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Red Blue Devils Poeten Forum
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Mätzli, Tschum, Tolkien, Fanti, HIGHLANDER, Betty Bossi, Tuborg_home, RKB, Don Daniel, Rotblau, Tuborg, Goofy

Wahle: e Sensazioon...

Startbeitrag von Fanti am 28.11.2004 12:06

...zaichnet sich ab - noch de Briefstimme liigt dr Guy Morin vor em Mike Bammatter! Dr Vorsprung isch aber sehr knapp, es kaa no kippe. Ganz voorne und mee oder weeniger scho gwählt isch d Eva Herzog.

Antworten:

Und wo isch d'Sensation? Das hett me jo erwartet.



von Mätzli - am 28.11.2004 12:32
...Herzog jo, Morin nai. Fir mi wäär sy Wahl e Riise-Yberraschig.



von Fanti - am 28.11.2004 13:04
Ob 3 SP und ei Griene Regierigsrot s'Richtige sin? Uff alli Fäll mol e interessants Kräfteverhältniss, by gspannt wie sich das uswirkt, falls es wirklig eso bliebt...



von Tolkien - am 28.11.2004 13:15
As ussländische fan waisch Du no sauguet Bschaid yber unseri politische Sterggeverhältnis. :D



von Mätzli - am 28.11.2004 13:25
Es war ja schon lange nicht mehr so in Basel (Fanti hat Recht), würde aber die Parlamentswahlen bestätigen (Mätzli hat Recht). Ich halte das für eine grosse Chance für Basel: Zeigen. dass man Gescheiteres tun kann als Abbauprogramme.

Allerdings wird es dem Verhältnis zu Baselland ncht guttun, und ich kenne die Schroppenköpfe hier, ich lebe ja in diesem komischen Kanton.

von Tschum - am 28.11.2004 13:43
Wieviele "ursprüngliche" Basler leben wohl in diesem "komischen" Kanton ?

Kennst Du Zahlen ? Hätte mich schon lange mal interessiert.

von Betty Bossi - am 28.11.2004 13:51
Wir sind doch alles Basler! Absurd ist nur die Trennung in zwei Kantone.

von Tschum - am 28.11.2004 13:55
Ja Tschum.

Irgendwann dürfen wir wieder mal darüber abstimmen und es bleibt .... alles beim alten ...

von Betty Bossi - am 28.11.2004 13:58

Re: Herzog/Morin!

Gemäss TXT:
- Herzog 28'081
- Morin 26'228
- Bammatter 25'196



von Fanti - am 28.11.2004 14:40
Jä, me losst sich gwüssi Infos nit entgoh - geg Rotterdam bin y aber dahei, denn sehn mr uns hoffentlig uff e Bierli :)



von Tolkien - am 28.11.2004 18:11
Word!!!!!!

BL, BS, Fricktal, Dorneck und Thierstein sollten ein einziger Kanton sein!



von Rotblau - am 28.11.2004 18:50

Mein Senf zur rot/grünen Mehrheit

Nach 50 Jahren wieder in der Mehrheit: Nun kann Rot/Grün den Kanton Baselstadt zugrunde richten.

Nein, das war nur ein Witz. Richtigerweise meine ich, dass nun Rot/Grün die Chance hat, ihre Pläne umzusetzen, um den Stadtkanton für alle attraktiver zu machen. Ich bin gespannt.

Generell denke ich, es ist Hans was Heiri ob nun Links oder Rechts regiert. Unter dem Strich regiert eh das Geld. Bei einer Linksregierung besteht aber die Gefahr, dass das Geld von den Geldbesitzern abgezogen wird und die Regierung somit weniger handelsfähig ist.



von Rotblau - am 28.11.2004 19:03
Falls die Wahlen von heute bedeuten sollten, dass an der Steuerschraube noch mehr gedreht wird, wird es halt einer mehr sein. Soviel ist sicher.

It's up to you



von Mätzli - am 28.11.2004 21:19
Naja. 54 Jahre bürgerliche Herrschaft haben gebracht, dass (fast) alle guten Steuerzahler ins BL geflüchtet sind, die Finanzen am Arsch und das Schulsystem eine Farce geworden ist - so viel können die 4 bösen bösen Linken in der Regierung auch nicht mehr falsch machen ;)

Wobei ich lieber einen Grünen mehr und dafür einen Roten weniger gesehen hätte - die Roten sind mir zT einfach etwas zu sehr ideologisch fixiert. On verra ;)



von Tuborg - am 29.11.2004 07:04
was solls, mi muetter zieht jetzt halt au uff's land..................



von HIGHLANDER - am 29.11.2004 09:30
JA ICH BIN BASLER UND BIN SOGAR ZÜMPFTIG ,JEDOCH TRAURIG WAS MIT DER STADT PASSIERT IST UND DAHER WIE VIELE ANDERE AUCH UFF D'LANDSCHAFT ZOGGE UND ES IST GUT SO...............



von HIGHLANDER - am 29.11.2004 09:35
Nur zogen die meisten während der "bürgerlichen Ära" aufs Land...



von Goofy - am 29.11.2004 09:56
...trotz der bürgerlichen Ära. Jetzt dürften es kaum weniger werden, sondern je nach steuerpolitischen und verkehrstechnischen Entscheiden Einige mehr.



von Mätzli - am 29.11.2004 10:27
Nur kurz zum Schulsystem: Nun, wer beim 'Alle sollten möglichst lang möglichst gleich bleiben' und 'möglichst ja keine Unterschiede' Schulsystem die ideologische Vorreiterrolle eingenommen hat, sei jetzt dahingestellt ;)

Wenn ich sehe, was eine Rita Schiavi über unser Schulsystem denkt, wird mir bei der Verknüpfung "Links+Schulsystem" leicht übel...



von Tolkien - am 29.11.2004 11:10
:D

Ich bin jedenfalls mehr links als rechts, finde dieses Schul"system" aber in etwa gleich intelligent wie 4-1-4-1 ...



von Tuborg - am 29.11.2004 12:51
In dem Fall ist ja klar, dass ich anderer Meinung bin ;).

Ich halte das System in Basel für deutlich klüger als das in Baselland. Natürlich sind die Voraussetzungen in Basel ungleich schwieriger (Anteil der ausländischen Bevölkerung, soziale Zusammensetzung der Schülerschaft, Stadt ist für Kinder eine ungeheure Belastung). Man lastet die städtischen Schwierigkeiten zu Unrecht dem Schulsystem an (wie man die Unterform mancher Spieler zu Unrecht dem Spielsystem anlastet). Allerdings bräuchten die Schulen in der Stadt angesichts der Schwierigkeiten, die sehr viele Kinder mitbringen, ziemlich viel mehr Geld, und das ist dank unserem grossartigen Foederalismus und dem Steuerwettbewerb nicht vorhanden.

Ich finde das Schulsystem in Baselland viel blöder. Es produziert jede Menge Schwierigkeiten und Schulopfer (die meisten finden sich in den Privatschulen wieder, ich weiss, wovon ich spreche). Wenn Baselland dieselben schwierigen Voraussetzungen wie die Stadt hätte, wäre dieses Schulsystem schon längst endgültig aus den Angeln.

von Tschum - am 29.11.2004 13:17
Tschum, wenn man eine System einführt, in dem es statt 3 Leveln nur noch deren 2 gibt, wenn man entgegen vieler Ratschläge auf möglichst langes Zusammenbleiben setzt und wenn man dabei noch ignoriert, dass das 7+5/6 bzw. 7+2 Jahre Schulsystem an einigen anderen Orten sehr bald wieder abgeschafft worde, dann kann das nicht weitsichtig sein.

Wenn man darauf hofft, dass 2 zusammengelegte Schulstufen sich auf einem mittleren Niveau finden (Vergleich mit 2 unterschiedlich hohen, verbundenen Wasserbehältern) und dann auch noch annimmt, dieses Niveau werde höhrer liegen, das das Mittel der bisherigen Pegel, muss man doch etwas naiv sein.

Dass sich die Zahl derer, die nach dem Ende der Schule keiner mehr anstellen möchte, deutlich erhöht, kann nicht ganz der wachsenden Zahl ausländischer Schüler zugesprochen werden. Die WBS ist und bleibt ein Schuss in den Ofen.

@ Tuborg: Dito



von Tolkien - am 29.11.2004 13:51
Vielleicht ist das Schulsystem klüger. Die Schulabgänger sind es definitiv nicht.

Die Industrie beklagt sich seit jahren. dass die BS'ler den BL'ern und AG's weit unterlegen sind. Leider!

Mag an den Ausländerkindern liegen. Dann sollte man die Klassen eben doch trennen, resp. die Kinder nur gemeinsam unterrichten, wenn die Ausländerkinder fliessend deutsch sprechen und somit dem Unterricht folgen können. Aber da brüllen schon ein paar Birkenstockträger "Rassismus". Ich finde das eine falsche Empfindlichkeit. Schliesslich geht es um die Zukunft unserer Jugend, also schlussendlich unserer Gesellschaft. Mit einer Nivellierung nach unten ist Niemandem geholfen.



von Mätzli - am 29.11.2004 14:36
Eine sehr interessante Forderung. Ich liebäugle manchmal auch damit.

Aber dann muss man bereit sein zu akzeptieren, dass es eine Schule mit türkischen Kindern, eine mit serbischen, eine mit arabischen, eine mit englisch-amerikanischen gibt - letztere habn wir ja schon. Die Integration würde dann einer akzeptierten Verschiedenartigkeit weichen. Ich würde das wirklich nicht von vorneherein ablehnen, vielleicht gelingt so die Anpassung an die Regeln unserer Gesellschaft sogar leichter. Aber schlag das mal in der Öffentlichkeit vor: Die Ängste wären riesig.

von Tschum - am 29.11.2004 15:00
Wohl auch ein Grund für die Zunahme der Privatschulen. Aber eben, das kostet jede Menge für die Eltern.

von Betty Bossi - am 29.11.2004 15:10
Lieber Tolkien (ich dachte, du seiest schon lange tot?),

Eigentlich sind wir uns völllig einig!

Wenn es das Ziel wäre, dass sich alle in zwei Niveaus einander annähern, dann wäre das wirklich ein saublödes Konzept. Aber das Gegeteil liegt diesem Schulsystem zugrunde: Die SchülerInnen sind Induviduen, sie haben je ihre eigenen Stärken und Schwächen, alle haben ihre Fähigkeiten, nur eben nicht am selben Ort, und alle haben besondere Bedürfnisse, aber auch nicht alle am gleichen Ort. Schule funktioniert nur, wo es möglich ist, innerhalb einer Klasse zu differenzieren. Das ist äusserst anspruchsvoll (und bräuchte eben mehr Mittel, als zur Zeit zur Verfügung stehen).

Die basellandschaftlichen Schulen machen genau das, was du kritisierst, einfach auf vier Niveaus. Sie versucht, innerhalb der Niveaus den "mittleren Schüler" anzusprechen und verfehlt damit fast alle. Daher die vielen Opfer.

Ich bin mitverantwortlich für eine Schule, in der SchülerInnnen verschiedenster Niveaus (vom Behinderten zum sog. Hochbegabten) und verschiedenen Alters zusammen lernen, aber eben nicht über einen Leisten geschlagen werden, und es funktioniert sehr gut. Wir verzichten allerdings dabei auf jede Art von Notenselektion und setzen enorm viel Mittel ein (was wir nur können, weil die LehrerInnen auf die Hälfte des normalen Lohnes verzichten). Ich kann dir versichern, dass unsere SchülerInnen bei Lehrmeistern äusserst beliebt sind.

Das ist so natürlich nur in einer privaten Alternativschule möglich. Aber Basel-Stadt hat begriffen, in welche Richtung sich das Schulwesen entwickeln muss, Baselland hat gar nichts begriffen. Das System von Baselland hat meiner Meinung nach gar keine Zukunft, Über kurz oder lang werden sich hier Eliteschulen bilden, der Rest der SchülerInnen wird in der Staatsschule versauern. Ich bin wirklich der Meinung, dass die Stadt hier weiter ist, auch wenn es mangels Mitteln, aufgrund eines Teils der Lehrerschaft, die im Kopf nicht wirklich mitzieht, und aufgrund des politischen Widerstands noch sehr harzig vorangeht.

von Tschum - am 29.11.2004 15:15
Aber diese Völker sind nun mal verschieden. Das muss ja gar nicht schlecht sein. Ich kenne z.B. viele Ägypter. Ein äusserst liebenswertes Volk. Aber was soll der kleine Habib vom serbischen Dragan lernen? Das alles endet doch in einer staatlich verordneten Gleichmacherei auf der Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners.

Höchstens, dass der kleine Habib einen lebenslangen Hass auf alle Serben hat, weil er von Dragan ständig auf den Ranzen gekriegt hat.

Bedenke das Ende!

Der Ghettoisierung muss meineserachtens nicht in der Schule vorgebeugt werden, sondern bei der Pfadi, dem Quartierverein, der Fasnachtsclique und auch bei den Fanclubs des FCB, überall dort, wo sich Kinder und Halbwüchsige begegnen.

Es ist beeindruckend zu sehen, wie gut sich die Jungen verschiedener Nationen beim Basketball verstehen, das vo von der Gesellschaft zum schwarzen Bären organisiert wird.



von Mätzli - am 29.11.2004 15:16
Wie gesagt, mich überzeugt das.

Hast du das schon einmal in einer politischen Partei vorgetragen? Viel Spass dabei!

von Tschum - am 29.11.2004 16:28
Werter Tschum, ich hoffe doch weder steinalt noch konservativ zu sein. Ich fühle mich auf alle Fälle noch ziemlich frisch.

Du magst näher am Geschehen sein und die Sache anders beurteilen, als ich es tue. Ich halte aber von dieser Angleichung auf tiefem Niveau und druckfreiem lernen wenig, so lange die Unterschiede zu gross sind und nur die schnell gebremst werden.

Baselstädtische Schüler sind vergleichsweise misserabel, die WBS ist eine Würgerei sondersgleichen (in der diejenigen die das Gymi knapp verpassen völlig zwischen Stuhl und Bank fallen!) und die Ausländerproblematik wurde bereits angesprochen. Eine Patentlösung gibt es kaum aber der Leistungsverfall unserer WBS Abgänger und die Artikulationsunfähigkeit mancher (deutsch muttersprachiger) Kinder ( schlechtes Deutsch gewöhnt sich auch Hansli irgendwann an, wenn er es täglich hört - ich kenne leider solche Beispiele).

Es ist wahrlich nicht einfach bzw. unmöglich, dieses Problem mit vorhandenen Mitteln zu lösen. Die Schulreform Anfang der 90er ging aber m.E. garantiert in die falsche Richtung - viele Jugendlichen der WBS (Immerhin über 70%, oder?) sind dafür Beweis genug. Lieber 4 Stufen, die anscheinend an den Schülern vorbei gehen (sie aber trotzdem deutlich besser abschneiden lassen als die städtischen Schüler), als eine Stufe für das Gros der Kinder, die m.E. in Sachen Fo(e)rderung, Aufspalung und geziehler Ausbildung auf der gesamten Linie versagt!



von Tolkien - am 29.11.2004 16:41
man kann die argumente immer so drehen, dass sie in die eigene argumentation passen.

was stimmt den jetzt: trotz oder wegen oder einfach zufälligerweise während der bürgerlichen Aera ?

ich jedenfalls freue mich über die wahlen (was bei meinem namen ja nicht überraschend ist) und bin gespannt, wie sich das 'rote' basel 'metzget'. wenn nicht gut, dann in vier jahren halt wieder abwählen.

und allen (v.a. an jene, die nach baselland gezügelt sind und das hier so deutlich machen mussten): aktiv mitmachen statt aktiv mitheulen !



von RKB - am 29.11.2004 18:36
Politiker denken in Dogmen, wie religiöse Fanatiker auch. Sie glauben ihren Wähler zuliebe einen sturen Kurs einhalten zu müssen. Kein Politiker bis weit ins bürgerliche Lager würde jemals ein solches Votum unterstützen. Die Partei, der ich beitreten würde gibts gar nicht.



von Mätzli - am 29.11.2004 18:47
Mätzli ,,, Du hast immerhin noch die Schotten :-)

von Betty Bossi - am 29.11.2004 19:17
In 4 Jahren wird ein roter Regierungsrat durch einen Bürgerlichen ersetzt. Der schwächste fliegt - die Bürgerlichen haben jetzt 4 Jahre Zeit, Jemanden "aufzubauen".



von Tuborg_home - am 29.11.2004 19:29
man kann die argumente immer so drehen, dass sie in die eigene argumentation passen.

Ein Lieblingssatz der Linken. Kommt in jeder Arena mal vor.

Dabei gibts da nichts zu drehen. Du glaubst ja nicht im Ernst, dass die Abwanderund Besserverdienender unter einer linken Regierung kleiner sei als unter einer Bürgerlichen. Das Gegenteil ist natürlich der Fall, und zwar weltweit. Die Steuerschraube wirkt wie eine Zentrifuge, die je mehr Chlüter verscheucht, je schneller sie sich dreht. Schau mal in den Grossen Kanton. Das ist in Basel auch Euer Dilemma, das mich ein wenig beruhigt. Sozusagen ein 4 Jahre dauerndes Mikadospiel. Viel Spass.



von Mätzli - am 29.11.2004 20:07
Dürfte nicht ganz einfach sein: Schild und eventuell Conti könnten genug haben, und wie lange Eymann das Ganze Freude macht, ist auch noch nicht klar.

Übrigens werden normalerweise nicht die Schwächsten abgewählt, dummerweise.

von Tschum - am 29.11.2004 20:08
SING..............


VO SCHÖNEBUCH BIS AMMEL....... :cool:



von HIGHLANDER - am 30.11.2004 08:09
PS :

CHAUFED IM STEDTLI IN LIESCHTEL ODER LAUFE I ,GARANTIERT GRATISPARKPLÄTZ UND KAINE CHLÄBER AM AUTO , VO WÄGE OFFROADER US DER STADT.............


I BI NE BÖSE I WEIS.......



von HIGHLANDER - am 30.11.2004 08:14
ich sage nicht, dass unter einer linken regierung weniger besserverdienende 'auswandern'. ich sage, dass auch unter einer bürgerlichen regierung die besserverdienenden anscheinend ausgewandert sind. oder wer war in den letzten 50 jahren in basel-stadt an der macht ?

zudem ist es so, dass gut- und sehr gut verdienende, ältere personen wieder in die zentren ziehen. das nennt sich im fachterminologie 'gentrification'. es sind v.a. familien mit kindern, die wegziehen. und das bei denen die steuerbelastung zu hoch ist in basel-stadt, meine auch ich. aber aus meiner erfahrung ist das bei weitem nicht der wichtigste grund. die wirklichen gründe liegen woanders: beispielsweise die fehlenden freiräume und der der dichte strassenverkehr.

aber erstens ist das ein anderes thema und zweitens auch wieder eines, bei dem sich 'links' und 'rechts' wohl nicht so schnell einig werden.

:-)



von RKB - am 30.11.2004 08:53

Baselbieterlied e special fyr dr HIGHLANDER

Baselbieterlied

Vo Schönebuech bis Ammel,
Vom Bölche bis zum Rhy,
Lyt frei und schön das Ländli,
Wo mir deheime sy.
Das Ländli isch so früntli,
Wenn alles grüent und blüeht.
Drum hei mir au kein Land so lieb
Wie euser Baselbiet.

Es wächsle Bärg und Täli
So lieblig mitenand,
Und über alles use
Luegt mängi Felsewand.
Do obe weide Härde,
Dört unde wachst dr Wy;
Nei, schöner als im Baselbiet
Cha's währli niene sy.

Die Baselbieter Lütli
Sy gar e flyss'ge Schlag.
Sie schaffe und sie wärche
Sovill e jede mag.
Die einte mache Bändel,
Die andre schaffe's Fäld.
Doch alli sy, wenn's immer goht,
Gärn lustig uff dr Wält.

Me seit vom Baselbieter,
Und redt ihm öppe noh,
Er säg nu «mir wei luege»,
Er chönn nit säge «jo».
Doch tuesch ihn öppe froge:
«Witt du für's Rächt ystoh?»
Do heisst's nit, dass me luege well,
Do sägen alli jo!



von Don Daniel - am 30.11.2004 09:12
Hast gestern 10 vor 10 gesehen ?

Da wurden einige dieser lustigen Vorurteile à la "Die Linken erhöhen nur die Steuern, die Wirtschaft stirbt ab, bla bla bla" entkräftet.

Fakt ist, dass zZt 7 von 10 Städten (incl Basel) rot-grün regiert sind. In keiner dieser Städte ist eines dieser lustigen Kinder-Angstmach-Szenarios eingetroffen. Sorry, aber für mich tönt das einfach ziemlich billig nach "sei brav sonst hole ich den bösen Mann vom Keller rauf".

Aber ääh.. sind wir leicht OT ? :D



von Tuborg_home - am 30.11.2004 09:22

Re: Baselbieterlied special vom Fanti (BS)

Vo Scheenebuech bis Ammel,
Vom Belche bis zem Rhy,
Deert vegetiert das Ländli,
Wo ych nit d'hai mecht syy.
Das Ländli isch zem Schnarchle
Egal eb's grient und blieht.
Drum isch's im Gaischt nur grau und trieb
Das faade Baselbiet.

Oder so... ;-)



von Fanti - am 30.11.2004 10:24

Re: Baselbieterlied special vom Fanti (BS)

lachen: lachen:

also ganz so schlimm isches den doch nit...



von Don Daniel - am 30.11.2004 16:47

Re: Baselbieterlied special vom Fanti (BS)

...s isch jo au dr "Zwingger-Smily" derbyy... ;-)



von Fanti - am 30.11.2004 16:57
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