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Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
M:, Didier

Kinder von Heute.........

Startbeitrag von M: am 24.03.2004 19:48

Wenn du nach 1978 geboren wurdest, brauchst Du den nachfolgenden Text nicht zu lesen.


Kinder von heute werden in Watte gepackt!

Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70 Jahren lebtest, ist es
zurückblickend kaum zu glau-ben, daß wir so lange überleben konnten!

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere
Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die
Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso
wie die Flasche mit Bleichmittel.

Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen. Auf dem
Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und
nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während
der ersten Fahrt den Hang hinunter, daß wir die Bremsen vergessen hatten. Damit
kamen wir nach einigen Unfällen klar.

Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und
mußten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wußte, wo
wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

Wir haben uns geschnitten, brachen uns die Knochen und Zähne und niemand wurde
deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld, außer wir
selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an "Unfälle"
erinnern?

Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mußten wir
leben, denn es interessierte den Erwachsenen nicht. Wir aßen Kekse, Brot mit
dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken
mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64
Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer,
Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde!

Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten
einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln
und gingen einfach hinein. Oh-ne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen
Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns. Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir
Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in
unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders
viele Augen aus.

Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, mußte
lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau
wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte
nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich
verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, daß
die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren
der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern
mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Mißerfolg, Erfolg
und Verantwortung. Mit alldem wußten wir umzugehen.

Und du gehörst auch dazu.
Herzlichen Glückwunsch
L.G. M-

Antworten:

:spos:

von Didier - am 25.03.2004 08:42
Dobro D.
M- ;-)

von M: - am 25.03.2004 09:16
Aber mal ernsthaft:
Damals wie heute - Kinder bleiben meistens sich selber überlassen. Da erscheint es mir zwar immer noch besser, in der Natur und in der Einfachheit und im Kontakt mit andren Kindern eine Art Lehrmeister zu haben. Richtigerweise sollte man als Eltern jedoch nicht wie die Sklaven drauf angewiesen sein, Geld herzuschaffen und damit die meiste Lebenszeit zu verschwenden, den Rest Zeit verwendet man dann drauf, gleichsam ausgezuzelt sich irgendwie zu "erholen", dann zu schlafen und am nächsten Morgen geht der Unsinn erneut an. Wobei noch gar nicht dieser blödsinnige, aus der Wirtschaft herkommende Leistungsdruck für Kinder angesprochen wäre.
Ist schon eine feine Sache, wie das auf der Sonne organisiert ist. Jeder ist in der Lage, sich selber zu ernähren, zu erhalten und zu versorgen. Ohne den Kampf um Steuern, Geld und Eigentumsgesetze. Da ist fein Zeit für eine wirklich gute Erziehung.
Ich sah mal einen Bericht über Amazonasindianer. Die leben im Grunde völlig selbständig ohne unsren ganzen Industrieunfug. Sie arbeiten ca. 3 – 4 Stunden für den Lebensunterhalt. Der Rest des Tages steht zur Verfügung, für soziale Kontakte, Riten, Kultur, kurzum, man kann als Mensch für Menschen leben.
Aber.
Es gibt Amazonasindianer, die den "westlichen" Zivilisationsverführungen erlgen sind. Sie wollen dies und das haben und was ist die Folge? Sie arbeiten den ganzen Tag, um irgendwas von unsrem Tand erwerben zu können. Leben dann wie Ausgeschlossene am Rande der Indianergesellschaft.
Schimm, nicht wahr?
Und wir Zivilisationsmenschen leben auch wie ausgeschlossene am Rande oder weit außerhalb.
In großer Gottesferne.

von Didier - am 25.03.2004 09:35
Man baechte nur alleine die sich anscheinend* selbst Überlassenen Eingeborenen!!!Einen besseren Lehrmeister als "GOTTES" Schöpfung, also in dem Sinne " die Natur " hat es niemals gegeben. Die wussten ganz genau, warum sie aus den Kräuterfrauen (heute Magistra) Hexen machten + sie in die Wüste schickten+ als dank auch noch verbrannten....

von M: - am 25.03.2004 12:05
Kommt auch drauf an, wo die Kinder sich teilweise selbst überlassen sind- So wie Du es mir schilderst, biste ja schon selber aufm lande großgeworden.In der Sadt schauts da schon gegenteiligst aus....Neger vor der Schule, die den Stoff an das Kind bringen wollen....dass ist schon wieder etwas vorgekennzelt, was nicht sein darf...schwierige Sache..

von M: - am 25.03.2004 12:11
Dealer vor der Schule ...
Gestern stand dieses palästinesische Kind auf der Straße mit dem Sprengstoff am Leib. Wer treibt die Kinder?

Ja, Landei :-)
Und ich bin froh, daß meine Jungs als Kleinstadtrandkinder sich doch noch fürs Leben interessieren. Sie möchten, daß die Kaninchen heuer auch wieder Junge kriegen. Also bau ich ihnen halt noch einen Stall. Da kümmern sie sich um was Lebendiges.

von Didier - am 25.03.2004 12:44
Apropo Stall- wie geschrieben, wohne hoch droben-Vorteil= kann mit blosem Auge die Berge sehn- Waelder - Burg - einfach Wahnsinn der Überblick! Mit dem Fernrohr, kann man sich als Interssierter, auch so einiges rausholen. Nachteil: Die Stadtdealer +Koks - Haschischverkäufer- sind vom Stadtinnern zu uns, übergewichen :-(
So, jetzt ist es sowieso IN wen man zugedröhnt in der Clique rumläuft...dazu kommt noch die Arbeitslosen, die schon wahre Heerscharen bilden. Nicht mal ne lehrausbildung ist ohne Beziehung schnelle zu kriegen. :-(
aus dem komlettem Balkon, hab ich für den Hasen + Meerschweinchen nen Stall gebaut-die hatten sogar eine eigene wohnung, mit Schlafzimmer...Bin absoluter tierliebhaber,ist wo eins ausgesetzt, kann ich net umhin, es gleich Nachhaus zu nehmen..Tja früher war landei bei und fast schon ein Schimpfwort - Sogesehn, würde ich sogar noch tauschen + selber landei sein-kannst mir glauben d....

von M: - am 25.03.2004 13:06
Was hindert Dich am Landeildasein?
Wusstest Du, daß Kinder heutzutage nichts auslassen, um sich zu bekiffen?
Sie greifen auf Gartenpflanzen zurück. Kennst ja, es gibt heute so viele teilweise exotische Pflanzen in Gärten, da wird halt probiert.
Ich finds halt so schlimm, weil die Süchtigen im Entzug ja schier eingehen. Ich dachte mal, warum sperrt man sie nicht einfach weg, keine Drogen, Wasser, Brot, ein WC, Bett. Scheint aber nicht so einfach zu gehen.
Vor allem was eine Sisiphos-Arbeit, wenn die Leute drüben ankommen …
Schlimm in meinen Augen ist auch, daß man gar nicht weiß, wer alles seine schützende Hand über die Produktion und den Schmuggel hält und schier nichts tun kann.

von Didier - am 25.03.2004 13:19
Der grösste Abnehmer im Welteitem Handel - Columbien - Route ist der C.. selber. Aber wir haben auch Schwarzafrikanische Nachbarn, nicht Tür an Tür, + bei denen gehen einheimische bei Tag + bei Nacht, ein + aus. ja, ich hab mich n paarmal hinreissen lassen um mit gleichaltrigen (gleiches wie die Erwachsenen Söhne), wobei ich von meinen Söhnen weiß, was da so abgeht - aber da kommst net durch, glaubs mir. Klar, nicken + Bestaetigen dir alles was man denen ins Gesicht sagt, ist aber noch schneller vergessen, als angekommen.... :-(
Ja wir haben schon überlegt (zusammen, die kommplette Familie) auf aufs Land + entweder nen Bauerhof, oder auch ein Häuserl mieten, leider im Sand verlaufen - aber wie gesagt, wohnen sowieso, schon fast am Land + die Kinder, die Erwachsen sind (alle, bis der Lehrling) wohnen praktischerweise alle bei uns im Bau und dadurch sind wir Nachbarn, gibt schlechteres....

von M: - am 25.03.2004 13:34
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