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elweb
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vor 4 Wochen, 1 Tag
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vor 2 Tagen, 22 Stunden
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el El, thegray, Christian s, Richard, Michael Hu, wchriss, R.M

stehen geblieben - was nun?

Startbeitrag von el El am 23.09.2017 06:48

Bei mir gehts schon wieder los:
Bin heute kurz vor 03:00 nach hause gekommen, aber nicht mit dem El. Mir viel bei der Heimfahrt eine ganz leicht verminderte leistung auf, aber nix Schlimmes, grad so, dass man es dem Gelände zuschreiben konnte. Dann plötzlich, was war denn das? Ich konnte nicht mehr in der 3. Fahrstufe (Gegencompound) fahren, nahm zu viel Strom auf, Unterspannungsgepiepse von den Celllogs. Na gut dachte ich, ist ja kalt dachte ich und fuhr mit der 2. (ohne Compound) weiter. Dann wurde das El immer langsamer, erreichte grad noch 60 und ich hab auf die Erste (voller normaler Compound) zurückgeschalten. Nochmal ohne Compound probieren? Kein Unterschied, wird nicht schneller und die Stromaufnahme bleibt gleich. Hm. Da stimmt was nicht. Dann kam ich zu einer Baustelle, hielt an, wollte weiterfahren, 4-5 kleine kaum wahrnehmbare Hopser ganz schnell hintereinander und aus. Fährt nicht mehr. Kein Mux. Mußte es zum Glück nur rund einen Kilometer bis zu einem Freund schieben. Fehler aus dem Curtis ausgelesen: Nix, kein Eintrag. Die Schütze ziehen an aber mehr geht nicht. Für Zerlegearbeiten wars zu finster.

Wo fang ich denn da am besten zum Suchen an? Akkus abklemmen und erst mal den Kohlenhalter runter? Aber man hat nichts gehört, kein verdächtiges Geräusch, bis zum Schluß und die Kohlen hatte ich noch vor 1000km kontrolliert die waren 1A.
Die Hauptsicherung kanns nicht sein (direkt nach den Akkus) und auch nicht die Motorlager, sonst hätt ichs ja nicht so leicht schieben können.
Bitte helft mir.

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Hallo Konstantin,
ich befürchte da ist im Motor was kaputt gegangen. Ich würde da nach Kontrolle der Akkus zuerst dort suchen. Vom Verhalten her tippe ich auf ein Problem im Bereich der Kohlen oder sogar der Wicklung.

mit sonnigen Grüßen

von Michael Hu - am 23.09.2017 08:01
Hallo Konstantin,
am besten Kohlenhalter runter, Läufer raus und anschauen. Wenn der Läufer was hat sieht man das zum einen an Verfärbungen der Wicklungsisolation und an Verfärbungen am Kollektor, wobei das hier auch die Kohen sein können. Bei der Ständerwicklung genügt ein gutes Multimeter und die Nase. Viele Dinge erkennt man leider auch am gestank nach verschortem oder nach verbrantem.
Viel Spaß beim Suchen, Ich habe übrigends in der vergangenheit 2 Läufer und eine Ständerwicklung nur durch Fahren Zerstört. Ok mein Steller war auf eine etwas höhere Stronstärke umgebaut und ohne Compound lief mein EL mit 36V 65km/h schnell ( Kürtenkette) Stellerumbau ist erfolgt, wiel ich am Berg auch noch anfahren wollte.
mit sonnigen Grüßen

von Michael Hu - am 23.09.2017 10:40
Hallo Michael,
auch so, höhere Stromstärke (bis325A) und Kette hab ich auch. Dann wirds also das auch bei mir sein :(
sollte mir wohl nach der Reparatur ein Fernthermometer einbauen?
Läufer raus geht mit der Kette nicht so einfach, aber es wird ja eh ohnehin sein müssen.
Danke und lg Konstantin

von el El - am 23.09.2017 11:20
Hallo Konstantin,
schaue erst mal die Kohlen und vor allen den Kohlenhalter an. Bei solchen Strömen gibt gerne auch das Plastik nach. auch die Haltewinkel der Kohlen inkl. der Stromzuleitungen zu den eigendlichen Kohlen halten das auf dauer nicht aus. Ich hatte mal einen Satz Kohlen, wo die Kupferbändchen. die in die Kohle gehen def. waren. Folge: Strom floss über die Messingführung zur Kohle, Kohle verschweißt mit Halter, Kompl. Kohlenhalter Schrott.
Thermometer am Motor ist nicht verkehrt, aber das Material hat auch eine gewisse Trägheit. Besser ein gescheites Ampermeter und die hohen Ströme nur selten und auch nur kurzzeitig abrufen. Problem ist halt meistens, niedrige Drehzahl= schlechte Kühlung und haher Strom. Ergebniss nach einiger Zeit: irgendwas geht kaputt.
mit sonnigen Grüßen

von Michael Hu - am 23.09.2017 12:03
Hallo Konstantin, hattest Du nicht auch einen Zusatzabgriff für Deine Gegencompoundierung eingebaut? Da würde ich doch zunächst mal mit dem Ohmmeter prüfen, ob die Wicklungen alle noch sortiert sind. Vordere und hintere Anschlussschraube am Mantel sollten durch die Reihenschlusswicklung leitend mit ein paar mOhm verbunden sein. Die Mittlere sollte mit deinem Zusatzabgriff über die Compoundwicklung etwas hochohmiger als der Reihenschluss verbunden sein. Am Anker (die beiden flachen in Fahrtrichtung rechts) solltest Du auch einen Durchgang messen können. Variiert etwas je nach Rotorstellung. Keine der Wicklungen ist bei abgeklemmten Kabeln und deinem getrennt verlegten Compound mit einer der anderen verbunden.

von Richard - am 23.09.2017 12:45
Also die Bilder sagen wohl alles. Messungen am Mantel: oben-Mitte 3Ohm, unten-mitte 3ohm, oben-unten 0,03ohm. Habe als Vergleich nur einen "unbearbeiteten Mantel" wo der Compound noch verbunden ist, da messe ich 16 Ohm. Ich brauch da eine andere Lösung, so geht das nicht. Wie gesagt, ich hatte die Kohlen vor 1000km kontrolliert, da waren alle gleich lang.







von el El - am 23.09.2017 14:24
So wie ich das sehe, erkennt man im unteren Bild, dass sich die linke Kohle im Halter verklemmt hat. Die Feder scheint trotz der geringen Kohlenlängenicht in der Vertiefung des Kohlenschachts zu liegen. Oder ist die beim Zerlegen dort hin gelangt?

von Richard - am 23.09.2017 14:48
die linke Kohle ist nicht viel länger als die rechte, aber sie hat sich nicht verklemmt, sie ist dort geradezu angeschweißt. Was mich aber noch mehr schreckt ist dass die Kohlen am Kollektor eine Furche gezogen haben. Genug der Compoundspielereien, es hatte schon einen Grund warum der Karl das damals verworfen hatte.
Richard, was meinst Du zu den Messungen, ob der Mantel ok ist?
Zitat
el El
Messungen am Mantel: oben-Mitte 3Ohm, unten-mitte 3ohm, oben-unten 0,03ohm. Habe als Vergleich nur einen "unbearbeiteten Mantel" wo der Compound noch verbunden ist, da messe ich 16 Ohm.


von el El - am 23.09.2017 15:14
Oh, da war aber gut viel Strom am Werk, aber der Kollektor läst sich ja noch problemlos überdrehen da ist noch genug Material da. Vorausgesetzt die Windungen sind ok.
Hab ich bei meinem "Mega Truck" auch machen lassen. Also überdrehen und dann Ausritzen.
Gruß
Christian

von wchriss - am 23.09.2017 20:26
Hallo Konstantin,
ja so habe ich mir das ungefähr gedacht. Leider ist das Lagerschild wie bei mir auch nur noch zur Entsorgung geeignet.
Grund: Auf dem einen Bild (Kohlenhalter nahaufnahe) sieht am Schmor/ Schmelzspuren am Lagerschild. Somit stimmt die Position des Halters nicht mehr. Bei Weiternutzung ist der nächste defekt schon vorprogramiert.
Es hatte ja schon einen Grund, warum Geschwindigkeitserhöhungen beim Trigge entweder durch höhere Spannung oder andere Übersetzung mit der Geschwindigkeitsreduzierung gemacht wurde.
Bernd Schlueter hat mal vor sehr langer Zeit eine Betrachtung der Magnetischen Felder im Trigge bei den verschiedenen Schaltungen vorgenommen. Suche mal danach.
Und Fakt ist halt eins, Spannung macht nicht warm, aber Strom.............
Du solltest mal in dich gehen ob deine Anforderungen das EL nicht überfordern. Ev. ist ja der Verzicht auf Höchstgeschwindigkeit zugunsten von Drehmoment ein möglicher weg. Da hat mal einer eine "Bergziege" gebaut.
Oder aber eine komplette Umrüstung (leider Teuer) auf einen passenden Motor (Perm oder wie bei mir auf PMS).

mit sonnigen Grüßen

von Michael Hu - am 24.09.2017 13:31

Nun auch eine TT bekommt man klein Re: stehen geblieben - was nun?

Weil ja manche mir unterstellen das ich den Perm schlecht rede - also wenn schon die Anwender:joke::rolleyes:
Leider sind letztere mal auch blauäugig in die Misere geraten wenn sie bestimmte Kommentare hier zu Positiv (be)werteten und in der Folge das "Mimösschen " die Kante gaben

TT:

Laße mich mal den Rosenthal machen - es ist das Läufer-Polpaar das den Compound gegenübersteht. (je nach Ankerwicklung 90Grad Versatz beachten)

Man bedenke eines..., EMK eines DC-Motors diese ist eine Faktor der den Strom durch den Anker bestimmt. Ist sie gering weil u.a. kein Starkes Feld vorhanden, ist in Folge der Strom GROß.

Dazu Wärme bzw . die die nicht abgeführt wird... kann sowas entstehen.
Wenn ein schwaches oder kein Feld im Compound - dann bedingt das einen hohen Strom durch den Teil des Ankers der das Gegenpaar des Compound darstellt - wenn das in der Vergangenheit Grenzwertig gut ging - dann brauchts nicht Viel um dann bei einem Motorstrom von 200-300A....
Denn zusätzlich betrachtet - wie heist es : Der Strom geht den geringsten Widerstand in einer Parallelschaltung von Widerständen

Unter dem Sachverhalt ist das eben (Dazu brauchts dann kein Philister Pardon Physiker ; Ing.; oder Superfachmann) das "Compoundpolpaar" des Ankers wenn man dann unter vereinfachten Betrachtung - mal davon ausgeht das dann sich 300A Motorstrom tendenziell 200 zu 100A Verteilen....oder einschlimmeres verhältniss dann auch kleine Ströme irre Arbeit tun.

Die Frage nicht ob sondern wann...

Denn ist es nur abhängig von Umgebungstemp.; Drehzahl zu Last (bei der Lüftung:sneg:) ob dann die Kohlen ; Halter oder das Wicklungspaar des Anker das Zeitige segnen - (also wenn auch unter etwas anderen Vorzeichen das gleiche Ergebnis wie beim Perm werden kann)

Also 4Feld UMBAU jetzt doch angesagt? !!!!!:D
Nochmals -
1 Leiche ist vorhanden -> Organspender (zwei Nieren und die ehemals Goldblonden jetzt Braunen Augen)
Vorteil - gleich verteilte Ströme; mehr Drehmoment; mehr Wirkungsgrad ; unter Teilast geringere Wärmeentwicklung; mehr Reichweite.

von thegray - am 24.09.2017 15:22
Wilkommen in der Gemeinschaft der Motorschrotter.
Ich hab meinen PMG132 auch vor einiger Zeit geschrottet und hab jetzt keinen gebrauchten von einem Bekannten bekommen. Der erste Test :sneg:
Der Motor hat auch ne Macke.

von wchriss - am 24.09.2017 17:06

Re: Nun auch eine TT bekommt man klein Re: stehen geblieben - was nun?

Zitat
thegray
Also 4Feld UMBAU jetzt doch angesagt? !!!!!:D
Nochmals -
1 Leiche ist vorhanden -> Organspender (zwei Nieren und die ehemals Goldblonden jetzt Braunen Augen)
Vorteil - gleich verteilte Ströme; mehr Drehmoment; mehr Wirkungsgrad ; unter Teilast geringere Wärmeentwicklung; mehr Reichweite.


Ja schon. Absolut. Aber dann kommt mir wieder jemand mit dem Kompass :(
Ich würde den Umbau sofort machen wenn ich das Vorgehen wirklich nachvollziehen könnte.
von den 3 Wicklungen muß eine irgendwie andersrum rein. Aber wie?

3-Gang hat tadellos und lange funktioniert, aber dann kam der 325A Curis..
Steht jetzt wieder auf einem drittel weniger, 210A.
Ja das El läuft wieder, mit anderem Kohlehalter, anderen Kohlen und 2x Motor aus und einbau.

Ich möchte den Umbau auf 4Feld unbedingt machen, aber ohne anleitung schaff ich das nicht. Kann mir da jemand bitte dabei helfen?

von el El - am 24.09.2017 18:05

Re: Nun auch eine TT bekommt man klein Re: stehen geblieben - was nun?

Also ich versuch es mal auf die Ferne weil ich dir dir nicht versprechen kann vorbei zu kommen.

Besorge dir mal einen Stabsmagneten oder mach ihn selber. in der Mitte ein Loch damit du das wie eine Kompassnadel aufhängen kannst.
Dann leg­s‍t den in ein Bottich - nach einer Zeit weist dann wo Nord und Süd ist .
Dann nimmst etwas Nagellack deiner Frau - wenn die auf Arbeit ist.
Hier mal eine Anregung.
ODER du besorgst dir von den Kindern einen einfachen Wanderkompaß.


Leg einfach mal einen einen "Kern" ausgebaut hin und bestrom den mit dem Lagerschild und ganz kleiner Spannung, dann - kann­s‍te mit dem Kompaß sehen welche Wicklung wie bestromt werden und welche Feldpolung vorliegt.
Dann mach­s‍te da auch mal Markierung.

Dann weist auch welche Polung du im Stator brauchst.

Wenn du die Spulen einzeln bestromst kann­s‍te genau sehen wie rum elek.gepolt das entsprechende mag. Polung gibt.

So brauch­s‍te garnichts von Herren Lorenz und seinen Regeln und Co zu ver­s‍tehen -
Zitat
Folgende Merksätze können benutzt werden, um festzu­s‍tellen, welches Ende einer Spule bei einem durch sie fließenden Gleichstrom einen magnetischen Nord- und welches Ende einen Südpol bildet (als Stromrichtung ist die technische Stromrichtung, d. h., vom Plus- zum Minus-Pol zu benutzen): Schaut man auf ein Spulenende und wird dieses im Uhrzeigersinn vom elektrischen Strom durchflossen, so ent­s‍teht dort ein magnetischer Südpol. Schaut man auf ein Spulenende und wird dieses gegen den Uhrzeigersinn vom elektrischen Strom durch flossen, so ent­s‍teht dort ein magnetischer Nordpol. Umfaßt man mit seiner rechten Hand die Windungen der Spule so, daß die Finger (außer dem Daumen) entlang der Windungen jeweils in die technische Stromrichtung gerichtet sind, so zeigt der Daumen in die Richtung des magnetischen Nordpols der Spule.




Kannst ja auch mal vom Sperrmüll mal einen Staubsauger holen - die Spulen des Stators werden bei den billigen Motoren nicht Versiegelt und lassen sich mit Geduld abwicklen.
Dann kanste dir mal eine links gewickelte und eine rechtsgewicklte Spule machen...ein paar Volt drauf .....

Dann ist nur die Frage wie du die Spulen verschaltest.
Eins nach dem anderen

von thegray - am 24.09.2017 19:59

Re: Nun auch eine TT bekommt man klein Re: stehen geblieben - was nun?

Sag, mWn muß eine Spule andersrum vom Magnetfeld her verbaut werden, weil der Motor sonst 72V benötigen täte? Richtig? Ja würds denn dann nicht einfach reichen, drei Spulen so wie vorgesehen, und eine gedreht rum einzubauen?

Kern ausgebaut mit dem Lagerschild (Kohlehalter?) bestromen kann ich mir gleich gar nicht vorstellen.

von el El - am 25.09.2017 07:47

Re: Nun auch eine TT bekommt man klein Re: stehen geblieben - was nun?

Wiesonicht Du sollst ja - z.B. mit einer Monozelle drauf gehen nicht mit 50V!!!!!!!

Wo kein Stator kann auch keine Drehung einsetzten! Du hast dann einfach einen "schwachen Elektromagneten " vor dir Liegen. wenn du nur ein Kohlen par nimmst sieht du an den Magnet feld wie die Wichlungen zu den Kolektorlammellen belegt sind wi Pluspol und Minuspol ist wenn am Anker der Elektrische Pluspol ebenso Markiert ist.

Im Stator sollte dann das passende Gegenpol sein - der wird bestimmt durch Wickelrichtung der Spule und die Richtung wie der Strom durch fliest - wer die Gesetzte der Optik versteht für den ist das hier ein Klax - mach dier einfach mal die Arbeit mit Kupferdraht und Eisenkern mal eine Spule lnks Rum und eine Rechts Rum und speil mal damit - natürlich auch mit der dazugehörigen "Kompaßnadel" Feldlinen sind halt im Gegensatz zu Licht "Farblos":D



Zu ersten Frage kann ich gedanklich nicht den Inhalt verbildlichen.

von thegray - am 25.09.2017 13:00

Re: Nun auch eine TT bekommt man klein Re: stehen geblieben - was nun?

Hallo Konstantin ! . Dein El fährt also gottseidank wieder ! schnelle Reparatur!
Über 300 A kommt mir aber schon heavy vor ! kein Wunder daß da mal was durchschmurgelt . Aber beim Thrige gibts wenigstens Ersatzteilspender !Wäre aber einmal super zum Ausprobieren gewesen . War da noch Gummi an den Reifen ?

von Christian s - am 26.09.2017 12:30
Hallo Christian,
kann jederzeit wieder raufdrehen wenn Dus testen möchtest ;)
Angeblich wäre der Originalthrige auch auf 260A eingestell, kann das stimmen?
Links war nicht mehr viel Gummi drauf..

Sag Christian, verstehst Du das mit der 4feld Kompass sache? Ich kanns mir nicht einmal gedanklich vorstellen, ausgebaute wicklungen, aber mit dem Lagerschild bestromen?!? Das will nicht in meinen Kopf. Kompass hab ich aber auch einen Knopf im Kopf.. Wenn Du das nachvollziehen können solltest würd ich erne mal bei Dir vorbeischauen, wär ja nur ein Katzensprung.

von el El - am 26.09.2017 13:34
ich kann mich nichtspontan so erinnern da muß man sich erst wwiederreindenken wir hatten mal einen sehr ausführlichen thread über div Thrige schaltungsvarianten vier in ser ie 2 parallel u 2 in serie etc ich kann mich nicht mehr erinnern Es werden sich hoffentlich die kollegen melden die dasschon getestet haben ZB Carsten inoculator glaub ich ... original über 300A kann ich mir nicht vorstellen sind da nicht schon die Wicklungsdrähte zu dünn?

aber bei jedem Umbau der statorwicklungen ist hohes handwerkliches Können nötig . man kann drähte die über 200 A sollen nicht einfach zusammendrillen oder verlöten.. bei der Compoundwicklung mit ihren 2-3 A ist das natürlich anders

Interessant ist ja auch daß bei Dir die gegenüberliegenden Kohlen abgebrannt sind . imKohlenhalter sind ja die benachbarten leitend verbunden und nicht wie man denken sollte die gegenüberliegenden .

von Christian s - am 26.09.2017 15:22
der kompass oder die magnetnadel hilft wenn man die elektromagneten am stator mit der richtigen polarität aber einer kleinen spannung bestromt rauszufinden welche Statormagneten in originalkonfiguration einen nordpol bilden u welche einen südpol.

in der neuen kofiguration wie auch immer ( 4 compundspulen oder 2 serienspulen parallel oder 4 hintereinander usw... ) müssen im endeffekt eben unbedingt die nord u südpole wieder dort am Gehäuse sein wo sie ursprünglich waren.

schon möglich daß man das mit der magnetnadel prüfen kann

von Christian s - am 26.09.2017 16:55
Wir haben doch auch vor zwei Jahren mal die Unsinnigkeit meines Controllerentwurfs diskutiert, der eine gleichmäßige Feldschwächung an Compound und Reihenfeld bewirken sollte. Damals hatte ich die Bezeichnung "passiver Pol" geprägt, die nicht überall auf Zustimmung stieß. Heute kam mir der Gedanke, dass die beobachteten Unterschiede im Verschleiß immer nur an einem Kohlenpaar auftreten, ebn doch auf "aktive" und "passive" Pole zurückgehen. Natürlich gibt es magnetische Monopole derzeit nur bei drei bekannten Nerds im Fernsehen. Ich nehme aber an, dass der jeweils nicht aktiv erzeugte Pol weniger fokussiert ist. Dies würde am Ort der jeweils gerade aktiven Ankerwicklung dann tatsächlich wie ein schwächeres Feld aussehen, als am jeweiligen gegenpol 90° weiter.
Bin gespannt, was Karlfred dazu sagt, der mir ja damals dankenswerter Weise alles zurechtgerückt hat.

von Richard - am 26.09.2017 17:02
Hallo,
in Erinnerung schon, aber nicht mehr gefunden (danke!)
Bin auch noch auf der Suche nach dem Herren, der die Aluminiumkohlehalter gedreht hatte, war in den letzten Monaten, aber auch das kann ich nicht finden. (Bist Du hier?)

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaub, ich hab mir die "Compoundkohlen" durch den Gegencompound abgefackelt (die, die weiter außen stehen, dort waren die Schmauchspuren), und gar nicht mal die der Hauptwicklung, es war auch die verbaute Compoundsicherung durch und bevor ich zu stehen kam war der "Ganghebel" also der 3stufige Compoundschalter tot..

Da gabs auch vor einem Jahr oder so eine Gegenüberstellung von all den möglichen Thrige Konfigurationen, ich finds einfach nicht mehr. Und da kam raus daß der 4feld Umbau wohl das beste für mich wäre, aber ich krieg das Knopf im Kopfmäßig nicht hin.

Die Hauptwicklungen sind ja eigentlich keine Drähte mehr, sonder so eine Art Flachkupfer, Ich würde das hartlöten mit Silberlot, das ist nicht so schwer. Ich würd da wohl aus 2 Mänteln einen machen und nichts neu wickeln. Wenn, ja wenn ich wüßte wie ichs zu verschalten hab.

Schönen Abend!

von el El - am 26.09.2017 17:09
Ja Richard, danke für den link!
Ich sehs ja ein, die Compoundspielerei hat funktioniert, so lange sie funktioniert hat - und das war kurz. Die Sache hat nun ein Ende, wirklich, ich sehs ein.
Ja man sieht den Wicklungssinn sehr gut Kompass und Sextant bleiben im Kasten. Und nun: Compoundwicklungen raus, schön und gut, aber wie rum baue ich die beiden anderen Hauptwicklungen (bei 48V) rein und wie verschalte ich sie? Soweit ich mich erinnere muß eine (1) umgekehrt rein, aber dadurch, daß ich sie um 180° drehe ist sie ja trotzdem noch gleich gewickelt. Hm.. Abwickeln, umwickeln?


Zitat
Christian s
in der neuen kofiguration wie auch immer ( 4 compundspulen oder 2 serienspulen parallel oder 4 hintereinander usw... ) müssen im endeffekt eben unbedingt die nord u südpole wieder dort am Gehäuse sein wo sie ursprünglich waren.


Also eh genau so einbauen, wie gehabt? Ja aber ists dann nicht ein 72V Motor?

:spos:Schönen Abend + DANKE!! :spos:

EDIT: Danke Christian für die beiden links, da hab ich dann heut nacht noch was zu lesen, bring jetzt die kleine ist Bett :)

von el El - am 26.09.2017 18:20
Zitat
el El
Hallo Christian,
kann jederzeit wieder raufdrehen wenn Dus testen möchtest ;)
Angeblich wäre der Originalthrige auch auf 260A eingestell, kann das stimmen?
Links war nicht mehr viel Gummi drauf..

Sag Christian, verstehst Du das mit der 4feld Kompass sache? Ich kanns mir nicht einmal gedanklich vorstellen, ausgebaute wicklungen, aber mit dem Lagerschild bestromen?!? Das will nicht in meinen Kopf. Kompass hab ich aber auch einen Knopf im Kopf.. Wenn Du das nachvollziehen können solltest würd ich erne mal bei Dir vorbeischauen, wär ja nur ein Katzensprung.



ANKER!!!!!

von thegray - am 26.09.2017 19:55
Zitat
el El
Hallo,
in Erinnerung schon, aber nicht mehr gefunden (danke!)
Bin auch noch auf der Suche nach dem Herren, der die Aluminiumkohlehalter gedreht hatte, war in den letzten Monaten, aber auch das kann ich nicht finden. (Bist Du hier?)

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaub, ich hab mir die "Compoundkohlen" durch den Gegencompound abgefackelt (die, die weiter außen stehen, dort waren die Schmauchspuren), und gar nicht mal die der Hauptwicklung, es war auch die verbaute Compoundsicherung durch und bevor ich zu stehen kam war der "Ganghebel" also der 3stufige Compoundschalter tot..

Da gabs auch vor einem Jahr oder so eine Gegenüberstellung von all den möglichen Thrige Konfigurationen, ich finds einfach nicht mehr. Und da kam raus daß der 4feld Umbau wohl das beste für mich wäre, aber ich krieg das Knopf im Kopfmäßig nicht hin.

Die Hauptwicklungen sind ja eigentlich keine Drähte mehr, sonder so eine Art Flachkupfer, Ich würde das hartlöten mit Silberlot, das ist nicht so schwer. Ich würd da wohl aus 2 Mänteln einen machen und nichts neu wickeln. Wenn, ja wenn ich wüßte wie ichs zu verschalten hab.

Schönen Abend!


ALU das ist Carsten ! Inoculator

Ja weil da der Ankerstrom möglichst Verlustfrei drüber soll - an den Kohlen fällt ja auch schon an die 2Volt ab - ist so ein Kupferflachband das gescheite, keine Luft somit viel Kupferanteil wenig wärme.

Vor einem Jahr - :angry: das gab es in Abständen immer wieder!

Ich sach nur ; nemm etwas Kupferdraht und eine Mono-Zelle und spiel mal!
BeGreifen kommt von was !

Und ja mach es so auf zwei einen.
Aber die Verschaltung interne nur auf zwei Spulen die dann je ein eigenen Anschluss Exteren haben, die du dann entsprechend brückst.
Somit kannst du deine Persönliche Ideal-Kombination finden ob 2s2p oder 4s geschaltet dann mit dem Anker in Reihe gehen.

UND ein weitere Vorteil du kannst dann später mal je nach Geldbeutel zu Weihnachten oder so, den ganzen Schaltunggelersch und Relais rausschmeisten dir einen SepEx-Controller kaufen und den Motor ruckzuk auf SepEx Umändern und dann noch mehr Reichweite durch Serienmassige Reku.... und je nach Bedarf "Fettes Feld"
oder hohe Drehzahlen incl.; viele Standard-F4 Els dumm aus der Wäsche schauen lassen.

ps. Sepex haben auch die ganzen Franzmänner von den hier gelegentlich auch die Red ist Rapid Express; Saxo; AX; Berlingo; P106 usw.

von thegray - am 26.09.2017 20:16
Zitat
gekehrt rein, aber dadurch, daß ich sie um 180° drehe ist sie ja trotzdem noch gleich gewickelt. Hm.. Abwickeln, umwickeln? Zitat Christian s in der neuen kofiguration wie auch immer ( 4 compundspulen oder 2 serienspulen parallel oder 4 hintereinander usw... ) müssen im endeffekt eben unbedingt die nord u südpole wieder dort am Gehäuse sein wo sie ursprünglich waren. Also eh genau so einbauen, wie gehabt? Ja aber ists dann nicht ein 72V Motor? :spos:Schönen Abend + DANKE!! :spos:


Nun ja wenn du mal etwas Experimentiert hättest mit einem kleinen selbstgebauten ......im Ansatz bist du ja auf dem Gedanklichen nicht verkehrt ..

Umwicklen mußt du nichts - Machst du ja auch nicht wenn du Rückwerts fährst ODER! .:D

Willst du den Magnetpol ändern kannst du einen anderen Wickelsinn verwenden ODER eben die Stromrichtung ändern - siehe Umpolung für den Rückwärtsgang.


Wenn das alles zu Kopflastig - dann eben mit der Kompassnadel in der Praxis ..... Zwei Pole sind ja schon vorgegeben (und wenn man den Ausgebauten Anker mit den beiden "SerienfeldKohlen" Monozell-bestromt dann sieht man auch wie sich da die Magnetfelder ausbilden.
Dann den Stator - mit einem kleinen Netzteil oder Monozellen... N folgt auf Süd; auf Süd folgt Nord jetzt kommt ups da ist ja Nord .... Dannschnell mal die Anschlüsse vertauscht ...jetzt passt...... N;S;N;S

Keine Raketenwissenschaft.

Nein ist er nicht - schon mal den Widerstand einer Feldspule versucht zu Messen?
Dieses ist so ungemein Klein das der Motor selbst dann noch leistung bringt wenn du alle Feldspulen als S4 in Reihe zum Anker schaltest und bei 50Volt ordentlich Leistung bekommts ; gut kein Maxmalles Drehmoment zum Kraxeln aber etwas schwäscheres Feld damit mehr Drehzahlen und etwas Sparsammer beim Anfahren als der 2S2P (hm also eigentlich müßte man ja statt nach Modellbauermanier 2S2P; 2Seriel; 2Serielle/Parallel ) etwa so schreiben 2S;2S/P aber ob das dann verständlicher ist;)

.                  ------- -------
.             ---| L | -- | L | ---
.           | -------- ------- |
.           |  |    -----------
.  + ----| |------------ A1 ---| L |-------A2--------- -
.           | ------- -------   -----------
.             ---| L | -- | L | ---
.                  -------- -------

Diese Schaltung verändert den gesamt RI des Motors am Wenigsten im Vergleich zum orig. Compound dürfte somit der beste Kompromiß sein und Maximalen Drehmoment sicherstellen - aber kann ich mir Vorstellen das ein Lixx-Leichtgewicht mit 50V unter Last auch mit der 4S noch akzeptabel Drehmoment erzeugt (aber selbst dann immer noch geringfügig besser als Comp.) dafür etwas schneller dreht bei geringer Last und bei Marschfahrt trotzdem etwas Sparsamer wäre .

EDIT sorry - Ascii-Zeichungen (trotz allen Probieren) klappen hier irgend wie nicht

von thegray - am 26.09.2017 21:01

Re: Umbau Thrige

in einem der alten thread sind wir ja drauf gekommen daß das ungleichgewicht zwischen den compound u serienfeldern eh nicht so groß ist wie befürchtet.
das heißt ( wenn das stimmt ) daß der Umbau auf 4 gleiche Magneten auch nicht so viel bringt wie erhofft.
Ich befürchte daß einfach Deine gewaltigen Ströme für die Kohlen zuviel geworden sind weil sie dafür nicht ausreichend dimensioniert sind.


Ein Mittelweg ohne große Umbauten wäre : einen normalen speed widerstand in die kompoundwicklung bauen und schauen wie schnell das El auf ebener strecke damit fährt.
Dann den speedwiderstand wieder entfernen und einen lichtleitungsdraht von ca dreiviertel Meter Länge zwischen D1 u D2, also damit die serienwicklung kurzschließen, und schauen wie schnell das El damit fährt . Dann kontrollieren wie heiß dieser Draht wird( Er braucht wahrscheinlich einen Kühlkörper), und wie viel länger oder kürzer man ihn machen muß damit das El genau gleich schnell fährt wie mit dem Speedwiderstand .
Wenn man das gefunden hat beides machen :
speed widerstand UND diesenDraht bypass neben der Serienwicklung . Dann moderat mit den eingestellten Amperes umgehen.

von Christian s - am 27.09.2017 12:01

Re: Umbau Thrige

Hallo Christian,
das wärs ja genau das, was ich mir durch den Umbau erhoffe: Die Verteilung des Stroms von 2 auf 4 Kohlen. Breitere Kohlen wären schön, aber teuer. 250€ kosten die mit Haltern..


Ich habe gestern den Strom auf 175A reduziert, aber ich muß sagen, das ist zumindest hier in der Gegend fast unverantwortlich gefährlich! Hier gibts wenige Ampeln, von der Nebenstraße raus auf die Bundesstraße, dann gar an unübersichtlicher Stelle macht mir nun Angst.. Wo ich früher halt einfach rausgefahren bin, mit einer Beschleunigung, bei der mir beim Abfahren kaum ein Verbrennerauto nachkam (keine Übertreibung) muß ich jetzt schon voll aufs Strompedal steigen, bevor der Kreuzende LKW vorbei ist, weil die Kiste so lahm ist, weil es sich sonst nicht ausgeht. Das ist gefährlich :-(

von el El - am 28.09.2017 08:13

Re: Umbau Thrige

Zitat
in einem der alten thread sind wir ja drauf gekommen daß das ungleichgewicht zwischen den compound u serienfeldern eh nicht so groß ist wie befürchtet. das heißt ( wenn das stimmt ) daß der Umbau auf 4 gleiche Magneten auch nicht so viel bringt wie erhofft.


Nichts für Ungut !

Schon mal einen 4Feld Motor gefahren!
Wahrscheinlich nein - Wie groß da der Unterschied ist ( zumindest mit 42V Nicd)
Konnte ich sehen nachdem ich sehen mußte das der TT den ich drin hatte mal einen Wellenbruch hatte. Dann einen Normalo eingebaut hatte - ich sage mal der Unterschied zum 4Feld bei 42Volt zu 2Feld Compound ist so wohl sowas wie beim Compound ohne Compoundfeld zu fahren - macht auch keiner Freiwillig.

Zumal die Anpassung von 2S2P in Reihe zum Anker bei 42V so Stimmig ist das man tollen Anzug bei guten VMax hatte bei mir war das je Zustand der Resttechnik und Akkus mal so 62-68km/h ermöglichte genau so mit >150A >15-20% den Taunus und Westerwald mit 30KM/h zu klettern. Ohne das man irgendwo rumspielen muß. Natürlich sollte man dort mit dem Motorstrom auch aufpassen 180Batteriestrom x37V..... machen Elektrische ~6,6KW Dauerlast bei niedrigen Drehzahlen d.h geringste Kühlung bei ~ 1,5 evtl.-2KW Verluste nach >600Höhenmeteren und 20-25min bekommen die "Eier auf Mantel" einen leichte Kunststoff Aroma in Formaldehyd mit .....

Deswegen schreibe ich das es evtl. bei 51Volt Battspannung auch sein kann das die 4S-Feld in Reihe zum Anker auch reichen könnte einen guten Kompromiß von Hochstrom Anfahren zu Vmax zu bekommen ?
Denn es kann sein da keiner hier die Feld-Sättigung zu messen in der Lage - das 51V Volt im 2S2P Betrieb bei kleinen Drehzahl hohe Last, nur Verluste aber keine höheren Feldstärke und damit Drehmoment/Leistung erbringt.

von thegray - am 28.09.2017 14:49

Re: 2S 2 P

da kommt es wirklich auf erfahrungswerte an u nicht auf die Theorie ..

Du fährst also jetzt 2S 2P ?

das heißt der strom geht erst hintereinander durch die beiden sich gegenüberliegenden Originalspulen , nachher durch 2 parallelgeschaltete neu eingebaute Spulen die statt den compoundspulen drin sind u dann an die kohlen ? stimmt das ?

wer fährt dzt noch 2s 2 P ?

von Christian s - am 28.09.2017 16:16

Re: 2S 2 P

Zitat
Christian s
da kommt es wirklich auf erfahrungswerte an u nicht auf die Theorie ..

wer fährt dzt noch 2s 2 P ?

Ach ich schieb das schon so lang vor mir her..
hier, Gerd hatte Erfahrungen gemacht:
Motoren im Vergleich
Doch ich fürchte er ist aus dem Thema El raus.

von el El - am 28.09.2017 17:23

Re: 2S 2 P

Zitat
Christian s
da kommt es wirklich auf erfahrungswerte an u nicht auf die Theorie ..

Du fährst also jetzt 2S 2P ?

das heißt der strom geht erst hintereinander durch die beiden sich gegenüberliegenden Originalspulen , nachher durch 2 parallelgeschaltete neu eingebaute Spulen die statt den compoundspulen drin sind u dann an die kohlen ? stimmt das ?

wer fährt dzt noch 2s 2 P ?


Nun das wäre ja eine Variante ; je Nach Spannungslage und grade bei 36 Volt auch original 2 Felder die wie grade beschrieben in Serie liegen (so zu belassen also 2s und dann Anker a1 ) - so sind die Anschlussschrauben ja auch vorhanden. Und zu der einen Compound-Anschluss noch eine zweiten hinzuzufügen - Also somit E1/D1 Sinngemäß zu splitten - an diese das zweite neue Feldpaar anzuschließen.

Somit hat man dann je zwei Anschlüsse E1>E2 und D1>D2 mit je zwei in Serie Liegen Feldspulen.

Wenn man das geschickt anstellt - sollte für die interne Statorverdratung des neuen Feldpaares das aus einem anderen Motor genommen wird nur eine Verbindung neu gelötet werden müßen, wenn beim einsetzten erst mal alle gleichzeitig draußen sind und in ineinandergeschachtelt dann eingeführt werden.
An einer anderen Stelle muß ein Kreuzungspunkt mit einem Platinenrest ohne Kupferauflage und hochtemperaturstabilen 2-Komponenten Kleber oder der Lack zum Spulenvergießen isoliert und fixiert werden (oder haben ja schon einige den Kleber zum Bremsbelag verkleben .
Nur Not auch neutral vernetztender Silikonkleber Hochtemeperaturstabiel wie er im Ofenbau oder in bestimmten bereichen im PKW-Bereich ....)


DANN kann man außen mit einer entsprechenden Strom-Schiene oder Kabel so Verdrahten das die beiden SerienSpulen -> Parallel geschaltet werden und dann eine Seite an den Anker. (natürlich ist bei der Verbindung der Anschlussschrauben und damit der beiden Paare die Stromlaufrichtung und Wickelsinn zu beachte damit man im Stator dann zum Ankerpolung passende Gegenpole hat ( sieh Thema Kompassnadel)

Oder der Ausgang einer SerienPaarSchaltung an den Eingang der anderen und dann den Ausgang der zweiten an den Anker und somit eine besser Anpassung an hohe Spanungen und/oder etwas schwächeres Feld für etwas mehr Enddrehzahl.
Das ich ich mal als 4S bezeichne.

Damit die ganze Sache ein Ende hat - war ich letztens dabei einen Motorenteststand zu erwerben und dann verschiedene Spannungen mit verschiedenen Schaltungsvarianten auf Start-Endleistung uns Eta gegenüber zu stellen - Und um dann zu sehen mit einem Vergleich weisen Perm wieviel oder wenig Unterschied in der Praxis sich dann noch einstellt - leider ist mein Budget stark eingeschränkt. Aber mal sehen vielleicht nächstes Jahr.

von thegray - am 28.09.2017 18:25

Re: 2S 2 P

Wie Du richtig schreibst gibt es da mehrere Varianten für 2 s 2p . darum wegen Erfahrungswerten meine erste Frage von vorhin nochmal :

Welche Version genau fährst Du ? wie lange schon ? mit welcher performance ?

von Christian s - am 29.09.2017 06:19

Re: 2S 2 P

Ja genau diesen vergleich v Gerd hatte ich in erinnerung .
Da wäre sicher diei Version 4 die vielversprechendste Aber trotzsdem istfür mich nicht ganz klar wie er dabei den Stromfluß aufgeteilt hat . Hast Du noch was über langzeiterfahrung damit gehört

von Christian s - am 29.09.2017 06:22

Re: 2S 2 P

Was für Langzeiterfahrungen.
Das das El wo der Motor drin­s‍teckt schon Jahre damit gelaufen war als ihn kaufte ?
Und zwar der Schebler-Motor!

Oder die Langzeiterfahrung das soviel man überlegt - außer einen anderen Motor als TT und Perm.... es nicht noch besser zu machen ist.:joke:

Die Lebenslange ErFahrung das geteiltes Stromleid, halbes Leid ist.:D
Vor allen wenn das mehr Km oder mehr Drehmoment bringt oder mehr Spaß:joke:
(BEdenke - schwaches Feld; wenig EMK -VIEL Strom in dem betreffenden Ankerteil - der Anker schaut ihn euch an die paar Dicken "Windungen", hat nur ein paar Milliohm das mal viel Volt......)

Das auch bei mir mal hängende Kohlen dann deftig geschmort hatte, weshalb ich immer sage auch beim Thrige regelmäßig zu kontrollieren, wenn bei dem schon so einfach.

Das ein Zwangskühlung auch da Sinn macht - weil mit lei­s‍tungfähigeren Akkus auch mehr Dauerbela­s‍tungsfälle gibt, weil eben auch immer mehr Km per Anno gefahren werden.

Und bitte verschont die anderen mit dem leidigen - JA ABER ein Hauptschlußmotor kann Drehzahltechnisch durch gehen - JA wenn man Blind; einfältig; gefühllos und Gewalttäter ist! DANN ja - man braucht eine halbe Sekunde zu merken wenn der Riemen gerissen ist - nur Dummköpfe oder die als solche erscheinen wollen - bleiben dann mit dem Fuß auf Vollgas obwohl die Ki­s‍te mit einem Ruck an Vortrieb verliert.
(man bedenke im Normalbetrieb bleibt man weit unterhalb der Zulässigen Drehzahl - (weis nicht was der Perm macht 6000?) der Thrige ist auf 12.000 gebaut und freigegeben wird sicher auch unter normal Temperatur kurzzeitig mal 14-15.000 aushalten- habt ihr schon mal einen Thrige mit so einem Lüfterrad bei 12.000 gehört - das überhört man nicht wenn hinter einem eine Ga­s‍turbine hochläuft. Vor allen nicht wenn man schon von Kette generft wird)

Dann Überlegen - noch mal kurz gasgeben - hah Ga­s‍turbinengeräusch ; kein Vortieb muß der Riemen hin sein! Denn auch kein Wunder mit vollen 7Block - NICD und Vollgas Beschleunigung oder im Taunus an >15% anfahren ächtts der Riemen im "normalbetrieb" auf der Aluscheibe das es einen graust. Eben mal auch nach doch langer Zeit dann mal den Löffel abgibt.

von thegray - am 29.09.2017 10:33

Re: 2S 2 P

Zitat
Chri­s‍tian s
Wie Du richtig schreibst gibt es da mehrere Varianten für 2 s 2p . darum wegen Erfahrungswerten meine er­s‍te Frage von vorhin nochmal :

Welche Version genau fährst Du ? wie lange schon ? mit welcher performance ?


Zahlenwerte kann ich nicht Liefern!
Bis zum zweiten Unfall - 2 Jahre und 20.000 auch auf Langstrecke.
Subjektiv - wenn du ihn wegen Wellenbruch ausgetauscht hast - Vermisst du ihn, ganz bestimmt.

So jetzt muß ich weg ....p.s. ansonsten das Fahrzeug kam vom Hausherrn Ralf oder wie schon eine anderer drauf verwiesen unter [www.elweb.info] alles zu lesen.

Meine ErFahrungen mit dem Motor in dem Fahrzeug - deckungsgleich.

von thegray - am 29.09.2017 11:07

Re: Umbau Schebler

vielen Dank für den Bericht v Herrn schebler dort steht : Es sind die 2 neuen Wicklungen parallel zu den alten, vorhandenen, verdrahtet.

Also geht der strom erst parallel durch eine alte u eine neue nebeneinander und dann dahintergeschaltet wieder durch eine alte u eine neue nebeneinander. Dann kommt der Anker
Das heißt der Strom auf dem Weg zum Anker hat doppelt soviel Kupferquerschnitt zur Verfügung.

von Christian s - am 29.09.2017 19:17

Re: Umbau Schebler

Nun - (klar war das ein Witz) es kann sein das bei den 51Volt die ihr zum Teil zumindest fahrt das dann zuviel ist - bei voll durch geregelten Controller.
Wenn man es so macht wie von mir angedacht kann man dann extern noch auf 4s umstellen und vergleichen.
Weil die PWM spielt ja in die Betrachtung auch noch rein.
Und die vorwiegende Nutzung und Übersetzung.

Und mit einem neuen Lagerschild so das man die Kohlenpaare statt Parallel in Serie Schaltet dann gut einen Sepex Controller nutzen kann .... dann ist bei Jeder Last; Vmax; Übersetzung das beste an Wirkungsgrad und Beschleunigung rauszuholen.

Hm wie das El wohl bei 11 zu 1 dann den Klettermax macht :D (der TT darf ja bis 12000 und sich dann auch besser kühlt)


Ja Ja jetzt kommt wi(e)der einer Übers...... anders geht nicht weil kein Platz wegen der Quertraverse - ICH: gähn immer noch nicht im Sinn .... da da habe ich schon lange dran gedacht > und Lösung.

von thegray - am 29.09.2017 22:10

Re: Umbau Schebler

Hallo die Herren,
habe nun einen Mantel seines Compoundes befreit. Übrig blieben die beiden Hauptwicklungen, auf 6 Uhr im- und auf 12 Uhr gegen den Uhrzeigersinn. Man siehts wirklich gut, danke Richard.
Wie gehts nun weiter? Muß einer Wicklung im Uhrzeigersinn danebenliegend immer eine gegen den Uhrzeigersinn folgen?
6Uhr im
9Uhr gegen
12Uhr im
3Uhr gegen?

Dann muß ich die bestehenden Kupferstreifen Verbinder trennen und neu verlegen. Oder 2 links, 2 rechts?
6Uhr im
9uhr im
12Uhr gegen
3Uhr gegen
Dann würds ja reichen, einfach das 2. Hauptspulenpaar dazuzuschrauben.

Ich möchte Olis Idee aufgreifen, die Wicklungspaare nicht im Inneren, sondern heraußen verbinden, um sie gegebenenfalls parallel oder in serie schalten zu können. Das empfiehlt sich schon mal allein weil dort mehr Platz würs Kupfer ist.. Aber das hat ja prinzipiell nix mit der Wicklungsanordnung zu tun.

Schönen Tag noch und danke!!:spos:

von el El - am 09.10.2017 09:55

Re: Umbau Schebler

für die Entscheidung welche wickelrichtung wohin gehört gibts meiner Meinung nur 2 Möglichkeiten :

1. Fix u genau von jemandem ders schon gemacht hat erfragen ( weiß nicht obs in Scheblers Beschreibung deutlich drinsteht ?)
2. doch ausprobieren mit einer Hilfsspannung ob die jeweiige Compoundspule an diesem Platz einen Nord oder Südpol hatte . und genau so die neue Spule wieder anbringen.

alles andere ist spekulation. man würde schon annehmen daß immer Nord auf süd sich abwechseln müsste . Ich hätte aber ja auch angenommen daß je ein sich gegenüberliegendes Kohlenpaar zusammenarbeitet. ist aber nicht so. ( hast Du am Kohlenhalter mal gemessen welche der Kohlen unterirdisch miteinander verbunden sind ?)
Hast Du die Magnete mit den Kreuzschrauben gut abmontieren können ?
Was machstDu daß sie nach der Montage 100pro wieder festsitzen ?

Viel Spaß beim Tüfteln !

von Christian s - am 09.10.2017 10:37

Re: Umbau Schebler

Hallo Konstantin,
Soweit wir das damals im Verlinkten Thread besprochen haben, sind die Magnetischen Pole abwechselnd. Dafür spielt aber der Wicklungssinn nur eine nachrangige Rolle. Bau das zweite Spulenpaar so ein, wie es mechanisch am besten geht. Wenn Du dessen Anschlüsse einzel heraus führst, dann kannst Du die Polarität dadurch wählen, dass Du die Fließrichtung des Stroms änderst. Hat Oliver auch mal in einem Nebensatz erwähnt. Schau Dir die Wicklungen noch einmal genau an. Dann nimm die rechte Hand Regel und bestimme für jede die magnetische Polarität. Danach wirst Du erkennen, wie es weiter geht.

von Richard - am 09.10.2017 12:22

Re: Umbau Schebler

Hallo,
Richard, ich möchte nur die Spulenpaare einzeln rausleiten, nicht jede Spule extra, 8 dicke Kabel ist zu viel.
Die magnetischen Pole abwechselnd? Scheint so zu sein, wenn man sich die Bilder ansieht. Beide gleich gepolt, und da sind ja die Hauptwicklungen dazwischen die wohl in die andere Richtung gepolt sind.
Tut mir leid, die rechte Hand Regel kenn ich nicht, es wird wohl auch so gehen müssen :(

Also, ich verbaue die gegenüberliegenden Spulenpaare immer gleich gepolt, soweit richtig?

Fein, jetzt schlachte ich mal erst den 2. Mantel.




von el El - am 10.10.2017 08:04

Re: Umbau Schebler

Was tu ich denn da eigentlich so lang so blöd herum? Die Wicklungen sind in allem Motoren gleich, das 2. Wicklungspaar deshalb in gleicher Wicklungsrichtung, drum muß es vom Strom in entgegengesetzter Richtung durchflossen werden, wenn 2 Felder parallel sein sollen. Fertig. Richtig?

von el El - am 11.10.2017 10:56

Also verdamisch Verbindung weg ....Re: Umbau Schebler

also alles nochmal - aber ist ja für eine gute Sache.

Steter Tropf.....

ICH Sag doch - Begreifen kommt von .....greifen, im Sinne von machen.
Man kann viel The(rr)oretisieren - dem einen liegt das, dem anderen das.

Und letztendlich für den Einzelnen hier, wird das nur einmal zu machen sein - und da zählt das was hinten rauskommt nicht eine Techniker Prüfung in Schrift und Wort abzulegen.

Ganz auf Nummersicher zu gehen.
2;6Volt oder 12Volt was grade zur Hand und "orignal-Zustand" ausprobieren. (Nutzung von Amperemeter ist da auch vorteilhaft.)
Anlaufverhalten und Drehzahl.

1.Nimm einfach den zweiten Mantel und hole dir den Feld-Paar raus.
2.Dann versuche den in den anderen Mantel zu bekommen.
3.Da sieht man auch wo man auf der anderen Seite noch die Bohrungen für die beiden Messigbolzen mit den Isolierhülsen braucht. Um den 2Feldpaar mit Spannung/Strom zu versorgen.
4.Bohrung setzten ohne die Leiter zu beschädigen ;)
5. Paar rein und sehen das später zum Löten - alles passt.
6. Da wirst du feststellen - schon "auch nebenbei erwähnt" das sich die Verbindungsleitung des einen Paares und des neuen Paares kreuzen (so war es bei meinem Motor) - wie auch schon beschrieben einen Platinen Rest - Notfalls aus einem alten Gerät ausschlachten die Leiterbahnen entfernen (dank Flex also Kupferfreie GFK oder Petinax ) und 2-Lagen davon als Isolierer-Trenner zwischen die beiden unterschiedlich-gleichen-Kreuzenden Kupferleiter legen; das ganze mit Epoxid oder vergleichbaren fixieren. (es soll isolieren und auch nicht scheuern)
Wer dann noch dazu irgend einen Gerät (z.B. zerlegen von Consumer-Akkupacks; Lcd-Dislplay mit Hochspannung) dieses Dünne Gelbe Durchsichtige KAPTON-Klebeband hat auch das noch drum - das Zeug ist zwar dünn hat aber hervorragende Isoliereigenschaften und ist HochTemperaturstabil (aus Sicht eins "Klebebandnutzters")

Dann die beiden Enden provisorisch mit dem Bolzen verbinden und außen mit provisorischen Leiterbrücken so anschließen wie es einem grade in den Sinn kommt.
JETZT kann man wie schon mal angeregt sehen wie die Reihenfolge der FELD-Pole ist und ob das zum Anker passt.

Wenn nicht muß der Strom nur anders rum fliesen (denn um dem Pol in einem E-Magneten zu ändern muß man entweder die Stromrichtung; die Wickelrichtung umkehren oder den Magneten ausbauen und umdrehen - die beiden letzteren schließen sich der Einfachheit halber hier aus :joke:

So wenn man nun alles zusammen hat und hat es begriffen und ist sich sicher das die Polung der Magnete passt.

2;6; oder 12Volt anschließen und sehen was passiert im Lehrlauf sollte sich nicht sehr viel verändert haben und auch nicht beginnen Thermisch zu riechen.
Und am Amperemeter sollte sich schon was einstellen;):rolleyes::D:hot::cheers:

Wenn das einen Moment so läuft - kann man sich um den Einbau und die Brücken von Feld und Anker kümmern.

FERDISCH

ps.:
Wenn man es perfekt/er machen möcht, beim Festschrauben der Magnete Wärmeleitpaste - was bei Leistungstransistoren und CPU´s Verwendung findet zwischen Mantel und Polschuh (Luft in engen Spalten ist ein guter thermischer Isolator) Um die Wärme der Feld-Spule und Eisens besser an den Mantel abzuführen den Wärme zieht weitere Verluste nach.....

von thegray - am 11.10.2017 13:14

Re: Also verdamisch Verbindung weg ....Re: Umbau Schebler

OK, das mit der Überlapung ist kein Problem, aber das ist eins: Das Flachkupfer läßt sich nicht hartlöten. Ja, ich hätts entlackt. Ich mein, ich kann da ja nur mit dem kleinen Butan/Sauerstoffbrenner ran, aber die Hitze würde vorher die Wicklung beschädigen bevor ich das mit Silberlot verlötet bekomme.

Darf ich mit Weichlot, irgendwas über 180°C? SO heiß darf es da doch gar nicht drinnen werden. Ich hab jetzt das Flachkupfer ca 3cm lang überlappend auf einer Seite entlackt, verzinnt (wegen dem dauerhaft besseren Kontakt, weils halt nicht so oxidiert wie blankes Kupfer) und mit Edelstahlschrauben mehrmals verschraubt. Wenn ich da nochmal kurz mit der Flamme drübergehe dürfte das ev. sogar zusammenrinnen.

Das einzige was mir sonst noch einfallen würde wären Kupferpopnieten aber da ist das Fleisch zu schwach.

von el El - am 17.10.2017 17:19

Re: Umbau Schebler mit Bildchen

ok, hier ein paar Bildchen, noch mit frischem Epoxy (uhu endfest) drauf:




hier sieht man die ca 3cm überlappenden Kupferstücke, mit Edelstahl und gegenmutter mit Schraubensicherung verschraubt, in der Mitte entharzt und vollflächig verlötet. Der Austrittspunkt dieser Wicklung liegt neben der Motorkonsole, im hinteren, unteren Bereich. 13er Loch, auf 7 Abstufungen Spiritusgekühlt mit Festplattenmagneten drumrum gebohrt.




die andere Seite, die Überlappung der Leiterbahnen. Mit entkupferten Platinenstücken nach Oli, mit frischem Epoxy vergossen.


Der Mantel läßt sich zumindest auf der Nichtalukonsole problemlos nach dem Ausbau der rechten Zellen wechseln, er wird einfach vom Kollektor/Rotor gezogen. Die ritzeolseitigen Inbusschrauben sind etwas fummelig, aber was ist denn beim El nicht fummelig?

von el El - am 18.10.2017 06:47

Und Leute nicht wirklich schwer bisher ? Re: Umbau Schebler mit Bildchen

Schick - gibt gutes Gefühl wenn es auch ordentlich aussieht - Oder!
Das mit dem Löten nun - ich denke hat sich zwischenzeitlich erledigt :D:rolleyes:
Die Ungeduld - gell:joke:
Nun wenn es weichgelötet auch reichen sollte - Wenn es denn schon mit etwas mech. Spannung angelegt wurde - und der Vollständigkeit - im Prinzip hat mit

von thegray - am 18.10.2017 13:42

Re: Und Leute nicht wirklich schwer bisher ? Re: Umbau Schebler mit Bildchen

Nicht die Ungedult, das Unvermögen. Mein Hartlötzeug schafft halt nur ein 3cm Flämmchen, mit 2mm durchmesser. WENN ich mich damit spiele und viel zu viel Gas und Sauerstoff aufdrehe. Normal wäre 1cm. max. Damit ist das nicht zu schaffen. Weichlöten war auch nur mit dem 100W Kolben drinnen. Mal sehen, wie lange der Motor diesmal hält, hoffe noch über den Winter, langsam wirds kalt und ich hab noch so viel zu erledigen.. :)

von el El - am 18.10.2017 18:04

Re: Und Leute nicht wirklich schwer bisher ? Re: Umbau Schebler mit Bildchen

Nun ja das Original ist "ElektroPunktgeschweisst"
Und in der kleinen Flamme steckt zuwenig Energie bzw. die wird bei so Massiven Teilen zu schnell abgeleitet als das Lot.... Da braucht dann schon einen fetten Kolben der dann auch die Temperaturhält weil entsprechend gespeichert.
Fürs Hartlöten mit Flamme und 2000Grad an der Spitze und der Isolierung in der Nachbarschaft klar ein Problem.

Was auch Hilft (sorry hätte ich auch dran Denken können) im Ofen das ganze mal auf 100 vorheizen dann ist das Temperaturgefälle nicht so groß und die Lötstelle ist mit dem Heim-Mitteln besser zu beWERKstelligen weil der Kolben und damit das Lot nicht so schnell abkühlen.

Ansonsten hat du das doch ganz gut hinbekommen was ich sehe - oder kein Hexenwerk!
Jetzt bleibt nur noch die Strom"Schienen" so zu belegen das du die entsprechende Polung im Stator bekommst und alles wieder ins El reinschrauben.

Und wieso sollte der Motor so nicht halten - andere Fahren mit 100000Km mit zwei Kohlensätzen (ok nicht Hochstrom; mit Compound; und nicht in den Bergen)dafür fällt jetzt bei dir ~200W weniger Abwärme an wobei ein Großteil davon auf den Rotor fällt oder eben besser nicht mehr !(falls das jemand MistVerstehen möchte)
Dann über den Daumen 25 bis Vielleicht 40W weniger Wärmeeintrag bei dem Compund-Kohlenpaar und Kollektor.
Wenn du dann noch eine bessere Lüftung ....fürs nächste Frühjahr.
Und deine neu gewonnene Freude, am Kontroller im Oberstübschen dann noch etwas begrenzt - würde ich Geld wetten das der evtl. die Wanne überlebt.

von thegray - am 18.10.2017 18:14

Re: Und Leute nicht wirklich schwer bisher ? Re: Umbau Schebler mit Bildchen

Danke klar und ?
Klar - Du hast die Möglichkeit! Und das Gas! ZurHAnd

Ich wette Ein Abendessen.
3/4 der Aktive hier können noch nicht mal in diesem Moment exakt beschreiben was das ist.
Von den verbleibenden 25% Aktiven hier haben die Hälfte richte gute E-Schweisserfahrung; 90% so ein WIGDing noch nie Live in der Hand gehabt.

Bleiben also bei 200Elfahrern (bohaeje) die Aktiv sind - 5 Die mal in der Hand hatten
Von den haben 2 mal etwas Praxis damit - Roman du bist einer davon.:spos:


Bleiben wir doch bei dem was für die mei­s‍ten potentiellen Nachmachern relevant.

Fetter Lötkolben haben viele und haben Praxis;
oder kleiner "Stift-Butanbrenner" Dank Versand ein Apel und Ei und Feuerzeuggaskartusche haben etliche wo rum liegen;
Zu lötenden Teile auf 100Grad vorheizen mein Gott wenn die Frau mal nicht da;
Nach Möglichkeit Rotguß oder Elektronik-Bleifreilot

ACH ja noch was - je nach dem wie die Fähigkeiten sind kann man auch schon ungelötet sicheren bevor man den Bolzen einsetzt eine Kernbohrung in den Kopf und das Kupfer dort einführen.
Oder man hat einen Bolzen mit großen Kopf dann Einschlitzen und einlegen ; dann Löten.
ODER MAn hat Windeisen für Außengewinde; Rundmessing besorgen mit der Schruppscheibe der Teil der Gewinde bekommt runter arbeiten oder man hat eine Ständerbohrmaschine mit großen Futter; Schruppfeile ........runter "Drehen" ; Gewinde Setzten; Kopfbearbeiten.
Dann bekommt man je nach Geschick und Zeit einen Bolzen nach "Maß" mit einer klemmden Öffnung für den Kupferleiter ;
dann noch gelötet.

ODER Noch ein ANSATZ
Stück Messiggewindebolzen; Kopf 2/3 runterfeilen bis auf eine Dünne Scheibe; im Schaft eine Querbohrung; Kupfereinführen und Verlöten; dann flache Mutter "Als Unterlegscheibe und mit KS-Isolierbuchse in den Stator-Mantel wiedereinführen von außen mit einer Federscheibe und einer flachen Mutter und Gewindesicherung festsetzten.

Problem -> Lösung ; Einfälle statt Ausfälle;-)

von thegray - am 19.10.2017 19:10
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