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Das Weltknotenforum
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Martin V, Hero of Light

Das Nichts

Startbeitrag von Hero of Light am 17.03.2000 22:45

Geschrieben von Hero of Light am 17. März 2000 23:45:00:
Exestiert das nicht Vorhandene bzw. hat es einen Zustand oder einen Wert?

Ist 0=Nichts, oder ist das Nichts nur greifbar wenn man selbst nicht exestiert?
Hero
PS. Kafka - Entschluss

Aus einem elenden Zustand sich zu erheben, muss selbst mit gewollter Energie leicht sein. Ich reiße mich vom Sessel los, umlaufe den Tisch, mache Kopf und Hals beweglich, bringe Feuer in die Augen, spanne die Muskeln um sie herum. Arbeite jedem Gefühl entgegen, begrüße A. stürmisch, wenn er jetzt kommen wird, dulde B. freundlich in meinem Zimmer, ziehe bei C. alles, was gesagt wird, trotz Schmerz und Mühe mit langen Zügen in mich hinein. Aber selbst wenn es so geht, wird mit jedem Fehler, der nicht ausbleiben kann, das Ganze, das Leichte und das Schwere, stocken, und ich werde mich im Kreise zurückdrehen müssen. Deshalb bleibt doch der beste Rat, alles hinzunehmen, als schwere Masse sich verhalten, und fühle man sich selbst fortgeblasen, keinen unnötigen Schritt sich ablocken lassen, den anderen mit Tierblick anschaun, keine Reue fühlen, kurz, das, was vom Leben als Gespenst noch übrig ist, mit eigener Hand niederdrücken, das heißt, die letzte grabmäßige Ruhe noch vermehren und nichts außer ihr mehr bestehen lassen. Eine charakteristische Bewegung eines solchen Zustandes ist das Hinfahren des kleinen Fingers über die Augenbrauen.
Gibt es für diesen Text eine Für den Laien verständliche "Abhandlung" ?















Antworten:

Das Nichts

Geschrieben von Martin V am 20. März 2000 12:15:52:
Als Antwort auf: Das Nichts geschrieben von Hero of Light am 17. März 2000 23:45:00:
Exestiert das nicht Vorhandene bzw. hat es einen Zustand oder einen Wert?

Ist 0=Nichts, oder ist das Nichts nur greifbar wenn man selbst nicht exestiert?


Man treffe im "Nichts" eine Unterscheidung. Das braucht man aber nicht extra zu tun, denn mit jeder "Nennung"(das ist das "Nichts") wird aus einem symmetrischen, ununterschiedenen "Nichts" ein "Etwas". In einem zweiten Schritt bezeichne man die eine Seite dieser Unterscheidung. Damit versieht man diese bezeichnete Seite mit einem Wert. Hiermit ist die bezeichnete Seite janusköpfig: sie kommt zweimal vor: einmal als generierte (getroffene Unterscheidung) und einmal als markierte (Motivation) Seite. Auch hier liegt - so könnte man sagen - eine gedoppelte Seite vor: "the same ist different".
Das mathematische Nichts hat keinen zugewiesenen Wert, sonst wärs das ja nicht mehr. In Bezug zur polykontexturalen Logik nenne ich es ock. Ock ist ein "Kopie" dessen, was da heisst:"Nicht genannt soll es sein". Somit verletze ich die Gesetze der Symmetrie nicht.
Leider eiligst Herr Minister,

MV


















von Martin V - am 20.03.2000 11:15
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