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Cityel Zulassung

Startbeitrag von blafoo am 24.01.2016 14:27

Ich habe mir nun auch endlich einen Cityel gekauft(Bj. 93, 2,5kw Thringe).
Bis auf die Ackus ist das Teil fahrbereit. Das el wurde noch nie Zugelassen, hat aber einen deutschen Fahrzeugbrief.
Da das mein erstes Auto ist, das ich kaufe habe ich ein par Fragen zur Zulassung.

Ich habe die 40km/h version, bekomme ich dafür eine 45er Zulassung?

In welcher Reihenfolge muss ich wo hin?(Erst zum Straßenverkehrsamt oder erst zum Tüv)

Kann ich für das TÜV Gutachten auch zur GTÜ, bzw. brauche ich eins?

Meine Wanne hat weder Löcher noch klebereste von Kenzeichen(wurde ja noch nie zugelassen). Wie würdet ihr das kennzeichen befestigen? Ich will ungerne die gut erhaltene Wanne anbohren oder den Lack durch Kleber angreifen.

Was habt ihr für Erfahrungen beim Tüv gemacht? Worauf achten die Prüfer?

Die 50 interessantesten Antworten:

Überhaupt erst mal zu lassen!

Es gibt da so Beispiele von Spezialisten die haben sich seiner Zeit einen echten Käfer oder Mini gekauft und ohne Zulassung eingemottet.

Heute hat der Enkel es geschenkt bekommen und die Fahrzeuge werden unter den aktuellen NEU-Wagennormen zugelassen die sie eben nicht mehr einhalten können, somit nicht mehr zulassungsfähig sind - ein rostfreier Neuwagen der Altmetallwert hat.

Also erstmal schnell zulassen bevor noch irgend eine Verordnung/Gesetzgebung wie diese greift - [67183441.foren.mysnip.de].

Sobald das sowas.
a: Wirksam wäre
b: der Prüfer/Zulassung Wind davon bekommt -
hätte man keine Chance mehr, alleine schon weil keon Nachweis für die einhaltung bekommt - die Erstellung mehr kostet als das Fahrzeug Wert hat und wenn es es dieses nicht einhält noch Nachrüstkosten entstehen würden. --- Man(n) denke daran wir sind in DEUTSCHLAND!


also 3 bzw. 4 gebrauchte Starterbatterien rein vorsichtig hinrollen - TÜVen und Zulassen! Alles andere kann man später machen. Wenn man kann - denn bei dem wäre zu prüfen ob die Vorderradaufhängung für mehr brauchbar ist (50-Stempel)

von thegray - am 24.01.2016 18:26
hallo,
alternativ,
wenn du in deinem fahrzeugbrief als höchstgeschwindigkeit
40 oder 45 km/h eingetragen hast!!!!
kannst du gleich mal zur zulassungsstelle und fragen, was du sonst noch zur umschreibung als versicherungspflichtiges dreirad bis max 45km benötigst,
denn
wenn du die 40km schon eingtragen hast, dürfte es eigentlich kein problem mehr bereiten
bye wolle
PS: schreib mir mal ne email

von wolfgang dwuzet - am 24.01.2016 18:32
Ändert nichts an den Vorschriften für" Datum für Erstes in Verkehr bringen " und deren zu diesem Zeitpunkt gültigen!

Kraftfahrzeug ist Kraftfahrzeug auch ein Moped fällt darunter - wenn es nicht explizit in einer Regelung davon ausgenommen.

Also bleibt es dabei möglichst nicht zögeren!

Bild machen - KFZ.Brief mitnehmen; Tüvler suchen der das auch TÜVen tut - sofort Vorfahren TÜVen - Zulassen.

alles andere später .......

In anderem Fall wenn es ganz blöd kämme kannste das Teil nie Wieder im öffentlichen Verkehr nutzten.

von thegray - am 24.01.2016 20:15
Hallo

Der TÜV ist kein Problem, sondern die Zulassungsstelle und deshalb dürfte die 45 km/h Zulassung kein Problem sein

Es gibt aber eine Gesetzeslücke für die große Zulassung die man nutzen kann sofern die Zulassungsstelle nicht ganz genau schaut.


Gruß

Roman

von R.M - am 24.01.2016 20:29
Zitat
R.M
Hallo

Der TÜV ist kein Problem, sondern die Zulassungsstelle und deshalb dürfte die 45 km/h Zulassung kein Problem sein

Es gibt aber eine Gesetzeslücke für die große Zulassung die man nutzen kann sofern die Zulassungsstelle nicht ganz genau schaut.


Gruß

Roman


Nochmals es geht nicht um das was machbar ob jetzt einen PKW von 40 auf 45 umschreiben oder mehr mit andere Achse wenn der TüVler es merkt oder anderes mit Tricks oder anderes es geht darum bevor irgend was kämme das Ding erst mal Zugelassen zu haben!

Wenn einer z.B. sowas wie dieses Zitat News anwenden tut:
Hybrid- und Elektrofahrzeuge müssen vor Inbetriebnahme auf Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) geprüft werden, um elektromagnetisch verursachte Störungen und Ausfälle der Bordelektronik zu vermeiden. So schreibt es nun auch die 5. Revision der UN ECE-R10 vor.

von thegray - am 24.01.2016 20:35
Hallo

Es handelt sich auch nicht um Tricks sondern um eine ganz einfaches Formblatt das richtig ausgefüllt sein muß.

Noch mal der TÜV ist nicht das Problem sondern die Zulassungsstelle und bei 45km/h geht man ja wohl kaum zur Zulassungsstelle, sondern TÜV Gutachten und gut ists.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.01.2016 21:02
Ich geh zur Parkuhr :rolleyes: das bringt mehr !

Wenn da neue Zulassungs- Normen/Vorgaben herangezogen werden, kannste dein "richtig" Formblatt wegen der was auch immer Eintragungen auf dem Lokus verwenden!
Um mal etwas kräftiger zu werden das TEIL war NOCH NIE Zugelassen also werden die Normen Verwendet die z.B. am 1.2.2016 Gültigkeit haben und nicht die die wohl möglich beim Bau am 1.1.1990 noch garnicht existierten!

Und da du ja manchmal einfach so sein willst - das du es nicht verstehen willst hier mal ein Beispiel:
[r.search.yahoo.com]-

Deswegen lieber jetzt Zulassen und dann mich für Blöd darstellen.

von thegray - am 24.01.2016 21:35
Ich wollte gerade mal die beiliegende Ausnahmegenehmigung hochladen, aber 240kB limit für uploads?
Naja, jetzt ist sie hier zu finden:
[picload.org]
[picload.org]

von blafoo - am 24.01.2016 22:24
Hallo

Deshalb einfach ein COC selbst schreiben auf dem die gültigen Normen angegeben sind.


Und noch mal ein 45km/h fahrzeug muß nicht zur Zulassungsstelle sondern nur einmal zum umschreiben zum TÜV und den interessieren neue Zulassungsrichtlinien nicht da er nicht für die Zulassung zuständig ist.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.01.2016 23:17
Habe schon mehrere Els mit unterschiedl. alten Briefen wieder auf die Strasse gebracht.....
Auch von 40 auf 63km/h umgeschlüsselt u.ohne Problem......
Er muss sehr wohl auch bei 45km/h-Zulassung zur Zulassungsstelle, weil er einen Stempel auf der ABE braucht....kostet sogar auch ein paar Euros aber ansonsten ist die ABE nicht gültig!!!

blafoo, Du hast eine PN von mir, kannst Dich gerne melden ......

von microcar - am 25.01.2016 06:29
Hallo

Wird wohl unterschiedlich gelöst, das El hat keine ABE sondern eine Einzelzulassung. Und in Bayern reicht normalerweise auch die TÜV Bescheinigung.

Ich hab hier auch so ein Teil da ist alles dabei für 45 km/h ein echter Fahrzeugbrief und eine TÜV Bescheinigung, natürlich auch noch ein Fahrzeugschein.

Auskunft hier, TÜV Bescheinigung reicht, man muß eine Betriebserlaubnis ausstellen lassen kann das aber erst bei der nächsten Umschreibung machen lassen.

Am einfachsten ist es wenns Ärger gibt die Papiere als verloren anzugeben.

Versicherungskennzeichen werden nirgens länger gespeichert.

Gruß

Roman

von R.M - am 25.01.2016 07:02
Ahh geht doch du definierst - das er eine Moped-Zulassung haben möchte.
Und das er eine Amtliche Zulassung umschreiben möchte.

Dann ist das machbar, wenn er sich eine eigene COC bastelt!

Dann würde aber auch im Fall des Falles in Zukunft unter skizzierten Umständen für das Fahrzeug keine Rückkehr zu einem Amtlichen mehr möglich werden.
(Nach dem ich vor ein Paar Jahren bei der HUK- (mit etwas Glück und einiges an Arbeit) angeleiert hatte das die für das El- einen Eigenen Tarif machen. Ist für mich wie viele andere aber der Kostenvorteil einer Mopedversicherung mit entsprechend Nachteilen behaftet und daher eigentlich uninteressant.)

von thegray - am 25.01.2016 14:21
Hallo

Kostentechnisch war das schon immer uninteressant, als Trike versichert mit Teilkasko kostet mich das Teil inzwischen unter 40€ im Jahr da schadensfreie Jahre mit eingerechnet werden.

Die Einstufung hat mein Versicherungsmensch von sich aus gemacht ohne daß ich darauf hinweisen musste.

Gruß

Roman

von R.M - am 25.01.2016 19:08
U. mit der Betriebserlaubnis musst Du dann schliesslich immer noch zum Amt den Stempel dort reindrücken lassen, wobei dann auch alle Daten zum FZG gespeichert u. überprüft werden (z.B. ob die Ident.Nr irgendwo gestohlen gemeldet ist)......u.erst dann ist die ABE gültig...nur mit dem TÜV-Papieren allein ist es leider nicht getan!!!

Roman, das mit den Papieren verloren kannst Du mittlerweile auch abhaken......

Bei meinem El wurde nur anhand der Ident.Nr. der Vor-Besitzer des El's ausfindig gemacht, der das El 2 Jahre zuvor mit Mopedkennzeichen auf der Strasse hatte........das Versicherungskennzeichen u. der Verkäufer dessen Namen ich leider vergessen hatte wurden mir während des Aufenthalts zum zulassen des Els im Amt genannt, da es denen irgendwie wichtig war die Daten zu erheben.........

von microcar - am 25.01.2016 20:05
Hallo


Aber von 1993 gibts nichts mehr da noch nicht archiviert und das Fahrzeug kann ja auch in einem anderen EU Land zugelassen worden sein.

Ich hab hier einen Kewet 4 der bis 2004 mit kleinem Kennzeichen zugelassen war hab sogar noch das Kennzeichen aber nachvollziebar ist da durch die Zulassungsbehörde nichts mehr.


Gruß

Roman

von R.M - am 25.01.2016 20:40
Zitat
R.M
Hallo


Aber von 1993 gibts nichts mehr da noch nicht archiviert und das Fahrzeug kann ja auch in einem anderen EU Land zugelassen worden sein.

Ich hab hier einen Kewet 4 der bis 2004 mit kleinem Kennzeichen zugelassen war hab sogar noch das Kennzeichen aber nachvollziebar ist da durch die Zulassungsbehörde nichts mehr.


Gruß

Roman


Könnte sein dass Du sogar Recht hast mit der Rückverfolgung der Halterdaten bei Vorgängen vor 2005.....
Danach wäre ich aber sehr vorsichtig.....ich war eigentlich damals eher verwundert, was die alles so einfach mit ein paar Klicks rausfinden können......

von microcar - am 25.01.2016 21:24
Blafoo, ich würde mit den Dir jetzt schon vorliegenden Unterlagen einfach zur nächsten Versicherungstante gehen und mir ein Mopedschild kaufen. Wenn Du versichert bist, kannst Du schonmal fahren. Rest kannst auch später noch klären.

von laase - am 26.01.2016 07:01
Zitat
laase
Blafoo, ich würde mit den Dir jetzt schon vorliegenden Unterlagen einfach zur nächsten Versicherungstante gehen und mir ein Mopedschild kaufen. Wenn Du versichert bist, kannst Du schonmal fahren. Rest kannst auch später noch klären.


Das ist zwar grundsätzlich möglich, allerdings gibt's dann bei einer Polizeikontrolle schon mächtig Ärger u. im Falle eines selbstverschuldeten Unfalles bestimmt kein Versicherungsschutz.......:sneg:

von microcar - am 26.01.2016 19:41
Ich war nun an drei Stellen und habe folgendes erzielt:

Monatg: Versicherung
Ich habe mit dem Fahrzeugbrief(also eigentlich PKW) ein versicherungskennzeichen bekommen, könnte jetzt also im Straßenverkehr legal aussehen, bis mich jemand anhält. Werde ich nicht tun!

Dienstag: Tüv - Tüv - Straßenverkehrsamt

Tüv bei mir um die Ecke: "Wir bauen um, hier ist gerade nur HU"
Tüv 5km weiter: "nee, das ist doch 40km/h und nur 3kw, dafür brauchen sie keinen Tüv"
Straßenverkehrsamt: Meine Situation hat da für einige verwirrung gesorgt und 5 leute eine Stunde lang beschäftigt. Deren Ergebnis:

Möglichkeit 1: Als PKW anmelden, zwei Nummernschilder, immer wieder zum Tüv... aber nur die 40km/h die im Brief stehen

Möglichkeit 2: neues Gutachten vom Tüv, also nochmal irgendwo Geld auf den Tisch legen und sagen was das für ein Fahrzeug ist und hoffen, dass der Prüfer versteht, dass das als 45km/h Versicherungskennzeichen läuft. Ab da sollte ich dann auch Versichert sein und vom Tüv an normal Fahren dürfen?

Ich versuche mal nächste Woche Möglichkeit 2. Kann mir jemand seine Betriebserlaubnis zumailen, damit ich beim Tüv zeigen kann wie das auszusehen hat?

von blafoo - am 26.01.2016 23:47
hy blafo,
wennste mir ne email schreibst, kriegste die benötigten unterlagen zhur umschreibung,
hab ich bei meinem ja auch gemacht...
bye wolle, meine email einfach auf den namen gehen

von wolfgang dwuzet - am 28.01.2016 13:23
Ja, der Straßenverkehrsamtsschimmel wiehert zur Zeit wieder besonders Laut. In Gütersloh werden jetzt neuerdings die Vectrix-VX1 Roller nicht mehr als Leichtkraftrad zugelassen da sie ja in der COC kein L3E-B zu stehen haben. Wie? Ja zur Geburt der Roller 2006 gab es dieses B noch nicht sondern wurde erst 3 Monate später eingeführt. Zu dem Zeitpunkt zählte allein das es nicht mehr wie 125 ccm und 11 kw sein durften um als Leichtkraftrad gelten zu dürfen. Also steht in den Geburtsurkunden der Roller, ja alle 2006/2007 entstanden, kein B hinter dem L3E. Folglich ist es auch ein richtiges Mottorrad. Gestern bin ich mit einem Vectrix mit SO Kennzeichen, hatte ich repariert, leider an der Zulassungsstelle vorbeigefahren und Aufgrund Zeitmangels nicht zum "Anstaltsleiter" rein und ihm ein Leichtkraft einer anderen Zulassungsstelle vorzuführen. Aber was soll es, der letzte Vectrix kam ja auch als Leichtkraftrad aus Köln und es wurde den Kölnern vorgeworfen den Roller falsch zugelassen zu haben. Ach ja, ich habe ja selber noch zwei andere VX-1 in Gt zugelassen, als Leichtkraftrad! Die muß ich jetzt aber auch ändern lassen und dann 16 € Steuer für jeden bezahlen.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 30.01.2016 10:12
Hallo zusammen,

vergangene Woche habe ich mir ein City El Baujahr 1990 gekauft, welches aus der Schweiz nach Deutschland importiert wurde aber leider noch keine deutsche Betriebserlaubnis besitzt.
Bei meiner Recherche bin ich auf dieses Forum gestoßen und wollte nachfragen, ob sich jemand findet, der so nett ist mir Unterlagen/ABE/Gutachten oder Ähnliches für die Zulassung mit kleinem Versicherungskennzeichen zu schicken. Hat jemand schon Erfahrungen, ob die Schweizer Papiere ggf. einfach "umgeschrieben" werden können?

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mein CityEl wieder auf die Straße bekomme :)

Viele Grüße
Markus

von CityEl Cruiser - am 23.08.2017 18:39
Guten Tag,

nur als Hinweis: Bei der HUK online bekommt man ein Versicherungskennzeichen für den EL ohne irgendwelche Unterlagen. Man kann alles Online eingeben und bekommt dann das Kennzeichen per Post!

@Wolle und Microcar: Habt Ihr noch andere Unterlagen? Mein Tüv´ler hat das ganze Sytem nicht verstanden. Darum muss ich alles so zur Hand haben, das es die Deppen in NRW auch verstehen können. Das ist nicht so leicht :-)

von planetplasma - am 24.08.2017 07:08
Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für Antworten.
Ein Versicherungskennzeichen habe ich schon bekommen. Mir ist es nur lieber, wenn ich auch eine gültige ABE für das City El habe, falls mal doch irgendetwas passieren sollte...

Wolle schickt mir noch seine Unterlagen und dann werde ich es die nächste Zeit mal bei der Zulassungsbehörde versuchen. Falls noch wer nützliche Dokumente hat würde ich mich darüber auch sehr freuen.

Viele Grüße
Markus

von CityEl Cruiser - am 25.08.2017 11:45
Hallo

ABE wirst du sicher nicht bekommen da alle ELs Einzelzulassungen haben. Für in Deutschland hergestellte recht einfach da die bei Krabatt im Rechner sind.
Für DK Produktion an den TÜV SÜD Oldtimerservice wenden.

Gruß

Roman

von R.M - am 26.08.2017 11:44
hy roman,
mit ABE meint er das papierchen was jeder 45er roller hat,
hab ich für mein el auch bekommen, nach der umdeklarierung...
fraglich ist nur,
ob er die ABE direkt von der zulassung bekommt, (da sein el ja in CH als kleinkraftrad mit 40km/h zugelassen war)
oder ob er trotzdem den weg über nen TuV machen muss.....
bye wolle
PS: es gibt ja solche amtsschimmel und auch solche....

von wolfgang dwuzet - am 26.08.2017 14:06
Wie ich schon mal geschrieben - wird er sehr wahrscheinlich nicht - den Import außerhalb der EU.
Da braucht wenn er die offiziellen beansprucht, erstmal einen Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Zoll:D

von thegray - am 26.08.2017 14:20
Hallo

Unbedenklichkeitsbescheinigung bekommt man doch automatisch beim Import, Zoll entfällt da EFTA, lediglich die Einfuhrumsatzsteuer muss bezahlt werden.

Das mit dem noch nie zugelassen kann nach hinten losgehen, besser Tacho auf ein paar 1000 km drehen und Papiere als verloren angeben. Zu dem Zeitpunkt gabs noch keine elektronischen Akten.

Gruß

Roman

von R.M - am 26.08.2017 20:52
Unbedenklichkeitsbescheinigung sowie die Unterlagen vom Zoll sind vorhanden. Daran sollte es jedenfalls nicht scheitern...

Auch ist im Schweizer Brief das Datum der Erstzulassung vermerkt. Ich habe überhaupt keinen Nutzen davon das Fahrzeug als noch nie zugelassen auszugeben oder auch nicht, weil ich ja belegen kann wann es erstmalig zugelassen wurde.

Vielleicht schaffe ich diese Woche noch auf die Zulassungsstelle.

von CityEl Cruiser - am 28.08.2017 18:48
Zitat
R.M
Hallo

Unbedenklichkeitsbescheinigung bekommt man doch automatisch beim Import, Zoll entfällt da EFTA, lediglich die Einfuhrumsatzsteuer muss bezahlt werden.

Das mit dem noch nie zugelassen kann nach hinten losgehen,

Gruß

Roman


hy roman, glaube du bringst da zwei was verschiedenes zusammen,:rolleyes:
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 28.08.2017 19:39
Zitat
wolfgang dwuzet
Zitat
R.M
Hallo

Unbedenklichkeitsbescheinigung bekommt man doch automatisch beim Import, Zoll entfällt da EFTA, lediglich die Einfuhrumsatzsteuer muss bezahlt werden.

Das mit dem noch nie zugelassen kann nach hinten losgehen,

Gruß

Roman


hy roman, glaube du bringst da zwei was verschiedenes zusammen,:rolleyes:
bye wolle


Und wieder -> Gebe ich ROMAN recht !:joke:
Von wegen gegen den Strich; hat er recht hat er eben recht!

- mit der Einfuhrst. hat er schon recht - wird eben wenn kein glaubhafter Rechnungsbetrag nachgewiesen werden kann - geschätzt.

Und mit noch nie Zugelassen !!!!!!!!!
Hat er auch recht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Denn dann gelten die heutigen Zulassungsvorschriften was das Teil nur schwerlich erfüllen wird können - erst Recht wenn man nicht in Würzburg sitzt und Hersteller von anodazumal ist mit wohlwollenden Prüfern.

Auch das kann ein Grund für Tageszulassung sein.

Erst vor ein Paar Jahren ist u.a. ein Mini 1 Sammler vor obersten Instanzen Badengegangen - er hatte einen Mini ohne Zulassung und 0KM hochwissenschaftlich Konserviert; eingetütet und in ein Einweckglas gesteckt. Nach 30 Jahren den Neuwagen seinem Enkel geschenkt - und die Zulassung im den Stinkefinger gezeigt - Euro Abgasnorm.... Nachweis Fehlanzeige ; dann eine aufwendige Prüfung in 4stelliger Höhe machen lassen - Ergebnis ; schafft die Hürden nicht.... wenn das nicht ist; Bremsleistung ; NCAP; usw...

Geklagt und nochmal geklagt und nochmal......

von thegray - am 28.08.2017 20:20
Hallo zusammen,
heute war ich bei der Zulassungsstelle, die mir leider keine deutschen Papiere ausstellen könnte, weil auf dem Schweizer Brief zu wenig Informationen angegeben waren. Auch Wolle's Kopie wollten die nicht als Grundlage akzeptieren und bestanden auf ein Vollgutachten.

Danach bin ich zum TÜV, Ergebnis: Fahrzeug braucht ein Gutachten über elektromagnetische Verträglichkeit (davon höre ich zum ersten Mal?) und ich müsste erst einmal weitere Dokumente und Datensätze beschaffen. Alles in allem meinte der TÜV-Ingenieur, dass die ganze Geschichte wohl sehr aufwändig und kostenintensiv wird...

Danach habe ich es bei DEKRA versucht, Ergebnis: Machen in den alten Bundesländern keine Vollgutachten...

Weiter zum nächsten TÜV. Hier war ein für Vollgutachten ausgebildeter Ingenieur beschäftigt, weswegen hier keine solche Gutachten gemacht werden können.

Dann habe ich es noch bei einem weiteren TÜV versucht. Hier war man eher entgegenkommend und würde sogar ein Gutachten erstellen können, allerdings könnte man mir auch nicht sagen, wie teuer dies in etwa werden wird (ich habe die Befürchtung, dass allein dieser Papierkrieg so teuer wird, dass sich eher lohnt ein anderes Fahrzeug mit gültigen Papieren zu kaufen :( )

Naja nun bin ich etwas gefrustet, weil das in Deutschland trotz aller notwendigen Dokumente (Zoll, Unbedenklichkeitsbescheinigung, Kaufvertrag, Briefkopie) offenbar so schwer ist das City El wieder auf die Straße zu bringen.
Vielleicht gibts in der Nähe ja bald mal wieder ein gebrauchtes City El zu kaufen, dann spare ich mir den ganzen Stress mit den Dokumenten...

von CityEl Cruiser - am 31.08.2017 10:05
Zitat
CityEl Cruiser
(ich habe die Befürchtung, dass allein dieser Papierkrieg so teuer wird, dass sich eher lohnt ein anderes Fahrzeug mit gültigen Papieren zu kaufen :( )
...

Eine Wanne mit Typenschen wär ja auch schon ausreichend.

von el El - am 31.08.2017 11:11
Nun ja - das mit EMV-Gutachten ist ja einer der Sachen die bei einer "NEU"-Zulassung notwenig wird. Soweit ich weis alleine schon den gebrauchtwert übersteigen würd, mal davon abgesehen das es nicht soooo viele akkreditierte Stellen gibt die das machen !
Und mann das dann erstmal Hinbringen müßte - z.B. der VDE in Offenbach, hier

Aber das Teil war doch schon mal zugelassen, nachweislich dann ist das eigentlich nicht notwendig - außer es hat sich in der jüngeren Vergangenheit eine Neue Regelung Eingang gefunden.

von thegray - am 31.08.2017 15:06
Zitat
cityEL cruiser
Danach habe ich es bei DEKRA versucht, Ergebnis: Machen in den alten Bundesländern keine Vollgutachten...


Da habe ich mich hier in NRW auch erkundigt. Die machen ein normales Vollgutachten aber KEINE Umschreibung eines PKW zu einem dreirädrigen Kleinkraftrad. Das würde nur der TÜV machen.

Ich war auch schon beim TÜV, aber der TÜV Mensch kannte sich mit Benzin und Vergasern aus, aber ein Elektromotor ist eigentlich nur in einer Waschmaschine. Der hat sich geweigert das auf 45 km/h umzuschreiben.

Ich glaube das ist wirklich abhängig von dem TÜV Mann, den man da gerade erwischt.

Viele Grüße,

STefan

von planetplasma - am 31.08.2017 17:48
Hallo Stefan,
also wenn alle Stricke reißen, dann ruf doch den Tüv in Ochsenfurt an. Die haben was das El angeht die größte Erfahrung. Ev. hilft auch ein Fachgespräch von Prüfer zu Prüfer.
Bei mir wollte vor Jahren der TüV in KA bei meinem El die 63er Umschreibung nicht machen. ( Alle relevanten Gutachten hatte ich dabei! )
Ausssage war von Prüfer: "ich will nicht, das so ein Gefährt auf der Schnellstraße unterwegs ist".
Als mit dem TüV in Ochsenfurt Telefoniert, Termin gemacht, hingefahren, Prüfung, nach Hause und bei der Zulassungstelle umschreiben lassen. Das ging komplett schmerzfrei und entspannt. Nebenbei hat der Prüfer auch noch die HU mitgemacht.
Also für mich sind die, die Ansprechpartner, für Dinge die beim EL gehen oder auch nicht.

mit sonnigen Grüßen

von Michael Hu - am 31.08.2017 18:38
Zitat
Michael Hu

Ausssage war von Prüfer: "ich will nicht, das so ein Gefährt auf der Schnellstraße unterwegs ist".

Ich hab hier einen Politisten in der Stadt, jedes mal wenn ich den sehe schüttelt der den Kopf, man kann sehen was er sich denkt. Ich warte nur drauf, daß der mich mal rauspflückt.

von el El - am 31.08.2017 18:50
Zitat
R.M
Hallo

Versuchs beim TÜV Sued bei den Oldtimern, oder halt beim TÜV in Würzburg. Da am besten anrufen und den Fall schildern.

Gruß

Roman


wende dich an herrn MEMMEL tüv würzburg
die telefonnummer steht auf dem krabat-schreiben das ich dir gesendet hab,
der wickelt dir das mit sicherheit ab....

von wolfgang dwuzet - am 31.08.2017 18:50
Du hast doch nun schon ein Versichkennzeichen. Da kannste doch erstmal ein wenig fahren und Dich entfrusten.
Wenn Du in nem Jahr dann doch noch alle papers zusammenkriegen willst, nun denn.....

von laase - am 31.08.2017 20:25
Hallo aus dem schönen allgäu ,,
ich habe so eben auch ein mini el ergattert..
Habe auch ein paar fragen dazu.
Es wird aus der schweiz importiert ,da habe ich noch viel zu tuhen mit..
Aber bezgl. deutschland welche versicherung würdet ihr empfehlen.
Was erzähle ich beim tüv am besten..
Welche schritte zuerst nach dem zoll sollte ich gehen.
Versicherung wenn welche ?
Tüv
Zulassungsstelle


Vielen ,vielen dank schonmal im voraus

lg yassin.

ES nennt sich CityEl bordeaux A123 75.6V.

von yassin - am 12.10.2017 18:55
Hallo,

erst mal herzlich willkommen hier.

Ich bin mir sicher; du wirst noch viel Spaß mit deinem Fahrzeug haben.
Auch unabhängig deiner extrem hohen Spannung.

Kennst du hier unter "Info" die Versicherungsdatenbank?
Dort schreibt so mancher was rein. Such mal gezielt nach R & V - Versicherung. In D gibt"s für großes Nummernschild nichts günstigeres.

mfG
Peter

von Peter End. - am 13.10.2017 11:01
Nun mit A123 Suppentüten Zellen sprichwörtlich eine Leichtigkeit.
Mit sowas kannst du ganz locker 50% und mehr im Batt-Kasten unterbringen als mit jedem anderem Akkusystem.

Das Fliegen kommt das ganz allein wenn du das nicht ausnutzt.

von thegray - am 13.10.2017 12:28
hallo und herzlich willkommen
im verein der schraub-bastler

wichtig ist erstmal das du die schweizer zulassung, importbestätigung,usw.
hast,
dann kommts natürlich darauf an
als WAS war dein mobil dort zugelassen:rolleyes:
und als was willst du es in deutschland zugelassen haben:confused:
bye wolle
PS: hat es seitenscheiben oder vollkanzel

von wolfgang dwuzet - am 13.10.2017 12:34
Zitat
wolfgang dwuzet

PS: hat es seitenscheiben oder vollkanzel


uha gute Frage :spos:

Bei einem gut informierten Prüfer wurde einen Plastik-Vollschale nicht als große Zulassung durch gehen " wegen Fluchtmöglichkeit" wenndas auf den Dachliegenbeleibet - als wenn die Haube dann noch ganz bliebe:rolleyes::-(:joke:

von thegray - am 13.10.2017 12:47
Das kann schwierig werden, da es ja keine COC für den EL gibt, das waren ja alles einzelabnahmen. Dann noch außerhalb der EU importiert :rolleyes:
Ich drücke Yassin die Daumen.

von wchriss - am 13.10.2017 18:19
Zitat
wchriß
Das kann schwierig werden, da es ja keine COC für den EL gibt, das waren ja alles einzelabnahmen. Dann noch außerhalb der EU importiert :rolleyes:
Ich drücke Yassin die Daumen.


Ja nee - die 70 Volt kannste sowieso bei der Bauart des El Vergessen - zumindest wenn es Serien nah ist und noch nie nachweislich eine Erstzulasung in D- hatte.

Also mal für den allzu neugierigen Prüfer mal eine 48Volt Version vorsehen;)
ist natürlich dann ein Leichtgewicht mit hohen Schwerpunkt.

von thegray - am 13.10.2017 19:26
Moment mal, zumindest bei meinem Basic waren in den Dichtungen Vorrichtungen um die Füllprofile auszuziehen. Die waren sogar Rot in der schwarzen Dichtung.
sah mir sehr nach Fluchteinrichtung aus.

von R - am 14.10.2017 07:08
Es gab ja auch zig Ausführungen..
Du hattest die Eu Version :-)
Dann gibt es auch noch komplette aus einem Guss..soweit ich weiß..die ähnlich wie das UR -El waren..
Dann de Cabrios und das Targa


von Sven Salbach - am 14.10.2017 07:41
Um nochmal darauf zurück zu kommen: Besser ist es, vorher alle abzutelefonieren, die die 21 Abnahme machen können. Dann hört man schon raus, wer das machen wird...

Sobald mein Termin war, melde ich mir hier nochmal...

Viele Grüße,

Stefan

von planetplasma - am 03.12.2017 21:51
Guten Abend,

so, nun hab ich die 21er Abnahme geschafft. Ich habe tatsächlich einen TÜV gefunden, hier in Essen (das war der TÜV in Altenessen), der nicht doof ist!!! Das klingt, wenn man den TÜV an sich betrachtet, wie ein Wunder, war es im Prinzip auch. Ich denke das lag vermutlich am Alter. Der TÜV Gutachter mag vlt. 30 Jahre gewesen sein, und hatte entsprechendes know how und war sehr aufgeschlossen. Und hat genau das gemacht, was man sich von einem guten TÜV Prüfer vorstellt. Er ist ne Runde mit dem EL gefahren, hat eine Vollbremsung gemacht, und geschaut ob alles funktioniert. Hat es natürlich, sonst wäre ich ja nicht da hin. Also eine Vollabnahme ohne Mängel! Den Speed Widerstand hab ich ihm gezeigt (das el war als 50 km/h PKW vorher angemeldet), aber er meinte das wäre ja uninteressant. Ob der jetzt genau 45 fährt, ist ja letztlich egal, und der Widerstand ist ja ausgebaut, das reicht ihm. (50 schafft mein EL auch nur auf langer Strecke geradeaus, ich glaube soweit ist er nicht gefahren).

Also, würde ich jedem raten, sucht einen TÜV, der Ahnung hat und gut drauf ist. Sowas gibt es tatsächlich!

Ich empfehle Altenessen in Essen! Der weiß was los ist und die sind alle super nett dazu!

Viele Grüße,

Stefan

von planetplasma - am 28.12.2017 23:38
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