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Informationen zum Thema:
Forum:
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN BREMERHAVEN
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Müller-Hanssen, Ulf Eversberg, Hans Wenzel

Kinderstation im Brunnen

Startbeitrag von Hans Wenzel am 20.01.2006 19:07

Nun wäre es ja schön mal zu erfahren was die Stadtverordneten der Grünen so von dem Krankenhaus Debakel halten und wie sie das einschätzen - bisher hat ja ausschliesslich Doris Hoch dazu Stellung bezogen. Ich glaube ALLE Beteiligten haben zulange so getan wie wenn es um eine fachliche Diskussion um die Optimierung der beteiligten Häuser ging. Es ging immer NUR darum etwa 150 Betten einzusparen; das heisst auf ca. 300 Arbeitsplätze zu verzichten - das ist das alleinige Ziel der Operation, alles andere war verschleiern der Tatsachen ( bei einigen wohl auch gar nicht erkennen ). Nun ist die Kinderstation in den Brunnen gefallen ---

Antworten:

Hallo Hans Richard, mit einigen Stadtverordneten und Vorständlern waren wir mit Doris in allen 3 Häusern und haben uns so gut es geht informiert. Uns geht es tatsächlich um eine Optimierung der Struktur, (habe ich doch selbst das Theater mit Frau in einem Haus und Neugeborenem in einem Anderen erlebt: unzumutbar!) Das Arbeitsplatzproblem sehen wir wohl und haben Kontakt mit Betroffenen.
Doris (und auf Stadtebene auch Petra) ist unsere Fachfrau ín Bezug auf Krankenhaus und da werde ich auch Doris die Vertretung in der Öffentlichkeit überlassen.
Sachkunde vor Selbstdarstellung!
Aber eines möchte ich klarstellen: vor dem tiefen Brunnen haben wir lange schon gewarnt.

Ulf

von Ulf Eversberg - am 20.01.2006 21:47
Man wünscht sich vieles ganz anders. Die ganze Entwicklung rennt seit Jahren - ohne weitere gestaltende Maßnahmen oder Konzepte, auf der Stelle.

Wenn es beim Abbau von 100 oder 200 AP bleibt, können wir noch zufrieden sein, denn wer wollte wohl den Demographischen Wandel und den Technischen Fortschritt (Stichwort: immere kürzere Behandlungsdauern und Liegezeiten in den Kliniken, immer mehr ambulante Operationen, immer mehr minimalinvasive Operationen) aufhalten? Neue Ideen sind hier gefragt, um die Menschen in neue Beschäftigungsverhältnisse zu bringen.

Es geht um nichts weniger, als die Gestaltung des Ganzen und die Erhaltung des Gesundheitsstandorts und der oberzentralen Funktion Bremerhavens (bei 40 - 50 % niedersächsischen PatientInnen)!

Wenn wir diese PatientInnen verlieren - infolge weiterer Unentschiedenheit und nachfolgender Abwanderung von PatientInenn, dann werden wir über die 100 oder 200 AP die nach derzeitigen Stand vermutlich wegfallen werden bis 2009, einfach nur noch lachen können.

Derzeit gilt für die AkteurInnen: wer sich zuerst bewegt hat verloren. Diese Blockade muss aufgebrochen werden, damit das Ganze gerettet werden kann.

Was durch bisherige Versäumnisse auf der Strecke zu bleiben droht, ist zu bedauern, aber es ist durchaus erklärbar aus dem Verhalten der Beteiligten.

von Müller-Hanssen - am 24.01.2006 11:59
Nachtrag

Die Abkürung AP bedeutet Arbeitsplätze.

Sorry

Hans-Joachim Müller-Hanssen

von Müller-Hanssen - am 24.01.2006 16:11
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