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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
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Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Startbeitrag von Sven Salbach am 11.04.2016 05:19

Weiß eigentlich jemand, ob es einen Grund gibt, weshalb die El Bremsbeläge nur recht mittig vorhanden sind und nicht bis zum Rand gehen?
Bei PKW Trommeln kenne ich es so, das die Trägerplatte bis zum Rand mit Belag belegt ist oder zumindest die obere Seite, wo der Belag gedrückt wird...


Antworten:

wahrscheinlich um einen höheren Anpreßdruck pro quadratzentimerter zu erreichen

von Christian s - am 11.04.2016 06:24
wo wäre der Vorteil?
Mehr belag, weniger anpresskraft, dafür mehr Fläche
Weniger Belag, mehr Anpresskraft, weniger Fläche
ergo, bremskraft gleich, Verschleiss bei Lösung zwei größer..oder mache ich einen Denkfehler?

von Sven Salbach - am 11.04.2016 06:34
die Umlenkung die unten von den Gelenken vorgegeben wird !

Das heißt bevor der Belag in dem genannten teil ankommen würde wäre oben schon kein Reib-Belag mehr.

einfach mal auf bocken das Rad unternehmen und betätigen. ;)

von Hobbyschrauber Mario - am 11.04.2016 07:44
logisch, er nutzt dann dort mehr bzw früher ab, aber das tute r so ja auch nur halt weiter unten...
gleich
und länger halten, würde der Bremsbelag dann ja dennoch..hmmm


von Sven Salbach - am 11.04.2016 08:23
ich würde es wohl durch, Versuch und Irtum, versuchen es herauszubekommen...

von Horst Hobbie - am 11.04.2016 09:42
Da gibt es keinen Grund !

Da brauchts nicht viel nachzudenken und noch weniger zu probieren.

ist einfach nur der Einkauf und der Gedanke ach der qcm Fläche wer merkt das schon - OK ELristie aber wenn jucken die den!

von thegray - am 11.04.2016 11:05
Hallo!

Ich mogel mich mal mit einer Frage dazwischen - wenn die Herren Fachleute schon am sinnieren über die Bremsbeläge sind :-)

Ich hatte neulich beim Bremsen vom Vorderrad her Schleifgeräusche festgestellt und kurz darauf das Vorderrad abmontiert. Die Innenseite der Bremstrommel hat starke Riefen und am Bremsbelag schaut ein Stück Metall raus. Der Belag ist noch recht gut von der Stärke.
Das Stück Metall - ich dachte das hat sich da rein gefressen - lässt sich nicht entfernen und scheint wohl ein Herstellungsfehler zu sein.

Was meint ihr dazu?
Grüße
Albert

[attachment 1809 20160408-0654.jpg]
[attachment 1810 20160408-0661.jpg]

von BertEL - am 11.04.2016 20:01
ist ein bekanntes Problem..leider...

von Sven Salbach - am 11.04.2016 20:16
Das Metall wird etwas in Richtung Messing oder Bronze sein können.

In wenn du mit einer Reisnadel rangehst sollte sich das aus dem "Untergrunde " raus buddeln lassen.
Ein Magnettest würde zeigen ob Stahl oder nicht.

Metalle in Form von Partikelen werden wegen der Verschleissfestigkeit und zur Steuerung der Temperaturverhaltens eingemischt - zu Lasten der Gegenseite Bremstrommel .

von thegray - am 11.04.2016 20:38
JE nachdem ob PKW oder Motorrad wird Messing oder eisen verwendet.
Offenbar haben wir die Eisenvariante bekommen :-(
Ich teste da in Kürze was..erste Ergebnisse wird es aber erst ende nächsten Jahres geben denke..

von Sven Salbach - am 11.04.2016 20:44
ich glaub da ist beim zerkleinern der metallstücke für den Bremsbelag ein fehler passiert bei mir ist mal ein 5mm langer sauharter Span rausgeapert.


Ich bin mir übrigens nicht sicher ob die Fläche nicht doch eine Rolle spielt . beim Fahrrad hab ich mit größeren Bremsbacken auf der schwächlich übersetzten Bremse keine große Freude gehabt . es spielt der druck pro cm² ev doch für den Punkt gleiten oder reiben eine Rolle .. . Abgesehen davon kann ein kleinflächiger aber stärkerer Druck die Fahrradfelge etwas federnd eindellen und bremst dadurch besser. bei der El Bremstrommel wirds wohl nicht so sein ?

von Christian s - am 12.04.2016 09:38
naja, es hat durchaus einen Einfluss, Druck und Umlaufgeschwindigkeit..keine Ahnung wie sich das in einer Trommel auswirkt.
Die Bremsbeläge sind schließlich gepresst..ich werde es bald erfahren ;-)

von Sven Salbach - am 12.04.2016 09:41
Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund? #

geschrieben von: thegray user status icon global

Datum: 11. April 2016 13:05


Da gibt es keinen Grund !

Da brauchts nicht viel nachzudenken und noch weniger zu probieren.

ist einfach nur der Einkauf und der Gedanke ach der qcm Fläche wer merkt das schon - OK ELristie aber wenn jucken die den!

wozu noch fragen, die frage bzw. der Sachverhalt wurde hier doch eindeutig von dem grauem dargestellt. Da es keinen Grund gibt ist es egal... hört doch endlich mal auf die schlauen Leute...

von H.Hobbie - am 12.04.2016 12:02
Hallo
Der Grund könnte sein, dass neue Bremsbeläge eingefahren und geprüft werden müssen. Je größer die Fläche und je länger der Bremsbelag, desto länger dauert das Einfahren. Es ist leider nicht so, dass die Bremswirkung unabhängig von der Fläche ist. Ist die Fläche anfangs klein, weil z.B. die gesamte Länge beklebt wurde, wird nur dieser Teil ausgasen und es tritt Fading und vielleicht auch Verglasung auf. Wenn die einzelnen Radbremsen durch Fertigungsstreuung unterschiedlich stark ausgasen oder gar verglasen wird die Bremswirkung nicht gleichmässig verteilt. Nun könnte man die Geometrie so anpassen, dass zunächst die Mitte am stärksten belastet wird und Anfang und Ende weniger. Aber dann dauert es noch länger bis der neue Belag eingefahren ist, zunächst müsste die Mitte abgetragen werden, bis die gesamte Länge greift. Das ganze ist ein Problem der Genauigkeit und Wiederholbarkeit. Es wird also ein Kompromiss gesucht zwischen der gleichmäßigen Bremskraftverteilung nach möglichst kurzer Einfahrzeit und dem Verschleiss über Lebensdauer.
Nach Montage der Bremsen in der Auto Produktion werden die Bremsen eingefahren und ihre gleichmäßige Wirkung geprüft. Eine gute Werkstatt macht das auch immer. Ich war nach einem Bremsentausch ziemlich überrascht, dass der Tacho 50km (genau weiss ich es nicht mehr) mehr drauf hatte. Erklärung des Meisters: Wie soll ich sie sonst einfahren und prüfen?
[www.btc-technology.de]
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 12.04.2016 19:41
Hallo

Warscheinlich ganz einfach , der Kram wurde genau wie die Felgen zugekauft.


Gruß

Roman

von R.M - am 12.04.2016 19:55
"Der Grund könnte sein, dass neue Bremsbeläge eingefahren und geprüft
werden müssen. Je größer die Fläche und je länger der Bremsbelag,
desto länger dauert das Einfahren."

das halte ich jetzt erstmal für die unwarscheinlichste Ursache ;-)
Ich habe gerade eine Anfrage bei einer Bremsenfirma am laufen, ich berichte

von Sven Salbach - am 13.04.2016 11:47
Zitat
H.Hobbie
Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund? #

geschrieben von: thegray user status icon global

Datum: 11. April 2016 13:05


Da gibt es keinen Grund !

Da brauchts nicht viel nachzudenken und noch weniger zu probieren.

ist einfach nur der Einkauf und der Gedanke ach der qcm Fläche wer merkt das schon - OK ELristie aber wenn jucken die den!

wozu noch fragen, die frage bzw. der Sachverhalt wurde hier doch eindeutig von dem grauem dargestellt. Da es keinen Grund gibt ist es egal... hört doch endlich mal auf die schlauen Leute...


Schreibt der Selbstbeleger!

Ach Gott - da ich ja weiß aus was für Finger es kommt - heute einen langen Schlips angehabt was.

Andreas hat im Prinzip nicht unrecht aber wäre das beim El auch noch anders Handhab gewesen, Auch der andere genante mögliche Einwand mit dem Fahrrad schon möglich aber haben wir hier ja locker 500N Pedaldruck via Hebelarm und hydraulischer Übersetzung da ist genug Druck - denke ich.

Mir ist einfach die schnelle Verarbeitung bei größtmöglicher Toleranz das am naheliegendste

von thegray - am 13.04.2016 12:10
-im prinzip
-eigentlich
-größtmögliche
-mögliche
was für herrliche Wörter...

von Horst Hobbie - am 13.04.2016 12:33

!!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

So, ich habe egrade die Antwort einer Bremsenfirma erhalten....
Also keine Schande über uns, das wir auch zu keinem Ergebnis gekommen sind...


"Hallo Herr Salbach,

wir haben die Problematik mit der Länge noch einmal durch gesprochen.
Wir bringen ausschließlich die Original Abmessungen auf die Beläge.
Warum ein Hersteller in einem Fall die Backen voll flächig belegt und in einem anderen nicht, können wir nicht immer nachvollziehen.
Wir empfehlen unseren Kunden auch sich an die ursprüngliche Belegung zu halten."

von Sven Salbach - am 14.04.2016 11:46

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Die pringls gibt es jetzt auch nur mit weniger Inhalt. Das hebt den Umsatz in geldlicher Hinsicht. Oder möchtest Du, dass der Bremsbelaghersteller am Hungertuch nagt?

von Bernd Schlueter - am 14.04.2016 14:36
Ach gotischen gleich muß man Hände halten - bei jemanden der sich sonst nichts verkneift.

von thegray - am 14.04.2016 17:01

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Nun entscheidend ist das es kein kategorischen NEIN gibt!

Für Firmen die etwas nachbauen im Sinne "Runderneuern" ist es eben aus Rechtlichen Gründen angeraten...

Eines ist natürlich klar - wenn man sich die Zeit nimmt alles sacken zu lassen, die geringste Bewegungshub ist eben in dem Üblicherweise nicht belegten Bereich, somit wird dieser auch als letztes Druck auf dem Trommel zugewandten Belag entwickeln.

Was wiederum nach sich zieht das dieser Bereich sich weniger abnutzt und in Folge dann eher Kontakt hat und damit mehr Bremswirkung bringt da dies eine kontinuierlicher Abnutzung unterliegender Prozeß ist wird sich da ein Gleichgewicht einstellen zwischen dem Bereich der ohnehin "belegt" ist und dem der bei einer 100% Schuhflächenausnutzung dazu kämme.

Mit dem Einbremsen hat Andreas sicher recht - aber einen Elfahrer wird das nicht schrecken ob 50-10 oder 150Km eingefahren wird.

Mechanisch spricht auf jeden Fall nichts dagegen es zu machen, beim Einbau muß evtl auf den Schuhenden leicht Material abgenommen werden, da es schon wenn nicht beim Einbau zu eng im "Leerlauf" Probleme geben könnte bis sich das einschleift.

Nachteile sehe ich auch nicht - selbst wenn es dem "Holzfäller" so quer kommt - sein Problem


Und eines muß auch klar sein das das mehr an Reibleistung mit sportlicheren Bremsen ausgenutzt wird, hat nicht gewonnen die Bremse schneller heiß werden lassen und dann Fading einsetzt.

von thegray - am 14.04.2016 17:28

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

ich werde berichten, warte momentan noch auf Alu Nieten... ;-)

von Sven Salbach - am 14.04.2016 18:25

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Zitat
Sven Salbach
ich werde berichten, warte momentan noch auf Alu Nieten... ;-)


ALU-was;)

Kleben langt dir nicht. Du als Klebemeister:joke:

von thegray - am 15.04.2016 21:05

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

haha, ne, ich erhoffe mir, das es schneller einfach mit Nieten ist :-) Beim kleben hat man mehr Arbeit und teuren Kleber.
Selbst UHU Endfest wird da ganz schön teuer auf dauer

von Sven Salbach - am 17.04.2016 02:00

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

hallo klebe- & nietenjungs :xcool:

euch ist schon klar was ihr da macht? :confused:
ihr spielt mit eurem und mit dem leben anderer!

nieten muss gelernt sein! neben dem dass man die richtigen nieten erst bekommen muss.
warum, denkt ihr, nietet keiner mehr bremsbeläge? es ist die haftung wenn sich eine niete verabschiedet. das ist nicht kalkuierbar. selbst in einer fachwerkstatt!

kleben ist auch nicht ohne!
uhu endfest??? ist da einer lebensmüde?
der hält die dauerbelastung überhaupt nicht aus! es geht hier nicht um gelegentliches bremsen sondern was macht der kleber nach dem 3. mal von 50 auf 0 runterbremsen innerhalb kürzerster zeit?
hält er was er erspricht oder rinnt er euch davon???

irritierte grüße

von weiss - am 17.04.2016 08:48

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Also Werner, wenns danach ginge, dann dürfte man in ein El gar nicht erst einsteigen.

von el El - am 17.04.2016 09:58

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

?!!
Auf so einen einwand habe ich gewartet ;-)
Sorrry, weil ich Bremsbeläge Niete?!
Man nietet nicht mehr, weil Kleben für die Firmen wirtschaflticher ist, ganz eifnach.
Niemand betreibt heute mehr den Aufwand in einer Werkstatt sondern es werden fertig gekauft, weil billiger
Die "richtigen" Nieten(Alu 3x10) oder 3x10) kommen am Montag...
Das war damals gang und gäbe, das kenne ich noch aus meiner Ausbildungszeit.
Desweiteren ist ein CityEl kein 300km/h schnelles Geschoß mit Hochleistungsbremsanlage....

"uhu endfest??? ist da einer lebensmüde? "
Zu UHu endfest...was meinst Du wieviel grad Deine Bremsflüssigkeit im PKW abkann?! Und was UHU endfest?
Dazu übrigens die Antwort von UHU
[www.uhu-profishop.de]


Was genau, denkst Du passiert wenn man etwas falsch macht?!
Ich kann es Dir sagen..nichts! passiert..
Es wird sich kaum jemand so dämlich anstellen das der komplette Belag abreißt, wüßte nicht wie man das beim Neiten hinbekommen sollte..

Es kann höchsten ein Stück davon abreißen, und dann passiert agr nichts, das EL brems wie üblich!

Bei meinem Golf2 ist mir mal ein originaler bremsbelag verpufft (Zu weit runtergefahren und dann sehr sportlich heißgefahren..
Und selbst da, passierte nichts aussser das meine Shcreiben etas in Mitleidenschaft gezogen wurden..


Genietete Bremsbeläge sind NICHT gefährlicher als geklebte..wenn er im Gegenteil, geniete kann sich ein Stück lösen, beim Kleben der komplette Belag...auch dafür gib t es genug Vorfälle, das sich gekaufte geklebte Beläge aufgelöst haben



So macht man es nicht :-)
Niemand sollte auf die Idee kommen Popnieten zu verwenden :-)


von Sven Salbach - am 17.04.2016 11:55

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Zitat
el El
Also Werner, wenns danach ginge, dann dürfte man in ein El gar nicht erst ein­s‍teigen.


Nun ja manche ollen merken es erst spät für sich - was meinste wesshalb der jetzt keinen mehr führt
`-brüll duckwech.

von thegray - am 17.04.2016 13:35

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Wie so nicht - dann macht eben frühzeitg "POP"

Nun echt - ich hätte da schon die lösemittelhaltigen Formaldehyd Spezialkleber gedacht die eben für den Einsatz gemacht und eigentlich auch höhere Temperaturen abkönnen sollen.

Nun ablösen ist beim originalen kein Problem - ein bisschen Zeit ohne die Trommel unterem El hängend und die pellen sich ganz von selbst ab - soviel mal von der Top Serienqualität in der orginalherstellung.

von thegray - am 17.04.2016 13:42

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

zum Ablösen soll es auch hilfreich sein, die im kochtopf etwas köcheln zu lassen :-)
Aber so toll auch all die Lösungen sind, erscheint mir Nieten für so Einzelstücke einfacher :-)
Der Spezialkleber hat ein Haltbarkeitsdatum...muss alsomedesmal neu gekauft werden..
JBWeld wäre noch eine Option..aber auch sehr teuer und wie gesagt, in einzelanfertigung ist Nieten sicher nicht schlechter

von Sven Salbach - am 17.04.2016 14:55

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

hy sven,
mach mal ruhig nieten rein, wenn du es beherrscht, :spos:

für manche meiner oldis gab es NUR NOCH genietete bremsbeläge, :(
weil es keine orischnallen mehr gab
wobei.... die orischnallen waren doch auch genietet:confused:
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 18.04.2016 13:32

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Zitat
Sven Salbach

Der Spezialkleber hat ein Haltbarkeitsdatum...muß alsomedesmal neu gekauft werden..


JAAAAA einer hat mal weiter gedacht als ich in dem Moment !:cheers::joke::eek::mad::rolleyes::D

Das ist ein Argument zum totschlagen --- ich depp.
Nun aus eigener Erfahrung kann ich sagen das EF300 selbst nach 10 Jahren noch hervorragend verarbeiten läßt. Und recht unkritisch dazu.

Also du bringst mich in Versuchung zumal man zusammenlegen könnte und ein Großgebinde teilen dann tut bzw. sollte es eigentlich nicht mehr so weh tun, zumal mit Erfahrung angerührt doch sehr ergiebig verarbeiten läßt. Ist halt was anderes für 15g-10€ oder 1000g-140€ Plus Einzeldosen und Umfüllarbeit.

von thegray - am 18.04.2016 15:29

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Ds mit JB da gibt es eines für hohe Temperaturen .
Da habe ich was von gefunden (kein Datenblatt) 600psi 400F
Also "Festigkeit" nur welche ? Umgerechnet 4,1N auf mm2.

Soll aber bis 260 Stabil bleiben da wärste schon nahe an der statischen Grenze der Schuhe aus Alu ich denke ab 400 Grad kann man Alu abschreiben - 660 ist es flüssig.

von thegray - am 18.04.2016 16:05

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Hallo

Also so schwierig ist das alles auch nicht. Zu nietende Bremsbeläge haben Kupfernieten und man braucht einen Stufenbohrer zum einbringen der löcher.

Die Klebstoffe sind alle auf Epoxybasis und die Scherfestigkeit liegt bei locker 250 kg je cm2.

An Bremsen sollten sich ohnehin nur Leute trauen die wissen was sie machen dann ist Nieten oder Kleben auch kein Problem.

Gruß

Roman

von R.M - am 18.04.2016 19:46

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Beim El brauchts allerdings Alu Nieten, da die Trägerplatte Alu ist.
Aber es gibt Alu Nieten für Bremsbeläge :-) Nicht so einfach zu finde, aber es gibt sie :-)
Die Löcher werden normal gebohrt und danach gesenkt, dazu einfach einen normalen Bohrer vorne plan schleifen..dann hat man einen passenden Senker .-)

Alles kein Hexenwerk.

Es gibt genug Leute mit einem Gasgrill, die auch besser die Finger davon lassen sollten :-)
Und Lampen bauen sich auch viele selber zuhause an, obwohl eigentlich ein Elektriker das machen müßte...

Es kommt wie schon gesagt..darauf an ob zumindest ansatzweise Verständnis für das da ist was man da tut und die Risiken kennt bzw entsprechend einschätzen und vermeiden kann :-)


Meine Rumpfreparatur von meinem El hätte man auch als völlig Kopflos bezeichnen können, könnte ja durchbrechen bei Vollgas und dann ??...


Aprpo, dazu kommt demnächst noch eine Info..der vor Jahren verwendete kleber zur Innenraumlaminierung eignet sich NICHT für den Innenraum :-(
Zum Glück bin ich mit meinen Umbauten so lahm, das ich es sehe, bevor alles verkleidet gewesen wäre..

von Sven Salbach - am 18.04.2016 20:05

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Hi Sven,
ich würde Nieten auch eindeutig dem UHU vorziehen.
Gabs hier nicht mal nen Fred zum Selbstkleben, mit "in die Trommel rein und innen zwischen den Backen aussteifen"? Oder war das ein Oldtimerforum. ...
Da haben die auch die Kleber erörtert.

Wie bekommstn eigtl die alten Belagreste runter? Schleifen?

Viele Grüße, Lars

von laase - am 19.04.2016 06:40

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Nun ob so oder So ....Hauptsache voll flächig stetiger Druck bis zum vollen aushärten.
Ich würde lieber richtig kleben als unerfahren schlecht Alunieten nieten.

Nun Runter kommen sie alle ;-) ob Nagen ; Feilen vielleicht bei alten wohl möglich Asbesthaltigen nicht so vorteilhaft; mit Schraubstock; Hammer; Stemmeisen oder dem "Kneipschen".

Und bitte nicht drüber erden Pardon Reden das ist doch seit ....wir reden teilweise von alten wenig benutzten und Lagerware wo niemand was weiß.

Also beim Renault weiß ich es - wenn du die Motorhaube öffnest schaut dich ein Warnschild an, und mal überlegt das einzige was ich mir hier vorstellen kann Bauteile im Lader und Bremsbelege.

von thegray - am 19.04.2016 07:56

Re: !!ANTWORT!!! Re: Hat die Bremsbelaglänge einen Grund?

Hobby Horst hatte seinen Aufbau hier gezeigt, mit Umreifung usw,
Alte Beläge soll man notfalls in den Kochtopf werfen, dann soll das ganz leicht gehen...den Kleber natürlich dann abschleifen..
Daher auch nieten, das geht dann zukünftig ruck zuck :-)

von Sven Salbach - am 19.04.2016 07:56

Brembelag genietet !!!FOTOS!!!

An der Stelle mit dem Nocken habe ich leider ein Problem :-( Da ist es mit der Niete arg knapp
Das der Belag am Rand etwas absteht ist denke ich nicht ungewöhnlich bei Rollenware, der wird sich sich unter Druck anlegen hoffe ich....andernfalls muss er etwas knapper an der niete abgeschneiten werde,,,






von Sven Salbach - am 02.09.2016 14:44

Re: Brembelag genietet !!!FOTOS!!!

Hallo sven :xcool:
Die beläge kann man VOR DEM NIETEN in der wölbung anpassen. Andere sagen halt biegen dazu....

von weiss - am 03.09.2016 17:07

Re: Brembelag genietet !!!FOTOS!!!

und wie genau?
Ich meine, ich versuche jede unnötige Biegerei zu vermeiden, damit er nicht brüchig wird...er ist ja etwas Gummiartig und biegt sich wieder zurück..daher bin ich nicht sicher, ob das viel bringt...ich denke wenn er beim Bremsen angepresst wird und heiß wird legt sich das von alleine...

von Sven Salbach - am 04.09.2016 14:53

Re: Brembelag genietet !!!FOTOS!!!

hallo sven :xcool:

Zitat
Sven Salbach
und wie genau?
Ich meine, ich versuche jede unnötige Biegerei zu vermeiden, damit er nicht brüchig wird...er ist ja etwas Gummiartig und biegt sich wieder zurück..daher bin ich nicht sicher, ob das viel bringt...


wenn der bremsbelag so brüchig/porös wäre das er bricht dann, ja dann kannst du den eh schon in die tonne werfen.
am besten geht es vor dem ablängen. dann hat man mehr material zum halten und biegen.

Zitat
Sven Salbach
ich denke wenn er beim Bremsen angepresst wird und heiß wird legt sich das von alleine...


naja, eher werden die enden abgeschliffen
aber dann stören die auch nicht mehr...:spos: :rp:

von weiss - am 04.09.2016 18:59
Hallo Sven
8 Nieten pro Bremsbelag statt kleben? Bei den vielen Bohrungen bekommt der Threadtitel eine ganz andere Bedeutung. Ich verstehe nicht, warum Du von Deinem Lieblingsthema kleben so abgekommen bist? Ich mache mit Epoxy seit 30 Jahren positive Erfahrungen.
Warum sollte ein spezieller Kleber nicht halten?
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 08.09.2016 21:01
ne, habe da an der Stelle keine Sorge mit Epox zu arbeiten,.nur nervt es den alten Bremsbelag zu entfernen und durch neuen zu ersetzen, das geht mit Nieten sehr viel schneller einfacher und ist sauberer

von Sven Salbach - am 09.09.2016 06:28
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