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elweb
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21
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Christian s, zepol, R, Andi aus Bad Essen, laase, thegray, andreas Andreas, Michael Bosshard, wotan,der ältere, Karlfred

Antrieb fällt immer wieder aus

Startbeitrag von zepol am 22.11.2015 14:39

Hallo,

leider kriege ich mein City derzeit so gar nicht mehr zum fahren. Nachdem nach langer Suche die Probleme im Bordnetz behoben sind gibt es sofort den nächsten Ausfall:

In unregelmäßigen Abständen fällt der Antrieb während der Fahrt aus. Das passiert ungefähr so, als wenn ich vom Gas gehe (ohne dass ich das tue). Die Schütze klacken nicht, bleiben also angezogen. Alles andere funktioniert einwandfrei. Der Fehler tritt erst auf, wenn ich so 1 km gefahren bin, wir dann im Betrieb häufiger. Am Samstag bin ich dann komplett stehen geblieben. nach Zündung an/aus und kurzem Test rückwärts/vorwärts ging es dann ganz normal weiter, sogar Problemlos unseren Hausberg hoch. Der Fehler tritt einfach so auf, ohne das das City ruckelt oder über eine Welle fährt. Auch egal, ober bergauf oder ab.

Wir haben heute schon einige kontrolliert, soweit das möglich ist, wenn das Problem grad nicht auftritt. Kabel am Motor kontrolliert, Steckverbindungen zur Curtis, Kabel und Verbindungen am Gashebel.

Oder können es die Kohlen sein? Wie machen sich denn verbrauchte Kohlen bemerkbar? Und kann ich das ergründen ohne den Motor komplett auszubauen?

Danke schon jetzt für die Antworten

Antworten:

Der Stecker vom Strombegrenzer unterm Sitz?

von wotan,der ältere - am 22.11.2015 15:27
bei mir hat der Curtis Tod so angefangen... das aussetzen jeden Tag an der ungefähr gleichen Straßen stelle nur nach und nach heftiger.. Ists noch der erste Curtis ?

Das Lagerschild mit den Kohlen läßt sich wenn die rechten akkus genügend platz lassen schon abschrauben u. v orsichtig abziehen um die kohlen zu kotrollieren. beim wieder aufsetzen die kohlen durch die lüftungsschlitze zurück halten daß sie nicht beschädigt werden . man muß nur jeweils 2 gleichzeitig zurückhalten, da sie in verschiedene Spuren am Kollektor laufen

von Christian s - am 22.11.2015 15:33

Re: Unterschied Kohlen/Curtis

Ich unterscheide Aussetzer Kohlen und curtis so :


ich habe einen kleinen Zeigeramperemeter für 3 A in den compoundstromkreis eingebaut.und an langen Kabeln ins cockpit gelegt.

Wenn der Curtis spinnt fallen die Compoundamperes ab

Wenn die kohlen spinnen fällt er nicht ab da der Compoundstrom ja direkt über die 35A Sicherung fließt.


o Schreck ich sehe du hast seriennummer 2026 : da wirds wohl noch das compoundrelais geben und der compoundstrom ist nicht getaktet und immer voll da funktionierts leider nicht.

von Christian s - am 22.11.2015 15:45
Nicht das es wieder ei e Unterversorgung des DCDC ist ?!?

von R - am 22.11.2015 15:58
ich glaub das durchschnitts el fährt auch ohne DCDc

von Christian s - am 22.11.2015 16:20
Der Strombegrenzer läuft mit 12V
EDIT Mal davon abgesehen, gibt es DAS DURCHSCHNITTSEL :rp: ??

von R - am 22.11.2015 16:33
du hast recht :El und Durschnitt widerspricht sich ... siehe compoundrelais

wenn man den DcDcverdächtigt kann man ja das Kabinenlich t überm Tacho eingeschalten lassen und schauen ob es ausfällt

von Christian s - am 22.11.2015 17:59
Hallo,

der DCDC ist wohl unschuldig, Strombegrenzer unterm Sitz gibt es nicht mehr. Bleiben Kohle und Curtis. Eine heile Curtis haben wir hier noch rumliegen. Bleibt die Frage ob ich erst nach den Kohlen schaue oder die Curtis zu testen einbaue.

Danke erstmal für die Rückmeldungen

von zepol - am 22.11.2015 19:00
Dann wünsche ich von Herzen viel Erfolg, damit Du wieder ans fahren kommst. Würde mit dem Curtis anfangen. Da kommt man bei Deiner 30V Konfig wohl besser dran als an die Kohlen.

von R - am 22.11.2015 19:25
Hallo

Ich hatte etwas ähnliches. Kohle getauscht -> nun ist es gut.

Kohle tauschen ist ganz einfach. Habe keine Stunde dafür benötigt. Bin nicht sehr geübt im schrauben. Keine Batterie ausgebaut. Beim Einbau, Kohle durch das Schild mit dem Finger angehoben. Fertig.

Ist wirklich ganz einfach

von Michael Bosshard - am 23.11.2015 06:47

Haubenschalter ?

... für mich klingt das arg nach Haubenschalter.
Aber den hast Du vermutlich als erstes im Visier gehabt, oder ?

von Andi aus Bad Essen - am 23.11.2015 09:11
Hi Ihr,
wenn der Strombegrenzer keinen Saft mehr hat, kann er auch nicht mehr bremsen.
Ausgang ist open collector parallel zum Strompoti, der bleibt dann einfach offen.
Gruß K.-F.

von Karlfred - am 23.11.2015 10:48
Hallo,

Haubenschalter gibts nicht mehr. Ich hab heute erstmal die Garage geleert und zur kleinen EL-Wekstatt umgestellt, bei der Kälte ist draußen schrauben nicht lustig.
Dann werde ich mich an Kohle und Curtis trauen.

von zepol - am 23.11.2015 18:49
Kohlen sind ja eigentlich schnell kontrolliert beim Thrige.
Meine habe ich gestern zur Revision auch rausgehabt. Dauerte ca. 10 Min.
Nach 49.000 Km ca. 3mm Abrieb, trotz Compoundschalter.

von Andi aus Bad Essen - am 24.11.2015 12:32
Der Thrige IST GUT.

von Christian s - am 24.11.2015 13:38
hey wer hat denn hier noch einen haubenschalter? Der flog bei mir als allererstes raus ;-)
Das Fehlerbild "plötzlich Stehenbleiben" paßt für mich nicht zu Kohlen. Wenn nicht Curtis würde ich auf Sicherheitskreis "KSI key switch input" tippen. Dort mal ein Multimeter anschließen und während der Fahrt die Spannung kontrollieren. So bin ich letztens einem sporadisch aussetzenden Notausschalter auf die Spur gekommen, alles andere war nämlich schon gebrückt oder elektronisch ersetzt.

von laase - am 25.11.2015 07:15
Dann würde ich aber ein Analog-Meter bevorzugen die meisten DMM haben nur 2-3Messzyklen in der Sekunde.

von thegray - am 28.11.2015 19:53
hast recht, muß man aber auch erstmal rumfliegen haben. ....

von laase - am 01.12.2015 07:28
Hallo
Der Sicherheitskreis ist immer wieder für Überraschungen gut. Bei mir gab es das bis vor kurzem auch, wenn auch extrem selten, so alle paar Monate, insgesamt vielleicht 10 mal. Durch Gaswegnehmen und erneut Gasgeben war der Fehler immer weg. Am Ende war es eine losgerüttelte Faston 6.3mm Buchse am Notaus. Beim Versuch ihr wieder ein bischen Vorspannung zu geben ist sie zerbröselt.
Mit einem Multimeter hätte ich das nie gefunden. Es war Zufall. Ich habe aus Ärger oberhalb des Notaus mit der Hand geschlagen und hatte den Aussetzer. Da wusste ich plötzlich, an welcher Stelle ich suchen musste.
Kleine Anekdote zu Wackelkontakten:
Ein Freund von mir reparierte früher Röhren-Fernseher, also diese fetten Kisten von Loewe und so. Das Ding wurde auf die Werkbank gewuchtet, dahinter war ein großer Spiegel, so dass man das Bild gut sehen konnte. Also Rückwand abgenommen, alle Schubladen mit den Platinen rausgezogen und weggeklappt. Mit Pressluft den Staub rausgeblasen. Dann Netzstecker, dann einschalten. Rauchzeichen? Bild? Dann mit einem Hämmerchen alle Platinen, Stecker vorsichtig abgeklopft und immer das Testbild im Auge behalten. Es gab extrem viele verschiedene Fehler, auch Bauteilfehler. Er hat alle thermisch belasteten Bauteile nachgelötet in 20 Minuten. Dann ging es für 150DM über den Tisch. Mein 3. Röhren-Fernseher ist ca. 20 Jahre alt und läuft seit 13 Jahren perfekt, ich benutze ihn zunehmend selten aber hergeben würde ich ihn niemals. Naja, die Fernbedienung mit ihrem Batteriefach und der Ausschalter. Ist wahrscheinlich schon 100 mal auf den Boden gefallen.
Fazit: Die Ursache ist fast immer mechanisch und das Problem äußert sich häufig elektrisch. Es ist mühselig, aber durch klopfen und beobachten findet man die Wackelkontakte am schnellsten.
Viel Erfolg und zerdeppertnix.
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 01.12.2015 21:17
Hallo,

es waren dann doch die Kohlen. Wir haben mal den kompletten "Deckel" eines anderen Citys draufgemacht, jetzt läuft er wieder. Hat auch lange genug gedauert. Mit Zahnstochern war das Einsetzten im übrigen völlig unproblematisch.

Danke und Grüße
Dirk

von zepol - am 14.12.2015 23:22
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