Wechsel von Hakan Yakin zu Lazio Rom? (BaZ)

Startbeitrag von atzge am 28.08.2004 16:49






Hakan Yakin im Dress des VfB Stuttgart. Foto Keystone
Stuttgart/Rom. Si/BaZ. Vielleicht findet Hakan Yakin kurz vor Transferschluss am 31. August doch noch einen neuen Verein. Gemäss der «Gazzetta dello Sport» soll der 27-jährige Internationale und Ex-FCB-Spieler den VfB Stuttgart verlassen und leihweise zu Lazio Rom in die Serie A wechseln.

Beide Vereine seien sich einig und auch mit Hakan Yakin habe Lazio Rom eine Einigung gefunden, schrieb die rosa Mailänder «Sportbibel». Am Samstag hatten jedoch weder die Römer noch die Stuttgarter den Deal offiziell bestätigt. Gleichwohl lässt die Wortwahl der Gazzetta - im Gegensatz zu vielen anderen kolportierten Transfer-Geschichten - zumindest auf einen fortgeschrittenen Verhandlungsstand schliessen.

In der vergangenen Woche hatten Berater von Hakan Yakin Gespräche mit Besiktas Istanbul und den Glasgow Rangers geführt, ohne dass ein positives Ergebnis erzielt worden wäre. Yakin hatte Anfang Februar bei Stuttgart einen Vertrag bis Juni 2007 unterzeichnet. In der Rückrunde der letzten Saison kam er unter Felix Magath jedoch nur selten zum Einsatz; beim neuen Trainer Matthias Sammer ist Yakin bisher nie im Aufgebot gestanden.

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Wechselt Cantaluppi zum 1. FC Nürnberg? (BaZ)






Mario Cantaluppi (vorne) wird vom Aarauer Charles Wittl zu Fall gebracht. Foto Keystone
Basel/Nürnberg. Si/BaZ. Der «Blick» hat den Wechsel des Basler Profis Mario Cantaluppi in die deutsche Bundesliga angekündigt. In Nürnberg soll der 30-Jährige Anfang Woche einen Dreijahresvertrag unterschreiben. FCB-Sprecher Josef Zindel bestätigte die Kontakte, es sei aber noch alles offen.

Sollte der defensive Mittelfeldspieler den Schweizer Meister tatsächlich verlassen, würde der FC Basel innerhalb von drei Wochen nach Thimothée Atouba (Tottenham) eine zweite Schlüsselfigur der Meistermannschaft verlieren. «Lupo», wie neuerdings auf dem Match-Shirt des Zürchers zu lesen ist, spielt in Basel den Part des unverzichtbaren Defensivarbeiters.

Der Vertrag mit den Bebbi endet indes erst 2006. Nach dem Scheitern in der Champions-League-Qualifikation und der mässigen Konkurrenz im eigenen Land ist nicht damit zu rechnen, dass der FCB Cantaluppi bei einem lukrativen Angebot nicht ziehen lassen würde; zumal mit Beni Huggel ein möglicher Nachfolger bereits im Kader steht.



von atzge - am 28.08.2004 16:51

PSV Eindhoven will Vonlanthen ausleihen (BaZ)





Eindhoven. Si/BaZ. Der PSV Eindhoven setzt derzeit zwar nicht auf den Schweizer Johan Vonlanthen, plant aber weiterhin mit dem 18-Jährigen und will ihn deshalb ausleihen. Wo der jüngste Torschütze der EM-Geschichte platziert wird, ist offen.

In der vergangenen Saison gelangte Vonlanthen zu überraschend vielen Teileinsätzen bei den Holländern und stieg dank starker Auftritte im Schweizer U21-Team gar ins EM-Kader der Nationalmannschaft auf. Deshalb rechnete er schon fast damit, beim PSV in der neuen Meisterschaft erstmals richtig Fuss zu fassen.

Guus Hiddink hingegen hat im Angriff die Qual der Wahl und der junge Schweizer spürt die verschärfte Konkurrenzsituation; mit Vennegoor, Leandro, Beasley, Park, Farfan und Sibon ringen sechs weitere Professionals um einen Platz in der Startformation. Und seit Tagen wirbt der PSV intensiv um Carlos Tevez, den brillanten Regisseur von Olympiasieger Argentinien.

Vonlanthen, so scheint es, besitzt momentan keine überzeugenden Argumente, den Vorzug zu erhalten. Meistens sass er in den letzten Wochen nur noch auf der Tribüne und störte sich an seiner unbefriedigenden Lage. «Weil der Trainer kaum mit mir geredet hat und ich nicht weiss, woran es liegt», erklärte Vonlanthen.

Vogels Position offen

Das wird sich nun ändern. Hiddink entschied, das Talent so schnell wie möglich innerhalb der holländischen Liga zu platzieren: «Johan muss möglichst viel spielen. In taktischer Hinsicht kann er nur reifen, wenn er eingesetzt wird. Man darf nicht vergessen, dass er erst 18-jährig ist.»

Interessenten wurden nicht namentlich genannt. Es ist aber anzunehmen, dass sich Abnehmer finden lassen. In und ausserhalb Eindhovens zweifelt niemand an den Qualitäten (und am Potenzial) des kleingewachsenen, aber technisch hochqualifizierten Stürmers kolumbianischer Herkunft. Den geplante Transfer sehen die Verantwortlichen in Eindhoven nicht als Vertrauensentzug. Es sei durchaus üblich, Talente «auswärts» an höhere Aufgaben heranzuführen, verlautete aus PSV-Quellen.

Ob Johann Vogel den PSV verlässt, darüber wird weiterhin nur spekuliert. Vieles hängt vom Weg Mark van Bommels ab. Sollte der Mittelfeldspieler das Angebot von Dortmund annehmen, wo sein Schwiegervater Bert van Maarwijk Trainer ist, würde für Vogel wieder eine Position frei. Bis Dienstagabend müssen sich die Parteien entscheiden, ansonsten öffnet sich das nächste Transferfenster erst im Dezember wieder.



von atzge - am 28.08.2004 16:52

Rooney-Abschied vom FC Everton steht unmittelbar bevor (BaZ)






Matchwinner Rooney. Foto Keystone

London. DPA/BaZ. Der Abschied von Wayne Rooney vom FC Everton steht unmittelbar bevor. Am Freitag teilte der englische Nationalspieler seinem Verein schriftlich mit, dass er wechseln wolle. "Es war eine der härtesten Entscheidungen meines Lebens, aber ich glaube, dass es der richtige Zeitpunkt ist, um meine Karriere voranzubringen", sagte der 18-Jährige. Newcastle United und Manchester United buhlen seit Wochenbeginn um den Stürmer, machten dem FC Everton aber bislang kein ausreichendes Angebot. Die Schmerzgrenze der "Toffees" für eine Freigabe soll nach neuesten Informationen bei rund 37 Millionen Euro liegen. Die Transferperiode endet am Dienstag.



von atzge - am 28.08.2004 16:54

Roma-Trainer Prandelli zurückgetreten (BaZ)




Roma. Si/BaZ. Noch ehe die neue Serie-A-Saison begonnen hat, muss sich die AS Roma einen neuen Trainer suchen. Cesare Prandelli, der vor knapp drei Monaten die Nachfolge von Fabio Capello (zu Juventus Turin) angetreten hat, trat aus «persönlichen Gründen» zurück.

Der 46-jährige Prandelli bat die Klubverantwortlichen der «Giallorossi» am Donnerstagabend um die Auflösung des Vertrags. Prandelli, der in der Hauptstadt in seinem ersten Job bei einem «grossen» Verein jährlich rund 1,5 Millionen Euro verdient hätte, will sich intensiv um seine an einem Tumor erkrankte Frau Manuela kümmern. In den letzten Tagen soll sich deren Gesundheitszustand massiv verschlechtert haben.

Als Nachfolger Prandellis werden der vom FC Porto während der Sommerpause verpflichtete und nach zwei Monaten wieder entlassene Gigi Del Neri und Serse Cosmi (Perugia) gehandelt.



von atzge - am 28.08.2004 16:55
Langer Bericht:

[www.nzz.ch]

von Betty Bossi - am 29.08.2004 09:05
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