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Das Weltknotenforum
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vor 17 Jahren, 9 Monaten
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karaya, Martin V, heinrich badhofer, Mindwalk, Michael Hellmanzik, Sven, badhofer, WolfgangK.

Das unsichtbare Phänomen in der Physik

Startbeitrag von badhofer am 27.10.1999 18:32

Geschrieben von badhofer am 27. Oktober 1999 20:32:54:
Wer kann zu den ersten Zeilen dieser HP was sagen?


Das unsichtbare Phänomen in der Natur













Antworten:

Geschrieben von karaya am 27. Oktober 1999 23:58:10:
Als Antwort auf: Re: Das unsichtbare Phänomen in der Physik geschrieben von Mindwalk am 27. Oktober 1999 23:55:03:
>Wer kann zu den ersten Zeilen dieser HP was sagen?
Dieses Konzept von "Unendlichkeit" ist unphysikalisch, weil die Physik davon

ausgeht, daß weder Raum noch Zeit unendlich sind. Der Raum ist allenfalls unbegrenzt, was ein Unterschied ist.

Wen man ein unphysikalisches Konzept mit physikalischen Theorien in Beziehung

setzt, kann man kaum zu sinnvollen Ergebnissen kommen.
















von karaya - am 27.10.1999 21:58
Geschrieben von Martin V am 28. Oktober 1999 00:40:44:
Als Antwort auf: Re: Das unsichtbare Phänomen in der Physik geschrieben von karaya am 27. Oktober 1999 23:58:10:
Das "Für und Wider" tritt auf, wenn ich bezeichne oder benenne - somit scheinbar trenne und unterscheide. Damit trenne ich etwas von dem was es ist und nicht ist, obwohl es zusammengehört und dasselbe eine ist. Aber diese Bezeichnung ist nicht die Welt, weil sich diese von der Welt unterscheidet, und von sich selbst. Unterschied ist ein Unterschied, der einen Unterschied macht ect..
Ihre beiden Teile sind nicht wirklich zwei Teile. Die "Ausnahme" ist die Wieder - einführung des "Für und Wider". Herr Badhofer, ich bin mir sicher, Sie kennen die LOF?
Gruss,

MV
















von Martin V - am 27.10.1999 22:40

Re: Womit Gott wohl ein Photon ist

Geschrieben von Sven am 28. Oktober 1999 09:07:52:
Als Antwort auf: Das unsichtbare Phänomen in der Physik geschrieben von badhofer am 27. Oktober 1999 20:32:54:
Hallo!
Nun, um ehrlich zu sein sind alle Definitionen auf der Seite ziemlich gute Beschreibungen der (wahrscheinlichen) Welt eines Photons.
Und zwar weil es so schnell wie das Licht ist (kleines Wortspiel).
Anders gesagt: es erlebt die volle Macht der Realitivität nach Einstein.
Unendlich klein, da keine Ruhemasse.

Unendlich groß, da in Relation zu ihm selber das Universum unendlich klein ist.

Unbeweglich, da es für ihn keinen Raum gibt, das es durchqueren könnte.

Unendlich schnell, da es ständig in Bewegung sein muß.

Sterblich, da nur existent als Bewegung.

Unsterblich, weil unbeeinflußbar durch die Zeit.
Finde ich nett.
Übrigens: das Ying-Yang ist optisch ausgesprochen gut gelungen.
Grüße, Sven
















von Sven - am 28.10.1999 07:07

Re: LOF?

Geschrieben von Sven am 28. Oktober 1999 09:09:23:
Als Antwort auf: Re: Das unsichtbare Phänomen in der Physik geschrieben von Martin V am 28. Oktober 1999 00:40:44:
Herr Badhofer, ich bin mir sicher, Sie kennen die LOF?
Hier muß ich gestehen: ich habe keine Ahnung, was LOF sein sollte?
Grüße, Sven



















von Sven - am 28.10.1999 07:09

Re: Womit Gott wohl ein Photon ist

Geschrieben von Mindwalk am 28. Oktober 1999 10:37:59:
Als Antwort auf: Re: Womit Gott wohl ein Photon ist geschrieben von Sven am 28. Oktober 1999 09:07:52:
hallo
ist somit photon - licht und licht - gott?

was ist, wenn man sich über lichgeschwindigkeit bewegt?

werden dann photonen zum wiederstand?
in liebe mindwalk
















von Mindwalk - am 28.10.1999 08:37

Re: Womit Gott wohl ein Photon ist

Geschrieben von Martin V am 28. Oktober 1999 12:34:46:
Als Antwort auf: Re: Womit Gott wohl ein Photon ist geschrieben von Mindwalk am 28. Oktober 1999 10:37:59:
was ist, wenn man sich über lichgeschwindigkeit bewegt?

werden dann photonen zum wiederstand?

in liebe mindwalk
..dann wirst Du zu einem schwarzen Loch(Singuralität) - schneller als Lichtgeschwindigkeit kann sich kein Massepartikel bewegen. Ein Photon bewegt sich oftmals scheinbar "schneller als c" , aber das ist eine Auswirkung der Quantenmechanik. Ein Photon kann sich z.b. "tunneln". Bevor z.b. ein Photon abgeschickt wird, ist es schon am Ausgang. Man nennt das "negative Zeit" - wurde in Experimenten schon nachgewiesen. Für Teilchen unterhalb der Planckschen Skala gelten die relativistischen Gesetzte nicht mehr - es tun sich andere Erklärungen für auf.
MV


















von Martin V - am 28.10.1999 10:34

Re: Laws of Form

Geschrieben von Martin V am 28. Oktober 1999 12:38:50:
Als Antwort auf: Re: LOF? geschrieben von Sven am 28. Oktober 1999 09:09:23:
Hi Sven,
die LOF sind die Laws of Form. Badhofers "operationalismus" erinnert mich einfach zu stark an dieses Werk.
MV
















von Martin V - am 28.10.1999 10:38
Geschrieben von WolfgangK. am 28. Oktober 1999 13:19:38:
Als Antwort auf: Das unsichtbare Phänomen in der Physik geschrieben von badhofer am 27. Oktober 1999 20:32:54:
>Wer kann zu den ersten Zeilen dieser HP was sagen?
Liebe Grüße nach Steyr.

Liebe Grüße an MartinV.

mfg

WolfgangK.




Wir sorgen für euren Schutz - ihr enträtselt den Knoten














von WolfgangK. - am 28.10.1999 11:19

Re: Womit Gott wohl ein Photon ist

Geschrieben von Mindwalk am 28. Oktober 1999 18:39:22:
Als Antwort auf: Re: Womit Gott wohl ein Photon ist geschrieben von Martin V am 28. Oktober 1999 12:34:46:
hallo martin v

>was ist, wenn man sich über lichgeschwindigkeit bewegt?

>werden dann photonen zum wiederstand?

>in liebe mindwalk

>..dann wirst Du zu einem schwarzen Loch(Singuralität) - schneller als Lichtgeschwindigkeit kann sich kein Massepartikel bewegen. Ein Photon bewegt sich oftmals scheinbar "schneller als c" , aber das ist eine Auswirkung der Quantenmechanik. Ein Photon kann sich z.b. "tunneln". Bevor z.b. ein Photon abgeschickt wird, ist es schon am Ausgang. Man nennt das "negative Zeit" - wurde in Experimenten schon nachgewiesen. Für Teilchen unterhalb der Planckschen Skala gelten die relativistischen Gesetzte nicht mehr - es tun sich andere Erklärungen für auf.

>MV

was für andere?

das mit dem tunneln kenn ich.

mit diesem experiment, bewegten sie sich schneller als licht.

was meintest du dann mit scheinbar?
in liebe mindwalk
















von Mindwalk - am 28.10.1999 16:39

Re: Womit Gott wohl ein Photon ist

Geschrieben von karaya am 28. Oktober 1999 18:53:32:
Als Antwort auf: Re: Womit Gott wohl ein Photon ist geschrieben von Martin V am 28. Oktober 1999 12:34:46:
Nichts bewegt sich schneller als Licht. Masseteilchen können die Lichtgeschwindigkeit nicht einmal erreichen, weil ihre Masse vorher ins Un-

endliche wächst, folglich auch die zu ihrer (weiteren) Beschleunigung erforderliche Energie. Photonen haben aber keine Masse, jedenfalls keine Ruhemasse, deswegen können sie auch Lichtgeschwindigkeit erreichen.

Vom Standpunkt des Photons vergeht, wenn es sich von einem fernen Stern zu uns

bewegt, keine Zeit. Von unserem Standpunkt aus schon. Photonen können erzeugt

und vernichtet werden. Ersteres passiert immerzu, wenn man eine Glühbirne an-

knipst, letzteres wenn das Licht z.b. auf eine schwarze Fläche trifft.
Auch für Teilchen wie das Photon gelten die Gesetze der Relativität, daneben

aber die der Quantenmechanik. Die Tunnellei beruht auf der Unschärferelation.

Die Interpretation der entsprechenden Experimente, bei denen man z.B. klassische

Musik mit "Überlichtgeschwindigkeit" durch eine wenige Zentimeter lange Tunnel-

strecke übertragen hat ist, um das vorsichtig zu sagen, äußerst umstritten.

Daß nachgewiesen sei, daß die Zeit dabei rückwärts läuft, kann man so wohl eher

nicht behaupten.
Daß Gott ein Photon sei, glaube ich unter diesen Umständen nicht. Abgesehen

davon, daß ich ohnedies nicht an Gott glaube, scheint mir ein Gott, den ich

billiardenfach (die genaue Größenordnung kann ich jetzt nicht angeben) erzeuge, wenn ich meine Raumbeleuchtung anschalte, doch etwas...hhmm...gewöhnlich zu sein.
karaya.


















von karaya - am 28.10.1999 16:53

Re: Womit Gott wohl ein Photon ist

Geschrieben von karaya am 28. Oktober 1999 19:11:52:
Als Antwort auf: Re: Womit Gott wohl ein Photon ist geschrieben von Mindwalk am 28. Oktober 1999 18:39:22:
Ich weiß nicht, was Martin V. mit "scheinbar" meint, ich meine, daß der Tunnel-

effekt auf der Unschärferelation beruht. Danach kann man von subatomaren

Teilchen eben nie genau sagen wo sie "eigentlich" sind, d.h. nur Wahrscheinlich-

keiten für ihren Aufenthalt angeben, um das mal vereinfacht zu sagen. Wenn man

also eine Barriere hatt, die für bestimmte Teilchen undurchlässig ist (z.B. ein

Isolator für Elektronen) befindet sich ein bestimmter (kleiner) Prozentsatz der

Teilchen aufgrund ihrer "Unschärfe" eben doch - und zwar instantan - auf der

anderen Seite. So funktioniert z.B. die altbekannte Tunneldiode, die jeder

Elektronikbastler kennt.

Entschuldige bitte die Einmischung.
karaya.


















von karaya - am 28.10.1999 17:11

Re: Womit x wohl ein Photon ist

Geschrieben von Martin V am 28. Oktober 1999 19:36:35:
Als Antwort auf: Re: Womit Gott wohl ein Photon ist geschrieben von karaya am 28. Oktober 1999 19:11:52:
Ich weiß nicht, was Martin V. mit "scheinbar" meint, ich meine, daß der Tunnel-

effekt auf der Unschärferelation beruht. Danach kann man von subatomaren

Teilchen eben nie genau sagen wo sie "eigentlich" sind, d.h. nur Wahrscheinlich-

keiten für ihren Aufenthalt angeben, um das mal vereinfacht zu sagen. Wenn man

also eine Barriere hatt, die für bestimmte Teilchen undurchlässig ist (z.B. ein

Isolator für Elektronen) befindet sich ein bestimmter (kleiner) Prozentsatz der

Teilchen aufgrund ihrer "Unschärfe" eben doch - und zwar instantan - auf der

anderen Seite. So funktioniert z.B. die altbekannte Tunneldiode, die jeder

Elektronikbastler kennt.

Entschuldige bitte die Einmischung.

karaya.
Hi!

Ist keine Einmischung. Mit "scheinbar" meine ich, dass sich z.b. dieses Photon nicht schneller als c bewegt, obwohl relativistisch betrachtet dem so sein müsste, aber auch nicht darf! Dies ist derselbe Effekt wie unter Spin - korrelierten Teilchen, deren komplexe Gewichte kollabieren - scheinbar ebenfalls schneller als c. Das ist aber Unsinn - es sind Auswirkungen der nicht - lokalität, die Bell ja mit seinen komplizierten, mir teilweise unverständlichen Ungleichungen bewies.
eiligst, denn meine Seite funktioniert nicht mehr,

MV



















von Martin V - am 28.10.1999 17:36

Re: Womit Gott wohl ein Photon ist

Geschrieben von Mindwalk am 28. Oktober 1999 20:42:11:
Als Antwort auf: Re: Womit Gott wohl ein Photon ist geschrieben von karaya am 28. Oktober 1999 19:11:52:
hallo karaya
danke für deine einmischung.

kannst du mir sagen, was mit teilchen abgeht, die schneller als licht sind?

was bedeutet genau unschärfe. hab das nur ungenau im kopf.

hat das etwas mit kopie zu tun?
in liebe mindwalk
















von Mindwalk - am 28.10.1999 18:42

Re: Womit x wohl ein Photon ist

Geschrieben von Mindwalk am 28. Oktober 1999 20:46:45:
Als Antwort auf: Re: Womit x wohl ein Photon ist geschrieben von Martin V am 28. Oktober 1999 19:36:35:
hallo martin v
für mich ist erst dann was bewiesen, wenn ich es verstehe. wie ist das mit bell und dir?

bei dem tunnel experiment wurde aber lichtgeschwindigkeit überschritten -- oder erklärt mir wer das gegenteil - bitte
mit liebe mindwalk
















von Mindwalk - am 28.10.1999 18:46

Re: Womit Gott wohl ein Photon ist

Geschrieben von karaya am 28. Oktober 1999 22:22:27:
Als Antwort auf: Re: Womit Gott wohl ein Photon ist geschrieben von Mindwalk am 28. Oktober 1999 20:42:11:
Es gibt eben keine Teilchen die schneller als Licht sind; die sog. "Tachyonen",

die viel in der Esoterik rumgeistern, sind unphysikalisch, d.h. in unserem

Universum ist ihre Existenz wahrscheinlich weder verifizierbar noch falsifizierbar.(Tachyonen sind hypothetische Teilchen, deren g e r i n g s t e Geschwindigkeit die Lichtgeschwindigkeit ist. Man braucht unendlich viel Energie, um sie auf Lichtgeschwindigkeit abzubremsen.)
Die "Unschärfe" ist ein fundamentales Naturprinzip, das Heisenberg entdeckt hat.

Es besagt in seiner einfachsten Form, daß ein Quantenobjekt - z.B. ein Elektron

oder Photon - keinen genau bestimmbaren Impuls und keinen genau bestimmbaren

Ort hat. Das ist kein Problem ungenauer Meßgeräte, sondern der Natur dieser

Objekte inhärent.
Auf Grund dieses Prinzips ist beim Tunneln eben ein bestimmter Teil der

Teilchen s o f o r t hinter der Barriere, einfach aufgrund ihrer "Unschärfe",

d.h weil die Teilchen selbst "nicht wissen", wo sie "eigentlich sind" oder

"sein müssten".

D a s alleine kann man sicher nicht als Überschreitung der Lichtgeschwindig-

keit interpretieren. Es hat auch nichts mit Nichtlokalität zu tun, ganz im Gegenteil.

Interessant wird's erst dann, wenn man mit dem Tunneleffekt Informationen

überträgt. Wie das zu interpretieren ist, ist eben z.Zt. sehr strittig.
karaya.

















von karaya - am 28.10.1999 20:22

Re: Womit x wohl ein Photon ist

Geschrieben von Martin V am 28. Oktober 1999 23:28:23:
Als Antwort auf: Re: Womit x wohl ein Photon ist geschrieben von Mindwalk am 28. Oktober 1999 20:46:45:
Superluminales Tunneln
Hier die Erklärung.
MV
















von Martin V - am 28.10.1999 21:28
Geschrieben von heinrich badhofer am 29. Oktober 1999 01:39:26:
Als Antwort auf: Re: Das unsichtbare Phänomen in der Physik geschrieben von karaya am 27. Oktober 1999 23:58:10:
Möglicherweise solltest Du Dir die Seite Mathematik ansehen. Dort findest Du in der Mitte dak Kapitel: "Warum die Unendlichkeit in der Praxis nicht unendlich sein kann. Dann müßtest Du erkennen, daß die Unendlichkeit sehrwohl typisch physikalisch ist.


Warum die Unendlichkeit in der Praxis nicht unendlich sein kann















von heinrich badhofer - am 28.10.1999 23:39

Re: Laws of Form

Geschrieben von heinrich badhofer am 29. Oktober 1999 01:41:47:
Als Antwort auf: Re: Laws of Form geschrieben von Martin V am 28. Oktober 1999 12:38:50:
Was ist das für ein Werk: "Laws of Form", und wo finde ich das?

>Hi Sven,

>die LOF sind die Laws of Form. Badhofers "operationalismus" erinnert mich einfach zu stark an dieses Werk.

>MV



















von heinrich badhofer - am 28.10.1999 23:41

Guter Link, vielen Dank(n.T.)

Geschrieben von karaya am 29. Oktober 1999 08:32:03:
Als Antwort auf: Re: Womit x wohl ein Photon ist geschrieben von Martin V am 28. Oktober 1999 23:28:23:



















von karaya - am 29.10.1999 06:32

Re: Womit x wohl ein Photon ist

Geschrieben von Michael Hellmanzik am 29. Oktober 1999 11:21:44:
Als Antwort auf: Guter Link, vielen Dank(n.T.) geschrieben von karaya am 29. Oktober 1999 08:32:03:
Hallo!
Habe nicht alles gesesen, doch tut sich mir da eine Frage auf. Aussage: Schall kann man nicht verstärken. Diese Aussage bezieht sich auf die Michael Ende Geschichte mit dem Zug und dem Tal. So ein Blödsinn habe ich mir da gedacht, denn es gibt Schall-laser. Da wird Schall durch einen Rubin verstärkt. Wer erklärt mir bitte, warum man Schall also nicht verstärken kann.
Gruß
-micha-



















von Michael Hellmanzik - am 29.10.1999 09:21
Geschrieben von karaya am 29. Oktober 1999 15:06:55:
Als Antwort auf: Re: Das unsichtbare Phänomen in der Physik geschrieben von heinrich badhofer am 29. Oktober 1999 01:39:26:
>Möglicherweise solltest Du Dir die Seite Mathematik ansehen. Dort findest Du in der Mitte dak Kapitel: "Warum die Unendlichkeit in der Praxis nicht unendlich sein kann. Dann müßtest Du erkennen, daß die Unendlichkeit sehrwohl typisch physikalisch ist.

Meinst Du jetzt eigentlich, daß die von Dir aufgestellten Gleichungen Naturgesetze beschreiben, wie dies z.B. die Gleichung E=mc2 tut?
Oder soll das mehr eine Art Meditationsvorlage sein, wo es nicht so drauf

ankommt, ob die Gleichungen in irgendeiner Form sinnvoll sind und/oder einen

Bezug zu den Naturgesetzen haben?
Sehr verwundert,
karaya.
















von karaya - am 29.10.1999 13:06

Re: Womit x wohl ein Photon ist

Geschrieben von Martin V am 29. Oktober 1999 15:44:54:
Als Antwort auf: Re: Womit x wohl ein Photon ist geschrieben von Michael Hellmanzik am 29. Oktober 1999 11:21:44:
Hi Micha. Ich müsste hier mehr graphisch arbeiten, sowie ein paar Formeln anwenden, aber ich beschränke mich auf die Kenngrössen einer Schallwelle:


Der Momentanwert y ist eine physikalische Größe, die sich zeitlich und örtlich periodisch ändert.
Der Maximalwert ( Amplitude ) ymax ist der Höchstwert der sich zeitlich und örtlich periodisch ändernden physikalischen Größe.
Die Entfernung s ist der von einem bestimmten Schwingungszustand

zurückgelegter Weg.
Die Phasenkonstante j ist das Argument für den Momentanwert

zur Zeit t = 0 am Ort s = 0.
Die Schwingungsdauer ( Periode ) T ist die Zeitdauer einer vollen Schwingung

an einem bestimmten Ort.
Die Frequenz f ist reziproker Wert der Schwingungsdauer; das Verhältnis von

Ausbreitungsgeschwindigkeit und Wellenlänge.
Die Kreisfrequenz w ist das Produkt aus 2p und der Frequenz f.
Die Wellenlänge l ist der Abstand zweier in Ausbreitungsrichtung aufeinanderfolgende Schwingungszustände.
Die Ausbreitungsgeschwindigkeit v ist die Geschwindigkeit, mit der sich ein

Schwingungszustand im Raum ausbreitet.
Da Schall sich als Welle fortpflanzt, gelten für sie die Welleneigenschaften,

wie Brechung, Beugung, Interferenz usw..
Die Interferenz von Schallwellen ist die Überlagerung von Wellen.

Dies ist die Überlagerung von sich wechselseitig nicht beeinflussenden Wellen.

Je nach Grösse Dl tritt eine Verstärkung oder eine

Abschwächung auf. Die Schwächung kann so stark sein, daß es zur Auslöschung

kommt.
Plarisation von Schallwellen ist aufgrund der Schallwelleneigenschaften

nicht möglich!
Die Eigenschaften von Schallwellen unterscheiden sich von der Wellenfunktion der Quantenmechanik - vor allem in der Begrifflichkeit der Amplitude. Das war auch mit dieser "Geschichte" gemeint.
Leider kenne ich jetzt nicht dieses von Dir beschriebene Experiment - hast Du weitere Informationen darüber?
Gruss,

MV

















von Martin V - am 29.10.1999 13:44
Geschrieben von badhofer am 29. Oktober 1999 18:50:26:
Als Antwort auf: Re: Das unsichtbare Phänomen in der Physik geschrieben von Martin V am 28. Oktober 1999 00:40:44:
Du hast recht. Meine beiden Teile (Für/Wider) sind eins. Aufgrund des fehlens eines Bezugspunktes erscheinen sie jedoch als zwei. Auch der dann auftretende Bezugspunkt kommt aus dem eins. Zusammenfassend kann man sagen: Das Für und Wider mit einer Ausnahme ist eins.

















von badhofer - am 29.10.1999 16:50

Re: Womit x wohl ein Photon ist

Geschrieben von Michael Hellmanzik am 29. Oktober 1999 19:39:48:
Als Antwort auf: Re: Womit x wohl ein Photon ist geschrieben von Martin V am 29. Oktober 1999 15:44:54:
Hi Martin V,
Plarisation von Schallwellen ist aufgrund der Schallwelleneigenschaften

nicht möglich!
Somit ist also eine gemeinsame Ausrichtung nicht möglich?
Saser Forschung Universität von Utrecht (Niederlande). Dort werden mit Hife eines Laserstrahls die Elektronen der Rubin-Moleküle für einen Moment auf eine höhere Umlaufbahn um den Atomkern katapultiert. Durch starke Magnetfelder werden die Elektronen beim zurückfallen in einer Art Stottern gebremst. Daruch werden innerhalb des Rubins starke Vibrationen ausgelößt. Diese summieren sich auf, indem sie an den glatten Oberflächen des Rubin zurückgespiegelt werden, bis sie den Rubin als scharf gebündelter Schall(strahl) verlassen.
Wie funktioniert denn das?
Gruß
-micha-

















von Michael Hellmanzik - am 29.10.1999 17:39
Geschrieben von heinrich badhofer am 30. Oktober 1999 01:03:28:
Als Antwort auf: Re: Das unsichtbare Phänomen in der Physik geschrieben von karaya am 29. Oktober 1999 15:06:55:
Im Grenzbereich gibt es keine wirkliche Formel im mathematischen Sinn mehr. Die Formeln sollen ein Bild ausdrücken. Möglicherweise ist es vollkommen falsch, dieses Bild mit Formeln auszudrücken. Mangels anderer Alternativen habe ich diese Variante gewählt.

















von heinrich badhofer - am 29.10.1999 23:03

Aaaaaaaaaaah ja,

Geschrieben von karaya am 30. Oktober 1999 11:33:42:
Als Antwort auf: Re: Das unsichtbare Phänomen in der Physik geschrieben von heinrich badhofer am 30. Oktober 1999 01:03:28:
na dann. Schönes Ying-Yang-Zeichen hast Du übrigens auf Deiner Homepage. Einen

kleinen Rat darf ich mir ausnahmsweise erlauben: Wo Du "Mathematik" drauf-

schreibst, solltest Du vielleicht auch Mathematik reintun oder was anderes

draufschreiben. Sonst könnten das unfreundliche oder böswillige Menschen als

"Etikettenschwindel" o.ä. bezeichnen. Ich sage das nur, weil Du mich noch extra

aufgefordert hast, den Absatz zu lesen. Ich selbst bin freundlich und gutwillig

und wünsche Dir noch viel Spaß und Erfolg beim Denken oder Meditieren oder was

auch immer Du deiner Meinung nach da tust.
Liebe & Frieden & Freude & Eierkuchen & stets ein gutes Karma
wünscht Dir
karaya.
















von karaya - am 30.10.1999 09:33

Re: Aaaaaaaaaaah ja,

Geschrieben von heinrich badhofer am 30. Oktober 1999 12:30:21:
Als Antwort auf: Aaaaaaaaaaah ja, geschrieben von karaya am 30. Oktober 1999 11:33:42:
Danke. Ich habe Deinen Rat befolgt und die Seite "Mathematik" umgetauft.

Mit den besten Grüßen

Heinz



















von heinrich badhofer - am 30.10.1999 10:30

Analogien

Geschrieben von Martin V am 30. Oktober 1999 14:02:24:
Als Antwort auf: Re: Aaaaaaaaaaah ja, geschrieben von heinrich badhofer am 30. Oktober 1999 12:30:21:
Ich mische mich ja ungern ein, aber ich kann's nicht lassen.

karaya, Badhofer's Ausführungen sind nicht Mathematisch - stimmt.

Badhofers Seite der "Unendlichkeit" erinnert mich aber an Cantors Arithmetik des Unendlichen.
Nach Cantor haben unendliche Mengen die Eigenschaft, dass bei ihnen das Ganze nicht grösser ist als einige seiner Teile. Wie Du sicherlich weisst, ordnet man den ganzen Zahlen immer paarweise ganze gerade Zahlen zu, d.h. enthält die unendliche Menge der geraden undungeraden Zahlen, ebenso viele Zahlen, wie die unendliche Menge der geraden Zahlen. Es gibt also echte Teilmengen, die ebenso gross sind, wie die ganze Menge.
Badhofers Ausführungen erinnern deshalb stark an Cantor (auch das +1 zum unendlichen). Ob dies nun bewusst oder nicht bewusst geschah, müsste man fragen.
In dieser Hinsicht stecken sehr wohl mathematische Ideen dahinter. Wie z.b. auch in dem "Für und Wider, mit ner Ausnahme". Das hat mich wieder an die Laws of Form erinnert, einem Kalkül zweiter Ordnung von George Spencer Brown ( ich werde später darauf zurückkommen, im unteren Beitrag anschliesend), wobei Badhofers Ausführungen natürlich kein formales Kalkül sind - aber einige Ideen dahinter, wenn auch in anderer Form (wörtlich gemeint), treffe ich in solchen Systemen 2. Ordnung an. Dazu sei auch angemerkt, dass das Yin - Yang Symbol sehr gut das Verhältniss von abstrakten Eigenschaften der Zweiwertigkeit aufzeigt (nicht alles muss Esoterik sein, dass sich dieses Zeichens bedient).
Mag sein, dass ich "mein" Weltbild hinein - interpretiere - aber dass tut dem nicht Abbruch, dass Analogien zur formalen Logik, wie der Metamathematik existieren - ich betone - Analogien. Ob diese vom Autor bewusst verwendet, liegt nicht in meinem derzeitigen Ermessen.
Leider eiligts,

Adimin

















von Martin V - am 30.10.1999 12:02

Re: Analogien

Geschrieben von karaya am 30. Oktober 1999 14:32:32:
Als Antwort auf: Analogien geschrieben von Martin V am 30. Oktober 1999 14:02:24:
Ja, das mag schon sein. Nachdem ich mir ein bißchen was über LOF im Net ange-

schaut habe, sehe ich auch äußerliche Analogien. Ich wollte auch nicht irgendwie

ätzend sein und gegen Ying-Yang Symbole habe ich überhaupt nichts. Es ist auch

durchaus vorstellbar, daß Menschen auf einem intuitiven Weg zu wertvollen Er-

kenntnissen kommen; Rationalität ist gewiss nur e i n Weg von vielen, ich selbst

meine, mindestens einen weiteren zu kennen und bin fasziniert davon.

Ich denke halt, daß man das dann auch gedanklich auseinanderhalten sollte.

War aber nicht böse gemeint, ehrlich.
karaya.


















von karaya - am 30.10.1999 12:32

Re: Analogien

Geschrieben von heinrich badhofer am 30. Oktober 1999 16:33:02:
Als Antwort auf: Re: Analogien geschrieben von karaya am 30. Oktober 1999 14:32:32:
Ich bin weder Mathematiker, noch Physiker oder sonstiger Wissenschaftler. Ich bin einfacher Techniker, der jahrelang aufgrund eines dramatischen Ereignisses, daß ich im Vorwort von: "Der ganz normale Wahnsinn" beschrieben habe, durch den totalen Wahnsinn gegangen, wobei die verschiedenen, von mir geschriebenen Texte mehr oder weniger Eingebungen waren. Ich wende mich deßhalb an Menschen wie Ihr es seid, um kritische Stellungnahmen zu erhalten.


Der ganz normale Wahnsinn















von heinrich badhofer - am 30.10.1999 14:33

werde in - formieren

Geschrieben von Martin V am 30. Oktober 1999 17:27:31:
Als Antwort auf: Re: Womit x wohl ein Photon ist geschrieben von Michael Hellmanzik am 29. Oktober 1999 19:39:48:
Gibt es ne URL, zu diesem Experiment? Oder Literatur? Ich kann damit wenig anfangen. Nun gut, ich versuche mich darüber zu in - formieren,
Admin

















von Martin V - am 30.10.1999 15:27

Das unsichtbare Phänomen in der Physik

Geschrieben von Martin V am 31. Oktober 1999 01:51:15:
Als Antwort auf: Re: Das unsichtbare Phänomen in der Physik geschrieben von WolfgangK. am 28. Oktober 1999 13:19:38:
Auch Dir liebe Grüsse WolfgangK!
Passt auf uns auf - der Weltknoten, wenn gelöst, wird Wellen schlagen.

Was sagst Du? Dieses Forum ist ja wohl ein Beispiel für fruchtbare Diskussionen - ich bin froh, wie es sich entwickelt. Qualität statt Quantität.

Jeder einzelne Beitrag lässt mich neues dazulernen (ausser von Micha und Mindwalk - hehe).
Die Anfangsschwierigkeiten scheinen überwunden zu sein. Grenzgänger ist auch gestorben, wie der arme Rex. Jetzt gibt's hier keinen Frater Adiphallus mehr, oder was weiss ich noch alles. Ist sowieso alles gelöscht - ich nehm mir da "kein Blatt mehr vor die Tastatur".
Ich besuch Euch wieder, auch das Hühnerforum gackert nach mir - dort geht nichts weiter ohne mich *g*!
Bin grad in ner geselligen und trunkenen Runde - auch GdS ist's heut danach zumute - liegt am Tag - ist Samstag. Wir philosophieren gerade über das Nichts und seiner nicht - Definition *lol*.
Gut' Nacht, der Tag erwacht - ich schick ne Mail(wenn ich diese Mail - Faulheit überwinde),
MV




















von Martin V - am 30.10.1999 23:51

Re: Analogien

Geschrieben von karaya am 31. Oktober 1999 13:36:57:
Als Antwort auf: Re: Analogien geschrieben von heinrich badhofer am 30. Oktober 1999 16:33:02:
Das sollte eigentlich allen hier zur Ehre gereichen. Ich bin auch kein

Mathematiker o. Physiker, nur interessierter Laie. Ich habe zwar studiert,

aber was anderes. Nun, tut mir leid, ich glaube, ich habe vielleicht nicht

immer den richtigen Ton Dir gegenüber getroffen.
Das "Für und wieder mit einer Ausnahme" erinnert mich übrigens stark an die

marxistische (Geschichts-)Philosophie namens "dialektischer Materialismus",

wobei ich mal annehme, daß sich nicht viele Leute daran erinnern können,

daß es sowas mal gab, naja, ist auch schon lange her.

"DIAMAT" wollte letztlich jede Entwicklung aus der Auseinandersetzung von

"These"(Für) und "Antithese" (Wieder) und ihrer schließlichen Vereinigung zur

"Synthese" (Deine Ausnahme?) erklären. Die "Synthese" ist dann wieder "These"

der eine neue "Antithese" gegenübersteht usw. usf.

Das ganze sollte als "historischer Materialismus" auf die Geschichte angewendet

natürlich in der kommunistischen Gesellschaft enden, wo es angeblich dann keine

"Widersprüche" mehr geben sollte.

Derartige Systeme mögen eine gewisse ästhetische Anziehungskraft haben.

Andereseits haben sie den Nachteil, daß man mit ihrer Hilfe Alles und von

Allem das Gegenteil beweisen kann.

Vielleicht habe ich deswegen gewisse Aversionen dagegen.
Grüße,
karaya.


















von karaya - am 31.10.1999 12:36

Re: werde in - formieren

Geschrieben von Michael Hellmanzik am 02. November 1999 13:50:27:
Als Antwort auf: werde in - formieren geschrieben von Martin V am 30. Oktober 1999 17:27:31:
Hi!
Hier etwas Info's zum Thema, leider etwas älter!




Vielleicht etwas Hintergrund Info's















von Michael Hellmanzik - am 02.11.1999 12:50
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