben sich bei Kontaktproblemen in der Messleitung zum Shunt.
Der Stecker war immer eine Schwachstelle, hab ich mitlerweile auch in den Griff bekommen.
Nach Fahren und Nachladen kommt es bis auf einen kleinen Fehler von ca.< 0,5Ah wieder auf den Ausgangswert.

viele Grüße aus Duisburg,
Klaus

von Stadtfahrer - am 31.10.2015 17:31
Also mal zu dem Kabel Thema:

Also der Messwiderstand AKA Shunt ist ja auch nichts weiter als ein kleines definiertes Kabel.

Also Kabel (siehe Hier Seite 7) Titel Leiterwiederstände

Da im El original 16Qmm verbaut sind schauen wir mal da -
Bei Klasse 5/6 lesen wir das ein 1KM langes Kabel bei 20Grad Temperatur 1,21Ohm Elektrischen Widerstand aufweißt (Anmerkung ich nehme mal das weil das auch die Widerstandsklasse [norm] für die amerikanischen AWG Kabel ist.

Ein Kabel 16qmm von 1Meter Länge dem zu Folge den 1/1000 Teil also 0,00121Ohm nun brauchts eigenlich nur einen Dreisatz um zu wissen wie lang ein Kabel sein muß um 1Milliohm (ca82cm)oder 10Milliohm zu haben.

so wenn das Messteil einen 100milliohm Shunt schon eingebaut hat und damit 5,1A messen kann, dann dieser ersetzt wird gegen 10mOhm das Teil zwar nun Grobgenau bis ~51A messen kann und gegen einen mit 1mOhm dann bis ~~500A Messen könnte.

Nun ein 16qmm Kabel ist halt ein sehr "Fetter" Leistungswiderstand.

Also muß man nur sein Batterieanschlußkabel suchen das mindestens 90cm Lang ist und dorteben auf einer Strecke von ca. 82cm einen Abgriff machen und zwei Adern [die andere der kommt vom Anfang des Kabel wo der Kabelschuh verpreßt wurde] statt des originalen SMD-Shunts auf die Platine auflegen.

Voila - schon hat man seinen Shunt ohne Shunt einzubauen.....also einen sehr leistungsfähigen Shunt dazu ;)

Wer ein ZangenAmp hat - könnte gleichzeitig mit einem Fetten Testverbrauch sehen was die beiden Geräte anzeigen und den Abgriff auf dem Kabel etwas verschieben um die Anzeige etwas anzupassen.


Und Achtung; wenn das Messgerät aus einer nicht Galvanisch getrennten Quelle mit Betribstrom versorgt wird - achten das die eine Ader die zur Platine geht dann meist auch eben Masse (Fahrzeugmasse) als Bezug haben - im EL Fall würde das bedeuten die eine Ader muß an dem Kabelschuh der an dem Minuspol der ersten Batterie des Tranktionsakkus ERGO man kann das dann nur an einem mindestens 80cm Langen Massekabel machen.

von thegray - am 31.10.2015 17:59
hallo klaus,
:hot:mein el hat keinen shunt so ein shit:hot:
aber trotzdem danke, je mehr infos ich hab, desto einfacher wird´s wohl, allein schon deine art der stromversorgung, :spos: wird wohl übernommen werden:rolleyes::confused::D

hallo oli,
sehr detailierte erklärung, mir sei aber trotzdem etwas dummfragerei erlaubt:

da mein längstes batterieanschlußkabel nicht mal 40cm ist hab ich damit ein probschen,
muß ich nun an dessen stelle ein längeres kabel verlegen um den abgriff zu haben??
oder
kann ich zwischen den beiden anschlußstellen des 16qm-kabels irgendein anderes kabelchen anklemmen?? und das für den abgriff nutzen??

von wolfgang dwuzet - am 31.10.2015 18:40
Es muss shon das von dem zu messenden Strom durchflossene Kabel sein.

von R - am 31.10.2015 18:45

EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Nun ja das Dummchen hat es ja soweit verstanden - (Also Bezug auf 16mm Kabel) entweder du brauchst ein längeres Kabel oder eines mit dem halben Querschnitt:-(

EDIT und klar sollte auch sein wie R. schreibt es ist das GesamtstromdurchflosseneKabel - du das natürlich mit einem Lautsprecherkabel "verlängerst" dann wundere dich nicht wenn es vor der Hauptsicherung aufgibt.:rolleyes:

je geringer der Querschnitt wird desto kürzer wird es um den gleichen Widerstandswert zu haben , weil mit (siehe die Tabelle) mit sinkenden Querschnitt der Widerstand steigt.
Am Ende wird es so kurz das es wie eine Shunt aussieht und wenn es dann noch ein Massivleiter ist - ist es ein Shunt.
:D

Nur die letzte Frage habe ich nicht Verstanden - glaube ich ! Die Frage war wohl zu einfach :joke:

Nun du kannst das vorhandene verlängern, da die Übergänge Kuperfer-Kabelschuh-Kabelschuh-Kupfer auch noch ein paar 0,0001Ohm dazubringen werden, wird die notwendige Gesamtlänge unter 82cm für 16qmm Kabel liegen.
Weiter
- da das Gerät ja angeblich auf den Widerstand den der Messshunt hat eingestellt werden kann. Nimmste einfach kurze mit Kabelschuhe die du da hast (z.B. frühere Zellverbinder ?) für die Verlängerung - somit brauchst nichts zu kaufen und dein Fahrbatterieanschlusskabel ist gleichzeitig dein kostenloser Shunt.

EDIT und der Vollständigkeit halber und für "DIE" für die es jetzt schon zu spät weil Schlafenszeit - nur die Hauptkabelstrecke (in dem Beispiel 16qmm) die zwischen den beiden noch anzubringenden "Klemmen" liegen die man verwendet um die dünnere Messkabel die zum Messgeräteeingang verlaufen mit dem Hauptkabel zu verbinden, geht als Widerstandsstrecke (Shunt) in die Messung ein. Wenn das Hauptkabel sehr Kurz ist - dann sind dessen Ende bzw. da wo die Kabelschuhe sind eben auch die "Messstrecke" die Frage ist dann eben mit wie kleinen Widerständen das Messgerät noch brauchbare Ergebnisse liefert.

ACH ja noch eins wenn es den mal in Betrieb ist - Wird das Kabel wärend der Nutzung/Messung unterschiedlich Warm gemacht - dann ergeben sich auch Messfehler - weil bei Andere Temp ders Messwiderstandes hier Kupferkabel sich auch die Spannung ändert die zum Messgerät ubertragen wird.

DENN UND DAS HÄTTE ZUERST STEHEN SOLLEN DAS MESSGERÄT KANN DEN STROM NICHT SELBST DIREKT MESSEN - SONDEREN GEHT EINEN KLEINEN UMWEG.
An jedem elektrischen Leiter fällt eine Spanungsabfall an zwischen dem einen und dem anderen Ende - wenn er mit einem Strom durchflossen wird.
Wenn der spezifische Widerstand zwischen den beiden Enden oder der "Messstrecke" bekannt ist kann man die dort gemessen "Abfall"- Spannung in einem direkten Verhältnis zu dem dort vorliegenden Strom bringen (in dem Fall berechnen). Und daraus die Leistung berechnen und daraus in Verbindung mit Zeit die KWH berechnen.


von thegray - am 31.10.2015 18:58

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

[www.pce-instruments.com]

sowas für die hälfte des Teuros wäre mir lieber....
für DC dann natürlich

von Horst Hobbie - am 31.10.2015 19:48

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Hallo

Bekommt man für kapp 70€ für DC.


Gruß

Roman

von R.M - am 31.10.2015 20:10

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

wooooooooo ????
link???
verweis ???
also hinten am Motrkabel die Schlaufe und vorne kann ich mir das dann auf dem Fahrersitz anschauen....

von Horst Hobbie - am 31.10.2015 20:44

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Hi Ihr,
an dem was "der Graue" erzählt ist schon viel Richtiges; ich erzähl mal ein Beispiel wie ich sowas
angehe:
Das Ding kann messen: max 51,2 mV; ich will messen: z.B. 128 A (E-max)
51,2 mV / 128 A = 0,4 mOhm
Also schon mal dem Messer sagen: Shunt ist 40 mOhm, dann denkt er bei 128A es wären nur
1,28A; das kann er.
Kupferkabel hat ca. 0,0178 Ohm bei 1 m Länge und 1 qmm.
E-max ist mit ca. 6 qmm verkabelt:
0,0178 / 6 = 0,00297 Ohm = 2,97 mOhm / m
0,4 mOhm / 2,97 mOhm / m => 0,13468 m = 0,4 mOhm
Also besteht der Shunt aus einem Kabelstück von ca. 13,5 cm Länge z.B. zwischen
Anderson Stecker und Controller-Masse oder so. Feinabgleich ist in der Anleitung beschrieben.
Stromversorgung:
Mess-Platine kann 3,5 V bis 24 V. Also sind z.B. 48 V bissken viel... also in Plus-Versorgungs-
leitung z.B. 33 V - Zenerdiode und 10 kOhm Widerstand in Reihe, dann noch greifbaren Elko
(10 µF bis paar hundert) nach Masse, parallel zur Platine. Das wars.
Stromverbrauch: 1µA Standby, 65µA full running.
Also aufpassen wenn dauernd angeschlossen: bei 70µA im Mittel ist ein 100Ah Akku
schon nach 163 Jahren, bei 2µA erst nach 5700 Jahren leer.
Gruß K.-F.

von Karlfred - am 01.11.2015 10:22

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Hallo


Bei mir


Gruß

Roman

von R.M - am 01.11.2015 11:46

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

mit abnehmbarer Zange und Kabel dran ?
hast mal Foto Schatzi...
dann nehme ich so ein teil...

von Horst Hobbie - am 01.11.2015 17:55

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Hallo

Zange + Multimeter mit Kabelverbindung

Fotos kann ich morgen machen sowohl Zange als auch Multimeter brauchen einen 9V Block.


Gruß

Roman

von R.M - am 01.11.2015 18:02

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

ok, ich warte auf schickes Foto...

von Horst Hobbie - am 01.11.2015 18:29

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Hi Wolfgang,
da alle Antwortfunktionen oder email mal wieder nicht zu funktionieren scheinen,
kopier ichs mal hierhin:

Hallo Wolfgang,
Sonntagsspaziergang beendet, also anderes Beispiel:

Das Ding kann messen: max 51,2 mV; ich will messen: z.B. 256 A (Cityel, Mini El o.Ä.)
51,2 mV / 256 A = 0,2 mOhm
Also schon mal dem Messer sagen: Shunt ist 20 mOhm, dann denkt er bei
256A es wären nur 2,56A; das kann er.
Kupferkabel hat ca. 0,0178 Ohm bei 1 m Länge und 1 qmm.
Mini El ist mit ca. 16 qmm verkabelt:
0,0178 / 16 = 0,0011125 Ohm = 1,1125 mOhm / m
0,2 mOhm / 1,1125 mOhm / m => 0,17777777 m = 0,2 mOhm
Also besteht der Shunt aus einem Kabelstück von ca. 18 cm Länge z.B.
zwischen Anderson Stecker und Controller-Masse oder so.
Den Shuntwiderstand auf der Platine ersetzen durch 100 Ohm.
An beide Enden einen Klingeldraht oder so anlöten und diese beiden verdrillen und
zum Batteriemasse-Ende führen. Den Draht, der mit der Masse auf der Platine verbunden ist
an den Akku-Masseanschluß, den andern Draht nach ca. 18 cm der Hauptmasseleitung, die vom Akku ins Fahrzeug führt, anschließen. Z.B. Isolierung etwas abkratzen und da anlöten, anklemmen.....
Feinabgleich ist in der Anleitung beschrieben.
Stromversorgung:
Mess-Platine kann 3,5 V bis 24 V. Also sind z.B. 42 V bissken viel...
also in Plus-Versorgungs-leitung z.B. 22 V - Zenerdiode (oder 2 Stück mit 12V) und 10 kOhm Widerstand in Reihe, dann noch greifbaren Elko (10 µF bis paar hundert) nach Masse, parallel zur Platine. Das wars.
Stromverbrauch: 1µA Standby, 65µA full running.
Also aufpassen wenn dauernd angeschlossen: bei 70µA im Mittel ist ein
100Ah Akku schon nach 163 Jahren, bei 2µA erst nach 5700 Jahren leer.

Gruß K.-F.

von Karlfred - am 01.11.2015 20:56

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Hallo

So funktionierts nicht. Ein Shunt ist aus einem Material das einen möglichst geringen Temperaturkoeffizienten hat und auserdem eine relativ große Oberfläche.

Kupfer ist da nur mit Temperaturmessung und Korrektur brauchbar.

Und ein Shunt der genau zu dem Instrument passt ist relativ teuer würde mal auf 30€ tippen.

Der Victron hat einen kompensierten Shunt mit Verstärkung der über Netzwerkkabel sowohl Strom als auch Spannung und Stromversorgung bereit stellt.

Das einzige was ich zu bemängeln habe ist daß sich die Beleuchtung nicht mit dem Licht koppeln lässt.

Gruß

Roman

von R.M - am 01.11.2015 21:22

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Hallo Roman,
Du hast natürlich vollständig Recht, aaaaaaber da dies kein Apparat für die Medizin-Technik
oder den Mars werden soll halte ich die hier notwendigen Kompromisse für tragbar.
Für einen Einsatz von knapp 15 € bekommt man einen in der Praxis wirklich brauchbaren Apparat,
kein Meßgerät.
Gruß Karlfred

von Karlfred - am 01.11.2015 21:41

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Hallo

Kommt immer drauf an was man vor hat, für mich wären 5 Ah Abweichung unbrauchbar da ich die Nicds auch gerne mal komplett leer fahre wenns nicht anders geht und im allgemeinen fahre ich hart an der Kapazitätsgrenze sprich 98 von dem 100Ah sind öfter nötig.

Und ich rechne halt auch wie lange ich für etwas brauche und da war der Victron mit 30min Einbauzeit unschlagbar.


Gruß

Roman

von R.M - am 01.11.2015 22:03

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

hy roman,
im prinzip hast du ja recht,
aber im geldbeutel sehen 15 euro eben besser aus als 150,
und nutzen will ich das teil ja nich als extremwertgeber,
sondern
ich weiß ja , wenn akkus voll >>>>>> kann ich mind 60km fahren
ABER manchmal kann ich aus zeitgründen halt nich volladen,
und dann isses gut zu sehen, das eben keine 60amps reingegangen sind
die für 60km reichen würden,,,, sonder halt nur 45 amps die dann eben
bereits nach 45 km für nachladen dankbar sind...
und auf den allerletzten drücker fahr ich sowieso nicht.
sonst wären meine bms-losen lithiumblöcke bestimmt schon lange :sneg:
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 02.11.2015 19:00

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Hallo

Einmal darfst du raten warum ich kein Lithium drinnen habe, Lithium käme bei mir nur mit Range extender in Frage will ja schließlich nicht 100 m vor dem Ziel stehen bleiben sondern lieber mit 30V auf einem 48V System zur Ladestation schleichen.


Gruß

Roman

von R.M - am 02.11.2015 19:54

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Zitat
R.M
Hallo

Einmal darfst du raten warum ich kein Lithium drinnen habe, Lithium käme bei mir nur mit Range extender in Frage will ja schließlich nicht 100 m vor dem Ziel stehen bleiben sondern lieber mit 30V auf einem 48V System zur Ladestation schleichen.


Gruß

Roman


hallo roman :-)
Solche probleme haben eigendlich nur die, die frisch von der verbrennergeneration auf strom fahren.
die kaufen sich dann einen hybrid.:rp:

von weiss - am 02.11.2015 20:16

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

ey jungens,
DA SETZT MAN SICH HALT MAL NE STUNDE VOR DEN COMBUTTER; UND ARBEITET SICH NE ANSTÄNDIGE FAHRTRUTE AUS; DANN KOMMT MAN AUCH ZUM NACHBARN
das mit dem kurzzeitladen hab ich nur selten, oder auf ner längeren tour, wenn ich irgendie zwischen zwei ladepunkten mal für ??km nachladen MUSS um den nächsten punkt zu erreichen
ich glaube wenn ich solche reichweiten hätte wie .... die weit in den dreistelligen km bereich fahren können,
würde ich mir vermutlich keine gedanken über so ein messgerät machen,
aber
kleinvieh will auch gemolken und beaufsichtigt werden:rp:
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 02.11.2015 20:34

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

2 Fundstücke
www.ebay.at/itm/321885819911
www.ebay.at/itm/351263255556

von el El - am 02.11.2015 21:52

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

achso , die Fotos oder verweis der abnehmbaren amperzange hast du gemacht ? dann auch noch bitte mir zukommen lassen :-)

[picture.yatego.com]

von Horst Hobbie - am 02.11.2015 23:44

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Hallo


Hier ist das Foto, das Multimeter das mitgeliefert wird ist etwas einfacher und hat keine Datenübertragung zum PC. 1,5 m Verlängerung sind auch noch dabei sowie Messspitzen und eine Tasche.


die Strommesszange gibt 1mV je A aus man kann also auch ein normales Einbauvoltmeter verwenden. Macimaler Strom bei DC ist 600A

Gruß

Roman

von R.M - am 03.11.2015 19:01

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Hallo Roman
Und damit kann man Ah zählen?
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 08.11.2015 19:29

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

ja logisch, ist wie eine DC amperzange , halt nur extern

von Horst Hobbie - am 08.11.2015 19:37

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

jaaa aber soweit ich weiß mißt mein zangenaperemeter die im moment der messung durch die leitung fliegenden amps,
die kann mir aber nicht sagen, wieviel Ah in den letzten 3 tagen durch die leitung gingen---

von wolfgang dwuzet - am 08.11.2015 19:51

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

Hallo

Genau nur A nicht Ah das geht nur mit zusaetzlichem equipment.

Gruss

Roman

von R.M - am 08.11.2015 20:07

Re: EDITTTTTT Re: fragen zu einem amperestundenzähler

achso, ja genau, ich brauche es nur um zu sehen ,um sparsam fahren zu können...wieviel ich ich den letzten drei Tagen verbraucht habe brauch ich persönlich nicht. aber ok, habs falsch verstanden gehabt...

von Horst Hobbie - am 09.11.2015 07:21

Re: antwort zu einem amperestundenzähler

Hallo nochmal,
Mit Wolle gemeinsam bestellt habe ich inzwischen einen solchen ELV Zähler. Danke fürs mitbestellen nochmal. Das Ding ist ganz gut. Habe es auf 33,33mOhm Shunt und Kappa 1000mA eingestellt. Die Strommessung passt. Die Verbrauchsmessung damit wohl auch. Natürlich mit entsprechenden Verschiebungen der Werte. Unser Shunt ist halt nicht vorgesehen. Abgetastet wird einmal je Sekunde. Es scheint aber ein analoger Integrator vorgeschaltet zu sein, so dass auch kurzzeitige Ereignisse (Scheibenwischer) erfasst werden. Ich finde es Prima.

von R - am 14.11.2015 18:53

Re: antwort zu einem amperestundenzähler

na prima, das deiner so gut funktioniert:spos:
nachdem meiner beim anschließen (versehentlich) den kontakt mit etwa 40 volt:hot:
leider nicht überlebt hat:sneg:
weshalb ich mir in einiger zeit wohl nochmal einen bestellen muß:-(
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 14.11.2015 19:52

Re: antwort zu einem amperestundenzähler

... jetzt mal für Elektrolegasteniker:
Du hast das Ding an den bestehenden Shunt für den Curtis (PIN 13/14) angeschlossen ?
Kann man dann die Werte so anpassen, dass ohne Kopfrechnen die tatsächlichen AH angezeigt werden ?
Oder muss man dann alles immer x 3 nehmen ?
Eine Bauanleitung wäre total super.

Oder hast du einen eigenen Shunt für das Gerät irgendwo eingeschleift ?
Mich würde das Ding auch interessieren...

von Andi aus Bad Essen - am 15.11.2015 13:14

Re: antwort zu einem amperestundenzähler

HAllo Andi, wie seinerzeit Karlfred irgendwo schrieb, wo ich es gerade nicht mehr finde, lässt sich der Shunt programieren. So niederohmige wie den aus dem EL kann er aber nicht. Ich habe deshalb die 33.33 mOhm gewählt. Dann werden 100A als 1A angezeigt. Mit 1Ah als programmierte Kappa ist dann Ende wieder Ende. Die vierstellige Anzeige liefert schön genaue Angaben und mal 100 bekomme ich gerade noch hin während der Fahrt. Wenn ich demnächst weis, wiviel ich wirklich noch aus meinen Blöcken rausfahren kann, dann stelle ich den Shuntwert noch einmal neu ein. Dann so, dass die 1000mA 100% der realen Kappa entsprechen. Dann Stimmt die Anzeige für den Strom aber nicht mehr. Die zeigt dann eben C bezogen auf die Realkappa anstelle von Ampere.
Der Aufbau ist einfach und gut beschrieben. Eher sogar ELV typisch übertrieben ausführlich. Natürlich alles sehr klein. Zumindest für meine Pratzen (Arbeitshandschuhe ab gr.11). Einen etwas feineren Lötkolben braucht es schon. Und ausdrücklich noch mal zum Schluss, ja es wird der originale Shunt verwendet. Mit geringen Abstrichen bei der Genauigkeit geht aber auch ein halber Meter Kabel oder ein Stück Flacheisen.
EDIT
Versorgt habe ich aus dem Akku über dem Schunt. Ist bei mir der vierte, da mein Shunt woanders sitzt. Bei 75myA mache ich mir keine Sorgen um Asymetrien. Für NiCd besonders schön ist die Möglichkeit die eingeladene Kappa zu deckeln, so dass blubbern nicht mitgezählt wird.

von R - am 15.11.2015 14:47

Re: antwort zu einem amperestundenzähler

kann man denn nicht den eigenartigen Curtisshunt rauswerfen und einen mit "normaler" Teilung einbauen? Max Strom ect. wird doch trotzdem vom Dampfrad geregelt, oder?

von el El - am 15.11.2015 16:24

Re: antwort zu einem amperestundenzähler

Hallo

Wenn du einen höheren Spannungsabfall willst schon. Also 10 facher Widerstand und dann hast du bei 150A 0,5 V Spannungsabfall statt 50 mV.

Der Wert des Orginalshunts im EL ist absoluter Standart

Gruß

Roman

von R.M - am 15.11.2015 16:48

Re: antwort zu einem amperestundenzähler

und ein kleinerer?

von el El - am 15.11.2015 16:50

Re: antwort zu einem amperestundenzähler

Es ist ausgesprochen üblich, das der Spannungsabfall am Shunt beim Messbereichsendwert 50mV beträgt. So ist das auch beim EL Shunt bei 150A. Entsprechend werden die auswertegeräte für Shunts so dimensioniert, dass ihr Messeingang bis 50 mV messen kann. Hält zwar meist mehr aus, zeigt dann aber trotzdem 50mV an. Beim ELV Zähler ist der Messbereichsendwert 51,2mV. Lässt sich mit einer binären Logik dann handlicher weiterrechnen. Und bei dem binär rechnenden Eingangswandler für die Spannungsmessung sind wir dann auch bei der Antwort auf deine Frage nach dem kleineren Shuntwiderstandswert. Wenn der verwendete Schunt bei 150A nur 25,6mV schmeist, dann verlierst Du ein Bit an Auflösung bei der Weiterverarbeitung. Das war was ich meinte, wenn man Abstriche bei der Genauigkeit in kauf nimt und einen halben Meter kabel oder ein Stück Flacheisen verwendet. Da sind es dann eben ein paar mV weniger pro A und damit wird die Auflösung geringer.

von R - am 15.11.2015 17:03

Re: antwort zu einem amperestundenzähler

Hallo

Ein kleinerer würde bedeuten daß du ihn nicht einprogrammieren kannst. Normalerweise kann man den Spannungsabfall oder den Widerstand auswählen und den Strom dazu angeben.

Wenn jetzt der Strom für den Spannungsabfall nicht hoch genug einstellbar ist dann gehts nicht.

Beispiel Einstellung 100 mV machen beim El Shunt 300A, 10 facher Wert wäre 30A und 1/10 des Wertes währen also 3000A.

Wenn du jetzt beim kleinen Shunt keine 3000A bei deinem Messinstrument einstellen kannst da gehts halt nicht.

Gruß

Roman

von R.M - am 15.11.2015 17:04

Re: antwort zu einem amperestundenzähler

Hallo

Einstellen must du dann halt irgendwas zwischen 75 und 80A, die frage ist nur wie weit der AD- Wandler und das Programm mit macht.

Gruß

Roman

von R.M - am 15.11.2015 17:07

Re: antwort zu einem amperestundenzähler

Hätte noch ein paar von solchen:
[attachment 1645 PB110201.JPG]
[attachment 1646 PB110202.JPG]
Komma im DVM (200mV Vollausschlag) gesetzt und die Anzeige ist in A.
woti

von wotan,der ältere - am 16.11.2015 15:20
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