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Red Blue Devils Poeten Forum
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atzge, Mätzli, Kopfschüttler, Don Daniel, luki77, Walti usm Wallis, Faninho, Chrättli, Latteknaller, RKB

«Wir wollen den Spiess umdrehen» (BaZ)

Startbeitrag von atzge am 15.03.2006 11:20






STRASSBURGS NICOLAS PUYDEBOIS ZUM RÜCKSPIEL IM UEFA-CUP-ACHTELFINAL GEGEN BASEL


INTERVIEW:MARCWILB




Trotz des Gastspiels des FCBasel beim Racing Club Strasbourg (Do, 18.00 Uhr, SF2 live) gilt im Elsass die Konzentration dem Klassenerhalt. Auch wenn der Strassburger Goalie Nicolas Puydebois den Uefa-Cup noch nicht völlig abgeschrieben hat.

Die Sonne scheint wieder im Elsass, aber die Stimmung beim Racing Club Strasbourg bleibt trüb. Die bittere Niederlage vom Sonntag gegen Le Mans (1:2) hat tiefe Spuren hinterlassen.

baz: Nicolas Puydebois, wie ist die Stimmung nach der Niederlage in der Nachspielzeit gegen Le Mans vom Sonntag?

nicolas puydebois: Das war ein neuerlicher Schlag ins Gesicht. Mit dem Publikum im Rücken wollten wir unbedingt gewinnen, aber wir hätten uns lieber mit einem Unentschieden begnügen sollen. Nach Rückschlägen sind wir bis jetzt immer wieder aufgestanden, ich hoffe, das wird auch diesmal klappen. Solange es noch mathematisch möglich ist, werden wir an den Klassenerhalt glauben. Wenn wir positiv denken, können wir das Ruder noch herumreissen.

Auf wie viel Prozent sind die Chancen gesunken, in der Ligue 1 zu bleiben?

Ich weiss es nicht. Bei einem Sieg gegen Le Mans wären es 80 bis 90 Prozent gewesen. Jetzt ist es wieder viel komplizierter, wir dürfen uns kaum mehr Fehler erlauben.

Ist es nicht ungemein schwierig, seit Monaten am Tabellenende zu stehen?

Es ist schon zermürbend, moralisch und psychisch. Es ist sehr frustrierend, wir hatten am Sonntag die einzigartige Chance, von den Niederlagen der anderen Clubs zu profitieren. Wir hatten alle Trümpfe in der Hand und sie nicht ausgenutzt.

In Basel haben Sie am letzten Mittwoch 0:2 verloren. Wie sehr schmerzt das zweite Gegentor?

Natürlich, das zweite Tor hat uns sehr wehgetan. Wir haben Basel einen dummen Freistoss zugestanden, und dann kam ein riesengrosser Stellungsfehler dazu. Ein 0:1 wäre aufholbar, nach dem 0:2 wird es für uns schwierig. Basel ist eine gute Mannschaft, die hinten bestehen kann, mit zwei athletischen Innenverteidigern. Um die Viertelfinals zu erreichen, muss man schon sehr gut sein.

Was müssen Sie am Donnerstag ändern, um den FCB zu besiegen?

Wir müssen viel energischer verteidigen und dann endlich unsere Torchancen nützen. Wir müssen in den entscheidenden Zonen viel effizienter spielen. Und wir sollten schon einiges wagen, ein bisschen verrückt spielen, schliesslich haben wir nichts mehr zu verlieren.

Sie werden morgen Ihr 17. Spiel seit Anfang Januar bestreiten. Kann die Müdigkeit die letzten Niederlagen erklären?

Na ja, es ist schon eine Erklärung. Wir haben auch allerhand Verletzte, so dass der Trainer sehr wenig wechseln kann. Es sind immer dieselben Spieler, die auflaufen. Jacky Duguépéroux konnte sein Team nie so aufstellen, wie er das gerne getan hätte. Vielleicht haben wir nicht genügend Spieler, um in der Liga und im Uefa-Cup zu bestehen. Der europäische Wettbewerb war hauptsächlich ein Bonus, hatte aber dank unserer Erfolge auch positive Auswirkungen auf unsere Moral. Im Endeffekt hat er uns jedoch sehr viel Energie gekostet.

Wie schätzen Sie die Stimmung in der Stadt und bei den Fans ein?

Alle sind natürlich von unserer Saison schwer enttäuscht. Ich glaube nicht, dass wir mit unserer spielerischen Qualität den Abstieg verdient hätten. Aber wir sind nun an 18. Stelle - da muss uns doch einiges missraten sein. Die Fans sind sehr enttäuscht, sie wollen selbstverständlich den Club in der Ligue 1. Jeden Tag spüren wir ihren Frust. Am Sonntag sind wir deswegen zu stürmisch nach vorne gerannt, wir haben uns zu sehr von den Zuschauern beeinflussen lassen.

Der Club hat dreimal den Präsidenten gewechselt, Generaldirektor Marc Keller den Abgang angekündigt. Ist es schwierig, mit dieser Situation fertig zu werden?

Wir versuchen, das beiseite zu schieben. Es ist aber schwierig. Morgens in der Zeitung liest man nur von Problemen in Clubführung und Verwaltung. Wenn Stabilität herrscht, ist es doch einfacher, gute Resultate zu erzielen. Alle Gerüchte, die rund um das Spielfeld kursieren, haben eine sonderbare Stimmung zur Folge.

Auch wenn der Verein sportlich in der Krise steckt, wurde immer an Trainer Duguépéroux festgehalten. Erstaunt Sie das?

Ich komme von Olympique Lyon. Dort hat Präsident Aulas immer viel Druck auf die Trainer ausgeübt. Am Anfang war ich schon ein bisschen erstaunt über dieses Vertrauen hier in Strassburg. Aulas hätte sehr früh den Trainer gewechselt, das ist sicher. Aber das ist Präsidentensache.

Christian Gross hat Basel stets als klaren Aussenseiter gegen Strasbourg bezeichnet. Ist das noch immer so?

Bestimmt nicht. Das waren Worte für die Journalisten. Er wollte so den Druck von seinen Spielern nehmen. Wenn der Leader der Schweizer Liga auf den 18. der französischen Liga trifft, dann sind die Schweizer klarer Favorit. Aber wir werden am Donnerstag alles daransetzen, als Aussenseiter den Spiess umzudrehen.

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von rot bis blau


FCB-Agenda
Nächste Spiele: Uefa-Cup, Achtelfinal-Rückspiel: Strasbourg-FCB, Do, 18.00 Uhr, Meinau, SF 2 live. - Super League, 24. Runde: St. Gallen-FCB, So, 16.15 Uhr, Espenmoos, Sat 1 live.

Was lauft z Basel?
Jubiläum. Erinnern Sie sich? Heute vor fünf Jahren wurde der neue St.-Jakob-Park eröffnet - mit dem Super-League-Spiel FCB-Lausanne (0:0).
Comeback. Scott Chipperfield konnte gestern nach seinem Nierenanriss erstmals wieder mit dem Team trainieren. «Am Donnerstag in Strassburg sitze ich wohl auf der Ersatzbank», mutmasste der gutgelaunte Australier.
Verletzt. Weniger gut war die Laune bei Eduardo. Der Brasilianer musste das Training mit Adduktorenschmerzen abbrechen. «Eine Vorsichtsmassnahme», sagt FCB-Trainer Christian Gross. Der Stürmer: «Wir werden sehen, ob es am Donnerstag geht. Der Muskel ist hart und schmerzt jedenfalls.» Für Eduardo stürmte im taktischen Spiel dann David Degen, dessen Position im rechten Mittelfeld nahm Zdravko Kuzmanovic ein.

Quest-ce qui se passe à Strasbourg?
Verletzungen. Strasbourg gehen langsam die Spieler aus. Seit dem Hinspiel haben sich Verteidiger Haggui und Mittelfeldspieler Loué verletzt. Dazu muss der Racing Club im Rückspiel wie am letzten Donnerstag wieder auf Le Pen verzichten, der am Sonntag gegen Le Mans noch hatte spielen können.
Fragen. Trainer Jacky Duguépéroux fragte sich in den «Dernières Nouvelles d’Alsace» öffentlich, ob er gegen den FCB einige Stammkräfte schonen solle. Schliesslich sind die Elsässer im Abstiegskampf in der Ligue 1 auf alle möglichen Kraftreserven angewiesen.



von atzge - am 15.03.2006 11:21
"Jacky Duguépéroux fragte sich in den «Dernières Nouvelles d’Alsace» öffentlich, ob er gegen den FCB einige Stammkräfte schonen solle. Schliesslich sind die Elsässer im Abstiegskampf in der Ligue 1 auf alle möglichen Kraftreserven angewiesen"


Wenn das stimmt, dann hat er den UEFA Cup abgeschrieben. Tant mieux. Aber ich glaube es erst, wenn wir durch sind.



von Mätzli - am 15.03.2006 11:29


Kennt au e Finte sy, um dr FCB glaube z loh, das me deert im Spargang zem Erfolg kunnt und denn so ufftritt wie scho mol geg si. Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste!!! Au wenn die voll im Abstiegskampf sin, wärde sie doch nidd so bleed si, e durchus meegligi Viertelfinalqualifikation aifach so wäggzschängge. Unseri sin guet bedient wenn sie an dä Match anegeehn als gieng's ums Lääbe.


Viertelfinal allez! Aber gschänggt griegge dr dää nidd!



von atzge - am 15.03.2006 11:35

Wer goht eigentlich alles vo de Poetä ins Elsass?!?

Isch bits irrefüehrend klar.. dr goalie schnurrt vo spiess umdreihe.. und dr Trainer vo wege schonig..

vergesset das vo wege schonä.. das cha sich doch grad dä trainer nid erlaubä in derä situation..


wichtig: ei chischtä machä, den isch rueh im stall..!

von Chrättli - am 15.03.2006 11:59

Re: Wer goht eigentlich alles vo de Poetä ins Elsass?!?

ych bi vor ort..



von Latteknaller - am 15.03.2006 12:13

Re: Wer goht eigentlich alles vo de Poetä ins Elsass?!?

bin vor ort, mit dem vbbs büsli ab zofingen über diverse stationen in basel werden wir wohl rechtzeitig in strassbourg sein.

bin auch der überzeugung dass es einen sehr konzentrierten fcb braucht.
unsere mannschaft kann momentan nur über defensive sicherheit und konzentrierter spielweise erfolg haben.

von Faninho - am 15.03.2006 12:41

Re: Wer goht eigentlich alles vo de Poetä ins Elsass?!?

bin leider nicht vor ort.... und kann das spiel auch nicht am tv verfolgen.

hoffentlich kommt das gut. beim letzten spiel, bei dem ich nicht war und es auch nicht am tv schauen konnte, hat in der 93. minute ein oldtimer aus georgien immerhin den siegtreffer erzielt. hoffentlich ist das ein gutes omen.....

wünsche allen die gehen viel spass und hopp fcb ! :spos:



von RKB - am 15.03.2006 13:29

Re: Wer goht eigentlich alles vo de Poetä ins Elsass?!?



Bi nidd vor Ort, aber vor em TV.



von atzge - am 15.03.2006 13:57

Re: Wer goht eigentlich alles vo de Poetä ins Elsass?!?

Mit mir bim Thai,
sinns denn scho zwai. :D



von Mätzli - am 15.03.2006 14:16

Re: Wer goht eigentlich alles vo de Poetä ins Elsass?!?

d fasnacht isch verby... kumm zue minere fcb-live-spyyl-premiere 2006



von luki77 - am 15.03.2006 14:41

Re: Wer goht eigentlich alles vo de Poetä ins Elsass?!?

Ych wär gärn gange, ka aber a) nidd go luege (Aspiilzyt vs. Schaffe...) und b) nur hoffe, dass ych's derfür am TV ka luege. Evtl. ka aber mi besseri Hälfti morn vom Spital haime, denn wär ych villicht grad denn chauffeurtechnisch unterwägs...

Schaumermal



von Kopfschüttler - am 15.03.2006 15:11

Re: Wer goht eigentlich alles vo de Poetä ins Elsass?!?

Dr WuW reist us em Wallis a.
Fröi mi riesig.

Und mir chömmä wyter. Wiä isch glych !!!



von Walti usm Wallis - am 15.03.2006 17:29

Re: Wer goht eigentlich alles vo de Poetä ins Elsass?!?

bin "vorort" auf dem Sofa am TV, leider..

nachmittagsfussball unter der woche ist schxxx..



von Don Daniel - am 15.03.2006 19:44
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