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Red Blue Devils Poeten Forum
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Captain Sky, Tuborg, Betty Bossi

Revolutionäre Ideen von Sepp Blatter

Startbeitrag von Betty Bossi am 02.03.2006 10:23

Reduzierung der Bundesliga?


Am 8. Juni 1998 wurde Blatter zum achten Fifa-Präsidenten gewählt
München - Knapp 100 Tage vor der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland sorgt Fifa-Präsident Sepp Blatter mit revolutionären Ideen für Diskussionsstoff.

Der Schweizer plant unter anderem, alle nationalen Ligen auf 16 Mannschaften zu begrenzen.

"Beim Kongress 2007 muss darüber gesprochen werden. Denn der Markt und die Spieler vertragen auf Dauer nicht soviel Fußball", erklärte Blatter im Interview mit der "Bild".

"Die Fifa kann das vorschreiben"

In der Bundesliga spielen 18 Mannschaften, in Spanien, Italien, Frankreich und England sogar 20.

Mit einer Reduzierung auf 16 Teams könne laut Blatter ein besseres Gleichgewicht zwischen Klub- und Nationalmannschaftsfußball sowie mehr Erholungszeit für die Spieler entstehen.

"Die Fifa kann das vorschreiben", wird der 69-Jährige zitiert. Er glaubt, damit dem Wunsch der Vereine zu entsprechen. "Viele Klubs sagen, die Fifa muss es befehlen - sonst passiert es nie. Das können sie gerne haben."

"Die Formel der Zukunft"

Darüber hinaus denkt Blatter laut über eine Regelung nach, welche die Zahl der ausländischen Spieler in einer Mannschaft begrenzt:

"Wir müssen am Beispiel der Bundesliga dahin zurückkommen, dass in jedem Klub mindestens sechs deutsche Spieler auf dem Platz stehen. 6+5! Das ist die Formel der Zukunft."


Zeit für den nächsten Schritt

Neben dieser einschneidenden Veränderung am Ligensystem schweben dem Fifa-Boss auch Neuerungen bei den Spielstätten vor.

Zwar seien die Stadien in Deutschland "fantastisch", aber dennoch sei der nächste Schritt nur noch eine Frage der Zeit.

Dächer und Kunstrasen

"In Zukunft sollten nur noch Stadien mit verschließbaren Dächern und Kunstrasen gebaut werden", fordert Blatter.

Davon verspreche er sich eine Erhöhung des Komforts und die Möglichkeit zur Nutzung für Konzerte und andere Veranstaltungen: "Ein Stadion muss die ganze Woche leben."

Björn Greif

Quelle: sport1.de

Antworten:

Auch wenn er viel Gutes bewirkt hat, aber dieses ständige Pushen des Fussballs in Richtung cleane Abendunterhaltung als Substitutionsprodukt zum Kino oder der Kegelbahn geht mir gewaltig auf den Senkel. Er möchte sich seinen Kunstrasen und seine verschliessbaren Dächer im Wallis verwirklichen. Alles Gras durch Kunstrasen ersetzen (gibt weniger Flurschäden nach der Skisaison) und dann noch ein Dach über den Kanton - dann können wir auch sicher sein, dass dieser Held nicht via Heli in die Schweiz fliehen kann, wenn ich den Kanton endlich fluten lasse.



von Tuborg - am 02.03.2006 10:29
Verkleinerung der Ligen und Ausländerbegrenzung finde ich eigentlich eine gute Sache. Das mit den Stadien ist hingegen Müll.
Leider befürchte ich jedoch, dass sich das mit den Stadien leichter durchführen lässt...

von Captain Sky - am 02.03.2006 10:57
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