Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN BREMERHAVEN
Beiträge im Thema:
15
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ulf Eversberg, Wilhelm Zimmermann, Timmy Specketer, Hans Wenzel, Müller-Hanssen, Jens Lukas, David Lukaßen

Junge Union als Pausenwächter

Startbeitrag von Timmy Specketer am 28.01.2006 16:22

Lt. NZ vom heutigen Samstag fordert die Junge Union mit Dennis Urgucu an der Spitze nicht nur, dass für sämtliche Schüler mit einem Migrantenhintergrund die Benutzung ihrer Heimatsprache während der Pausen zu untersagen ist, hinzu kommt auch noch die Forderung einer "Bestrafung" in der Form des Nachsitzens bei Nichteinhaltung.

Es ist doch schon teilweise verwunderlich, wie manche Leute und vor allem Kommunalpolitiker, sprich Stadtparlamentarier das Wort Intergration definieren und interpretieren.
In der Soziologie zimindest versteht man unter diesem Begriff das Einbinden einer Minderheit in eine größere Gruppe. In Bremerhavens Schulen und anderen Bildungseinrichtungen ginge es also darum, die Minderheiten aus türkisch, russisch, polnisch, portugisisch und weiteren arabischen Migranten 2., 3. und mittlerweile auch 4. Generation so in die deutsche Gesellschaft einzubinden, dass sie von ihren Teilhaberechten Gebrauch machen können und somit am sozialen Leben innerhalb dieser Gesellschaft ohne Einschränkungen teilnehmen können.
Nun ist das Erlernen der Sprache des jeweiligen Heimatlandes(!) mit Sicherheit ein großer Schritt um dieses Ziel zu erreichen und dieses Ziel gilt es mit geigneten Förderungsmaßnahmen (Mama spricht deutsch), schnellst möglichst zu erreichen, im Übrigen nicht nur um vielen Menschen mit ausländischer Herkunft überhaupt erst den Zugang zur Bildung zu verschaffen.
Denjenigen Kindern und Jugendlich sowie jungen Erwachsenen allerdings den völligen Umgang mit ihrer zuerst erlernten Sprache auf den Schulhöfen zu verbieten kommt doch beinahe schon dem Versuch gleich, dem sprachlichen und somit auch zwangsläufig kulturellen Hintergrund systematisch zu verringern. Nebenbei sei an dieser Stelle nur der Grundrechtseingriff in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht erwähnt, einem sog. Meschenrcht, welches also auch für Bürger ohne deutschen Pass geltend ist.
Welches längerfristige Ziel hinter solchen Forderungen stecken soll ist mir nicht ganz deutlich.
Vielmehr sollten wir es uns doch zum Ziel machen, neben dem Angebot zahlreicher Integrationsmaßnahmen, von den kulturellen Möglichkeiten, die uns offen stehen, zu profitieren.
Integration durch gezielte Fördeung ja, das völlige Verbot der Benutzung der eigenen Sprache und der somit einhergehende Leugnung der Kultur und Herkunft, Nein!
Vielleicht sollte die Junge Union mal an einer Nachsitzstunde mit jungen Menschen, deren Eltern oder Großeltern eingewandert sind teilnehmen und sich deren Probleme anhören.
Die Politik hat hierbei einmal mehr Schaden in der öffentlichen Wahrnehmung bezüglich dieses Themas genommen.


Gruß
Tim Specketer (Vorstand)

Antworten:

prima Beitrag - eigentlich viel zu Schade als Antwort auf solch unsinnige Äusserungen (ums vorsichtig zu sagen).

Ulf

von Ulf Eversberg - am 28.01.2006 18:06
Vollkommen richtig Ulf, und daher werden wir daraus eine Presse machen.

David

von David Lukaßen - am 28.01.2006 18:11
... und sicherlich mit mehr Niveau!

von Ulf Eversberg - am 28.01.2006 22:04
Vorweg alt bekanntes : deutsche Sprache fördern ist was anderes wie fremde Spraak kriminalisieren.
Aber welche Sprache meinen denn die ANGIE Krakeeler ? Die aus der Werbung und aus dem Wahlprogramm der CDU ? Denglisch ?
Die deutsche Sprache wird zur Zeit gerade durch diese Leute wenn sie sich modern und cool zeigen wollen, von einer Unzahl unnötiger und unschöner englischer Ausdrücke überflutet. Die Werbung bietet hits for kids oder Joghurt mit weekend feeling. Im Fernsehen gibt es den Kiddie Contest, History, Adventure oder History Specials und im Radio Romantic Dreams. Wir stählen unseren Körper mit body shaping und power walking. Wir kleiden uns in outdoor jackets, tops oder beach wear. Wir schmieren uns anti-ageing-Creme ins Gesicht oder sprühen styling ins Haar. Bei der Bahn mit ihren tickets, dem service point und McClean verstehen wir nur Bahnhof. Und genau das ist die Sprache auf dem Schulhof und die von Leuten die da plötzlich reine Sprache fordern sich aber einen body guard wünschen oder wenigstens ein neues bike, Angie Krakeeler. Also nix news.

von Hans Wenzel - am 29.01.2006 21:44
Ich kann die Aufgeregtheit über das Gebot, in der Pause auch Deutsch zu sprechen nicht ganz verstehen. Gerade vor dem Hintergrund, daß es doch oft die jungen Mitbürger mit Migrationshintergrund sind, die unserer Schulen vorzeitig verlassen. Keine Lehrstelle findend ist der weitere Lebensweg vorprogrammiert. Hartz IV-Opfer, die auch selber ein gerüttelt Maß an Mitschuld haben. Nicht schlimm, die Benutzerführung der Geldausgabeautomaten des Sozialamtes ist doch auch in türkischer Sprache vorhanden. Integration kann nur über die Sprache des Aufnahmelandes stattfinden. Vor diesem Hintergrund konnte ich gestern die ewig nööhende Caludia Roth mit ihren ständigen Gesichtszugsentgleisungen bei Christiansen überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn schon die Eltern zuhause kaum deutsch sprechen, das TV-Programm dank Satellitenschüssel ganz auf Heimat ausgerichtet ist, dann ist es doch nicht verwerflich, die heranwachsenden Jugendlichen zu bitten, auch auf dem Pausenhof deutsch zu sprechen. Ist doch schön, wenn ale einander verstehen. Gleichzeitig festigt das den Umgang mit der Gastlandsprache. Übrigens, Sprache lebt und verändert sich daher ständig! Im Übrigen finde ich Mehrsprachigkeit kann nur ein Vorteil sein. Man sollte jedoch wenigstens eine, in unserem Fall die deutsche, so gut wie möglich beherrschen! (Be"herr"schen = political correct? oder muß es be"frau"schen heißen?) Der letzte Satz ist icht ganz ernst gemeint!
Mfg
Wilhelm Zimmermann, der meistens sofort zum Zapper greift, wenn Frau Roth sich zeigt

von Wilhelm Zimmermann - am 30.01.2006 07:57
Ironie an:
Da schicken wir unsere Tochter nun auf eine Schule mit Bilingualem Unterricht und sie wird angehalten viel Englisch zu reden, auch ausserhalb des Unterrichts. Aber ab jetzt bloß nicht mehr auf dem Schulhof? Und was wenn der Lehrer......? Und wenn wir dann noch einen "Native Speaker" zur Sprachförderung haben, muß der in den Pausen eingesperrt werden? Oder darf Englisch sein? Und Französisch? Aber Türkisch verboten? Aber Portugisisch darf wieder? Oder nur wenn man es nicht von Haus aus kann? Das gibt tausende von Arbeitsplätzen: die Sprachwächter, da kann man vielleicht Hilfe aus dem Iran bekommen, die hatten ähnliches.
Ironie aus!

Der Bremerhavener Junge Unioner und der Bremer Senator auf einer Linie, alles klar?

kopfschüttelnd

Ulf Eversberg

von Ulf Eversberg - am 30.01.2006 09:06
Schade, nicht direkt in unser Forum geschrieben aber hier die Stellungnahme von Claudia Roth:
Zur Diskussion, Deutsch zur Pflichtsprache auf Schulhöfen zu machen,
erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN:

„Deutsch zur Pflichtsprache auf dem Schulhof zu machen, ist ein billiger
Integrationsvorschlag. Er kostet nichts, er bringt nichts - außer
wohlfeile Schlagzeilen. Er erinnert fatal an den Betzwang, den Frau
Schavan einführen wollte.

Deutsch gehört in den Unterricht. Wer die Probleme des
Deutschunterrichts durch Verbote in der Schulpause lösen will, der hat
eine sehr merkwürdige Vorstellung von Pädagogik. Statt Verboten brauchen
wir positive Anreize. Es geht um Sprachkompetenzen, die jeden weiter
bringen – nicht nur Migrantenkinder. Gefragt ist eine bessere
frühkindliche Förderung und mehr Deutschunterricht, der Lust an der
Sprache, an der Welt der Literatur vermittelt. Der Schulhof soll nicht
zum Kasernenhof werden.

Wenn Deutsch Pflichtsprache auf dem Schulhof wird, was machen dann
eigentlich die Europa-Schulen, die mit ihren innovativen Konzepten
gerade auf Mehrsprachigkeit setzen? Mehrsprachigkeit – das ist ein
wichtiger Zukunftsbaustein in der sich globalisierenden Welt. Und auf
dem Weg dorthin gibt es intelligentere Lösungen als Sprachverbote.“

soweit das Zitat!

von Ulf Eversberg - am 30.01.2006 10:58
Die Europaschulen kann man wohl nicht als Vergleich nehmen. Die ideologisierte und nöhlende Frau Roth erzeugt jedenfalls bei mir immer heftigstens Kopfschütteln, wenn ich ihre Äußerungen mal im TV ertragen muß. Ich bin dafür, daß jede nur erdenkliche Möglichkeit genutzt werden sollte, um deutsch zu Lernen. Dazu dient auch die Kommunikation auf dem Pausenhof. Man braucht das ja nicht tierisch ernst durchsetzen, aber mit Nachdruck empfehlen sollte man das schon. Aber das ist offensichtlich eine Geschichte, in der die Grünen schon immer eine etwas komische Stellung bezogen haben! Sobald irgendwer nur die leiseste Kritik an Menschen mit Migrationshintergrund verlautbaren läßt, scheuchen sie auf und werden hektisch! Ich bin dafür, die Dinge beim Namen zu nennen. In diesem Zusammenhang gefällt mir der hessische Innenminister, Herr Bouffier sehr gut. Er spricht ohne Polemik die Fakten an! Es wird langsam Zeit, dass man die Realitäten zur Kenntniss nimmt und entsprechend handelt. Traumtänzereien bringen uns nicht weiter!

von Wilhelm Zimmermann - am 30.01.2006 12:01
Sobald irgendjemand den Grünen vorgeworfen hat, sie würden auf leichteste Kritik an Menschen mit Migrationshintergrund zu stark reagieren, war es fast immer notwendig genau so zu reagieren!
Sollten die Herren und Herrleinchensen mit dem C im Parteinamen wirklich an Sprachförderung interessiert sein, könnten sie das vielfach beweisen, da bleiben dir Börsen aber viel zu oft geschlossen.
Diese Schulhof-Geschichte ist nur eine Stimmenfängerei: der Sinn zweifelhaft, nicht durchführbar in der Praxis: aus Ideologie geborene Polemik.

von Ulf Eversberg - am 30.01.2006 14:40
Des Sarkasmus'(ses) bin ich nicht so mächtig, deswegen versuche ich es mit Klartext:


Wahr ist doch, dass Herr Bouffier am gestrigen Abend eigentlich eine völlig andere Thematik vertreten wollte, nämlich die inhaltliche Abwägung eines Testfragebogens zur Einbürgerung nach Vorbild der USA. Im Übrigen stört mich bei dieser Diskussion seitens vieler CDU Politiker, in welchem Zusammenhang das Wort "Muslime","Moslems" oder "Islamist" benutzt wird. Mit dieser Bezeichnung werden oftmals seitens der Union auch Terroristen beschrieben, während viele Konservative nur allzu peinlich bemüht sind, zum Beispiel bei dem Religionskonflikt in Nordirland, zu betonen, dass es sich dabei ja um extreme Katholiken bzw. fanatische Protestanten handle. Eine Unterscheidung scheint beim Islam nicht so wichtig zu sein?!?

Ich kann mir nur allzu sehr vorstellen, wie Herr Bouffier in Zukunft den Zwang des Benutzens der deutschen Sprache während der Pausen durchzusetzen versuchen wird.
Dabei ist genau dieser Zwang das elementare Bestandteil dieser Diskussion.
Wir haben gestern die SchülerInnen und Schüler sowie Elternvertreter und Pädagogen bei Sabine Christiansen gesehen, wie sie berichteten, dass dieses Projekt sich positiv auf die Integration der Schüler und deren schulischen Leistungen auswirken würde. Dieses Projekt basiert, so wie es in der Sendung dargestellt worden ist, offenkundig auf Freiwilligkeit, Offenheit, Toleranz und Höflichkeit. Es ist also ein Projekt, was unter Ausschluss des Zwangs stattfindet und bei dem die Jugendlichen keinerlei "Repression" zu befürchten haben. Und das ist genau der Kern, wie auch Claudia Roth gestern zu betonen versuchte.
Sollten die Jugendlichen, so wie es der Schulleiter skizziert hat, aus Höflichkeit, Rücksicht und vor allem aus Freiwilligkeit die deutsche Sprache in den Pausen benutzen, dann werden sich die Grünen nicht dagegenstellen. Ich denke, dieses hat Claudia gestern auch oft genug betont.
Was viele andere und mich persönlich daran stört ist, dass man hier versucht die Diskussion so weit zu treiben, die Benutzung der Muttersprache des jeweiligen Herkunftlandes zu verbieten und ggf. sogar zu Bestrafen, wie es hier in BHV die JU gefordert hat. Diese Forderung beinhaltet die Verdrängung des kulturellen Hintergrundes der Migrantenkinder und genau das ist es wogegen sich Frau Roth und auch andere Grüne massiv wehren. Dabei ist es doch bei unserem demographischem Wandel utopisch zu glauben, man könne das "Deutschtum" einem Migranten einfach überstulpen und so stumpf es klingen mag, ich habe den Eindruck, dies ist genau das, was die Union zum einem zu versuchen scheint und zum anderen uns glauben machen will, das sich damit alle Probleme auf einmal erledigen werden.

Wir werden so oder so auf noch mehr Migranten in Zukunft angewiesen sein und da hilft es nur systematisch Fördeungsangebote zu schaffen.
Der Versuch die Benutzung der Muttersprache in Pausen zu untersagen is wie bei allen anderen Politikbereichen der Union einerseits sehr fragwürdig und andererseits bekämpft man damit wieder einmal nur die Symptome und nicht die Ursachen.

Ich möchte an dieser Stelle auch nicht den Eindruck hinterlassen, das gestern alles was von Frau Christiansens linken Seite kam, so wie es gesagt wurde richtig war. Z.B. betonte Herr Pfeiffer, dass man in Dortmund eine hohe Kriminaliätsrate bei Jugendlichen mit ausländischer Herkunft hätte als dies in Oldenburg der Fall wäre, wo schon jeder Jugendliche mit einem Migrantenhintergrund mind. 2 mal zum Geburtstag eingeladen worden wäre. So vergaß Herr Pfeiffer aber zu betonen, dass in OL auch nur ein Bürger mit ausländischer Herkunft auf ca. 250 Deutsche kommt. In Bremerhaven, ähnliche Größe, liegt das Verhältnis ca. bei 1-12. Das Problem muss von uns in Deutschland endlich mal als Ganzes gesehen werden, zumindest Integrations-,Bildungs- und Kinderpolitik sind sehr eng miteinander verknüpft.

Wie dem auch sei, es woll hier nicht der Eindruck entsehen, dass sich die Grünen dagegen sperren würden, die Benutzung der deutschen Sprache zu fördern, da auch uns bewusst ist, dass dies der Schlüssel zu einer erfolgreichen Intergration ist. Hierzu gehört allerdings noch wesentlich mehr... und genau das scheint der Punkt zu sein, an dem Herr Bouffier nicht über den Tellerand gucken kann.
Das Beispiel Frankreich hat es bewiesen, dass Integrationspolitik nicht nur Sprachpolitik sein kann...

von Timmy Specketer - am 30.01.2006 17:53
Moin,

da stimme ich Ulf voll zu.

Und mit der Bitte etwas Zurückhaltung üben.
Das Problem kursiert Bundesweit und wird mit Sicherheit auch u.a. Thema der nächsten Sitzung des Bremer Rates für Integration. ;-))

Und weise noch auf folgende Sendung im WDR hin.

Vorschau

Cosmo TV
am Samstag, 4.02.2006, 14.00 bis 15.00 im WDR Fernsehen


Modethema Integration:
Im Dschungel von Aktionismus und leeren Kassen


Hilfe! Kein Geld!
Kommunen schreien um Hilfe, sie können die Integration nicht mehr bezahlen. Werdohl im Sauerland fordert sogar einen Zuzugsstop.


Deutsche Wiegenlieder für Ali.
Politiker verlangen flächendeckende Integrationsförderung ab dem Wiegenalter. Frühe Sprachförderung und Sprachtests im Kindergarten ab dem 4. Lebensjahr sollen zur Tagesordnung gehören.


Reinheitsgebot oder Hilfsangebot?
Deutsch soll zumindest an Schulen verpflichtende Verkehrssprache werden. Eine Realschule in Westfalen macht das schon seit fünf Jahren - mit Erfolg.


Chance verpatzt!
Das neue NRW Schulgesetz lässt Migranten keine Zeit. Die Qualifizierungsgutachten am Ende der Grundschulzeit benachteiligt Migrantenkinder.

Gruß
Jens

von Jens Lukas - am 30.01.2006 20:45
gefunden:

Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. (…) Und sie sprachen untereinander: (…) Wohlauf, laßt uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder. Da fuhr der HERR hernieder, daß er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. Und der HERR sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen, und dies ist der Anfang ihres Tuns; nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. Wohlauf, laßt uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, daß keiner des andern Sprache verstehe!"
(1. Mose 11, 1-7)

von Hans Wenzel - am 30.01.2006 22:12
Hallo, Hans! Du bist ja richtig bibelfest. Das wußte ich gar nicht!
Gruß Willi, der die letzten beiden weiter oben befindlichen Artikel nur angelesen hat.

von Wilhelm Zimmermann - am 01.02.2006 15:29
Tja Integration nach CDU buchstabiert sich wie folgt:

1. Absolute Anpassungsforderung an die deutsche Lei(d)tkultur
(was immer das sein mag)
für die zugewanderten Menschen auf deutschem Staatsgebiet

2. Genaue Kontrolle des Verhaltens der zugewanderten Menschen /
Aussenseiter durch die Exekutive und andere Etablierte

3. Sanktionierung von Verstößen durch Strafen

Resumée:
Man hat es in der CDU immer noch nicht geschafft jedenfalls in der von Bremerhaven sich von diesem ach so eingängigen Modell (Schritte 1-3)
zu verabschieden und auf mehr Dialog zu setzen.
Wenn das die Form von Jugendkultur ist, die sich Herr Urgucu für Bremerhaven wünscht, dann können wir hier einpacken.

von Müller-Hanssen - am 07.02.2006 12:16
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.