Die Rache einer betrogenen Frau

Startbeitrag von Klaus van der Maus am 24.01.2007 16:41



Am ersten Tag packte sie alle ihre Sachen in Kartons, Kisten und Koffer.

Am zweiten Tag hatte sie den Spediteur bestellt ,der ihre Sachen abholte.

Am dritten Tag, setzte sie sich zum letzten Mal, bei Kerzenschein in ihren
herrlichen Salon, legt gute Musik auf, und feierte allein ein kleines Fest
mit einem Pfund Shrimps, einem Glas Kaviar und einer Flasche Champagner.

Als sie ihr Mahl beendet hatte, ging sie noch einmal durch alle Räume, und
versteckte ein halbes Shrimp, das sie vorher in Kaviar getaucht hatte, in
jede Öffnung der Gardinenstangen. Dann säuberte sie noch die Küche und
verließ das Haus.

Als ihr Ehemann mit seiner neuen Freundin zurückkehrte, hatten sie die
ersten Tage viel Spaß miteinander. Aber langsam fing das Haus an zu
riechen.
Sie versuchten alles, sie säuberten und lüfteten das ganze Haus. Öffnungen
wurden untersucht nach verendeten Insekten, Teppiche wurden mit Dampf
behandelt. Duftspender wurden überall im Haus aufgehängt. Insektenvertilger
vergasten das ganze Haus, und sie mußten sich für eine paar Tage eine
andere Bleibe suchen, und sie bezahlten sogar für das Auswechseln der
teuren Auslegware in allen Räumen.
Aber nichts half !

Bekannte kamen nicht mehr auf Besuch. Handwerker weigerten sich in dem Haus
zu arbeiten. Die Haushaltshilfe kündigte. Endlich, als sie den Geruch nicht
mehr ertragen konnten, entschlossen sie sich umzuziehen. Einen Monat
später, sie hatten sogar den Preis für das Haus halbiert, aber sie konnten
keinen Käufer für ihr Haus finden. Die Geschichte wurde stadtbekannt und
die Makler weigerten sich Telefonanrufe zu beantworten.

Letztlich mußten sie einen hohen Kredit aufnehmen um sich eine neue Bleibe
zu kaufen. Eines Tages rief seine Ex-Frau an und erkundigte sich wie es ihm
denn ginge ? Er erzählte ihr den Albtraum mit dem Haus. Sie hörte ihm
geduldig zu und sagte dann sie würde das Haus sehr vermissen und würde sich
gerne mit ihm über die Scheidungskosten unterhalten und auf einiges
verzichten, wenn sie dafür das Haus bekommen könnte. Da er glaubte seine
Ex-Frau hat keine Ahnung von dem Gestank im Haus, willigte er für ein
Zehntel des Kaufpreises ein, aber nur wenn sie noch heute die Verträge
unterzeichnen würde. Sie war einverstanden, und innerhalb einer Stunde
hatte sein Anwalt die Verträge vorgelegt, die sie unterschrieb.

Eine Woche später stand der Mann mit seiner Freundin und lächelten als sie
zusahen wie der Spediteur alle ihre Sachen einpackte um sie zu ihrem neuen
Haus zu bringen..................................inklusive der
Gardinenstangen !

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