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Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 3 Monaten
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andreas Andreas, Sven Salbach, wolfram_f4, R.M, Christian s, H.Hobbie, wolfgang dwuzet, Peter End., laase, thegray, weiss, Karlfred

Lenkungsanschlag dämpfen

Startbeitrag von wolfram_f4 am 13.02.2016 10:27

Hallo,

schon immer hatte mich dieses laute Klacken von Metall auf Metall gestört, wenn man die Lenkung bis zum Anschlag einschlägt.
Da ich das (Ersatz-)Dom-Gehäuse gerade restauriere, überlege ich nun, was man da machen könnte.

Es würde ja ggf. schon genügen, auf die Metallanschläge etwas Hartgummi (Schuhsohle) aufzukleben ... allerdings würde ich so einer Verklebung nicht trauen, und es wäre ja nicht so prickelnd, wenn sich das Hartgummi im Domgehäuse lösen und schlimmstenfalls in die Zähne der Lenkung kommen würde.

Hat da viell. jemand eine bessere Idee?

Antworten:

Hallo Hartmut
Du würdest ausserdem etwas Lenkwinkel verlieren und der Wendekreis vergrößert sich. Da sich die Teile normalerweise sehr langsam annähern, keine schwere Masse dahintersteckt, würde ich sagen: Druff geschissen.

Ein anderer Tipp:
Achte bei der Montage ganz genau auf die zentrische Lage der U-Scheibe 33. Diese dünne Scheibe kann sich verklemmen und dann bekommt man 26 mit 34 nicht korrekt verbunden. Das sorgt für eine empfindliche Stelle, es entsteht Spiel, Schraube 36 lockert sich dann gerne.
Ich habe es mehrfach montiert und demontiert ohne zu kapieren, was die Ursache war. Ich habe mir einfach nicht vorstellen können, dass mir diese blöde Scheibe zwischen die Teile geraten war und verhinderte, dass ich eine spielfreie Passung bekomme. Ich glaube, mein Cityel war vom ersten Tag an so montiert ähm ruiniert.

Die Montage des Lenkgetriebes und seine Einstellung habe ich etwas präzisiert:
Ich ziehe die 3 Schrauben mäßig an, lenke mehrmals mit Vollausschlag hin und her und ziehe sie dann fest, wenn ich kein Spiel feststellen kann. Ich musste es austauschen, weil die Lagerbuchse ausgelutscht war und zu viel Spiel hatte.

Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 16.02.2016 20:31
Hallo Andreas,

ich war inzw. auch schon an den Punkt gekommen, dass das Aufwand-Nutzen-Verhältnis in keiner Relation steht.
Insbes. da man ja an dieser Stelle auch nicht so einfach mal nachkontrollieren bzw. nachbessern kann und eine unfachmännische Lösung zu unschönen Konsequenzen führen könnte, lasse ich das viell. besser sein.

Aber vielen Dank für die frühzeitigen Tips!!! :cheers:
Der Lack ist jetzt trocken, und ich kann langsam mit dem Zusammenbau beginnen.
Bis zum Austausch der alten Vorderradeinheit mit der restaurierten werde ich aber erstmal besseres Wetter abwarten müssen, da ich dann auch gleich den Dom nochmal mit GFK verstärken will. Ich habe die Risse zwar verklebt, und schon der Vorbesitzer hatte einen Stahlverstärkungsring eingebaut, aber iwie traue ich dem Braten (98er "Gummi"-Wanne :( ) nicht.
Auch will ich mir die Lenkstange nochmal anschauen, ob man da nicht was nachrichten kann, um das Rappeln in der Lenkung zu verhindern.. Z.Zt. habe ich gem. Elwiki da lediglich mit ein paar umgebogenen Federstahlblechen "geklemmt".

von wolfram_f4 - am 16.02.2016 23:14

Re: Lenkungsanschlag dämpfen nur für rückwärtsfahren gut

Ich würd den Anschlag auch so lassen ..

der einzige Grund wäre wenn man ein sportliches Großereignis will : Das El Rückwärtsfahrrennen! wenn man den lenker nicht ganz fest im griff hat schlägts ganz schön gegen den Anschlag !

von Christian s - am 17.02.2016 16:29
hy hartmut,
zur lenkstsnge
hat sich bei mir ein diagonales quetschen des vierkantrohres bewährt,
seitdem is ruhe im gedöns,
aber gaaaaaaaanz vorsichtich quetschen, sonst:hot:klemmts
ich hab mir dazu ein aluteil gebaut, so das ich das rohr durch anziehen von zwei schrauben
minimal zusammendrücken konnte, und dann eben
anziehen, lösen probieren.....
bis es spielfrei war
bye wolle
PS: man kanns auch >(wie hier schon beschrieben, im schraubstock machen, war mir aber zu lallala

von wolfgang dwuzet - am 18.02.2016 08:15
Hallo Wolfgang,

meinst Du mit "diagonalem" Quetschen, dass Du Druck auf 2 Kanten des Vierkant ausübst, und es also sozusagen vom quadratischen Querschnitt in eine ganz leichte Rautenform drückst?
Und machst Du das dann über die gesamte Länge des Vierkantrohrs oder nur am oberen Ende?

Ich muss mal ganz blöd fragen:
Was ist eigentl. die Hauptursache für ein Spiel in der Lenkstange?
Ist es Materialabrieb an den Kanten des Innenvierkants?
Ist es eine Verformung des Innenvierkants von quadratischem Querschnitt in einen soz. ganz leicht runden Querschnitt?
Oder ist es eine Aufweitung des äusseren Rundrohrs durch Abrieb bzw. Verformung?

von wolfram_f4 - am 18.02.2016 10:51

Re: Spiel im Lenkungsvierkant

Das obere Rundrohr ist glaub ich weicher als der untere Vierkant und außerdem hat das Rundrohr ja auch innen einen Runden Querschnitt in dem die 4 Nuten für den Vierkan tsind da ist nicht viel Material desw nutzt sich der Oberteil ab.

von Christian s - am 18.02.2016 13:16
einfach ein Stück Nylonfolie und gut, das gleiche zeug, wie bei Autos auch am Haltebügel vom Türschloss ist..ist sehr Dünn und hält ewig.
Das gleiche hätte ich auch gerne und hinten am Schlossbügel ebenfalls..macht das El gleich wieder ein ganzes Stück smoother

Sowas ginge sicher
[www.conrad.de]

von Sven Salbach - am 18.02.2016 20:41
Zitat

macht das El gleich wieder ein ganzes Stück smoother


Hi Sven,

jetzt war ich eigentlich schon an dem Punkt, es mit der Dämmung bleiben zu lassen, und jetzt machst Du mir direkt wieder den Mund wässrig :)

Aus Polycarbonat (der Conrad-Link) habe ich meinen Kettenkasten für den F4 gemacht, und das Zeug ist knallhart. Ich denke nicht, dass das eine besonders dämpfende Wirkung haben würde.
Ich würde da eher auf ein PE- oder Kautschuk-Material setzen.

Aber die Kernfrage wäre für mich sowieso: Wie befestigen?
Ich denke, ich würde den Kunststoff eher am Kronrad befestigen als an den kleinen Anschlägen.
Aber gibt es da einen Kleber, der sicher Kunststoff auf Alu klebt?

von wolfram_f4 - am 19.02.2016 23:15
Na es geht darum das es 1000x weicher als Stahl ist.
Hör Dir doch Deine Autotür vom Golf 1 und vom Käfer an..die eine Scheppert wie nichts gutes die andere ist smooth...k.a. ob der Golf 1 auch schon diesen Kunststoff um den Schlossbügel hatte..
Was weiches würde ich keinesfalls nehmen, geht zu schnell kaputt, müßte zu dick sein etc pp..und wirkt vermutlich nicht smooth sondern matschig...und das ist nicht so toll finde ich ;-)

Habe das Teil gerade nicht vor mir liegen.und lag bis gestern mit 40° Fieber flach :-(..aber
Kleben geht natürlich nicht, ich würde es vermutlich versuchen leicht UM die Anschläge zu legen und dann dort auf jeder Seite verschrauben.

von Sven Salbach - am 20.02.2016 02:36
Hallo Sven,

bist Du sicher, dass es sich bei den PKW-Türen um Polycarbonat handelt?? Das hätte ich nicht gedacht :confused:

Den Prallschutz in U-Form um die Anschläge zu legen, und seitlich anzuschrauben, scheitert daran, dass an 2 Seiten des Anschlags dicke Schweissnähte im Weg sind.
Man könnte ggf. eine L-Form wählen, und dann von oben anschrauben, aber das gibt nat. keinen so guten Halt.
Deshalb würde ich die "Dämmung" wohl am ehesten beidseitig am Kronrad anschrauben.

P.S.: Gute Besserung!

von wolfram_f4 - am 20.02.2016 14:07
Hallo Hartmut
Ich weiss leider nicht, wie die Anschläge von innen aussehen. Hast Du vielleicht ein Foto?
Vielleicht kann man durch den Anschlag ein Loch bohren und von innen eine Nylonschraube reinstecken, aussen die Mutter drauf, der Kopf stellt dann die Dämpfung dar.

[www.ebay.de]

Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 20.02.2016 19:50
...oder man macht es umgekehrt und macht eine M6 Gewindebohrung in das Kronrad, schraubt dort die Schraube rein und hat wiederum den Kopf als Dämpfungsmaterial.
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 20.02.2016 19:51
es geht schon darum nicht aufzutragen, den Lenkradius sollte man wegen solcher Spielereien nicht verlieren und ist auch nicht erforderlich.
Naylon oder PTFE Folie und das hält locker länger als 100.000km

von Sven Salbach - am 21.02.2016 02:24
Hallo
Man kann ja auch ein Schraube mit Schlitz im Kopf verwenden und mit einem Flachsenker soviel Material wegnehmen, dass der Kopf nur noch ein klein wenig erhaben ist. Dann verliert man praktisch nichts beim Lenkwinkel und hat eine professionelle Befestigung und eine große Materialdicke zur Dämpfung. Folie wird doch durchgeschlagen mit der Zeit, oder sind die Anschläge so präzise geschliffen, dass sich da eine geringe Flächenpressung ergibt? Befestigen musst Du die Folie auch irgendwie und kleben scheidet bei Teflon (PTFE) aus, bei Nylon (PA) wird es auch nicht einfach, angeblich soll Epoxy funktionieren, ich habe damit aber keine guten Erfahrungen gemacht.
Nylon scheint mir das beste Material für diesen Zweck:
[de.wikipedia.org]
[www.ebay.de]
[www.ebay.de]
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 21.02.2016 10:31
Hallo,

also die Idee mit den Nylon-Schrauben gefällt mir sehr gut ... ist aber nicht so einfach zu realisieren.

- M6er-Schrauben (Polyamid, Conrad) haben schon einen Kopfdurchmesser von 8mm, während die Anschläge selbst nur 10mm Höhe haben. Ich denke, man müsste auf M5 oder gar M4 runter gehen, was ja schon arg klein wird.
- Die Kontaktfläche Kronrad-Anschläge beträgt in der Höhe nur max. 8mm (im demontierten Zustand, wo das Kronrad direkt auf dem Bleck aufliegt, also weniger, siehe 2. Foto)
- Ein Loch in die Anschläge zu bohren, ist aufgrund der Verwinkelungen nur mit sehr langem Bohrer möglich (so dass die Maschine ausserhalb des Bodenblechs liegt). Spät. beim Gewinde schneiden wird es mit herkömmlichen Werzeug imho unmöglich. Bliebe also das Kronrad.
- Zumindest bei mir sind die Anschläge sehr ungenau aufgeschweisst, so dass das Kronrad nicht flächig anschlägt, sondern aufgrund des (auf beiden Seiten - auf einer deutlich mehr) nur punktuell.
Ob das nicht ggf. dann doch einen Schlitz-Schraubenkopf zerbrechen würde???





von wolfram_f4 - am 21.02.2016 19:16
hallo, und SORRY das ich erst sooo späth wieder da bin, aber hatte sehr viel enkelaufsicht....

zum thema lenkung
da scheint es wohl wieder differenzierungen von meinem serie 1 zum rest der welt zu geben,
bei serie 1 isses ein stahlvierkantrohr an dem das lenkrad hängt, und das sich über ein stahlvierkantrohr schiebt, welches an dem lenkungsgedöns befestigt ist
ich hab bei meinem das äußere gequetscht,
ja, so das eine raute entsteht, somit haben nun zwei flächen kontakt zueinander, nicht mehr nur v ier ecken,
und ich hab nur am unteren ende das 4kt-rohr gequetscht, etwa auf eine länge von 8cm das hat gereicht. war aber ne aufwendige quetscherei, weil
vorsicht geboten, ich hab meine vorrichtug a8uf das rohr geschoben, dann die schrauben angezogen bis sich die haube nur schwergängig öffnete, dann unten an dem gelenk gelößt und rausgeogen >(das war der schwierige teil)< dann die schrauben meines quetschdings nochmal je eine halbe umdrehung angezogen, abgebaut und probiert, hatte noch immer spiel, also nochmal...
bye wolle,
PS: falls gewünscht mach ich morgen ein foto

von wolfgang dwuzet - am 21.02.2016 19:38
Hallo Hartmut
10mm Durchmesser hat M6 mit Schlitzkopf im Original, gerade nachgemessen. Knapp 4mm hoch ist der Kopf. Wieviel "Fleisch" hat denn das Kronrad? 10mm?

Ich würde das 4,8mm Loch bohren, dann mit 10-12mm Flachsenker 3mm tief senken und dann das Gewinde schneiden. Nylonschraube rein.

Anschließend den Gegenpart mit Flex oder Dremel ein bisschen anpassen, so dass die Flächenpressung nachlässt, danach ALLES SAUBERMACHEN. Die harten Späne und das Korund dürfen nicht ins Lenkgetriebe kommen. Und auch nicht in die Lager...

Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 21.02.2016 20:31
Mal was anderes - OK wenn schon neu beschischtet weniger gut.

Aber bei einem Teil wo der Lack ohnehin ab ist ein Stück Kupfer Weichlot befestigen!

Ist zwar nicht so weich wie Nylon, kann mir aber vorstellen das es ein wenig verbessert und ist schnell gemacht ! Und vor allen absolut haltbar(er) bis zum nächsten Lagerwechsel !

von thegray - am 22.02.2016 12:25
ja, stimmt, das wäre durchaus ein gangbarer weg

von Sven Salbach - am 22.02.2016 13:34
Hallo


Ich frage mich ehr für was das gut sein soll, also die Situationen wo das Rad bis in den Anschlag eingefahren wird kommen eigentlich außer beim Schieben nie vor.


Gruß

Roman

von R.M - am 22.02.2016 17:10
wie schon oben gesagt für Rückwärtshindernisrennenfahren

von Christian s - am 22.02.2016 17:16
fragt der Mercedesfahrer, wieso fährst Du keinen Polo?! :-)
Dann könnte man doch Deine Führungen vom Handschaltknüppel auch aus Stahl machen anstatt aus Kunststoff, wenn dich das sowieso nicht stören würde :-) und die Nylonhülsen aus den hinteren Türen und Kofferaum kannst Du auch rausnehmen, so oft benutzt Du die ja sicher nicht ;-)

von Sven Salbach - am 22.02.2016 18:02
Die Härte des Lenkungsanschlag ist sicherlich auch Geschmackssache und Teil einer Fahrzeugphilosophie. Skoda Octavia z.B. hat deutlich weichere Anschläge als ein Toyota Prius und ein Ford ist da butterweich. Ich finde es zumindest unangenehm, wenn der Anschlag so hart ist wie beim Cityel. Da wird man vorsichtiger und sorgt sich um das Lenkgetriebe und für die Hände ist es auch nicht angenehm, wenn die Bewegung so abrupt stoppt. Ich muß relativ häufig voll einschlagen.

Ich habe gerade die Nylonschraube mal in den Schraubstock gespannt (mit Schonbacken) und leicht auf den Kopf gehämmert. Das bringt noch nicht den Durchbruch, es verändert nur den Klang.
Wie wäre es mit Gewebeschlauch, Gartenschlauch oder ähnlichem?
Man könnte ein Stück davon auf den Anschlag schieben und festkleben. Wenn der Schlauch zu groß ist, kann man noch ein Stück davon ausschneiden und zwischen Anschlag und Schlauchring pressen.

Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 22.02.2016 20:24
das bringt welten.
Wenn das verbaut ist ist der Unterschied riesig. Wie ich mir vorstellen kann, sogar der Vorschlag von thegray mit Kupferplätchen

von Sven Salbach - am 22.02.2016 20:27
Kabelbinder um den Anschlag wickeln bringt vielleicht schon genug. Auf der Rückseite eine Kerbe feilen oder flexen, schon kann der Kabelbinder nicht mehr abhauen. Oder radial ein Loch bohren und den Kabelbinder durchstecken. Unter den Kabelbinder kann man einen Gummi klemmen um die Dämpfung zu erhöhen. Man kann auch einen Gummischlauch (Hochstartgummi vom Modellflugzeug) über den Kabelbinder schieben.
Kupferplättchen, ihr macht mir Spass.
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 22.02.2016 20:57
Ist ja schön, lauter eigene Ideen zu verbreiten. Dann muß man nicht auf andere eingehen. Es gibt wahrscheinlich zu viele Möglichkeiten das Problem zu sehen. Ich finde es toll, wie das Problem gesehen wird und ändere auch gerne meine Meinung, wenn plötzlich die beste Lösung vorgestellt wird.
Der Verfasser hat ja ganz zu Anfang gesagt, was ihm vorschwebt. Wahrscheinlich ist er der führende Experte, denn er hat das ganze in 3D vor sich.
Ein Stück einer Schuhsohle auf den Anschlag kleben.
PU nehme ich an. Oder einen Moosgummi. Oder Gummi.
Das wäre vielleicht der richtige Kleber für alle diese Partner mit Stahl:
[www.loctite.de]

Also bleibt die Aufgabe, die Oberflächen vorzubereiten, 2-5mm dicke Gummiklötzchen herstellen und den Kleber einzusetzen.
Meine Schuhsohlen haben jedenfalls zusammengehalten.
Beim Kleben Kabelbinder einsetzen um Druck auf die Klebefläche zu bekommen. Der Kabelbinder kann vielleicht auch dranbleiben und dauerhaft verklebt werden.
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 22.02.2016 21:26
wenn Du schon unbedingt auf Deine Gummilösung setzen willst, dann eine ganz dünne Fahrraddecke!!
Vom Tourenrennrad oder sowas.
Ich würde da nicht mm weise Belag auftragen, es geht darum etwas zu optimieren /zu verbessern..nicht verschlimmbessern ;:-)
Der Lenkwinkel sollte nicht verändert werden

von Sven Salbach - am 23.02.2016 07:49
Hallo zusammen,

zum Thema Schraube: Das Kronrad hat, ebenso wie die Anschläge eine "Höhe" von 10 mm.
Der Kontakt Anschlag-Kronrad beträgt in der Höhe knapp 8mm
Eine Schraube im Kronrad würde also optimalerweise nicht vertikal mittig, sondern leicht nach unten versetzt angebracht. Da das Kronrad unnützerweise auch unten eine Zahnung hat, kommt man nach 10mm Bohrtiefe in der ersten Zahn-Vertiefung wieder raus.

Kabelbinder wäre auch mal wieder genial einfach. :spos:
Das "Einfach" scheitert allerdings imho daran, dass der Kontakt Kronrad-Anschlag nicht flächig ist, sondern insbes. auf die vordere Kante der Anschläge geht.
Würde man die Anschläge nicht beischleifen, und insbes. die vordere Kante abrunden, wäre imho zu befürchten, das der Kabelbinder mit der Zeit an dieser Kante durchtrennt wird, und dann im Gehäuse lose herumfliegt.

Mir ist gestern eine andere Idee gekommen:
Ich hatte mir im Sommer für Verkleidungen im Heck (Akkukasten, Curtis) einen rechteckigen Speisbottich (glaube, das ist PE??) geholt.
Dieser ist als Tragehilfe am oberen Rand umgebogen, und diese Umbiegung mit Querstreben versteift. An dieser Stelle kann man also kleine "Würfel mit 4 Seitenteilen" ausschneiden, die ziemlich genau auf die Anschläge passen, und lediglich zur Unterseite und zur Rückseite (in Bezug auf die Anschläge) offen sind.

Ich würde diese Teile dann mit jew. einer einzigen M3-Schraube (Karosseriescheibe, Schraubenkleber) von oben auf den Anschlägen befestigen.
Das knapp 2mm (sollte den Wendekreis also nicht stark einschränken) dünne Material ist sehr elastisch, und würde bei dieser Befstigung an der Kontaktfläche Kronrad-Anschlag soz. nur lose aufliegen.
Das laute Klacken hört sich damit auch in offenem Zustand schon ganz anders an.
Ob und wie sehr sich dieses Material dann an der Kontaktfläche mit der Zeit durchschäuern würde, wäre meine Hauptsorge, die ich nicht einzuschätzen wage.
Aufgrund der "Bauweise" und der Materialkonsistenz würde ich das Risiko, dass in diesem Fall lose Kunststoffteile im Gehäuse lose herumfliegen und in die Verzahnung gelangen könnten, aber als extrem gering einschätzen.

Was haltet Ihr davon?

P.S.: Ich muss hier jedesmal, wenn ich nach Hause komme, in der Einfahrt eine 180°-Wende mit absolutem Volleinschlag (und auch sonst passiert mir das öfter) fahren, wenn ich schalterverschleissendes;) Rangieren vermeiden will.
Das klappt aber auch nur so gerade eben, wenn ich fast an Mauer, Treppe und Hauswand lang schrappe.
Daher mache ich mir schon Sorgen, selbst durch nur 2mm Dämpfung dann die entscheidenden Zentimeter im Wendekreis zu verlieren.
Die frisch restaurierte Bodenplatte jetzt wieder mit der Flex zu traktieren, und dann wieder mit dem Lackieren anzufangen, kostet mich gerade etwas Überwindung, zumal ich auch sonst viel um die Ohren habe.
Ich sage das nur, damit Ihr mir nicht böse seid, wenn es sich bei mir etwas hinzieht bzw. ich mich gff. sogar entscheide, alles ohne Anschlags-Dämpfung wieder zusammen zu bauen.
Es handelt sich dabei ja wirklich nur um eine minimale Verbesserung.

@Wolle
Zum Thema Lenkspiel: Mit zwei Vierkantrohren stehst Du wohl tatsächlich vergleichsweise einsam da, obwohl es mir für die City-EL-Lenkung eigentl. sinnvoller erscheinen würde :confused:
Aber ich frage mich gerade, ob man (egal welches Aussenrohr) das innere Vierkantrohr nicht z.B. vorsichtig mit einem Meissel (zum Innendurchmesser passender, soz. "angespitzter" Vierkantstahl) und Hammer aufweiten könnte?

von wolfram_f4 - am 23.02.2016 12:31
hallo hartmut :xcool:
ich würde da rindsleder nehmen. das 3-4mm dicke R-leder mit öl tränken bis es wie ein "nasses handtuch" verhält. d.h. es hängt vom anschlag von selbst runter oder es pickt am kronrad.
sebstverständlich kann man auch trockenes R-leder formgebend bearbeiten, für den anschlag ein L formen, oder für das kronrad seitlich anschrauben ohne besondere form. trockenes leder hat den vorteil vom sehr gut klebbar (z.b. patex mit härter) zu sein.
entweder das kronrad anschlagseitig abnehmen um die 3-4mm oder den anschlag stirnseitig.
das leder kann man dann
entweder von oben auf den anschlag befestigen oder
an der anschlagseite des kronrades gegen die drehachsmitte hin.

da du ja selbst schreibst, dass du jeden cm an wenderadius brauchst führt kein weg am schleifen oder sägen vorbei.

von weiss - am 23.02.2016 13:33
Oder man bindet einfach eine kleine Maus im Dom fest, so das ihr Fuß immer zwischen Kronrad und Anschlag steckt..
Diese müßte natürlich von Zeit zu Zeit mal gefüttert werden, da der Fuß aber immer wieder verheilen wird, wird der immer breiter und verornter.das sollte dann vier Jahre oder so, abhängig von der Lebensdauer der Maus halten, die Muss dann halt im Zuge der Wartungsarbeiten ausgetauscht werden.
Oder man nimmt eine kleine Blindschleiche..die kommen länger ohne Nahrung aus :joke:

von Sven Salbach - am 23.02.2016 14:16
Loch ins Gehäuse bohren;
dann könnt ihr immer wenn grad nötig den Daumen dazwischen stecken.
K.-F.

von Karlfred - am 23.02.2016 14:38
Sven: ;-)
Ich habe schön geschmunzelt!

von laase - am 24.02.2016 07:05
Also Roman,

das ist aber nicht richtig !!

Fahre mal rückwärts und lass das Lenkrad los!! Da passiert es auch. :cheers:

Ach Ja, immer wenn ich meinem Handbremshebel zu schnell nach unten bewege ist es auch sehr laut. Könnte sich da jemand belästigt fühlen? Das muss doch auch gedämpft werden!

mfG
Peter

von Peter End. - am 24.02.2016 11:30
Hallo


Beim Fahren habe ich beide Hände am Lenkrad.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.02.2016 19:41
telefonierst du dann mit dein Schniedel ?
hätt ich das gewusst wäre mein Abstand beim fahren zu dir noch größer gewesen: -)

von H.Hobbie - am 24.02.2016 20:17
Hallo

Schon mal was von Freisprechanlage gehört.


Gruß

Roman

von R.M - am 24.02.2016 21:40
bei der Dänemark Tour ,war das nicht der Fall mein Freund ;-)

von H.Hobbie - am 25.02.2016 09:12
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