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elweb
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51
Erster Beitrag:
vor 11 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 10 Monaten, 4 Wochen
Beteiligte Autoren:
Sven Salbach, Helixuwe, Andi aus Bad Essen, Peter End., wolfgang dwuzet, andreas Andreas, el El, R.M, Michael Hu, Hotzi-47, ... und 5 weitere

Totalausfall EL

Startbeitrag von Andi aus Bad Essen am 08.09.2016 21:52

Hallo Leute,

Bevor ich mich im Forum dusselig suche schnell ne Frage:
Symptom:
2001er El mit altem Curtis, Schütze, Haupt-Sicherungen, Sicherheitskreis, nach 15 Jahren noch Erstausstattung macht aus voller Fahrt nach einer Bodenwelle alle Lichter aus, nichts, aber auch gar nichts läuft mehr. Sicherungen an der Relaisplatine alle okay. Notaus check.
Was kann alles passiert sein ? Was ist wahrscheinlich ?
. Hauptsicherung
. ??

CU, Andi

Antworten:

hallo andy,
es werden bestimmt noch schlauere schreiben,
aber guck mal hauptmasse vieleicht ein kabelbruch
auch ein bruch der leiterbahnen der hauptplatine wäre möglich
du wirst um suchen mit dem multimeter wohl nicht rumkommen
glück auf
wolle

von wolfgang dwuzet - am 09.09.2016 03:51
hmm, gar nichts ???
würde doch die Wahrscheinlichkeit hoch sein das kein Strom vom Akku zu den Verbrauchern
fließt ???

Warnblinker und Standlicht geht auch nicht?

Horst

von H.Hobbie - am 09.09.2016 05:39
ja Horst! Natoknochen verbrannt und nun das zeitliche gesegnet?

von el El - am 09.09.2016 05:42
Lose Verbindung im Hochstrombereich ist es bei mir gewesen. Bodenwelle, Lichtbogen , Oxydschicht -> Hochoh.ig. Kennt man auch von Polklemmen an Starterbatterien.

von Richard - am 09.09.2016 05:52
Hauptsicherung nach bodenwelle hats im Forum schon gegeben !

von Christian s - am 09.09.2016 06:10
ich denke auch, Haupsicherung oder Kabelbruch..jedenfalls irgendwas im Bereich des Batteriekorbs.
Vorher kannst Du ja mal prüfen ob am DC/DC überhaupt noch Akkuspannung anliegt, bevor Du an die Curtisabdeckung gehst

von Sven Salbach - am 09.09.2016 06:31
Die 35A Hauptsicherung Sicherung ist durch...

von Andi aus Bad Essen - am 09.09.2016 07:01
Na schau Andi :)
..es darf ja auch mal eine billig zu lösende Panne sein.

von el El - am 09.09.2016 08:43
die Frage nach dem Grund steht natürlich im Raum..
In der Vergangenheit öfter mal die Batterien HART angeklemmt ohne den Widerstand?

von Sven Salbach - am 09.09.2016 09:33
Ich habe tatsächlich vorgestern einmal nach langer Zeit die Akkus kurz ab- und wieder angeklemmt.
Allerdings habe ich den Kontakt nur für eine Sekunde unterbrochen... da hat nix geknallt oder gefunkt.
Aber da kann natürlich dennoch etwas passiert sein, unwahrscheinlich ist es nicht.

von Andi aus Bad Essen - am 09.09.2016 09:38
Hallo,
also genau dieses Problem hatte ich schon recht oft. Das ist auf jedem Fall die 35A Sicherung.
Das liegt daran, dass die beiden M8-Gewindebolzen auf denen diese Sicherung befestigt ist zu eng aneinander liegen. Beim Einbau werden die beiden Kontaktfahnen der Sicherung etwas zueinander gestaucht. Seit ich diese vor dem Einbau etwas mit der Rundfeile bearbeite passiert"s nicht mehr so häufig.

mfG
Peter

von Peter End. - am 09.09.2016 10:20
"nicht mehr so häufig"
wie oft passiert das denn?
Ich hatte es auch 89.000 genau..0 mal bei der 35A und 1x bei der 120A Sicherung.
Wenn das nochmal passieren würde, gäbe es auch gleich konsequent eine andere Lösung, ds würde mich ja zutiefst nerven, wenn es da eine Unsicherheitsstelle gäbe...

von Sven Salbach - am 09.09.2016 10:27
Erst letzte Woche wieder! Und vorher war"s irgendwann im letztem Sommer. Also ungefähr jedes Jahr einmal, so nach 10-15t Km. Eigentlich ist das ja kein großes Problem. Da meine Steuerung mit allem "drumrum" im Kofferraum sitzt komme ich ja gut ran. Es passiert halt immer bei schneller Fahrt und dann kann man nur noch ausrollen. Nicht mal mehr der Warnblinker funktioniert.
Übrigens, da dies bei meinem El auch schon vor dem Umbau der Schützgruppe mit Sicherungen und Curtis schon passiert ist und ich damals nicht mal schnell die Sicherung tauschen konnte war dies auch ein Grund weshalb ich alles in den Kofferraum verfrachtet habe. Leider passierts halt trotzdem noch.

mfG
Peter

von Peter End. - am 09.09.2016 10:44
Was für Sicherungen verbaust Du?!?!
Sowas würde bei mir niemals in Frage kommen!

Ich nutze diese ANL die an den Enden genietet sind, so das beim Festschrauben keinerlei Beanspruchung auf den Mittelteil wirkt.
Die normalen Keramik würde ich nicht mehr verbauen aus den genannten Gründen...
Nimm entweder die genieteten oder komplett andere Sicherungen!!
Sowas würde mir den Spaß am EL sofort vermiesen!

von Sven Salbach - am 09.09.2016 11:23
Ich habe ANL nur ab 60A gefunden. Wo hast du die 35er her ?

von Andi aus Bad Essen - am 09.09.2016 12:03
[www.ebay.de]

[www.ebay.com]


usw

Conrad glaube ich auch :-)

von Sven Salbach - am 09.09.2016 12:16
Hallo

die Dinger sind nur bis 32 V zugelassen, die mit Keramik für 80V der nächste Gabelstaplerservice hat welche.

Seit ich die Teile spannungsfrei (mechanisch) einbaue ist keine mehr kaputt gegangen.

Gruß

Roman

von R.M - am 10.09.2016 00:02
apropro bis 32V zugelasse, auf manchen steht auch was von 40 etc:-)
Das sollte doch eigentlich für KFZ Stecksicherungen an der Relaispaltine auch gelten..wo 51V angelegt werden.....
Diese Frage hatte ich mir mal vor eingier Zeit gestellt :-)

von Sven Salbach - am 10.09.2016 08:52
Hallo Sven,
je ich verwende bisher nur die aus Keramik. Bisher hatte ich die genietete Version mit 35A noch nirgends gefunden. Danke für den Link. Wird bestellt
(Habe gerade den Preis gesehen !! Nee, da schraube ich lieber einmal im Jahr!)

Ja die keramischen sind bis 80V spezifiziert und die anderen halt nicht. Aber das macht mir eigentlich keine Bauschschmerzen.
Bei der Hauptsicherung für den Fahrstrom habe ich schon seit Jahren die genieteten drin und es gibt keine Probleme.
Auch beim satten Kurzschluss lösen diese brav aus (150A!)

mfG
Peter

von Peter End. - am 10.09.2016 12:13
Hi Peter
schau mal hier .
[www.yachtbatterie.de]
Philippi 35A ANL Sicherung für 6,90€ + 5€ Versand.

Gruß josef

von Josef - am 10.09.2016 15:07
ey jungensm,
wenn ich das so lese:confused::eek:
denke ich das ich vieleicht doch mal irgendwo solche "hauptsicherungen" einbauen sollte....
fahre ja seit dem neuaufbau nach dem kauf des halbwegs abgeflammten el OHNE diese sicherungen herum....
ist zwar 56tkm nix passiert, aber:rolleyes: man weiß ja net
mal sehen, wenn ich mal zeit hab, denk ich nochmal drüber nach, wie ich welche sicherungsen wo einbauen könnte
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 10.09.2016 18:20
das sind ja wieder welche ohne Niet...die ich nicht verbauen würde..
Die passen aber nicht als Ersatz der Originalen, da wird dann auch ein anderer Sicherungshalter benötigt

von Sven Salbach - am 10.09.2016 19:39
na so eine NAchträgliche Lösung wie bei den letzten ELs zum beispiel..diese Fliegende Hochstromsicherung die oben auf den Akkus lag, war gar nicht mal so verkehrt, die Bauform (Magafuse oder so ähnlich) war auch gut
[www.littelfuse.de]

von Sven Salbach - am 10.09.2016 19:42
ich nehme mal die genietete Version in meinen Shop in der CityEl Abteilung auf :-)
Denke das Problem scheint ja doch häufiger zu existeiren

von Sven Salbach - am 10.09.2016 20:13
Alles Quatsch, ein 32er Automat aus dem Baumarkt ist dafür echt ideal. Abgeschaltet ist alles aus und da ja mit Funkenlöscher ausgestattet funkt auch nichts beim Einschalten. Oder einen Neozed Halter mit Schalter und 32er Schmelzsicherung ist auch Möglich. Das hat mir ein Fachfreund mal gesagt und da dieser das so auch Kommerziell verbaut habe ich es genau so gemacht. Seit dem ist Sicherungstechnisch alles o.K. und bei längerer Standzeit lutscht einem der DC/DC die Akkus nicht mehr leer.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 11.09.2016 09:14
auf die schnelle finde ich für Neozed keine geeignete Halterung für den Mobilen Einsatz, abgesehen davon ist die Bauform nicht so der Hit..ich finde eine flache Sicherung hat schon Platzmässige Vorteile.
Stationär ist so eine Schmelzsicherung sicher auch geeignet, warum nicht, können ja bis 200V DC..aber mobil wäre das für mich keine Option..wie gesagt..bei all meinen Umbauten steht die Zuverlässigkeit an der ersten Stelle, ich verbaue nichts was es nicht verbessert oder sogar Fehleranfälliger machen könnte

von Sven Salbach - am 11.09.2016 09:41
Hallo Josef,
danke für die Info. Aber wie Jens schon schrieb....!
Ich suche die mit den Kunststoffgehäuse in der 35A-Ausführung die bezahlbar sind.
Es kann doch wohl nicht sein, dass es sowas erst ab 80A für wenige Euro"s gibt.

Also Neozed scheidet bei mir aus. Eben wegen dem Platz. Aber ein DC-Automat wäre schon gut. Mal sehen wie ich sowas am besten verbauen und anklemmen kann. Eingangsseitig muß halt schon "etwas" auf dem Querschnitt der Anschlussleitung geachtet werden. Oder eben "kurzschlussfest".

mfG
Peter

von Peter End. - am 12.09.2016 04:53
Also wenn man die komplette Sicherungs- und Schalttechnik in eine IP54 Aufputzverteilung packt ist man viele Sorgen los. Die Sicherungen und Relais sitzen sicher auf der Hutschiene und schön im Trockenen. Schmelzsicherungen gehen bis 125A. Im Ladeeingang habe ich 3 16A Automaten um so meine drei Lader einzeln schalten zu können, je nach Steckdose oder gewünschter Ladegeschwindigkeit. Dazu noch eine Aufputzdoppelsteckdose um Laptop, Handy und Akkuwerkzeuge laden zu können oder doch mal den Lötkolben ohne Kabeltrommel zu verwenden. Oder das Labornetzteil um die Zellen einzeln zu laden.
Die Halter für Schmelzicherungen mit Schalter gibt es ein und dreipolig. Sie sind in Hausverteilungen als Vorsicherungen verbaut.
Ich bin ja genau drei mal mit den originalen Sicherungen liegen geblieben und erst nach dem Umbau auf Kette, Kelly und diesen Sicherungen lief das El nahezu Problemlos. Nur die Mikroschalter waren für zwei mal ungewollten Stand verantwortlich, aber mittlerweile ist auch das Geschichte.
Muß jetzt jeden Tag 80 km zur Arbeit und kann mir also einen Ausfall nicht unbedingt leisten. Und zu leisten hat das Kleine schon so einiges auf der Strecke, V-Max bis 95 km/h und keinen Berg unter 60 km/h rauf.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 12.09.2016 05:29
naja, dennoch wird erheblich daran Gerüttelt im El..wofür diese Bauform nicht ausgelegt ist..
Zumindest bei der Schmelzsicherung halte ich nichts davon, wie sich der Automat da auf Dauer verhält..keine Ahnung...
Deine Austattung klingt aber , als ob nicht mehr viel Platz im Heck ist...das praktische am El ist ja auch das wahnsinnig viel reingeht..und diesen Vorteil würde ich mir ungern zu nichte machen.
Die Flachsicherungen sind unauffällig zu verbauen..und werden sicher verschraubt, wie im Mobilen Bereich halt üblich.
ICh habe auch noch keine Kleinserie mit solchen Automaten gesehen....denke das hat einen Grund ;-)

Da die bis 250V DC und 400AC zugelassen sind könnten ja viele Fahrzeuge damit fahren..wenn es da nicht einen Grund gäbe...
Und eine zuverlässige Schmelzsicherung ist mir da halt lieber, ein Automat ist auch irgendwie unnötigt..wie oft löst denn so eine Sicherung aus?...eigentlich nicht mehr als einmal im ganzen El leben...

von Sven Salbach - am 12.09.2016 06:17
also meine Keramiksicherung hat seit 2001 (erstausstattung) und 60.000 km gehalten. Sollte die zweite sich auch so verhalten, dürfte sie das EL wohl überleben...
ICh habe sie daher bei Schippers original bestellt. Telefonisch ging das auch ohne Mindestbestllwert von 25,-€

CU
Andi

von Andi aus Bad Essen - am 12.09.2016 06:49
das geht ja auch, wenn immer mit Widerstand angeklemmt und entsprechend verschaubt, aber die nichtgenietete Version ist halt Fehleranfälliger beim Verschauben.
Den Widerstand beim Anklemmen benötigt man ja auch so doer so beim Sicherungsautomaten, daher sehe ich beim Automaten keinen Vorteil eher nur Nachteile

von Sven Salbach - am 12.09.2016 07:24
Ach ja, das mit dem Widerstand beim Anklemmen ist Wissen von gestern. Braucht man halt nur um keine Schweißstellen beim Anklemmen zu bekommen. Aber mit den Automaten klemmt man ja Spannungsfrei an. Und was den Platz angeht so nimmt die Kiste so viel Platz weg wie eineinhalb 100AH Zellen. Da sind die drei Lader schon sperriger.
Drei korrodierte Keramiksicherungen im Vectrix waren schon schlimm genug. Das ist das Alu einfach weg gegammelt.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 12.09.2016 16:35
Was klemmt man mit dem Automaten spannungsfrei an?!?!

von Sven Salbach - am 12.09.2016 16:48
hy sven,
muß mich mal kurz reinklinken,
da ich es auch mal mit sicherungsautomaten versucht hatte,
allerdings nicht sehr lange,
weil
die doch öfters mal auslösten...:hot:
und sehr dazu verleiten, das man die "vorladung" vergisst,
ich hab einmal als ichs eilig hatte, einfach den automaten wieder eingeschaltet
:sneg:gar nicht gut:sneg:
also flog die ganze sichereiereisache wieder raus,
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 12.09.2016 19:43
Nein Sven.
Das ist ja der weit verbreitete Irrtum. Der Widerstand dient nur als Funkenlöscher beim Anklemmen.
Mit einem Automaten hat man den Funkenlöscher gleich dabei. Und wie schnell oder langsam sich Kondensatoren Laden oder Entladen ist egal. Oder schaltest du zu Hause auch erst alles ab bevor du eine Sicherung wieder einschaltest?
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 19.09.2016 13:45
Du hast Zuhause aber auch keinen Einschaltstoßstrom von 1000A !!
Der Funkenlöscher hat nichts damit zu tun, der dient dazu den Abrissfunken zu verhindern

von Sven Salbach - am 19.09.2016 13:54
Zitat
Peter End.
Hallo Josef,
danke für die Info. Aber wie Jens schon schrieb....!
Ich suche die mit den Kunst­s‍toffgehäuse in der 35A-Ausführung die bezahlbar sind.
Es kann doch wohl nicht sein, daß es sowas erst ab 80A für wenige Euro"s gibt.

Also Neozed scheidet bei mir aus. Eben wegen dem Platz. Aber ein DC-Automat wäre schon gut. Mal sehen wie ich sowas am be­s‍ten verbauen und anklemmen kann. Eingangsseitig muß halt schon "etwas" auf dem Querschnitt der Anschlußleitung geachtet werden. Oder eben "kurzschlußfest".

mfG
Peter


Habe was als Automat in Supercompakt gefunden warte auf Preise und weitere Daten.

von thegray - am 19.09.2016 14:45
Hallo
Einfach in den nächsten Baumarkt gehen, ein Sicherungsautomat 32A kostet 4-5 Euro.
Ich habe heute den Einschaltstrom für den DCDC gemessen/geschätzt: 270A für ein paar 100µs. Da leidet wahrscheinlich einiges drunter.
Siehe auch:
[67183441.foren.mysnip.de]
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 19.09.2016 20:13
Hallo zusammen,
Seit ihr denn noch bei trost ?
Ein Sicherungsautomat, der für 230V Wechselstrom gebaut ist, kann keinen ich wiederhole keinen Gleichstom sicher abschalten !
Die Kontakte und die Funkenlöschkammer sind heirfür nicht geeignet!
Es gibt spezielle Sicherungsautomaten für Gleichstrom. Wenn, dann diese benutzen (leider Teuer)
Falls ihr einen gescheiten DC Sicherungshalter für die DC Schmelzsicherungen sucht, dann schaut doch mal da:
[www.faktor.de]

mit sonnigen Grüßen

von Michael Hu - am 19.09.2016 20:47
laut Datenblatt sind die schon für Gleichspannung geeignet, nur eben nicht im mobilen Einsatz.
Der Sicherungshalter ist.....besser wäre ein Gehäuse das die Anschlüsse weiter abdeckt..leider habe ich da auch noch nichts besseres gefunden..
Der Preis ist aber induskutabel!
[www.conrad.de]

[www.segelladen.de]

[www.nauticshop24.de]

[www.carhifi-one.de]

von Sven Salbach - am 19.09.2016 20:59
Hallo

Ich habe normale AC Automaten die auch für 100V DC geeignet sind, einen 32er für den 35 A Zweig und 3*63er parallel für den Motorstrom.

Gibt einige die das offiziell können, meine sind von Hager.

Aber eine Einschaltstrombegrenzung ist doch recht einfach zusammen zu löten, hat ja eigentlich jeder größere Ringkerntrafo.

einfach ein Relais mit Widerstand und Kondensator.

Also einfach Hauptschütz + Zeitverzögerung wie beim Lithiumumbau.

Gruß

Roman

von R.M - am 19.09.2016 21:15
Ihr seid alle Normenverliebt! Vielleicht nicht zu unrecht!
Was passiert denn, wenn in einer Platine ein Kurzschluss glüht? Was ist denn bei einem direkten Kurzschluss zweier Leiter, weil die Isolation durchgescheuert ist? Der Strom steigt innerhalb ms auf den Endwert, der sich aus dem ohmschen Widerstand insgesamt ergibt. Irgendwo in diesem Anstieg oder später muss der Automat öffnen und generiert einen Funken. So what?
Allerdings hat mein Automat noch nie ausgelöst und ich würde echt nachdenklich werden, wenn er auslösen sollte.
Ich finde den Sicherungsautomaten zweckmäßig, warum sollte ein für 230V AC zugelassenes Modell nicht für 50V DC ausreichen?
Von daher sehe ich die Diskussion gelassen. Der Witz ist, herkömmliche, billig verfügbare Ware statt Spezialquark zu verwenden, der auch nicht mehr leistet, aber 10 mal so viel kostet.
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 19.09.2016 22:19
"Allerdings hat mein Automat noch nie ausgelöst und ich würde echt nachdenklich werden, wenn er auslösen sollte."

und genau das ist der Grund weshalb ein Automat hier auch völlig fehl am Platz ist....im Normalfall sollte diese Sicherung niemals im ganzen El Leben auslösen, deshalb VERSCHRAUBT man eine sehr Träge Streifensicherung und die höchstmögliche Zuverlässigkeit zu erlangen.

von Sven Salbach - am 20.09.2016 07:37
Zitat
Sven Salbach
"Allerdings hat mein Automat noch nie ausgelöst und ich würde echt nachdenklich werden, wenn er auslösen sollte."

und genau das ist der Grund weshalb ein Automat hier auch völlig fehl am Platz ist....im Normalfall sollte diese Sicherung niemals im ganzen El Leben auslösen, deshalb VERSCHRAUBT man eine sehr Träge Streifensicherung und die höchstmögliche Zuverlässigkeit zu erlangen.


Na ja, beim Bergauffahren zu meinem Haus (800m, 13%) ist die Orginal-Schmelzsicherung mal ausgefallen oder abgefallen. Wegkorrodiert, und es hat dann auch etwas gefunkt. Genauer (gefunden in meinem Post von 29.6.2002): "Anläßlich der Fahren mit Sonne 2001 war die 5A Sicherung für die Stromversorgung der Anzeigen ausgefallen. Was ich damals nicht wußte: hier wird auch die Elektronik der Strombegrenzung mit versorgt. Als ich dann nach Hause fuhr - 13 % Steigung nach Reifenberg hoch - ging der Batteriestrom auf einige 100 A hoch (wohl so 300 A oder so). Das Messgerät zeigte es nur blitzartig und ganz kurz an, dann war die Hauptsicherung ausgefallen. "

Seit der Zeit ist in meinem EL (und ich habe das vor vielen Jahren schon mit Bildern gepostet) ein ETA Sicherungsautomat direkt oben auf dem Akku verbaut. Spezifiziert für 125A Auslösestrom und bis zu 80 V DC. ETA aus Zirndorf baut viel Gleichstromschalter und Sicherungen, auch andere Bauformen und mehrpolig und speziell als Batteriehauptschalter. Nicht billig, aber eine Anschaffung fürs Leben. Und supereinfach abschaltbar für die Winterpause. Wiedereinschalten natürlich mit 100 Ohm Widerstand vorher zum Vorladen der Kondensatoren. Einfach und funktioniert als Provisorium seit Jahren. Ich wollte es immer mal eleganter machen, bin dazu aber nie gekommen. Wo es doch funktioniert...
Hat damals etwas über 50 Euro gekostet, einer ist noch übrig und liegt hier vor mir...

Und in meinem Beitrag vom 28.8.2008 habe ich dann ein Bild von diesem ETA Schalter in meinem CityEl wiedergefunden. Ist noch immer genauso drin.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 20.09.2016 15:11
Also macht was ihr wollt. Ein stinknormaler Automat aus dem Baumarkt ist vollkommen ausreichend. Und wer schon mal nur eine billige Glühlampe oder gar neuerdings eine LED eingeschaltet hat der kennt die Einschaltströme. Mein Vectrix hat 150 Volt DC und sicherer wie mit einem Automaten kann ich die nicht auf den Roller zuschalten. Und genau von dieser Firma die Lader und weiteres für den Roller entwickelt hat bekam ich den Tip mit den Automaten. Nie wieder Probleme mit den Sicherungen und wenn es zu längeren Stillstanzzeiten kommt ein Problemloses abschalten.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 22.09.2016 07:56
keine Ahnung, wie es beim 150V Vectrix ist, aber bei einem 51V City El ist der Einschaltstrom durch die Elkos auf dem DC aber erst recht vom Curtis/KElly erheblich!!!

Beim Vectrix ist es vielleicht weniger, alleine bedingt durch die höhere Spannung werden nicht ganz so extreme Kapazitäten an Elkos verbaut sein

von Sven Salbach - am 22.09.2016 10:14
Elkos? Wofür? Beim Vectrix?
Wer dessen Technik kennt weiß das es dort so etwas nicht mehr braucht.
Und es geht wirklich nur um die Schweißpunkte beim wiederanklemmen, den Elkos ist es egal wie schnell sie geladen werden. Und eben diese gibt es halt nicht wenn ich mit einem Automaten den Kreis schließe. Aber das alles hatte ich ja schon geschrieben.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 22.09.2016 13:45
ja, den Elkos ist es auch egal, aber die Dabei entstehenden Spannungsspitzen sind das Prolem für andere Komponenten, dem Controller und DC/DC wird es nichts ausmachen das stimmt...
Aber den Akkus tust Du damit nichts gutes.

von Sven Salbach - am 22.09.2016 14:58
Welchen Schaden nehmen denn die Akkus?
Ich wüsste jetzt nur einen.
Die Schweißstellen auf den Anschlüssen wenn man gar keine Ankemmhilfe verwendet.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 23.09.2016 14:49
Hotspots an den Seperatoren.
Bei Bleiakkuss sprengst Du richtig Stücke aus den Platten was bei NICD passiert weiß ich nicht

von Sven Salbach - am 23.09.2016 15:08
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