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M:, Didier

Wahrheit ins Auge schaun....

Startbeitrag von M: am 25.03.2004 11:34

Der Wahrheit ins Auge - Vom Untergang der "Demokratie
Sehen wir der Wahrheit ins Auge: Wir sind Vollidioten und wir werden von Vollidioten regiert. Warum wir Vollidioten sind? Weil wir immer noch glauben, in einem System zu leben, was mit Demokratie zu tun hat. Demokratie soll die Herrschaft des Volkes sein, doch wir werden von einzelnen Vollidioten regiert, nicht vom ganzen Volk. Wir glauben, das Volk herrscht, weil es alle 4 Jahre seine Stimme "abgeben" darf. Abgeben ist in diesem Zusammenhang ein schönes Wortspiel. Wir delegieren unsere eigene Stimme an Leute, die wir kaum kennen, aber von denen wir annehmen, sie kennen sich aus. Nun denn, sicher kennen sie sich aus. Die Frage ist: Womit? 4 Jahre lang haben wir somit nichts zu sagen und dafür dürfen sich sogenannte Abgeordnete 4 Jahre lang mit Gleichgesinnten treffen und den Bezug zur Realität dank hoher Einkommen völlig verlieren. Wie würde sich jeder Einzelne von uns wohl entwickeln, wenn er sich 4 Jahre lang bei guter Versorgung die Eier schaukeln könnte?
Nun dürften die meisten, die die Gelegenheit nutzen, auch mal über sich selbst nachzudenken, feststellen, daß man selbst ziemlich voreingenommen gegenüber fremden Meinungen ist. Wir setzen nunmal lieber Ellbogen statt Hirn ein - grundsätzlich also nicht verwunderlich. Wie muß sich aber erst ein Berufspolitiker fühlen, der vielleicht schon seit Jahrzehnten darum kämpft, endlich einen Platz an der Sonne zu kriegen? Erfolg steigt schnell zu Kopf, man wird noch voreingenommener. Politiker sind somit einfach nicht mehr aufnahmefähig - es ist eine Berufskrankheit, der nur wenige entgehen. Und da kommt es dann eben zu Seltsamkeiten, wie z.B. der religiösen Verehrung des Wirtschaftswachstums. Aufrechterhalten wird dieser Mythos durch die Presse, deren Vertreter ähnlichen Aufnahmefähigkeitsproblemen unterliegen ("das war schon immer so" oder "aber wenn es anders wäre, wäre doch schonmal jemand drauf gekommen" sind typische Ausreden, die nahezu automatisch im Kopf ablaufen). Diese widerrum greifen auf "Wissenschaftler" zurück, die einen Großteil ihrer Bildung aus dem Fernsehen haben - niemand soll meinen, er wäre immun gegen die dortige Verbreitung von Informationen. Wer jahrelang eingehämmert bekommt, Wirtschaftswachstum sei dein Gott, der glaubt es zum Schluß. So verständlich die Sache auch ist, so sehr zeigt es aber, wie preiswert gestrickt die angeblich intelligenteste Spezies des Planeten ist. Und solche Leute regieren uns.
Hinzu kommt, daß wer Macht bekommt, gerne noch mehr Macht will. Wer als Politiker an den Hebeln der Macht sitzt, ist korrumpierbar. Ein Blick in die USA zeigt, daß eigentlich nicht die Politiker regieren, sondern die hinter ihnen stehenden Konzerne. Konzerne sind aber nur der institutionalisierte Deckmantel - sie gehören wiederrum Menschen, die besondere Verbindungen zu den Politikern haben. Das führt dann soweit, daß in der angeblich demokratischsten Gesellschaft der Neuzeit Wahlen offen manipuliert werden - anders kann man die Umstände des Wahlsiegs George W. Bushs nicht bezeichnen. An der Macht in dieser "Demokratie" ist also ein ungewählter "Präsident". Dieser Mann wiederrum bestimmt, was passiert. "Demokratische Einrichtungen" wie der Senat oder der Kongress erscheinen nur als Zuschauer, die unter dem - über zum gleichen Imperium gehörende Medien manipulierten - Druck der Öffentlichkeit stehen. In diesen "demokratischen Einrichtungen" sitzen mehrere hundert Leute! Wie viele von denen sind nur im Ansatz so empört, wie es bei einer Politik der Bush-Regierung der vergangenen Jahre nötig wäre? Hier herrscht - wie früher im Ostblock - sowas wie Fraktionszwang. Dem Präsidenten zu widersprechen heißt, dem System in den Rücken zu fallen - und es will sich ja wohl niemand als Kommunist oder sowas outen.
Doch auch in anderen Teilen der Welt sieht die Situation nicht viel besser aus. In Georgien werden die Wahlergebnisse gefälscht, aber Schwardnadse bleibt weiter an der Macht. Proteste aus dem demokratischen Europa? Vielleicht, aber ganz sicher kaum aus der politischen Kaste. In Israel träumt Scharon offenbar immer noch von Großisrael, Proteste aus Europa werden als antisemitisch ausgelegt und damit ist die Diskussion beendet. In Italien stellt King Berlusconi die staatliche Presse an die Wand und sich über das Gesetz (ja wozu ist man denn Chef in einer "Demokratie"?), in Spanien zieht die Regierung mit der USA in den Krieg gegen den Irak und die Bevölkerung will was ganz anderes. Demokratie heißt heute: Gib deine Stimme für ein paar Jahre an ein paar Leute, die zwischendurch Immunität genießen und machen, was ihnen einfällt - egal ob es mit Vernunft oder Systematik irgendwas zu tun hat. In Rußland enteignet die politische Kaste die wirtschaftliche Kaste, aber es scheint ebenfalls nur aus purem Eigennutz zu geschehen. Großbritannien leidet weiter unter der demokratischen Diktatur Blairs und in Deutschland hat sich alles nach dem großen Führer Gerhard Schröder zu richten - sonst tritt er ja zurück. Wenn ihr nicht macht, was ich mir ausgedacht habe, dann spiel' ich nicht mehr mit. Kindergartenkacke. Und sowas regiert ein ganzes Land. Und ignoriert dabei grundlegende Zusammenhänge. Schröder, Schröder, wie abgehalftert muß dein Hirn aussehen, wenn es dich nicht wundert, daß das ganze Land den Bach runter geht, obwohl die Wirtschaftskraft in den letzten Jahren immer noch ordentlich gestiegen ist? Dein Land besitzt mehr, wird aber immer ärmer - für dich kein Grund zum Nachdenken? Und du willst das wieder hinkriegen, indem du den Ärmsten ans Leder willst. Was muß mit den Köpfen von Leuten passiert sein, die sich so einen Mist ausdenken? Wozu wählen wir noch Politiker, wenn sie keine Ahnung haben? Dann können wir es auch ebenso konsequent tun, wie die Amis: Die wählen Schauspieler. Ich meine: Die wissen dann wenigstens, daß sie nichts mehr zu erwarten haben. Wir dagegen glauben weiterhin daran, daß ein Jurist wie Gerhard Schröder irgendetwas von dem realen Leben oder gar der Wirtschaft verstehen würde. Wie zum Geier kommen wir Vollidioten auf solch eine Einschätzung? Lieber Leser: Würdest du einen Juristen deinen Herd reparieren lassen? Warum nicht? Wir lassen doch schließlich auch Juristen ein ganzes Land reparieren. Ein ganzes Wirtschaftssystem! Auch Stoiber ist Jurist, genau wie Schily. Es regieren Leute ein Land, die ein von Menschenhand geschaffenes - also vermutlich alles andere als vernünftiges - Regelsystem, genannt: Gesetze, studiert haben und sich daraufhin in einer von Intrigen und Manipulation vollgepfropften Parteienlandschaft hochgearbeitet haben.
Was qualifiziert jemanden zur Leitung eines Landes, der sich mit menschlichen Gesetzen auskennt, die von solch antiquarischen Beispielen wie dem Betäubungsmittelgesetz durchdrungen sind? Was qualifiziert jemanden zu Entscheidungen über 82,5 Millionen Menschen, die offenbar zu großen Teilen ganz andere Vorstellungen von einer guten Politik haben? Und diese Frage kann man auf unsere Mitmenschen in der ganzen Welt ausdehnen, der Krake der "Parteiendemokratie" züchtet sich schon seit Jahren seine eigenen Nachfolger heran, die mit denselben Ideologien wie seit dutzenden Jahren vollgestopft werden. Das ist wie an den Unis, wo jeder Prof sich die Assistenten heranzüchtet, die seiner Lehrmeinung am nächsten kommen. Und das ist wie in der katholischen Kirche, in der auch in erster Linie die Hierarchie entscheidet, welche Ideen auf die nächste Generation übertragen werden. Dort funktioniert das System schon seit Jahrhunderten erfolgreich. Worin unterscheidet sich das heutige System von dem vielgescholtenen des Ostblocks? Doch nur darin, daß die Leute andere sind und die Ideologien andere sind - der Dogmatismus ist derselbe. Alte ideenlose Knacker mit einem Hang zum Realitätsverlust regieren die Welt. Und wir lassen uns regieren.
l.g. M-

Antworten:

Kann eine Demokratie überhaupt das leisten, was man von ihr erwartet? Sind Mehrheitsbeschlüsse immer die richtigen Beschlüsse, wenn man Mehrheiten manipulieren kann?
Was kann eine Demokratie leisten, wenn Volksvertreter sich nicht mehr zu Gott bekennen?
Erwartet man von Regierungen nicht zuviel?
Muss man überhaupt regiert werden?
Wenn es doch Gott gibt, der für uns sorgen will?

von Didier - am 25.03.2004 13:47
Weisst -hab mir schön ofters gedacht- ausgemalt- wir, als Volk + als Volksvertreter, so einen Mann, wie z. B.sp. der König Salomon. Zu dem konnt man aufschaun, auch zwar nur Mensch - aber Ihm + auch wenigen andern, wurde die Weisheit schon in die Wiege gelegt (ins Herz).
Wie sollt ich vor unserm H. Maennern wirklich Respekt ham??? Ist, schier- unmöglich !!!Bin auch bei keiner Partei, oder sonstiges, die könnten ohnehin + ich mit denen nix anfangen, so schauts aus. Also, hab ich auch keinen Grund die Wahlen zu unterstützen - da ja der ans Ruder kommt, der ausgewaehlt ist, genauso wie bei einer Gerichtsverhandlung, schon vor der Verhandlung, dass Urteil feststeht......





















esst

von M: - am 25.03.2004 13:59
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