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vor 12 Jahren, 10 Monaten
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Zuschauer, Mahatma, Latteknaller, Don Daniel, Rotblau, Spitzkick, Walti usm Wallis, Stavia, SMD, HIGHLANDER

Zanni-Transfer zum FCB definitiv

Startbeitrag von SMD am 04.01.2005 17:07

Der FC Basel 1893 hat den knapp 25jährigen Defensivspieler Reto Zanni verpflichtet und mit einem Vertrag bis 30. Juni 2008 versehen. Entsprechende Vereinbarungen mit Zanni und seinem bisherigen Verein, dem FC Thun, wurden unterzeichnet.
Der aus Buochs stammende Reto Zanni bringt die Erfahrung von 21 Länderspielen mit der Schweizer U21-Nationalmannschaft sowie aus rund 120 Spielen in der obersten Liga bei den Grasshoppers, dem FC St. Gallen und dem FC Thun mit nach Basel. Er wird mit den übrigen Kaderspielern am 6. Januar 2005 zur Mannschaft des FCB stossen und danach mit in die Trainingslager nach Spanien (8. bis 15. Januar) und in die Türkei (22. bis 29. Januar) reisen.

Zur Person:
Name: Reto Zanni
Geboren: 9. Februar 1980
Nationalität: Schweizer
Position: Verteidigung/ Mittelfeld
Grösse: 188cm
Gewicht: 80 kg


Karriere:
1988 - 1998 SC Buochs (Junioren und 1. Liga)
1998 - 2001 Grasshoppers
2001 - 2002 FC St. Gallen
2002 - 2003 Grasshoppers
2003 - 2004 FC Thun
2005 - ab 6. Jan FC Basel


International: 21x U21 Schweiz

Quelle: fcb.ch

Antworten:

sicher kein schlechter Transfer

von Stavia - am 04.01.2005 17:16
JUUHHUUUII KAI ZIRCHER........................



von HIGHLANDER - am 04.01.2005 17:40
:spos:

und kei haas:



von Don Daniel - am 04.01.2005 20:17
humor ist das beste mittel gegen ein weiteres insekt ;)



von Zuschauer - am 04.01.2005 20:36
Was ist ein Insekt ? :confused: ;) :)



von Mahatma - am 05.01.2005 05:28

kai zyrcher, aber....

... e ex-GCler, dasch dr scho klar, oder?
isch mr aber eigendlig glyych. y weiss so oder so nid, was y vo däm transfer halte sell.



von Latteknaller - am 05.01.2005 08:17

das seit d baz:

Der unbedingt zum FC Basel wollte

Reto Zanni unterschrieb beim FCB bis 2008
MICHAEL MARTIN

Der Nachfolger des im Sommer zu Borussia Dortmund ziehenden Philipp Degen heisst Reto Zanni (24). Der Nidwaldner unterschrieb einen Vertrag über dreieinhalb Jahre, und gestern erteilte der FC Thun seinem ehemaligen
Angestellten die Freigabe. Damit erübrigen sich künftig für Zanni die «Leerfahrten» nach Basel. «Sicher fünfmal
» sei er von Thun in die Nordwestschweiz gekommen, doch im Berner Oberland stellte sich einer quer, der nach Hanspeter Latours Abgang keine weiteren Ausverkaufszeichen in seinen Verein gesetzt
sehen wollte – Präsident Kurt Weder. Er sei
mit dem ersten Basler Angebot «nicht einverstanden
» gewesen, liess er sich zitieren, was ein frommer Wunsch war angesichts einer fixierten Ausstiegsklausel in Zannis
Vertrag. So wechselt der Rechtsverteidiger für einen Betrag im tiefen sechsstelligen Bereich (geschätzte 150000 Franken) zum FCB; wenig Geld für einen Spieler,
«den der Trainer unbedingt wollte», wie es
Chefscout Ruedi Zbinden formuliert.

Der Umworbene kann seither seine Glücksgefühle nicht mehr kaschieren. Denn auch Zanni wollte unbedingt zum
FCB und verschwendete keinen Gedanken daran, Latour zu GC zu folgen, «was ich wohl hätte tun können». Nun steht er am 17. Februar im Uefa-Cup gegen Lille vor
seiner Premiere im rot-blauen Dress.

GEGEN DEN FCB STETS STARK. Damit spielt der Nidwaldner in Zukunft für einen seiner früheren Lieblingsgegner. «Warum weiss ich zwar nicht, aber gegen den FC Basel habe ich immer gut gespielt», sagt Zanni,
den Zbinden zusammen mit Philipp Degen und Stefan Lichtsteiner (GC) zu den drei besten Rechtsverteidigern der Schweiz zählt.

Zanni gegen den FCB – da gabs zum Beispiel in den grauen Tiefen rot-blauer Missverständnisse rund um die Jörg-Berger-Zeit ein Cupspiel der Basler beim SC
Buochs. Für die Gastgeber wirbelte an diesem
15. November 1997 im rechten Mittelfeld
der 17-jährige Zanni, verfolgt von den Blicken Köbi Kuhns (damals Nachwuchstrainer beim SFV) und Erich Vogels.

Der holte ihn umgehend zu GC, und von jenem Cup-Match gegen den FCB ist Zanni noch in bester Erinnerung, «dass uns der Nestor noch abgeschossen hat». Will heissen:
Subiat erzielte vier Minuten vor Schluss das 2:2, am Ende gewannen die Basler mit 7:2 nach Verlängerung.
Auch mit dem FC Thun hatte Zanni beim Cup-Erfolg gegen den FCB im vergangenen November viele starke
Momente. Und zu jener Zeit wusste er bereits vom Interesse aus Basel. Christian Gross hatte sich bei seinem Wunschspieler direkt gemeldet; eine Tatsache, die ihn
zusätzlich bestärkte, den Weg zum FCB anzutreten. Früher ist Gross dem Verteidiger, wie der als Juniorenprofi bei GC aktiv war, «ein paar Mal über den Weg gelaufen,
weil ich mit weiteren Spielern im Haus seiner
Schwester in Höngg wohnte.» Nun wird das Leben mit dem erfolgreichen Cheftrainer intensiver.

DIE LISTE DER TRAINER. Zanni, Mitglied der U21-EM-Mannschaft 2002, wird so die Möglichkeit erhalten, einen weiteren Vorgesetzten in seine bemerkenswert
umfangreiche Liste von erlebten (und überstandenen) Cheftrainern im bezahlten Fussball einzuordnen. Als da wären in chronologischer Reihenfolge: Alain Geiger
und Ricardo Cabanas sen. (Nachwuchs GC), Rolf Fringer, Roger Hegi, Roy Hodgson, Piet Hamberg, Hanspeter Zaugg
(alle GC), Marcel Koller, Gérard Castella (beide St. Gallen), nochmals Koller (GC) und zu guter Vorletzt Latour (Thun).
«Ich hoffe», sagt Zanni in seiner ruhigbodenständigen
Art, «dass ich in Basel menschlich und fussballerisch vorwärts komme.» Er, der sich auf dem Platz als
«impulsiv, ehrgeizig, aber noch zu launisch
» bezeichnet, denkt dabei auch an Marco Streller, der sich in Thun die Grundlage holte, die er brauchte, um in Basel zu reüssieren. Zanni wechselte im Jahr 2003
ins Berner Oberland, nachdem er beim damaligen GC-Sportchef Mathias Walther nach einer siebenmonatigen Pause (Ermüdungsbruch im Schienbein) aus den Planungen gefallen war. Sein Motto: «Einen
Schritt zurück und dann wieder zwei nach
vorne.»

Dass der Druck am neuen Wirkungsort grösser sein wird als zuletzt in Thun, darauf hat ihn Gross angesprochen. Aber
Zanni glaubt, mit der gesteigerten Erwartungshaltung
umgehen zu können. 2001 wechselte er von Meister GC ins Espenmoos und wurde dort direkter Konkurrent
von «Sascha Müller, dem Gott von St. Gallen.
Und die Fans im Stadion haben mich ein halbes Jahr lang nur ausgepfiffen.» Doch Zanni hielt durch. Nun hat er sich mit 24 Jahren die Türe geöffnet, hinter der die bisher grösste Herausforderung seiner schon heute bewegten
Karriere wartet.



von Latteknaller - am 05.01.2005 08:36

Re: kai zyrcher, aber....

Bisch nid überzügt???

Ich weis au nid so rächt.

Abr ob einä vorhär in Ziiri gschuttet hed odr nid, interessiert mi nid.



von Walti usm Wallis - am 05.01.2005 08:53

Zanni

Es war vielleicht ungeschickt formuliert. Das mit GC ist mir schon klar. Zuschauer hätte auch etwas von St. Gallen ... Thun oder Buochs schreiben können. (Es ist eben Mode, dem FCB möglichst viel Insektes anzuhängen).

Ich war am Anfang auch überrascht. Wenn Gross ihn will, dann hat er das wohl gut überlegt. Und wenn Zanni zum FCB will, umso besser.

Dass kann gut kommen! :)
(Das wäre dann eine schöne Freude Richtung Ostschweiz und Hardturm. ;))



von Mahatma - am 05.01.2005 12:47

Re: Zanni

Zitat

Es ist eben Mode, dem FCB möglichst viel Insektes anzuhängen


vielmehr ist in mode, insekten beim fcb unterzubringen. und daraus folgt konsequenterweise auch die feststellung "und schon wieder einer mehr..." sags mir, wenn ich falsch liege.

mit st. gallen hatte der (damalige) standfussballer zanni nicht viel zu tun. der kam unbemerkt und verabschiedete sich als lauffaules ärgernis. bei gc ist er fussballerisch immerhin gross geworden - zumindest was den schritt ins profitum betrifft.

Zitat

Das wäre dann eine schöne Freude Richtung Ostschweiz und Hardturm.


würde es zanni gönnen, wenn er einschlägt. so sehr er mir als fussballer damals ein dorn im auge war, so sehr war er mir als person irgendwie sympathisch, da vom typ her ruhig. und dass er fussball spielen kann, hat er nicht zuletzt in der u21 bewiesen - dies vor allem kurz nach seinem abgang aus st. gallen. das hat wiederum einen schatten auf seine lauf- und kampfbereitschaft bei uns geworfen.



von Zuschauer - am 05.01.2005 18:31

Re: das seit dr Don:

Zitat

... Zanni, den Zbinden zusammen mit Philipp Degen und Stefan Lichtsteiner (GC) zu den drei besten Rechtsverteidigern der Schweiz zählt.



do hämmer jo grad nomol glück gha... ;)



von Don Daniel - am 05.01.2005 19:46

@ mahatma

ich fasse dein schweigen mal als zustimmung auf...



von Zuschauer - am 06.01.2005 18:22

Re: @ mahatma

Zitat

- Es ist eben Mode, dem FCB möglichst viel Insektes anzuhängen

- vielmehr ist in mode, insekten beim fcb unterzubringen. und daraus folgt konsequenterweise auch die feststellung "und schon wieder einer mehr..." sags mir, wenn ich falsch liege.

Schau mal Dein St. Gallen an. Die St. Galler haben (k)einen eigenen Spieler.
Balmer Imhof, Montandon, Pavlovic, Souza, Sutter, Zellweger und Peischl sind Ex-Wiler. :) Usw.

Die Yakins sind selbstversändlich GC-ler, Zubi natürlich auch...

Huber war der FCB-Spieler des Jahres und einziger Nationalspieler. GC holte ihn ausserhalb der Periode ziemlich unfreundlich, trotz laufenden Vertrag. Der FCB liess ihn auf für seine Verdienste ziehen. Zubi wurde bei GC überzählig. Später wurde Gross Trainer beim FCB. Nochmals etwas später kam Zubi zum FCB.
Zubi wäre nie zum FCB gekommen, hätte GC nicht Huber geholt... Selbstverständlich wird das nicht so dargestellt, sondern ein Insekt mehr ..



Zitat

mit st. gallen hatte der (damalige) standfussballer zanni nicht viel zu tun. der kam unbemerkt und verabschiedete sich als lauffaules ärgernis. bei gc ist er fussballerisch immerhin gross geworden - zumindest was den schritt ins profitum betrifft.

Gross geworden ? Du korrigierst es ja gleich selber.
GC holte ihn, weil er bei Bouchs aufgefallen war. Wäre mir neu, wenn er bei GC etwas geleistet hättet.
Sollte Zanni gut werden (was ich mir vorstelle), dann hat dies etwas mit dem FCB zu tun. Für GC wäre (einmal mehr) die Frage, warum ein Spieler sein Potential nicht verwirklichen kann.





Zitat

ich fasse dein schweigen mal als zustimmung auf...

Deine Einträge habe ich erst jetzt gesehen. Zustimmung ? - ne ;). Jeder Spieler müsste einzel betrachtet werden. Aber pauschal ist viel einfacher (und eben in Mode) als differenzieren ... :)



von Mahatma - am 09.01.2005 16:32

Re: @ mahatma

betreffend den ex-wilern geb ich dir teilweise recht. ist schon bisschen unglücklich - dennoch aber ein bisschen unterschiedlich zur situation fcb/gc. wil ist a) immer noch SG und b) traditionell unterklassig und somit spielerlieferant für den grossen der region, den fcsg (niemand würde wohl dumme sprüche reissen, wenn der fcb congeli einen spieler nach dem anderen abluchst).
richtig, wil war mal konkurrent des fcsg - aber das ist nicht die regel. und betreffend zelli: wenn dies kein vollblutsangaller ist...

betreffend zanni: bei gc ist er ist vom talentierten junior zum profispieler gereift. das nenn ich schon fussballerisch gross werden, was den profisport betrifft.
gut ist er bei thun geworden (sonst würde ihn nicht der fcb holen), noch besser werden kann er beim fcb - so müsste es korrekt m. e. heissen.

ich glaube nicht, dass ich groartig pauschalisiere - ausser wenn ich ein bisschen provozieren möchte. aber wer mich in diesem forum persönlich kennt weiss genau, dass man mit mir durchaus auch differenziert diskutieren kann.



von Zuschauer - am 11.01.2005 08:33

Re: @ mahatma

Zanni ist kein sogenannter "GC"-ler, sondern "nur" ein Spieler mit "GC"-Vergangenheit. Ist zwar ein Schönheitsfehler, aber kein Grund, gegen eine Verfplichtung beim FCB zu sein.



von Rotblau - am 11.01.2005 09:01
Zanni gehört - wenn ich mich nicht irre - wie Ziegler zur Meistermannschaft von GC. Da konnte Koller viele Ersatzleute einsetzen, die dann reüssierten. Aus FCB Sicht waren das für GC alles glückliche Umstände. Aber Petric / Ziegler / Zanni / Nunez / Cabanas waren halt auch gute Spieler in einem erfolgreich defensiv agierenden Team.

von Spitzkick - am 11.01.2005 14:42

Re: @ mahatma

hört hört, der ach so konsequente rotblau...
petric ist somit auch kein gc-ler
smiljanic auch nicht
zubi nicht
haas nicht
etc. etc.



von Zuschauer - am 11.01.2005 17:49

Re: @ mahatma

Zitat

Zanni ist kein sogenannter "GC"-ler, sondern "nur" ein Spieler mit "GC"-Vergangenheit.

Das sehe ich auch so. Und wenn es Rotblau schon schreibt, wird es wohl stimmen ... :)



@Spitzkick,
Zanni gehörte zwar zum Kader, hatte aber nie gespielt, wenn ich mich nicht irre.

Sommer 2001. GC-Trainer Zaugg gab Zanni und Bieli an SG ab. (Bieli definitiv, Zanni leihweise). Dort war ein gewisser Marcel Koller Trainer. Er konnte scheinbar mit Zanni wenig anfangen. (Genaueres kann Zuschauer wohl liefern).

Nach einem halben Jahr verdränge Koller Zaugg bei GC. Castella (neuer SG-Trainer) hielt scheinbar auch wenig von Zanni..

Sommer 2002. Zanni kam wieder zurück nach GC. (Oh, Schreck, den Trainer kenn ich ja). In den Vorbereitungsspielen durfte er teilweise spielen. In den ersten vier Meisterspiele drückte er die Ersatzbank. Danach gab es diese Meldung.

„Reto Zanni hat sich wegen unter Belastung vermehrt im rechten Bein aufgetretener Schmerzen einer ärztlichen Untersuchung unterzogen. Dabei wurde ein Ermüdungsbruch des rechten Schienbeins diagnostiziert.
Reto Zanni wird voraussichtlich während der nächsten drei Monate dem GC-Team nicht zur Verfügung stehen.“
Er kam meines Wissen gar nicht (mehr) zum Einsatz.

Sommer 2003 wechselte er zu Thun.

Aufgefallen war er bei Buochs. Bei Thun hat aber angefangen richti NLA-Fussball zu spielen. Dazwischen lagen "(fast) verlorene Jahre" bei GC und SG.

Für einige ist es eben chic zu sagen, der FCB holt einen ex-GC-ler.



Zitat

... und betreffend zelli: wenn dies kein vollblutsangaller ist...

richtig, ich habe nur das gleiche gemacht wie Du ... ;) :)


Zitat

... ich glaube nicht, dass ich groartig pauschalisiere ...

Mag, sein. --- „Ein weiteres Insekt“ ist pauschal. --- Das Thema ist jedoch eh uralt. Von mir aus kannst Du es noch 100 Mal schreiben ... :D



von Mahatma - am 11.01.2005 18:02

Re: @ mahatma

dies ist in der tat pauschal.



von Zuschauer - am 11.01.2005 18:12
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