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elweb
Beiträge im Thema:
12
Erster Beitrag:
vor 4 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 4 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
Sven Salbach, Michael Hu, thegray, wolfgang dwuzet, R.M, laase

km Leistung Bremsankerplattenlager hinten

Startbeitrag von Sven Salbach am 03.07.2017 19:43

Ich habe nun einige male meine Bremsankerplattenlager hinten gewechselt, und das ziemlich regelmäßig, es ist eindeutig eine gleichbleibende km Leistung...
Bevor ich meinen Wert nenne, würde mich interessieren wie eure Erfahrungen sind?
Wann tauscht ihr die immer?
Bitte in km nicht in Jahren!

Antworten:

Hallo

Bis jetzt 60000, eins wurde gewechselt da sich ein Steinchen zwischen Konsole und Bremsankerplatte geklemmt hatte.

Gruß

Roman

von R.M - am 03.07.2017 22:06
diese Laufleistung kann ich nach wie vor nicht glauben...

von Sven Salbach - am 04.07.2017 06:10
hallo sven,
auch bei meinem wurden die lager gewechselt,
nachdem ich selbst 45tausend gefahren bin, und der vorgänger ????
also kannste glauben, ....
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 04.07.2017 10:52
bei mir war ein Nicht-Fest-Genug-Anziehen der Radmuttern beim Vorgänger Schuld dafür, daß sich die Lagerinnenringe nach 15 Jahren und geschätzt 20tkm in die Welle eingruben.
Die Lager selbst waren noch komplett in Ordnung und liefen ohne besondere Aufälligkeiten!
Ich habe die dann natürlich trotzdem gewechselt und Markenlager für die Welle mit erneuerten Lagersitzen genommen.
Nach meiner Erfahrung gibt es gerade bei no-name Lagern Probleme mit der dauerhaften Abdichtung der Dichtlippen der Deckscheiben. Ein gutes Lager könnte man im Prinzip unter Wasser laufen lassen und es bliebe drin trocken, bei schlechter Qualität oder beschädigten Lippen/Scheiben treten Feuchtigkeit und Dreck ein, das Fett verhärtet und schmiert nicht mehr. Mehr als 20 Jahre würde ich aber auch dem Fett in Markenlagern nicht zutrauen.
Mein Fazit: nicht stur nach km wechseln, sondern dann, wenn eh zB hinten die Welle rausgenommen wird. (Motorlager, Welle, Batteriekorb usw) Ich glaube schon, daß gute Lager dort durchaus 50tkm alt werden können.
Viele Grüße, Lars

von laase - am 08.07.2017 14:10
Zitat
laase
iekorb usw) Ich glaube schon, daß gute Lager dort durchaus 50tkm alt werden können.
Viele Grüße, Lars


Nun ist auch der Rest der Anwendung so eine Sache - wer Täglich an die 100KM oder Roman waren 80, gleichmütig und und auf bessergepflegen Bundestraße die 40-50tkm der 60 runterspult hat sowieso weniger Belastung der Komponenten.
Und zu ungünstigen Zeiten auch einfach auf Golf und Benz umsteigt - in FFM in 247365 Anwendung sieht das anders aus.

von thegray - am 08.07.2017 14:36
klar, wenn jemand immer nur Landstr fährt, dann sind natürlich auch Romans km nicht verwunderlich.
Aber ich komme im Stadtverkehr mit vielen Anfahren und Kurven und gelegentlich schwer beladenen von der Lagerhale zu mir (nur wenige km) nie über 25.000km.
Daher wollte ich, falls andere die km Leistung bestätigen testweise Vollkeramiklager verbauen..
Teurer Spaß..aber schlussendlich relativiert sich das, wenn man die Achse dafür ewig lange fahren kann

von Sven Salbach - am 08.07.2017 18:33
Nicht unrecht.
Hm haste auch mal bedacht das dies Material dann auch spröder sein muß.

Wenn ich bedenke was ich hier mit unter an Schläge abbekommen habe und mit was für Lasten unterwegs war .:rolleyes:

grade mal.... Siliziumnitrit ahh!
ok

Weniger Reibung .... und weniger Masse ....

von thegray - am 08.07.2017 19:38
das ist genau auch meine Sorge..
Gerade das Anziehen der Radmuttern mit 100Nm...wäre ärgerlich wenn ich gleich 100€ teures Keramikpulver produzieren....
Und konsequenterweise müsste man auch gleich die Konsolenlager durch Keramix ersetzen..wenn man dann 100.000km die Hinterachse nicht mehr ausbauen müßte..wäre das durchaus ein Argument...
Aber eben das ist es ja..mri fehlen eben auch vollständig jegliche Erfahrung mit solchen Lagern..
Wenn man die Konsolenlager ersetzt..könnte man ich gleichen Zug die Motorleistung nochmal minimal anheben...und hoffen, das die Konsolle nicht bricht..aber zumindest sind die Lager dann keine Schwachstelle mehr
Und ob ein Hybridlager wirklich lohnt?!? Ich wollte konsequent dann auf Vollkeramik setzen..bei Hybrid wären zumindest die Sorge von Spröde und brechen nicht gegeben..aber ob die Lebenserwartung die Kosten und Versuch rechtfertigen?

von Sven Salbach - am 09.07.2017 00:05
Hallo Sven,
Ich fahre im moment ca. 12.000km pro Jahr. Zum Großen Teil leider auch schnell (65-70km/h) wegen Kraftfahrstraße. Diese ist leider auch nicht mehr die beste.
Im Normalfall wechsel ich alle 2, wenns dumm läuft spätestens nach 3 Jahren die Lager in den Bremsankerplatten. Auch Vorne !!
Bis auf ein mal, wo an einem Lager der Außenring unbemerkt geplatzt ist, habe ich hier noch keinen Lagerschaden bzw. aus diesem Grund eine kaputte Welle gehabt.
Meine Wellenschäden waren entweder das Nutproblem oder Wellen mit Höhenschlag und damit Ermüdungsbrüche. Inzwischen habe ich aber eine vernunftige Achse, die rund läuft.

Da ich so viel Fahre, überhole ich an mein El alle 50.000km bzw. nach 5 Jahren die Mechank. Das bedeutet hinten alle Lager (außer Motor) neu.
Die Vorderachse bekommt unten neue Lagerbüchsen aus Kunststoff, und ebenfalls unten neue Kugellager. Oben nur Kontrolle und wechsel bei Bedarf.

mit sonnigen Grüßen

von Michael Hu - am 13.07.2017 20:48
Das mit den Lagerbuchsen aus Kunststoff höre ich gerne :-)
Ich hatte auch überlegt das nächste mal entweder Nadellagern offenen oder geschlossene oder..eben Nylonhülsen zu testen :-)
Die Nylonhülsen halten bei Dir 50.000km?
Hast Du nicht auch mal über Keramik bzw Vollkeramiklager nachgedacht?
Ich frage mich halt ob man die in der Bremsankerplatte vielleicht nur gegen Hybrid Lager tauschen kann oder eben Vollkeramik kein Problem ist..eben wegen der Bruchgefahr, wenn man die mit 100Nm anzieht...

von Sven Salbach - am 13.07.2017 21:09
Hallo Sven,
In der Vorderachsschwinge habe ich mit den Lagebuchsen aus Kunststoff von der Fa. IGUS noch keinerlei Problem gehabt. Die gibt es im Passenden Maß. Wenn ich sie wechsele habe ich noch so gut wie keine Abnutzung. Der Bolzen sitzt noch fast wie bei neuen Buchsen. Am Bolzen keine einlaufspuren sichtbar. Schade, das Citycom das damals nicht in die Serie übernommen hat. Gewust haben sie es. Vom Nadellager halte ich gar nichts, da hierzu der Aluteil noch weiter geschwächt wird und am Schmiernippel eine weitere Materialschwächung entsteht.
Zu den Keramik bzw. Hybritlagern:
Da die normalen Lager die 5 Jahre durchhalten, habe ich noch nicht die notwendigkeit gespürt auf andere Typen umzusteigen. Hast du mal die zulässigen Lasten der Lagertypen verglichen?
Sind die Traglasten bez. die Dynamischen Lasten die die Keramik bzw. die Hybritlager abkönnen höher ?
Gibt es die bezahlbar in den entsprechenden Maßen und Schutzstufen ?
Wäre neugierig um wieviel die da besser sind.
mit sonnigen Grüßen

von Michael Hu - am 13.07.2017 21:25
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