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Forum Weiterstadt-Online
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Hans Socha, Michael Ackermann, Tom Geißer, Matina Fernadez

Weiterstädter Politik

Startbeitrag von Matina Fernadez am 26.04.2001 02:58

Als eine ehemalige Weiterstädterin beobachte ich seit einiger Zeit das politishe Geschehen in Weiterstadt aus der Ferne und mussfeststellen das die Weiterstädter sich ein erbärmliches Zeugniss ausstellen.Da wurden die Wähler zu einer Wahl gerufen, bei der sich Leute aufstellen ließen, die eigentlich überhaupt nicht gewählt worden wolten.Ob das Herr Rohrbach oder Herr Storm waren, beide haben die Wähler vor den Kopf gestossen.Nachdem die CDU als Wahlsieger hervorging, haben zwei Politiker dieser Partei ihren Austritt erklärt und sind zur Gegenseite "übergewandert".Moralisch ist dies gegenüber der CDU und den Wähler eine Beleidigung, warum haben diese Herren sich nicht gleich als FD auf den Wahlzettel setzen lassen? Ganz einfach, weil Sie damit keinen Erfolg hätten und nicht ins Parlament eingezogen wären. Sie haben also die Popularität der CDU ausgenutzt um ins Parlament zu gelangen,um dann eine eigene Fraktion zu bilden.War das von langer Hand geplant?Kann es sein, das diese Politiker lediglich "Macht" wollen?Wozu sind eigentlich noch Wahlen da, wenn die Politker diese dann unbedeutend machen?Wo sind die aufgebrachten Wähler, die nichts mehr zu melden haben?Ich dachte bis heute, hier in Brasilien wären es schlimm, aber die Deutschen machen es auch nicht besser.Armes Weiterstadt .....

Antworten:

Weiterstädter Politik

"Hi Martina,tja schade das du solche Nachrichten aus der heimat hören musst

von Tom Geißer - am 30.04.2001 09:14

Weiterstädter Politik

"Es ist schon ziemlich fragwürdig wie hier mal wieder vorbildlich fuer alle bewiesen wird, wie Politik funktioniert - zum Wohle des Bürgers natürlich. Die einzige Chance ins Stadtparlament einzuziehen die es für die neugegründete Fraktion der FD gab, war es die Katze erst nach der Kommunalwahl aus dem Sack zu lassen. Natürlich darf die CDU-Fraktion im nachhinein nicht überrascht sein, hat sich diese Trennung doch schon Monate vor der Wahl abgezeichnet. Man haette sich ja schon viel früher mit der Problematik von andersdenkenden in der Partei auseinander setzen und trennen können - jetzt ist es zu spät.Zum anderen bleibt mir jetzt aber der Gedanke unter welchen Umständen Klaus Schupp es nun doch geschafft hat zum 1. Beigeordneten gewählt zu werden,ob es Wählerwille war oder nicht bleibt mal dahin gestellt.Klar er hat dieses Amt gewollt und er hat seine Chance genutzt, das ist absolut legitim. Da geht man auch gerne mal eine nutzbringende Koalition mit anderen Parteien ein. Ob dieses freudige miteinander auch in Zukunft so bleibt zwischen SPD, FWW und FD muss jedoch erst bewiesen werden. Die Zukunft wird es auch weisen, ob es fuer Weiterstadt ein Vorteil ist, wenn sich die beiden Bürgermeisterkanditaten bis zum August in ihren jetzigen Funktionen eigentlich partnerschaftlich und gemeinsam fuer das Wohl Weiterstadts einsetzen sollen und es doch nicht so recht tun koennen, weil sie halt doch Kontrahenten sind.Wie wird es Klaus Schupp zeitlich auf die Reihe bringen sein Amt als 1. Beigeordneter wahrzunehmen und dabei gleichzeitig seinen eigenen Bürgermeister-Wahlkampf zu organisieren. Oder wird hier wohl in Zukunft beides miteinander verknüpft -ein Schelm der Boeses dabei denkt.Frau Fernadez wenn ich Sie zum Schluss zitieren darf:"Wo sind die aufgebrachten Wähler, die nichts mehr zu melden haben?"Natürlich dürfen wir uns noch melden! Mensch, in fünf Jahren sind doch schon wieder Kommunalwahlen und dann machen wir es besser

von Michael Ackermann - am 30.04.2001 09:52

Weiterstädter Politik

Liebe Frau Fernandez.Ich stimme Ihnen zu. Es ist schon recht eigenartig, wenn man so aus der Ferne die Neuigkeiten aus der Heimat sieht. Auch ich bin 1991 nach 20 jährigem Aufenthalt in Argentinien und Brasilien zurückgekommen. Jetzt sesshaft hier in Weiterstadt. Auch ich musste mich erst darann gewöhnen, wie die Bürger hier mit der Politik umgehen. Wie sie nichts tun! Wie sie warten, dass andere etwas tun. Nur nicht selber. Man könnte ja jemanden ärgern. Hat schon mal jemand gemerkt, dass die Politiker meistens Lehrer, Rechtanwälte oder hohe Verwaltungsangestellte sind. Also selbst beim Staat sind und sich somit jetzt sebstverwalten können? Ich sage ihnen, niemand hat das gemerkt! Niemand hat gemerkt, dass da keine Fachleute am Werk sind.Was erwarten sie also? Politik wird hier am Stammtisch gemacht! Wo denn auch sonst. Das machen die Bayern schon seit 1000 Jahren so und hat nichts verändert. Oder? Politik und Korruption sind ganz eng mit einander verbunden. Aber bei uns gibt es keine Korruption! Bei uns heisst das "Politischer-Fehler" und wer erwischt wird, geht in den Ruhestand mit 700.000,00 DEM Pansion im Jahr. Und der Bürger? Der steckt das locker weg. Schmiergeld? Gibts nicht! Sind alles Pateispenden. Wen soll er denn wählen? Die ziehn doch um, wenn was nicht so läuft. Heute im Westen morgen im Osten. Immer bereit sich wählen zu lassen.Und Kommunalpolitik, na da machen die Parteien ihre Vetternwirtschaft. Da werden die "Spitzenpolitiker" ( Freunde ) eingebracht und dem Bürger verkauft, als das Beste was ihm passieren konnte.Ich sage ihnen aus Erfahrung: Wenn sie Geld haben, bleiben sie in Brasilien! Dort kann man mit Geld besser leben als hier. Und wenn sie keins haben, kein Problem! Auch im Ausland steht ihnen Sozialhilfe zu!Anträge gibts bei der Botschaft, oder beim KonsulatHans Socha RedakteurFotopresse-Club.deWeiterstadt

von Hans Socha - am 23.08.2001 08:55
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