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FC Thun meldet Abgang von Latour zu den Grasshoppers

Startbeitrag von maischter proper am 22.12.2004 22:45

Thun/Zürich. Si/baz. Hanspeter Latour (57) wechselt nach Thuner Informationen Anfang Jahr zu den Grasshoppers. Der neue Arbeitgeber mochte den Transfer des Berner Oberländer (Kult-)Fussballtrainers öffentlich nicht bestätigen. Gemäss Thuns Vize-Präsident Hannes Imboden soll Latour bei GC aber einen Vertrag bis Juni 2006 unterschrieben haben.

Am Mittwochabend habe Latour die Entscheidungsträger vor «vollendete Tatsachen gestellt», liess Imboden am Transfer des leitenden Angestellten keine Zweifel aufkommen. Walter A. Brunner, der Leiter der GC-Taskforce, soll den Wechsel Latours Imboden gegenüber telefonisch bestätigt haben. Wer den vakanten Posten übernehmen wird, ist offen. «Wir wurden vom Lauf der Dinge überrascht», sagte Imboden.


Bereits im Oktober ein erstes Gespräch


Nach der Entlassung von Alain Geiger am 4. Oktober setzten die die tief gestürzten Stadtzürcher zum zweiten Mal auf Carlos Bernegger. Da der gebürtige Argentinier aber (noch) nicht über die nötige Trainerlizenz verfügt, liess der Verband eine Verlängerung des Engagements nicht mehr zu. Der Name Latour tauchte schon früh auf der Kandidatenliste auf. Bereits im Oktober fand deshalb ein erstes Gespräch mit Sportchef Jean-Paul Brigger statt.


Latour führte Thun in seiner dreieinhaljährige Amtszeit in die höchste Liga und etablierte den Verein trotz bescheidener Finanzmittel auf Anhieb. Im aktuellen Championat belegen die Berner Oberländer bei Halbzeit gar den aussergewöhnlichen 2. Platz. Er stellte in den vergangenen Monaten des Thuner Höhenrauschs nie in Abrede, sich für die Aufgabe in Zürich begeistern zu können. Er traue sich absolut zu, auch in einem schwierigen Umfeld zu bestehen, liess er die Öffentlichkeit in verschiedenen Interviews im Herbst mehrfach wissen.


Den Übertritt ins Profi-Trainer-Business vollzog der frühere Armee-Angestellte erst als 41-Jähriger. 13 Saisons verbrachte der Ex-YB-Goalie in Solothurn, ehe ihn Christian Gross als Assistent und Nachwuchstrainer zu GC (und später nach Basel) lotste. Später folgten Engagements in Baden und Wil, wo ihn Pleitier Andreas Hafen entliess.

das enttäuscht mich gewaltig. habe ihm mehr format attestiert. somit scheint er für den FCB tabu... :-(

Antworten:

voll billig... DIE Enttäuschung schlechthin für mich... :sneg: :sneg: :sneg: :sneg: :sneg: :sneg:

von Lemieux - am 22.12.2004 22:50
Das enttäuscht mich. Hätte nicht gedacht, dass er so käuflich ist, und seinen FC Thun einfach so im Stich lässt.. Na ja. In 18 Monaten spätestens ist er wieder auf dem Markt.



von Mätzli - am 22.12.2004 23:09
Zitat

Später folgten Engagements in Baden und Wil, wo ihn Pleitier Andreas Hafen entliess.


latour in wil? :confused:



von Zuschauer - am 23.12.2004 00:39
latour ist halt genauso käuflich wie jeder nicht-baselaner, der zum fcb wechselt... ist doch so...



von Zuschauer - am 23.12.2004 00:40
das hätte ich latour niemals zugetraut. thun und latour, das passte einfach. extrem armselig, was er da abzieht.



von tafkap - am 23.12.2004 01:28


Nur will ihn dann keiner mehr......



von atzge - am 23.12.2004 03:26
HPL läuft bei GCZ ins Offside ....

von Betty Bossi - am 23.12.2004 03:29
Nunja, ich finds auch schad, dass er 'dort' hin geht. Trotzdem verständlich. Von Thun zu GayC ist halt immer noch ein Karriereschritt, ob die Momentaufnahme der Tabelle das nun bestätigt oder nicht.

Seien wir mal ehrlich. In Thun hat er wohl mehr erreicht als er selber je zu träumen gewagt hätte. Dort kann er nur noch verlieren, sprich kaum mehr was erreichen. Wie Rehakles, der nach dem EM-Titel bei den Hellenen aufhören hätte sollen. Ein Abgang im Sommer hätte aus Rehakles zum Gott gemacht für die Griechen, jetzt ist er in der aktuellen Quali hart gelandet. Latour scheint mir schlau genug zu sein, genau diesen Fehler nicht gemacht zu haben. Warum soll ausgerechnet er, der halt ein wenig sympathischer ist als Andere, seine Karriere nicht auf den "Gesetzmässigkeiten" des Geschäfts aufbauen ? Wir haben im Sommer bei Gimenez ähnlich 'schmerzlich' erleben dürfen, wie das geht im Fussball mit 'hierher passen', 'Traumverein' usw, wenn Jemand Anders doppelte Kohle plus neue sportliche Perspektive bietet.

Was hat Latour zu befürchten ? Wenn er reussiert, wunderbar, wenn nicht, ist er bei einem kaputten Verein auf dem absteigenden Ast "drigloffe" und ist natürlich unschuldig ( :rolleyes: ) daran. Ich möchte nicht sagen, dass er dort nur gewinnen kann, aber im Gegensatz zu Thun, wo's praktisch nur noch abwärts gehen kann (realistisch gesehen), findet er bei GayC umgekehrte Perspektiven vor.

Wenn er die Thun-Verantwortlichen einfach ohne Vorwarnung vor vollendete Tatsachen gestellt hat, ist das natürlich kein schöner Stil (Falls das stimmt. Ich könnt mir auch vorstellen, dass er es angetönt hat und man einfach gedacht hat "He nei dr Hämpu geit scho nid furt däm gfauts hie i de Bärge").

Und von wegen "Huch dann war er mal bei GayC" -> War er ja vorher schon.

Womöglich wird Herr Latour im Sommer 2006 ja erneut eine neue Stelle antreten :D



von Tuborg - am 23.12.2004 06:05
Dass Latour zu GC geht, finde ich schade. Er geht mitten in der Arbeit. Erreicht hat zwar in Thun schon einiges, aber die Bestätigung war noch offen.

Für Thun hoffe ich, dass sie einen guten Nachfolger finden. Es wird nicht einfach werden. Sollte Latour noch einen oder mehrere Spieler "mitnehmen", würde das die Aufgabe für Thun erschweren.

Latour traue ich erfolgreiches arbeiten bei GC zu. Er braucht neben dem Wettkampfglück allerdings eine grosse Unterstützung vom ganzen Klub. Da weiss ich nicht, wie es innerlich aussieht.

Die NZZ spekuliert heute, dass Brigger freigestellt wird. Das würde die wenige Fussballkompetenz bei GC vernichten. Wenn sie glauben darauf verzichten zu können, irren sie sich ein weiteres Mal. Sollte Riedle ihn ersetzen, so braucht diese Person zunächst einmal Zeit.

Der Berner waren schneller als die Zürcher :) - Gespannt bin ich schon auf die Mitteilung von GC ;)



von Mahatma - am 23.12.2004 06:44
Nun ja, es war ja schon des längeren darüber gemunkelt worden, jetzt ist die Katze aus dem Sack. Trotzdem auch für mich eher überraschend.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass es nun mit GC auf- und mit Thun abwärts geht. Bei GC kann's ja nur noch obsi gehen und ich glaube nicht, dass sein Nachfolger in Thun genauso das Optimum herausholen wird/kann. Es könnte nun auch sein, dass einige Spieler bei Thun durch Latour's Abgang den Verein auch verlassen wollen...Also FCB Augen auf und Fühler ausstrecken...;-)
Falls HPL in Zürich kein Erfolg hat ist auch er bald unter den Arbeitslosen! Schade, aber trotzdem wünsche ich Ihm alles Gute, was ich für GC nicht behaupten kann.

von Bahndämmler - am 23.12.2004 06:48
Zitat

In 18 Monaten spätestens ist er wieder auf dem Markt.

...und dr FC Thun in dr Tschällensch Lihg.



von Fanti - am 23.12.2004 07:22

Re: Aues Grännis!

Dir sit doch aues Grännis! Wenn Dir ändlich emau a gosse Chlütter aanechömmit sääget Iir jo ou nit nei. U wenn si mi i zwääne Jaare furtspikche vom Hardturm cha i grad id Früepängsioon u mit em Froueli ds Läbe gniesse!



von Fanti - am 23.12.2004 07:26
Nur hat Letzterer bessere Perspektiven. :D

Schon recht, aber gerade von Latour hätte ich etwas mehr Herzblut für seine Region und für das, was er aufgebaut hat, erwartet.



von Mätzli - am 23.12.2004 07:34
Bis Juni 2006..... und denn ab zum FCB!!! Schliesslich hole mer nid nur Spieler, sondern au Trainer vo GC... ;-)



von Mischler Maxe - am 23.12.2004 07:42

jetzt dient doch nid so

biny voll drmit yyverstande, tuborg

me cha das anti-züri gehabe nid vo basel uff d räschtschwyz projeziere. GC isch immer no dr club mit em - mit abstand - gröschte plamares in dr schwyz. dass es für e trainer wie dr latour e zyyl isch emol dört z schaffe, isch absolut noch z vollzieh. wie genau dr wächsel z stand cho isch, wüsse mr alli nid. aber in thun würd me guet dra tue, dämm maa uff kneu z dangge, was är für sy gleischtet het, als jetz eine uff gränni z mache: "wäääähh, är vrlosst uns eifach, wääähh".

s einzig, wo my an däm ganze stört isch, dass GC jetzt e fähige trainer bekunnt, wo dä karre us em drägg wird zieh. leider.



von Latteknaller - am 23.12.2004 07:56
Find-ych schaad, ha's aber befürchtet.

Uss dr Sicht vom HP Latour isch's allerdings noochvollziehbar. Bim FC Thun ka är aigentligg numme no verliere...!

Obwohl är sicher e guete Trainer isch, hett är bislang kuum dr grossi Zapfe verdient. Und mögliggerwyys will är au bewiese, dass är au mit-e-me Grossclub (wenn me GC als daas wött bezaichne :D) ka Erfolg ha. Das wünsch ych ihm. Aber erscht spööter, wenn är denn bim FCB isch ;-)

Dumm dra isch aifach, dass es mir denn goh wird wie vor ainger Zyt mit Bayern München underem Hitzfäld. Ych hoff in jedem Spiil uff e Niiderlaag und wenn denn dr Trainer ybländet wird sag mer: "Dasch dr ainzig, wo-n-ys würd gönne..."



von Kopfschüttler - am 23.12.2004 08:00
Kopfschüttler schrieb:

Zitat

Dumm dra isch aifach, dass es mir denn goh wird wie vor
ainger Zyt mit Bayern München underem Hitzfäld. Ych hoff in
jedem Spiil uff e Niiderlaag und wenn denn dr Trainer
ybländet wird sag mer: "Dasch dr ainzig, wo-n-ys würd gönne..."

hihi, goht mr genau glyych. und will dr magath e unsympath isch, wo perfekt zu bayern passt, hets dert jetz gar keine me.



von Latteknaller - am 23.12.2004 08:01
gemäss strelli muess aber dr magath e richtig "geile trainer" syy, die hännen in stuttgart uff jeedefall nit nur ghässt und e huff jungi haige bi ihm ebbis kenne leehre. sympathisch isch är mir au nit unbedingt, jetzt bi bayern scho gar nimmi...



von maischter proper - am 23.12.2004 08:10

Us dr offizielle GC-Page...


23.12.04 - 08:28

Jean-Paul Brigger wechselt von GC zur FIFA
Autor: Eugen Desiderato




Der Grasshopper-Club Zürich und sein Sportchef Jean-Paul Brigger sind im gegenseitigen Einvernehmen übereingekommen, den bis 30.6.2007 laufenden Vertrag per Ende 2004 aufzulösen. Die beiden Par­teien haben sich gütlich auseinandergesetzt. Jean-Paul Brigger wird ab 1. Ja­nuar 2005 wieder bei seinem früheren Arbeitgeber FIFA unter Vertrag stehen und dort in der Abteilung Wettbewerbe arbeiten.


„Jean-Paul Brigger hat sein Amt als Sportchef vor einem Jahr unter anderen Bedin­gungen angetreten als sie heute vorliegen. Das gegenseitige Übereinkommen, den Vertrag aufzulösen, steht im Zusammenhang mit dem Strukturwandel bei GC und nicht mit den Leistungen Herrn Briggers,“ sagt dazu Walter A. Brunner, interimisti­scher Präsident von GC Fussball.



Der Grasshopper-Club Zürich spricht Jean-Paul Brigger seinen Dank für die geleis­tete Arbeit aus. Er dankt ihm für seine konstruktive Haltung zur Bereinigung der durch die Veränderungen bedingten Situation, gratuliert ihm zu seiner neuen Auf­gabe und wünscht ihm eine erfolgreiche, befriedigende Tätigkeit bei der FIFA.

Über eine Nachfolgeregelung wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

von Bahndämmler - am 23.12.2004 08:13

Re: Us dr offizielle GC-Page...

Zitat

und nicht mit den Leistungen Herrn Briggers



Ja klar. Und in der Hölle schneits :D


Tja Pöili, war wohl nix....



von Tuborg - am 23.12.2004 08:23

Re: Us dr offizielle GC-Page...

Das hani au dänggt!

Halt s'übliche bla,bla,bla, ... danke... bla,bla,bla ... alles Gute bla...

von Bahndämmler - am 23.12.2004 08:26

Wie verspiele ich meine Sympatien innerhalb kürzester Zeit...

.. indem ich mit GC eine Liason eingehe..

Schade HP L.. :sneg:


und einmal mehr..... :

----------------------- GELD REGIERT DIE WELT ------------------------

von Chrättli - am 23.12.2004 09:15
ich auch. vor allem hab ich gehofft, dass dieser gute typ sich nicht auf tiefstes zürcher niveau (oxymoron? ;)) herablässt und sein in richtung kult gehender ruf auf einen schlag belastet. schade...



von Zuschauer - am 23.12.2004 09:27
"auf tiefstes zürcher niveau (oxymoron? ;-))"

Ich würde eher sagen, dass ist ein Pleonasmus oder hast du schon einmal ein hohes Zürcher Niveau gesehen?

;-)

von Captain Sky - am 23.12.2004 11:47
"Es könnte nun auch sein, dass einige Spieler bei Thun durch Latour's Abgang den Verein auch verlassen wollen..."

Die Frage ist halt nur, ob Latour diese Spieler nicht gleich mitnimmt. Zu mindest bei Coltorti konnte man etwas in die Richtung ja bereits lesen...

von Captain Sky - am 23.12.2004 11:48
ich meinte eher "zürcher niveau" als oxymoron. ;)



von Zuschauer - am 23.12.2004 18:45
So wie ich informiert bin, gehört der Coltorti sowieso den Hüpfern.

von Bahndämmler - am 27.12.2004 07:25
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