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elweb
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18
Erster Beitrag:
vor 11 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 8 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
wolfram_f4, Sven Salbach, Christian s, Andi aus Bad Essen, Richard, Norbert Kern, laase, cityel93, el El

2. Curtis in einem Jahr ...

Startbeitrag von wolfram_f4 am 15.09.2016 22:00

... defekt???
Dazu 3x HF-Lader, Tachosensor, auslaufender Bashan, Bremstrommel-Riefen durch neue Beläge + 2x GK-BMS (hier grösstenteils selbstverschuldet).

Vorgeschichte: Wg. Messgeräte-Kalibrierung war die Kapa-Anzeige (TF01N) offenbar noch etwas daneben, und am Hausberg ging mir der Saft aus. Soweit wie eben möglich (NiCads) bergauf gekrochen, Rest geschoben, dann ein letztes Bergabstück rollen lassen, in der Hoffnung, dass dann wieder/noch Saft für die 10 mtr. Einfahrt da sind. Spannung war wieder da, aber EL fuhr nicht.
Akkus geladen, und immer noch dasselbe Problem. :(
Ich habe mich noch nicht weiter gekümmert (nur mal kurz nach der Strombegrenzerplatine geschaut, weil ich da ja die Tage rumgefummelt hatte).
Ansonsten hätte ich mich dem EL heute Abend nur noch mit dem Vorschlaghammer genähert :angry:
... was langfristig sicher eine Menge Geld (von Zeit und Nerven ganz zu schweigen) sparen würde. *würg*

Trotzdem will ich mal kurz nachfragen:
Die Schütze, wie auch sämtliche Verbraucher arbeiten offenbar einwandfrei (das Schützklackern klingt jedenfalls original wie immer, Vorwärts+Rückwärts dasselbe), aber die Schütze sind auch die einzige Reaktion auf das Gaspoti.

Dass die Hauptsicherung beim Leerfahren geflogen ist, ist wohl unwahrscheinlich, zumal ich einen DCDC-Sicherungsautomaten als Hauptschalter (statt Natoknochen) am Akku+ habe, der mir auch neulich bei fehlender Strombegrenzung, 2x geflogen ist, bevor die träge Hauptsicherung überhaupt reagieren konnte.

Auch dürften, wenn die Hauptsicherung durch wäre, ja die Schütze nicht schalten, oder?
Der Curtis ist übrigens, wie gesagt, ein neuer, der die Schütze nicht schaltet (3 Flachstecker statt Steckerleiste).

Auch der Schlüsselkreis muss ja eigentl. i.O. sein. Sonst würden die Schütze ja ebenfalls nicht schalten.

Was war das jetzt wieder??? :eek:
Ich werde da wohl kaum etwas kaputt geschoben haben, oder?
Entsteht durch das Leerfahren ggf. iwo eine Überlastung (ausser bei den Akkus, die sind aber o.k.)?

Wat nu?
Nerven durch.
Viell. erstmal übergangsweise einen Ferrari kaufen, bis man wieder genug Geld und Nerven gespart hat, um sich das EL wieder leisten zu können? :confused::confused::confused:

Antworten:

war es denn ein neuer oder gebrauchter Curtis?
Wie alt ider der "neue" und wieviel km?
Na an den Curtis wirst Du ja so oder so müssen, also sollte die Sicherung prüfen in einem Abschaf erledigt sein.
Es könnte ja auch der Verbindungsstecker stein, worpber das Gaspodi etc läuft...der der hinten beim Curtis draufliegt...
Wie lange hat der "neue" curtis bei dir gehalten?

von Sven Salbach - am 16.09.2016 06:38
Hallo Sven,

den Curtis hatte ich letzten Sommer gebraucht gekauft. Der Verkäufer war in seinen Angaben ungenau, aber auch die neuwertige Optik könnte vermuten lassen, dass er ggf. nie im Einsatz war. War jedenfalls ein neues Modell.
Er war ja dann direkt auf der ersten Fahrt "hochgegangen" ... und zwar nicht die Endstufe, sondern (Wotan hatte sich ihn ja vorgenommen) wegen eines Bestückungsfehlers (Spannungsbogen zw. Bauteilen).
Im letzten Jahr bin ich mangels Bordcomputer nur seehr wenig (nur Kurzstrecken) gefahren ... viell. (aus dem Bauch!!!) 3.000 km ... vermutl. sogar noch einiges weniger.

Zitat

Es könnte ja auch der Verbindungsstecker stein, worpber das Gaspodi etc läuft...der der hinten beim Curtis draufliegt...


Du meinst ein Kontaktproblem in dem 10-poligen Verbindungsstecker (J5) unter der Schützabdeckung?
Soviel Glück habe ich (beim EL) selten.
Der gesamte Secker kann es ja nicht sein, da die Schütze ja, wie gesagt, schalten.

Mein Bauch sagt mir iwie, dass es was mit der Hitze der letzten Tage zu tun hat.
Auch die 3 HF-Lader hat es mir immer bei Hitze zerlegt (nein ... keine Überlast ... der letzte lief zu dem Zeitpunkt auf nur 10 A)
Ich schätze, ab 25° sollte man das EL besser nicht anrühren. :sneg:

Warum aber ausgerechnet bei leeren Akkus eine Überlastung entstehen sollte, ist mir schleierhaft :confused::confused::confused:

Naja ... dann werde ich diese blöde Schrottkiste wohl zum hundertausendsten Mal in den letzten Monaten auseinanderbauen müssen ... ich habe es sooo satt ... :angry:
Den Begriff "Fahrzeug" werde ich als ehrlicher Mensch im Zusammenhang mit dem EL aber künftig meiden. :rolleyes:

von wolfram_f4 - am 16.09.2016 09:56
Also: Aufgebockt, Fahrersitz raus, Motorraum offen, und nach wenigen Minuten war der Schuldige optisch identifiziert.
Eigentlich ein mal wieder urtypisches City-EL-Problem :sneg:
... trotzdem werdet Ihr da vermutl. so leicht nicht drauf kommen.
Mögt Ihr mal raten?
Jeder kann 5 Punkte nennen, warum das EL nicht fährt, obwohl die Schütze anziehen.

Soviel: Der Curtis ist ist es nicht ... juuuhuuuuuuuuuuuuuuuuuu :hot::hot::hot::hot::hot:
Ich muss also doch nicht auf Ferrari umsteigen, und darf noch eine Weile weiter Ciyt-EL fahren :cheers::cheers::cheers:

Preis wäre übrigens eine selbgebastelte City-EL-Königs-Krone, die ich aber ob ihres Wertes (Unikat) nat. leider nicht versenden kann. :rolleyes:

von wolfram_f4 - am 16.09.2016 20:20
ich gebe
- 1 Punkt auf die strombegrenzerplatine
- 1 Punkt auf die Potiverkabelung
- 1 Punkt auf den Sicherheitskreis (Schlüsselkreis) HINTER den Schützen inkl. Steckkontakt am Curtis
- 1 Punkt auf Motorverkabelung
- und noch einen Punkt auf die Potiverkabelung inkl Steckkontakte am Curtis

Und wünsche Dir viel Erflog bei Deiner Reparatur!

von laase - am 16.09.2016 21:07
Ich würde ja auf einen mechanischen bruch des gaspoti drahtes tippen.Dieses war bei mir mal der fall:xcool:

von cityel93 - am 17.09.2016 09:53
Zitat

Ich würde ja auf einen mechanischen bruch des gaspoti drahtes tippen.


Ich hätte ja nicht gedacht, dass Ihr da so schnell drauf kommt :eek: :cheers:
... und natürlich im ersten Knick, wo die Hauptlast entsteht.

"Weisst Du keinen Rat, nimm Draht" ... hatten die EL-Entwickler sich da vermutl. auch gedacht?!

Hätte ich mich nicht eh mit der Akku-Kap. verkalkuliert gehabt, und diesen üblen Berg nur wegen so eines kleinen Stück Draht hoch schieben müssen, hätte ich mich da wieder schwarz geärgert.
So bin ich eigentlich froh, dass es nichts Schlimmeres ist, und mit ein paar Handgriffen und für kleines Geld (obwohl ich über die Preisentwicklung bei Draht doch etwas erstaunt bin) zu erledigen ist.

Was ist das eigentl. für ein Stahl?
Mein schnell zurecht gebogenes Provisorium aus weichem FWW-Stahl wird sich wohl vermutl. schnell längen, und 15 EUR (die blöden Versandkosten ... brauche sonst leider grad nix von Schippers) ist mir dann doch völlig unverhältnismässig für 10 cm Draht.

von wolfram_f4 - am 17.09.2016 13:01
Also ich mir einen au Federstahl gebogen..
Man sieht bei den orignalen regelrecht die Sollbruhstellen..die sind miserabel gebogen mit einem Scharfkantigen Gegenstanf..und sort bricht es wenn man bei der Montage unvorsichtig ist oder aber die Schraube die das Gasbedal begrent falsch eingestellt ist, dann wird der Draht immer minimal gebogen., bis...

von Sven Salbach - am 17.09.2016 14:33
Hallo Sven,

ja, wenn man statt scharfer Knicke Rundungen biegen würde, sollte sich das Bruchrisiko vermutl. deutlich reduzieren.
Also doch besser selber machen, wenn man solche überflüssigen Pannen vermeiden will.
Aber wo bekommt man als Privatmann Federstahldraht??? :eek:
... beim Aldi ist der jedenfalls ständig ausverkauft :joke:

von wolfram_f4 - am 18.09.2016 08:23
Conrad z.B. aber wunder dich nicht...der istextrem schwer zu biegen..hat mir damals eine Knipex Zange kaputt gemacht...
MfG/Best regards
Sven Salbach

von Sven Salbach - am 18.09.2016 08:29
Ich hab WIG Schweißdraht genommen gibt's beim Schlosser Metallbauer Apperatebauer

von Norbert Kern - am 18.09.2016 08:31
Ich hab Federdraht für Zahnspanngen. Der ist zwar dünner, aber um Welten härter und federnder, den reißt Du nicht ab, man kann ihn ja kaum abzwicken. Kannst Du gerne haben.

von el El - am 18.09.2016 08:32
Bekommst Du in jedem Modellbau Geschäft oder der entsprechenden Abteilung großer Spielwarenhäuser als Meterstangen zu ungefähr 1€. Geht bei 0,5mm los und rauf bis 4 oder 5 mm. Ist für die Ruderanlenkung bei Flugzeugen. Kann man kalt aber nur einmal biegen und härtet nach dem erwärmen auch bei Luftabkühlung sofort wieder auf.

von Richard - am 18.09.2016 09:31
Hallo zusammen,

das klingt ja wirklich so, als wäre ich längst nicht der erste, bei dem dieser Draht gebrochen ist.

Vielen Dank für die vielen Tips!!!!! :cheers:

von wolfram_f4 - am 21.09.2016 09:26

Gaspedal feder zu Poti gebrochen

damit zumindest irgendwo für suchende steht daß nicht immer der arge Curtis schuld ist.

Halte die Daumen daß er noch länger hält

von Christian s - am 21.09.2016 16:39

Re: Gaspedal feder zu Poti gebrochen

Hallo,

im Nachhinein ist eine Diagnose natürlich schwierig.
Allerdings denke ich, nachdem ich mir das alles nun mal genauer angeschaut habe, dass der Bruch durch einen falsch eingestellten Strompedal-Anschlag verursacht wurde.
Hinter dem Pedal befindet sich eine M8-Schraube (hatte ich mich ja noch nie drum gekümmert) mit Kontermutter, die komplett eingedreht war, wodurch die Feder bei "Vollgas" vermutl. sinnloserweise ständig auf Zug überlastet wurde.
Ggf. sollte man auch sowas hin und wieder checken, wenn man nicht so gerne schiebt. :rolleyes:

von wolfram_f4 - am 01.12.2016 10:17

Re: Gaspedal feder zu Poti gebrochen

meiner hält schon seit 51.000 km ... ist aber der 24-36V Curtis

von Andi aus Bad Essen - am 01.12.2016 11:10

Re: Gaspedal feder zu Poti gebrochen

meine hätte...sicher auch noch gehalten, habe sie aber nur zur Sicherheit ausgetauscht, da das Problem ein bekanntest ist...also mein Tipp...wechseln und zwar besser heute als morgen :-)
Außer Du fährst nur Landstr. evtl hält es dann noch, aber ist es das Risiko wert?
Einfach ein neues biegen und die nächsten 50.000 sicher ans Ziel ankommen :-)

von Sven Salbach - am 01.12.2016 11:13
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