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Da ich mal wieder hier bin: Thrige-Zusammenstückelmotor

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 28.02.2016 12:12

"Compound-Motor" wird der Thrige . Darunter verstehe ich etwas anderes: vier gleiche Wicklungen, ja aus zwei Wicklungs- und Anschlussarten und nicht ein nicht zusammenpassendes Sammelsurium.
Wozu der Unsinn im Thrige?
Damit bei Versagen der Elektronik und Kettenabriß der Motor nicht durchgeht. Dabei gibt es schon lange den Controller, der elektronisch den Saft abdrehen kann und die Schütze, die man bei drohender Überdrehzahl ebenfalls abschalten kann. Aus zwei miesen Thriges kann man zwei gute, vollwertige machen. Zu groß ist der Aufwand nicht. Der eine ist dann nur besser für flache Landschaften, der andere unschlagbar in den Bergen und auf Rennstrecken.
Reihard Schebler hat es schon oft gemacht. Aber es wird vergessen, das weiterzugeben. Dann wird ihm ein erfolgreich umgebauter, geliehener Motor nicht einmal bezahlt.
Ja, der Bergtyp braucht noch eine kleine Elektronik gegen das Durchgehen bei Kettenriss. Nur die fehlte noch.

Antworten:

hatten wir in der Zeit Deiner Abwesenheit schon wieder . Es gibt ungefähr 5 Versionen die ein sehr engagierter Elwebkollege ( weiß nicht mehr wer ) schon durchexerziert und dokumentiert hat zB Statorspulen in reihe oder parallel etc etc.. .. vielleicht findest Du den Thread ..

von Christian s - am 28.02.2016 16:12
Hallo Bernd,

recht haste!!!!!!!!!!
Wenn ich mit dem Thrige-EL unterwegs bin, verheimliche ich bei klassischen "Parkplatzgesprächen" inzw. den Hauptvorzug der E-Mobilität, den Wirkungsgrad, anzusprechen, da es wohl nicht mehr lange dauern wird, bis verbesserte Verbrennungsmotoren den Thrige toppen werden. :sneg:

Ich habe jetzt viel rumgebastelt, aus meinem Thrige-EL auch nur etwas mehr RW rauszuholen (Kette 14/70, um bei Standradgeschw. im optimalen Drehzahlbereich zu "rollen"), aber es braucht immer noch ca. 25% (auch bei Bergwertungen) mehr als das ansonsten fast identische Perm-EL.

Der Thrige ist im Original wirklich eine Schande für ein E-Mobil, und ich würde den Umbau von Reinhold liebend gerne probieren ... würde mir das ohne fachliche Anleitung (DAU-Niveau) nur leider nicht zutrauen. :(

@Christian
Denke, Du meinst den Motorentest von Gerd?! :spos:

von wolfram_f4 - am 28.02.2016 16:31
Zitat
wolfram_f4

Der Thrige ist im Original wirklich eine Schande für ein E-Mobil, und ich würde den Umbau von Reinhold liebend gerne probieren ... würde mir das ohne fachliche Anleitung (DAU-Niveau) nur leider nicht zutrauen. :(

@Christian
Denke, Du meinst den Motorentest von Gerd?! :spos:




Also du brauchst eigentlich (sofern man nicht noch selber Wicklen will wiel diese verwendetene Rechteckprofilleiter sind nicht ganz so einfach zu bekommen.)
Einen Zweiten Motor - gerne auch mit defekten Kollektor oder Anriebswelle, einen kleinen Gasbrenner zum Hartlöten wäre von Vorteil oder zumindest Bleifreis Lot dessen Schmeltztemperatur über 200 Grad ligt ist daher aber nicht ganz so einfach zu verarbeiten.

Aus dem zweiten Motor baust du einen Kontaktschraube aus und die beiden fetten-Feldspulen des Stators (schafft soweit jeder der weiß die Bedienungsanleitung eines Philipsschraubendrehers zu lesen).
WER jetzt nicht weiß was ein Philips und was einen Pozidriv unterscheidet - dann würde ich mir das wirklich noch mal überlegen.:hot::joke::D - nein Wikipedia ist jetzt nicht erlaubt!

Dann die beiden "Dünndrahtigen " Spulen entfernen (dazu braucht man einen Kreuzschlitz mit Philipskopf in der Größe 3) und die beiden fetten einbauen -

ein weiteres Loch für die Kontaktschraube bohren und mit den originalen Isolierscheiben einbauen.

Verschaltung für Weniger Strom sieht dann so aus.
2Spulen mit ihren Anschlüssen Parallel; Dessen erste Ende an die ehemalige Compundschraube.
Dann das Zweite Spulenpaket genau wie zuvor verbinden dessen erstes Ende (oder besser Anfang) an das zweite noch offen Ende des ersten Spulenpaares und das zweite Ende des zweiten Paares an die neue verbaute Schraube.
(wenn man jedes spulenpaar für sich mit zwei Kontaktschrauben versieht - hat mann noch die Möglichkeit je nach Bedarf die Anordnung 2x2an Anker auf 2+2 an Anker zu ändern (z.b. für 36Volt Fahrer und Berge )

Wenn die Spulen dann entsprechen Kontakten verlötet sind.
Sieht das ganze dann vereinfacht so aus Controller Brücke zu -> A1 -> A2 Brücke zu Spulenanschluss rein durch zwei parallel dann durch nochmal zwei parallele und ab zur Masse.....

von thegray - am 28.02.2016 17:29
Hallo

Das Kupfer kann man prima WIG schweißen Lot hat da eigentlich nix zu suchen.

Gruß

Roman

von R.M - am 28.02.2016 17:59
JA weil natürlich jeder ein Mig im Notfallkoffer vom Auto hat muß ja jeder der ein EL fahrt auch gleich noch Wolfram Inert Argon Lichtbogenschweißgerät Zuhause haben - ROMAN:eek::D

Hey Mayor Tom - da haste mal den Vogel abgeschossen.:joke:
YOU make my Day und schönen Abend

Nix für ungut:cheers:


In dem Sinne Betriebssicherheit haste ja Recht - Aber Hardgelötet tut es auch und zur Not wenn der Draht mech. Spannungsfrei in einen Querbohrung eingeführt wird auch noch Weichlot mit wenig Bleianteil und hoher Schmelztemperatur.

Denn wenn die Pol-Anschlüße der Statorfelds über 200Grad bekommen ist A: der Motor innen ohnehin PtotÜberhitzt und der Fahrer hat keinen Geruchssinn - Oder aber die Schuh/Pol-Verbindung ist Oxidiert/Brüchig aber wenn es so Heiß wird ist der Isolator zum Gehäuse auch nicht mehr das was er sein sollte......Kurz um ein Betriebsbereich der so oder SO zu "vermeiden" ist

von thegray - am 28.02.2016 18:33

Re: achsbrüche durch thrige ??

ja ich meinte gerds Motorentest.. aber da war . noch was anderes : irgendo wo sind wir dann ja auch zu dem ergebnis gekommen daß ein fehlendes oder ausgeschaltenes Spulenpaar gar nicht so viel schadet wie wir vorher geglaubt haben..

ich bin bei der Gelegenheit auch darauf gekommen daß die Kohlenpaare sich 90 grad gegenüberstehen und nicht 180 was ich vorher gar nicht wusste...

Ich glaube aber gar nicht daß man auch mit noch so vielen Modifikationen an den Verbrauch des Perms rankommt.

Ich mag den Thrige ! Erinnert mich an die Tatzlagermotoren in Frau Pirchs Lokomotive [www.youtube.com] nur halt aufs mikroskopische verkleinert.Thrige ist einfach robust und Thrige ist gut weil man so viel modifizieren kann . das regt an .. siehe Konstantins 3 Gang El ...

Obwohl: Ganz so gut ? : da der Thrige in der Mitte der Achse sitzt und beim Einfedern seine enorme Masse beschleunigt werden muß kann es sein daß er zusammen mit der halbmondförmigen Fräsung der alten Hinterachse schuld an den Achsbrüchen bei harten Schlaglöchern ist .

Der seitliche Achsenteil mit dem Rad wird nach oben geschlagen der thrige hält die Mitte der Achse mit seiner Trägheit unten und Knacks. Beim Perm wird die Mitte der Achse nicht am Aufwärtsfedern gehindert. Bricht beim Perm die Achse auch ??

von Christian s - am 28.02.2016 18:45
Ich war damals so vor ca einem Jahr fast so weit, den Thrige umzubauen, hatte alles soweit bedacht, man kriegt die Wicklungen auch ohne Ankerdemontage raus. Aber als es dann hieß ja welche 3 Wicklungen so und die andere anders und ach, einen Kompaß würd ich brauchen, ohne Scheiß? Dann hab ichs bleiben gelassen :(

von el El - am 28.02.2016 20:04
Na ja den Kompass brauchse eigentlich nur Wenn ein bestimmter Herr das sagt oder du auf absolut nummer sicher gehen Willst weil du keine Finger und Daumen hast um die die Dreifinger-Regel; Schraubenregel; Korkenzeiher-Regel vor Ort anzuwenden den nach Lorenz ist es ganz einfach die Polung festzustellen.

Aber so langsam kommst du drauf weshalb ich - defekte Motoren suchte!
Na NAAA.

Genau man macht aus ein paar defekten ein - TAUSCH System.
Einer baut um - auf Halde ; sendet gegen Pfand und (einer anderen Kleinigkeit ;-) ) die "Hülse" zu und der Empfänger baut seinen Motor aus kann seinen Kollektor und Rotor beibehalten .....schmeißt alles wieder rein - Voila.

Das einzige Problem das der dann hat er behält Anschlusskabel über und muß sich bei 45 mit dem Gasfuss zügeln denn mit 48 oder 51Volt nun mit 44 sind es mit Anlauf 66 mit Riemen im Cabrio.
Und wir haben hier Gebirge da bin ich mit >150A an 20%Steigungen angefahren.

Aber eines ist Klar so wie du dem Diesel das Stinken nicht abgewöhnst so bekommste einen Thrige mit 60-70% nicht auf über 90 - allerdings brennt der dir auch nicht so schnell ab und die Kohlen frist der auch nicht wie ein Hochofen.
Und 10% sollten schon drin sein! machen so immerhin auch an die 10Km.

Und die warme Abluft könnteste auch einfacher über 6Monate im Jahr vorne gebrauchen und die Heizung runterdrehen. Zumal kommst du beim Thrige besser ran als beim.

Wie heißt der Spruch - Es kommt darauf an was man daraus macht ...

Aber sicher die Ungefederte Masse auf der Achse .....aber dahalte ich entgegen bis wir anfangen darüber zu sinnieren gibt es noch viel vorher zu machen.


So zum x-mal wiedergekäut und fürs Triebhaus ....

von thegray - am 28.02.2016 20:39
Ich fahre jetzt schon seit knapp 2 Jahren mit "normalem" 180°C Lötzinn zwischen meinen Doppelspulen ;-)
Mehr sach ich jetzt nicht.....

Gruss
Carsten
PS: Roman, Du hast natürlich recht, ich würde auch lieber Hartlöten. Nur am Werkzeug mangelt es...

von inoculator - am 29.02.2016 10:53
Der Thrige ist die "Güllepumpe" unter den E-Motoren.
Selbst mit stehendem Plasmabogen dreht der Motor noch -etwas rucklig vieleicht, aber für auf den Bürgersteig reicht es allemal ;-)

von inoculator - am 29.02.2016 10:56
Kompass:
Ziel: die beiden gegenüberliegenden Spulen müssen nach innen gerichtet die gelichen Pole haben, sprich, eine dazwischengehaltenes Eisenstück wird nich sonderlich angezogen. benachbaret Spulen müssen jedoch starke Anziehung zeigen. Sprich, benachbaret Spulen haben immer entgegengesetzte Polarität.
Man kann auch alles beliebig wickeln und dann die Anschlüsse passend tauschen. Ansonsten:
immer von Motorachse nach außen geschaut: falls nur mit einem ununterbrochenem Draht gewickelt wird, wird eine Spule links, die benachbarten rechts gewickelt. (oder entsprechend verschaltet).

Schade, dass die Serienfeldspulen so wenig "Kupferfüllung" haben. Sonst bekäme man mit vier parallelgeschalteten und einem Feldspulencontroller auch was Vernünftiges hin, auch zum Rekuperieren.
Ohne Controller (Spannungstiefsetzer aus China) würden die Spulen alle parallelgeschaltet an 48 Volt 4*8 Ampere =32 Ampere aufnehmen, bei 48 Volt viel zu viel Holz.
Je zwei in Serie paralllegeschaltet 2*4 Ampere = 8 Ampere. Das sollte doch für ebene Strecken ohne Bordsteine reichen?
Ja es geht nichts über die alte Straßenbahn mit Hauptschlussmotor. Da stimmt alles automatisch und für das Liedolzheimrennen ein Zaundrahtwiderstand parallel zu den Feldspulen zur Feldschwächung. Zum Regeln genügt auch ein einfacher Leistungsmosfet mit oder ohne PWM (Atmel o.ä.). Mit PWM einfach parallel zu den Feldspulen.
Alle vier Feldspulen in diesem Fall hintereinander.
Hätte ich nicht gedacht, dass es je dazu kommt. jetzt wäre es eigentlich an der zeit, das ultimative Interface mit Atmel oder Arm für alle zu bauen.
Die Universalplatine für die Waldmühlensteuerung müsste auch das können (nach Programmierung). Nächste Woche geht es damit weiter (Waldmühle, danach erst Thrige).

Platinenauslegung erfolgte mit target, die Post hat die erste Sendung nachverfolgbar verschluckt. Wir hatten nur target mit der beschränkten Stützpunktszahl (200). Wir müssten dieses auf das professionelle Progarmm übertragen, um auf einer größeren Platine mehr und damit viel billigere Platinchen unterzubringen. Die vier kosteten uns zusammen 26 Euro. SMD und traditionell gemischt. Bei dem Preis ist man vom Arduino nicht mehr fern.

von Bernd Schlueter - am 29.02.2016 12:43
Zitat
inoculator
Der Thrige ist die "Güllepumpe" unter den E-Motoren.
Selbst mit stehendem Plasmabogen dreht der Motor noch -etwas rucklig vieleicht, aber für auf den Bürgersteig reicht es allemal ;-)


Guellepumpe - lach da kommt mir diese Bilder in den Kopf (Biker eben) stimmt noch was gemeinsam Genauso alte Konstuktion und so Haeslich das es wieder ....

von thegray - am 29.02.2016 20:51
Grüß euch,

Der Thrige ist für sich kein schlechter Motor, Zuverlässig genug um ein oder Mehrere El-Leben überstehen zu können, bei passender Pflege.

Klar war und ist der Motor ein Kompromiss , aber kein zu schlechter !

ich sehe es mittlerweile auch gelassener die führe soll nur laufen gut ist, dann machts mich glücklich!

von Hobbyschrauber Mario - am 26.03.2016 14:51
gibt es eigentlich schon Bilder vom Deinem El Wiederaufbau?

von Sven Salbach - am 26.03.2016 15:29

Re: El Wiederaufbau

noch nicht wirklich :

ich bin in einer Ausbildung und Arbeite 39,25h die Woche und am den Wochenenden hat meine Freundin vor rang.

Außerdem stehen Mitte April die Abschlussprüfung Teil 1 Theorie und Praxis an.

Viel Zeit bleibt mir meist selbst nicht für,s Private, leider.

ich habe das aufgebockte EL- auch erst gestern unter der Plane hervorgeholt.

Seit dem Kabelbrand und dem damit verbundenen Stillstand musste ich das EL erst konservieren und einmotten.

Es ist wirklich alles auf der Strecke geblieben bis auf meine Freundin.

Und die hat mir klar gemacht das sie es lieber sieht wie ich am EL werke als den Kopf immer bei der Ausbildung und bei ihr zu haben.

Ich denke das kann eine wenig dauern bis ich soweit bin es auf kleinen Kennzeichen an zu melden.

Das schlimme an der Geschichte ist das sie fragte: ,,Wann darf ich den damit Fahren "

Was soll ich da denken ?:rolleyes:

[666kb.com]

von Hobbyschrauber Mario - am 26.03.2016 16:20

Re: El Wiederaufbau

Hey Mario,
komm vorbei mit deiner Freundin, ich hab zwei hier rumstehen.
Da könnt ihr ne kleine Ausfahrt zusammen machen.
[attachment 1785 2015-01-1016.23.1050.jpg]

CU
Andi

von Andi aus Bad Essen - am 26.03.2016 17:47

Re: El Wiederaufbau

das ist keine Gute Idee,

- einmal ist sie noch 17jahre alt und
- Außerdem noch nicht,s mit Drei Rädern gefahren

ich bin dir Trotzdem sehr dankbar, weil du es in Erwägung ziehst .
hoffe bei dir lauft alles Rund ;)

von Hobbyschrauber Mario - am 26.03.2016 17:56

Re: El Wiederaufbau

ist doch perfekt... der rote ist mit Moped-Zulassung ;-)
Meine Tochter fährt den auch, seit dem sie 17 ist...

von Andi aus Bad Essen - am 26.03.2016 20:02

Re: El Wiederaufbau

Ich wurde dazu abkommandiert mein Rotes-EL auf Vordermann zu bringen :D

Zumindest versteht sie was von Elektrotechnik ;)

Sie macht eine Ausbildung zur Industriemechanikerin ich zum Zersparnungsmechniker.

ich bin dann nicht immer allein am werkeln sein :-)

von Hobbyschrauber Mario - am 26.03.2016 21:04
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