Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Red Blue Devils Poeten Forum
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Captain Sky, Mätzli, tafkap, Betty Bossi

Fifa bietet Maradona Hilfe

Startbeitrag von Betty Bossi am 12.08.2004 18:46

Berliner Zeitung
Freitag, 13. August 2004

----------------------------------------------------------


Fifa bietet Maradona Hilfe

FUSSBALL. Der Weltverband Fifa will dem Argentinier Diego Armando Maradona bei seinem Kampf gegen die Drogensucht unterstützen. Das 44-Jährige soll in den kommenden Wochen in einer Suchtklinik im schweizerischen San Nazzaro therapiert werden. "Dieser Schritt ist Teil unserer sozialen Verantwortung", erklärte ein Fifa-Sprecher in Zürich. Die Verhandlungen zwischen der Klinik und Maradonas Familie sind bereits in vollem Gange. Maradona hält sich derzeit auf gerichtliche Anweisung in einer Entzugsklinik in einem Vorort von Buenos Aires auf, nachdem er medizinische Ratschläge nicht befolgt hatte.


--------------------------------------------------------------------------------
[www.BerlinOnline.de]
www.BerlinOnline.de © 2004 BerlinOnline Stadtportal GmbH & Co. KG, 12.08.2004

Antworten:

und wo bleibt die hilfe für george best (3. leber kaputtgesoffen)? versteht mich nicht miss, ich finde es begrüssenswert, wenn die fifa spielern helfen will, ihre sucht zu überwinden, aber wieso nur bei maradona?



von tafkap - am 12.08.2004 21:27
Maradona ist schon noch einen Tick berühmter als Georgie best.

Wird aber nichts nützen. Maradona hat den Sprung von den Elendsvierteln zum Weltruhm und vor allem zurück nie verkraftet. Offensichtlich fehlt auch die tiefe Einsicht (wie bei Best) in, um seine Sucht zu beenden. Das ist aber zwingend Vorraussetzung für eine Therapie.



von Mätzli - am 13.08.2004 06:19
"Maradona ist schon noch einen Tick berühmter als Georgie best."

Sorry, ist das ein Argument? Da wird etwas von sozialer Verantwortung geschwafelt und so. Aber hängt diese von der Berühmtheit des Sportlers ab? Für mich ist das häuchlerisch, ein äusserst schlechter PR-Gag. Was ist zum Beispiel mit der sozialen Verantwortung gegenüber den Fans? Die wird sicher nicht wahrgenommen, in dem man versucht Fussball in eine Mischung zwischen Oper und Wiener Opernball zu verwandeln. Oder was ist mit der sozialen Verantwortung gegenüber irgendwelchen Afrikanern, die von geldgeilen Europäer in der Hoffnung auf ein gutes Geschäft "importiert" werden?
Ausserdem, Best oder Maradona müsste es eigentlich auf Grund ihres sportlichen Erfolgs so gut gehen, dass sie zusammen mit ihrem Umfeld ihre Porbleme auch alleine lösen könnten. Offensichtlich wollen sie das aber nicht und wenns bis jetzt nicht geklappt hat, wirds sicher auch nicht mit der Hilfe der FIFA klappen...

von Captain Sky - am 13.08.2004 09:43
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.