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Red Blue Devils Poeten Forum
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Betty Bossi, Don Daniel, Latteknaller, Captain Sky, atzge, Faninho

Computer machen Meister

Startbeitrag von Betty Bossi am 24.01.2004 00:35


Computer machen Meister

Der gläserne Fußballer ist das Erfolgsgeheimnis des AC Mailand
von Norbert Lossau

Berlin - Der AC Mailand ist in der European Soccer League innerhalb weniger Jahre vom 44. Platz zum Tabellenführer aufgestiegen. Das Geheimnis dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte ist jetzt gelüftet. Das simple Rezept ist der gläserne Fußballspieler. In einem Computersystem werden alle für Kondition und Einsatzfähigkeit eines Spielers relevanten Daten erfasst und gespeichert. Eine raffinierte Software der US-Firma Computer Associates errechnet daraus automatisch für jeden Kicker des AC Mailand stets aktuell ein individuelles Profil. Auf der Grundlage dieser objektiven Profile kann der Trainer vor jedem Spiel die optimale Aufstellung der Mannschaft ermitteln. Früher musste er sich dabei auf implizites Wissen, kurzum auf seinen Bauch, verlassen.


Doch bei insgesamt 52 Spielern, inklusive Nachwuchstalenten, ist es selbst für den besten Fußballmanager der Welt schwierig, den Überblick zu behalten. Für die 25 Workstations des Projekts "Gläserner Spieler" ist dies hingegen kein Problem. Das System sammelt Informationen aus 14 verschiedenen Kategorien. Im Trainingszentrum Milanello wird genau erfasst, welche Trainingseinheiten ein Spieler mit welchem Erfolg absolviert hat. Bei den medizinischen Parametern wird insbesondere jede noch so kleine Verletzung genau dokumentiert. Im Computer wird sogar gespeichert, wie sich ein Spieler ernährt.


Bereits vor dem geplanten Einkauf neuer Spieler, so verrät ein Insider, werden auch diese Spieler von dem Computerprogramm durchleuchtet. Erst auf der Basis einer solchen Analyse, die verrät, ob ein Kandidat wirklich in die Mannschaft passt, werde die Kaufentscheidung getroffen. Nicht nur der Klub im Ganzen, sondern auch jeder einzelne Spieler profitiert vom digitalen Manager. Im Zeitraum 2002 bis 2003 ist die Zahl der Verletzungen bei Spielern des AC Mailand um stolze 90 Prozent zurückgegangen.


Bislang ist der AC Mailand die erste Fußballmannschaft mit gläsernen Spielern, doch scheint es angesichts dieses Erfolgs nur eine Frage der Zeit, bis andere Verein dem Konzept folgen. Die Firma Computer Associates verspricht indes, dass sie in jedem Land maximal einen Fußballverein mit der Fußballsoftware ausstatten wird.


Artikel erschienen am 24. Jan 2004


© WELT.de 1995 - 2004

Antworten:

OT @ Betty und Simone



Y lueg grad e Bild aa, wo noonig solang zue mim Inventaar gheert, heerlig! S hett au fascht mi Joorgang!

Nomoll dausig Dangg!!!



von atzge - am 24.01.2004 00:40

Re: OT @ Betty und Simone

Ziel erreicht.

Es freut uns sehr, dass es Dir gefällt. So ist der "Helgen" an einem guten Ort.

Das Bild war übrigens eine Zeitlang eine Leihgabe von mir an unseren lieben Highlander. Er hat es mit aller Sorgfalt behandelt, denn es ist ein Original ...

Einer auf dieser FCB-Foto mit "2 Pokalen" ist ein Schulfreund von mir. Hanspeter Vetter. Er schaffte allerdings den Durchbruch nie ganz richtig. Heute lebt er in Schweden ... ohne Fussball ...

Ich selbst habe damals aus beiden Pokalen Weisswein getrunken. Im "Sternen" vo Birsfälde ... es waren die "Nacht der Nächte ...". Kannst ja mal den Karli O. fragen, er wird Dir dies bestätigen.

von Betty Bossi - am 24.01.2004 01:09
Zuerst war ich recht stutzig, denn ich glaube nicht, dass man alles mit irgendwelchen Variablen erfassen kann. Dann las ich aber diesen Satz:

"Im Zeitraum 2002 bis 2003 ist die Zahl der Verletzungen bei Spielern des AC Mailand um stolze 90 Prozent zurückgegangen."

und dacht, wir haben auch immer wieder viele Verletzte, das ist etwas für uns. Allerdings 90% sind ja eine super Quote, aber das sind die Daten eines Jahres, das System wird ja sicher schon länger eingesetzt (sonst würde ja der Satz "Der AC Mailand ist in der European Soccer League innerhalb weniger Jahre vom 44. Platz zum Tabellenführer aufgestiegen" keinen Sinn machen). Kann es da nicht einfach sein, dass diese 90% das Resulat eines Zufalles sind (zbs ein sehr verletzungsreiches Jahr gefolgt von einem verletzungsarmen Jahr)? So scheint mir das ganze nicht so toll, wie es da dargestellt wird...

von Captain Sky - am 24.01.2004 10:40
90% der verletzungen zu vermeiden finde ich auch etwas gar viel.... aber schon wenns 30% oder 50% wären, es würde sich lohnen wenn man bedenkt wie viel kapital bei einer verletzung brach liegt.

also wenn in der schweiz ein verein dafür in frage kommt, ist auch schon klar welcher.

dies ist was für señor rudi und gross :-)

von Faninho - am 24.01.2004 11:54
Betty Bossi schrieb:

Zitat

Bereits vor dem geplanten Einkauf neuer Spieler, so verrät ein Insider, werden auch diese Spieler von dem Computerprogramm durchleuchtet. Erst auf der Basis einer solchen Analyse, die verrät, ob ein Kandidat wirklich in die Mannschaft passt, werde die Kaufentscheidung getroffen.


dorum het me jo au für vyyli millione e rivaldo kauft, wo so ideal in d mannschaft passt het, dass är meischtens uff em bänggli gsässe isch :rolleyes:



von Latteknaller - am 25.01.2004 21:45
die hän sich allwä dr blasterwurm igfange zu sälere zyt :D

oder susch e virus wo im rivaldo si gsundheit "beiträchtigt" het.



von Don Daniel - am 26.01.2004 08:22
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