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twikis, thegray, Christian s, planetplasma, Karlfred, Sven Salbach, R.M

Überlegungen Thrige Umbau auf Nebenschluss und Curtis 1243

Startbeitrag von twikis am 28.06.2018 15:32

Moin Moin!

Bis jetzt war ich nur stiller Mitleser, möchte mich nun aber auch einmal mit meinem ersten Beitrag zu Wort melden. Hier gibt es echt super viel klasse Info, ohne das Forum wäre ich sicher kein Cityel Fahrer!

Ich überlege meinen Thrige auf Nebenschlussschaltung mit einem Curtis 1243 umzubauen (Vorteile: Keine ungleichmäßig ablaufenden Kohlen, Mehr Dampf und Effizienz oben- und untenrum, Vari-Reku, Keine Schütze, "One-pedal-driving").

Den Motor habe ich noch nicht aufgehabt, weiß also nicht genau wie das Ding eigentlich zusammengebaut ist. Was ich aus den Forenbeiträgen erlesen konnte ist dass die Compoundspulen ca. 480 Windungen haben.

Mein grober Plan bis jetzt ist folgender:

Motor ausbauen und schauen wie die Compundwicklungen verdrahtet sind (sind die eigentlich in Serie- oder Parallel zueinander geschaltet?)

Alle Feldwicklungen aus dem Gehäuse raus, alles ausmessen (elektrisch und mechanisch), und dann den Draht so bestellen dass am Ende 4 Feldspulen mit ca. dem doppelten bis dreifachen Dampf, als jetzt die Compoundwicklungen haben, rauskommen (der neue Curtis kann bis zu 25A auf die Feldspulen drücken und hat eine Temperaturüberwachung für die Feldspulen, da sollte also etwas Spielraum sein...).
Kann das vielleicht sogar jemand ganz genau ausrechnen? Am einfachsten wäre denke ich alle 4 neuen Feldspulen in Serie zu schalten, da weniger Wickelaufwand mit dickerem Draht... :D

Die neuen Feldwicklungen wickeln, mit Tränklack versiegeln, isolieren, in das Gehäuse drücken, ordentlich an die Bolzen verdrahten, alten Curtis und Schütze raus, neuen Curtis rein, Motor rein und alles verdrahten. Danach geht die Spielerei mit dem Programmieren des Curtis los.

Soweit meine Gedanken. Jeder Input ist willkommen!

Viele Grüße
Matthias

Antworten:

Hast Du den Hauptschlußthread gelesen ? : [67183441.foren.mysnip.de]

Konstantin baut auch gerade einen Thrige um .

von Christian s - am 28.06.2018 18:14

Re: theorie

hier [67183441.foren.mysnip.de] ist auch noch Theorie

von Christian s - am 28.06.2018 18:28

Obacht ......Re: Überlegungen Thrige Umbau auf Nebenschluss und Curtis 1243

Also entweder Schreibst du Mist weil abgelenkt oder übermüdet; oder hast etwas verwechselt oder Mistverstanden.

Darüber hinaus gibt es (per Meiner Definition) nur zwei Sinnvolle umbauten "echter 4Feldmotor" als Reihenschlussmachine noch mit dem einfachen original Controller und ohne KollektorPolplattenumbau verwendbar und schön mit über 40Volt zu fahren.
*bedingt nur zwei neue Statorspulen
+
Geänderte Kontaktierung der Spulen
+Externe Verdrahtung mit zusätzlichen Anschluss.
Vorteil der Motor kann die 4Spulen in Reihe zum Anker oder 2p2s in Reihe zum Anker oder 4p in Reihe zum Anker an Akkuspannung und Wirkung/Leistung zu Übersetzung in gewissen Grenzen angepasst werden.

Oder
Fremd erregt Angelsächsisch und kurz - SEPEX.
*Dazu passen dann auch die von dir gemachten Funktionsbeschreibung und Vorteile.
*Ebenso der angegebene Controller
*Nicht passen die Beschreibung - Zitat: Nebenschluss Weil DAS IST SEPEX
Das bedeutet aber auch eine komplett neu aufgebaute Kohlenhalterung weil bei der Spannungslage die beiden Rotorfelder in Reihe geschaltet werden müßen nicht wie in der originalen Parallel - Den originalen umstricken wird schwierig weil die Parallelschaltung im Plastik eingebacken ist.
Man kann zwar sehen zwei Kohlen isoliert zu Montieren und die dann separat zu verkabeln.....

Aber dann muß man sich fragen ob es nicht Sinnvoller ist Nutzen vs. Aufwand einen BLDC mit Feldsensor oder Induktion Motor mit Spezifikation S2 4KW bei 48V und passenden Controller zu kaufen TÜV-Konform zu verbauen und eintragen zu lassen.

von thegray - am 29.06.2018 03:06
Danke für die Links Christian. Ja, den Hauptschluss-Thread hab ich schonmal gelesen. Nach einem Beitrag vom "inoculator" aus deinem 2. Link sind die Compoundwicklungen in Serie geschaltet, das klingt super. Für den "kompletten" Compound sehe ich gemessene Ströme von 2 bis 3 A, stöpselt man eine der 2 Compoundwicklung direkt an 36 V sollten demnach maximal 6 A je Wicklung anfallen. Das passt bei 4 Compoundspulen perfekt mit den 25 A zusammen, die der Curtis 1243 auf das Feld schalten kann.

Soweit ich gelesen habe hat noch niemand aus dem Forum 4 Compoundwicklungen genommen und versucht damit einen Nebenschlussmotor zu bauen, Hauptschlussmotoren aber schon jeden Menge. Gibt es dafür einen triftigen Grund? Sind die Compoundwicklungen wirklich unterdimensioniert/thermisch nicht belastbar genug (von Schätzungen mal abgesehen...)? Mein Thrige ist übrigens nach 20km "durch die Stadt treten" gerade handwarm, Berge gibt es hier nicht wirklich. Und zur Not regelt der Curtis die Feldspulen (durch Widerstandsmessung, da wärmeres Kupfer einen höheren Widerstand besitzt) ja noch runter bzw. für Reku würde ich wirklich auch dauerhaft mit weniger Feldstrom/Drehmoment fahren. :D

Oder sind die Compoundspulen doch nicht standardmäßig in Serie geschaltet?


@ thegray Ja, mir ist bewusst dass Nebenschluss, Fremderregt und Sepex alle andere Bezeichnungen für das selbe Prinzip sind. Okay, macht Sinn dass die Spannung am Rotor etwas (10-20%) steigt, weil die Hauptschlusswicklungen in Reihe wegfallen. Ist es deshalb aber wirklich notwendig, die Kohlenverschaltung umzubauen? Wieso? Ich will aus dem Thrige ja auch kein Drehzahlmonster machen, sondern die Enddrehzahl (und damit auch die Spannung am Rotor) bleibt gleich, und dass der Controller unter normalen Umständen nicht komplett durchschaltet (sondern den Ankerstrom auf 200A begrenzt, wie es vorher auch war) macht doch nichts (außer etwas mehr Wärme im Controller) und bringt durchgehende Beschleunigung mit hohen Strömen bis zur Drosselung durch die Strombegrenzungsplatine?

von twikis - am 29.06.2018 09:30

NEIN

Zitat
Nebenschluss, Fremderregt und Sepex alle andere Bezeichnungen für das selbe Prinzip sind.


Setzten - nochmal sind sie nicht!! Fremd erregt ist KEIN Nebenschluss wo hat man den sowas her !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Nachsitzten!

Auf den Rest - wenn man schon die Grundlegenden Techniken trotz Korrektur durch mich weiterhin noch vehementer durch einender wirft.
Sollte ich mir auf den Rest einzugehen erstmal sparen.
Ich sag mal es etwas einfach bleiben wir mal beim Ohmischen Gesetz.
Anker und Feld Wicklung sind in Reihe also ein Spannungteiler genauen Werte Im Milliohmbereich spare ich mir weil für Privat nur begrenzt genau messbar nur auf Umweg.
Setzetn Wir mal "die Begrifflichkeit als Leistunganpassung " als gegeben und damit mal als Annahme den Ohmischen Widerstand durch Wegfall der Feldwicklung auf die Hälfte, dann noch statt Vnenn statt 36-40V auf 50Volt.......

Wie war das, man wollte doch kein Drehzahl-Monterschaffen! Macht aber mal als erstes den passenden Schritt dazu.

Zitat
(durch Widerstandsmessung, da wärmeres Kupfer einen höheren Widerstand besitzt)

Welche Feld Spulen ; die Compund; die Echten Feldspulen die sich im Milliohmbereich bewegen - Selber gewickelte - sicher haben die bei Curtis supergenaue Technik nur dafür verbaut - Sorry ......

Zitat Durchgehende Beschleunigung hat nicht mit einen festen Strom zu tun.
Die Rechnerrei mit dem Feld Strom - Öhm sorry wie hast du die Sättigung der Kerne ermittelt das du so Rechnen tust? Stom auf 200A begrenzen ....was soll der noch regeln wenn er bei der Versorgungspannung schon 20%Taktung in die Eigenbegrenzug läuft weil der Anker so wie beschrieben umgesetzt Viel zu Niederohmig; Zitat : ...unter normalen Umständen nicht komplett durchschaltet.... Wie so Sollte dieser Controller das können zu 100% ED haben, wenn er das macht wäre das absolut erstrebenswert !
Weil dann Schaltverluste gegen Null gehen...
....bringt durchgehende Beschleunigung mit hohen Strömen.....

Ständig Hohe Ströme über den Kollektor ist ganz schlecht bei 1,5-2Volt und 200A fällt einiges an Verlustleistung an ; Feuer im Doppelten ganz Toll für die Kohlen......

von thegray - am 29.06.2018 10:22
All die Energie die in Umbauten des Thriges gesteckt wird..wäre es nicht besser angelegte Zeit, verschiedene Umbauten mit unterschiedlichen Brush und Brushless Varianten durchzugehen und zu realisieren?

von Sven Salbach - am 29.06.2018 10:38
Hahah - okay, meine Terminologie ist jetzt nicht 100% korrekt. Rechtfertigt das die Aufregung/diesen Angriff? Nebenschluss = Anker- und Feldwicklung aus der selben Spannungsquelle. SepEx/Fremderregt = Der Anschluss für die Feldspule ist nochmal extra aus dem Motor rausgeführt, der Motor könnte aber mit 2 Kabeln zur Nebenschlussmaschine gemacht werden, wenn die Wicklungen für ähnliche Betriebsspannungen gemacht sind.

Ernsthaft? Und für dich Schulverweis wegen mangelnder sozialer Kompetenz? Gibt's ja nicht... Was soll dieser Ton?

Ah, thegray hat seinen Beitrag bearbeitet. Also es geht weiter: Lt. dem inoculator hat die Compoundwicklung bei 3A so viel Dampf wie die Reihenschlusswicklung bei 80-100A. Das bedeutet, der Spannungsteiler ist irgendwo im Verhältnis von 1:20 bis 1:30 angesiedelt, und damit auch die Leistung der Feldwicklung. Wo lieg ich da falsch? Können wir bitte mal sachlich bleiben? Auch wäre es problemlos möglich da genaue Werte herauszufinden, einfach während der Fahrt einen Spannungsmesser an die Feldwicklung.

Ja, der Curtis misst scheinbar den Widerstand der Feldwicklung (man gibt die Werte für warme Spule-kalte Spule vorher während der Programmierung ein) und berechnet daraus die Erwärmung.

Könntest du bitte aufhören deinen Beitrag ständig zu erweitern, und ihn erst fertig schreiben bevor du veröffentlichst @thegray?

von twikis - am 29.06.2018 10:40
@ Sven: Ja, der Thrige ist schon ein Projekt. Ich denke aber das SepEx/Fremderregt (damit thegray keinen Herzinfarkt bekommt...), evtl. sogar einfach nur mit Compoundspulen, eine gute Sache sein könnte. :D

von twikis - am 29.06.2018 10:53
Ja, und deine ganzen Ausrufezeichen, Auslassungspunkte, zahllosen Rechtschreib- und Grammatikfehler verursachen bei mir auch Augenkrebs und ich könnte mich drüber aufregen. Tue ich aber nicht, weil das zu tolerieren für mich unter den gewissen Grundrespekt fällt, den ich meinen Mitmenschen zeige.

Jetzt mal ehrlich, wenn der nächste Beitrag nicht sachlich wird, ignoriere zumindest ich dich fürs Erste...

von twikis - am 29.06.2018 11:06
Zitat
twikis
@ Sven: Ja, der Thrige ist schon ein Projekt. Ich denke aber das SepEx/Fremderregt (damit thegray keinen Herzinfarkt bekommt...), evtl. sogar einfach nur mit Compoundspulen, eine gute Sache sein könnte. :D


nun bin seit 30 Stunden Wach und habe eine mehr Stündige Schulung abgehalten, wegen SOOWAS bekome ich keinen .....nur wenn einer dabei Geld Zeit zu verheizen OK seine Sache. Wenn man aber unersetzbare Thrige und so wie es den Anschein hat oder hatte mit Halbwissen offensichtlich mit mehr als nur Flüchtigkeitsfehlern auf dem geplanten Weg den absehbar zu zerstören......

DANN SORRY - wenn du neben mir gestanden hättest hätte es einen freundliche Kopfnuss gegeben - Sinnbildlich gesprochen.

Wenn ich deutlich unhöfliche Töne anschlage dann kommen die mit Gund auch entsprechend rüber.

Zum Thema SEPEx ist alles von mir hier durchgefochten worden was man durch fechten kann wenn aber dann bitte Sachlich richtig angegangen!

von thegray - am 29.06.2018 11:15
Okay - Ich will auch gar nicht fechten, sondern werde den Thrige jetzt mal auseinander nehmen, mir die Compoundspulen genauer ansehen und dann schauen ob ich den Stator komplett neu wickle oder versuche an 2 weitere Compoundspulen zu kommen.

Geh schlafen, @thegray

von twikis - am 29.06.2018 11:25
Kein Problem wenn du das sachliche überdenkst und den Thrige nicht kaputt bastelst - ist der Rest mir schleichend Egal. Ich brauch meine Restzeit für existentielle Sachen. Jetzt Kochen und dann Arbeiten und endlich schlafen.

Und wenn du das mal genauer angegangen wärst. Wenn schon entsprechend Geschrieben dann Sach/Fachlich verstanden und dann keinen erkennbaren Unsinn weil man hatte ja ....sich wie selber geschildert Schlau gemacht. Hätte ich mir den Kram auch gespart!!!!

Andere bestärken dich auf falschen Wegen, ich nicht ! und da gibt es noch so einzwei Spießgesellen die verleiten Dritte mit viel UnWissenSchafft-Geschreibsel oder Tam Tam und Teilwese kruden Erklärungsmodellen dazu sich selber zu schaden - da werde ich schon mal richtig fucksig.

Nix für Ungut ! Wie so auch, wegen solcher Fehler aus Unwissenheit, mein Gott. So lange kein echter Vorsatz und mit "Falschen" Beispiel in Kaiserskleidern vorpreschend.

von thegray - am 29.06.2018 11:33
Ah. Jetzt wo ich mir den Titel gerade nochmal anschaue verstehe ich wo der ganze Kram herkommt, ich habe den SepEx/Fremderregten Motor versehentlich Nebenschlussmotor genannt. :D Mehr Fehler sehe ich da aber immer noch nicht.

Das ist auch okay, aber doch bitte in angemessenem Ton, nicht von oben herab?

Ist in Ordnung. Aber aus dem Affekt heraus schreiben hat noch nie funktioniert. ;)

von twikis - am 29.06.2018 12:18
gray sorgt manchmal bei Leuten die noch nicht so lange im Forum sind uns einen Stil nicht kennen für Mißverständnis. nicht ärgern oder persönlich angegriffen fühlen. er versteht schon was von der Sache.

Ich bin jetzt nicht der Motorspezialist aber ich würde dem Rotor nicht die volle Spannng zumuten da er eindeutig für Hauptschluß ausgelegt ist also recht niederohmig . Du kannst am stator die vielen Variationen durchexerzieren aber am rotor mußt Du wohl die Gegebenheiten akzeptieren, und die sehen für Nebenschluß also volle Batteriespannung am Anker schlecht aus. Der läßt sich nicht so leicht umwickeln.

4 Compundspulen lassen sich natürlich sehr bequem an die volle Spannung anschließen . Der Anker dagen mutiert dann wohl zum nahen Verwandten des Kurzschlusses.

Ich finde leider den Thread nicht mehr wo alle Hauptschlußvariationen des Stators verglichen wurden.: 2 serie 2 Parallel 4 Serie 4 Parallel etc.. etc.. Ich glaub carsten inoculator hatte das mal reingestellt inclusive Erfahrungen im Betrieb.. vielleicht findest Du den irgendwo.

von Christian s - am 29.06.2018 12:35
Verstand hin oder her ich bin mit dem Stil nicht einverstanden, das ist und bleibt so. Ein Forum ist nicht zum wütenden Auslassen da.

Okay, ich versuche es noch einmal: An den beiden Feldwicklungen fallen (jetzt nach etwas Überlegung) nur allerhöchstens 10% der Spannung ab, der Rest ist auch in der Originalverschaltung im Anker. Das begründet sich, ohne jetzt den Spannungsabfall an Feldspule gemessen zu haben, wie folgt:

Bei normaler Fahrt liegt der Strom in der Compoundspule bei 2-3A, und die Feldstärke dieser entspricht dabei der Feldstärke der Reihenspule mit 80-100A lt. Carsten inoculator. Gehen wir mal vom stärksten Verhätnis aus, also gleiches Feld auf allen 4 Polen bei 3A Compund, 80A Anker+Feldstrom, und beispielsweise einfach mal 36V Fahrspannung. 3A/80A*36V=1,35V Spannungsabfall an der Feldspule. 1,35/36*100=3,75 %

Ich würde mich auch nicht als Motorenspezialist bezeichnen, aber der Dreisatz macht einfach Sinn. Das Leistungsverhältnis zwischen Feld und Anker ist nicht 50:50, auch nicht 75:25 oder sowas, sondern viel niedriger. Sonst würde das Ganze mit den funzeligen Strömen in der Compoundspule auch nie funktionieren, jetzt mal einfach von der Logik her. Und wie könnte da ein 300A Ankerstrom Curtis SepEx bei 25A Feldstrom schon sein Limit haben, wenn ein 50:50 Verhältnis oder so bei SepEx Motoren/generell Standard wäre?

von twikis - am 29.06.2018 13:12
Es hat hier auch schon Überlegungen gegeben 4 Compoundspulen reinzubauen . Angeblich hätte es dann ein duchzugsstarker aber nicht schneller Motor werden sollen ..weiß nicht ob ich das glauben soll . gemacht hat es dann eben Niemand.

Ich denke gern etwas primitiv, also folgende Überlegung :
In der Praxis wird es ja oft gemacht daß man dieCompoundspulen ganz abklemmt
( sozusagen der übertriebene Speedwiderstand) .
Dann geht der normale 36 V Thrige ca 60km/h durch die Feldschwächung , die Kohlen werden mehr belastet aber einige fahren jahrelang so rum. also ein System das prinzipiell geht.
In dieser Konstellation ist der Anker und die verbliebenen 2 dicken Feldspulen in Reihe geschaltet. Ich würde das mal ausprobieren und dabei die Ankerspannung messen .dann siehst Du in welchem Verhältnis sich das aufteilt und ob Du dem Anker die volle Spannung zumuten kannst.
Wenns funktioniert kannst Du ja nach der Probefahrt mit Konstantin die Erfahrungen austauschen der gerade auf 4 gleiche Hauptschlußmagneten umrüstet

von Christian s - am 29.06.2018 14:30
Ja, klingt für mich auch richtig. Fremderregt (also die Spulen werden über die Schütze an- und ausgeschaltet) kann das funktionieren, man könnte dann wieder einen (etwas dickeren...) Speedwiderstand einbauen oder bastelt sich vielleicht sogar eine 2x2 Lösung (also jeweils 2 Felder werden parallel und diese dann in Serie geschaltet, wie beim Hauptschlussumbau) mit Schalter zurecht (oder nimmt einfach einen Curtis 1243 o. Ä., was eben mein Plan ist). Ein mögliches Problem das kommen könnte ist die Wärmeentwicklung auf Dauer, keine Ahnung wieviel die Spulen da abkönnen, da evtl. wirklich schlechtere Wärmeleitung bzw. -ableitung innerhalb der Spule. Aber das wird sich zeigen, und der Curtis hilft da ja zum Glück durch die Temperaturüberwachung mit.

Danke für die Idee mit deinem Versuch, aber ich bin mir sicher mit dem Leistungsverhältnis Stator/Rotor. Da geht kaum was an Leistung durch, und ich glaube dass die 4 Compoundwicklungen in parallel dem Anker auch einiges an Spannungshunger bescheren werden.

Also ich hatte den Thrige jetzt auseinander (war auch gut, die Compoundkohlen klemmten und die Federn der Compoundkohlen waren aufgeweicht :D Davon abgesehen haben die Kohlen aber noch alle gleich viel Material und sind gut in Schuss) und werde das jetzt umbauen, wenn es mit den 4 Compoundwicklungen nicht vernünftig läuft dann später auf 4x Eigenbau Wicklung. Der Curtis ist auch schon bei ebay gekauft, fehlen nur noch die Compoundspulen und das Programmierzeug.

von twikis - am 29.06.2018 18:48
gut daß Du den neuen thread zum Compoundtausch drin hast . es gibt sichereinige die sowas rumliegen haben. ich brauch meine selber...

noch Anmerkung zum Ausdruck Compoundkohlen: die gibts eigentlich nicht .. die compundmagneten stehen gegenüber aber aucdie gegenüberliegenden kohlen sind leitend verbunden also haben wir hier 90 grad. die Magnetfelder ``verschwimmen``sozusagen untereinander. Richard hat mal dazu schlaue Überlegungen gepostet man muß den ganzen Mantel des motors als ansammlung v vielen Stabmagneten denken.Den Thread find ich leider auch gerade nicht .

aber diesen [67183441.foren.mysnip.de]

so jetzt gebe ich Ruhe.

von Christian s - am 30.06.2018 08:02
Mal nebenbei danke für deine ganzen hilfreichen Links Christian! Ja, in meinem Kopf kommt so langsam ein Bild davon zu Stande wie das Ganze wirklich zusammenhängt, aber es ist ja doch verwunderlich dass bei einigen die den Motor arg umbauen die "Compoundkohlen" so runtergerockt sind... Ich glaube, wirklich ganz verstehen tut den Motor hier keiner. :D

Den hab ich auch schon gesehen, sehr interessant was der (offensichtlich leider nicht mehr aktive) Gerd Strohmer da zusammengtragen hat...

von twikis - am 30.06.2018 12:24
Hallo

Das Problem ist dass nur wenige den Aufwand und die Kosten für so einen Umbau aufwenden wollen. Die erhältlichen Drehstrommotoren sind nur mit zweistufiger Untersetzung zu gebrauchen und sprengen mal schnell die 2000€ Grenze.

Ich hab hier gerade einen Prototypen der aber ohne Änderung an der Welle nicht zu gebrauchen ist. Und die Zeichnung dafür zu bekommen ist schwierig.

Ansonsten ist das Teil erste Sahne genau so wie man sich gute Arbeit vorstellt.

Gruß

Roman

von R.M - am 30.06.2018 20:43
Ja der Gerd hat das damals, so gemacht wie von mir immer wieder und wieder propagiert. als einzig vernünftiger Umbau, erstmal 4F und wer das dann noch braucht SEPEX.
So konnte er auch wie immer vorgeschlagen alle Anschlüsse rausgelegt die verschiedenen Feld Konfigurationen gegeneinander .... und es ist eben auch so gekommen wie es kommen muste 4R; 2P2S; 4P

Geringen Stromverbrauch und etwas mehr Topspeed; bis zu Drehmoment.... mit dem sonnst gleichen Fahrzeug auf gleicher Strecke - das er dann aber günstig Akku und Fahrzeug mit F4 Schießen konnte - keine weitere (im Sinne ein weiteres Fahrzeug) Praxisbestätigung statt fand weil im Anschluss verkauft.

Aber die gebetsmühlenartige Festlegung meinerseits Grundlegend bestätigte und ELEL wird sich demnächst auch freuen. Weniger Strom; mehr Wirkung.. ohne ein mehr an Technik.

UND NOCHMALS klar - die Erweiterung des 4Feld-Motors den ich ja auch drin habe/hatte ist eben Sepex! Denn ich ja dann auch immer als Endlösung propagiert habe - wenn dann mal in der 4F - Standard-Curtis der Controller sein zeitiges ereilt ....dann eben .... den nächsten Schritt.

UND noch was ich hatte ja oben geschrieben vereinfacht um es zu verbildlichen ; denn es gibt ja noch andere bestimmende Faktoren für den Strom durch Anker aber auch Feldspulen/Compound.
Die EMK; Sättigung ab einem gewissen Feldstärke; dann noch Feldverdrängung die dann auch bei etwas kleineren Feld zu einer partiellen Sättigung führt; Drehzahl damit die Umpolungsgeschwindigkeit die dann wieder mit der Remanenz in Abhängigkeit ist.

Und zu guterletzt wirkt alles zusammmen Wechselwirkend aufeinander ein - JA nur weil die Dinger wenig Bauteile haben heißt es nicht das die "Quasi im Dreisatz" zu berechnen sind.

E-Motorenbau hat auch was mit Erfahrung zu tun - also Simulieren und Berechnen kann man so einiges mit viel Aufwand - aber das letzte bisschen tragen eben die Erfahrungen bei, im Rahmen der Vorgaben einen perfekt ausgewogenes System zu bekommen.

Und den Anker wie in der original Beschaltung alleine mit über 40 zu beaufschlagen ist PARDON wäre eben etwas vom Gegenteil ....
Klar kann das über den Regler der ja eine Abwärtswandler wenn eine geeignete Induktivität .....aber da gibt es dann auch Grenzen im Bezug ; Einschaltzeit; Tastverhältnis in Bezogen auf IST/SOLL Last und Drehzahl.

Und selbst wenn es Scheinbar ....beim späteren fahren, Da du nicht weißt wo und wann du z.b. in Sättigung kommst (das der Controller das könnte kann ich mir nicht vorstellen nicht DIE) auch nicht feststellen kannst wie; wo; wann du den an Thermische Grenzen bringst......Temperatur über Spulenwiderstand über den Controller - das müßte man mir erst mal ausgiebig nachweisen alleine die Kohlen und deren Eigenschaften werden da Großzügig jeder Messung in die Suppe spucken können, behaupte ich mal.

Gut die Spulen kann man Neuwickeln, Ist der Anker und Kollektor dann mal ruiniert - kann man gleich sich nach einen Mars oder BLDC umschauen. Danach kommt die Rennerei das einzutragen.

von thegray - am 01.07.2018 21:50
Okay grauer, verstanden, du wiederholst dich oft und gerne! :D

Erst einen kompletten Reihenschlussmotor bauen und dann auf SepEx umrüsten ist aber schon ein Umweg im Vergleich zu direkt auf SepEx umrüsten, besonders wenn der Umbau nur mit den Compoundspulen tatsächlich klappt... Mehraufwand ist natürlich der neue Controller und das verdrahten mit den neuen Steckern + Programmierung, dafür fallen aber die Schütze als Ausfallfaktor weg; wenn du mich fragst ist das ein *weniger* an Technik. Der große Vorteil der das alles wieder wettmacht ist allerdings dass sich der Regler programmieren lässt, so lassen sich z. B. die Konfigurationen 4R; 2P2S; 4P aus dem Hauptschluss-Thrige ohne weiteres einprogrammieren und mit 2 Schaltern (der Controller hat 4 programmierbare Modi) wechseln. Dazu eben noch die in gewissen Grenzen programmierbare Kurve für den Feldstrom.

Mein Ziel ist übrigens den Motor so hinzubekommen dass er mit halbvollem Akku bis 49 km/h am Berg gut durchzieht, sodass immer möglichst viel der im Akku verfügbaren Leistung für Vortrieb genutzt wird. Für Konstantfahrt werde ich ausprobieren ob es vom Wirkungsgrad her Sinn macht das Feld (über einen weiteren, im Controller programierbaren Modus) wieder anzuheben, damit eben eine höhere Spannung am Anker anliegt und der Controller durchschalten weitgehend durchschalten kann. Da gibt es ja mehrere Dinge die darauf Einfluss nehmen, also u. A. Ummagnetisierungsverluste bei starkem Feld (aber niedrigen Ankerströmen), Schaltverluste wenn der Controller in Teillast fährt (auch wenn diese marginal sind), Verluste am Kollektor und den Kohlen bei hohen Strömen und/oder hohen Spannungen, je nach dem etc. In die Sättigung an irgendeiner Stelle wird der Motor eher nicht kommen, mein El hat ein kleines Kennzeichen und dem entsprechend bewege ich mich weit weg von den Grenzen, die viele hier erfahren.

Natürlich sind E-Motoren weitestgehend nicht im Dreisatz zu berechnen, das Verhältnis von Feldstärke Feld/Anker mit den hier verfügbaren Infos aber schon. Und da ergibt sich wirklich zweifelsfrei dass die an meinem Anker nach dem Umbau anliegende Spannung maximal 2 Volt höher sein wird als momentan der Fall. Momentan habe ich keinen Verschleiß an den Kohlen oder am Kollektor, der Motor hat 55.000 km auf der Uhr, und wenn der Motor umgebaut ist werden die Kohlen nur noch gleichmäßger belastet und der Kollektor weiter entlastet. Woher willst du überhaupt wissen was der Anker an Spannung ab kann? Wo kommt denn dieses magische Limit bei 40V her? ;) Davon mal ganz abgesehen liegt mein Akku voll bei 43V, bei 200A Last bricht er auf 39-40V ein.

Der Controller misst nur den Widerstand der *Feldspulen*. Die haben im SepEx ja keine Verbindung zu Kohlen. Gibt ja Leute die den Motor mit 60V und 300A fahren (also sagen wir mal Minimum 55V am Anker), zu denen gehöre ich nicht (maximal 40V und 200A, und eben über alle Kohlen verteilt), darum denke ich mal dass der rotierende Teil des Motors kein Problem werden wird...

Dein Pessimismus ist unangebracht. Es gibt immernoch keinen Grund zu denken dieser Umbau würde irgendetwas ruinieren ;)

Noch Fragen?

von twikis - am 02.07.2018 08:54
Nun - ich kann mit meiner Zeit Pardon Energie was besseres anfangen.

Ich bin wenn schon ein positiv denkender Pessimist, und im übrigen
Zitat
dann auf SepEx umrüsten ist aber schon ein Umweg im Vergleich zu direkt auf SepEx umrüsten, besonders wenn der Umbau nur mit den Compoundspulen tatsächlich klappt...


Zeigt das man etwas nicht verstanden hat oder bewusst dran vorbeiredet, in dem Fall - gilt erster Satz.
Zumal ich hier vor Jahren der erste SEPEX Vertreter (als UltimaRatio) und der viel Kritik einsteckte deswegen, der letzte bin dem man da was vor die Nase halten muß. (frag mal wer noch einen Fetten SEPEX 1244 oder einen originalen Curtis Handheld im El Liegen hatte ) Wenn ich noch daran erinnere was es an Wahnwizigen Compundschaltungen; halbumbauten zusätzlichen Relais; Klimbim und Galvanischgetrenter Spannungsquelle und noch ein paar Dingen um dann noch Rekuperation zu ermöglichen - neben der Aufwendigen Profesionellen Rekuschaltung aus der Schweiz - die auch unter dem Überbegriff Klapperschaltung bekannt Nur damit man irgendwie weine Rechtfertigung hatte diese bescheuerte Compound beizubehalten.

Falls immer noch irgend wie Der Fensterladen unten ist - SEPEX Fürsprecher selbiger auch in den Links zu finden war - zu Zeiten da manche das Wort Cityel noch nicht geschrieben.
Heute allerdings bei Totalumbauten Vom Kosten/Nutzen BLDC vorziehen würde - sofern man einen geeigneten TUVler findet.

Ansonsten eben in bestehender Technik der "4F" - Hauptschlussmotor das Wahl der Mittel ist! Nur um das mal für Andere geneigte klar zu stellen.

von thegray - am 02.07.2018 10:23
Hallo Matthias !

Ich sehe Du bist ja schon tief in die Motor theorie eingesteigen und hast auch offensichtlich Fachwissen . Bernd Schlüter ( nach seinen threads kannst Du nicht suchen ) hat mal geschrieben daß die Elfahrer Magneten tauschen sollen die einen langsame und kräftige mit 4 Compoundspulen und andere schnelle u effiziente mit 4 Serienspulen. Das können Du u Konstantin ja so machen ! Da sehen wir was Schlüters Rat bringt.

was ich trotzdem noch mache würde , ist ja nur 10 min Arbeit :
Das El aufbocken die Handbremse etwas ziehen , einen netten Menschen gasgeben lassen und dann die Spannung zwischen den Kohlenanschlüssen messen .

gutes Gelingen !

von Christian s - am 02.07.2018 10:44
@ Christian Danke! Viel gefährliches Halbwissen, aber bei einigen Dingen bin ich mir doch recht sicher. Ja, den Bernd Schlüter finde ich ab und zu über Googlesuchen. Die Sache mit den 4 Compoundspulen ist denke ich so völlig richtig wenn sie ungeregelt direkt an 36V sind, das Prinzip von SepEx ist dagegen dass die Compoundspulen *geregelt* werden (also das Feld je nach Ankerstrom und einigen anderen Faktoren geschwächt wird), und damit auch hohe Drehzahlen ermöglicht werden, theoretisch bis zum Motorplatzen (praktisch gibt zumindest der Curtis 1243 nicht die Möglichkeit unter 3A Feldstrom zu gehen, damit macht der Motor vielleicht nicht genug Drehzahl um sich selbst zu atomisieren).

Habe das jetzt einfach mal fix gemacht, El links aufgebockt und mit Klemmen ein Multimeter an D1 und D2 (die Anschlüsse der Reihenfeldspule) gehängt und dann auf Gas und Bremse gleichzeitig getreten. Der maximale Spannungsabfall an der Reihenfeldspule, bevor der Regler in die Motorstrombegrenzung (übern Daumen 200A) geht, lag bei 2,145V lt. "MAX"-Messung. Die Ankerspannung habe ich jetzt nicht nochmal genau gemessen, lag aber bei einem kurzen Test bis zur Motorstrombegrenzung immer bei über 36V. Ich denke damit ist das Thema dann geklärt.

Danke dir!


@ thegray Dann mach das doch, du bist derjenige der gestern Nacht diesen langen Text geschrieben hat! :D

Kann gut sein dass ich etwas von dem was du geschrieben hast nicht ganz geblickt habe, ehrlich gesagt sind Teile deiner Texte oft aber auch zumindest undurchsichtig bis unverständlich, da du sie scheinbar nicht nochmal durchliest bzw. zumindest grob grammatikalisch richtig stellst bevor du sie abschickst. Das macht es nicht leichter deinen Punkt zu verstehen und erhöht auch nicht die Motivation auf alles einzugehen was du schreibst.

Dann war das ein Gen 1 SepEx Curtis noch ohne Reku? Verstehe dass man dann auf Hauptschluss umrüstet, aber heute mit den Reku-SepEx-Curtisen sieht die Sache eben anders aus... Aber gut zu Wissen dass die Compoundsache generell funktioniert, das ist ja schön. Hast ja ordentlich versucht mich da rauszureden.

Natürlich sind BLDC praktisch allem mit Bürsten überlegen. Aber eben auch teuer, aufwendig einzubauen brauchen evtl. eine weitere Untersetzungsstufe und je nach Steuerprinzip des Reglers umbauten an Gaspedal/Bremse (für Reku) und Vorwärts/Rückwärts Schalter. Und klar, wenn man im Fahrzeugschein keinen Freibrief hat oder sich den Motorumbau ohne Eintragung nicht traut, ist auch das ein Hinderniss...

Mit deinem letzten Satz stellst du wieder eine "Wahrheit" auf die weiter erläutert werden sollte. Wenn das mit dem Umbau und dem Regler alles klappt, ist der Thrige mit 4 Compoundspulen als SepEx dem 4F Hauptschluss Thrige ziemlich sicher überlegen. Zumindest ohne große Berge, wo die Compoundspulen an ihr thermisches Limit gelangen könnten. Dann hängt die Frage, ob man den Thrige auf SepEx oder komplett Hauptschluss umbauen möchte, nur davon ab ob man sich an die Neuverdrahtung und Programmierung des Reglers rantraut (und natürlich ob man einen geeigneten Regler zu einem okayen Preis bekommt).

Möchtest du, bevor du in Zukunft anderen Leuten die sinnbildliche Kopfnuss gibst und persönlich wirst, nicht einfach mal darüber nachdenken wie oft du dich alleine in diesem Thread vertan hast und trotzdem überheblich-aufbrausend geworden bist? Vielleicht hast du auch das Gefühl dass du auf Angriff gehen musst damit die Leute dich hören, dem ist aber nicht so. Wie dem auch sei, ich bin losgeworden was ich loswerden wollte...

von twikis - am 02.07.2018 16:07
Hallo Matthias !
Da bin ich echt erstaunt daß nicht mehr Spannung am Stator abfällt.In dem Fall sehe ich da nicht das große Problem!

von Christian s - am 02.07.2018 16:29
thegray Dann mach das doch,

Ich habe mir das Zeug nich aus Langeweile gekauft!

Nur das aus anderen Umständen ich seit ca. 3 Jahren kein EL mehr Fahren kann - konnte. Somit die Grundlage fehlte LAngzeit...

Fehler nix Fehler - und Inhaltlich ist mir das auf die Schnelle auch egakl wenn es um die Sache geht - Hier einen auf Rechtschreibung zu machen.

ABER 1. Ist das Problem das es immer einen Stinkt entweder wird Kritisiert das man denken muß und dann auch mal nachlesen im Sinne Schlau..... Oder die Leute sind zu Faul weil zu lesen, wollen aber gern selber Kritisieren dann ist ihnen zu VIEL. Und wenn es das nicht dann muß man wegen Rechtschreibung bla bla bla.

2. Im Letzteren Fall - gibt es im EL-System Timmeout die man nicht Ändern kann dann kann auch alles mal Verloren sein in der Bearbeitung wenn am überarbeiten ist - weil dazu keinen Festen Internetzugang habe. Auch dann zöhlt mehr der in halt underen inhaltliche Fehlerfreiheit -

3. DAHER zum Letzten kannst DU mir Fachlich Inhaltlich keinen Fehler nachweisen!

ps. Die Annahme zu BLDC nö muß nicht mehr Aufwand sein; auch keine weitere Untersetzung! Man muß nur sich weitergehend mit Motorenparameter usw. auseinandersetzten und den Richtigen Motor suchen!

BeI Induktionsmotor sieht das evtl. in der Versorgung-Praxis (versügbarkeit ; Kosten; Nutzen) schon anders aus !

Weiter - in Anbetracht des Kostenaufwandes (REKU außen vor) wird PARDON ist ein solcher SEPEX nicht soweit von einem 4F entfernt! Das wird mal Nachzuweisen sein!

Wenn ich nächstes Jahr meinen Leistungsmessstand habe.

Wie EBEN ALLES schon geschrieben steht - Wenn dann mal der Contoller KAputt - dann von F4 zu Sepex der Sprung ein Klacks weil wenig Arbeit (aber den Sprung haben auch noch nicht immer alle verstanden) wenn den noch die Vorteile gebraucht.

Persönlich bei mir ....
Zumal im Schadenfall jeder dusslige Gutachter.... - bei mir in drei Fällen bis zu 30 Fotos machte sogar das Fahrzeug anhob um ausführlich von unten rein schauend sogar den Dom von unten ...um zu sehen ob da was verändert...... in so Fällen dann schnell einen 1244 oder 1268 o. Relais von einem Serienmäßigen Curtis Motorsteuerung mit Relais zu unterscheiden ....UND dann gleich eine Gleichgroßes Problem wie mit einem anderen Motor gehabt hätte - da bleibe ich schon deswegen bei meinem 4F-Antrieb. Bis ich das andere auch einen "geneigten" TÜVLER" gefunden, eingetragen bekomme.

von thegray - am 06.07.2018 13:22
Glaube ich, dass du dir das Zeug nicht aus Langeweile gekauft hast. Wieso hat die Reku über den Regler jetzt nicht funktioniert?

Tut mir Leid für diese Umstände, die sind sicherlich nicht schön.


Du kannst von mir aus 50 Rechtschreibfehler pro Absatz machen, solange deine Texte noch leserlich sind. Das Problem ist, dass du Sätze vom Aufbau teilweise komplett durcheinander würfelst und die dann *wirklich* unverständlich sind. Lies dir einfach etwas ältere Beiträge von dir nochmal durch. An ganz vielen Stellen nicht zu verstehen. Ich meine, vielleicht spricht man wirklich so da wo du herkommst, kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen.


Ja, Timeouts nerven, darum schreibe ich meine Beiträge grundsätzlich im Editor vor (im rechten Drittel des Bildschirms den Editor, auf dem Rest ist der Browser). Einmal Windows-Taste drücken, "notepad" eintippen, Enter drücken, Beitrag schreiben, Strg+A (alles markieren), Strg+C (kopieren), mit dem Cursor ins Beitragsfeld des Forums, Strg+V (einfügen), fertig. Ich hoffe du versuchst das mal so, und es fällt dir etwas leichter, hochwertigere Beiträge zu schreiben.


Was fachliche Fehler angeht: Der Großteil deines zweiten Betrags hier im Thema (mit dem Titel "NEIN" vom 29. Juni 2018 12:22) bezieht sich darauf, dass sich die Spannung am Kollektor mit Wegfall der Reihenfeldspulen ca. verdoppeln würde. Auch hast du im ersten Beitrag die Behauptung aufgestellt, es wäre auf Grund des Spannungsanstiegs nötig die Kohlenhalterungen neu aufzubauen.
Dem ist, wie ich im Beitrag vom 02. Juli 2018 18:07 beschrieben habe, nicht so. Der gemessene maximale Spannungsabfall an den Feldspulen liegt bei 2,145 V beim Runterbremsen mit Vollstrom.

Das ist eine Schlüsselaussage von dir, bei der du falsch lagst. Das ist ein Fakt. Das zuzugeben ist keine Schande, Menschen irren sich mal. Oder?


Klar, aber für hohe Effizienz bei niedrigen Drehzahlen muss der BLDC (für die Größe die wir im El bräuchten) ziemlich hochpolig sein, also aufwändig, teuer, und dementsprechend selten zu finden. Man kann natürlich Spielchen mit Direktantrieb Radnabenmotoren für E-Mopeds spielen und die Motorhalterung einmal komplett neu aufbauen, da habe ich persönlich aber keine Lust drauf.
Oder wo ist dein Geheimtipp für unter 1000 €?

Kann sein, Induktionsmotoren sind aber auch nicht gerade klein, ziemlich schwer und auch keine Effizienzbestien. Wenn du mich fragst, sind die Vorteile gegenüber vernünftigen Bürstenmotoren klein.

Dass ein solcher SepEx auch abgesehen von der Reku einem umgebauten Hauptschluss-Thrige überlegen ist, habe ich weiter oben schonmal begründet, aber hier nochmal:
Die Feldschwächung kann, anders als wie beim Hauptschlussmotor nur durch Änderung der elektrischen Verschaltung der Spulen (4P, 2P2S, 4S), über ein paar Mausklicks beeinflusst werden. Das ist der größte, unschlagbare Vorteil. Auch bieten sogar die einfachen Curtis-Regler eine beeinflussbare Feldstrom-Kennlinie, die dafür sorgt dass der Motor auch bei niedrigen Strömen mit einem relativ starken Feld beaufschlagt wird (man kann z. B. einstellen dass von 0-100A Ankerstrom das selbe Feld anliegt und erst darüber ansteigt, was dann für mich die Feldstärke wäre die ich für die kleinen Steigungen hier brauche um die vollen 49km/h zu halten). Damit gibt's mehr Effizienz bei niedrigen Strömen und Geschwindigkeiten, weil eine höhere Spannung (und damit weniger Strom) am Anker anliegt, als wenn sich der Feldstrom rein nach dem Ankerstrom richtet.

Der Motor kann zusätzlich auch nicht durchdrehen (obwohl das sicherlich eh mehr ein theoretisches Problem ist). Braucht aber auch keine Klackerschütze mehr (die auch ein paar Watt ziehen, und zumindest bei mir deutlich wärmer werden als der Curtis).


Wie genau willst du denn einen Thrige-Hauptschlussmotor nach SepEx umbauen? Keiner der kleinen Curtis Regler rückt mehr als 35A Strom für das Feld raus, die kannst du also ohne andere Feldspulen nicht nehmen. Bleibt also nur eine Bastellösung, die definitiv kein Klacks ist, und jede Menge FETs erforder, da hohe Ströme bei 5% PWM (oder so) gebraucht werden. (Übrigens noch ein inhaltlicher Fehler, da du die ja zählen möchtest)


Hm, ja, kann sein. Mein El ist mit den anderen (obwohl zigfach besseren) Dämpfern und dem Rucksackakku eh weit weg von jeder Betriebserlaubnis, da mache ich mir also nicht so viele Gedanken drum. Naja, vielleicht verpasse ich dem Regler ja doch noch einen Hauptschütz, einfach fürs Gefühl. Ich bin kein Gutachter (obwohl ich einen kenne, den werde ich demnächst mal in die Richtung befragen), weiß also nicht genau wie das alles zusammenhängt, meine aber mal gehört zu haben dass das nicht so wild ist, wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass die nicht eingetragenen Umbauten oder eine zu hohe Geschwindigkeit für den Unfall ursächlich waren... Mal schauen.

von twikis - am 06.07.2018 16:42

nix Rechtschiebung Re: Überlegungen Thrige Umbau auf Nebenschluss und Curtis 1243

Sorry - habe ich mir nicht mehr durch gelesen, wichtigeres an der Backe.
Diskussion um Rechtschreibung sind für mich echt belanglos, weil hier nicht Forum und auch nicht auf Preis/Punktejagd.
Daher bin hier definitiv raus ...weil thematisch nicht Zielführend. (da sind so Sachen wie die Technik des Nebenschlussmotors mit Hauptschluss 2-Mal durcheinander zu werfen, viel entscheidender - aber das ist ja [meine Intension] nun ausgestanden!)

OJ
PS: Pardon Korrekt

ps.
Es Freud ...Pardon auch wenn das indirekt mit Geisteswissenschaft ..... also....freud mich wenn ich Unrecht haben sollte, leider zeigte sich das in unbestimmten Sachen, wenn ich nicht Recht hatte - real wenn auch keine Punktlandung doch meist viel näher lag .
Somit Regel .......

von thegray - am 06.07.2018 18:08
Da sind jede Menge Punkte drin von denen du was hättest, aber sei's drum. Und, nicht Rechtschreibfehler, sondern unverständliche Sätze, z. B. : "leider zeigte sich das in unbestimmten Sachen, wenn ich nicht Recht hatte - real wenn auch keine Punktlandung doch meist viel näher lag ." Der erste Teil passt irgendwie nicht zum Zweiten, und so weiß ich nicht was du meinst.

Ahhja, die Zitate dazu wo ich das durcheinander werfe würde ich gerne mal sehen. Wie dem auch sei, es war amüsant. :)

von twikis - am 06.07.2018 19:05
Hi Matthias,
laß dich nicht beirren !
Du bist für meinen Geschmack auf dem richtigen Weg.
Wäre nicht verkehrt den Anker nur zu bestromen wenn die Feldspulen ausreichend Strom führen.
Mach man ruhig weiter, bin sehr gespannt und drücke die Daumen.
Gruß K.-F.

von Karlfred - am 10.07.2018 16:11
Moin,

mal ne andere Frage hier zwischendurch (und auch nur kurz :-)

Wie war Deine Erfahrung nach Abstecken der Strombegrenzerplatine?
Ich trau mich nicht so recht das Ding abzumachen, wegen meinen Bleiankern...

Viele Grüße
Stefan
PS: Ich weiß, dazu gab es schon einige Meinungen...

von planetplasma - am 11.07.2018 14:26
@ Karl-Fred

Hehe, mittlerweile bringt mich davon nichts mehr ab!
Ja, das überprüft der Regler glücklicherweise.

Ich werde weiter berichten!


@ Stefan

Als ich noch die Bleianker drin hatte, ging es mit Begrenzung auf 60A bis zu 20km weit, habe ich die Strombegrenzung aufgedreht (ca. 130A) und das auch ausgenutzt, war schon nach 3-4km Schluss. Viel mehr kann ich dazu nicht sagen, dann habe ich mir den Rucksackakku gebaut.

Grüße in die Runde!
Matthias

von twikis - am 11.07.2018 21:15
Hallo Matthias,

das ist ja ein starker Reichweitenverlust :-(

Und das fahren? Ging das besser, hat das mehr Spaß gemacht?

Viele Grüße
Stefan

von planetplasma - am 12.07.2018 09:00
Hi Stefan,

ja, ich denke die Bleier können diese Ströme ab einem gewissen Alter (oder vielleicht auch grundsätzlich) nicht ab, nach ein paar mal Anfahren knickten die ein.

Und ob das Fahren mehr Spaß macht, von 60A auf 130A (bzw. jetzt mit den Li's und ohne Platine 200A) sind ja schon deutlich mehr Batterieleistung, die der Motor im mittleren Geschwindigkeitsbereich in ordentlich Drehmoment umwandelt.

Mein Rat wäre: Lass sie drin, solange du noch rumbleierst, die hat wirklich eine Daseinsberechtigung. :)


Der Motor ist übrigens umgebaut, von "Abdeckung ab" bis "Testfahrt überstanden" hat es ca. 10 entspannte Bastelstunden gebraucht. Die Elly macht jetzt gefährlich viel Spaß, Reku funktioniert super, Steigungen die es vorher mit 40 raufging geht es jetzt mit 50 rauf und was vorher 25km Reichweite waren sind jetzt 30km. Setzt man den Feldstrom in der Software runter, geht es auch beliebig schnell (zumindest schneller als ich mich nachts traue, darf ja eigentlich sowieso nur 45 km/h). Ich mache bald mal einen neuen Thread auf und schreibe etwas mehr dazu...

von twikis - am 15.07.2018 15:53
Hallo Matthias,

vielen Dank für die Info. Dann lass ich den Strombegrenzer mal lieber drin :)

Schnell fahren ist hier im Ruhrgebiet eh gefährlich wegen der doofen Straßen mit Gullis und Flickenteppich...

Viele Grüße
Stefan

von planetplasma - am 16.07.2018 06:15
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