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atzge, maischter proper

Das goldene Jubiläum vor Augen (BaZ)

Startbeitrag von atzge am 05.11.2005 11:01





VERLIERT DER FCB AUCH GEGEN ST. GALLEN NICHT, IST ER 50 HEIMSPIELE EN SUITE UNGESCHLAGEN



22. Mai 2004. 25. Heimspiel en suite unbesiegt: Die Spieler des FCBasel feierten nach dem 2:1 gegen YB gleich noch den 10. Meistertitel. Fotos Stefan Holenstein

MARCELROHR

Mit einem Sieg über den FCSt.Gallen könnte der FCBasel morgen (16.15 Uhr, live Sat1) seine Gegner in der Super League weiter distanzieren - und gleichzeitig ein goldenes Jubiläum feiern.

An seine erste Rede in der Kabine des FCBasel kann sich Christian Gross genau erinnern. Im Juni 1999 wars, als der damals neue Trainer seinen Spielern sagte: «Ihr müsst euch bewusst sein, was es heisst, beim FCB zu spielen - ihr müsst das Selbstverständnis haben, immer gewinnen zu wollen.»
Nur ein frommer Wunsch? Kein Trainer der Welt gewinnt zwar jedes Spiel in seiner Karriere, das kann sogar Chelseas José Mourinho bestätigen. Doch unter Christian Gross spielt der FCBasel im heimischen St.-Jakob-Park seit Jahren derart souverän auf, dass Siege die Normalität und Niederlagen die absolute Ausnahme bilden.
Seit Eröffnung der neuen Arena im März 2001 haben erst drei Schweizer Mannschaften das Kunststück geschafft und drei Tabellenpunkte aus Basel entführt: Die Zürcher Grasshoppers (sie sogar zweimal), der FCLuzern und - der FC St.Gallen.
Soviel Dominanz schlägt sich in der Statistik nieder. Und die besagt, dass die rot-blaue Belegschaft am Sonntag vor einem Meilenstein der Clubgeschichte steht: Gehen Zuberbühler, Petric & Co. auch in diesem Spiel nicht als Verlierer vom Platz, wird man 50 Meisterschaftsheimspiele in Folge ungeschlagen sein. Das goldene Jubiläum wäre perfekt, und Gross sagt deshalb: «Diese Ausgangslage ist eine zusätzliche Motivation für uns.»

Das GC-Spiel. Die Bestmarke hätte der FCB dann allerdings noch nicht ausgelöscht. Die liegt bei 52 Heimspielen ohne Niederlage und datiert aus den Jahren 1968 bis 1972 unter dem grossen Helmut Benthaus.

Die letzte Niederlage vor der aktuellen Serie datiert vom 1. Dezember 2002. Bemerkenswert dabei: Das 1:2 gegen die Grasshoppers war das 50. Heimspiel im St.-Jakob-Park. Unschön waren damals die Begleitumstände auf den Rängen. Weil Ref Urs Meier bei einem Duell Murat Yakin/Richard Nuñez im Strafraum auf Penalty entschied, kochte die Basler Volksseele. Gross: «Meiers Pfiff erhitzte die Gemüter.» Die Zürcher Spieler Borer und Schwegler wurden während und nach dem Spiel von Gegenständen getroffen, der Match stand kurz vor dem Abbruch.
Als Konsequenz wurde der FCB Wochen später von der Disziplinarkammer der Swiss Football League mit einer «Platzsperre light» gebüsst - die Muttenzer Kurve musste beim ersten Heimspiel im neuen Jahr leer bleiben. Und an jenem 9. März 2003 begann die phänomenale Serie der Basler in ihrem Stadion, die sich heute epochemachend präsentiert: 39 Siegen stehen nur 10 Unentschieden gegenüber.
Das silberne Jubiläum feierte der FCB am 22. Mai 2004 gleich doppelt: Dem 25. ungeschlagenen Heimspiel (2:1 gegen YB) folgte die rauschende Meisterfeier in der Innenstadt.

Statistiker müssen warten. Ganz so ausgiebig dürfte morgen nicht gefeiert werden, selbst wenn das goldene 50-Spiele-Jubiläum erreicht wird; denn eine neue Bestmarke, möglicherweise eine für die Ewigkeit, kann der Meister frühestens im Februar 2006 knacken, denn in diesem Jahr steht mit dem Vergleich gegen GCnur noch ein Super-League-Heimspiel auf dem Programm. Die Statistiker müssen sich gedulden - wie die Spieler. Über die sagt Gross: «Die wissen genau, welchen Rekord sie erreichen können.» > Seite 32
«Wie die Kuh, die ihre eigene Milch verschüttet»
PRESSESTIMMEN. Die Reaktion der serbischen Medien auf das 1:2 von Roter Stern Belgrad gegen den FCBasel fiel gnädig aus. Gnädiger auf alle Fälle, als der Tonfall einiger der 250 akkreditierten Journalisten während des Geisterspiels vermuten liess. «Verstummtes Stadion», titelte «Blic», während «Politika» dem verspielten Vorsprung nachtrauerte: «Es ist wie die Geschichte von der Kuh, die Milch gibt und dann die volle Milchkanne umwirft.» «TV B-92» sprach von einer «Tragödie ohne Zeugen» und geisselte genauso wie «Glas Javnosit» Purovics elfmeterwürdiges Handspiel: «Er spielte im eigenen Strafraum ohne Grund Handball, vielleicht der entscheidende Moment.»

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Antworten:

FCB: Mit Stammformation und Zusatzmotivation (BaZ)






Aus dem Vollen.

«Es ist eine gute Phase», sagte Christian Gross gestern Mittag, und der FCB-Trainer machte einen entspannten Eindruck. Kein Wunder:Das Malheur im Uefa-Cup gegen Strasbourg hat die Mannschaft in Belgrad korrigiert, sie ist zurück im internationalen Geschäft, und knapp 72 Stunden später steht ihr eine nächste, äusserst reizvolle Herausforderung bevor: Das Spiel gegen St.Gallen unbeschadet zu überstehen, bedeutete die runde Zahl von 50 Heimspielen ohne Niederlage. Eine «zusätzliche Motivation» nennt der Trainer dieses Ziel, aber er will natürlich nicht nur nicht verlieren, sondern alles: Er will auch dieses Spiel der 14. Runde gewinnen, um die Konkurrenz auf der Sechs-Punkte-Distanz zu halten. Viel Zeit für Erholung bleibt nicht, aber der FCB-Coach kann fast aus dem Vollen schöpfen:Einzig der vom Ischiasschmerz gekrümmte Murat Yakin fehlt, und Carignano machte gestern Abend in der U21 (endlich) seine ersten Gehversuche unter Echtbedingungen. An der Aufstellung des Fanionteams für Sonntag gibt es nicht viel herumzurätseln:Der in Belgrad gesperrte Patrick Müller wird wieder in der Innenverteidigung spielen, auch wenn Gross mit Alexandre Quennoz zufrieden war («Ein goldener Spieler, einer, wie ich ihn mit Joël Magnin bei GChatte»). Auch keine Überraschung ist es, dass der FCB zum gewohnten Mittelfeldrhombus zurückkehren und Mladen Petric als zweite Spitze neben Eduardo auflaufen wird. Der FCBasel biegt in die Zielgerade des Herbstes ein, und Gross und mit ihm die Fans (27800 Tickets waren im Vorverkauf weg) hoffen, dass die Spieler genügend Frische bewahrt haben.

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von atzge - am 05.11.2005 11:03

von rot bis blau (BaZ)






FCB-Agenda
Training: Sa, 10.00 Uhr, St. Jakob.
Nächste Spiele: Super League, 14. Runde: FCBasel-St. Gallen (So, 16.15 Uhr, St.-Jakob-Park, Sat1 live).

Was lauft z Basel?
Testspiel. In der Nationalmannschaftspause wird der FCB eine Testpartie gegen den interregionalen Zweitligisten FCNordstern bestreiten (Dienstag, 15. November, 18.30 Uhr, Stadion Rankhof).
Nominierung. Mladen Petric hat zu seiner grossen Freude eine Vornominierung für den nächsten Termin der kroatischen Nationalmannschaft erhalten.
Gespräch. Etwas weiter weg von seinem Nationalteam ist Ivan Ergic. Aber immerhin kam es in Belgrad zu einem Treffen des Mittelfeldspielers mit dem National-Coach Serbien-Montenegros.

Wa goht z Sanggalle?
Altmeister. Weil Captain Davide Callà nach seinem Platzverweis im Cupmatch in Küssnacht am Rigi gesperrt ist, wird morgen in Basel Altmeister Marc Zellweger rechts im Mittelfeld erwartet. Für ihn würde der Argentinier Juan Pablo Garat Rechtsverteidiger spielen.



von atzge - am 05.11.2005 11:04

Carignanos Comeback (BaZ)





GELUNGENER AUFTRITT. Fast sieben Monate lang konnte César Carignano wegen einer Adduktorenverletzung nicht mehr für den FC Basel auflaufen. Gerademal 30 Minuten dauerte es bei seinem fussballerischen Comeback im FCB-Nachwuchs gestern Abend, bis der Argentinier wieder ins Netz traf: Von Ivan Rakitic herrlich lanciert, überlistete der 23-Jährige den gegnerischen Torhüter mit einem sehenswerten Lob und brachte die U21 des FC Basel im 1.-Liga-Spiel gegen FC Schötz in Führung (31.). Carignano wurde nach Absprache mit Cheftrainer Christian Gross in der Halbzeitpause ausgewechselt; seine Kollegen waren aber auch danach die spielbestimmende Mannschaft und erhöhten auf 3:0.

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Basel-U21-Schötz 3:0 (2:0)
LA-Stadion St.Jakob. - 100 Zuschauer. - SR Rüegsegger. - Tore: 31. Carignano 1:0. 41. Bühler 2:0. 61. Kuzmanovic 3:0.
Basel: Würmli; Sijakovic, Ferati, Baumann, Berner; Haberthür (73. Kül), Kuzmanovic, Läng (65. Thüring), Rakitic; Carignano (46. Kottmann), Bühler.
Schötz: Schwegler; Bättig, Felber, Meyer, Basse (53. Mahler); Lehmann, Kottmann, Rüetschli, Ndong; Bosnjak, Baydar.
Bemerkungen: Basel ohne Breton, Gündüz, Halimi, Sommer und Grossklaus (alle verletzt). Schötz ohne Ludin (gesperrt), Cubi, Joos und Imbach (alle verletzt). - Verwarnungen: 32. Felber (Foul). 59. Haberthür (Foul). 74. Bosnjak (Foul). 87. Kottmann (Unsportlichkeit).



von atzge - am 05.11.2005 11:05

«Jetzt wollen wir auch oben bleiben» (BaZ)





STÉPHANE CHAPUISAT IST AUCH MIT 36 JAHREN EINE WICHTIGE STÜTZE BEI LEADER LAUSANNE



Entwicklungshelfer. Stéphane Chapuisat im Trikot von Lausanne-Sport. Foto Keystone

INTERVIEW: MARCELROHR

Der Stürmer mit dem schillerndsten Namen in der Challenge League spielt beim heutigen Gegner des FCConcordia: Stéphane Chapuisat (36) hat für den kecken Aufsteiger Lausanne-Sport bereits neun Saisontore erzielt.

Schweizer Meister mit den Grasshoppers. Gewinner der Champions League und Deutscher Meister mit Borussia Dortmund. WM- und EM-Teilnehmer, 103 Länderspiele: Stéphane Chapuisat darf auf eine einzigartige Karriere zurückblicken. Im Sommer verabschiedete sich der 36-jährige Angreifer von den Young Boys zurück zu seinen Wurzeln: Auf der Lausanner Pontaise will der Romand mithelfen, seinen Stammverein in der Challenge League zu etablieren, nachdem der einstige Topclub nach dem finanziellen Kollaps 2002 in den Niederungen der 1. Liga verschwunden war.

baz: Stéphane Chapuisat, warum ziert der Aufsteiger Lausanne-Sport den ersten Tabellenplatz?

STEPHANE CHAPUISAT: Wir haben im Sommer einen guten Start erwischt, das hat speziell den jungen Spielern viel Selbstvertrauen eingeflösst. Dazu haben wir eine klare Ordnung auf dem Platz: Wir spielen mit einem 4-4-2-System mit den erfahrenen Comisetti und Isabella auf den Seiten im Mittelfeld.

Sie selbst haben bislang neun Saisongoals erzielt. Zufrieden mit dieser Quote?

Ich habe mir nie ein Ziel gesetzt. Wichtig ist nur, dass es der Mannschaft läuft.

Sie haben einen klingenden Namen. Werden Sie deshalb in der Challenge League besonders hart rangenommen?

Schon zu meinen Zeiten in der Super League bei YB und GCwurde ich jeweils eng gedeckt, das macht keinen Unterschied. Ich konzentriere mich nie auf den Gegner, sondern immer nur auf mein Spiel.

Wie beurteilen Sie das Niveau in der zweithöchsten Schweizer Liga?

Schauen Sie sich nur die Tabelle an: Die ersten zwölf Teams liegen punktemässig nicht weit auseinander, das heisst, jeder kann jeden schlagen. Das ist die grösste Differenz zur Super League.

Könnte sich Lausanne in dieser Besetzung im Oberhaus halten?

Ich vergleiche unsere Mannschaft mit jener von Yverdon, die im Sommer aufgestiegen ist - ich denke, Yverdon hält sich nicht schlecht. Unser Nachteil ist, dass wir ein eher knappes Kader mit nur 16, 17 Spielern haben. Mehr liegt nicht drin, hauptsächlich aus finanziellen Überlegungen. Entscheidend werden die Monate Januar und Februar, wo in der Vorbereitung die Weichen für die Rückrunde gestellt werden. Unser Ziel war ja nie der Aufstieg. Aber jetzt, wo wir oben stehen, wollen wir natürlich auch möglichst lange oben bleiben.

Jahrelang litt Lausanne unter mangelndem Zuschauerinteresse. Wie präsentiert sich die Lage heute?

Gegen Luzern und Vaduz kamen 4500 beziehungsweise 7000 Zuschauer auf die Pontaise. Das war natürlich sehr gut, aber jetzt kommen die kalten Wintermonate, da dürfte es schwer werden, nochmals so viele Leute begrüssen zu können.

Am Samstag reist der FCConcordia an. Was wissen Sie über die Basler?

Wenn ich ehrlich bin - nicht viel. Ich kenne Trainer Marco Schällibaum und Goalie Paolo Collaviti aus vergangenen YB-Tagen. Dazu noch den einen oder an- deren Spieler.

Wie war Ihr Verhältnis mit Schällibaum in Bern?

Normal.

Und was wäre ein normales Ergebnis für den Match gegen Concordia?

Wir spielen zu Hause, also streben wir den Sieg an. Aber Prognosen gebe ich schon lange keine mehr ab.

Auch nicht, wie lange Sie noch als Aktiver Ihre Schuhe schnüren wollen?

Ich habe mehrere Optionen für die Zukunft. Klar ist, dass ich im Sommer 2006 definitiv aufhöre werde. Mehr kann ich noch nicht sagen.
«Im Sommer 2006 höre ich auf - definitiv.»



von atzge - am 05.11.2005 11:07

Rückschläge (BaZ)



Zwischen der Europacup-Woche mit nur einem Schweizer Sieg (FCB) sowie zwei unnötigen Niederlagen (GC und Thun) und der WM-Barrage mit den beiden entscheidenden Spielen der Schweizer Nationalmannschaft gegen die Türkei steht in der Super League die 14. Runde auf dem Programm. Im Hardturm dreht sich am Sonntag im Spiel der beiden Verlierer der Woche vieles um die Frage, wer sich schneller von den Rückschlägen erholt hat. GC wartet seit drei Pflichtspielen auf ein Erfolgserlebnis, Thun hat zwischen dem 1:6-Flop gegen den FCZ und dem bitteren 2:4 gegen Ajax einzig einen Cupsieg gegen einen Zweitligisten vorzuweisen.

SI

Neuchâtel Xamax-Zürich
Charrière, La Chaux-de-Fonds. - Sonntag, 14.30 Uhr. - Xamax ohne Cordonnier (gesperrt), Geiger (verletzt), Lubamba (noch nicht spielberechtigt). - Zürich ohne Hohl, Margairaz, Petrosjan (alle verletzt), Schneider (rekonvaleszent) und Cesar (angeschlagen). - Bemerkungen: Der FCZ will den Vollerfolg beim letzten Gastspiel wiederholen. Zuvor waren die Zürcher bei Xamax während 10 Jahren sieglos geblieben. Seit Miroslav Blazevic die Neuenburger trainiert, gewann Xamax zwei Heimspiele. - Letzte Spiele: 2:3, 1:2, 0:0.

Yverdon-Aarau
Stade Municipal. - Sonntag, 14.30 Uhr. - Yverdon ohne Lengen, Grubesic, N’Diaye (alle verletzt). - Aarau ohne Schmid (verletzt). - Bemerkungen: Yverdon peilt den dritten Heimsieg in Serie an, während Aarau in Yverdon nach fünf Unentschieden und einer Niederlage wieder einmal gewinnen möchte. Der letzte und einzige Sieg der Aargauer bei den Waadtländern liegt über 16 Jahre (10. Juni 1989) zurück. - Letzte Spiele: 1:1, 1:1, 0:0).

Grasshoppers-Thun
Hardturm. - Sonntag, 16 Uhr. - GC ohne Rogerio (gesperrt), Chihab, Leandro, Muff, Pavlovic, Peralta, Seoane (alle verletzt). Thun ohne Aegerter (gesperrt), Sinani, Savic (beide verletzt). - Bemerkungen: GC muss nach dessen Verletzung in Lovetsch rund einen Monat auf Tariq Chihab (Muskelfaserriss im Leistenbereich) verzichten. Die Thuner vermochten im Hardturm erst einmal (3:2 am 8. Mai 2004) in sechs Versuchen zu gewinnen. - Letzte Spiele: 1:2, 5:2, 1:0.

Young Boys-Schaffhausen
Stade de Suisse Wankdorf. - Sonntag, 16 Uhr. - YBohne Tiago (gesperrt), Eugster, Schwegler, Hakan Yakin und Cökmüs (alle fraglich). - Schaffhausen ohne Senn, Leu, Pesenti und Agosti (alle verletzt). - Bemerkungen: Schaffhausen wartet noch immer auf den ersten Vollerfolg in Bern. Zuletzt hatte es gar zwei Kanterniederlagen (1:4/1:6) abgesetzt. YB trachtet indessen auf Revanche für die 2:3-Niederlage im Hinspiel und hofft auf ein Comeback von Hakan Yakin. - Letzte Spiele: 2:3, 4:1, 1:0.

Die Tabelle
1. Basel 13 9 3 1 35:18 30
2. Grasshoppers 13 7 3 3 23:15 24
3. Zürich 13 7 2 4 33:19 23
4. Young Boys 13 5 5 3 19:15 20
5. Thun 13 6 2 5 24:24 20
6. St. Gallen 13 5 3 5 21:23 18
7. Aarau 13 4 3 6 12:21 15
8. Yverdon 13 3 2 8 16:24 11
9. Xamax 13 3 1 9 14:25 10
10. Schaffhausen 13 2 4 7 8:21 10
CHALLENGE LEAGUE
14. Runde
Schällibaum hofft auf Exploit beim Leader
basel. «Das wird eine harte Nuss zum knacken», sagte Marco Schällibaum im Vorfeld der heutigen Partie gegen den FC Lausanne-Sport (Pontaise, 17.30 Uhr), «doch es sollte uns jetzt auch einmal ein Exploit gelingen.» Der FC Wil hat es «Congeli» am letzen Wochenende vorgemacht, als er den Waadtländern die dritte Saisonniederlage bescherte. Die Basler müssen gegen den Leader auf ihren Topskorer Josip Colina verzichten, der wegen einer Gelb-Sperre aussetzen muss. Wieder mit dabei ist hingegen Cyrill Gloor. Der Verteidiger ist schneller als erwartet von seiner Fussverletzung genesen.

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Baden-Wohlen 1:2 (1:1)
Esp. - 1260 Zuschauer. - SR Wermelinger. - Tore: 28. Aïssi 1:0. 37. Carmine Viceconte 1:1. 53. Gastaldi 1:2. - Bemerkung: 14. Abatangelo (Goalie Baden) hält Foulpenalty von Malenovic.

Restliche Spiele
Heute, 17.30 Uhr: Lausanne-Concordia, Meyrin- Lugano. - Sonntag, 14.30: Locarno-Kriens, Luzern-YF Juventus, Sion-Bellinzona, Winterthur- La Chaux-de-Fonds. 16.00: Chiasso-Baulmes, Vaduz-Wil.

Die Tabelle
1. Lausanne 13 8 2 3 24:18 26
2. Sion 13 7 4 2 22:10 25
3. Chaux-de-Fonds 13 7 4 2 27:18 25
4. Baulmes 13 7 3 3 17:16 24
5. Chiasso 13 6 5 2 18:11 23
6. Luzern 13 6 4 3 28:19 22
7. Wil 13 6 3 4 28:22 21
8. Wohlen 14 6 2 6 23:22 20
9. YF Juventus 13 5 4 4 17:17 19
10. Vaduz 13 5 3 5 27:18 18
11. Concordia 13 5 3 5 21:27 18
12. Winterthur 13 3 4 6 27:23 13
13. Bellinzona 13 3 4 6 11:16 13
14. AC Lugano 13 3 4 6 15:24 13
15. Baden 14 3 4 7 13:21 13
16. Kriens 13 2 5 6 15:30 11
17. Meyrin 13 1 6 6 8:18 9
18. Locarno 13 1 4 8 7:18 7



von atzge - am 05.11.2005 11:09

Es fehlt der Fels in der Brandung (BaZ)





DER FCST.GALLEN BEFINDET SICH VOR DEM GASTSPIEL BEIM SUPER-LEAGUE-LEADER KIN EINER SCHWIERIGEN LAGE



Ins Hintertreffen geraten. Der FCSt.Gallen und Juan Pablo Garat (r.) gewannen nach fulminantem Saisonstart nur noch einmal. Foto Keystone

HANSJÖRG SCHIFFERLI

Der FC St.Gallen ist zwar noch immer Tabellensechster, spielte in den vergangenen Wochen aber enttäuschend.

Als das erste Viertel der Super League 2005/06 zu Ende war, und der FC St.Gallen als Tabellensechster 14 Punkte auf dem Konto hatte, sagte sein Sportchef René Weiler: «Wir sind in der Marschtabelle. Und holen wir bis zur Winterpause nochmals 14 Punkte, wäre das gut.» Das war vor anderthalb Monaten. Und wenn die St.Galler morgen zu St.Jakob antreten, sind sie zwar noch immer Sechster und damit sehr wohl weiterhin in der Marschtabelle. Denn ihr Sportchef denkt ja, «dass wir sicher nicht gut genug sind für die ersten drei, aber auch sicher zu gut für die letzten drei.» Womit die aktuelle Klassierung als im Rahmen der Erwartungen beschrieben wäre.

Magerer Fussball. Aber nicht mehr so ganz in der Marschtabelle sind die St.Galler inzwischen nach Punkten und Leistungen, denn aus den ersten vier Spielen des zweiten Meisterschaftsviertels holten sie noch vier Punkte, siegten sie nur noch gegen den FC Aarau 2:1. Vor allem aber boten sie mehrere magere Darbietungen, wie beim 0:3 gegen den FCZ auf dem Letzigrund oder beim 1:5 in Thun. Und gar blamabel war, was sie sich zwischendurch mit ihrer Cup-Niederlage beim interregionalen Zweitligisten Küssnacht am Rigi leisteten. Ein Out als Club der Super League (oder der Nationalliga A) gegen einen Gegner dieser Klasse hatte sich seit dem FC Bulle vor 23 Jahren niemand mehr geleistet.

Die Lage der St.Galler vor dem Spiel in Basel ist also durchaus heikel, weil dem 1:5 in Thun und dem 1:3 am Fuss des Rigi am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen den FC Schaffhausen auch nur ein 0:0 folgte. Das war zwar, so Weiler, «kämpferisch eine Reaktion», entsprach spielerisch aber noch längst nicht wieder dem, «was wir sehen möchten».
Es fehlt dem FC St.Gallen also vor allem an Konstanz. Oder wie es Weiler formuliert: «Es fehlt die Persönlichkeit, gleichsam der Fels in der Brandung, der da steht - ob das Wetter und der Platz nun gut oder schlecht sind, der Gegner so oder so heisst.» Man sehe zwar, «dass Talent vorhanden ist». Aber dieses werde eben nicht mit ausreichender Verlässlichkeit gezeigt. Oder in andern Worten Weilers: «Unsere Achse ist noch nicht jene, die auf Jahre hinaus für den FC St.Gallen spielen wird.»

Übergangsjahr. Die laufende Spielzeit gilt in St.Gallen ja auch als «Übergangssaison». Nicht umsonst haben manche Spieler nur einen Vertrag für ein Jahr, müssen sie erst nachweisen, für ein längerfristiges Engagement gut genug zu sein. Und jenen Leader, der Persönlichkeit garantieren würde, hat Weiler auch aus finanziellen Gründen (noch) nicht verpflichten können, auch wenn er im Sommer mit dem einen oder andern verhandelte, der ihm dafür geeignet schien.

Was mangelnde Konstanz heisst, machen auch die Zahlen der beiden Stürmer Alex und Eric Hassli deutlich. Die beiden starteten «fulminant» (Weiler) zur Saison. Nach fünf Runden hatten sie schon 5 (Hassli) und 4 Tore (Alex) auf dem Konto, dazu beide mehrere Assists. In den acht Spielen seither trafen sie aber nur noch je einmal, Alex immerhin zum entscheidenden 2:1 gegen Aarau, Hassli aber nur noch zum bedeutungslosen 1:5 in letzter Minute in Thun.
An Offensivkraft also spielten die St. Galler in letzter Zeit nicht mehr aus, was ihnen an Potenzial nachgesagt wurde. Und Mittelfeldspieler Jürgen Gjasula, die 20-jährige Leihgabe des 1.FC Kaiserslautern, schien anfangs ein Gewinn, war zuletzt aber nur noch Ersatz.

härte gefragt. Derlei und natürlich Dinge wie das Cup-Debakel bringen auch den Trainer Ralf Loose in seiner ersten Saison in der Super League in gewissen Zugzwang. Er muss etwa nachweisen, in einer solchen Situation die zu einer Korrektur erforderliche Härte aufzubringen. Sonst könnte es, zumal ohne «Fels in der Brandung», zunehmend schwierig werden, die Marschtabelle einzuhalten.



von atzge - am 05.11.2005 11:11

Re: Carignanos Comeback (BaZ)

grosse gratulation an den spieler und den behandelnden vom medico team!



von maischter proper - am 05.11.2005 11:11
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