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Informationen zum Thema:
Forum:
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN BREMERHAVEN
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ulf Eversberg, Hans Wenzel, Jo Drathjer, Erich Wellke

Leiche im Keller

Startbeitrag von Hans Wenzel am 03.12.2006 21:51

Da hier sonst nichts los ist möchte ich mal zum besinnlichen Fest einen Buchtipp hinterlegen.
"Die Leiche im Keller" von Volker Heigenmoser. Ein Bremerhaven Krimi der politischen Art.
Heigenmoser schreibt vorweg: sollte sich in diesem Roman jemand wiedererkennen, so wäre das der Zufall, den das Leben manchmal schreibt. Ich habe zufällig alle handelnden Personen erkannt.
Heigenmoser stellt das Buch am 8.12. in der Stadtbiliothek vor.
Er beschreibt in dem Roman eine Schlüsselszene bei dem Generationswechsel der SPD. Aus diesen Turbulenzen ist der Bruch von Rot/Grün zu erklären, Wahl Holms zum Dezernenten , die spätere Wahl des FDP !!! OB Richter, weil sich die Kräfte noch nicht konsilidiert hatten ( der dann, als der jetzige OB das Ruder fest in der Hand hatte, von einem Bremerhavener Amts!Arzt berufsunfähig geschrieben wurde ), die Gründung AFB, und so weiter bis zur jetzigen Koalition.
Das Buch kostet 12,80 und ich empfehle es ausdrücklich, auch als Geschichtsunterricht - denn so war es!
Zum einfacheren Lesevergnügen übersetze ich hier ein paar Namen ( meine eigne Interpretation, wegen der rechtlichen Seite betone ich das, grosses GRINZZ )
Bons ist Krams,
Sauer ist Breuer, damals noch Uhlandstrasse,
Mroska ist Skribelka,
Wimmer ist Lenz,
Hinrichs ist Willms,
Grosse ist Magistratsdirektor Kleine,
Kettle ist Lemke,
und der Stadthallenmitarbeiter Rust ist Hans Gutz,
jo, Ulf Prestel, das ist Parpart.

So weit erst mal zum appetizen

Antworten:

Das Buch scheint ja gut anzukommen, die anklicks zeigen das.
Vor einer halben Stunde hatte ich dazu einen Anruf von Uwe Parpart. Der drohte sehr massiv. Erkärte mir das er wüsste das ich in dem Forum unter der E-Mail Adresse des Hafenamtes angemeldet bin, und das ich den ForumBeitrag doch hoffentlich nicht in der Arbeitszeit gemacht habe... sonst..? ja so sind sie dachte ich. Aber ich habe mir den Beitrag dann doch noch einmal angesehen. Und verstehe den Anruf nun besser. Da ist eine nicht gewollte Unterstellung enthalten, die ich hier ganz deutlich berichtigen muss.Hinter die Zeile :
jo, Ulf Prestel, das ist Uwe Parpart: gehört ein Punkt.
Ulf Prestel ist Uwe Parpart. Punkt , weiter nichts. Dann neuer Satz.
Die Namenserkennung ist allein von mir so erkannt, andere erkennen vielleicht andere.

Sorry Herr Parpart.
Heigenmoser schreibt im Vorwort: sollte sich jemand wiedererkennen so wäre das der Zufall den das Leben manchmal schreibt. Und so sollte es ja auch sein.
Aber es soll niemand in einen falschen Verdacht geraten.
Frohes Fest für alle.
Last Minute Tipp: "Die Leiche im Keller"
gern gelesen, gern über getratscht.

von Hans Wenzel - am 23.12.2006 13:25
Ich gehe davon aus, daß du niemanden verunglimpfen wolltest, HansRichard, das wäre eh nicht deine Art.

Mal sehen, ob ich das Buch nicht zu Weihnachten kriege..... Ich ahne da so was.
Dann werde ich mal sehen, ob auch ein "junger" Bremerhavener was/wen wiedererkennt.
Mal was gänzlich unpolitisches Lesen, einfach einen Krimi, kann ich mir gut vorstellen in den nächsten Tagen. ;-)

schöne Tage für alle fleißgen und für seltenere Forumsleser!

Wie wärs mal mit einem Eintrag Herr Parpert?

Ulf

von Ulf Eversberg - am 23.12.2006 17:02
Guten Tag,
ich möchte mal zu der "übelen Nachrede" gegenüber Herrn Stadtrat Parpart Stellung nehmen. Ich finde es ungeheuerlich in welcher Form sie hier übele Nachrede betreiben und Fakten in die Welt setzten, die erstunken und erlogen sind. Ich kenne Hernn Parpart seit langer Zeit und schätze ihn als einen grund ehrlichen Menschen, der sagt was er denkt und keine übele Nachrede nötig hat. Ich finde es außerdem nicht besonders intelligent, wie sie die Profession der "Sozialen Arbeit" durch ihren Satzbau in ein schlechts Licht rücken . Ich hoffe, das sie mit dieser "konstruktiven" Kritik leben können.
Zu Ulf Eversberg: Bevor man Namen schreibt, sollte man sich erkundigen wie dieser Name geschrieben wird.

von Erich Wellke - am 24.12.2006 12:16
@Erich Wellke: wer einen Fehler findet darf ihn behalten.

wo ist denn die "übelen" Nachrede? Hans Wenzel hat sich für die missverständliche Wendung entschuldigt, ein direkter verbaler Angriff fand nie statt, jedenfalls nicht von Wenzel. Wer schreibt hier von: "erstunken und erlogen" von "übelen Nachrede" von "nicht besonders intelligent"?

Mit "konstruktiver" Kritik können wir aber gut leben. Vielleicht kommt die ja noch....

Ulf

von Ulf Eversberg - am 25.12.2006 15:52
Ist ja wirklich ein Krimi, ich meine abgesehen von dem Kriminalfall. Sonst oft wenig interessant, aber hier wäre es jetzt spannend: die Fortsetzung! Wie geht es weiter? Vielleicht was fürs Forum hier? ;-)

von Ulf Eversberg - am 28.12.2006 06:20
Ich hätte den Uwe für etwas weniger verkniffen gehalten.

Tja, was soll man dazu sagen?

Heigenmoosers Buch hatte ich nach 3 Tagen durch. Neben den
für die damalige Zeit üblichen beschriebenen Saufgelagen hätte
ich noch etwas mehr Sex erwartet.

:)

Naja. Wir haben auf jeden Fall verdammtes Glück, dass alles
nur rückschauende Fiktion ist. Sonst hätte ich jetzt (wie damals, hehe)
gechrieben: " Ja, wo leb(t)en wir denn?"

Ich empfehle ergänzend immer noch: Jürgen Roths "Der Deutschland-Clan".
Da wird ein Herr Hurtz oder Harz erwähnt – ganz real.

von Jo Drathjer - am 29.12.2006 11:48
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