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Informationen zum Thema:
Forum:
shg-bssp
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Anni, Jürgen C, willi, Georg, Kathrin Schoenrath

Motomed viva

Startbeitrag von Kathrin Schoenrath am 27.12.2005 16:47

Hallo, wer kann uns Tipps zu folgendem Problem geben? Für meinen Mann (52) mit SSP verordnete die Ärztin ein Motomed viva, was die Kasse pünktlich zum Weihnachtsfest ablehnte. Er läuft noch ohne Hilfen, wobei sich das Gangbild zunehmend verschlechtert. Radfahren traut er sich nicht mehr zu, nachdem er beim Absteigen gestürzt war (obwohl es ein Rad mit tiefem Einstieg ist). Er ist seit 1 1/2 Jahren berentet, hat aber keine Pflegestufe und bisher keine Hilfsmittel benötigt. 2x wöchentlich geht er zur Physiotherapie. Gibt es Betroffene, denen das Gerät bewilligt wurde? Wer kann uns einen Rat geben? Vielen Dank und allen einen schönen Jahreswechsel sowie ein glückliches Jahr 2006. Kathrin

Antworten:

Hallo,
für mich wurde ein motomed bewilligt, nachdem ich es bei meiner Reha in der Wicker-Klinik, Bad Wildungen, verordnet bekam. Ich bin in der Techniker KK ...
Viele Grüße
Georg

von Georg - am 28.12.2005 06:51
Hallo Kathrin,

mir wurde bereits 1999 ein Motomed verordnet, was auch ohne Probleme innerhalb einer Woche geliefert wurde. Versichert bin ich bei der TKK. Weitere Informationen findest du vielleicht im Forum.
(März 2002)

von willi - am 04.01.2006 12:51
Hallo Kathrin,
ich hatte anfangs ähnliche Probleme. Obwohl ich eine Verordnung mit ausführlicher Begründung vom Reha Arzt hatte, hat die Krankenkasse (AOK) zunächst die Verordnung abgelehnt. Erst nachdem ich Widerspruch eingelegt und ein persönliches Gespräch mit dem zuständigen Sachbearbeiter geführt habe, ist die Verordnung innerhalb weniger Tage genehmigt worden. Zwar habe ich nur ein gebrauchtes bekommen, es funktioniert aber jetzt seit 2 Jahren ohne Probleme. Ich nutze es fast täglich. Ihr solltet auf jedenfall Widerspruch bei der Kasse einlegen. Nach meinen Erkenntnissen lehnen die meisten Kassen solche Verordnungen zunächst einmal ab, in der Hoffnung dass sich niemand wehrt. Hier gibt es allerdings Einspruchsfristen. Sollte es sich um einen ordnungsgemäßen Ablehnungsbescheid mit Rechtsbehelfbelehrung handeln, beträgt die Einspruchsfrist nur 4 Wochen. Oft schicken die Kassen aber nur ein formloses Schreiben ohne Rechtsbehelfbelehrung. Dann habt ihr nach meinen Kenntnissen sogar 1 Jahr lang Zeit, Widerspruch einzulegen. Hilfe und Informationen bekommt Ihr aber auch im Internet von der Firma Reck unter www.motomed.de . Soviel ich weiss ist die Firma ist bei der Beantragung gerne behilflich und hat auch entsprechende Formulare mit Begründung bereit. Es gibt auch eine kostenfreie Info-Hotline 0800 6 68 66 33. Ich hoffe, meine Infos helfen Euch weiter.

von Jürgen C - am 04.01.2006 14:40
Hallo Kahtrin,
das Motomed habe ich auf der Reha Messe in Karlsruhe 2003 vorgestellt bekommen. Darauf hin hatte ich es zur Probe von der Firma über unser Sanitätshaus bei mir zu Hause. Die Firma Reck hat mir dann eine Bespielsbegründung und ein Beispielsrezept geschickt und meine Krankenkasse (AOK) hat dann innerhalb von 11 Tagen die Zusage geschickt, so das ich das Probemotomed behalten konnte. Seither übe ich täglich 1 Stunde und behaupte das ich deshalb noch nicht ganz auf den Rollstuhl angewiesen bin. Vielleicht solltest Du Dich ohne die Firma Reck wenden, Sie helfen wicklich weiter.
viele Grüße
Anni

von Anni - am 15.01.2006 11:28
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