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elweb
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Erster Beitrag:
vor 4 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 4 Monaten, 1 Woche
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Sven Salbach, R.M, el El, wolfgang dwuzet, laase, Richard, Christian s, wchriss, el3331, H.Hobbie, El-Dorado, Fulminictus

Bremstrommel auftragsschweißen

Startbeitrag von Sven Salbach am 27.04.2017 17:01

Da ich nun vor einigen Tagen auf meine genieteten Bremsbeläge umgerüstet habe, leider viel viel zu spät!!!
Denn die letztes Jahr montierten Beläge haben mir nahezu die nagelneue Trommel nahezu vollständig kaputt gemacht!!!
So schlimm war es noch nie, und das ausgerechnet bei einer nagelneuen Trommel!!
Der Bremsbelag hat noch fast die Original Stärke!! und die Trommel ist fertig! So krass waren die Splitter im Belag!


Der neue Bremsbelag fährt sich absolut super, ist ganz fein also ohne große Klumpen!
Hat den mal wer die Option des Auftragsschweißen versucht?
Also in Heimarbeit, mit Punktschweißung, sonst wird die Trommel sicher zu heiß
Ich dachte dabei an einer Drehbankonstruktion wie die, die ich mir damals gebaut hatte um im Winter meine Hinterachse im Eingebauten Zustand abzudrehen :-)
[67183441.foren.mysnip.de]

Antworten:

sauber aus bzw. abdrehen lassen und ein Passstück einkleben ?

von H.Hobbie - am 27.04.2017 18:13
Ich klebe ja gerne und viel, aber da würde ich es nicht machen, bremsbelag ja, aber ein stark Wärmeleitendes Teil würde ich dich ALU/Stahl verkleben.
Ich wollte im Sommer sowieso Schweißübungen mache :-)

Den passenden Bremsbelag habe ich in Kürze im Shop, der ist getestet und von mir für gut befunden! :-)

Kein Quitschen mehr, erheblich längere Lebensdauer der Trommel, und keine Riefen mehr und top Bremswirkung

von Sven Salbach - am 27.04.2017 18:14
hy sve,
ich geb dir ja (prinzipiell) recht,
ABER
irgendwie muß ja die bremstrommel auch in die felge gekommen sein:rolleyes:
und irgendwas muß die auch dort festhalten:confused:
würde mich interessieren wie das bewerkstelligt wurde....
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 27.04.2017 19:11
Die wurden ziemlich sicher gesintert. Im übrigen würd ich mir bei unseren Geschwindigkeiten keinen großen Kopf wegen einem neu eingeklebten Bremsring machen, halten würd das mit dem richtigen Kleber sehr wohl. Ich seh das Problem eher in zu wenig Fleisch. Viel darf man nicht abdrehen.

von el El - am 27.04.2017 19:31
Im Alu sind Nasen, wiederum sind kerben in der Trommel..der Ring wird also eingeschrumpft und gleichzeitig durch die Kerben gesichert...
Meine ich so zu sehen..bei meiner beschädigten Felge, bei der mir unglücklichweise die TRommel so weit runter war...das ich es sehen/vermuten kann..
evtl mache ich morgen mal ein Foto.
Ich hatte durch meine Bremsennachstellung, die Beläge so weit runtergefahren, das der Nackte Aluklotz due TRommel ausgedreht hat..Alu alleine scheint das auch nicht zu sein..die BAcken haben keine Sichtbaren Beschädigungen..die trommel aber wurd komplett ausgedreht :-( so weit das fast der Kolben aus dem Zylinder gefallen ist..ich sah nur auffälligerweise Bremsflüssigkeit ständig auf dem Hof...am Vorderrad..

von Sven Salbach - am 27.04.2017 21:26
Hallo

Denke das Teil wird genauso wie die Nabe bei der Produktion eingegossen.

Auftragsschweißen würde wohl nur mit Hitzestopppaste gehen ich wäre für Flammspritzen

Gruß

Roman

von R.M - am 27.04.2017 21:32
Hallo,
wie es beim El gemacht wird, weiß ich nicht, ich vermute aber genauso wie im allgemeinen Automobilbau - solange da noch Trommelbremsen verwandt wurden -, nämlich im Alfin-Verfahren. Dabei werden Grauguß- oder Stahlteile mit Alulegierungen umgossen. Derart gefertigte Bremstrommeln waren vor Einführung der Scheibenbremsen Standard bei sportlichen Fahrzeugen.

Grüße

Lothar

von el3331 - am 27.04.2017 21:37
Hallo Sven,

meine Frage wäre, ob sich der Aufwand und das Sicherheitsrisiko lohnt, obwohl es doch immer noch genug gute gebraucht Felgen für relativ günstiges Geld gibt. Die Bremsbeläge sind eine super Idee, aber das mit den Felgen? Bei Bedarf habe ich noch einige.

Gruß

Lutz

von El-Dorado - am 02.05.2017 11:24
also gebrauchte Felgen würde ich keine kaufen, die sind doch oft auch schon verschlissen oder teils noch die Bruchgefährdeten der ersten Generation...
Noch gibt es ja auch neue..durch den weicheren Belag den ich gerade teste, sollte die Trommel aber auch sowieso erheblich länger halten, als nur 60.000km :-)

von Sven Salbach - am 02.05.2017 11:42
Hallo

Rentiert sich auch nicht wirklich, Bremstrommel drehen und die Noträder vom Golf drauf, die Felgen haben die gleiche Größe.

Gruß

Roman

von R.M - am 02.05.2017 18:19
Zitat
R.M
Bremstrommel drehen und die Noträder vom Golf drauf, die Felgen haben die gleiche Größe.

Gruß

Roman

Die Tür meiner alten Waschmaschine auch. Hm, was von beiden sich wohl einfacher am El montieren läßt?

von el El - am 02.05.2017 21:10
Hallo

Wo soll das Problem sein aus Stahl die passende Bremstrommel fertigen und die Räder draufschrauben, hätte auch den Vorteil daß man keine unterschiedlichen Naben mehr braucht.

Wers leichter will lässt sich motocross Felgen einspeichen, dazu brauchts nur ein neue Nabe.

Gruß

Roman

von R.M - am 02.05.2017 21:38
Ich habe noch eine defekte Felge hier. Die hat ein Ei. Wer einen qualifizierten Versuch unternehmen möchte kann sie haben.
Meine erste Wahl wäre einschrumpfen. Machen wir mit anderen Teilen zur Übertragung großer Leistungen im dreistelligen Kilowattbereich recht oft aber man braucht halt die Mittel dafür (Stickstofftiefkühler und Ofen mit entsprechendem Fassungsvermögen.

von Richard - am 03.05.2017 04:25
Mir scheint da dann eine originale Felge zu kaufen oder aber die alte aufzuarbeiten einfacher :-)
Und ja die GOLF Felge mit Trommel ist erheblich zu schwer und absolut keine Option

von Sven Salbach - am 03.05.2017 04:45
hy roman,
da du den vorschlag bezüglich motocrossfelgen gemacht hast
:rolleyes:hab ich die idee mal weitergedacht:rolleyes:
dann könnt man ja gleich auch scheuibenbremsen mit verbauen:confused:
oder???????????
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 03.05.2017 09:40
Hallo

Ja wäre möglich ,aber ne Änderung am Bremssystem ist immer so ne Sache, kommt drauf an wie weit der TÜV da mit geht.


Gruß

Roman

von R.M - am 03.05.2017 19:33
Hallo Sven,

meine Endura (Honda SLR 650) hatte mal abgebrochene Stehbolzen im Motorgehäuse.
Nach dem Ausbohren der Gewindestifte waren die Gewinde im Alu natürlich nicht mehr zu gebrauchen.
Daraufhin habe ich den Block zu einer Schlosserei gebracht die sich angeblich mit Aluschweissen auskennen. Leider war der Zylinderkopf anschließend so verzogen, dass ich den Motor nur noch entsorgen konnte..

Also einfach ist das nicht.
Alu kann man auch hartlöten. Dabei wird das Gefüge deutlich weniger verändert. Evtl. ist das dann hart genug für die Bremse.
Es gibt youtube Videos wo das gezeigt wird.


Grüße,

Gregor

von Fulminictus - am 04.05.2017 12:15
na, die Bremstrommel ist ja kein Alu, sondern ein eingeschrumpfter Stahlring.
Daher wäre Auftragsschweißen mit Punkten das sicherste Mittel das es keine Verspannungen, Übertemperaturen, Risse etc gibt.
Die Profis kennen sicher bessere Wege..aber wie gesagt, fände ich Selbstbaulösungen immer geiler..

von Sven Salbach - am 04.05.2017 12:59
was isn mit Flammspritzen? Sollte doch auch gehen, oder?

von laase - am 09.05.2017 19:01
für flammspritzen brauchste aber nen guuuten fachbetrieb,
vielen die behaupten das zu können,
bröselt das aufgepritzte materisl schneller wieder ab als du "brems doch"sagen kannst

von wolfgang dwuzet - am 10.05.2017 11:06
Die Erfahrung haben wir in der Firma auch gemacht und die Wärmeeinflusszone ins Material ist nicht unerheblich wenn derart flächig gearbeitet wird.

von Richard - am 10.05.2017 17:32
bei denen hier Berolinahab ich mir ja mal neue Lagersitze auf meine Antriebswelle "spritzen" lassen. Ich war hochzufrieden. Vielleicht mal eine Anfrage wert? Vielleicht wirds billiger, wenn die gleich zig solcher Räder mit Trommeln drin aufarbeiten sollen?
Bei der Gelegenheit könnte man ja eigentlich gleich auch mit anfragen, ob sie den bei fast allen Felgen viel zu losen Lagersitz vom Vorderrad mitmachen. Vielleicht sind sogar neugemachte Verzahnungen für hi li möglich?
Viele Grüße, Lars

von laase - am 10.05.2017 20:19
Zitat
laase
Bei der Gelegenheit könnte man ja eigentlich gleich auch mit anfragen, ob sie den bei fast allen Felgen viel zu losen Lagersitz vom Vorderrad mitmachen. Vielleicht sind sogar neugemachte Verzahnungen für hi li möglich?
Viele Grüße, Lars


Ohhhh! :xcool:
DAS wärs ja überhaupt!

von el El - am 11.05.2017 03:39
Hallo Sven,

habe auch das Problem dass die Bremstrommel vollkommen eingelaufen ist. Eine fast neue Felge hab ich, aber wo kommen die Metallsplitter her die im Bremsbelag sind ?
In der Felge ist nicht´s zu erkennen. Es sieht fast so aus als dass im Bremsbelag selber kleine Metallteilchen sind.
Was hast du jetzt für Bremsbeläge dinnen ? Bezugsquelle ?
Gruß
Christian

von wchriss - am 17.05.2017 11:08
die Splitter gehören zum Belag, es gibt unterschiedliche Arten Bremsbeläge.
Die wir verwenden sollen länger halten sind aber offensichtlich nicht für Motorradfelgen geeignet...
Daher nutze ich NUR! ungesinterte Beläge

von Sven Salbach - am 17.05.2017 11:33

Re: Hartmetallspäne im Bremsbelag

Weiß nicht woher diese Splitter für den Belag bezogen wurden .
Machen manchmal den Eindruck von gemahlenem Schrott.
Ich glaube dass da meist weiche drin sind, die weicher als die Bremstrommel sind aber gelegentlich dürfte ihnen ein extrem hartes Stahlspänchen reingerutscht sein

von Christian s - am 18.05.2017 09:50
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