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Schütze vom El ziehen an, es fährt nicht

Startbeitrag von HannesJay am 31.03.2017 20:11

Hallo, ich habe schon mit Lars geschrieben, er meint es lohnt sich mein Problem allen zugänglich zu machen.

Ich bin ein Neuling mit dem El, aber es ist mein Wunsch, bereitet mir aber derzeit Sorgen.
Es sind 3 neue Bleiakkus verbaut und es steht derzeit bei einer Werkstatt, der Stoßdämpfer wegen. Wir haben es dahin transportiert, nur leider funktioniert es seitdem nicht mehr.

Es folgt der Text, den Lars mir auf meine Nachricht geschrieben hatte, auf den ich wiederum unterstrichen reagiere.

"Was war denn mit den Dämpfern? Meine sind 27 Jahre alt, total verrostet, aber immer noch ok. Die Stange läßt sich bis zum Schluß saugend herausziehen und auch schnell wieder reindrücken. Halt so, wie es ein Dämpfer machen soll. Oder meinst Du das Federbein vorn? Das war bei mir wirklich mal hinüber. EInfach trocken weil Kolbenstange angefressen und über Zeit alles Öl raus war. Dann neues Federbein von einem Moped eingebaut."
Ich muss leider auf meinem Arbeitsweg auch Straßen befahren, die nicht neu sind, mit Bandscheibenvorfall hab ich besondere Bedürfnisse...

"Ich vermute mal, Du hast 2x2 Schütze zur Richtungsumkehr? Jedenfalls ist das bei mir so."
Ja, die sind bei mir auch eingesetzt.
"Ich kann schlecht einschätzen, ob davon eine Schützspule durchgebrannt ist. Würde ich an Deiner Stelle einfach mal durchmessen: Spulenkontakte (Stecker) abziehen und Widerstand messen. Sollte irgendwas um 300-400 Ohm herum sein. Ganz sicher gehst Du, wenn Du am Curtis das M- Motorkabel abschraubst und dann Deinen Durchgangsprüfer an die Relaiskontakte dranklemmst. Wenn geschaltet (und in die richtige Richtung) muß es piepen. So mal alle vier Relais (bzw. Schütze) durchprüfen. Bei einem neueren Doppelschütz halt sinngemäß gleich die gesamte Strecke."
Die Schütze schalten beide wie und wann sie sollen, mindestens einer hat auch Durchgang, wenn angezogen.

"Spannung von M- am Curtis gegen +Batterie messen. Wenn Poti voll durchgetreten muß da im Prinzip volle Batteriespannung anliegen. Wenn es das tut, ist entweder der Motor, die Verkabelung oder die Schütze defekt.
Wenn die Spannung dagegen bei getretenem Poti NICHT kommt, dann liegt es am Curtis oder dessen Freigabe.
Was für ein Curtis ist es denn, einer mit einer Steckerleiste mit fünf oder sechs Kontaktstiften dran? Das wäre dann einer, den ich auch hatte (mit integrierter Sicherheitsschaltung/Schützfreigabe). Das Minus zu den Schützen wird dann vom Curtis geschaltet. Wenn irgendwas nicht stimmt (Spannungen, Richtungssignal usw), verweigert er die Freigabe und die Schütze können nicht anziehen.
Wenn neben den dicken Terminals nur drei 6,3mm Flachstecker rauskommen, ist es ein neuerer Curtis OHNE integrierte Schützfreigabe. Das ist fehlersuchtechnisch der einfachere Fall, da der Curtis nicht mehr ins Schalten der Schütze eingreift. Wenn Du also diesen Curtis hast, muß bei Spannung am "KSI" (Key Switch Input, der "EInschalter" für den Curtis) und gedrücktem Poti die volle Batteriespannung zwischen M- und B+ messbar sein. Wenn da Spannung kommt, kannst Du auch ruhig mal mit drei Halogenlampen in Reihe nochmal testen, ob die beim Gasgeben auflleuchten (die natürlich auch von M- gegen B+). Dann bist DU ganz sicher, daß es nicht am Curtis, sondern am Motor, Schütz oder deren Verkab liegt."
Ich habe den alten Curtis, der liegt nun bei mir hier zu Hause.
Mit zwei Starterbatterien kann ich 24 V liefern, mal schauen, wann ich zu Tests komme.


"Ist es möglich, dass eine Sicherung defekt ist?
Ja, Hauptsicherung rechts hinten hinten auf der Curtistafel. Ziemlich verbaut. Evtl. auch eine bestimmte andere der vielen Sicherungen im Angelrahmen vorn rechts. Nämlich die, von der aus der "Sicherheitskreis" losgeht."
Beide fetten Sicherungen an der Curtistafel sind ok.

Meß auch mal, ob am Curtis am "KSI" (einer der sechs Kontakte - der oberste, etwas abgesetzte - am alten Curt bzw einer der drei Kontakte beim Neuen) beim Gasmikroschalten Batteriespannung zugeschaltet wird. Das muß sein, sonst weiß der Curtis ja nicht, daß es jetzt gleich losgehen soll. Durch diese Spannung wird er freigegeben. Das ist das Ende des sog "Sicherheitskreises" von Plus über zig Schalter (u.a. auch Notaus) bis eben zum Eingang des Curtis. Hier sind bei mir die häufigsten Fehler gewesen! Nachdem ich alle Schalter erneuert bzw. gebrückt hatte (ja, LÖTEN!), mußte ich ganz zum Schluß auch noch den Notausschalter brücken ..."

"Das Gaspedalpoti hängt, schaltungstechnisch gesehen, zwischen einem Widerstand 2,67k , der von einem Curtis-internen Plus kommt ("Hi", welche Spannung weiß ich gerade nicht, könnten ca. 14V sein) und einem im Curtis fest verbauten Widerstand gegen Masse ("Lo"). Der Curtis-interne Widerstand gegen Masse muß 976 Ohm betragen. An "Hi" muß beim zunehmenden Gasgeben eine ebenso steigende Spannung meßbar sein. Wie hoch die im Endeffekt ist, habe ich noch nie gemessen. Wenn die interne Spannung (s.o.) wirklich 14V ist, müßten über dem Spannungsteiler '14V_2,67k_Anschluß "Hi"_5kPoti_Anschluß "Lo"_976Ohm_Masse' an "Hi" etwa 9V liegen, da das Poti dann maximalen Wiederstand hat und "Hi" am wenigsten vom Poti abgesenkt wird. Ungetreten hat das Poti dagegen etwa 0 Ohm und am Anschluß "Hi" dürfte nur noch ein Spannung von ca. 3,7V anliegen. Ebenso am Anschluß "Lo". Alles jeweils gegen Masse, also B- gemessen."

"Welche Spannung liegt an ihm an und von wo wird diese gespeist? Ist dort ein Defekt möglich?"
"S.o. Den Widerstand 2,67k von "Hi" zum internen vermutlich +14V Niveau wirst Du kaum vernünftig messen können. Evtl. bei abgezogenem Poti Widerstand von "Hi" gegen Masse messen. Sollten nicht viel weniger als 2k sein, aber auch nicht viel mehr als ca. 20k. "Lo" gegen Masse mußt Du mit 976 Ohm messen können. Ist nach vielen Aussagen auch bei allen Curtisanen gleich. Aber mir ist nicht bekannt, daß diese Widerstände schon jemals kaputt gegangen wären."
Das Poti bringt zw. 0 und 5 kOhm und es liegen die 14 V an, die 976 Ohm konnte ich messen, ebenso um die 4 kOhm am Hi-Kontakt des Gaspotis gegen Masse.

"Eher noch das Gaspoti selbst. Hier kannst Du mal einen Test machen: schleife zwischen abgezogenem unterem Potiende und dem "Lo" Anschluß mal ein Strommessgerät im 200mA Meßbereich ein: beim Gasgeben sollte ein kontinuierlich FALLENDER Strom im einstelligen mA-Bereich nachweisbar sein! Wenn hier zwischendurch Werte "aus der Reihe" springen, dann hat das Gaspoti einen Defekt! Messung nochmal mit 1k-Widerstand an 9V Batt o.ä. gegenchecken um sicherzugehen, daß nicht die Sicherung im Meßgerät kaputt ist!"
Das Messgerät ist in Ordnung, ich konnte aber keinerlei fließende Ströme messen (!)
Deswegen habe ich den Curtis ausgebaut.


Wenn nun jemand von euch diesen Fall schon kennt und mindestens eine Lösung kennt: genial: brauch ich =) Dann fahr ich so bald wie möglich wieder hin, leider hat die Werkstatt den Schlüssel vom "Zünd"Schloss, sodass ich kaum jetzt am WE testen kann.
Wie beschrieben, liegt der Curtis nun hier bei mir, wie ich mein Glück kenne, ist darin etwas nicht in Ordnung.

So viel erstmal zu meinem Fall, wenn ich etwas vergessen habe, fragt bitte einfach nach.
Vielen Dank, schönen Abend weiterhin und ein angenehmes Wochenende.

Hannes

Antworten:

Ich habe eben gemessen:
Zwischen Poti-Hi und B- sind es: U(bat)= 24,4 V wenn Curtis aus;
14,7 V wenn Curtis an
17,6 V wenn zusätzlich 5,5 kOhm zwischen Poti-Hi und Poti-Lo

Egal in welchem Zustand der Curtis: ich messe immer 2,2 V zwischen B+ und M-

von HannesJay - am 31.03.2017 21:44
Hi Hannes,
"mindestens einer hat auch Durchgang, wenn angezogen": von den vier Schützen müssen aber immer jeweils ZWEI Durchgang haben, sonst kann kein Strom durch den Motor fließen. Lade Dir mal den zu Deiner Seriennummer passenden Schaltplan aus dem Wiki runter, dann siehst Du es.

Kommt 36V Spannung am abgesetzten Pin der Steckerleiste an, wenn Du aufs Gas drückst? Wenn nein, dann erstmal im Sicherheitskreis weitersuchen!

"Das Messgerät ist in Ordnung, ich konnte aber keinerlei fließende Ströme messen": Da ist dann aber ein Fehler drin. Wenn Du aussagst, Daß Du bei komplett abgeklemmtem Poti eine Leerlaufspannung von ca. 14V am für das Poti vorgesehen Pin "Hi" messen kannst, dann MUSS bei wieder angeklemmten Poti zwischen dem "unterem Potiende" und dem Pin "Lo" am Curtis ein Strom im einstelligen mA-Bereich fließen. Dieser muß sich zwar verringern, je mehr Du aufs Gas drückst, aber Strom fließt trotzdem noch. Jedenfalls solange der Curtis dauerhaft seine Freigabespannung am "KSI Input" = abgesetzter Pin an der Steckerleiste, bekommt. Wenn nun aber gar kein Strom "unten" aus dem Poti heraus nach Lo fließt, hast Du entweder was nicht richtig geschaltet, Dein Poti hat doch keinen Durchgang, oder einer der beschriebenen internen Widerstände an den Anschlüssen "Hi" oder "Lo" ist kaputt. Da Du Letztere aber im Wert schon bestätigt hast, würde ich eher auf eine der beiden ersten Möglichkeiten tippen.

"Zwischen Poti-Hi und B- sind es: U(bat)= 24,4 V wenn Curtis aus": Das widerspricht sich aber mit Deiner ersten AUssage. Weiter oben hast Du von gemessenen 14V gesprochen! Am "Hi" Pin gegen B- dürfen keine so hohen Spannungen auftreten. Da ist iregndwas faul in Deinem Setup! Wirklich gegen B- gemessen? Außerdem: wenn Curtis "aus", d.h. bekommt keine Spannung am KSI, dann darf am Hi-Pin überhaupt gar keine Spannung auftauchen! Die interne Spannungsversorgung des Curtis (und auch die Spannung am Poti) erfolgt (herabgesetzt) immer nur aus der Spannung, die am KSI anliegt!

"Zwischen Poti-Hi und B- sind es: ... 14,7 V wenn Curtis an": das ist in Ordnung, wenn kein Poti angeklemmt ist. Wenn Poti dran, müßte sie im nicht durchgetretenen Zustand (Poti 0k) ca. 3,7V betragen. Im durchgetretenen Zustand (Poti 5k) etwa 9V. Jeweils von Hi an B-. Dafür am besten das Voltmeter über dünne am Stecker "mit untergesteckte" Litze permanent zum Messen an Hi angeschlossen lassen.

"17,6 V wenn zusätzlich 5,5 kOhm zwischen Poti-Hi und Poti-Lo": das kann nun aber ganz und garnicht sein! Wenn Du zusätzlich zum Poti noch einen parallelen Widerstand zwischen Hi und Lo einschleifst, muß die Spannung sinken und nicht ansteigen. Wie oben schon gesagt, dürften an Hi nie mehr als etwa 15V liegen. Hast Du das Poti vll versehentlich zwischen KSI und Hi geschaltet? Prüf mal Deine Fahrzeugverkabelung bzw. Deine Testverkabelung; ich glaube, Du hast hier mächtig was durcheinandergebracht!

"Egal in welchem Zustand der Curtis: ich messe immer 2,2 V zwischen B+ und M-": der Curtis hat einige Fehlerüberwachungen drin. Der alte mit der vielpoligen Steckerleiste noch mehr. Wenn irgendwas nicht stimmt (zB zu hohe oder zu niedrige Spannung am Poti Hi Pin, zu niedrige Spannung am KSI, kein Fahrtrichtungssignal, kein Schützstrom erkennbar usw usf), dann kommt aus ihm kein Strom raus zum Motor. Bzw. Du kannst keine nennenswerte Spannung messen.
Mein Fazit: bei Dir sind noch Verschaltungsfehler drin!

Viele Grüße, Lars

von laase - am 01.04.2017 22:22
Hallo Lars, es freut mich, dass du dich meiner weiterhin annimmst.

Wie beschrieben, liegt der Curtis bei mir auf dem Tisch.
https://app.box.com/s/yvwpgxs5rnwh34co2ku46hwbhzng9uh3

Das mit dem Strom vom Poti-Hi zu Poti-Lo kann wirklich nicht stimmen. Ich messe 6 V zwischen beiden Anschlüssen über dem 5,5 kOhm und etwa 5 V über einem 4 kOhm.
Der Steuerstrom fließt also, der Sicherheitskreis im El ist auch einwandfrei gewesen, bzw. die Öffner ausgiebig genug gebrückt, sonst würden die Schütze nicht schalten können?

Ich hatte wohl während des nächtlichen Messens gegen B+ gemessen: wenn Curtis aus, dann natürlich keine Spannung zwischen B- und Hi.
Dafür messe ich da nun 10 V, wenn Curtis an und keiner Verbindung zw. Hi und Lo.
Egal ob U(bat) = 24 V oder 36 V.

Vielen Dank und einen schönen Sonntag weiterhin.
Hannes
2,7 V gegen B- bei R=0 bzw 7 V bei R=5,5 kOhm zw. Hi und Lo.
Ist das noch in Ordnung?

Ich versuche nun noch herauszufinden, welche Pins der Steckerleiste ich noch wie beschalten muss, damit ich vlt. doch noch U-(bat) am M- messen kann.

von HannesJay - am 02.04.2017 11:32
Hi, der Bereich 2,7V - 7V hört sich bißchen groß an aber plausibel.
Daran wirds nicht liegen, daß müßte gehen.
Gruß K.-F.

von Karlfred - am 02.04.2017 17:59
Hi, im elwiki ist unter cityel, cityel_reparaturen, curtis eine gute
Beschreibung. Unter den Bildern hierin ist auch ein einfaches
Schaltbild eines Testaufbaus für den Curtis. Auf diese Weise läßt er sich
zuverlässig testen. Er braucht aber mindestens ca. 29V, das ist seine
Funktionsuntergrenze, darunter schaltet er sich ab. (Der "36V Curtis")
Gruß K.-F.

von Karlfred - am 02.04.2017 18:13
Ich habe schon Versuche mit 3 Akkus in Reihe gemacht. Die Spannungen an den Poti-Pins sind die gleichen.

Der 1204X-4201 sollte auch von 24 V an funktionieren, steht ja auch drauf (24 ... 36V). Oder ist der lediglich auch für 2 Akkus programmierbar?

Ich habe zwischen Pin 2 und Pin 5 (Schützein- und -ausgang) auch schon 1,5 kOhm eingesetzt, um die Schützspulen zu simulieren, es tat sich dennoch nichts zwischen B+ und M-
Mein nächstes Vorhaben ist der Test mit den Schützen, die muss ich aber erstmal holen.

Bei der Bucht fand ich den 1204M-5203, den ich als potenziellen Ersatz einsetzen würde. Gibt es bessere Alternativen? Dass die entweder auf 36 V oder 48 V eingestellt sind, nervt mich auch ziemlich, das ist mir nicht flexibel genug - egal anderes Thema.

Falls noch jemand eine Idee kann, wie ich an meinem 4201er die volle Ankerspannung heraus bekomme, nur zu, ich möchte nicht unversucht lassen.
Ich melde mich sonst wieder, wenn mit den angeschlossenen Schützen probiert habe.

Schönen Abend noch.
Hannes

von HannesJay - am 02.04.2017 19:32
Hi Hannes,
Bild ist gut. Jetzt bin ich mir sicher, daß Du wirklich vom alten Curtis sprichst.
Weiß jetzt aber auch, daß sich ein Teil Deiner Aussagen auf den eingebauten Zustand und ein anderer Teil auf einen "Tischaufbau" bezieht ...

Nur am Rande: Dein eines Multimeter zeigt ein Batteriesymbol. Wenn die 9V-Batt runter ist, neigt so ein Gerät grundsätzlich zum "Übertreiben". Die tatsächliche Spannung könnte also wesentlich unter den gemessenen 24V liegen! (Evtl. Unterspannung für Curtis!)

Zum Test-Setup: ja, Du wirst wohl wirklich Schütze bzw. schützähnliche Widerstände brauchen. Ich weiß nicht genau, wo da die Grenze ist, aber 16mA (24V/1500Ohm) könnten wirklich zu wenig "Schützstrom" sein und der Curtis stellt sich stur. Weiß das aber auch nicht genau, diese ganze Mimik habe ich bei meinem alten rausgekickt. ;-)

2,7V für R=0 und 7V für R=5,5k, gemessen zw. Hi und Lo erscheint mir auch in Ordnung. Deine Potieingänge können wir somit abhaken. Aussage übers Pot an sich ist das aber noch nicht.

Die von Karlfred erwähnte Testschaltung im Wiki ist gut, bau die mal auf. Schließe zusätzlich aber auch die Schütze wie im Schaltplan für Deine Seriennummer an, also mit dem gemeinsamen Minus an den Pin "V/R Schützausgang".
Anstatt umständlich die Schütze auszubauen, besorg Dir lieber mal ein paar ordentliche Testwiderstände! Bin zu faul zum RUnterlaufen und Nachmessen, aber so ein Schütz will bestimmt nicht viel weniger als etwa 5W "sehen", damit es gut durchschaltet. Bei 36V wären das um die 260 Ohm bzw. 140mA. Also Widerstände 270 Ohm 5W besorgen und Du liegst auf der sicheren Seite, was den Schwellwert der Überwachung angeht! Du kannst auch gleich zwei mehr davon besorgen, dann sparst Du Dir die drei Glühlampen. Ich würde einen zwischen B+ und A2 setzen (simuliert ausreichend die Feldspule des Thrige) und einen weiteren zwischen A2 und M- (simuliert den Anker des Motors).
Im Testschaltplan ist ja A2 nicht beschaltet. Wäre mir aber nicht 100%ig sicher, ob da nicht doch was ran muss. Curtis-intern ist da neben dicken Freilaufdioden fürs Erregerfeld eine "Plugsense" Erkennung angeschlossen. Ich würde es einmal mit dem Widerstand von B+ nach A2 probieren (s.o.) und ein anderes Mal /wenn das nicht geht) mit einer simplen Brücke nach B+. Schlimm im Sinne von Kurzschluss o.ä. ist das nicht.

Viele Grüße, Lars

von laase - am 02.04.2017 21:53
Hi, kann sein, daß die 29V falsch sind, von einem 48V Curtis stammen.
Daran also nichts festmachen.
Gruß K.-F.

von Karlfred - am 03.04.2017 06:56
Liegt am "KSI - Input" die volle Batteriespannung ?
K.-F.

von Karlfred - am 03.04.2017 07:09
Die Spannung B+ gegen B- liegt am KSI nicht an, sondern diese lege ich von außen an, durch eine Messleitung.

von HannesJay - am 03.04.2017 17:07
Hi Hannes,
damit hast Du die berechtigte Frage aber noch nicht beantwortet: welche Spannung liegt während Deiner Versuche am KSI an?

Außerdem hast Du mir noch ein paar Fragen geschickt:

Zitat
Hannes
habe durchgelesen ... [elweb.info]
Der Stellerausfall passt leider sehr gut auf meinen Fall: Erst nur noch ruckelnde Fahrweise, dann lahmt er, dann war Schluss mit fahren. Aber die Schütze schalteten eben auch anschließend noch in beide Richtungen.
Wenn die weiter beschriebenen Freilaufdioden, welche ungünstig positioniert sind, durchgebrochen sind: gibt es dann dennoch eine Schützfreigabe?


Ja, würde ich denken. Die Sicherheitsschaltungen funktionieren eher andersherum: wenn irgendwas mit Schütz oder Spannungen nicht stimmt, wird die PWM bzw. der Motorstrom nicht freigegeben. Von einer Überwachung der Freilaufdioden habe ich noch nichts gehört bzw. gesehen.
Die Freilaufdioden "brechen" auch nicht durch, sie werden wegen zu hoher Leckströme heiß oder aber "legieren durch" wegen schlechter Stromverteilung (Stromaufteilung) von den massiven Kupfer-Sammelschienen zu den vielen Dioden. Bei meinem Steller haben sehr waqhrscheinlich ein paar ausgelaufene Elkos zu dem Problem geführt, indem der Kontakt zwischen Kupferschiene und Leiterplatte nicht mehr flächig, sondern höchstens noch punktuell war. Dioden, Mosfets, Treiberstufe usw. waren dann Folgefehler.

Zitat
Hannes
Um vorweg zu greifen: wenn ich das Teil zerlege, dann auch mit der
Absicht, Verbesserungen einzusetzen. Das mit den externen Freilaufdioden
gehört auch dazu, trotz der Tatsache, dass ich als Schwachstromer
solche massiven Bauelemente mit meinem Werkzeug nicht gehandelt bekomme.


Ich bin kein Freund externer Freilaufdioden! Für die Erregerwicklung (A2) vielleicht denkbar, aber gerade DIE gehen ja nicht kaputt! Ich halte die Pollin-50Hz-Netzgleichrichter-Einpressdioden für zu langsam, um damit den Freilauf am mit 15kHz geschalteten Motor zu machen. Ein wichtiger Parameter ist die trr bzw. "Sperrerholungszeit". Wenn die bei den Dioden nicht kurz genug ist, schalten die MOSFETs tendenziell pulsanfangs immer in eine Art Brückenkurzschluß, was mindestens zur übermäßigen Erwärmung der Dioden führt. Außerdem hätte ich keine Lust auf externes dickes Kabelgedöns und unisolierte Anlagenteile im engen Heck. Aber das kann ja jeder so beurteilen, wie ER will. Ich habe stattdessen jetzt "dicke" Schottkydioden drin. Weil das Gehäuse bei denen auf der Kathode statt der Anode liegt, mußte ich sie mit Glimmerplättchen isoliert einbauen.
Wenn Du Dich mit Leistungselektronik-Reparaturen gut auskennst und zB schonmal einen Mosfet in einem TV-Schaltnetzteil gewechselt hast, dann schaffst Du auch den Curtis (wenn er denn wirklich hinüber ist). Wenn nicht, würde ich an Deiner Stelle erst einmal an etwas anderem üben, bevor Du das ganze Vergusmassen-Ausgefräse startest.

Zitat
Hannes
Deswegen sehe ich mich auch nach einem Ersatzteil um. Ist der 1204M-5203
geeignet? Wenn ich den auf 36 V programmieren lasse, dann habe ich auch
mit diesem keine Option auf eine Akkutechnologie mit höherer U(bat),
nicht wahr?

Ich kenne den nicht. Das sollen besser andere hier beantworten.

Viele Grüße, Lars

von laase - am 03.04.2017 20:24
Hallo,
es gibt kaum Neues bei mir an der Front, der Ersatzsteller ist da und lässt die weihnachtliche Glühlampe (von einem Schwibbogen, kann ich nur empfehlen, die Betriebsspannung eines Leuchtmittels passt super) erleuchten.
Der Einbau im El folgt.
Es ist ein neuer Curtis, also keine Kammleiste, sondern die Version mit den 3 Flachsteckern. Wenn der also das Ein-Signal bekommt und das Strompoti betätigt wird, steuert er auf. Unabhängig davon, ob ein Schütz anziehen soll/ angezogen hat: es erfolgt ja keine Überwachung. Ist das problematisch? Sollte komplett ohne Last aufgesteuert werden können, oder sollte ich eine eigene "Überwachung" bauen, um zumindest den Fahrrichtungsschalter einzubeziehen?

Vielen Dank und ein schickes Wochenende.
Hannes

von HannesJay - am 22.04.2017 08:15
Hallo

Unter Last lässt er sich nicht einschalten, ist verriegelt, man muss also nichts zusätzlich machen.

Gruß

Roman

von R.M - am 22.04.2017 08:37
hallo roman
bist du da sicher:rolleyes:
weil folgendes ist mir passiert:
zu beginn meiner el-zeit, (noch zur info, serie 1 mit dem vor-rückschaltgriff an der rechtren seite, der leider aussieht wie der wählhebel eines automatoc....)
losgefahren, voll beschleunigt, und dann hebel nach hinten:hot:
ergebniss,
riemen im allerwer.... riemenspanner ebenso...
hab mir im anschluß nen riegel an den wählhebel gebaut, das es mir nimmer passieren kann

von wolfgang dwuzet - am 22.04.2017 10:30
Es geht mir nicht um Last, es geht mir um keine Last: KSI ein, „Leerlauf“ und dann Gaspedal latschen, weil vergessen Gang einzulegen. Ob das für den Regler/Steller ein Problem ist, das ihn näher an seinen Tod bringt.

von HannesJay - am 22.04.2017 12:21
Hallo

Wenn du komplett vom Gas gehst geht das umschalten natürlich. Kette hats überlebt dafür stand das EL quer.

Gruß

Roman

von R.M - am 22.04.2017 20:14
Hallo

Wo soll da das Problem sein wo nichts verbunden ist kann auch kein Strom fliesen, lustig wirds erst wenn du bei gedrücktem Pedal die schütze schaltest.

Oder noch besser die Schaltung die erst bei betätigen des Pedals die schütze schaltet.

Bergab rollen lassen und dann bei 80 mal kurz aufs Pedal und das El bockt wie ein Wildpferd wenn ein Perm drinnen ist der rekuperiert dann nämlich mit knapp 100A und das bei einem angetriebenen Rad.

Alles schon erlebt und überlebt.

Gruß

Roman

von R.M - am 22.04.2017 20:21
Zitat
R.M
Hallo
Wenn du komplett vom Gas gehst geht das umschalten natürlich. Kette hats überlebt dafür stand das EL quer.
Gruß
Roman


Um so einen Horror von vorherein zu umgehen, wird mein 20-Zeller mit Reku deshalb auch nur eine kraftschlüssige Übertragung in form einer Spannbuchse am Kettenrad haben. Geplant sind so ca. 30nm das entspricht etwa 180A Motorstrom beim Perm.

von wchriss - am 23.04.2017 09:31
Da bin ich wieder.
Mit dem Ersatzsteller aus China läuft meiner nun auch wieder und bringt mich bisher täglich zum erwogenen Ziel hin und zurück.

Ich mag mein Thema aber noch etwas aufpeppen:
Mein Kappamesser ist nicht gebrückt (kein Einschalten möglich, wenn der nicht angesteckt ist) aber geladen wird eh nicht mit dem Trafo. Kapa-Anzeige ist immer aus, stört mich auch nicht.
Ich verstehe dennoch nicht, warum der Kappamesser nicht den Start verhindert, da er ja eigentlich von einem leeren Akku "sieht".
Wenn ich den trotzdem brücke (also Pin 13 + 14), kann ich dann Drähte zweckentfremden? Ich will den Verbrauchsshunt vorn in der Armatur mit einer digitalen Anzeige durchmessen.

Wenn also jmd. eine Doku hat, die zeigt welche Drähte von wo, wohin geführt sind, und welche Aufgabe die haben: die brauche ich (es gibt bspw. vorn an der Haube links und recht Stecker, die teilnahmslos ihr Dasein fristen. Kein Microschalter in deren Nähe, um deren Präsens rechtzufertigen, ich kann ja morgen auch mal ein paar Bilder machen, wenn gewünscht).

Danke und gute Nacht =)

von HannesJay - am 31.05.2017 21:46
Hallo Hannes,

die nutzlosen Leitungen links und rechts sind soweit ich weiß für beleuchtete Außenspiegel vorgesehen. Ich meine mich erinnern zu können dass unsere Schweizer Freunde so was brauchen.
Bitte berichtigt mich wenn da jemand genaueres weiß.

mfG
Peter

von Peter End. - am 01.06.2017 10:59
Hallo Hannes,
wenn ich Dich richtig verstehe, sind das ganz viele voneinander unabhängige Fragen auf einmal.
Zu den Anschlüssen am Kapamesser: neben der Motorsteller-Schleife sind da auch Signale vom Ladegerät für "80% erreicht", ein Tempfühler usw. Brauchst Du eher nicht.
Als Anzeige für Motorstrom kann ich TF01N empfehlen, wir hatten hier irgendwo einen Thread dazu. Das Gerät kann darüber hinaus dann doch auch noch recht gut die Kapazität mitzählen. Bei meinem El hängt das Ding komplett an der Diagnosedose vorn rechts am Armaturenbrett. Ich brauchte keine zusätzliche Leitung ziehen.
Viele Grüße, Lars

von laase - am 01.06.2017 11:36
meinte natürlich: Batteriestrom, nicht Motorstrom.

von laase - am 01.06.2017 11:37
Die Pläne sind im Wiki. Das der Kappa nicht anzeigt kann unabhängig vom funktionierenden Kappa sein und ist definitiv unabhängig von "fährt nicht beim Laden". Der Sicherheitsunterbrecher beim Laden liegt nicht im Kappamesser. Der Kappamesser kann unterbrechen, aber zeigt nicht an. Er liefert nur einen Stromwert 0..20mA zur Anzeige. Die setzt das dann in eine entsprechende Anzeige um. Habe bei mir seinerzeit einen Spannung-Strom-Wandler gebaut und die Anzeige zur Spannungsanzeige genommen. 10 Punkte für die 20V von 27(fährt gerade noch) bis 47 (Ladeschluss). Wollte keine zusätzlichen Instrumente einbauen. Kann man genauso auch mit der Strommessung machen oder Schaltbar oder oder.

von Richard - am 01.06.2017 15:52
so, jetzt hats mich auch erwischt :(
Die Schütze ziehen an, die Kiste fährt aber nicht..
Gaspotimicroschalter gibts nicht (überbrückt).
Gaspotileitungen, interessant! als ich das Isolierband abmachte, war es nicht an rot und gelb angeschlossen, sondern an rot und blau, blau ziemlich abgegammelt.. Hatte in der Einöde nichts dabei, schnitzte mir aber den Kontakt am Poti frei und auch bei Kontakt blau mit Leitung gelb war das El nicht zum fahren zu bewegen.

Bin zuerst noch ein paar meter rückwärts gefahren, dann wars aus.Kappamesserusw gibts hier nicht. Haubenschalter auch nicht. Bin so verzweifelt, kann es denn sein daß so eine kleine Rappelkiste so ein essenzieller Lebensbestanteil wird? Jungs, bitte helft mir!

von el El - am 14.06.2017 19:35
Hallo

Bei mir war mal die Rückholfeder im Poti gebrochen, hat ne Zeit gedauert bis ich das gefunden habe.

Das erste Mal war Sinsheim, dann auf der Dänemarktour hab ichs nach 2 Minuten entdeckt. Dank dem Latexhandschuhen von Lars gings dann weiter, später bei Horst gegen einen Gummiring von einem Spargelpacket getauscht.

Das hat dann bis zum Lagerschaden gehalten.

Gruß

Roman

von R.M - am 14.06.2017 21:58
Poti ist schon raus, kann ich auch mit den Fingern drehen, hilft nix. Wie gesagt, da war der gelbe Draht am Blauen Potikontakt angeschlossen, angelötet, sehr eigenartig.

von el El - am 15.06.2017 00:53
als erstes mal das Poti nachmessen. vor allem auf Wackler. Wenn ich mich recht erinnere war bei mir auch ein blaues Kabel beteiligt. Eventuell nur die zehn Zentimeter bis zum ersten Steckverbinder.
VielErfolg

von Richard - am 15.06.2017 04:32
Poti ist ok, aber:
Das Poti war definitiv NICHT am roten und gelben Kabel, sondern am roten und blauen beschaltet, sprich der Widerstand änderte sich verkehrt herum. Warum das so ist und welchen Ersatzcurtis ich nun brauche ist mir vollkommen unklar. Sicherungen sind OK

Das war in letzter Zeit schon ein paar mal, da zogen die Schütze an, aber es fuhr nicht. Nach ein paar Sekunden gings wieder. Jetzt aber nicht mehr. Curtis ist raus, aber auch mit der Elweb Anleitung weiß ich jetzt nicht genau wie ich den testen soll :(
Wo schließ ich denn da ein Gaspoti an?
Jungs ich bin echt verzweifet.

von el El - am 15.06.2017 05:22
Also gut. 36V an B+ und B- ich messe zwischen M- und B+ 36V. Lege ich eine Brücke J1 zu B+ (der Sicherheitskreis?) dann bricht die gemessene Spannung auf rund 30V ein. Schließe ich ein 5k Poti an J2 und J3 an, so ändert sich gar nichts, und zwar egal auf welchem Anschlag das Poti vor dem Schließen der Brücke war. Curtis im Arsch? Er scheppert ganz leicht wenn man ihn schüttelt..

Ich denke, diesen hier zu kaufen:
dieser hier?
Was meint Ihr?

Aber welche Programmierung soll ich nehmen? 0-5kΩ, 5k-0Ω or 0 – 5V?
Wie gesagt, das Poti war verkehrt rum angeschlossen, rotes und blaues Kabel, das blaue geht dann am Steckverbinder ins gelbe über, das gelbe vom Poti ist nicht angeschlossen!

Danke für Eure Hilfe Jungs :spos:

von el El - am 15.06.2017 06:10
M- ist als Bezugspunkt für Messungen nicht geeignet. Miss am El immer gegen Fahrzeugmasse. Z.B. Akku - oder (fast) alle schwarzen Kabel oder Massesammelpunkt unter dem Sitz.

von Richard - am 15.06.2017 08:45
Es gibt aber keine Fahrzeugmasse bei ausgebautem Curtis :(
Was nehm ich dann, das Curtisgehäuse?
Das El selbst steht am A der Welt.

von el El - am 15.06.2017 09:08
Hi,
das Gehäuse ist isoliert.
Der Masse-Anschluss nennt sich: " Batt - "
viel Erfolg.
K.-F.

von Karlfred - am 15.06.2017 09:23
Ja Kalrfred, bei Batt - hab ich - vom Netzgerät angeschlossen und Batt (B) + eben + vom Netzgerät.
Nun schreibt Richard aber, M- ginge nicht für Messungen, aber wo soll ich denn sonst messen, obs dimmt?

von el El - am 15.06.2017 09:32
Hi,
keine Panik, schon fast richtig.
Netzgerät ist richtig, messen aber zwischen Batt- und M-.
Wenn du im Leerlauf mißt, gibts Mist;
was hast du als Last angeschlossen ?
z.B. drei Autoglühbirnen in Reihe zwischen Batt+ und M- ?
K.-F.

von Karlfred - am 15.06.2017 11:08
Es braut, wie KF schreibt, schon eine Last. Eben besagte Birnen zum Beispiel. Außerdem wollen einige Modelle zusätzlich zur Freigabe auch noch genau ein Richtungssignal sehen. Das heist der Vorwärts ODER der Rückwärts Eingang muss ebenfall B+ sehen. Nur dann dimmt er. Beim Curtis bin ich mir nicht sicher, aber einige Controller geben nur frei, wenn zum Startzeitpunkt das Poti auf aus steht. Deshalb sowohl mit Poti auf Null als auch mit 5 k probieren.

von Richard - am 15.06.2017 11:30
Hallo Jungs!
Ich hab die Curtisversion ohne "Kamm" mit j1 bis J3, ohne 4pin Stecker darunter.
also ich hab 3x Halogenbirnen serie dran, 3x35W.
Habs jetzt mit erhöhter Spannung 45V probiert um eine Unterspannungsabschaltung auszuschließen, NT an B+ und B-, Halogen an B+ und M- Verbinde ich nun J1 mit B+ bricht die Spannung auf rund 36V ein, Halogen läuchtet nicht. Ich denk das Ding hats wirklich hinter sich.

Der hier

klingt sehr verlockend, und wäre mit schneller Post binnen einer Woche hier. Bissele Zoll, naja.

Meine Fragen dazu, ganz wichtig glaub ich:

Was bedeutet dort: 1204M-5305 is the upgraded version of 1204M-5301 controller, providing new functions "reverse signal output / main contactor coil driver" through the 6.35 mm push-on terminal J5. 1204M-5303 supports more throttle types.

Und: mein Strom"Gas"poti war verkehrt, sprich 0-Stellung 5K Vollgas 0Ohm. Ev. weil da mal jemand einen auf diese Art programmierten Curtis reingebaut hatte? Soll ich jetzt wieder so einen nehmen, oder das Poti umbauen und einen "normalen" mit 0k-5k Programmierung nehmen "Ten throttle types can be used with these controllers" Oje.

"There is not extra cost for reprogramming the controller."
fein, aber was soll ich den Jungs sagen?

Danke für Eure Hilfe!! :spos:

von el El - am 15.06.2017 14:39
Soweit ich das alles verstanden habe, musst Du beim Kauf angeben, was Du brauchst. Hast Du gesehen, dass der auch nur 140A Dauer kann? Für einen wilden Schluchtenreiter mit Gegencompound kann das knapp werden. Incl. Zoll und Gedöns kannst Du da auch einen Kelly nehmen, den Du jederzeit nach Deinen Bedürfnissen selbst umprogramieren kannst (nur um es erwähnt zu haben). Der Main Conector ist das Hauptschütz. Kann man möglicherweise für die Schützfreigabe missbrauchen. Sollte im großen und ganzen verwendbar sein.

von Richard - am 15.06.2017 15:09
Aber was brauch ich? Da gibts so viele Parameter, die man wählen kann. Kelley klingt zwar sehr interessant, aber ich wills mechanisch nicht auch noch umbauen müssen, der Ausbau war schon sehr aufwendig.

Danke

von el El - am 15.06.2017 18:10
Was Du an Dauerstrom brauchst steht auf Deiner Hauptsicherung. Für eine Funktionierende Strombegrenzung brauchst Du die originale Potivariante. Da bin ich unsicher und verweise aufs WIKI. In den Plänen steht 0kOhm=Stop 5kOhm=Fahren. Das mit dem Mainconector berührt Dich nicht. Rampe und Verzögerung wurden soweit ich das gesehen habe nicht abgefragt. In der Standardconfig bekommst Du 0..5 kOhm also Vollgas bei 5k. Was mir noch sorgen macht ist die Angabe "Working Range 33-48V". Mit 15 Zellen liegst Du da drüber. Nicht das der dann zu macht. Weis da eventuell jemand mehr? Sind docheinige davon verbaut worden in letzter Zeit.

von Richard - am 16.06.2017 05:44
Hallo,
danke wegen der Tips! hab bei VK wegen der working range nachgefragt, da gehts um die Nennspannung, also alles ok.
Ja das mit dem Poti ist eigenartig, ich hab ja das originale drinnen, aber das gelbe Kabel war unbenutzt und der bläulich-grünliche war in verwendung. Ich denke das war ganz einfach weil ein Vorbesitzer eben einen 5..0kOhm Curtis rumliegen hatte, ich werde das wenns keine Einwände gibt wieder zurückändern und die Standardkonfiguraion wählen. Aber die Strombegrenzung hat auch SO funktioniert. Ja ich weiß, rot und gelb vertauscht dann gehts nicht, aber bei mit, rot wos hingehört und eben blau statt gelb, da gings.
Zitat
Richard
Rampe und Verzögerung wurden soweit ich das gesehen habe nicht abgefragt.

Das versteht ich nicht, von wem abgefragt? Bitte erklär mir das noch ein Bisserl genauer.

von el El - am 16.06.2017 06:27
Vom Verkäufer nicht abgefragt. Bei den alten Curtis wurde das mit Potis eingestelltl, bei Kelly programmiert. Da sich auch Curtis in Richtung programmierbarkeit weiterentwickelt könnten das ja nun auch Softwareparameter sein. Scheint aber nicht so.

von Richard - am 16.06.2017 06:41
Hallo Konstantin ! wo steht Dein El in der Pampa ?? wenns näher zu mir ist könnt ich es ja herschleppen damit Du bequemer testen kannst und eine Hilfe zum grübeln

von Christian s - am 16.06.2017 15:04
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