Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
18
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Gandalf1970, Christian s, laase, Sven Salbach, Andi aus Bad Essen, thegray, R, Helixuwe, R.M

DC/DC Wandler defekt

Startbeitrag von Gandalf1970 am 31.12.2015 12:27

Hallo Community

bei meinem City El, Baujahr 1992 ist vermutlich der DC/DC Wandler defekt. Wenn die Akkus angeklemmt sind, leuchtet die obere LED (LED2) auf. Als ich die Masse (schwarzes Kabel) und die 12V Ausgangskabel(2x grüne Kabel) abgezogen hab, ging die LED aus. Als ich versuchte zwei Kabel wieder anzuschließen, leuchtete die LED wieder auf (Masse und ein 12V Kabel). Dann habe ich mit einem Multimeter die Spannung der 12V Versorgung überprüft, dabei habe ich festgestellt, das ich 23V anliegen habe. Ich vermute daher, dass der DC/DC Wandler defekt ist. Als ich die Akkus nach einiger Zeit wieder anklemmte, gab es viele Funken, mehr als gewöhnlich. Daher vermute ich einen Kurzschluss als Fehlerursache. Ich wollte mir einen neuen Wandler beschaffen.
Wenn ich den neuen einbaue habe ich aber die Befürchtung, dass irgendwo im 12V System ein Fehler vorliegt, der mir meinen Wandler kaputt gemacht hat.
Kann ich statt des DC/DC Wandlers eine Batterie anklemmen, um somit zu testen, ob ein Fehler im 12V vorliegt. Ich würde ungern einen neuen Wandler damit kaputt machen.
Weiß jemand eine Lösung?

Viele Grüße
Gandalf

Antworten:

Zitat
Als ich die Akkus nach einiger Zeit wieder anklemmte, gab es viele Funken, mehr als gewöhnlich.


"gewöhnlich" sollte es beim Anklemmen gar keine Funken geben.
Schließt du die Akkus nicht mit einem Vorwiderstand an ?
Dieses Funken ist möglicherweise ursächlich für deinen elektrischen Fehler.

Lies mal im Wiki das Thema "Akku anklemmen" nach.

Die Sache mit einem 12V Akku habe ich noch nicht probiert.
Sollte aber eigentlich funktionieren.
Du könntest ja auch ein 12V Netzteil oder nen Lader nehmen.
Er sollte allerdings 10A können. (und nicht damit losfahren :rp: )

von Andi aus Bad Essen - am 31.12.2015 13:24
Diesen Trick kannte ich noch nicht. Ich habe das bisher immer direkt angeschlossen. Danke dass du mich darauf aufmerksam machst. Ich habe mir kurz den Beitrag im Wiki durchgelesen, vielen Dank.

Dieser Fehler blieb aber, obwohl ich die Batterien mehrere Tage angeschlossen hatte.
Ich habe außerdem vergessen in der Fehlerbeschreibung zu erwähnen, dass die Ladeeinheit klackt, in regelmäßigen Abständen. Ich benutze aber ein externes Ladegerät, da ich Lithium Akkus verwende.

von Gandalf1970 - am 31.12.2015 13:32
versuch mal dort wo du die 23 V gemessen hast eine glühbirne statt des Multimeters hinzuhalten u schau ob sie leuchtet...bzw wieviele Volt dann anliegen wenn die Glühbirne leuchtet.

Haben alle 12 V verbraucher zB Innenbeleuchtung über dem Tacho noch geleuchtet oder sind sie durchgebrannt ?

von Christian s - am 31.12.2015 15:21
Ich habe immer einen 12 Volt 12 AH Akku angeschlossen. Fängt die Bassschläge ab. Und auch bei abgeklemmten DC/DC gehen Warnblinker, Licht und Komunikation noch Problemlos.
Jedenfalls kenne ich das Problem mit den 23 Volt nur zu gut. Hat bei mir auch mal so einiges Zerstört, BMS, und läuft heute halt mit dem Akku parrallel ohne Probleme. Übrigens immer noch der gleiche DC/DC der kurz nach dem Anfall wieder seine 12,3 Volt hatte.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 01.01.2016 11:16
Ich habe den DC/DC Wandler abgebaut und die 12V Ausgänge mit einer Batterie (12V) verbunden. Das BMS hat daraufhin aufgeleuchtet, da aber die Batterien abgeklemmt waren hat es gepiept. Danach haben ich den Zündschlüssel gedreht. aber die Tachoanzeige blieb aus.

von Gandalf1970 - am 01.01.2016 15:05
häufen sich in letzter Zeit die DC/DC Ausfälle?..kann man langsam die Vermutung bekommen, das die altersbedingt langsam auch fällig werden?

von Sven Salbach - am 01.01.2016 15:23
Hallo


Bei Überspannung über 15V sollen die Avalancedioden die Sicherungen auslösen, eine befindet sich auf der Ausgangsseite des DCDC und eine auf der Relaisplatine.

Die auf der Relaisplatine wird durch sein. da sollte aber auch eine Sicherung auf dieser Platine defekt gehen wenn man den Schlüssel dreht.

Gruß

Roman

von R.M - am 01.01.2016 16:27
scheiße, ich habe gerade einen verkauft.
Hätte ihn wohl lieber auf Halde gelegt.
Aber es ist wie mit dem Regenschirm. Nimmste ihn mit, regnets nicht. :xcool:

von Andi aus Bad Essen - am 02.01.2016 06:49
Hi Gandalf,
ist der 9V Block in Deinem Messgerät frisch?
Teilentladene führen nach meiner Erfahrung zu scheinbar höheren gemessenen Spannungswerten. Das zT auch schon dann, wenn das Batteriesymbol noch gar nicht aufleuchtet. Passiert insbesondere dann ganz gern mal, wenn das Messgerät eher selten benutzt wird.
Auch im kalten feuchten Keller lagernde Messgeräte täuschen mitunter Hausnummern vor. -> Im Zweifel immer mit Zweitgerät prüfen!
Viele Grüße, Lars

von laase - am 04.01.2016 07:22

Re: Fehler beim Spannungsmessen

Genau Lars ! Mir hat einmal eine halbleere 9V Batterie im Billigmeßgerät eine erhöhten Fahrstrom beim Messen am Shunt vorgegaukelt !

für Spannung da oder nicht da bin ich ein großer Fan der Glühlampe . Die leuchtet nämlich nur wenn ``echter Strom `` da ist und nicht nur irgendwelche schleichereien .
Fürs El hab ich mir eine 48V Birne aus 4 St sockellosen 12V Kontrollicht birnchen gebastelt

von Christian s - am 04.01.2016 12:12
Hallo

ich habe den DC/DC Wandler ausgebaut und stattdessen einen 12V Akkus drangehängt. Außerdem habe ich mir einen Vorwiderstand gebaut und konnte damit erfolgreich die Akkus, ohne Funken, anschließen. Dann habe ich den Schlüssel gedreht und der Tacho ging wieder an. Ich habe den DC/DC Wandler untersucht und vermute, dass ein Leistungstransistor kaputt ist. Ich habe einen neuen DC/DC Wandler bestellt und hoffe, dass damit das Problem gelöst ist. Vielen Dank für die vielen Antworten und Tipps.

Viele Grüße
Gandalf

von Gandalf1970 - am 04.01.2016 12:16
super ! ich hoffe das El fährt jetzt auch wieder !

von Christian s - am 04.01.2016 13:38
Auch von mir viel Glück bei der Wiederinbetriebnahme. Schmeiß den Defekten DCDC nicht weg. Das ist das ideale Objekt um in die Schaltnetzteiltechnik rein zu schnuppern. Und wenn er wieder läuft haste zwei :-).

von R - am 04.01.2016 17:17
Hallo

der DC/DC Wandler ist heute angekommen. Ich habe aber vorher versucht zu testen ob denn das Fahrzeug läuft, wenn ich den Wandler eingebaut habe. Dazu habe ich mit dem 12V Akku den DC/DC Wandler ersetzt und einmal leicht Gas gegeben. Die Schütze haben geschaltet, aber der Wagen lief nicht an. Dafür hat aber die Ladeeinheit angefangen zu rauchen. Daraufhin habe ich alle Kabel von der Ladeeinheit abgezogen, da ich eine externe Ladeeinheit habe brauche ich die eingebaute Ladeeinheit nicht mehr. Bevor ich den neuen DC/DC Wandler komplett eingebaut habe, habe ich getestet ob auch 12V rauskommen. Dabei habe ich festgestellt, dass nur 9,5V reinkommen. Dann habe ich die 12 Li Akkus gemessen. Da sind 39V drauf, dann habe ich beim Curtis Controller gemessen, auch dort liegen 39V an.
Woran liegt das?

Viele Grüße
Gandalf

von Gandalf1970 - am 07.01.2016 17:45
hast Du mal eine Lampe angeschlossen und dann gemessen?

von Sven Salbach - am 07.01.2016 18:19
was für einen DCDC haste denn bestellt? 9.5V, mmmh. Selbst 12 sind zu wenig, da die H4 dann auf Dauer schwarz wird.

von laase - am 11.01.2016 07:40
Je nach Schaltungsgestaltung - Läuft ein Wandler nur mit einer Last korrekt an oder kommt in einen Regelbereich das er die gewünscht eingestellte Spannung am Ausgang kommt.

von thegray - am 13.01.2016 18:00
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.