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vor 11 Jahren, 7 Monaten
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atzge

«Ich habe nie aufgehört zu hoffen» (BaZ)

Startbeitrag von atzge am 01.03.2006 15:29






DIE HOFFNUNGEN VON ARGENTINIERN, KROATEN UND VERANSTALTERN VOR DEM LÄNDERSPIEL IN BASEL



christoph kieslich

Der eine als Zaungast, der andere in der zweiten Reihe - für die beiden FCB-Profis Matias Delgado und Mladen Petric hat das Länderspiel Argentinien-Kroatien heute in Basel (20.15 Uhr) einen besonderen Reiz.

Mit glänzenden Augen beobachtete Matias Delgado gestern, wie im Medien Center des St.-Jakob-Parks ein Pulk von Journalisten auf die argentinischen Nationalspieler losgelassen wurde. Nicht nur, dass der Spielmacher des FCBasel während zweier Nachmittage regelmässiger Trainingsgast im Stadion war, sein ganz spezielles Erlebnis hatte Delgado schon vor dem Anpfiff des Länderspiels heute Abend:Erst ein Foto an der Seite von Pablo Aimar und obendrein eine Verabredung mit seinem Vorbild für den Abend an der Hotelbar des Swissôtel Le Plaza.
So nah Delgado der Nationalmannschaft in diesen Tagen ist, so weit entfernt ist er auch von ihr. «In Argentinien wird unser Fussball in der Schweiz belächelt.» Er, der hier eine Ausnahmeerscheinung ist, hegt keine Hoffnungen, sich über die Super League zu empfehlen. «Aber über internationale Spiele, über jedes Tor in der Champions League oder im Uefa-Cup kann ich auf mich aufmerksam machen», sagt Delgado, «das schaut sich auch der Trainer im Fernsehen an.»

Rotation. José Pekerman, seit knapp zwei Jahren für die Albiceleste zuständig, lässt zwar keinen Zweifel daran, dass es «so viele gute Spieler gibt, die noch eine Chance auf die WM besitzen», doch an Delgado denkt er dabei nicht vorderhand. In seiner Startaufstellung für das heutige Spiel - aus der er keinerlei Geheimnis machte - stehen nur vier Akteure (Sorin, Coloccini, Cambiasso und Riquelme), die vergangenen Sommer im Final des Konföderationen- Cup eine 1:4-Demütigung durch Brasilien erfuhren.

Aimar sitzt heute zunächst auf der Bank;Spieler wie Zanetti (Inter), Ayala (Valencia), Kily Gonzáles oder Veron (beide ebenfalls Inter Mailand) sind gar nicht nominiert worden - und die Aufstellung liest sich nichtsdestotrotz wie die eines WM-Favoriten. Allen voran Juan Riquelme und Shootingstar Lionel Messi, die für die besonderen Momente sorgen sollen. Für Pekerman, der sich als Verfechter der Rotation bezeichnet, ist das Länderspiel in Basel die letzte Gelegenheit bis zur unmittelbaren WM-Vorbereitung, um sich ein Bild machen zu können. «Die wichtigste Saisonphase kommt aber noch», sagt Pekerman, «denn ich ich will die besten Spieler in ihrer besten Form aufbieten.»
Kroatien kommt den Südamerikanern deshalb als Testspielgegner gelegen, weil der WM-Dritte von 1998 einen ähnlichen Stil pflegt wie Serbien-Montenegro, dem WM-Vorrundengegner neben der Elfenbeinküste und Holland.

Bewerbung. Ein gutes Stück weiter als Delgado ist sein Basler Teamkollege Mladen Petric. Zunächst enttäuscht, weil er nicht aufgeboten worden war, machte der verletzungsbedingte Ausfall von Eduardo da Silva (Dinamo Zagreb) nachträglich das Heimspiel für den 25-jährigen Angreifer möglich. In Hongkong war er vor drei Wochen bei der 0:2-Niederlage gegen den Schweizer WM-Vorrundengegner Südkorea zu seinem Comeback in der kroatischen Nationalmannschaft gekommen. Als gelungene Bewerbung begreift er seinen 45-minütigen Einsatz, aus dem er eine schmerzhafte Rückenprellung davontrug zwar nicht, die WM-Teilnahme («Ich habe nie aufgehört, darauf zu hoffen») scheint aber dennoch greifbar.

Heute nimmt Petric mit einem Platz auf der Bank vorlieb, da Nationaltrainer Zlatko Kranjcar im Gegensatz zum Turnier in Asien wieder auf seine Besten zurückgreifen kann und in der Spitze Dado Prso (Glasgow Rangers) sowie Ivan Klasnic (Bremen) gesetzt sind.

Aufwind. Ein gutes Resultat gegen den zweifachen Weltmeister, da ist sich Petric sicher, wird den Nachfolgern der «goldenen Generation» weiter Aufwind verleihen. Wie viele Augenzeugen dies verfolgen werden, war gestern nicht abzusehen. Die Organisatoren hoffen trotz schleppenden Vorverkaufs immer noch auf 15000 bis 20000 Zuschauer. Denen kann José Pekerman zwar nichts versprechen, aber er hofft immerhin, «dass wir den Fans mit einem guten Spiel eine Freude machen können».

Antworten:

Abbondanzieris Respekt (BaZ)








RESPEKT. Es ist nicht so, dass Schnee für Roberto Abbondanzieri (Foto) etwas Neues wäre - aber an Fussball im Schneetreiben, so wie gestern Nachmittag beim Training im St.-Jakob-Park, kann sich der Nationaltorhüter Argentiniens nicht erinnern. Aus 38 Grad im Schatten in Buenos Aires ist er am Montag als einziger Auswahlspieler, der in der Heimat sein Geld verdient, mit der argentinischen Delegation in den Schweizer Winter gereist. In Basel wird er heute gegen Kroatien sein 21. Länderspiel bestreiten und kann sich nebenbei einen Eindruck davon verschaffen, ob ihm dieser Arbeitsplatz gefallen könnte. Über die Gespräche mit Ruedi Zbinden, dem Chefscout des FCBasel, über einen allfälligen Wechsel wollte er nicht viel mehr sagen, als dass es sie vor ein paar Wochen gegeben hat:«Das ist eine Option, die ich mir vorstellen könnte. Aber es gebietet der Respekt vor dem Torhüter in Basel, der auch Nationalspieler ist, dass man darüber nicht redet.» Bis 2007 läuft sein Vertrag bei den Boca Juniors noch, und in Buenos Aires geht man davon aus, dass Abbondanzieri nach der WM auf Angebote aus England, Italien oder Spanien hofft.

cok



von atzge - am 01.03.2006 15:30

sagen sie mal Mauro Lustrinelli (BaZ)






Der Schweizer Nationalstürmer wechselte Anfang Jahr von Thun zu Sparta Prag.


baz: Mauro Lustrinelli, ein Schweizer in Tschechien. Wie ist Ihr Transfer nach Prag zustande gekommen?
Ein erstes Signal gab es im vergangenen Sommer, als wir mit Thun bei einem Turnier im Montafon auch gegen Sparta spielten. Dann haben sie mich, auch als Gegner, in der Champions League gesehen. Und im Januar kam dann das Angebot. Ich habe mich dann rasch für Sparta entschieden. Allerdings wäre ich heute bei den Young Boys, wenn mich Thun nach Bern hätte ziehen lassen.
Für Sparta spielten Sie bisher zweimal in der Meisterschaft, gleich beim Debüt schossen Sie ein Tor. Wie gefällt es Ihnen?
Die Erwartungen bei Sparta sind gross, der Druck ist entsprechend. Aber für einmal bin ich nicht bei einem Verein, der Aussenseiter ist. Sparta ist in Tschechien ein Club wie Basel in der Schweiz, wie Bayern in Deutschland, obwohl es in dieser Saison nicht so gut läuft. Sparta ist Kult in Tschechien, dort brauche ich nur Fussball zu spielen, mich um nichts anderes zu kümmern. Und es ist schön, wenn mir Philipp Degen sagt, Thomas Rosicky habe ihn in Dortmund darauf hingewiesen, dass ich schon im ersten Spiel getroffen habe. Oder wenn Jankulowski in Mailand Johann Vogel berichtet, dass ich gar ein Kopftor gemacht habe…
Zur Nationalmannschaft: Sehen Sie die Abwesenheit Alex Freis als Chance für sich?
Ja, ob ich nun gegen Schottland von Anfang an spiele oder erst später eingewechselt werde. Wichtig ist für mich, Ende Mai richtig in Form und mental bereit zu sein. Ich sage es mir so: Wenn ich bei Sparta eine gute Saison spiele, werde ich im Mai weiter sein als bisher und also grössere Chancen im Nationalteam haben. Ich ging ja auch nach Prag, um nicht in Thun in Gefahr zu geraten, bequem zu werden. Ich will mich verbessern.

hjs



von atzge - am 01.03.2006 15:32

Mexiko will Nationalteam mit Hypnose auf WM vorbereiten (BaZ)






Mexiko-Stadt. SDA/AFP/baz. Die mexikanische Nationalmannschaft setzt bei ihrer Vorbereitung auf die Fussball-WM in Deutschland auf die Fähigkeiten eines Hypnotiseurs. Nach einem Hypnose-Versuch hätten die Spieler ihre Fähigkeiten auf dem Rasen verbessert.

Teamchef Ricardo Antonio Lavolpe habe seinen Test «sehr interessant» gefunden, berichtete der Hypnotiseur Nico am Dienstagabend im mexikanischen Fernsehen.

Der ganz in Schwarz mit weissem Mao-Hemdkragen gekleidete Hypnotiseur kann nach eigenen Angaben auch via TV-Mattscheibe hypnotisieren und führte seine Künste im Fernsehstudio vor. Er brachte das Publikum auf Befehl zum Tanzen, Weinen und Schreien.



von atzge - am 01.03.2006 15:55
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