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elweb
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61
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
MiJu71, Sven Salbach, wchriss, Christian s, thegray, el El, wotan,der ältere, Helixuwe, andreas Andreas, wolfgang dwuzet, ... und 3 weitere

Umbau MegaEl 72V, 100Ah, max.18kW

Startbeitrag von MiJu71 am 02.01.2016 15:49

An dieser Stelle möchte ich laufend über mein neues Projekt berichten und Erfahrungen austauschen, fachsimpeln etc.:

Hier sind die Kenndaten des neuen "MegaEl":
Spannung: 72V, 24x LiFePo4 100Ah
Motor: Sep-Ex, Best-Motor, Spezialumbau gekürzt
Regler: Kelly KDZ 72553GDV, Rekuperation
BMS: VehiGy, 2x12 Zellen
Ladetechnik: HP-Lader V2.2, 2 Stück für je 12 Zellen
DC-DC: Kelly DC-DC Converter BSK-80V12V

Sonstiges:
- Verstärkte Hinterachse
- Kettenantrieb
- Spritzschutzblech
- Batteriekorbverstärkung
- "Wolle"-Reibscheibe
- 2 Seitenscheiben mit Schiebefenster
- Cycle Analyst Display

Bis jetzt "sieht" man noch nicht so viel.
- Das CityEl ist am Arbeitsplatz und zerlegt Bilder dazu findest Du hier
- Der Reglereinbau ist vorbereitet Bilder dazu findest Du hier
- Der neue DC-DC ist eingebaut Bilder dazu findest Du hier
- Die Pedalerie hat neue Taster erhalten Bilder dazu findest Du hier

Die 50 interessantesten Antworten:

Hallo und gratulation zum ambitionierten Projekt!
Wolles Kupplung in allen Ehren, aber wenn es Dir nicht nur um Reichweite geht, so würd ich die ganze Achse überdenken. Ich nehme an, Du hast auch vor, richtige Dämpfer zu verbauen? Die 24 100er find ich interessant, vor allem die Unterbringung.
Halt uns auf dem Laufenden!

von el El - am 02.01.2016 18:29
hallöchen,
erstmal vielen dank für dein vertrauen in meine antriebsplatte,
zum anderen
mach mal baldmöglichst angaben zur unterbringung der 24 stück 100er zellen,
da ich selber demnächst versuchen will/muß 24 stück 80er unterzubringen :confused:
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 03.01.2016 15:09
Hallo Konstantin,
das mit den Dämpfern habe ich auch lange überlegt. Hier im Forum war das ja auch schon x-mal Thema. Allerdings scheiden sich die Gemüter. Viele sind von Ihrer Dämpfer-Odyssee wieder zu normal-Dämpfern zurückgekehrt. Ich hatte in meinem City-El eine wesentliche Verbesserung erfahren, als ich auf die 3-fachen Comfort-Federn umgestiegen bin - damals noch mit NiCd (schwer). Beim Umbau auf LiFePo4 musste ich dann eine Blattfeder entfernen,da das Fahrzeug bedeutend zu hart gefedert war. Was würdest Du denn momentan an Dämpfern empfehlen?
Die 24 LiFePo4 100Ah werden etwa wie folgt eingebaut: 15 Stck an den original Batterieplätzen, 6-7 im Fahrerraum zwischen den Beinen und 2-3 da, wo der Trafo war. Ganz genau sind sie noch nicht verteilt.
Ich halte Euch auf dem Laufenden...

von MiJu71 - am 03.01.2016 21:02
Hallo Christian s,
ja, die Freundschaft zu Roger Stoll ist Gold wert! Ohne ihn wäre ich vermutlich heute kein CityEl Fahrer mehr. Ich habe mein erstes Fahrzeug durch Ihn erstanden und seither ist er mein persönlicher Mechaniker, Berater und Mentor....
Sein Erfahrungsschatz ist super!
- Michi

von MiJu71 - am 03.01.2016 21:06
Willst Du auch schnelladen im Sommer?
Das könnte dann zu Problemen durch die verteilten Akkus und den völlig unterschiedlichen Temperaturen kommen.
Bei Normalladung ist das Risiko größer das die Zellen auseinander driften, wenn oft genug langsam genug geladen wird, würde es aber gehen (je nach Balancing)

von Sven Salbach - am 04.01.2016 07:18
Hallo Sven,
das ist ein interessanter Hinweis! Vielen Dank! Ich denke nicht, dass ich oft schnellladen werde. Im Moment lade ich nachts zwischen 00:00 bis 06:00, 'kurz' vor der Abfahrt am Morgen. Täglich lege ich im Normalfall nur ca. 30km zurück (manchmal bis 60, ganz selten mehr). Das Fahrzeug steht im Sommer in einer Tiefgarage mit angenehmer Temperatur (18°C?). Die Zellen kühlen bis Mitternacht sicherlich ab, bevor sie wieder normal geladen werden (20-25A).
Mit meinem jetzigen Fahrzeug gehe ich 3-4x pro Jahr 'auf Strecke'. Da muss ich natürlich mit warmen Zellen schnelladen und warte auch die Balancerphase nicht ab.
Mein BMS (Einzelzellenüberwachung) balanciert mit geringem Strom (1-2A) bis alle Zellen in einem Fenster von 0.003V sind. Gedriftete Zellen (nach x-mal schnelladen oder nur zwischenladen ohne Balancerphase) haben halt etwas länger, bis sie wieder in diesem Fenster sind.
Ich hoffe, dass ich mit diesem Bewegungsprofil keine Deiner angesprochenen Probleme haben werde.
Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Gruss Michi

von MiJu71 - am 04.01.2016 10:37
Zitat
MiJu71
Was würdest Du denn momentan an Dämpfern empfehlen?...


Ich schwör auf die hier:
Dämpfer

Ich hab sie mit einfacher Feder drinnen, sie sind nicht zu hart. bei Deiner Beladung dürften sie mit 2 Optimal sein. Der größte Vorteil: Der Druck wird durch die Feder des Dämpfers besser auf den Akkukorb verteilt als über die Blattfedern allein.

Ach ja, die Zellen: Schon mal überlegt, die HPs und die Zellen 1+1 parallel zu schalten? 2 Stränge sind doch 2x so viel Aufwand um sie in Balance zu halten. Parallel brauchst Du auch das BMS Gedöns nur 1x und nicht doppelt und die Lastverteilung ist auch ausgeglichen.

von el El - am 04.01.2016 11:42
So, endlich komme ich wieder einmal dazu etwas über mein Projekt zu berichten.

Den Sommer über war ich zwar nicht fleisssig, aber auch nicht untätig. Die Kenndaten haben sich insofern verändert, dass andere Batterien zum Einsatz kommen. Ich konnte günstig LiPo-Zellen aus einem SAM erwerben und diese habe ich umkonfektioniert und nun werde ich mit "nur" nominalen 66.6V unterwegs sein. Entsprechend musste das BMS für neu 2x9 Zellen bestellt werden. Die HP's werden beibehalten. Den Umbau der Batterien könnt ihr hier verfolgen.

Hier sind die Kenndaten des neuen "MegaEl":
Spannung: 66.6V, LiPO 2S18P 104Ah
Motor: Sep-Ex, Best-Motor, Spezialumbau gekürzt
Regler: Kelly KDZ 72553GDV, Rekuperation
BMS: VehiGy, 2x9 Zellen
Ladetechnik: HP-Lader V2.2, 2 Stück für je 9 Zellen
DC-DC: Kelly DC-DC Converter BSK-80V12V

Den Überrollbügel habe ich vorsichtshalber verstärkt. Die neue Befestigung seht Ihr hier. Den alten Vorwärts-Rückwärts Schalter mit der Zusatzarretierung mag ich nicht so sehr. Somit habe ich Ihn gegen einen neuen ausgetauscht.

Den Batteriekorb habe ich um das enorme Drehmoment des neuen Motors aufzunehmen verstärkt und neu beschichtet. Nach langem hin und her habe ich mich für eine Dinitrol-Lösung entschieden. Wie das ganze nun aussieht, seht Ihr hier.

Wie geplant, konnte ich 2 Schiebefenster-Seitenscheiben erwerben. der Einbau klappte ganz gut - wenn es auch etwas Mut brauchte, die tadellose Haube mit der Flex zu bearbeiten.... Guckst Du hier...

Die grösste Vorsicht war beim Hantieren mit den LiPo-Zellen geboten. Eine gebrauchte SAM-Batterie wurde zerlegt, um an die einzelzellen heranzukommen. Danach wurden diese neu konfektioniert und in speziell angefertigte Batteriekästen eingebaut. Das Resultat ist hier ersichtlich:

Als letzte Komponente möchte ich hier noch den Motor erwähnen. Dieser wurde generalüberholt und hat bereits die ersten Umdrehungen auf dem Prüfstand hinter sich...

Im Moment erledige ich vor allem elektrische Aufgaben. Die ganze Verkabelung zum Regler ist so gut wie fertig. Mein heiss geliebtes CA-Display ist bereits eingebaut - aber entgegen meinem jetzigen Fahrzeug, bekommt dieses das Signal von einem Tachogeber am Vorderrad. Sobald dieser montiert ist, geht es auf erste Probefahrt... Juhuii!

Ich werde berichten....

von MiJu71 - am 01.12.2016 14:12
sehr schön, durch Partner wie Eat Stoll und Fleischmann sieht man wie es gut gemacht wird.
Ich sehe der Batteriekorb wurde auch gleich an seiner Schwachstelle verstärkt.
Das ich den Controller da lassen würde wo er original sitzt ist sicher keine Überraschung ;-) auch der schwere Külkörper würde mich stören, aber technisch sehe ich da keine Kritikpunkte, Feuchigkeitsschutz, Kühlung, alles gut.
Beim Motor hätte ich lieber was effizienteres..aber alles hat seine Vor und Nachteile, in den Bergen
bist Du damit sicher gut unterwegs.
Bei den techischen Daten stört nur..das ein El sehr effizient ohne Differential ist..aber bei der Leistung ...ist es ohne schlecht denke ich das nutzen zu können.
Du kannst vielleicht senkrecht die Wand rauf, musst aber dann alle 2000 einen neuen Reifen aufziehen..
Bis wann soll es einsatzbereit sein?

von Sven Salbach - am 01.12.2016 14:46
Die Ursprüngliche Terminplanung sah letzten Mai als Enddatum vor :rp:. Hat natürlich nicht geklappt. Ich habe ja ein CityEl im täglichen Einsatz - bin daher auch nicht soo auf das neue angewiesen.
Es ist halt so: man könnte jede Lösung einfacher, schneller oder billiger realisieren. Ich bevorzuge allerdings die "beste" Lösung, korrekt ausgeführt - auch wenn man dadurch wieder einen Arbeitstag für ein Detail verschwendet. Und so dauert halt alles ein bisschen länger. Und so viel Zeit wie ich gerne möchte, kann ich auch nicht beim CityEl verbringen.
Item. Ich wäre froh, wenn ich dieses Wochenende die ersten Probefahrten starten könnte und mich mal mit der Feinabstimmung des Reglers beschäftigen könnte. Danach stehen noch einige Abdeck-Arbeiten und etwas Kleinkram an - aber bis in 2 Monaten möchte ich (eigentlich) schon "fertig" sein und das Fahrzeug eingelöst haben. Ich bin ja soo gespannt, wie sich dieses Raketchen so verhält...
Anm. zum Motor: Natürlich habe ich zuerst mit etwas effizienterem geliebäugelt. Ich habe dann aber einerseits in dieser blöden Zwischenleistungsklasse über 10kW aber unter 20kW nichts ansprechendes mit anständigem Drehmoment ab 0 Umdrehungen gefunden. Andererseits wurde mir dieser Motor sehr preiswert angeboten und in Kombination mit der günstigen Steuerung und dem enormen Drehmoment, habe ich mir dann doch für diesen älteren Motor entschieden. An Leistung wird es mir damit definitiv nicht mangeln.... :D

von MiJu71 - am 01.12.2016 15:50
Moin,

ich hatte das Projekt Anfang des Jahres schon einmal beobachtet.
Mein Favorit ist auf alle Fälle der Stellereinbau und die Erweiterung des Überrollbügels.
Einzig die scharfkantigen Auslässe des Kühlers machen mir ein wenig Kopfschmerzen.

Aber ansonsten: Tolle Arbeit!

Gruss
Carsten

von inoculator - am 02.12.2016 09:14
Wenn ich dann daran denke das ich meinen 52V Umbau mit dem Thrigge nur gedrosselt fahren kann dann möchte ich nicht wissen was mit dem Profil der Reifen passiert wenn man einen derartige Leistung auf dieses los läßt. Denn eins läßt sich locker berechnen, die kleine Auflagefläche Reifen-Straße kann die Leistung nicht Übertragen.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 02.12.2016 09:53
@Carsten: Du bist ein guter Beobachter! - Chapeau! In der Zwischenzeit habe ich die Kühlrippen grosszügig mit etwa einem 20er Radius verrundet und die Rippenkanten ebenfalls so grosszügig wie möglich verrundet. Das Foto werde ich bei Gelegenheit durch ein aktuelleres ersetzen. So wie es auf den Fotos abgebildet ist, hätte ich bei der MFK keine Chance gehabt (von wegen scharfen Kanten und so....).
Jetzt fühlen sich die Kühlrippen an wie ein Baby-Popo....

von MiJu71 - am 02.12.2016 12:23
@Uwe: Das tönt doch toll! Wieviel Leistung verlangst Du denn Deinem System ab? Bei meinem Projekt wollte ich ursprünglich mindestens so um die 9kW zur Verfügung haben. Dann dachte ich: Der ganze Aufwand und dann bin ich eventuell doch enttäuscht? Da baue ich lieber mit etwas Reserve... Die maximalen 18kW werde ich vermutlich nie brauchen. Am Weekend mache ich voraussichtlich die ersten Testfahrten. Dann wird sich zeigen, in welchem Leistungsbereich ich das System betreiben werde. Das schöne ist: Ich kann wählen. Ob ich "nur" mit 10kW, 13 kW oder doch 15-18kW unterwegs sein werde - das wird sich zeigen. Im unteren Geschwindigkeitsbereich wird es schwierig werden, das Drehmoment auf die Strasse zu übertragen. Allerdings strebe ich auch eine Höchstgeschwindigkeit (bei guter Strasse, ohne Seitenwind und ohne blinkende Kollegen... nur auf privatem Gelände natürlich) von 120km/h an... Da benötigt man dann doch etwas Leistung um die Geschwindigkeit in vernünftiger Zeit zu erreichen.... In meiner Homezone hat es ein kleiner Berg, Überlandstrasse, Höhenunterschied ca. 450m. Da zuckle ich mit meinen jetzigen 5kW mit 45 'rauf und oben "kocht" das System. Zudem bin ich ein Verkehrshinderniss. Wenn ich hier mit 70km/h 'raufkomme und das System oben trotzdem nicht glüht bin ich höchst zufrieden. Aber um dies zu erreichen brauche ich Leistungsreserven. Deshalb die hohe maximale Leistung....

von MiJu71 - am 02.12.2016 12:35
120 dürfte schwierig werden. Jetzt gar nicht mal von der Vorderachse her betrachtet, die dafür einfach nicht ausgelegt ist, auch nicht wegen dem Seitenwind, sondern einfach wegen der Aerodynamik. Wie schnell bist Du max. mit dem El schon gefahren? Basic, Cabrio oder Targa? Also jenseits der 80 beginnt ein Flugzeugstartähnliches Windgeräusch, das jenseits der 90 mMn richtig bedrohlich wird. Gerne lasse ich mich davon überzeugen, daß ein El mit 120 Sachen noch kontrollierbar bleibt. Und zwar auch bei plötzlichem Seitenwind, Bodenwellen ect. Auch wenn ich noch so viel Privatstraße hätte, ich würds nicht riskieren.

Guten Flug!

von el El - am 02.12.2016 14:54
meiner ist schon >70 nicht mehr sicher beherrschbar.
Hast Du 300er Scheibenbremsen ringsrum drin oder wie willst Du Dein Gewicht von 100 auf 0 bringen?
Angesichts des Kronrohrs und der nicht schlaglochfreien Straßen hier in Berlin-Brandenburg hätte ich Angst um mein Leben. Aber ist bei Dir vielleicht anders (die Strasse) ...
Viele Grüße, Lars

von laase - am 02.12.2016 15:44
Bei dem zur verfügung stehenden Drehmoment braucht es eine sanfte Anfahrrampe. Entweder im Controller oder im Fuß. Sonst endet der erste Start in der Wand rechts neben Dir. Aber mit 60+ den Berg rauf, das hat was.

von Richard - am 02.12.2016 15:58
Zitat
MiJu71
Hier sind die Kenndaten des neuen "MegaEl":
BMS: VehiGy, 2x9 Zellen
Ladetechnik: HP-Lader V2.2, 2 Stück für je 9 Zellen
Ich werde berichten....


Da bist du aber ausserhalb der HP-V2.2-Lader-Spezifikationen, die sind von 30V bis 60V.
Ob das noch funktionier dann ich dir nicht garantieren.

Insgesamt ein schönes Projekt, ich bin seit einiger Zeit auch an einem 20 bis 22-Zellen- 100Ah Umbau mit Original-PMG-Motor dran. Neues Display, neue Verkabelung, und neue Elektronik. Hoffe bis zum Frühjahr fertig zu sein.

Gruß
Christian

von wchriss - am 02.12.2016 16:05
wie ich damals auch anmerkte noch als ich am HP werkelte..über 60V scheinen mir nicht machbar...die Spulen werden einfach viel zu heiß...
Die Reifen sind nur bis 70 spezifiziert...mehr als 100km/h und ich hätte die Hosen voll...abgesehen von der LAtenten GEfahr eines plötzlichen Feder/Kronrohr Bruchs..
wchriss hast Du Fotos?
Ich bin doch immer so für Fotos :-)

von Sven Salbach - am 02.12.2016 16:40
Also geht schon wenn man - nun ich habe schon mehrmals die Straße gut im Blick den von Ralf ursprünglichen verbauten zweistelligen Zweiradtacho "getillt" und da stand ich noch auf der Bremse - Westerwald sei dank; aber den Feldberg runter sind es auch mal an die Dreistellig gewesen - du muß aber die Strecke schon im Sinn haben alleine wegen der Fahrwerksbelastung. Nun Bremsleistung - das ist ein Thema genau so wie die Blattfedern; Kronrohr - Aber die Strömungsgeräusche sind nur im Targa wirklich unangenehm empfunden (Ausschnitt zu groß und keine Überstromhilfe an der vorderen Abrisskante, Bildet sich eine Turbulenz aus die sich dann hinten im Kofferraum fängt - Effizenztechnisch sehr ungünstig - Schlimmer aber ist der sich bildende Infraschall weil die nicht vorhandene "A und B-Säule " nicht die vordere Ausschnitt stabilisiert und das ganze im Rahmen der Elastizität eine resonante Schwingung radial über die gesamte Haube im Bereich Ausschnitt Vorderkanne und 15cm zur Frontscheibe hin erzeugt .
Das stabilisiert und es ist viel angenehmer! Leider geht nur eines mit über 100 aktiv Lenken oder Stabilisieren.:joke:

Aber es ist eben so das auf Bundesstraßen diese selbst besser sind als die, die unter Kommunaler Verwaltung liegen. Auf jeden Fall kann man sagen das es nicht mehr mit relaxten Fahren - viel mehr eine Herausforderung gemein hat aber die Akkus bremsen dann schon ein ;-) Aus dem gleichen Grund, weshalb es die meisten Modellbauflieger nicht stört das ihr Gasturbinen getriebenes Etwas innerhalb von 10 Minuten ein Paarliter Kerosin verfeuern - dann ist mal Pause für die Nerven angesagt:rolleyes:

von thegray - am 02.12.2016 17:29
Hi Christian, guter Hinweis...aber....: Ich betreibe 2 HP's mit 2 separaten BMS für je 9 Zellen à 4.2V Ladeschlussspannung. Macht pro HP lediglich 37.8V Ladeschlusspannung und das geht ja bekanntlich problemlos...Ich wollte wirklich nicht auf die HP's verzichten - dafür ist das Preis-Leistungsverhältnis zu gut!
Zudem habe ich mir eine Steuerung gebaut, welche 1- und Mehrphasigen Wechselstrom erkennt. Bei nur einer Phase laufen die HP's zusammen so, dass sie primär nur knapp 10A ziehen und sobald 2 Phasen zur Verfügung stehen, laufen beide an je einer Phase mit fast voller (50A) Ladeleistung - ohne manuell an den Potis zu schrauben....
Die beiden BMS-Platinen steuern mir je die BMS-Ladestrom Umschaltung und sobald jeweils 9 Zellen alle einmal balanciert wurden, werden die HP's vom Netz getrennt. So ist sorgenfreies Laden sowohl zuhause wie auch an Stromtankstellen möglich....

von MiJu71 - am 02.12.2016 21:10
Jaja..die Endgeschwindigkeit- die gibt viel Diskussionsstoff ;). Ich habe ja keine Ahnung, auf was ich mich da so einlasse. Fact ist: Mit meinem El fahre ich regelmässig in einer Gefällestrecke knapp über 80. Problemlos. Ich habe keinen Targa, sondern der geschlossene. Speziell laute Windgeräusche sind mir da aber nicht aufgefallen. Wie das mit 90,100 oder mehr km/h aussieht, weiss ich natürlich nicht.
Roger Stoll ist bereits vor Jahren mit CityEl's gefahren die über 100 liefen und ein anderer Kunde von Ihm fährt mit einem Golden Motor BLDC 20kW und über 100V Spannung ebenfalls über 100. Das geht schon. Klar: Es ist kriminell. Und normalerweise fährt man ja gar nicht so schnell. Aber man kann....! :D Spiel in der Lenkung oder an der Vorderachse sollte man natürlich keines haben. Die Bremsen haben wir in so fern überarbeitet, dass die Backen an den Druckpunkten aufgeschweisst wurden, damit die Backen etwas weiter heraus stehen - dazu wurden die Beläge angepasst, damit sie nun auf der ganzen Fläche regelmässig anliegen (und nicht nur in der ersten Hälfte...). Der Druckpunkt des Zylinders wurde ebenfalls ein paar mm korrigiert, damit die Bremsklötze nicht zum Verkanten durch unsymmetrischen Anpressdruck neigen. Klar - das ist noch nicht MFK-konform für diese Geschwindigkeiten - aber bereits auf dem Prüfstand merkt man, wie viel Besser die Bremsen gegenüber der originalen verzögern. Und dann kommt im Normalfall ja zuerst die regelbare REKU zum Zuge...
Morgen kann ich mehr berichten - dann werde ich die ersten Probefahrten unternehmen... :spos:

von MiJu71 - am 02.12.2016 21:35
Zitat
MiJu71
9 Zellen à 4.2V Ladeschlussspannung.....


2x 9 Zellen?

Wie sag ichs denn? Du scheinst von Deinem ursprünglichen Plan, 24 Zellen zu verbauen (Beitrag 1) wegen Platzmangel? Auswuchernden Kosten? abgerückt zu sein. Das kannst Du nicht mit höherer Ladesschlußspannung ausgleichen. Ich glaube, das solltest Du Dir nochmal überlegen und ev. das Datenblatt nochmal genau anschauen. So kommst Du nicht auf die gewünschten 72V, so ruinierst Du nur Deine Zellen. 4,2V Njet.

Denk drüber nach und erkenne die Grenzen.

Ich mein das nicht von oben herab, Hut ab vor Deinem Entdeckergeist! Aber verbrenne doch bitte nicht Dein El - und Dein Geld. Viele von uns werden, so wir noch krabbeln können, in ein paar Jahren den milchpackerlgroßen 10.000Ah Akku, den wir aus irgendeinem alten Rasenmäher rausgeschraubt haben werden, ins El verpflanzen und drauf hoffen, daß es nun endlich abhebt - mal sehen, ob das Schwein dann tanzen kann!
:cheers:

von el El - am 02.12.2016 21:46

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

LOL...:xcool: Also nochmals für alle zum Mitschreiben...Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt.
Ich habe KEINE LiFePo's (Ladeschlussspannung 3.6V) sondern LiPo's (Ladeschlusspannung 4.2, resp genau genommen 4.15V) drinnen! Total sind es 36 Einzelzellen Kokam SLPB 52Ah. Diese waren in einer SAM-Batterie, welche ich preiswert erwerben konnte. Diese habe ich demontiert und die Einzelzellen neu konfektioniert. Und zwar zu einer Batterie 2p18s. Das Heisst, jeweils 2 Zellen parallel (104Ah) und 18 dieser 2erPäckchen in Serie. Ergibt eine Batterie mit Ladeschlusspannung von 74.7V resp. 66.6V nominal. Da diese Batterie nicht mehr mit EINEM HP-Lader geladen werden kann, hat sie einen Mittelabgriff. Nun Lade ich eigentlich 2 Batterien à 9 (doppel-)Zellen welche in Serie geschaltet sind. Sprich: je ein HP kontrolliert maximal 37.35V und die Zellen werden eigentlich von 2 BMS jeweils seperat überwacht und die jeweiligen Ladegeräte angesteuert. Phuuu - ich muss glaube ich demnächst mal das Schema posten...
Ja, Ursprünglich wollte ich 24 Zellen à 3.2V LiFePo einbauen (76.8V). Durch das günstige Angebot habe ich mich umentschieden auf 2x18 (36) Zellen LiPo à nominal 3.7V = 66.6V. Der Rest des bereits gekauften Equipments (DC-DC, Regler etc.) waren kompatibel zur tieferen Spannung.
Zwar habe ich die etwas geringere Spannung - allerdings sollen die LiPo's unter Last viel Spannungsfester als die LiFePo's sein. Durch die höhere Energiedichte (geringen Abmasse) konnte ich die gesamten Zellen problemlos an den 3 ursprünglichen Batterieplätzen verbauen - was natürlich schon toll ist. Hier sind nochmals die Bilder....
Ich hoffe, nun alle Klarheiten beseitigt zu haben.... ;-)

von MiJu71 - am 02.12.2016 22:26
witzig finde ich, das ich mit meinen Kommentaren zu vielen Dingen die Fahrlässig sind, böse angegriffen werde, aber in so einem Sportel :-) das im Grunde schwerkriminell ist scheint nicht so dramatisch :-):cheers::joke:
Ihr macht mir ja Spaß :joke::drink:

ICh sag mir ja immer, jeder wie er mag, und jeder muss sehen wie weit er geht, aber meine Einstellung ist ja nicht die immer gerne gesehene ;)
Anderseits sind es solche Projekte die Motivation zur Verbesserung vieler El Details anstössen...

von Sven Salbach - am 03.12.2016 02:30

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

:D kein Kommentar zu den Privatstrassen....
@ Sven: Ich finde jeden kritischen Hinweis gut. Schliesslich hat jeder von uns schon so seine mehr oder weniger lustigen Erfahrungen mit dem El gemacht. Und auch die nicht so gerne gesehenen Meinungen muss man ja nicht teilen - aber mindestens zum kurzen Nachdenken werden sie schon anregen - also behalte Deine kritischen Äusserungen ruhig bei!
Auch ich hatte schon eine gebrochene Feder. In einer Kurve - bei nur 50km/h - und es ist gut ausgegangen. Bei meinem Neuen wünsche ich mir das jenseits von 50km/h sicher nicht...
Über Sinn und Unsinn meines Projektes zu Diskutieren macht eigentlich gar keinen Sinn. Es ist klar, dass es so wie es ist im Moment ist, im Strassenverkehr nicht zulässig ist, technisch das Material bis auf's letzte strapaziert wird und dieses Fahrzeug nie für solche Geschwindigkeiten und Leistungen konzipiert ist und war.
Aber trotzdem hat es halt was. Egal, wie ich das Fahrzeug schlussendlich für den Alltag konfiguriere - ich bin sicher nicht am Limit der Leistung - und das ist schon noch toll zu wissen. Laptop an den Regler - oooch heute ist schönes Wetter - da möchte ich etwas Spass haben. Oder Oooch - heute wird wieder einmal Strecke gemacht - programmieren wir doch ein etwas sparsameres Setup...
In ein paar Stunden bin ich schlauer. Das Fahrzeug steht frisch abgestaubt auf seinen eigenen Rädern und wartet auf die ersten Probefahrten... :) Ich werde berichten....

von MiJu71 - am 03.12.2016 10:56
Ah 4,2V also Lipo nicht Lifepo4, das muss ich wohl überlesen haben.
3V*9=27V bis 4,2*9=37,8V ja das sollte klappen, bis 27V gehen die meisten runter.
Den Block auftrennen und mit mittelabgriff zu Laden ist keine schlecht Idee. Allerding müssen die 2 Lader dann genau den gleichen Strom liefern. Mit 2 BMS wie du es hat mag das gut gehen, mit einem wohl eher nicht.
Gruß
Christian

von wchriss - am 03.12.2016 14:12
Hi Sven ich weiß du bist ein Fotoliebhaber, aber viel sieht man bei mir noch nicht, ausser das der EL zerlegt ist und alle Kabel entfernt sind.
Gruß
Christian

von wchriss - am 03.12.2016 14:14
So eineiges von dem ich Dachte ich werde es machen und auch eigentlich mal eine Werksfortentwicklung sein sollte .....

Nun gut man könnte es auch übertreiben - dann geh mal in die Verbrennerfraktion ->Bugatti!


Aber lass dir eines gesagt sein die - soferen nur ansatzweise - die Leistung genutzt wird wird die Reibfläche der Vukulankupplung nicht ausreichen !

Da brauchste mehr Fläche - das ist erstmal nicht das Problem wer sowas umsetzt bekommt auch sowas hin und dann bekommste so Losbrechkräfte das sie als Differential keine Wirkung mehr zeigen sollte. Wobei letztere ist nur die Annahme evtl bekommt einen Mittelweg hin - wenn die Kupplung so bleibet - muß dur dir dann einfach im klaren sein das die dann und wann mal rauch auf geht - ich habe schon den DWUS-Edelstahl in Anlassfarbe gesehen -
(und bevor jetzt gleich wieder die Widerschreibersprecher kommen) und mir unterstellen ......
NEE das war bei jemanden anderes mit einem 10Kw Scheibenläufer !

von thegray - am 03.12.2016 16:35

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

So, heute war es endlich soweit. Ich habe die ersten 'rollversuche' hinter mir. Den Motor- und Batteriestrom habe ich noch moderat gehalten. Ich war zwischen 170 und 210A unterwegs... :D Wie soll ich das nun beschreiben.... Also mit meinem CityEl mit 5kW Leistung ist das überhaupt nicht mehr vergleichbar. Zwischen 0-30km/h ist nichts mit Vollgas - sonst dreht er durch. Man sucht einfach den Punkt mit dem Fuss, wo es einem so richtig schön in den Sitz presst und der Reifen noch nicht durchdreht. Bei etwa 30km/h kann man durchtreten - dann spürt man richtig wie der Motor schiebt :spos:.Voll durch - ohne nachzulassen bis knapp 70. Schneller war ich noch nicht unterwegs. Berg auf - wo ich mit 5 kW noch so knapp 40 'drauf hatte - schiebt es ganz ordentlich mit 60km/h. Wohl gemerkt: Ich habe erst etwa 11-13kW freigeschaltet! Das CityEl hängt richtig am Gas und macht höllisch Laune!
Ich hatte viel mit Einstellungsarbeiten zu tun. Vor allem die REKU musste zuerst etwas feiner eingestellt werden. Die 4.6kW Bremsleistung der REKU waren doch etwas viel....:joke:
Mit den ersten Hüpfern bin ich schon ganz zufrieden. Morgen beginne ich die SepEx Kurven anzupassen, damit der Feldstrom 'runter kommt. Der ist nämlich noch auf der sehr sicheren Seite - viel zu hoch und bremst mir noch das ganze System aus. Wie's dann abgeht - ich werde wieder berichten.....:cheers:
Übrigens: Ich habe ca. 20Ah verfahren. Hauptsächlich Beschleunigen und Verzögern (beschleunigen, rekuperieren, bremsen, anhalten, Regler Werte verändern und das ganze wieder von vorne..). Alles andere als sparsam (78 Wh/km). Die Zellen blieben kalt, der Regler wurde gefühlt vielleicht etwas wärmer als die Umgebungstemperatur, lediglich der Motor wurde warm. Meine Theorie mit den Reserven scheint sich zu bestätigen...
Ach übrigens... Die Zellen scheinen wirklich sehr spannungsfest zu sein. Bei 200A liefern sie immer noch eine Spannung von 3.55V (statt nominal 3.7V)! :-)
Heute werde ich beruhigt und gut schlafen... Tschüss zusammen!

von MiJu71 - am 03.12.2016 19:09

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

Zitat
MiJu71
So, heute war es endlich soweit. Ich habe die er­s‍ten 'rollversuche' hinter mir. Den Motor- und Batteriestrom habe ich noch moderat gehalten. Ich war zwischen 170 und 210A unterwegs... :D Wie soll ich das nun beschreiben....
Heute werde ich beruhigt und gut schlafen... Tschüß zusammen!


Nun wie ich es seit Jahren umschreibe - Vor Nutzung wird die Einnahme von Muskelrelaxans empfohlen als Kontraindikation, sonst ist als Nebenwirkung der Nutzung nach jeder Fahrt lang anhaltenden Muskelverspannungen im gesamten Gesichtsbereich zu erwarten die als wiederkehrende Triggerung - zu einer Dauerhaften Erscheinung werden können - Spastisches Lächeln.

Joker lässt grüßen.

von thegray - am 03.12.2016 21:02

Re: Erste Probefahrt

Das hört sich so an wie mein Thrigge und Kelly mit 16 Zellen. Von 0-30 sollte der Turboknopf nur mit drei Kisten Bier auf der Achse genutzt werden. Mit 60 geht es den Berg rauf den man mit 15 Zellen mit 45 km/h gefahren ist. Und auf der Ebene ist die Beschleunigung von 0 bis 70 auch kein Problem.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 04.12.2016 14:29

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

Hallo,
hast du noch die Orginal "Relaisplatine" drinnen, da ist doch bei 65V schluss mit den Halbleitern die darauf montiert sind.
Der Lüfter und die Heizung dürften die Sapnnung auch nicht aushalten oder ?
Ich habe daher vor diese zu erstzten, deshalb hab ich auch alle Kabel entfernt, da ich die ohnehin hätte anpassen müssen.
Mit den Orginal Display gehts ja auch nicht, da hast du ja schon eine andere Lösung :)
Gruß
Christian

von wchriss - am 04.12.2016 14:46

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

Zitat
wchriß
.......auch alle Kabel entfernt, da ich die ohnehin hätte anpassen müssen.
Mit den Orginal Display gehts ja auch nicht, da hast du ja schon eine andere Lösung :)
Gruß
Chri­s‍tian


Nicht aufmerksam gelesen - ich gehe mal von aus das er tatsächlich alle unsäglichen Verbindungen .....und dann ist der Rest eigentlich .....

Und display - Jung wenn die das Geld und Arbeit aufwendest einen CA zu verbauen - wilst du nichts anders als noch evtl die Anzieg des BMS zusätzlich haben - aber wer CA hat braucht auch nichts anderes mehr !

Immer noch Hääää- ok machen wir es einfacher

Suche - Elektrofahrrad und Cycle Analyst! (ok zugegeben wenn ich in dem Zusammenhang CA lese kann ich das sofort ein- und verorten ......ich habe von dem Produkt schon einmal vor 4-5 Jahren einmal gelesen )
Christian viel Spaß beim Lesen der Funktionen - ja es lohnt sich. Da es eine fast.. Ready to go - Lösung ist und mit fast allen Funktionen im EL Sinn macht.

und denn anderem Widerschreiber der sagt der Hersteller hätte das nicht besser machen können - mit den Gelderen Personal und Möglichkeiten - will man etwas nicht schaffen was ein kleiner "Hobbyentwickler" zuhause entwickelt hat und auch weiter entwickelt - auch sowas hätte den Nutzwert und Zuverlässigkeit erhöht!
Bei niedrigeren Kosten als original - als das Technisch überholte weiter zu machen - nur weil es bequemer war! So zieht man sich den eigenen Teppich unter den Füßen auch ein Stück weg.

von thegray - am 04.12.2016 16:05

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

toll wäres mit einem grafsichen Display..nur dann wirds zu teuer :-(
Die bezahlbaren TFT sind bei Sonne nicht ablesbar...OLED ist nicht billig..aber nice wärs

von Sven Salbach - am 04.12.2016 16:42

Umbau El 20-22S 100Ah

Zitat
thegray
Suche - Elektrofahrrad und Cycle Analyst! (ok zugegeben wenn ich in dem Zusammenhang CA lese kann ich das sofort ein- und verorten ......ich habe von dem Produkt schon einmal vor 4-5 Jahren einmal gelesen )
Christian viel Spaß beim Lesen der Funktionen - ja es lohnt sich. Da es eine fast.. Ready to go - Lösung ist und mit fast allen Funktionen im EL Sinn macht.


Ja hab ich gefunden, ist mir aber zu "Digital" !
Wenn ich alles richtig gelesen habe, kann das Ding sehr viel nur nicht das wichtigste, die Amperestunden runterzählen und beim Laden wieder hoch. Ich fahre fast nur Schwebebetrieb da hilft mir kein manueller Reset.
Ich bleibe da bei altbewährtem " Victron BMV600S" und dazu noch ein Motrradtacho "Koso D48GP".
Die sonstigen Anzeigen werde ich per LED machen wie beim Original.
Den ersten Enwurf für die Relaisplatine hab ich fertig und heute die ersten Kabel eingezogen.
Der Perm ist schon gedreht und der Controller "Kelly KDZ72301,24V-72V,300A,PM with Regen" ist montiert. Bilder folgen.

Nach meiner Kalkulation müsste ich dann als 20S-Lifepo4 bei geänderter Übersetzung 5-10% mehr Speed haben und ca. 30% mehr Drehmoment am Rad.

von wchriss - am 04.12.2016 17:49

Re: Umbau El 20-22S 100Ah

Zitat
Da es eine fast.. Ready to go - Lösung ist und mit fast allen Funktionen im EL Sinn macht.


Chris - gegen Digital, gibt es kein Gegenrezept.

Mal von dem was ich
Zitat
. Da es eine fast.. Ready to go - Lösung ist und mit fast allen Funktionen im EL Sinn macht.


Ändert sich ja nichts.

Und zu deinem -
Zitat
da hilft mir kein manueller Reset. Ich bleibe da bei altbewährtem " Victron BMV600S" und dazu noch ein Motrradtacho "Koso D48GP".


Blieb zu sagen - Fast ist eben nicht alles - Aber alles ist Digital machbar - und wenn du die Funktion des Victron Empfehle ich ja selber mitunter - brauchst - die µC bekommen soviel Platz derzeit - Frag MAL den MACHER - oder glaubst du das Ding sei aus dem Stand so geworden!

Das du dir das selber ..... bedeutet aber nicht das dies der Weg anderer .......
Deswegen ist der CA garnicht so ungünstig - vor allem wenn man ein defektes Dashbord hat.

von thegray - am 04.12.2016 19:10

Re: Erste Probefahrt

Zitat
Sven Salbach
Für welche? Wo bleibt das Youtube Video


Hi Sven - sobald ich mich traue einhändig zu fahren, kann ich auch ein Youtube-Filmchen drehen....;)
Spass beiseite - Du musst Dich noch etwas gedulden. Jetzt ist wieder bauen angesagt. Ich muss noch viel abdecken und habe noch eine ganze A4-Seite mit To-do's abzuarbeiten....

von MiJu71 - am 05.12.2016 05:56

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

Zitat
wchriss
Hallo,
hast du noch die Orginal "Relaisplatine" drinnen, da ist doch bei 65V schluss mit den Halbleitern die darauf montiert sind.
Der Lüfter und die Heizung dürften die Sapnnung auch nicht aushalten oder ?
Ich habe daher vor diese zu erstzten, deshalb hab ich auch alle Kabel entfernt, da ich die ohnehin hätte anpassen müssen.
Mit den Orginal Display gehts ja auch nicht, da hast du ja schon eine andere Lösung :)
Gruß
Christian


Hi Christian,
ja, ich habe die originalen Relais drinnen. ABER: Mein gesamtes Fahrzeug funktioniert per DC-DC auf den ursprünglichen 12, resp. 36V. Lediglich für die Spannungsanzeige im CycleAnalyst habe ich die Gesamtspannung von 66.6V per Relais als geschaltetes Signal auf's CA-Display gebracht.
Auf diese Weise könnte man natürlich auch das originale Display weiterverwenden....

von MiJu71 - am 05.12.2016 06:00

Re: Umbau El 20-22S 100Ah

Zitat
wchriss
Zitat
thegray
Ja hab ich gefunden, ist mir aber zu "Digital" !
Wenn ich alles richtig gelesen habe, kann das Ding sehr viel nur nicht das wichtigste, die Amperestunden runterzählen und beim Laden wieder hoch. Ich fahre fast nur Schwebebetrieb da hilft mir kein manueller Reset.


Dochdoch, der Cycle-Analyst kann sehr wohl die Ampèrestunden zählen! Sowohl 'rauf, wie auch 'runter. Das ist ja fast die wichtigste Funktion an dem Teil. Nur: Es funktioniert genau umgekehrt. Er zählt nicht 'runter, sondern 'rauf. D.h. er zeigt einem die verbrauchten Ah an - und nicht die verbleibenden. Was aber im Endeffekt ja auf das selbe heraus kommt. Wenn ich sehe, dass ich 35Ah verbraucht habe, dann weiss ich ja, dass ich noch z.B. theor. 65Ah zur Verfügung habe.
Beim Laden (oder rekuperieren) zählt er die Ah's wieder 'runter. In diesem Beispiel würde dies bedeuten, dass nach 1h Laden mit 20A die Anzeige danach auf 15Ah steht (da 20Ah weniger verbraucht wurden, resp. wieder nachgeladen wurden).
Bedingung für's Runterzählen beim Laden ist lediglich, dass der CycleAnalyst dann mit Spannung versorgt ist und nicht abgeschaltet ist. Beim CA-Display von Olà gibt's dafür bereits standardmässig einen Schalter hinter dem Display - wenn man einen originalen CA einsetzt, würde ich dies mit einer einfachen Relais-Schaltung automatisch realisieren.
Ich persönlich lade meistens voll. Dann lasse ich den CA während des Ladevorgangs abgeschaltet und resette vor der neuen Fahrt.


von MiJu71 - am 05.12.2016 06:23

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

oh uh..das klingt find ich gar nicht so optimal..
Das ist dann wieder ein Teil das Probleme machen wird (ALLE Relais gehen beim El innerhalb von 100.000km kaputt) ok, außer das der Heizung..weiß ich noch nicht genau..aber bei mir werden zur Sicherheit alle bei 100.000 gewechselt..da bereits bei 50.000 zwei getauscht wurden...das Heizungsrelais sollte besser nicht klemmen..deshalb tausche ich das besser vorher...
Bei so einem Umbau, wäre da die Umrüstung der Relaisplatine und des DC/DC nicht ein Klacks gewesen?
So hast Du ja drei Stromkreise

von Sven Salbach - am 05.12.2016 06:26

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

oookkeeeyyy...
Das mit den Relais war mir bis jetzt nicht so bewusst. Das werde ich mal mit Roger Stoll besprechen. Bei meinem jetzigen Fahrzeug (Total ca. 80'000 km, 43'000 von mir) hatte ich bis jetzt noch nie Probleme mit den Relais.
Und ja, ich habe 3 Stromkreise wobei 2 ja eh Standard sind. Lediglich der Regler, der CA und der DC-DC (welcher natürlich nicht mehr der originale ist....) werden von der Gesamtspannung versorgt.
Ich sehe darin eigentlich keine Probleme - im Gegenteil. Da alles "original" betrieben wird, erwarten mich da keine bösen Überraschungen. Mir war vor allem unwohl bei der Sache mit dem Umbau der Heizung und der Scheibenwischers auf eine höhere Spannung....

von MiJu71 - am 05.12.2016 06:37

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

naja, aufgrund des Alters ist ja sowieso eine Überholung des DC/DC sinnvoll da die auch allmählich ausfallen, in dem Zug hätte man dann gleich die Spannung anpassen können, ob das beim alten DC/DC geht weiß ich aber nicht, wie weit der neue anpassbar ist, kann ich aber auch nicht sagen..meiner wird er in einigen Jahren dran sein..hoffe ich....
Mit den relais hast Du dann offenbar wirklich viel Glück.
Blinker, Zündung und Wischerrelais klebten alle schon bei mir..halt durch die 48V Umrüstung...
Wenn Du bei 36V bleibst ist das Problem natürlich keins..ok das Blinkerrelais hat nichts mit dem 36/48V Kreis zu tun

von Sven Salbach - am 05.12.2016 06:45

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

Schon gut so : Bei zukünftigen Problemen ists besser wenn so viel wie möglich original bleibt da kennt man sich immer aus . Bei den selbstgebastelten Sachen weiß ich oft selbst nach 10 Jhren nicht mehr wie ichs mir damals gedacht habe .

von Christian s - am 05.12.2016 07:10

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

Heute möchte ich Euch meine erweiterte Ladesteuerung präsentieren. Fotos dazu findet ihr hier. Schaut sie Euch kurz an, damit ihr den nachfolgenden Text versteht. Die Steuerung kann folgendes:
Leistungsteil: Hier befinden sich alle Sicherungen, um die Komponenten zu schützen. Ein Manuell-Aus-Auto Schalter für sofortiges oder zeitversetztes Laden, eine programmierbare Wochenzeitschaltuhr die verschiedene Programme speichern kann, die Schützen für die eine Phasenverteilung und Umschaltung der Ladegeräte sowie ein AC-DC Wandler der die Steuerspannung für die BMS-Output-Steuerung generiert.
Steuerung Ladeströme: Je nachdem ob nur eine oder mehrere Phasen zur Verfügung stehen, wird der Ladestrom der Ladegeräte entsprechend angepasst. Bei nur einer Phase wurde der Ladestrom so gewählt, dass primär unter 10A fliessen. Der Ladestrom beträgt hier etwa 25A. Stehen 2 Phasen zur Verfügung, werden die HP's an verschiedenen Phasen betrieben und der Ladestrom auf 50A erhöht.
Relais Signale BMS: Hier werden die Output-Signale der BMS über Relais geschaltet. Dies ist nötig, da das BMS z.B. nur Schliesskontakte hat. Für die Umschaltung von Lade- auf Balancer-Strom benötigt man aber einen Umschalter. Per Relais lässt sich dies einfach umsetzen.
BMS&Widerstände: Bei mir kontrollieren 2 unabhängige BMS jeweils 9 der 18 Zellen und steuern auch jeweils ein HP-NT an, welcher diese 9 Zellen befeuert. Balancieren kann ich mit Strömen bis 2A je Zelle. Bis jetzt nutze ich die Umschaltung Ladestrom-Balancerstrom der HP Laderplatine 2.2 von Christian. In einem weiteren Schritt möchte ich die HP's von meinem BMS am Ende der Ladung durch das PWM-Signal langsam auf den Balancerstrom herunterfahren lassen. Dies eilt aber noch nicht und es sind vorgängig ein paar Versuche nötig.
Klemmen Terminal: Hier werden alle Ein- und Ausgänge auf Klemmen geführt. Messen und umverdrahten etc. wird dadurch erheblich erleichtert.
HP Ladegeräte: 2 HP-NT's verichten hier ihren Dienst und laden resp. balancieren jeweils 9 Doppelzellen. An einer Phase beträgt der Ladestrom 25A, an 2 Phasen ca. 50A.

Ich weiss... auch diese Steuerung ist übertrieben. In der Praxis allerdings äusserst praktisch, denn sie ist ein Rundum-Sorglos Paket. Egal ob ich zuhause oder an einer Elektrotanksäule lade - ich muss nur einstecken. Kein Mehrfachstecker-Gedöns, nicht an den Potis schrauben, die Steckdose nicht unabsichtlich überlasten etc... :rp:

von MiJu71 - am 05.12.2016 11:01

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

mir rollen sich immer etwas die Fussnägel, wenn ich immer wieder Relais höre...ich überlege wie ich alle loswerde und DU kleisterst Dein El damit zu :hot:
Ich überlege immer wieder Back to the Rodsback to the roots..wie beim Serie 1El..alles als Modul zu bauen..
So wie dort alle Relais separat wären..so hätte man so die Möglichkeit Transistormodule zu verbauen, und genug Platz alles gut aufzubauen mit viel Reserven.
Anderseits ist es bescheuert solange die originale Platine sowieso verbaut bleibt, also müßte ich stück für Stück modularisieren...bis die Platine ganz raus kann...dabei stört mich aber das ich die dicke Hauptleitung unterteilen muss mit Verschrauben und Steckern....da ist dann wiederum eine Steckverbindung und der Rest auf einer Paltine geführt klar im Vorteil..ich bräuchte auch mal ein ZweiEl..um dort alles so umzusetzen wie ich es gerne hätte..und nicht immer nur Häppchenweise dran zu arbeiten da es immer Fahrbereit bleiben muss

von Sven Salbach - am 05.12.2016 11:20

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

Zitat
Sven Salbach
mir rollen sich immer etwas die Fussnägel, wenn ich immer wieder Relais höre...ich überlege wie ich alle loswerde und DU kleisterst Dein El damit zu :hot:


Was hast du gegen Relais ?
Richtig dimensioniert halten die ewig.
Meine neue Relasiplatine verdient auch wieder den NAMEN, vor allem bin ich dann in der Versorgungssapnnung vollkomen unabhängig, egal ob nun 36V oder gar 200V, geschaltet werden alle über 12V aus dem DC/DC.
Gruß
Christian

von wchriss - am 05.12.2016 12:47
Und wie ist das jetzt, mit >10kW auf dem linken Hinterrad? Es dreht durch, kannst Du es mit der Lenkung noch in der Spur halten? Auch bei Rekuperation?

von andreas Andreas - am 05.12.2016 20:28

Re: Umbau MegaEl 66.6V, 104Ah, max.18kW

Hi Andreas, ich war selbst sehr erstaunt. Natürlich habe ich das Lenkrad nicht losgelassen oder bin locker-flockig nur mit Daumensteuerung auf 6Uhr 'rumgedüst. Und wenn der Reifen durchdreht, ist der maximale Vorschub eh vorbei. Aber auch sonst ist alles halb so wild wie angenommen. Das CityEl hat die Rechtstendenz beim Beschleunigen - ja - und es hat auch die Linkstendenz beim rekuperieren. Aber auch als ich die REKU noch viel zu hoch eingestellt hatte (ca. 6kW Reku Leistung), blieb alles easy kontrollierbar. Und das noch ohne die Wolle-Reibscheibe - noch ganz original. Vielleicht liegt das wirklich daran, dass mein CityEl erst 1000km drauf hat und somit weder Lenkungsspiel, noch eine leierige Vorderachse hat.

von MiJu71 - am 05.12.2016 21:32
:D Mich erstaunt immer wieder, wie genau gewisse Forumsteilnehmer die Beiträge verfolgen...:) Wenn man schon die Möglichkeit hatte Typenschilder auszudrucken (Aluminiumbedampfte Trägerfolie, hitze- witterungs- und chemikalienbeständig), dann sollte man dies zu seinem Vorteil nutzen...;-)
...und ein schön beschrifteter Motor ist doch auch was schönes...:cheers:

von MiJu71 - am 07.12.2016 10:09
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