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atzge, Mätzli, Tschum, Fäninho, Betty Bossi, Mahatma

Wird Gross zur lebenden Legende? (Bligg)

Startbeitrag von atzge am 18.02.2006 23:16






VON THOMAS NIGGL UND ROLF TRIULZI
19.02.2006 | 00:14:35


52 Heimspiele ohne Niederlage. Das bescherte Basels Trainer-Legende Helmut Benthaus (70) einen Eintrag in die Geschichtsbücher. Heute kann der Zürcher Christian Gross (51) die Mega-Serie egalisieren. Welche ist wertvoller?

13. Mai 1970: Fribourg-Goalie Gribi wehrt einen Abschluss von Karl Odermatt ab. Der FC Basel siegte schliesslich 3:0.





«Da muss ich nicht lange überlegen», sagt Erni Maissen wie aus der Pistole geschossen, «Benthaus schaffte den Rekord, als in der Meisterschaft, überspitzt formuliert, eine Runde vor Schluss noch vier Teams um den Titel fighteten. Heute ist die Saison schon in der Winterpause entschieden. Nichts gegen Gross, aber in den letzten Jahren wäre jeder mit dem 30-Millionen-Budget-FCB in der Schweiz Meister geworden.»

Maissens Worte sind hart, aber nicht aus der Luft gegriffen. «Und ich kann auch nicht begreifen», kommt der Bebbi in Fahrt, «dass man Gross sein lockeres Leben in Basel auch noch mit einem Vertrag bis 2009 versüsst hat. International hat er seit der Champions-League-Saison 2002/03 nichts mehr erreicht!»

Heute ist Erni Maissen 48 Jahre alt. Er absolvierte 20 Länderspiele für die Schweiz, kickte für Basel, den FCZ und YB. Maissen war während acht Jahren ein Schüler von Benthaus.

Maissen: «Wir nannten ihn Professor, weil seine Sitzungen zu Vorlesungen wurden. Benthaus machte Einzelkritik, war schonungslos und pflegte die Details wie kaum ein anderer.»

Das gilt natürlich auch für den Hardliner aus Zürich. Gross und Pensionär Benthaus haben einiges gemeinsam. Sie gehören zu den Gebildeten in der Trainer-Gilde. Der Deutsche Benthaus hat das Abitur, der Zürcher Gross die Matura. Beide waren Profis. Benthaus spielte achtmal für Deutschland, Gross einmal für die Schweiz. Beide sind kulturell interessiert, gehen ins Kino, ins Theater oder besuchen Ausstellungen und Konzerte.

Benthaus verbindet beispielsweise noch heute eine echte Männerfreundschaft mit Basels Theater-Direktor-Legende Werner Düggelin.

«Dügg», wie ihn Benthaus ruft, machte den Fussball in Basel salonfähig. Er führte Benthaus in die feine Gesellschaft ein. Als Düggelin über finanzielle Probleme seines Theaters klagte, riefen «Dügg» und «Benski» die Theater-FCB-Tombola ins Leben. Der 1. Preis war ein Auto. Der Rest entweder ein Ticket fürs Theater oder fürs Joggeli.

Düggelin erinnert sich: «Helmut kam regelmässig in meine Proben. Und ich durfte einmal während
eines Spiels auf der Trainerbank Platz nehmen.»

Auch Gross spricht in den höchsten Tönen von Helmut Benthaus, zollt dem Altmeister den grössten Respekt.

Renè C. Jäggi, heute Chef in Kaiserslautern, hatte Gross 1999 nach Basel geholt. Benthaus-Entdecker war Lucien Schmidlin. 1960 fiel Benthaus dem damaligen FCB-Boss beim Spiel Schweiz – Deutschland in Bern auf. Der linke Flügel aus Köln liess ihn nicht mehr los.

1965 unterschrieb «Benski» in Basel. Bis 72 als Spielertrainer, dann bis 82 als Trainer. Trägt sich auch Gross heute in die FCB-Geschichtsbücher ein?
Ära Gross
1. Dezember 2002: FCB – GC 1:2. Letzte Pleite vor der Serie von 51 Heimspielen ohne Niederlage.

8. März 2003: FCB – Servette 2:0. Der erste Sieg der aktuellen Serie. Weil Fans Ref Meier im Dezember beworfen haben, sperrte die Liga die Muttenzerkurve für dieses Spiel.

17. Juli 2004: FCB – Aarau 6:0. Halbzeit! Seit 26 Spielen ist die Gross-Elf daheim ungeschlagen.

4. Dezember 2005: FCB – GC 1:0. Ein Zittersieg und das 51. Spiel in Folge ohne Pleite!

19. Februar 2006: Der FCB kann gegen Schaffhausen den Rekord egalisieren.

Stars der Ära-Gross: Murat Yakin, Mario Cantaluppi, Pascal Zuberbühler, Hakan Yakin, Christian Gimenez, Julio Rossi, Matias Delgado.

Erfolge unter Gross: Nach 22 Jahren holt Gross wieder den Titel nach Basel. Meister (2002, 04, 05). Cupsieger (2002 und 03). Einzug in die Champions League (2002).

Antworten:

Kuzmanovic oder Ergic für Degen? (BaZ)






Klare Botschaft

«Ein Sieg ist Pflicht.» FCB-Trainer Christian Gross hat vor dem Schaffhausen-Spiel eine klare Botschaft an seine Profis. Nach dem gelungenen Auftakt auf internationalem Parkett, der in einem 1:0-Sieg gegen Monaco gipfelte, will Gross nun in der Super League nachziehen: «Ich verlange eine hochkonzentrierte Leistung meiner Mannschaft. Denn wir wollen als Leader die Meisterschaft bestimmen.»
Gegen den FCSchaffhausen geht es nicht nur um die drei Punkte, sondern auch um die Veredelung der grossartigen Heimspielserie: Verliert der Meister auch morgen nicht, wird er 52 Heimspiele en suite ungeschlagen sein. Damit wäre die legendäre Serie aus den Jahren 1968 bis 1972 unterHelmut Benthaus egalisiert. Einen neuen Meilenstein könnten die Rotblauen dann eine Woche später setzen - ein entsprechendes Resultat gegen Yverdon vorausgesetzt. Gross bezeichnet die Ausgangslage gegen Schauffhausen als «delikat, weil wir genau zwischen den Uefa-Cup-Spielen gegen Monaco stecken». Überdies wird die personelle Situation immer angespannter, denn morgen wird auch noch David Degen, der Matchwinner vom Mittwoch, gelbgesperrt zuschauen müssen. Dazu zählt Gross weiterhin sieben Verletzte in seinem Kader. Im schlimmsten Fall wird auch noch Boris Smiljanic (Schmerzen in der Ferse) ausfallen, was das Debüt desJapaners Koji Nakata beschleunigen würde. Für Degen muss sich Gross zwischen Zdravko Kuzmanovic und Ivan Ergic entscheiden. Auch für Kuzmanovic wäre es eine Premiere, sollte er von Beginn weg spielen. Gross traut es dem hochtalentierten Jungspund zu: «Er ist selbstbewusst, aufmerksam und zieht im Training sehr gut mit.»

rom



von atzge - am 18.02.2006 23:24

von rot bis blau (BaZ)







FCB-Agenda
Training: Samstag, 10.00 Uhr, St. Jakob.
Nächste Spiele: Super League, 20. Runde: So, 16 Uhr: FCBasel-Schaffhausen. - Uefa-Cup, Sechzehntelfinal-Rückspiel: Do, 20.45 Uhr: AS Monaco-FCBasel (live SF2).

Was lauft z Basel?
Verzögerung. Wegen der kalten Witterung in den letzten Wochen gerieten die Bauarbeiten im St.-Jakob-Park leicht in Verzug. Deshalb konnten noch nicht alle Eck-Sitzplätze auf der Bahndamm-Seite überdacht werden. Der FCB bittet um Nachsicht für Sonntag.
Status quo. Bislang hat der FCBfür 2006 ziemlich genau 24000 Jahreskarten verkauft. Damit wurde der sehr gute Level des Vorjahres erreicht.

Quest-ce-qui se passe à la Principauté?
Derby. Die AS Monaco spielt heute in der Ligue 1 das Derby der Côte d’Azur gegen Nizza, den Tabellenzehnten. Vor Ort wird FCB-Chefscout Ruedi Zbinden letzte Eindrücke über den Gegner vom nächsten Donnerstag sammeln.

Wa goht am Rhyfall?
Sicherer Herzog. Nach seiner Sperre kehrt Marcel Herzog ins Tor der Schaffhauser zurück. Er sei der Einzige, sagt Trainer Seeberger, der seinen Platz auf sicher habe.
Gil trifft. Am Dienstag hat der Brasilianer Gil in einem Test gegen Singen für Schaffhausen getroffen. Der Stürmer ist in diesem Winter von Concordia zum FCS gestossen.



von atzge - am 18.02.2006 23:26

Die Symptome des zweiten Jahres (BaZ)






DER FCSCHAFFHAUSEN UND SEIN KAMPF UM DEN KLASSENERHALT


HANSJÖRGSCHIFFERLI

Nach sieben Heimniederlagen in Serie reisen die Schaffhauser als Tabellenletzte zum Super-League-Leader FC Basel in den St.-Jakob-Park (So, 16.00 Uhr).

Eine Berg-und-Tal-Fahrt sei der Herbst gewesen, immerhin mit einem Endspurt. So beurteilt Jürgen Seeberger, der Trainer des FC Schaffhausen, die Vorrunde der zweiten Super- League-Saison seiner Mannschaft. Allerdings habe, fügt er bei, die «Talfahrt ein bisschen länger gedauert». So wars in der Tat, denn auf den erstaunlichen Start mit neun Punkten aus sechs Spielen folgte eine bedenklich lange Phase mit nur noch einem 0:0 in St.Gallen neben neun Niederlagen. Zwei Siege in Aarau und Thun hellten das Bild im Dezember dann immerhin wieder auf.
Aber der FCS überwinterte als Zweitletzter, punktgleich mit dem Letzten. Und er ist nach dem 1:3 im ersten Rückrundenmatch gegen den FC St. Gallen, der siebten Heimniederlage in Serie, allein Letzter. Kein Zweifel, den Schaffhausern steht ein harter Abstiegskampf bevor. Sie starteten zwar mit einem nominell verstärkten Team in die Saison, sie verbreiterten ihr Kader im Winter nochmals. Aber es ist deutlich, dass sie die «klassischen Syndrome einer zweiten Saison nach dem Aufstieg» zeigen, wie Seeberger sagt.
Gerettet hat sich der FCS in der vergangenen Saison mit unangenehm-hartnäckiger Kampfkraft, der Mentalität und Geschlossenheit einer durch den Aufstieg zusammengeschweissten Mannschaft - allerdings auch nur dank dem Konkurs Servettes. Danach hätten sie, sagt Seeberger, etwas unternehmen müssen, um die Qualität zu verbessern. Das schien, mit dem guten Start als Beweis, auch geglückt.

lehrstück. Aber es war eben auch ein Paradigmenwechsel: Das spielerische Plus war nicht zwingend wirkungsvoller als das Minus an Kampfkraft und Mentalität, das dann zu erkennen war, als man sich wohl auch leicht zu überschätzen begann. Selbst er, der Realist, weiss Seeberger mittlerweile, habe zwischendurch «die Realität etwas aus den Augen verloren». So gesehen sei dieser Herbst auch ein Lehrstück für ihn gewesen. Ein Lehrstück, noch früher, noch konsequenter zu reagieren, wenn er negative Zeichen zu erkennen glaube.

Jetzt geht der Kampf weiter, im vierten Halbjahr nach dem Aufstieg, nach dreien, in denen der FC Schaffhausen stets genau 16 Punkte geholt hat. Sie seien also, merkt Seeberger dazu an, stets «an der Schwelle» gewesen - zwischen Challenge und Super League. Der FC Aarau und Neuchâtel Xamax aus der direkten Umgebung der Tabelle haben sich zumindest nominell verstärkt. Das hofft auch der FC Schaffhausen mit seinen bescheidenen Mitteln getan zu haben.

verstärkt. Am ehesten Verstärkungen sein sollten Rosemir Pires, der Innenverteidiger, der zu den besten Zeiten des FC Wil selbst für die Super League eine gute Kraft war, und Aufbauer Paulo Diogo, «den wir nur verpflichten konnten, weil er lange verletzt war» (Seeberger). Was Moreno Merenda, der es in St. Gallen nicht über die Rolle des Jokers hinausbrachte, bringen kann, muss sich weisen. Der Brasilianer Gil wurde im Abtausch mit Ursal Yasar von Concordia geholt - auch er nicht auf den ersten Blick eine Verstärkung. Einen wie Neri, der sie einst zum Aufstieg geschossen hat, hätte Schaffhausen gerne zurückgehabt, «aber dann mussten wir aussteigen, das Angebot Aaraus war zu gut», sagt Seeberger.

Nicht mehr dabei sind Stürmer Albert Bunjaku, der sich bei Paderborn in der 2. Bundesliga versucht, und Verteidiger Mark Disler, der sich offenbar mit den Verhältnissen in Schaffhausen nicht mehr ausreichend identifizieren konnte. Verstärkungen könnten aber auch zwei ausgesprochene Exponenten jenes Teams werden, das aufstieg und sich oben hielt: Captain Remo Pesenti machte im Herbst nicht eine Minute mit, bestand aber am Dienstag in Singen einen 90-minütigen Test; und auch die Rückkehr des Verteidigers Simon Leu, der nach 79 Minuten des ersten Saisonspiels ausschied, ist absehbar.
Welche wie sie könnten dem Team wieder jene Mentalität, jene Geschlossenheit zurückgeben, die es einst hatte, im Herbst aber zumindest vorübergehend verlor. Immerhin, eine Konstante blieb auch in der Niederlagenserie unangetastet: Der Trainer, seit fünfeinhalb Jahren im Amt, blieb unbestritten.



von atzge - am 18.02.2006 23:27

Vom Ehrgeiz angesteckt (BaZ)





ZWISCHEN SICHERHEITSPASS UND VORWÄRTSGANG - FCB-VERTEIDIGER BRUNO BERNER



Christoph Kieslich



Neuanfang unter erschwerten Bedingungen - Bruno Berners Weg auf die linke Verteidigungsseite des FCBasel.

Wirklich auf der Rechnung hatte man Bruno Berner nicht, als der FCB in die Saison ging. Seinerzeit gehörte noch Kléber zum Kader, und dann brach die Zeit von Scott Chipperfields Umschulung zum linken Verteidiger an. Heute ist der Brasilianer Kléber weg, der Australier Chipperfield schwer angeschlagen - und deshalb ist der defensive Part links erstmals seit langer Zeit wieder schweizerisch besetzt - wenn sich denn nicht bald eine japanische Option aufdrängen sollte.
Für Berner ist das kein Problem, diese Situation «macht es nur interessanter», sagt der Zürcher. Zumindest am Sonntag gegen Schaffhausen dürfte Berner seinen Platz gegen Koji Nakata behaupten können. Eine Umstellung der Abwehr vor dem Rückspiel in Monaco würde wenig Sinn machen.
Dass er seine Einsätze dem Umstand verdankt, dass Nakata im Uefa-Cup nicht spielberechtigt ist, ändert nichts daran, dass Bruno Berner seine Wertigkeit in einer entscheidenden Saisonphase zeigen kann. Dass er nicht den Zauber eines Thimothee Atouba oder die Ausstrahlung Klébers besitzt, fällt dabei weniger ins Gewicht, als parat zu sein.

zurückgeworfen. Der 28-Jährige hat, nach einem zermürbenden Jahr in Freiburg mit einem Abstieg aus der Bundesliga, in dessen Endphase er bei Volker Finke keine Sonne mehr hatte, Fuss gefasst in Basel. Und das nach einem Mittelfussbruch, der ihn gleich zu Beginn zurückgeworfen hatte. «Eine schwerwiegende Verletzung», wie FCB-Trainer Christian Gross rückblickend urteilt.

Die Zwangspause hat Berner immerhin die Zeit gebracht, sich an den Takt des Basler Spiels zu gewöhnen. Anfangs, erinnert er sich, habe er bemerkt, wie der Trainer erschrocken sei, wenn er vier von fünf Bällen quer oder zurück zum Torhüter gespielt habe. Diesen Sicherheitspass, der im Freiburger Fussball zum Prinzip gehört, ist in Basel nicht verboten, «aber der Trainer musste schon mal deutlich werden», erzählt Berner, «er hat mir gesagt:Ich brauche Aufbauspieler».
Seine beiden Vorstellungen nach der Winterpause fand Gross solide («Bruno hatte eine tolle Vorbereitung»), auch wenn unübersehbar war, dass Berner der Zug nach vorne noch abgeht. «So, wie wir gegen Monaco angeordnet waren, war auf den Seiten auch wenig Raum», räumt der Trainer ein, formuliert aber auch klar, was er erwartet: «Im Rhombus muss von den Aussenpositionen einiges kommen. Bruno muss sein Spiel beschleunigen.»
Die internationalen Spiele böten Berner gute Gelegenheiten, sich zu präsentieren, und dann - damit rechnet eigentlich auch keiner mehr - traut ihm Gross sogar zu, noch einmal ein Thema für die Nationalmannschaft zu werden. Im Spätsommer 2004, im Anschluss an ein EM-Turnier, das Berner quasi nur als Tourist im Schweizer Kader erlebte und währenddessen er höchstens sein Golf-Handicap verbessern konnte, fiel er mit 16 Länderspielen im Palmarès aus den Traktanden. Seither hat er von Köbi Kuhn nichts mehr gehört.

geschichte schreiben. Ganz abgesehen davon hat Bruno Berner ein paar dringende Angelegenheiten zu erledigen. Die nächste Uefa-Cup-Runde etwa, und die Heimserie des FCBasel, die im Dezember 2002 begann, als Berner gerade das erste halbe von drei Jahren in Freiburg hinter sich hatte. Viel hat er mit dieser aussergewöhnlichen Serie nicht zu tun, sie zu knacken jedoch, ein Stück FCB-Geschichte mitzugestalten - an dieser Vollendung will er mitwirken. Zumal er spürt, welch grosse emotionale Bedeutung sie für den Trainer besitzt. Und diesen Ehrgeiz empfindet Bruno Berner als ansteckend.



von atzge - am 18.02.2006 23:29

fussball-news (Bligg)





FCB-Thun vorgezogen
basel. Aufgrund der letzten NLA-Qualifikationsrunde im Eishockey sowie vertraglicher Verpflichtungen mit der SRG wird das Super- League-Spiel zwischen dem FC Thun und Meister Basel um einen Tag vorgezogen. Die Partie steht nun am Samstag, 4. März, im Programm. Die Partie beginnt um 17.30 Uhr.

si

«Waisch no?»
BASEL. Unter dem Titel «Waisch no?» diskutieren am Montag ab 11.30 Uhr im Rahmen der muba in der Halle2 die FCB-Urgesteine Karl Odermatt, Otto Demarmels und Walter Mundschin sowie alt Nationalrat Helmut Hubacher über Fussball. Moderiert wird die Runde vom Journalisten Rolf Klopfenstein.

cok

Gegen Sommer-Liga
muri. Der Schweizer Verband SFV erachtet eine Änderung des Ligabetriebs hin zur Jahresmeisterschaft ohne Sommerpause aus meteorologischer und technischer Sicht nicht als sinnvoll. Wichtigstes Argument ist, dass der internationale Terminkalender einen Meisterschaftsbetrieb im Juni und Juli kaum zulässt, weil Fifa und Uefa dann ihre Endrunden für Nationalteams austragen.

si

Eto'o erneut gewählt
kairo. Der Kameruner Samuel Eto’o (24) ist zum dritten Mal in Folge zu Afrikas Fussballer des Jahres gewählt worden.

si

Alaves: Trainerwechsel
Vitoria. Zum dritten Mal in dieser Saison hat der spanische Erstligist Alaves den Trainer gewechselt. Der Argentinier Mario Luna ersetzt Juan Carlos Oliva, der sich geweigert hatte, das Team gegen Real Madrid nach den Wünschen von Präsident Dimitri Piterman aufzustellen.

si
Resultate
Frankreich, Ligue 1
27. Runde. Lyon (mit Müller, 1 Assist)-Nantes (bis 45. mit Rossi) 3:1.
Deutschland, 2. Bundesliga
22. Runde. 1860 München (mit Meyer)-Offenbach 1:1. Karlsruhe (mit Eggimann)-Freiburg 1:1. Braunschweig-Dresden 1:0.



von atzge - am 18.02.2006 23:31

Benthaus und Gross

Die beiden Serien sind nicht einfach miteinander zu vergleichen. Der Fussball hat sich in vielen Hinsichten verändert.

Respekt verdienen beide Serien, beide Trainer und die betroffenen Spieler und Mannschaften.

Irgendwie finde ich die Benthaus-Serie noch wertvoller. Der Serie ging über eine längere Zeit, weil es weniger Spiele pro Saison gab. Er hat den FCB zur einer nationalen Grösse geführt und das Fundament gelegt für die vielen FCB-Zuschauer.

Gross könnte den FCB europäisch weiterführen. Bisher ist der FCB der einzige Schweizer Klubs, der die CL - Gruppenphase erfolgreich bestanden hat und in der CL überwintert hat. Weitere FCB - Erfolge folgen (hoffentlich) ... :)



von Mahatma - am 19.02.2006 08:57

Re: Benthaus und Gross



Noch ein kleiner Unterschied:

Benthaus wurde verehrt und geliebt von den Massen,

Gross, der furztrockene Klubangestellte mit den komischen Auswechslungen, nicht.



von Mätzli - am 19.02.2006 09:22
zur Foto:

-Karli kennt wohl jeder. Heute hat er einige Gramm mehr auf den Rippen.

-Der lange Kerl im Hintergrund war Helmuth Hauser. Ein Deutscher aus dem Wiesental. Er erzielte jede Menge Tore für den FCB. Unvergesslich seine Scheren-Schläge. Viele Tore wurden so erzielt: Flanke von Balmer auf Helmuth ... Tor!

Gross kann man mit Benzki überhaupt nicht vergleichen. Benthaus war ein Mann zum Anfassen. Anfangs seiner Karriere hatte er in den Hochhäusern an der Rheinparkstrasse in Birsfelden eine Wohnung. Er war stets für ein Schwätzchen zu haben. Er war beim Volk enorm beliebt. Gross geht eher auf Distanz zu den Fans. Wie auch immer, beide Serien waren schön.

von Betty Bossi - am 19.02.2006 10:32

Re: Benthaus und Gross

es könnte unter den vielen tausend auch solche geben die gross mögen, denke ich mal ;-)

von Fäninho - am 19.02.2006 12:42

Re: Benthaus und Gross

Klar gibt es solche. Mir "den Massen" meine ich den mainstream, die erdrückende Mehrheit. Auf diese bezog sich meine Aussage, und die Tendenz ist eindeutig zugunsten Benthaus'.



von Mätzli - am 19.02.2006 12:53

Re: Benthaus und Gross

Natürlich gab es auch zu Benthaus' Zeiten Nörgler, die alles besser wussten. Aber heute ist es noch schlimmer, das stimmt. Es ist ganz einfach so, dass der traditionell nörglerische und unzufriedene (nicht zu verwechseln mit kritische) Teil des Basler Publikums inzwischen einfach noch unsachlicher und in der Besserwisserei noch arroganter geworden ist.

von Tschum - am 19.02.2006 18:10
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