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Erster Beitrag:
vor 1 Woche, 3 Tagen
Letzter Beitrag:
vor 5 Tagen, 13 Stunden
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thegray, Berlingo-98, microcar, günter1951maria, HolgerP, weiss

Bleiakkus individuell laden

Startbeitrag von HolgerP am 05.08.2018 07:26

Meine schnelle Lösung zur Ladung von 3 Stück 12V Bleiakkus sieht so aus:
Da die Akkus beim Kauf sehr unterschiedlich waren, habe ich mich für individuelle Ladung entschieden. Also 3 einzelne 4A Automatik Ladegeräte aus dem Baumarkt.
Als wichtig hat sich herausgestellt, die 36V mit einem BatterieHauptschalter (Natoknochen) vom Fahrzeug zu trennen. Wenn nicht können die Ladegeräte nicht erkennen, wann der Akku voll ist, ein Ladegerät schaltet nicht aus.
Parallel zum Schalter liegt ein Taster mit Glühbirne. Vor dem einschalten kurz drücken, damit es beim schalten nicht so knallt.
Im laufe der Zeit haben sich die Akkus tatsächlich angeglichen.
Als Ladungsanzeige verwende ich drei Akku Spannungsanzeiger mit Led, auch Baumarkt.

Antworten:

hallo holger :xcool:

ja, dass alle akkus am besten einzeln geladen werden ist hier schon länger bekannt.
dafür gibt es
bei blei einzelladegeräte
bei Lixx usw. das BMS

etwas verwirrung bringt deine aussage vom trennen der akkus im 36V-system. vom fahrzeug. sollte das richtigerweise heißen, ändert aber nix an der auswirkung.
das ist im prinzip nicht notwendig da die bleiakkus dann sich selber balanzieren können.
was du auch beim trennen aufhalten kannst wird nun beim verbinden wieder gemacht.
die stärkste wird ladung an die schwächste abgeben da die ja nicht die selbe spannung/ladung haben.

nur etwas mehr bums könnten deine lader haben. hier sind wir bei 100-er akkus bei 25A aufwärts unterwegs.

text berichtigt; mod. weiss

von weiss - am 05.08.2018 07:45
Hallo Holger,

Die arbeit mit der Einzelblocküberwachung , EBÜ, habe ich noch vor mir.Die 6 Voltmeter sind schon fertig, wo es klemmt ist ein 7 poliger
Stecker/Buchsenpaar,eine einfache Trennvorrichtung.Mir ist noch nicht's passendes in die Hände gefallen .

Gruß Günter

von günter1951maria - am 06.08.2018 04:26
Zitat
günter1951maria
Hallo Holger,

Die arbeit mit der Einzelblocküberwachung , EBÜ, habe ich noch vor mir.Die 6 Voltmeter sind schon fertig, wo es klemmt ist ein 7 poliger
Stecker/Buchsenpaar,eine einfache Trennvorrichtung.Mir ist noch nicht's passendes in die Hände gefallen .

Gruß Günter


Mal so auf die Schnelle :
EBÜ einfach Canon- D-Sub DatenStecker aus der EDV, Wie Sand am Meer; Billig recht zuverlässig; belibeige Kontaktanzahl; einfach zu verarbeiten ebenso die Gehäuse; mit vaseline gefüllt am EL auch als recht Weterfest zu betrachten.

Für Einzellader - hm wie wäre es mit den modernen xt oder ec aus dem Modellbaubereich.

von thegray - am 06.08.2018 04:38
Hallo,

Das hilft mir schon mal weiter.
Danke Oli

Gruß Günter

von günter1951maria - am 06.08.2018 04:54
Zitat
günter1951maria
Die arbeit mit der Einzelblocküberwachung , EBÜ, habe ich noch vor mir.Die 6 Voltmeter sind schon fertig, wo es klemmt ist ein 7 poliger
Stecker/Buchsenpaar,eine einfache Trennvorrichtung.Mir ist noch nicht's passendes in die Hände gefallen . Gruß Günter


[attachment 2803 P1180094-gleich-nach-der-Fahrt.jpg]
Dies ist meine "so auf die Schnelle" Lösung: Eine kleine Box mit 6 Einzelmessgeräten hinter dunklem Plexiglas. Anschluss über 9-pin Sub-D Stecker. Dann über handelsübliches Kabel an die Buchsen im Auto. Die 4 Akkukästen im Berlingo haben jetzt alle diese 9-pin Sub-Dose außen dran, so dass ich sehr schnell mal durchmessen kann. Oben im Motorraum sind die Buchsen für den 6-er Kasten und und den obigen 4-er Akkukasten. Die obigen Messwerte sind vom 6er Kasten, also 6 Stück SAFT Ni-Cd Blöcke á 6V Nennspannung. Gemessen nach leer-Fahren am Berg mit hohen Strömen. Und die unterschiedlichen Spannungen zeigen sehr deutlich, wie wichtig solche Einzelmessungen sind.

Sub-D macht 2A locker mit, Spannungen bis 60V kein Problem. In manchen Veröffentlichungen ist auch von 250V Spannungsfestigkeit die Rede. Wenn man mit 2A oder so balanzieren möchte, sollte man sich Kabel mit mindestens 0,75 qmm machen. Die dünnen Messkabel, die es fertig gibt, gehen da nicht.

Geplant ist noch, alle Kabel bis in den Innenraum zu verlegen und dann alle 27 Sechs-Volt-SAFT Akkus überwachen zu können. Bisher ist das nur mit dem Spannungen der Akkukästen verwirklicht, funktioniert aber super gut. Elektrisch alles kein Problem, nur der mechanische Zusammenbau wartet auf seine Vollendung.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 06.08.2018 08:58
Hallo Werner,
wenn ich die verbindung zum Fahzeug trenne, schalten die ladegeräte nach einigen stunden zeitnah ab.
wenn nicht, bleibt eines tagelang auf 14 volt. ich glabe nicht, das das gut ist.
Das kann nur mit dem ruhestrom des 36 auf 12 volt wandlers für die beleuchtung zu tun haben, der das ladegerät stört.
Gruss Holger

von HolgerP - am 07.08.2018 06:53
Zitat
HolgerP
Hallo Werner,
wenn ich die verbindung zum Fahzeug trenne, schalten die ladegeräte nach einigen stunden zeitnah ab.
wenn nicht, bleibt eines tagelang auf 14 volt. ich glabe nicht, das das gut ist.
Das kann nur mit dem ruhestrom des 36 auf 12 volt wandlers für die beleuchtung zu tun haben, der das ladegerät stört.
Gruss Holger


So erklärt und begründet macht das Sinn:spos:

Der These kann ich folgen und als wahrscheinlich als richtig einschätzen.

Verifizieren könnte man das wenn man die Lader unter Akkus gleicher Eckdaten und Leistung tauscht. 1.Szenario Fehler Wandert mit - also bleibt so. 2. Der Lader der in Überladephase bleibt kommt an einen Akku der keine Selbstentladung hat und der Systemeigenverbrauch plus Akku unterschreitet die Schwelle des dauerLaders und der schaltet erwartungsgemäß ab.

Dann hätte man zwei Fliegen mit einer Klappe; Einzelladung; kein Abschalten des Systems nötig.

von thegray - am 07.08.2018 07:39
:spos:
Genau die Richtung.
:spos:
Sauber gelöst
:spos:
Und entsprechend begründet, warum!


Träume ich, wieder eine ....
Mir geht das Herz auf - was ist den Hier auf einmal los?
Jahrelang bekommt man regelmäßig bei sowas für sowas Gegenwind um nicht zu Sagen sprichwörtlich auf die Nase (Blödsinn braucht man nicht ; unnötig; zu aufwendig ; zu unsicher; Wiederstandbrücke und und zwei Analoginstumente reichen .....TÜV und und und ) und auf einmal könnte man das Gefühl bekommen der Sepex und EBÜ ist nun der Boden bereitet und nach und nach geht der Samen auf

Schade das bis dahin bei so Vielen es Blöcke und Arbeit kosten mußte.

ps.
Und für Leute die noch nicht mal das Geld ausgegben wollen.
Wer aus dem Telefonbau kommt kann selbiges auch Westernsteckerlösung und entsprechende Telfondosen machen (also nur für Anzeige 20mA ein Paar Ma könnten die auch ab dann ist aber Ende Fahnenstange ; eben so Netzwerktechnik - alte Telefon und Netztechnikkabel in Krabelkisten gibt es genug zur Entsorgung. Die sind dann auch für 1-2A unter solchen Bedingungen gut.
Das ganze dann mit schraubbaren Kabelklemmen unter dem Wagen-Boden in Flexiblen KS-Leerrohren Verlegt und bis an den Fußraum geführt.....
immer alles schon mit Vaseline gestopft gibt auch Wasser und Kontakt-Oxidation wenig Möglichkeiten.

Keine Angst - Pro Leitung kommt man nicht über 50Volt gesamt Differenz zwischen den Adern. Und die Leitungen sind für solche Spannungen auch zugelassen.

von thegray - am 07.08.2018 07:59
@Berlingo 98
"Leerfahrt mit hohen Strömen am Berg" u. danach diese Werte ??
Da fehlt doch bei zwei Akkus schon jeweils eine Zelle oder wie ist das zu verstehen???

Also das würde ich sogar schon bevor das Ereignis derart ersichtlich Eintritt am Colenta oder am El mit zwei Spannungsanzeigen oder beim Berlingo eben mit drei Anzeigen erkennen......
Es ist explizit nicht nötig eine grössere Anzahl von Spannungsanzeigen beim Gebrauch von Säften zu montieren.........
Wenn die Werte beim Fahren nicht fast exakt gleich sind gibt es Übergangswiderstände im System oder es sind zu starke Kapazitätsunterschiede der Akkus vorhanden.
Ersteres ist meistens schnell behoben (was bei Einzelanzeigen viel schwerer feststellbar ist) u. bei zweiterem sind baldige Akkudefekte nicht auszuschliessen.........

von microcar - am 09.08.2018 22:03
Zitat
microcar
@Berlingo 98
"Leerfahrt mit hohen Strömen am Berg" u. danach diese Werte ??
Da fehlt doch bei zwei Akkus schon jeweils eine Zelle oder wie ist das zu verstehen???


Ja ja, genauso ist das zu verstehen.
Also kurz: Immer und während der Fahrt und beim Laden, also wirklich fast immer schaue ich auf die Blockspannungen, also die Spannungen der 4 Batteriekästen. Wenn dann die Spannungen so sind, dass ich in einem Kasten Ärger vermute - sprich schlechte SAFT Akkus - dann nehme ich zur genauen Kontrolle diese im Bild gezeigten Einzelanzeigen. Und die haben mir die kaputten Blöcke ja auch zuverlässig angezeigt. Sie sind jetzt ausgebaut und stehen bei mir zur weiteren Verwendung (Verschenkung) bereit, der Interessent H. hat sich schon angemeldet zwecks Abholung.

Jürgen in Hirschaid jedenfalls hat sich gefreut, als ich ihm den genauen Auftrag geben konnte: Im vordern 6er Kasten Akku Nr. 2 und 5 wechseln. Ich konnte dann vorab zuhause schon mal die entsprechenden D oder G Typen raussuchen, durchmessen und vorladen. Na ja, so war es gedacht, und so ähnlich es es dann gelaufen. Nr. 3 wurde auch mit gewechselt, weil mit nur 94Ah gekennzeichnet in einem Satz, in dem die anderen alle so um die 100Ah brachten. Und Wunder über Wunder - sprich wie erwartet - nach Austausch dieser drei Säfte läuft der Berlingo trotz seiner 20 Jahre wieder erfrischend gut. Die Blockspannungen sind gut, und auch die gelegentlichen Einzelmessungen zeigen recht gleichmäßige Akkus an - sowohl beim Laden als auch beim Fahren.

Mit anderen Worten: Du hast natürlich Recht. In den mit Unterspannungen angezeigten Säften Nr. 3 und 5 fehlt eine Zelle. Genau das wollte ich ja feststellen durch diese Einzelmessung. Also auch, welche es sind. Sind daraufhin ausgewechselt worden.

Zum Schluß noch und um beim Thema zu bleiben: Diese kleine Box würde genauso mit 12V Akkus funktionieren. Die kleinen Messgeräte gehen von 4 bis 30 Volt. Fangen wegen der nötigen Spannungsversorgung erst bei knapp 4 Volt an, was richtiges anzuzeigen. Und damit sie schön gleichmäßig sind habe ich aus 10 Stück durch einfache Probemessung die rausgesucht, die alle schön gleichmäßig die gleiche Spannung anzeigen. Abweichungen (bei rund 6 Volt Anzeige) lagen unter 0,02 Volt. Ist also besser als die versprochene +- 1%. Das wären 60 mV max. Abweichung. Bin also mit diesen kleinen billigen China Teilen bisher ganz zufrieden. Und ich denke, dass bei rund 6 Volt Versorgungsspannung keine große Erwärmung ist. Gebrauchsdauer sollte also ok sein.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 10.08.2018 10:41
Dann ist diese Sache ja geklärt.........
Die von Dir beschriebenen Spannungsanzeigen habe ich im El drin.....also insgesamt 2 Stück
u. das ist dann sehr übersichtlich für Dauereinsatz geeignet.........
Wie sollte man auch 27 Säfte in Einzelspannungsanzeigen mit den Augen überwachen.....da bekommt ja Augenkrebs oder ist wegen Ablenkung durch die vielen Anzeigen schon irgendwo draufgedonnert.........
Im Colenta habe ich die von 4,5-120V drin u. das funktioniert bei 2 Strängen mit jeweils 8 Säften genausogut für die ständige Überwachung aller Blöcke............

von microcar - am 10.08.2018 11:37
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