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Motorüberholulng PMG132

Startbeitrag von wchriss am 12.11.2017 16:29

Nach dem Schaden meines Perm 132 und der Diagnose von Heinzmann ( Totalschaden ),
hab ich mich nun durchgerungen den Motor zu überholen.
Die Ausgelötete Lamell und die 2 lockern die daneben waren habe ich ersetzt.
[attachment 2537 Anker2.jpg]
Den Kollektor habe ich abgedreht auf 3/100 genau, der Feinschliff fehlt noch.
[attachment 2538 Anker1.jpg]
Das doch schon recht angerostete Gehäuse habe ich Sandgestrahlt.
[attachment 2539 Gehuse2.jpg]

Die 50 interessantesten Antworten:

Die Magnete sind ausgebaut bzw. waren schon lose.
[attachment 2540 Gehuse1.jpg]
[attachment 2541 Gehuse4.jpg]
Der Anker wurde grob gewuchtet.
[attachment 2542 wucheten.jpg]

Hat da jemand eine Idee, wie das mit einfachen Mitteln genauer geht ?

von wchriss - am 12.11.2017 16:33
Was mir noch sorgen macht sind die Magnete.
[attachment 2543 Magnet1.jpg]
[attachment 2546 Magnet3.jpg]
Etwa die hälfte schauen so aus.
Die Magnete liesen sich leicht mit einen Stemmeisen und einem kleinen Schlag vom Gehäuse entfernen. Am Gehäuse war der Kleber bombenfest, aber die Verbindung zum Magnet ist dürftig.
Ich hatte eigentlich vermutet das sich unter den Magenten auch der Rost fortsetzt, dies war nicht der Fall. Die Haftungsgrenze ist die glatte Oberfläche der Magneten, bzw. das Ablösen der Magnetummantelung.
Eigentlich wollte ich das Magnetsystem wieder verwenden, aber ich denke das kann ich vergessen.
Hat jemand eine Idee, wo Magnete zu bekommen sind. Einen online-Magnetshop habe ich schon gefunden der auf Kundenwunsch Fertigt, leider ist der Mindestauftragswert 200,- €.
Ideen sind gefragt, wenn sich noch ein paar finden würde ich da mal anfragen.
Gruß
Christian

von wchriss - am 12.11.2017 16:42
hallo christian,
WAS spricht gegen die wiederverwendung deiner alten magnete???
falls es sich NUR um die verklebungsmöglichkeit handelt,:rolleyes:
mach´s doch so wie in unserer firma, da wird die zu verklebende fläche angeätzt,
wenn das verklebt ist, und man es doch nochmal trennen möchte hat man allerdings nur noch magnetische bruchstücke...
darf also nix schiefgehen sonst:hot:
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 12.11.2017 17:51
Das Problem ist das sich die Schutzummantelung vom Magnetmaterial löst, so kann ich die nicht wieder verwenden, sonst hab ich gleich wieder einen losen Magneten. Die Ummantelung weg machen ist auch nix, da die sonst Oxidieren.
Gruß
Christian

von wchriss - am 12.11.2017 18:28
holla, hast Du alle Magneten heile rausbekommen?!
Bei keinem die Chromschicht beschädigt?
Da hätte ich ja allergrößte bedenken, das doch einer absplittert..
Und dann die Montage auch noch...
Wie hast Du die De und montiert?

UPDATE::habe gerade gesehen..das die Magnete ein Problem sind..ich dachte schon nur ich hätte da Probleme erwartet :-)

von Sven Salbach - am 12.11.2017 20:25
Zitat
R.M
Hallo

Die Ummantlung ist epoxyfarbe nichts ausergewöhnliches, anätzen oder schleifen funktioniert normalerweise prima.

Gruss Roman


chromglänzende epoxyfarbe:eek: ich brauch unbedingt einen lieferanten dafür

von wolfgang dwuzet - am 12.11.2017 20:53
Na ja, nachdem ja schon 3 Stück lose waren, hab ich ein Stemmeisen zwischen den Magnet und Gehäuse angesetzt, 2-3 leichte Schläge und die waren lose. Das Epxi haftet nicht besonders gut an der Schutzschicht ( Chrom oder was auch immer) wenn man etwas dran Schleift kommt es Kupferfarben.
Bei ein paar ist die Schicht halb runtergegangen. Die Verbindung Schutzschicht zum Magnetmaterial ist nicht besonder gut. Ich denke das ist auch der Grund warum sich 3 Magnete gelöst haben.
Hier nochmal eine Detailaufnahme.
[attachment 2547 magnet4.jpg]
Werde mal versuchen die Schicht runter zu strahlen, evtl. kann ich dann das ganze mit epoxi versiegeln.

von wchriss - am 12.11.2017 20:57
[www.supermagnete.de]

Ob die Ausnahme nur Epoxy in diesem rauhen Umfeld wirklich geeignet ist?...

von Sven Salbach - am 12.11.2017 21:00
Na ja es kommt zum schluss ja auch noch ein 2K-Acryllack drüber.
Epoxy hätte den Vorteil in die rauhe Oberfläche des gesinterten Magnetmaterials reinzulaufen und eine sehr gute Verbindung zustande kommt.

von wchriss - am 12.11.2017 21:11
Na, von der Beständigkeit würde ich mir beim Chrom mehr sorgen machen als beim Epoxydharz. Mir ist mal welches auf einen Zylinderkopf getropft. 10 Flugstunden später habe ich es abgeschliffen, weil es immer noch fest saß. Der größere Spalt ist eher das Problem. Auf der Innenseite eventuell einen Epoxylack verwenden.

von R - am 13.11.2017 05:17
es geht mir bei den Sorgen eher um kleine Risse und Verwitterungen doer sowas...da steht ja ganz klar..in sehr seltenen Fällen..das muss ja einen Grund haben, wenn der Aufwand mit Vernickeln, Verchromen etc pp betrieben wird..wenn man auch einfach Epoxy drüberschmeiren könnte..das meine ich..
und wir reden hier für den rauhen Alltagseinsatz im Aussenbereich....damit wäre das keine Option in meinen Augen..ich würde es nur machen, wenn es keine Dauerlösung werden soll oder eben gar nicht anders geht

von Sven Salbach - am 13.11.2017 05:50
Zitat
R.M
Hallo

Kupfer ist richtig, erst verkupfern, dann vernickeln und dann verchromen.

Gruß

Roman


Und was auch richtig ist das es häufig das die Bindung Magnetmaterial zur Galvanisierung ein Problem ist.

von thegray - am 13.11.2017 11:01
Mal kurze Zeit nicht da geht gleich der technische Punk ab:D

JA sicher hat das mit der Galvanisierung einen Grund - besonders wenn es perfekt ausgeführt ist - und da happerts eben nicht selten, bei den aus unbekannter Provinienz.

Den jeder Arbeitsschritt kostet Geld - wenn der bei dem Endprodukt aber nicht mehr sichtbar und Problem meist nach der Gewährleistung auftritt - neigt man eben vor allen in bestimmten Ländern gleich auf die Vorarbeiten zu verzichten -> schlechte Bindung Trägermaterial zur Galvanisierung.

Chriss mal wieder Respekt!
UND mach es nicht zu aufwendig an der Stelle.
Entweder du gehst zu einem Galvanisierer oder du setzt selber Bäder an.
Im ersten, teuer wegen der Arbeit ; im zweiten Fall, hm teuer wegen der Arbeit:rolleyes: aber welcher Elristi rechnet sein Zeit in Geld auf ...

Entferne den losen Kram den Rest gut als Haftgrund vorbehandeln und verkleb die wieder dann ordentlichen Haftvermittler und Epoxy Grundierung und dann ein zwei Lagen entsprechenden Decklack. (alles aus einem System und die Leute die das Liefern gleich schriftlich den Verwendungszweck mitteilen und fragen ob die eigene Auswahl aus dem Sortiment optimieren wollen (Temperatur Kaltstart-20 im Sommer evtl. bis 80-100; Guss Chrom) ) Beispiel Bootsbau da können je nach Einsatzbereich; Finish und Kosten 5-6 Schichten aus verschiedenen 2-Komponenten Harz sein.

Das ganze dann in Ruhe und bei optimalen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit nach Vorschrift verarbeitet. Und du wirst zu Lebzeiten auch kein Rost mehr am Stator sehen.

Was die Galvaniserung angeht - in der Massenproduktion ist das schneller als Epoxy ; und auch nicht teurer weil die Resteentsorgung schon seit Jahrzehnten ein Eingelaufenes System. (siehe Recycling PB vs. Lixx) Außerdem; bei gegebener Schichtdicke sicherer als schlecht verarbeitetes Epoxy; mit Galvanierung flexibler beim Kunden weil die meisten sich damit besser auskennen als mit dem "Modern Plastikbau"
DESWEGEN sehe ich in der Praxis kein Muß (Cr) sondern nur weil...

Gruß und weiter gutes Gelingen.

Wuchten - nun setzte die Böcke auf leichtlaufende Vollauszüge - hochlaufen über einen leichtlaufenden Syncronmotor aus einer Mikrowelle oder vergleichbares Hautsache ruhiglaufend ; Riemenscheibe auf Motorachse aus einer Schichtplatte und über einen Bandschleifer oder vergl. gerichtet - Kraftübertragung mit Gummiriemen. !Ja genau keine direkte Kopplung !
Dann haste den Ansatz zu Dynamischen Wuchten - Das Wuchten selber ist dann "Try and Error" nach Beobachtung und Gefühl und viel Geduld Masse am Umfang zufügen wie beim Wuchten beim Reifenhändler - in der Endphase kann das zugeklebte Gewicht ja gegen Kupfer das gelötet wird ersetzt werden.

Verfeinern kannste das dann noch über eine simple Hebelmechnik an deren Ende ein Bleistift ist und auf einem Papier krakelt - feinste Auslenkung erkennbar macht und reproduzierbar ist.

Besser ; schneller ; einfacher kommst du dann nur noch mit Profilösungen und da werden die sachen schnell 4-Stellig und aufwendiger.

von thegray - am 13.11.2017 11:48
Hallo

Wenn du gute verchromer suchst [www.damm-chrom.de] die sind recht bekannt für gute Qualität in der Szene.

Gruß

Roman

von R.M - am 13.11.2017 19:06
Hallo,
schon mal an sowas gedacht ?
[www.youtube.com]

[www.youtube.com]
Gruß K.-F.

von Karlfred - am 13.11.2017 20:18
Danke die Idee mit dem Vibrometer ist gut. Funktioniert aber mit meinem schnell aufgebauten Wuchter nicht wirklich. Da ist der Aufbau und die Lager einfach zu schlecht um da eine konkrete Unwucht zu erkennen. Das werde ich mit den original Lagern machen müssen. Danke.

Hab mich heute mal über 2 Magnet hergemacht, beim einem ging die Schicht gut und relativ leicht runter, beim anderen stellenweise gar nicht. Selbst beim Sandstrahlen hält die stand, macht aber nichts, bleibt die Schicht halt dort.
[attachment 2548 Magnet5.jpg]
Die Magnete sind nun mit Epoxi rundum eingestrichen worden und dann am Gehäuse fixiert. Mal sehen ob das hält. Leider finde ich bei meinem vorhandenen Epoxi keine Angaben zur Temperaturbeständigkeit. Wie heißt es so schön, no risk no fun :xcool:

von wchriss - am 13.11.2017 21:26
und es wäre sicher nicht schlecht wenn man das Epoxy "einstellen" könnte..
Also etwas weicher macht, damit es nicht zu Rissen neigt evtl.
Keine Ahnung wie sich das aber auch die Luftdichtigkeit auswirkt...
Üblicherweise verwendet man dazu ja einen Schuss mehr Härtern, damit es am Ende weicher bleibt

von Sven Salbach - am 14.11.2017 05:47
Hallo

Das gleiche ist mir auch passiert, hast du schon ne Lösung für das magnetproblem?
falls du nicht herrichtest würdest du mir die Reste vermachen?

bei mir ist dummerweise auch noch ein magnet gebrochen....
war schon am überlegen einfach kleinteilige magnete oder runde zu verwenden...
da wird aber sicher die effizienz darunter leiden...

MfG Peter

von permhi - am 14.11.2017 10:49
Ja das Epoxi kann eingestellt werden,
etwas überdosiert mit Härter bleibt es elastischer, aber die Haltekraft läst nach, umgekehrt wird es härter und hat mehr Haltekraft und etwas Temp.beständiger, aber auch etwas spröder . Die 2 Testmagente hab ich mit etwas weniger Härter angebracht.

von wchriss - am 14.11.2017 11:41
Hallo peter:xcool:
Zum wuchten: geh einfach zu einem rasenmäherwerkstatt. Die haben geeignete wuchtvorrichtungen für die messer. Manche schleiffirmen auch.

Wegen dem chrim: mach dir jeine sorgen wegen dem cbrom.
Runter mit dem zeug was sich leicbt lösen lässt. Den rest oben lassen.
Das kupfer ist schutz genug so lange es nicht oxidiert ist. Lack drüber und fertig.

von weiss - am 14.11.2017 20:02
Hallo

Genau das kann Epoxy nicht wenn du das Mischungsverhältnis nicht auf 0,5% genau einhälts dann verlierst du mehr als 50% Festigkeit.

Zur Temperaturfestigkeit, wenn du temperst dann gilt Tempertemperatur + 30°C also bei 70°C etwa 100° mit Spezialharzen kommst du auf bis zu 280°C.

Gruß

Roman

von R.M - am 14.11.2017 20:39
mein Motor hatte vor zwei Jahren mal mit Laser gemessen am Gehäuse außen 110 Grad gehabt, 27 Grad Wetter und verfahren am falschen Berg hoch gefahren mit gefühlte 25 grad Steigung bis das El stehen blieb und ich gedreht habe. Meine gefühlte Körper Temperatur lag da auch weit über normal :-)
Ich persönlich würde mehr Wert legen auf Festigkeit auch bei höheren Temperaturen.
Denn selbst wenn der Magnet nicht mehr geschützt sein sollte so hält er doch noch ewig... es fliegen immer wieder Fremdkörper in den Motor und bearbeiten dann mechanisch die Flächen, also unvermeidbar ...

von H.Hobbie - am 15.11.2017 05:50
Zitat
weiß
Hallo peter:xcool:
Zum wuchten: geh einfach zu einem rasenmäherwerkstatt. Die haben geeignete wuchtvorrichtungen für die messer. Manche schleiffirmen auch.


Was versteht man den - unter wuchtvorrischtungen ?

Also das würde ich mir dann erstmal Zeigen lassen.
Wenn das die sind die ich schon gesehen habe (aber was bedeutet das schon)-
-bekommst du den Rotor des Perm nicht rein.
Bzw. diese Nadel-Wage, wie soll das funktionieren!

von thegray - am 15.11.2017 14:41
Zitat
Sven Salbach
ich dachte wir reden vom Rotor?! also dem Innenteil das ab Werk mit diesem grünen Kit gewuchtet wird..


Eben Eben
Zitat
bekommst du den Rotor des Perm nicht rein.


Tja was soll ich sagen ich kann mir es nicht, erklären bei so einem Mann. Er ist ja auf der anderen Seite im Kopf fixer als so mach anderer und ein Unnützmassenschreiber ja auch nicht, das man das mit einer kleinen FehlerQuote in der Masse - erklären könnte.

Den Faktenlage nach fehlende Aufmerksamkeit oder eigentliches Desinteresse den Themenstrang nachzuvollziehen ; oder persönliche Sachen? Kommt ja schon über einen langen Zeitraum immer mal wieder vor.

von thegray - am 17.11.2017 17:34
So hab nun von meinem 2-ten Motor versucht die Magneten auszubauen, da bei dem auch einer lose war und gebrochen.
Bei diesem Motor sitzen die Magente viel fester und der erste sind auch gleich 2 ecken weggeplatzt.
Diese sind diese nicht beschichtet ! sondern einfach eingeklebt, der Kleber scheint der unter der Lupoe betrachtet der gleiche zu sein. Im Gegensatz zum andernen Motor sind hier jedoch Rostspuren zuwischen Magnet und Gehäuse.
Werde weiter berichten.
Gruß
Christian

von wchriss - am 19.11.2017 18:30
Hallo Chris,
habe mal eine Lichtmaschine selbst gebaut mit stehenden Spulen und rotierenden Magneten. Nachdem immer mal wieder ein Magnet abfiel und sich verklemmte, habe ich letztlich alle Magnete in voller Höhe auf dem Schwungrad vergossen. Anschließend wieder so abgedreht, daß sich ein einheitlicher, etwa 1mm hoher Spalt zw Rotor (Magneten) und Stator (Spulen) einstellte. Klappte prima.
Beim Perm ists ja eigtl noch einfacher, da Magnete feststehend. Die könntest Du doch auch komplett einbetten, oder habe ich was übersehen? Stabile Füllwände bauen und los gehts.
Zum Tempern (immer erst NACH dem Aushärten!) hat Roman schon gesagt, daß man nicht schon dabei auf die spätere Maxtemp einstellen muß, sondern etwa 20-30° drunter bleiben kann. Ich würde also alles auf 25°C bringen, Epoxy anrühren und reingießen, Aushärten abwarten (mind 24h bei 25°), dann für etwa 4-5h auf 80°C hochdrehen und "backen lassen". Mehr würde ich den Neodyms nicht antun.
Epoxy würde ich nur Markenware nehmen, gutes Zeugs von Lange und Ritter oder so. Wenns Dir pur zu schwer wird, kannst Du Füllstoff reinmachen (Microballoons o.ä). Die Gußmassa wird aber etwas dickflüssiger, Luftbläschen kommen nicht mehr so gut raus, fließt nicht mehr ganz so gut und vor allem Wärmeleitfähigkeit sinkt. Bei mir habe ich Vol 1:1 gefüllt, also gleiches Volumen an Microbal. zugegeben, das ging noch. Zuletzt natürlich noch plan abdrehen, ohne Magnete oben wieder freizulegen.
VG, Lars

von laase - am 20.11.2017 23:49
Danke für die vielen Anregungen.
Da ich ja 2 defekte Perm habe, soll Motor 1 mein Versuchsmotor werden.
Ich werde bei diesem 8 Magneten mit expoxi einkleben und die andern 8 mit einem "Delo spezialkleber für E-Motoren" Das passt ganz gut, da bei 8 Magenten die Beschichtung in ordnung ist und bei den andern nicht.
Die ersten 8 Stück sind verklebt, jetzt geht es ans Tempern.
Gruß
Christian

von wchriss - am 21.11.2017 08:38
So die Magnete sind drin.
Hier die Motorhälfte mit Epoxi geklebt.
[attachment 2560 Gehuse6.jpg]
Und hier mit dem "Delo ML5327" ein Teufelszeug, zum genauen Positionieren hat man max. 5 sekunden. Bin beim ersten total erschrocken das es so schnell geht, zum Glück war der erste auf anhieb richtig in der Position.
[attachment 2561 Gehuse5.jpg]
Leider war ein Magnet doch mit einer Fehlerhaften Beschichtung, hab diesen dann mit Epoxi kleben müssen. Der nächste Schritt ist Lackieren angesagt.

von wchriss - am 21.11.2017 18:49
Hi Sven,
hier die Bilder:
[attachment 2562 Magnet6.jpg]
Magnet beim Ausbau sind die Ecken abgesplittert.
[attachment 2563 Gehuse7.jpg]
Rostansatz unter dem Magnet.

von wchriss - am 21.11.2017 19:07
Da kommt mir glatt die Idee, daß es zur Vorbeugung gegen Unterrosten wahrsch besser ist, "Brunox Epoxy" um den Magnetfuß herumzuschmieren, anstatt dort zu ölen.

von laase - am 25.11.2017 16:19
Hallo Chris

Ich habe jetzt glücklicherweise einen perm aufgetrieben, bzw dessen Gehäuse....

ich hab jetzt beobachtet das er beim laufen so ein leichtes ruckeln draufhat...
die 2 ausgelöteten Lamelen habe ich ersetzt ...mmmhh ob nicht grundsätzlich ein Wicklungsschluss der Anfang vom Ende ist....grad die Bereiche wo die Lamellen abfallen könnten zuerst einen Schluß bekommen was dazu führt das der Bereich wärmer wird und gleichfalls dafür sorgt das die Magneten heißer werden...

jetzt mach ich mir nochmal die Arbeit den Läufer auszubauen und ihn zu messen ...wie machst du das ?

Gruß Peter

von permhi - am 30.11.2017 06:41
Hi

gleichzeitig frage ich mich, wo hier ein Wicklungsschluss sein kann... Komutator ...eh klar muss sauber sein...aber die Wicklung an sich ist ja sehr gut gemacht...hat einer Erfahrung wo sich die Kurzschlüße gern aufhalten... ;-)

von permhi - am 30.11.2017 07:33
Hallo Sven,
wie hast du das mit dem Ozi gemacht, habe das ja auch schon versucht ( vorwiderstand zur Strommessung in die Zuleitung), aber was wirckich brauchbares kommt da nicht raus, weder bei niedrigen Drehzahlen noch bei hohen.
Wie triggerst du ?

von wchriss - am 30.11.2017 11:26
Ja meiner ist seit gestern auch fertig.
Läuft aber auch nicht ganz gleichmäsig bei sehr niedriger Drehzahl, und wie erwartet hat er auch einge gewisse unwucht ( nur statisch ausgewuchtet ). Ausserdem ist der leeraufstrom um nicht ganz 1 Ampere höher als bei meinem neuen Motor, denke das liegt noch in der toleranz. Werde ihn bei gelegenheit mal in´s El bauen und damit fahren.

Einen Windungsschluss kannst mit einem Milliohmmehter feststellen, oder mit einem entsprechenden Netzteil auf 2V einstellen und Strom vergleichen.
Damit kannst du aber nur einen richtigen Windungsschluss feststellen. Einen Überschlag bei höheren Spannungen wie im Betrieb jedoch nicht.
Gruß
Christian

von wchriss - am 30.11.2017 11:36
ich hatte puh..weiß gar nicht mehr, ob ich damals noch das analoge Hameg oder bereits das Digitale hatte...
Jedenfalls..genau, einfach einen Lastwiderstand und dann sieht man wunderbar einen haufen gleichmäßg hoher Nadeln..
Aber es könnte doch auch mit Spannungsmessung funktionieren..der Eindruck sollte ja ebenfalls immer gleich sein..hatte ich nicht versucht..vermutlich klappt das doch nicht k.A.

Wenn Du das Signal nicht stabil bekommst..kann das natürlich mehreres bedeuten..hoffentlich nicht einen unruihgen Lauf :-(

von Sven Salbach - am 01.12.2017 06:56
drücke die Motorkohlen mit was dünnen langen nochmal nach, sollte da eine klemmen wist du es beim nachdrücken merken... ist ein versuch wert und mögliche Fehlerquelle....

von H.Hobbie - am 01.12.2017 07:13
Hi

Bei mir war das so...
ich habe einen konstantstromquelle angeschlossen die bei 6A begrenzt .
zuerst lief er unter aufnahme eben dieser 6A ( leerlauf ) bei ca 15V ...ganz langsam wurde er schneller...nach ca 15 min einlaufen war er schon auf 33V immer bei 6A

dann plötzlich beschleunigt er auf 40 V um mit plötzlichen starken abbremsen wieder zurückzufallen...währ fast vom Tisch gehüpft...

dies ist dann ca 10x so gewesen bis er plötzlich hoch drehte bis ca 50 V ( mehr hab ich mich nicht getraut im leerlauf ) und dabei nur noch 3,3 A aufnahm...

er braucht dann unter 10 V gerade mal 2 A wenn er richtig eingestellt ist ...

ich dachte schon ich bin am Ziel :-(

da er noch ein wenig eierte, er war ja ein vollchrash mit magneten ab usw ... dadurch hatte er einen seitenschlag ...den ich auch noch ausbügeln wollte ...

naja jetzt hab ich ihn ausgerichtet... verklebt,... eingebaut ... und jetzt mag er gar nicht mehr ...dreht bei 5 V ...und 6 A und wird nur noch warm ...

ich hab auch die lamellen mit einem heißluftfön erhitzt und nach innen nachgeschloben... da wird wohl ein schluß entstanden sein...evtl....ist lötzinn irgendwo wo es nicht sein soll ... das muss ich nochmal checken....

Ja das wars von mir so weit ;-)

ein schöner Motor wenn er läuft .... wenn... haha ...

von permhi - am 01.12.2017 08:07
Zitat
permhi
naja jetzt hab ich ihn ausgerichtet... verklebt,... eingebaut ... und jetzt mag er gar nicht mehr ...dreht bei 5 V ...und 6 A und wird nur noch warm ...

ich hab auch die lamellen mit einem heißluftfön erhitzt und nach innen nachgeschloben... da wird wohl ein schluß entstanden sein...evtl....ist lötzinn irgendwo wo es nicht sein soll ... das muss ich nochmal checken....


Ja das befürchte ich auch. Messe doch einfach mal von Lamelle zu Lamelle.
Bei 25V braucht meiner im leerlauf 4,8A, bei 35V sind es 5,3A.

von wchriss - am 01.12.2017 08:49
Zitat
Sven Salbach
neee, dann besser am Kabel zupfen..das die sich richtig platzieren..drücken ist nicht gut..wenn da was klemmt..klemmt es danach weiterhin..


Genau - ist auch logisch:spos::spos::spos:
Klemmen wird es z.B. durch Abrieb und sonstiges und ist eben so nicht weg.

von thegray - am 01.12.2017 14:28
geren liegt es auch mal daran, das man das Kabel ungünstig platzier hat bei der Kohlenmotage oder es sich etwas ausgesplist hat..
Auch das kann man dadurch mal eben korigieren.bzw merkt wenn es daran liegt..daher macht man das ja auch nach jeder neuen Kohlenmontage..alle Kohlen durchzupften und schauen ob alle gleich gut zurpckflutschen oder ob die ein oder andere sich schwerer tut..das behebt man so lange bis alle gleich gut wieder in ihre Ausgangsposition flutschen..dann halten auch die Kohln bis zum Schluss und verbrauchen sich relativ gleich :-)

von Sven Salbach - am 01.12.2017 14:32
Zitat
wchriss
Zitat
permhi
naja jetzt hab ich ihn ausgerichtet... verklebt,... eingebaut ... und jetzt mag er gar nicht mehr ...dreht bei 5 V ...und 6 A und wird nur noch warm ...

ich hab auch die lamellen mit einem heißluftfön erhitzt und nach innen nachgeschloben... da wird wohl ein schluß entstanden sein...evtl....ist lötzinn irgendwo wo es nicht sein soll ... das muss ich nochmal checken....


Ja das befürchte ich auch......


Ja man sollte auch klar bedenken das der Iso Lack - kein Thermoplast ist wenn der belastet wird bildet der Haarrisse, bricht sogar wenn nicht bei der ersten Verformung dann bricht der sicher bei der Rückverformung ob jetzt Warm gemacht oder nicht.

von thegray - am 01.12.2017 14:36
Zitat
Sven Salbach
geren liegt es auch mal daran, das man das Kabel ungünstig platzier hat bei der Kohlenmotage oder es sich etwas ausgesplist hat..
Auch das kann man dadurch mal eben korigieren.bzw merkt wenn es daran liegt..daher macht man das ja auch nach jeder neuen Kohlenmontage..alle Kohlen durchzupften und schauen ob alle gleich gut zurpckflutschen oder ob die ein oder andere sich schwerer tut..das behebt man so lange bis alle gleich gut wieder in ihre Ausgangsposition flutschen..dann halten auch die Kohln bis zum Schluss und verbrauchen sich relativ gleich :-)


:spos::spos::spos::D

ps. wer sein EL liebt, der schiebt nicht, der Kontrolliert die Kohlen richtig statt zu pfuschen.

von thegray - am 01.12.2017 15:55
Hier noch ein paar Bider vom fertigen Motor.

Zum zusammenbau habe ich mir noch kurz ein einpesswerkzeug für das vordere Lager gedreht.
[attachment 2581 Einpresswerkzeug.jpg]
[attachment 2582 Motorferig1.jpg]
[attachment 2583 motorferig2.jpg]

Ein kleines Video vom Motor hab ich auch noch, hier anhängen geht wohl nicht, mal sehen ob es da eine andere Möglichkeit gibt.

Jetzt gibt es den Startschuss für den 2-ten Motor ;-)

Gruß
Christian

von wchriss - am 01.12.2017 18:46
Hi

Ich habe noch nie gesehen das die komplett rund laufen ,... das scheint immer zu eiern..
hatte auch schon mehrere gesehen ( komme aus dem Boots bereich ) da ist er auch oft verbaut...

Bei mir ist es jetzt gelungen den motor zum laufen zu bringen... mit leichter unwucht zwar ... aber immerhin nimmt er nur noch ca 3A bei 20 V auf....bei 45 V sinds dann ca 4A ... das kommt hin glaube ich...

hat jemand mal lust einen neuen Motor diesbezüglich zu testen?
5V 10V 15 V usw...und dabei den Strom zu sehen?

habe rausgefunden was es bei mir war... eine lötzinnbrücke beim lamellen ausrichten...und das ruckartige abbremsen war kohlestaub der offensichtlich brücken bildete...immer wenn er abbremste roch es komisch ... und danach lief er immer ein stückchen schneller und mit weniger strom...
fehler habe ich selber eingebaut... habe mit klebstoff im bereich der Lamellen für stabilität sorgen wollen... dabei den kohlestaub mit dem kleber zwischen die lamellen gebracht...da wo es eng wird hat es im klebstoff einen überschlag gegeben ... kleber wieder rausgemacht ... und nu gehts....sachen gibts.... ;-)

von permhi - am 04.12.2017 06:54
Zitat
permhi
Hi

Ich habe noch nie gesehen das die komplett rund laufen ,... das scheint immer zu eiern... kohlestaub mit dem kleber zwischen die lamellen gebracht...da wo es eng wird hat es im klebstoff einen überschlag gegeben ... kleber wieder rausgemacht ... und nu gehts....sachen gibts.... ;-)


Nun Wuchten sollte nicht das Problem sein wenn man es Dynamisch macht.
Von Hand ist das Elend viel Arbeit - aber es geht.
Und das andere...nun wenn man es zu perfekt machen wollt ....hatte ich schon oft :D:cheers:

von thegray - am 04.12.2017 16:43
wegen Prüfung mit Oszi:
habe es beim Perm noch nicht gemacht, kann mir aber grundsätzlich zwei Methoden vorstellen:
1. Stromaufnahme über Shunt messen, 10mOhm sollten gut sein. Dahinter unbedingt ein RC-Tiefpassfilter zur Unterdrückung der Spikes. Ich gehe mal von 100Ohm zu 10nF aus. Wenn noch zu viele Spitzen im Bild, dann auch 1k. Oszi auf steigende Flanke triggern lassen, denn ein Schluss sollte sich durch kurzzeitig höhere Stromaufnahme bemerkbar machen.
2. Spannung an einer Last. Motor mit zB Bohrmaschine oä antreiben, 12V 5W Lampe ran. Gleichen Tiefpassfilter wie oben beschrieben über der Last. Trigger auf fallende Flanke, da sich ein Schluss durch geringere produzierte Spannung kundtun müßte.
Probiert es mal aus! Hier nochmal wieder der Tipp: aus Fernost gibt es ein brauchbares Mini Oszi mit dem Namen DSO Shell. Für solche Anwendungen super geeignet.

von laase - am 05.12.2017 07:11
Hallo

Inzwischen habe ich ihn eingebaut ...und es funzt ...also es lohnt durchaus einen Motor mit def. Lamellen noch mal zu probieren.... bei mir gings soweit ...

@chris hast du auch Erfolg / eingebaut probiert?

von permhi - am 08.12.2017 10:42
Hallo Peter,
ne ich bin noch nicht dazugekommen, und momentan ist bei uns die Straße bezreits Salzig, da fahr ich nicht, sonst hab ich gleich wieder eine Rostgarnele ;)
Gruß
Christian

von wchriss - am 08.12.2017 21:02
Zitat
wchriss
und momentan ist bei uns die Straße bezreits Salzig, da fahr ich nicht, sonst hab ich gleich wieder eine Rostgarnele ;)
Gruß
Christian


einem el das rostet geht´s genau wie mir (für diejenigen die mich nicht kennen)
es hat eindeutig zuwenig "fett auf den rippen" bzw auf allen metal-teilen:joke:
bye wolle
52kg auf 174cm

von wolfgang dwuzet - am 09.12.2017 14:29
So nun gibt es ein kleines Update.
Also der Motor ist drinnen und die ersten 30km sind auch gefahren. Der Motor hat leichte vibrationen ( war mir klar da nur statisch gewuchtet), ansonsten läuft er wie vor dem Schaden. Einzig er wird deutlich wärmer als mein neuer Motor. Also noch warten wir mal ab bis die ersten 1500km runter sind, dann muss ich die Motorkohlen prüften, da ich gebrauchte eingebaut hab.
Wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Gruß
Christian

von wchriss - am 31.12.2017 14:21
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