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Neuer mit einigen Fragen

Startbeitrag von K0nsch am 10.12.2015 13:29

Moin,

wie im Threadkopf schon geschrieben, bin ich komplett neu in der Materie des City-el aber verdammt interessiert.

Für mich kommt die 45-km/h Variante in Frage, da kein TÜV, keine Steuern und ein Auto noch vorhanden ist. Jetzt habe ich mich mal auf den Online-Plattformen bzgl. der Preise umgeschaut werde allerdings nicht ganz schlau daraus was ein vernünftiger Gebrauchtwagenpreis ist.

Einsatzgebiet ist typisches Voralpen/Bodenseegebiet. Größere/Längere Steigungen fahre ich aber normalerweisse sehr selten. Das City-El soll vorallem bei Fahrten zur Arbeit/Studium bei Schmuddelwetter oder wenn die Gesundheit Radfahren nicht zulässt zum Einsatz kommen. Eine normale Strecke zur Arbeit beträgt rund 35km. Allerdings sollte es auch die Möglichkeit geben ab und zu mal eine Strecke von ~120km am Stück zu fahren. (Ist allerdings keine Hauptvorraussetzung für den Kauf wenn man Nachrüsten kann.)
Geparkt wird draussen ohne Schutzmöglichkeit. Ist das Sinnvoll oder ratet ihr davon ab?

Nun zu meinen Fragen:

Was sollte ich für einen 45 km/h City-El an Geld einplanen, die preislichen Diskrepanzen sind doch tlw. recht enorm? Aber 1500€ klingen garnicht so schlecht.
Ist die Classic-Version mit den geschlossenem Verdeck im Sommer sehr schlimm oder gibt es die Möglichkeit die Seitenfenster und das Dachfenster bei sonnigen Tagen rauszumachen?
Wie sieht es mit Lithion-Batterien aus, was müsste ich preislich für eine Reichweite von 120km + Reserve einplanen?
Auf was sollte ich als Neuling besonders aufpassen wenn ich ein City-El begutachte?

PS: Bei mir in der Gegend also rund um Markdorf/Friedrichshafen am Bodensee sehe ich öfters ein weisses (Auto/Moped-Zulassung) und ein gelbes (Roller-Zulassung) City-EL. Eventuell sind die ja hier bekannt und man könnte sich mal zu nem plausch oder einer Probefahrt treffen :)

Gruß,

K0nsch

Antworten:

Hallo Konsch ! das würde schon passen.... für 120 km geht aber nur lithium .... das von Dir verlinkte ist aber aus Österreich ! ob das einfach für Dich zum zulassen geht ?

es hätte aber sogar die seltenen Schiebefenster zum Öffnen!

generell für ein El sollte man einer sein der schrauben kann und was vom strom versteht oder sehr lern- und leidensfähig ist.

von Christian s - am 10.12.2015 19:23
120 km? Da mußt du Sven mal fragen wie das geht mit 160 AH LiFePo4. Mein Thrigge minnie El schafft mit seinen 100Ah Zellen bei 20 Grad 70 km. Wenn ich denn mal 300 km am Tag fahren möchte dann helfen mir nur die schnellen Lader welche die Zellen in 30 Minuten wieder für 60 km laden. Dazu müssen dann auch die Steckdosen unterwegs passen. da das El ja sehr Sparsam ist reicht ja eine Schuko um das in 30 Minuten zu schaffen. Aber 120 km am Stück schaffe ich nur mit meinem Eisbär, Vectrix mit 9.5 Kwh im Bauch. Ach ja, Sven fährt noch dazu den sparsameren Scheibenläufer welcher auch noch mehr Platz im Akkuraum bietet.
Fazit, ohne Ladung ist das EL ala Trigge mit 15 Zellen LiFePo4 a 100 Ah, braucht keinen weiteren Umbbau in der Elektrik, für ca. 70 km gut. Mit Kette statt Riemen geht es 3 km weiter!!!
Und um dann noch um meine Akkus nicht zu stressen fahre ich nie mehr wie 40 km ohne eine Steckdose zu besuchen. Für weitere Strecken ist halt mein Eisbär da, kann ja auch auf Kraftfahrtstraßen und Autobahnen fahren, um doch mal schneller zu sein.
Allerdings hat der nur einen schwachen Lader und wenn es denn mal über 300 km am Tag gehen soll sind dessen 6 Stunden Ladung für 160 km nicht mehr akzeptabel.
Kleinere Akkus und flotte Lader sind für lange Strecken bei ausreichend Lademöglichkeiten das richtige für das El. Allerdings nur wenn dieses Langstreckenfahren nicht zu oft passiert.
Ich fahre wenn ich denn mal fahre maximal 50 km und habe dann Zeit die Akkus langsam zu laden.
Und eine 45 km/h Version 120 km zu fahren kostet schon eine menge Nerven. Ich bin jedenfalls froh das meine 50er Karre auch die 70 km/h schafft und sei es nur um die Grüne Welle unserer heimischen Ampeln zu schaffen.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 10.12.2015 19:49
Jo, jetzt gehts wieder los :)
Mit Uwes Bestückung, 15 100er Winstons und Thrige bin ich schon mal 107 km weit gefahren, ein einziges mal, im Sommer, und mit 40kmh oder so. Im Winter komm ich ohne Akkueizung und bei der Abfahrt momentan wohl fast -10° kalten Zellen (wegen der Wärmepumpe) oft nur 30km weit :(
Konsch, das El um 1500 macht einen guten Eindruck, aber die Blei Zellen würd ich verkaufen und Li nehmen, dann die benötigte Zusatzelektronik, HP Lader dann bist Du bei rund 4200-4500€ - wenn Du alles selber machst. Dann das Nadellager für das Kreuzgelenk der Lenkung, Stoßdämpfer die den Namen ansatzweise verdienen für vorne und hinten, alle 2-3000km neue Reifen, mind. 1x in Jahr der Riemen, eiernde Achsen, rostige Körbe, ständig schrauben, ach ich muß Schluß machen, mir kommen grade die Tränen. Nur eins noch: Trotzdem würd ich nie mehr aufs El verzichten wollen, die Freude dran wiegt das alles auf. :spos:

von el El - am 10.12.2015 20:24
schon für Deine Mindestanforderung von 35km brauchst Du was Besseres als Blei.
Wenn Du ein 36V El mit Thrige Motor kaufst, mußt Du für die 120km+ Reichweite mindestens 12 Zellen Lifepo4 mit je 160Ah ansetzen. Kostet Dich rund 2400Euro. Zzgl BMS und Ladegerät bist Du bei knapp 3000E für die Umrüstung. Du mußt Dich fragen, ob es Dir das Wert ist.
Viele hier geben sich mit weniger Reichweite und Bastellösungen bei BMS und Ladetechnik zufrieden um Geld zu sparen. Wenn Du mit ca. 50 km Reichweite und regelmäßig erforderlicher Akkupflege leben kannst, kommt evtl auch NiCd in Frage. Ist günstiger. Können Dir andete hier genauer erläutrrn.
Bei 60-70km würde 100Ah Li in Frage kommen, mit Spar BMS und viel Eigenfrickelei rund ums Ladegerät kommst Du unter 1800E weg.
Natürlich alles PLUS City-El Fahrgestell ;-)
Viele Grüße, Lars

von laase - am 10.12.2015 20:39
120 - da geh noch mal in dich - sonst hauts dich um aber OK wenn du jeden Tag 50hin und zurück machst - dann kann sich das schnell rechnen und wenn du 80 hin und 80 rück OK ohne Ladung , rechnet sich auch, aber dann vorher setzten. Für alles andere ist das wie mit dem Auto Zigaretten fahren holen.

von thegray - am 10.12.2015 22:24
auch wenn das El 160 Kilometer weit kommt halte ich 35 km einfachen Arbeit Weg für ein El für zu weit, ist nur meine persönliche Meinung, ich würde bis 15 Kilometer höchsten das nutzen wollen ...
außer du bist extrem hardcore drauf,
es wäre schade um den aufwand, Geld usw.
am besten erst mal low budeget ein halbes Jahr regelmäßig fahren und dann sich neu sortieren und orientieren...

von Horst Hobbie - am 10.12.2015 22:35
Jeder der soweit geht sich da rein zusetzten hat was an der Waffel und ist Hardcore - aus der Sicht der andern "von oben".

das "El" zu stark , bist du zu schwach - um mal auf einen Werbespruch zurück zu greifen.

Es gibt nur einen Sieger das EL oder DU:joke:

Aber sicher ein 45 für lange Strecke jeden Tag - nöö nicht mit mir;)
70 sind machbar vor allen auf bestens gefplegten Bundesstraßen (mehrheitlich) und entsprechenden Pflege.
Wer mehr braucht ist im Twizy 80 besser dran der läuft mit dem Norweger-Setup auch echte 95 das leider nur 60km natürlich alles zur lasten der Wirtschaftlichkeit!



Nun unrecht hat er nicht - erst mal einen suchen mit ihm Sprechen; Probe fahren ; schlafen schlafen ......

Aber mit allen rechne mal nicht unter 3000 als Spieler Startgeld - der Rest ist dann abhängig wie du deine Karten legst.



So Leute und nun verschreckt den Armen doch nicht gleich wieder - irgend wer muß doch auch unsere Rüben kaufen....:angry:


ACH JA und dann zitiere ich mal aktuell Alias Hallootto aus einem anderen "Fred"
Zitat
Wenn das Fahrzeug mit vernünftigen Akkus, und mit genügend Kapazität ausgerüstet wird, dann wird es auch bestimmt häufiger eingesetzt, als heute vermutet. Viele e-Mobilisten kennen das schon, dass man mittlerweile mit dem vermeintlichen "Zweitwagen" mehr Km fährt als mit dem "Erstwagen".



Das durfte bei ein paar auch auf das El zutreffen - was habt ihr in den letzten 3 Jahren an Benzingeld und durchschnittliche Werkstatt gespart?

von thegray - am 11.12.2015 08:07
Moin Künsch

Wie von vielen hier beschrieben solltest du leidensfähig sein?
Habe mein El 2008 gekauft und 3 Monate später mit Lithium (15St) aufrüsten lassen.
In den 7 Jahren bin ich nicht einmal liegengeblieben, habe lange Zeit Reichweiten um die 90km halten können.
Fahre ca 7000 km im Jahr wo von der größte Anteil der Weg zur Arbeit ist und dieser beträgt 23 km einfach Strecke täglich. Das El ist speziell, aber wenn mann / frau sich damit angefreundet hat nicht mehr weg zudenken.
Was nicht verborgen bleiben darf, auch ich hatte hier und da ein Problem, welches aber immer in der Heimischen Garage zu lösen war, oder zur Not vom Werk. Nochmals nie liegengeblieben.

Es ist nicht alles so schlimm wie es sich manchmal anhört. Wenn's läuft dann meldet sich halt auch wenige.
Viel Spaß demnächst.

von WSP13 - am 11.12.2015 11:17
Wenn ich wirklich rechne dann sind meine Skoda Favorit und Forman um längen sparsamer was Euro angeht. Einen habe ich vor knapp 6 Jahren gekauft, 100 Euro, und seit dem 70 tkm gefahren. Verbrauch 5 bis 6 Liter und noch dazu kann der meinen Anhänger ziehen und die komplette Familie befördern. Also wenn man dazu noch die geringe Versicherung und Steuer rechnet sind das keine 10t€ in der Zeit. Das El hat bis heute für 20tkm mehr wie 7t€ verschlungen.
Spaß kostet!
Wobei Favo´s und Forman auch Spaß machen.
Aber wenn ich allein fahre und noch dazu in eine Stadt dann gibt es nichts was über dem EL liegt. Da ist es das perfekte Fahrzeug. Außer natürlich meine Roller ala Vectrix, die sind das Beste was sich über den Asphalt bewegt. Letzten Winter hatte ich jeden Tag 50 km Arbeitsweg, für das El bei Temperaturen unter 4 Grad Grenzwertig. Mein Vectrix mit 42 60er Zellen meisterte das spielend. Aber so schlecht das Kleine auch gefedert ist, mit Sitzheizung und Radio war es doch die erste Wahl bei den Temperaturen. Konnte man ja zu Hause bequem vorheizen. Und selbst wenn der Roller 110 km/h Spitze schafft so war die Fahrzeit mit beiden doch annähernd gleich. Bei 0 Grad und Glatteisgefahr fährt man auf einem Zweirad auch nicht mehr so schnell. Und wenn es so stark Regnet das einem das Wasser duch die Nähte kommt dann ist das El auch erste Wahl.
Der Verbrauch ab Steckdose ist bei El und Vectrix nahzu gleich, jedenfalls im Stadverkehr, und sehr oft fahren meine Frau ud ich mit El und Vectrix am Wochende in eine Stadt der Umgebung zum Einkaufen. Die Skodas brauchen wir dann nicht.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 11.12.2015 16:42
Da ist auch der Grund weshalb ich beim Thema EV immer sage das EL ist das beste Konzept und würde egal wie die Energiepreise sich entwickeln bei unter 10hwh/100km noch rechnen können, beallen anderen wird es schnell mau - ich betone EL-Concept ob das am Ende ein CarverEL; ein Schmalspur Twizy mit Heizung; oder der Frosch/ ERak variante .

Technisch einfach Minimalisiert aber mit Basiskomfort und Wetterschutz unter 10.000 ; auch als Schülervariante mit Upgrademöglichkeit....

Klar entstehen da Kanibalisierungefekte die Frage ist nur wer macht es zu erst als Massenprodukt, ich denke ja noch an Apple wenn die nicht ganz oben einsteigen - warum nicht klein aber fein ganz unten....warum sich mit allen anderen schlagen und nicht da was machen wo die anderen sicher nicht freiwillig tätig werden und das besser in die Shops in die Stadt zu stellen ist und eben auch dessen Stammrevier als ein zweite Tesla Variante.
Auf der anderen Seite wieso suchen die angeblich soviele für ein EL-Konzept sicherlich nicht :rolleyes:
2-3 Jahren werden wir es wissen ....oder zumindest eine Ahnung haben.

von thegray - am 11.12.2015 17:47
hallo K0nsch,
da du schriebst, das el würde draußen stehen, drängt sich mir zunächst mal die frage auf:
"hast du eine garage-scheune-sonstwas für die immer mal wieder nötigen umbau und reparaturmaßnahmen??, oder kannst solche bei jemandem durchführen??

ansonsten bin ich selbst seit 10jahren mit meinem 45km/h el unterwegs, habe mit 36V 80A Lithium eine reichweite von ca. 70km und fahre normalerweise meißt knapp über 60km/h schnell....
auch 2mal jährlich 260km langstrecke sind kein prob, da mit insgesammt 75Amp in ner kanppen stunde VOLLgeladen werden kann (an zwei schukodosen)
zu den kosten kommts halt immer drauf an was man selber macht oder machen läßt,
mein el hat in 10 jahren auf 52000km weniger als 5000 euronen verschlungen....
wovon ein nicht unerheblicher teil für ettliche bleiankersätze gebraucht wurde,
also mein vorschlag
kauf dir ein el OHNE akkus, und rüste es genau nach deinem wunsch auf,
tipps, anregungen und beihilfe gibts hier immer
ist dann zwar auf einmal ein größerer griff in die portokasse,
aber dafür hast du die nächsten 10 jahre nur noch kleinere verschleißteilreps
schiebefenster zumindest auf einer seite ist mehr als empfehlenswert
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 11.12.2015 19:44
Danke für die vielen Antworten. Erstmal die 35km One Way sind etwas falsch da hatte ich mich vertippt ich meinte 25 km. Da die Strecke eine Fährverbindung beinhaltet und einmal quer durch drei Städte und mehrere Dörfer geht, spart man auch mit einem Auto kaum bis keine Zeit.

Zitat
Christian s
Hallo Konsch ! das würde schon passen.... für 120 km geht aber nur lithium .... das von Dir verlinkte ist aber aus Österreich ! ob das einfach für Dich zum zulassen geht ?

Ja das dachte ich mir schon. Die 120km sollen auch nur „luxus“ sein der nicht unbedingt sein muss. Wie das Zulassungstechnisch ist, werde ich mich noch im Landratsamt und bei meiner Versicherung erkundigen.

Zitat
Christian s
es hätte aber sogar die seltenen Schiebefenster zum Öffnen!
generell für ein El sollte man einer sein der schrauben kann und was vom strom versteht oder sehr lern- und leidensfähig ist.

Ich denke mal das bringe ich schon mit. Im Notfall hab ich einen KFZ-Mechatroniker in der Familie^^

Zitat
Helixuwe
120 km? Da mußt du Sven mal fragen wie das geht mit 160 AH LiFePo4. Mein Thrigge minnie El schafft mit seinen 100Ah Zellen bei 20 Grad 70 km. Wenn ich denn mal 300 km am Tag fahren möchte dann helfen mir nur die schnellen Lader welche die Zellen in 30 Minuten wieder für 60 km laden. Dazu müssen dann auch die Steckdosen unterwegs passen. da das El ja sehr Sparsam ist reicht ja eine Schuko um das in 30 Minuten zu schaffen. Aber 120 km am Stück schaffe ich nur mit meinem Eisbär, Vectrix mit 9.5 Kwh im Bauch. Ach ja, Sven fährt noch dazu den sparsameren Scheibenläufer welcher auch noch mehr Platz im Akkuraum bietet.

Hmm ok ich dachte da wäre schon ein wenig mehr drinne was ich mal überflogen hatte. Aber gut. Wie gesagt 120km wäre auch der reinste Luxus und muss nicht sein.

Zitat
Helixuwe
Und eine 45 km/h Version 120 km zu fahren kostet schon eine menge Nerven. Ich bin jedenfalls froh das meine 50er Karre auch die 70 km/h schafft und sei es nur um die Grüne Welle unserer heimischen Ampeln zu schaffen.
Gruß Uwe

Die ganz lange Strecke wäre im Sommer meist eh nicht schneller zu fahren^^. Und bisschen verrückt bin ich was das angeht eh, aber ich glaub das muss man mitbringen :D

Zitat
el El
Konsch, das El um 1500 macht einen guten Eindruck, aber die Blei Zellen würd ich verkaufen und Li nehmen, dann die benötigte Zusatzelektronik, HP Lader dann bist Du bei rund 4200-4500€ - wenn Du alles selber machst. Dann das Nadellager für das Kreuzgelenk der Lenkung, Stoßdämpfer die den Namen ansatzweise verdienen für vorne und hinten, alle 2-3000km neue Reifen, mind. 1x in Jahr der Riemen, eiernde Achsen, rostige Körbe, ständig schrauben, ach ich muß Schluß machen, mir kommen grade die Tränen. Nur eins noch: Trotzdem würd ich nie mehr aufs El verzichten wollen, die Freude dran wiegt das alles auf. :spos:

Gut dann wird ich mir dazu mal genauere Infos einholen. Das klingt ja nach sehr guter Leidensfähigkeit. :S

Zitat
laase
schon für Deine Mindestanforderung von 35km brauchst Du was Besseres als Blei.
Wenn Du ein 36V El mit Thrige Motor kaufst, mußt Du für die 120km+ Reichweite mindestens 12 Zellen Lifepo4 mit je 160Ah ansetzen. Kostet Dich rund 2400Euro. Zzgl BMS und Ladegerät bist Du bei knapp 3000E für die Umrüstung. Du mußt Dich fragen, ob es Dir das Wert ist.
Viele hier geben sich mit weniger Reichweite und Bastellösungen bei BMS und Ladetechnik zufrieden um Geld zu sparen. Wenn Du mit ca. 50 km Reichweite und regelmäßig erforderlicher Akkupflege leben kannst, kommt evtl auch NiCd in Frage. Ist günstiger. Können Dir andete hier genauer erläutrrn.
Bei 60-70km würde 100Ah Li in Frage kommen, mit Spar BMS und viel Eigenfrickelei rund ums Ladegerät kommst Du unter 1800E weg.
Natürlich alles PLUS City-El Fahrgestell ;-)
Viele Grüße, Lars

Wie o.g. würde ich dann wohl erstmal auf die 120 verzichten. 25km One Way reichen mir, da ich in der Firma laden könnte. Da ich nicht all zuviel Geld erstmal habe um in ein City-El zu investieren wurde mir schon gesagt für 25km würde Blei reichen.

Zitat
thegray
Jeder der soweit geht sich da rein zusetzten hat was an der Waffel und ist Hardcore - aus der Sicht der andern "von oben".

Ja das kenn ich schon vom Liegerad :D
Zitat
thegray
Aber mit allen rechne mal nicht unter 3000 als Spieler Startgeld - der Rest ist dann abhängig wie du deine Karten legst.

Für eine Lithium oder eine Blei-Version?

Zitat
WSP13
In den 7 Jahren bin ich nicht einmal liegengeblieben, habe lange Zeit Reichweiten um die 90km halten können.

Das klingt echt super  Aber ich denke Lithium wird für den Anfang wohl doch zu teuer.

Zitat
wolfgang dwuzet
hallo K0nsch,
da du schriebst, das el würde draußen stehen, drängt sich mir zunächst mal die frage auf:
"hast du eine garage-scheune-sonstwas für die immer mal wieder nötigen umbau und reparaturmaßnahmen??, oder kannst solche bei jemandem durchführen??

Leider nein ich könnte im Notfall sicher die Garage meiner Nachbarin oder die Scheune des Bauern nutzen aber eine eigene Garage gibt’s hier nicht und auf dem Dorf sind die auch recht rar. :/

Zitat
wolfgang dwuzet
kauf dir ein el OHNE akkus, und rüste es genau nach deinem wunsch auf,
tipps, anregungen und beihilfe gibts hier immer
ist dann zwar auf einmal ein größerer griff in die portokasse,
aber dafür hast du die nächsten 10 jahre nur noch kleinere verschleißteilreps
schiebefenster zumindest auf einer seite ist mehr als empfehlenswert
bye wolle

Hmm ich denke in der Preisklasse in der ich einsteigen möchte gibt es eh keine gescheiten Akkus mehr in den Fahrzeugen.

Um mal genau auf diesen Punkt zu kommen. Ich bin nochmal in mich gegangen und was ich in absehbarer Zeit investieren kann ist so ungefähr 1500 bis 1800. Desshalb hab ich mir das mit den 120km jetzt auch recht schnell aus’m Kopf geschlagen.

Bis Ende März '16 hab ich noch Uni-Phase da würden 10km one Way ausreichen da ich vor Ort aufladen kann.
Ab Anfang April sollte es eben wirklich für die 25km in die Firma reichen. Das Problem wenn ich eben mal nicht den Rest meiner Strecke ab der Fähre mit dem Fahrrad fahren kann, aus welchen Gründen auch immer, dann ist das mit dem Auto immer recht kostenintensiv und mit einem LKrad/Roller zahl ich weitaus weniger. Sind Bleis da realistisch und wenn ja mit was für Kosten allein für die Bleis müsste ich da rechnen?

von K0nsch - am 12.12.2015 23:31
Hallo,

du schreibst immer nur von Blei- oder die für dich zu teuren LI-Akkus.
Für dein jetzt angestrebtes Fahrprofil sind aber gebrauchte NC-Akkus auf jedem Fall allererste Wahl.
Mach dich diesbez. doch mal schlau. Auch wenn sie jetzt als "Gebrauchte" erst mal ein wenig teurer werden können als neue Bleianker wirst du auch die einfache und auch kostengünstige (Schnell-)Ladetechnik bald zu schätzen wissen. Selbst bei ausgelutschten alten NC-Akkus mit weit unter 100% der ursprünglichen Kapazität wirst du weiter kommen als mit Blei. Natürlich ist auch die Lebensdauer um ein vielfaches höher. Geh" mal in Dich, dein Geldbeutel wird es dir danken !!

mfG
Peter

von Peter End. - am 13.12.2015 12:33
Also 1800 hm das wird ambitioniert mit Akkus!
Zuwenig Spielraum für wichtiges das meisten dann kommt wenn man das Teil nutzt.

als Pi mal Daumen. ->Akku

Bleianker haben bei 95% der Leute in zwei Jahren ein paar Tausend KM gemacht bevor sie stark nachliesen. 1-5% Fahren länger damit und werden auch damit Glücklich.

Man wird umso Glücklicher je weniger Steigungen; je weniger Strecke; je weniger auf das Gas getreten wird. 42 (bastellösung um neuen Curtis zu sparen) besser 48V hat (weil höhere Spg. bei gleiche abgeforderte Leistung weniger Strom bedeutet - Weniger Strom grade bei Bleianker vorteilhaft. Immer sofort nachladen wenn Steckdose möglich. Unbedingt bei längeren Pausen - Akkustrennen.
Einzelspannaug Überwachung angeraten.; bei TiefenTemp warmhalten angesagt die Akkus ! selber sollte man die Heizung aus lassen und nur anmachen wenn Blumen wachsen ;-)

Meine Regel lautet Empfl. auf Blei nur wenn selten und weniger Km gefahren werden - weil andere Akkusysteme dann zu lange brauchen um sich zu rechnen.

NICD-
habe ich selber gehen als gebrauchte seltener hopps als Bleianker; mögen Ströme besser; werden bei unter 15 Grad Blocktempereatur nicht sonderlich verdrießlich.
Brauchen Pflege; brauchen für langes Leben angepaßte Ladetechnik sonst gibt es bei unbedarften oder bei den die mal nachlässig sind (oder wie bei mir ein ungebetener Besucher den "falschen Schalter" umlegte) dann "Klein Fukushima" wie ich es umschrieb - entstand.
Der gesamt Akkusatz ist um so besser je "gleicher die " Einzelblöcke sind.
Es gibt auch nicht einzuwenden 6 oder 8 Blöcke mit nun mehr 70 oder 80Ah zu verwenden die bei anderen großen dadurch nicht mehr brauchbar.

Gewicht ist ähnlich wie bei Bleianker; Kosten zwischen Blei und Lixx; aber Bleianker lieben es nicht leer gefahren zu werden NICD Lieben es sogar SEHR GANZ leer gemacht zu werden. NICD können auch mehr als 1-2min mal richtig Stromgeben ohne gleich Sauer zu werden; Am Ende mehr Spaß und mehr KM als bei Pb.

Lixx Leichter ; Sparsamer; weniger Pflege; BMS oder Vergleichbar unbedingt angeraten - aber mit dem Kostenrahmen nicht machbar

von thegray - am 13.12.2015 16:26

Re: Neuer mit einigen Fragen / Nicd

Denke auch, dass Dein Strecken- und Budgetprofil ideal auf NiCd passt. Da hast Du von Anfamg an die nötige Reichweite (50km+). Mit ein wenig Glück kommst Du in der Bucht an ein schönes Ladenetzteil für kleines Geld und erhöhst so Deine Ladegeschwindigkeit. Dann gehen die 120km mit einmal Zwischenladen. Ein paar Spielregeln must Du allerdings einhalten. Die NiCd wollen nicht geladen rumstehen, sondern öfter mal runtergefahren werden und man sollte immer ungefähr wissen, wiviel noch reingeht beim Laden. Dann ist es aber mit einer Zeitschaltuhr und einem fetten Servernetzteil auch schon getan. Habe selber ca. 35..40 km täglich. Da sind die 6 Saft NiCd schon fast zu groß. Heist ich muss darauf achten öfter mal nicht ganz voll zu laden, damit die Akkus mal leergezogen werden.

von R - am 14.12.2015 07:18

Re: Neuer mit einigen Fragen / Nicd

Ich fahre beides. NICD und LfePo4 (Blei ist lange her... war doof)
NiCd ist wirklich unkompliziert. Einmal richtig mit Ladetechnik abgestimmt, haste da fast kein Kucken nach. Das kann FA Fleischmann mit dem HF Lader gut einstellen. Kostet 50,-€. Ist mal ein Akku platt, bekommst Du für 120,-€ gebrauchten Ersatz. Bei mir hat mal ein mechanischer Fehler zu einem Loch im Akku geführt (durchgescheuert). Wasserwartung ist beim EL zu vernachlässigen. Vielleicht alle 10000 km mal nachsehen und ggf. nachfüllen (ABER NACH ANLEITUNG... NICHT EINFACH SO !!!)
Ansonsten eigent es sich wunderbar, wenn man das EL auf Arbeit oder so mal ohne Anschluss stehen lassen muss, da NiCd die Kälte fraglos wegsteckt.
Meine Tochter fährt damit jeden Tag 35km zur Schule und zurück, mit Thrige allerdings mit Kelly, Kette und 45kmH Zulassung, andernfalls würde die Reichweite nicht ausreichen.
Zwischenladen ist eigentlich auch kein Thema. Wir machen das oft. Alle reden vom Memoryeffekt. Ich kenne den nicht, auch beim Peugeot nach inzwischen 30000 km NiCd nicht. Allerdings fahren wir unsere NiCds auch regelmäßig ganz leer.

LiFePo4 hat den Voreil, dass es leichter ist und jederzeit zwischengeladen werde kann.
Allerdings ist

von Andi aus Bad Essen - am 14.12.2015 11:28

Re: Neuer mit einigen Fragen / Nicd

Nun ich würde noch hinzufügen : - das wenn man was falsch macht auch NICD Kaputt zumindest geschädigt werden kann.

Blei und Lixx bei CV-Ladern nicht- aber das wißt hier ja !

Also Fleischmann und einstellen - Denn HF-Lader gab es in verschiedenen Versionen (Herkunft) wenn du denn dann Programmieren lassen willst auf NICD sollte man das abchecken ob der vorhandene....ansonsten muß man eben noch Kosten für einen anderen Investieren-
Leider ist es schwierig bis unmöglich einen NICD-Lader aus professioneller Fertinung für klenes Geld zu bekommen.
Denn ein Lader der ein NICD-LAder ist - ist soweit man das sagen möchte Idiotensicher und das NICD-Nutzen und Fahren; Laden Fahren echt bequem.

ps. und ein Vorteil hat NICD gebrauchte Blei kauft eigentlich keiner einen schönen NICD-Satz mit einer festen Reichweiten-Aussage ist sein Geld immer Wert und wird dann auch gerne mal gekauft.

Bedeutet wenn du nicht an Blei fast umsonst rann kommst und deswegen bei nachlassender Leistung alle 6 Monate andere reinmachen kannst - sind Bleianker zu bezahlen eigentlich rausgeworfenes Geld. Sofern man nicht mit billigen Starter Akkus nur 10Km weit fahren muß.

Kurz um mit 15 Jahre alten NICD die dann aber gehegt und gepflegt werden und man nicht wie ich - (mal 650Meter am Stück den Feldberg an Steigungen mit locker 15% und 170A am Ampermeter hoch kraxelt ) Und dann der Thrige oben zum Eierkochen gereicht.

Eingedampft:
Wird man bei der gleichen Invest. wahrscheinlich mit den alten NICD länger fahren als mit neuen Bleiakkus!


von thegray - am 14.12.2015 12:12

Ein "Alter" mit ein paar Antworten...

Hi K0nsch und willkommen bei den Bekoppten ;-)

Vorweg: ich habe 2005 angefangen mich ernsthaft mit dem E-Fahren zu beschäftigen -also zu den "ganz alten Hasen" gehöre ich dann auch wieder nicht.

Ich bin aber auch den steinigen Weg über Blei, 36V, 48V und dann NICD gegangen.
Meine 1993er Basic-Biene (mit ZWEI Schiebefenstern -mein Dank gilt, wie immer dem Forum) muss alles hergeben, was das Material hält. Knapp 10.000km pro Jahr bei Regen, Schnee und Sonnenschein durch das schöne Land der Grafen von Berg (aka: Bergisches Land). Erst heute Morgen musste dann mal der Rotor meines Thrige mit 11/76 Duplex Kette gewechselt werden -wegen experimentellen Plasmainduktionen ;-)

So.. nu weiste ungefähr, wer hier zu Dir schreibt.

Grundsätzlich: vergiss die Bleier, ich glaube das ist aus meinen Vorrednern klar deutlich geworden. Versuche es erst gar nicht. Du zahlst am Ende fett drauf.

Lithium: Jo... iss nett... wenn man das Geld dafür hat und ständig mit einem flauen Gefühl in der Magengegend rumfahren möchte, ob man auch ja genau die richtige Spannung geladen hat und nicht gerade an der nächsten Kreuzung die Unterspannungsanzeige leuchtet und einem die nächsten 100€ für eine neue Zelle aus dem Zwiebelleder gezogen werden.
Nimmt man das in Kauf sind auch schon mal über 200km mit dem Thrige drin -> Multimegatrucker Spanienfahrt.

NICD: Kennst Du das, wenn Du mitten im Januar in Norwegen vor Deinem Auto stehst, und einfach nur froh bist, daß der gemütliche Diesel bei -50°C problemlos anspringt?
Nein? Dann weißt Du jetzt auch nicht, was ich meine, wenn ich -und auch einige der Kollegen hier; davon sprechen, wie unkompliziert die guten alten SAFT Zellen sind.

Ich würde Dir zunächst gebrauchte Blöcke guter Qualität empfehlen. Die gibt es mit ein wenig Suchen und etwas nettem Quatschen auch schon so ab 80€/Block.
Da sind dann meistens noch so um die 60km ohne Probleme drin.
Wer dann noch den Nerv und das Interesse hat, eine Metzgerei zu öffnen, der kann dann die Zellen nach Qualität zusammensägen -ja, das geht: Saft in Scheiben ;-)

Dennoch wirst Du nicht umherkommen, ein wenig zu investieren.
36V = 6 Blöcke plus 1 oder 2 als Reserve macht bei gutem Durchschnitt ~800 Euro
Dazu ein ordentliches Ladegerät ~50 bis 100€
Der Bordlader ist für die Spannungen bei Kälte nicht zu gebrauchen (0°C -> 1,67V/Zelle)

Die Zulassung auf 45km/h sollte kein echtes Problem sein. Es gibt genügend Umschreibungen hier im Forum, da wird Dir bestimmt jemand mal eine Kopie der Papiere von seinem TÜV schicken können. Das funktioniert sowohl von Unten nach Oben, wir umgekehrt.

Tja... ansonsten: Das mit dem Draußen stehen kann ungünstig sein -muss aber nicht.
Biene hat nicht umsonst den Zweitnamen "fahrende Badewanne".
Aber da muss Du Dich von Deinem Gefährt einfach mal überraschen lassen.

Viel Erfolg

Carsten

von inoculator - am 14.12.2015 15:10

Re: Ein "Alter" mit ein paar Antworten...

Hi Carsten,
Zitat
Der Bordlader ist für die Spannungen bei Kälte nicht zu gebrauchen (0°C -> 1,67V/Zelle)

Welchen Bordlader meinst Du ?
Ich habe den Thiesen HF Bordlader drin.
Er ist von Fleischmann auf die NiCds eingestellt und tut was er soll.
Tempsensor ist abgeklemmt.
Der macht auch bei -10° noch die vollen 23A und regelt dann in der Ausgleichsphase auf 4A runter.

CU
Andi

von Andi aus Bad Essen - am 15.12.2015 07:34

Re: Ein "Alter" mit ein paar Antworten...

Hi Andi,
bei welcher LSS?
Gruss
Carsten

von inoculator - am 17.12.2015 08:32
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