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Informationen zum Thema:
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Red Blue Devils Poeten Forum
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Fanti, Zuschauer, Betty Bossi, Captain Sky, Tuborg_home

Schneespiil am Millerntor!

Startbeitrag von Fanti am 25.01.2006 19:35

Auf jetz Pauli! Ziehnd de Fischkepf d Flosse lang!!!

Latti, luegsch au?!?

Antworten:

Re: AinsNull Pauli!

YESSSSSS! :D (10. Min.)



von Fanti - am 25.01.2006 19:47

Re: 1:1 :-(

Isch Offside gsii verglemmi! :mad: (26. min.)



von Fanti - am 25.01.2006 20:03
Vollgeil, Pauli soeben 3-1.

Football's coming home!

Sollte man beiseite legen bei der ARD und bei der Plastik-WM im Sommer ab und zu als Vergleich im halben Bild laufen lassen...



von Tuborg_home - am 25.01.2006 20:59
Hammer gsii!!! Schappoo Pauli!!!!!



von Fanti - am 25.01.2006 21:35
Find ich cool, dass St.Pauli das geschafft hat. Aber ihre Trikots sind überhaupt nicht mein Geschmack...

von Captain Sky - am 25.01.2006 23:44
jaja, jetzt findet mans klasse, wenns aber in st. gallen ist motzen alle über irreguläre platzverhältnisse. kommt fast an tschums doppelmoral bez. ausländerklassen heran ;)



von Zuschauer - am 26.01.2006 07:19
...immerhin isch in Pauli s Liecht aa gsii... ;-)



von Fanti - am 26.01.2006 07:30
rots vielicht. aber me weiss jo bekanntlich, dass in st. galle au s'lüchte vo de helle chöpf usreicht



von Zuschauer - am 26.01.2006 07:45
Der DFB entscheidet am Fußball vorbei!

"Das Spiel darf nie angepfiffen werden", schimpfte Werder-Trainer Schaaf schon vor der Begegnung. In der ersten Halbzeit verletzte sich Klose schwer an der Schulter und stellt damit indirekt die Sinnfrage.
Von Jürgen Schmieder

Für den Fernsehzuschauer hatte das Pokalspiel zwischenSt. Pauli und Werder Bremen einen komischen Aspekt: Ivan Klasnic stapfte wie ein Mammuth durch das ewige Eis, der Brasilianer Naldo schlidderte nach jedem Sprint drei Meter weiter. Thorsten Frings schaffte bei der Rutschpartie gar den zweifachen Rittberger, bevor er auf den gefrorenen Boden knallte. Der Unterhaltungswert war da, Fußball war es allerdings nicht, was gestern Abend geboten wurde. Beim Training eines Kreisligisten sieht es nicht anders aus.

Die St. Pauli-Verantwortlichen freilich versuchten, die Ansetzung des Spiels zu rechtfertigen: "Wenn der Schiedrichter Elfmeter gibt, dann ist es Elfmeter. Und wenn er ein Spiel anpfeift, findet es statt", sagte St. Pauli-Präsident Corny Littmann. Werder-Manager Klaus Allofs sah es anders: "Wenn man Spaß machen will, kann man anpfeifen. Seriöser Sport ist jedoch nicht möglich." Die beiden diskutierten in der Halbzeitpause der Fernsehübertragung wie ein Schalke-Fan und ein Dortmund-Anhänger am Stammtisch.

Warum wurde das Spiel angepfiffen?

Dass der Regionalligist auf dem schweren Geläuf bevorteilt war, kann nicht der Grund und auch keine Ausrede für die Bremer Leistung sein. Unter den gegebenen Bedingungen haben die Hamburger verdient gewonnen und stehen zurecht im Halbfinale des DFB-Pokals.


Nur muss die Frage erlaubt sein, warum das Spiel überhaupt angepfiffen wurde. Den Bremern blieb nach der Entscheidung von Schiedsrichter Felix Brych nichts anderes übrig, als anzutreten. Eine Weigerung hätte empfindliche Strafen zur Folge gehabt, sogar ein Ausschluss vom DFB-Pokal in der kommenden Saison wäre möglich gewesen. Also mussten die Bremer aufs Spielfeld, obwohl sie sich bereits Stunden vorher gegen die Ansetzung wehrten und Protest beim DFB einlegten.

Ganz klar: Es war ein Fernsehteam anwesend, fast 20.000 Zuschauer hatten eine Eintrittskarte und standen bereits an den Eingängen des Millerntors. Eine Absage wäre mit Kosten verbunden gewesen, eine Neuansetzung beim engen Terminkalender vor der WM äußerst schwierig.

Doch ein Vorfall ist besonders bitter: Mitte der ersten Halbzeit rutschte Miroslav Klose - ohne Einwirkung des Gegners - auf dem Boden aus und verletzte sich schwer an der Schulter. Ein Vorfall, der auf einem Platz mit Rasenheizung nicht passiert wäre. Drei Monate wird der Nationalspieler ausfallen. Er wird fehlen im Kampf um die Meisterschaft und in den wichtigen Champions-League-Spielen gegen Juventus Turin. Den verpassten Einzug ins Halbfinale können die Bremer verschmerzen, den Ausfall von Klose jedoch nicht.

Am Fußball vorbei

Inklusive Regenerationszeit bleiben Klose gerade einmal sechs Wochen, um fit zu werden für die WM. Nicht auszudenken, wenn ein solcher Unfall auch noch den anderen Klinsmann-Jungs Frings, Borowski und Owomoyela passiert wäre.

Verletzungen passieren im Fußball, keine Frage. Mal ist es ein böses Foul, mal Ungeschicktheit, mal reines Pech. Der Unfall von Klose jedoch hätte durch ein Eingreifen des DFB verhindert werden können. Dieser hat jedoch beide Augen zugedrückt. Und damit am Fußball vorbei entschieden.

(sueddeutsche.de)

von Betty Bossi - am 26.01.2006 10:54
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