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Red Blue Devils Poeten Forum
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atzge, Latteknaller, Zuschauer

einwurf hitzfeld (BaZ)

Startbeitrag von atzge am 18.03.2006 11:13




Die Mannschaft des FCB ist hungriger




OTTMAR HITZFELD
Ich kann Christian Gross und seiner Mannschaft zu dieser grossartigen Leistung und zum Viertelfinal nur gratulieren. Der FCB war gegen Racing Strasbourg zweimal das bessere Team, präsentierte sich als starkes Kollektiv und spielte taktisch geschickt.
Eine Rolle spielt dabei auch die Umstellung des Systems, das vielleicht weniger Spektakel verspricht, aber dazu beiträgt, dass man defensiv weniger anfällig ist. Und das funktioniert, wenn man gute Einzelkönner hat, die aus wenigen Chancen etwas machen können.
Schaut man sich die Viertelfinalisten im Uefa-Cup an, dann erkennt man, dass sich der Fussball unheimlich entwickelt hat, es für die Favoriten wie Roma, Marseille oder den HSV schwieriger ist, sich durchzusetzen. Hinzu kommt, dass Teams, die aus der Champions League ausgeschieden sind, im Uefa-Cup keine neue Motivation mehr finden. Von acht Teams ist nur noch Schalke übrig geblieben.
Natürlich ist der FCMiddlesbrough nun ein harter Brocken für den FCB. Aber Middlesbrough gehört in der Premier League nicht zu den Spitzenclubs, weshalb Basel auch diese Spiele unerschrocken angehen kann. Die Engländer haben zwar klangvolle Namen in ihren Reihen, aber es sind alternde Stars wie Viduka, der es nie zu einem ganz grossen Club geschafft hat, oder Mendieta. Ich erinnere mich an den Champions-League-Final mit Bayern München, als Mendieta beim FCValencia nicht überzeugen konnte. Er ist zwar laufstark, aber kein Leistungsträger.
Im Vergleich dazu hat der FCB die hungrigere Mannschaft, und wenn man in einem Wettbewerb so weit gekommen ist, dann ist auch noch mehr möglich, zumal die Mannschaft eine gewisse Reife zeigt, und Christian Gross sie mehr realitäts- und erfolgsbezogen einstellt. Auch darauf kann man stolz sein, auch das Basler Publikum, das ein bisschen verwöhnt ist, was an den Zuschauerzahlen bei den Europacup-Heimspielen der vergangenen Monate zu erkennen ist. Wenn man in der Champions League schon mal gegen attraktive Gegner gespielt hat, dann hält man ein Weiterkommen gegen Gegner wie Strasbourg offenbar für selbstverständlich.
Ottmar Hitzfeld (57), einer der erfolgreichsten Trainer der Gegenwart, kommentiert in der baz regelmässig Ereignisse und Entwicklungen im Fussball. «Middlesbrough ist ein harten Brocken - aber kein Spitzenteam»

Antworten:

«Wir müssen uns geschickt anstellen» (BaZ)



NACH DEM FAMOSEN UEFA-CUP-AUFTRITT WARTET AUF DEN FCB WIEDER EINE SEHR HEIKLE AUFGABE



Geräumt. Schnee und meistens viel Emotionen: Das Espenmoos-Stadion in St.Gallen - vom Schnee befreit. Foto Keystone

MARCELROHR

Am Ende einer geschichtsträchtigen Woche wartet auf den FCBasel in der Ostschweiz eine Stolperfalle: Duelle gegen den FCSt. Gallen waren zuletzt meistens von Hektik geprägt - und Basler Punktverlusten.

«Wir müssen uns geschickt anstellen, wenn wir in St. Gallen punkten wollen - und das ist unser grosses Ziel», sagt Christian Gross. Mehrmals hat der FCB-Trainer betont, dass das Espenmoos-Stadion ein «magischer Ort» des Fussballs sei. Das mag aufgrund der Ambiance im engen Oval stimmen, aber auch das Attribut verhext passt - wenigstens auf die letzten Auftritte der Rotblauen bezogen.
Schlechte Erinnerungen kommen hoch, wer zum Beispiel an den 14. August 2005 denkt. 3:2 führte der FCB Minuten vor Schluss, als Schiedsrichter Laperrière einen Trikot-Zupfer von Boris Smiljanic mit einem Elfmeter für St.Gallen belohnte und zu allem Überfluss den völlig unbeteiligten FCB-Einwechselspieler Baykal mit einer roten Karte vom Platz stellte. Am Ende stand es 3:3. Zweimal traf damals Eric Hassli für die Ostschweizer.

Der Skandal. Gar nicht angepfiffen wurde der Match am 6. März 2002, weil nur die Hälfte der Flutlichtmasten funktionierten. Und unter dem Titel «Skandal» ist die Partie vom 22. April 2001 nachzulesen, als Schiedsrichter Schoch eine Flanke von Jerren Nixon als Tor für St. Gallen taxierte, was zu einer 2:3-Niederlage aus FCB-Sicht führte. Über das Phantom-Tor ärgerten sich die Basler noch lange.

Unvergessen bleibt natürlich auch der «Schneematch» vom 20. Februar 2005: In einem Spiel, das nie hätte stattfinden dürfen, verloren die Basler mit 1:3 und Mladen Petric mit einer schweren Schienbeinverletzung. Wen wunderts, runzelte Christian Gross gestern die Stirn, als er in die Runde fragte, ob denn morgen Sonntag wohl wieder Schnee auf dem Terrain liege.
Auf Nachfrage der baz meldete der FCSt. Gallen gestern um 16 Uhr, dass das Terrain geräumt sei. Immerhin.
Nach dem herausragenden Uefa-Cup-Abend am Donnerstag in Strasbourg wird es wichtig sein, dass die Elf von Gross wieder frisch und konzentriert ans Werk geht, will sie ihre deutliche Führung an der Tabellenspitze der Super League verteidigen.

Delgados Sperre. Mit welchem Personal dies geschehen soll, liess Gross gestern offen. Immerhin deutete er an, dass Ivan Ergic erster Kandidat ist, den gelb-gesperrten Matias Delgado im Mittelfeld zu vertreten. Angeschlagen sind Stürmer Eduardo (Adduktoren) und Bruno Berner (Achillessehne), doch beide konnten gestern Morgen in Rust das Auslaufen bestreiten. Ausserdem stehen Koji Nakata und Michail Kawelaschwili (beide im Uefa-Cup nicht spielberechtigt) sowie Scott Chipperfield (nach Verletzung) wieder im Kader.

Das hat Gross mit Freude registriert: «Bei diesem gedrängten Programm brauchen wir jeden Spieler.»



von atzge - am 18.03.2006 11:17

von rot bis blau (BaZ)






FCB-Agenda
Nächste Spiele: Super League, 24. Runde: St.Gallen-FCB, So, 16.15 Uhr, Espenmoos (Sat1 live). - Super League, 25. Runde: FCB-Aarau, Mi, 19.30 Uhr, St.-Jakob-Park.

Was lauft z Basel?
Vorverkauf. Bereits heute, Samstag, 12 Uhr (bis 17 Uhr), beginnt der Vorverkauf für das Heimspiel gegen Middlesbrough im Uefa-Cup. Wie üblich gewährt der FCB den Inhabern von Jahreskarten sowie Vereinsmitgliedern ohne Jahreskarte ein Vorkaufsrecht. Tickets gibt es an der Kasse 2 beim Stadion. Der öffentliche Verkauf beginnt am Freitag, 24. März (12 Uhr). > www.fcb.ch
Sonderzug. Die SBB organisieren für das morgige Auswärtsspiel in St.Gallen einen Sonderzug. Für 10 Franken (ohne Halbtax-Abo 20 Fr.) kommen Fans nach St.Gallen-St.Fiden. Hinfahrt: Basel SBB, ab 12.55 Uhr, Gleis 3. Rückfahrt: St.Gallen-St.Fiden, ab 18.38 Uhr.
Comeback. Djamel Mesbah hat seine Operation an den Adduktoren gut überstanden: «Ich hoffe, dass ich bis in zwei Wochen wieder ins Teamtraining einsteigen kann», sagt der 21-Jährige.

Wa gooht in St.Galle?
Zwei oder drei. Mit drei Stürmern anzutreten ist eine Option, die St. Gallens Trainer Ralf Loose hat; nur mit zwei, aber einen der Stürmer zurückhängend spielen zu lassen, wäre eine andere. Klar ist, dass gegen den FCB mit einer Viererkette verteidigen wird, also nicht mit einer Dreierreihe wie auch schon in diesem Frühjahr.
FC ST.GALLEN-FCBASEL (Sonntag, 16.15 Uhr, live Sat.1)
Stadion: Espenmoos.
Bemerkungen: St.Gallen ohne Garat (verletzt). Basel ohne Yakin, Carignano, Quennoz, Mesbah, Dzombic (verletzt) und Delgado (gesperrt).

Razzetti
Zellweger
Koubsky
Maric
Wiblishauser
Callà
Montandon
Alex
Ljubojevic
Hassli
Marazzi

Zuberbühler
Berner
Smiljanic
Majstorovic
Zanni
Ergic
Sterjovski
Degen
Ba
Eduardo
Petric



von atzge - am 18.03.2006 11:18

Der FCSt. Gallen und die Bilanz des Mittelmasses (BaZ)







DIE OSTSCHWEIZER VOR DEM FCB-GASTSPIEL

HANSJÖRG SCHIFFERLI

Von bisher neun Spielen gegen die Top 4 der Super League hat der FC St. Gallen noch keines gewonnen.

Zu wenig stark, um mit den Grossen mitzuhalten; zu stark, um in die Nähe der Abstiegsplätze zu geraten: Das sei der FC St. Gallen in der Saison 2005/06, hatte dessen Sportchef René Weiler schon vor Beginn der Spielzeit gesagt. Und wer heute, nach 22 von 36 Runden Zwischenbilanz zieht, erkennt, wie richtig Weiler damit lag: Die St. Galler sind Tabellensechster, nach Minuspunkten gleichauf mit dem FC Thun, dem Fünften; sie haben eine beruhigende Reserve auf die vier Letzten; aber sie haben von bisher neun Spielen gegen die vier Spitzenteams aus Basel, Zürich und Bern keines gewonnen, nur zweimal - daheim gegen den FCB und GC - wenigstens einen Punkt geholt. Dafür aus den 13 übrigen Matches 25 Punkte.

Lucky punch. Gegen die «Grossen», sagt Weiler, fehle ihnen noch der «lucky punch». Dass sie nahe daran gewesen seien, zeige schon, dass sie vier dieser Spiele 0:1 verloren hätten. Und der Match gegen den FCB sei nun die «nächste Gelegenheit», diese Serie zu beenden. Auch Ralf Loose, der Trainer, widerspricht nicht, dass dies weder Fisch noch Vogel ist, eine Bilanz des Mittelmasses. Aber sie entspreche den Möglichkeiten der St. Galler in der Übergangszeit vor dem Umzug ins neue Stadion in zwei Jahren. «Und gegen die Grossen hatten wir», fügt Loose bei, «ab und zu auch etwas Pech.»

Womit sie sich allerdings «zu Recht scharfer Kritik ausgesetzt» hätten, sagt der Trainer, sei die Niederlage im Cup gewesen, gegen den FC Küssnacht am Rigi aus der 3. Liga. Eine gute Cup-Kampagne wäre die günstigste Gelegenheit gewesen, aus dem Mittelmass auszubrechen.
Was die Resultate in der Meisterschaft betrifft, ists in erster Linie aber eine Substanzfrage. Es sei, nennt Loose ein Beispiel, kein Geheimnis, «dass wir im Mittelfeld ein Manko haben.» Vier Spieler hätten sie für die zentralen Positionen, so Weiler, und die Verträge aller liefen zum Saisonende aus. Also werde «darüber studiert», was dort geschehen soll.

Torwartfrage. «Studiert» wird bei gegebener Zeit aber auch über Stefano Razzetti, den bald 35-jährigen italienischen Torhüter, dessen Kontrakt im Sommer nach dreieinhalb Jahren ebenfalls ausläuft. Loose merkt dazu an: «Razzetti hat in dieser Saison einige Fehler begangen, die uns Punkte kosteten. Also kann ich nicht zufrieden sein.» Den letzten Fauxpas beging Razzetti am vergangenen Samstag, als er einen Freistoss Rafaels abprallen liess und so Alhassane Keita das entscheidende 1:0 für den FCZ ermöglichte.

Bereits seit Ende November klar ist, dass Loose den FC St. Gallen auch in der neuen Saison trainiert. Es stand beidseits nicht zur Diskussion. Oder wie es Weiler formuliert: «Wir sind mit dem Trainer sehr zufrieden.» Der ist an der Linie zwar ein eher bedächtiger Mann, an seiner Professionalität aber wird nicht gezweifelt. So fuhr Loose am Donnerstag nach Strasbourg, um den FCB zu beobachten - obwohl er ihn genau kennt, er auch das Hinspiel gesehen hatte. Eigentlich schon nach dem schnellen 1:0, spätestens aber nach dem 2:1 lieferte der Match in der Meinau auch dem St. Galler Coach keine News mehr.

Drei Spitzen. Zu überlegen hat er sich fürs Spiel vom Sonntag vor allem eines: Wie besetzt er den Angriff? Eric Hassli ist nach verbüsster Sperre wieder verfügbar; der im Winter verpflichtete Kroate Goran Ljubojevic schoss in den drei ersten seiner bisher vier Spiele je ein Tor; und der Ghanaer Alex, der noch in der Winterpause den FCB interessierte, darf als gesetzte Kraft gelten. Noch wisse er nicht, sagt Loose, ob er mit drei Sturmspitzen antrete, «aber eine Überlegung wert ist es.»



von atzge - am 18.03.2006 11:20

Arm gegen Reich oder Oben gegen Unten (BaZ)



fussball in der schweiz

24. Runde

Morgenluft. Rücken die Super-League-Teams nach der 24. Runde näher zusammen oder wird die Kluft zwischen «Arm und Reich» noch grösser? Am Wochenende treffen in der Schweizer Spitzenklasse durchwegs Teams aus der oberen auf solche aus der unteren Tabellenhälfte.
Die grösste Rangdifferenz besteht zwischen dem FC Aarau (9.) und dem FC Zürich (2.). Allerdings pflegen ausgerechnet diese Duelle der beiden Kantonsnachbarn stets sehr ausgeglichen zu verlaufen. In bisher 60 Begegnungen kam es bei 23 Unentschieden zu 15 Aarauer und 22 Zürcher Siegen. Und das Team von Trainer Alain Geiger wittert nach einer guten Trainingswoche im Süden Morgenluft: Der FCZ könnte nach der deutlichen und in dieser Form nicht erwarteten 1:4-Niederlage im Swisscom Cup gegen die Young Boys moralisch angeschlagen sein. Die Gelegenheit, gleich auch die seit zehn Runden bestehende Ungeschlagenheit der Zürcher zu stoppen, scheint in den Augen der Aarauer gut getimt.
Auch in Neuenburg und St.Gallen glaubt man gute Gründe zu kennen, weshalb der kommende Gegner eventuell leichter zu bezwingen sein könnte als im Normalfall. Xamax reist zu den Young Boys, die nach dem Cup-Triumph in Zürich möglicherweise in der Euphorie nur noch vom Cupfinal im eigenen Stadion träumen.
Schaffhausen setzt derweil auf seinen bisher einzigen Vollerfolg über Thun überhaupt und möchte ihn heute Nachmittag im Berner Oberland wiederholen. Und in Yverdon ist man der Meinung, dass nach fünf Niederlagen im Hardturm nun endlich der erste Sieg bei den Grasshoppers fällig wäre.

SI

Thun-Schaffhausen
Lachen. - Samstag, 17.30 Uhr. - Bemerkungen: Thun ohne Hodzic, Milicevic (beide gesperrt); Schaffhausen ohne Senn, Weller (beide verletzt). - Erst sechsmal trafen beide Teams aufeinander, fünfmal siegten die Berner Oberländer. Während die Thuner in Schaffhausen dreimal ohne Gegentor (1:0, 1:0, 4:0) siegreich blieben, revanchierten sich die Schaffhauser letzten Herbst in Thun mit einer deftigen 3:0-Ohrfeige am Champions-League-Teilnehmer. - Letzte Spiele 4:0, 0:3.

Grasshoppers-Yverdon
Hardturm. - Samstag, 19.30 Uhr. - Bemerkungen: GCohne Eduardo, Schwegler, Mitreski, Peralta (alle verletzt); Yverdon ohne Dugic (gesperrt). - Fünfmal gastierte Yverdon bisher im Hardturm, stets reisten sie mit einer Niederlage nach Hause zurück. Daheim reichte es in ebenfalls fünf Versuchen immerhin zu zwei Siegen, der letzte (2:0) datiert vom letzten Herbst. - Letzte Spiele: 3:2, 0:2.

Young Boys-Neuchâtel Xamax
Stade de Suisse Wankdorf. - Sonntag, 13.30 Uhr.- Bemerkungen: YBohne Hakan Yakin (rekonvaleszent), Tiago (gesperrt); Xamax ohne Lalic (gesperrt), Oppliger (verletzt). - Das drittbeste Heimteam empfängt das schlechteste Auswärtsteam. Der letzte Sieg von Xamax beim Cupfinalisten 2006 liegt bereits fast acht Jahre (19. September 1998) zurück. Die Neuenburger sind allerdings nunmehr seit sechs Partien ungeschlagen. - Letzte Spiele: 3:1, 3:2.

Aarau-Zürich
Brügglifeld. - Sonntag, 16 Uhr. - Bemerkungen: Aarau ohne Menezes, Schenker, Schmid (alle verletzt); Zürich ohne Keita (gesperrt). - Die Aarauer trainierten eine Woche lang bei besten Bedingungen in Ascona und sind motiviert, den seit zehn Runden ungeschlagenen FC Zürich zu stoppen. Ein Erfolg wäre gleichzeitig auch eine gelungene Revanche für die Niederlage im Swisscom Cup. Letzte Spiele: 1:1, 0:3.

Die Tabelle
1. Basel 23 15 6 2 54:27 51
2. Zürich 22 13 5 4 51:25 44
3. Young Boys 22 9 9 4 32:28 36
4. Grasshoppers 22 8 8 6 31:24 32
5. Thun 23 8 6 9 33:36 30
6. St. Gallen 22 7 6 9 35:33 27
7. Yverdon 22 6 3 13 26:38 21
8. Xamax 22 5 6 11 28:45 21
9. Aarau 22 5 6 11 17:36 21
10. Schaffhausen 22 4 7 11 17:32 19


CHALLENGE LEAGUE

22. Runde

Concordia muss aufpassen
basel. Die aktuell beste Tessiner Fussballmannschaft stammt nicht etwa aus
Lugano oder Bellinzona - sondern aus dem kleinen Chiasso. Die Grenzstädter
haben sich in der Challenge Leage auf dem fünften Tabellenplatz festgesetzt, dort, wo der FC Concordia gerne stehen würde. Besonders stark präsentieren sich die Tessiner auf fremden Platz, weshalb es keine Überraschung ist, dass sie die Auswärtstabelle der Liga anführen.
Das Team von Marco Schällibaum ist also gewarnt, wenn Chiasso heute Abend (17.30 Uhr) auf dem Rankhof zu Gast ist. «Wir müssen vor allem aufpassen, dass sie uns nicht auskontern», ist sich der Basler Trainer über die Stärken des Gegners bewusst. Ausser dem gesperrten Alessandro Iandoli kann Schällibaum auf das gesamte Kader zurückgreifen.

shü

Restliche Spiele
Samstag, 17.30 Uhr: Baden-La Chaux-de-Fonds, Bellinzona-Locarno, Lausanne-Meyrin, Vaduz-AC Lugano, Wil-YF Juventus Zürich. - Sonntag, 14.30 Uhr: Baulmes-Wohlen, Kriens-Luzern, Sion-Winterthur.

Die Tabelle
1. Lausanne-Sport 20 12 5 3 38:26 41
2. Sion 20 12 4 4 38:15 40
3. Luzern 20 11 6 3 41:26 39
4. Chaux-de-Fonds 21 11 6 4 40:29 39
5. Chiasso 21 10 7 4 30:19 37
6. Wil 19 11 3 5 42:29 36
7. Wohlen 20 8 5 7 30:25 29
8. Baulmes 20 7 6 7 21:26 27
9. Vaduz 21 7 5 9 38:34 26
10. Concordia 20 6 6 8 29:39 24
11. AC Lugano 21 6 6 9 24:36 24
12. Bellinzona 20 5 8 7 22:26 23
13. Kriens 20 5 8 7 26:39 23
14. Winterthur 20 6 4 10 41:32 22
15. YF Juventus * 20 5 9 6 24:26 21
16. Baden 20 4 6 10 17:30 18
17. Locarno 21 3 4 14 17:39 13
18. Meyrin 20 1 6 13 15:37 9
* Drei Punkte Abzug für Lizenzvergehen



von atzge - am 18.03.2006 11:21

Die zwei Gesichter von «Boro» (BaZ)







DEM FCMIDDLESBROUGH FEHLT ES AN KONSTANZ, ER TANZT ABER AUF DREI HOCHZEITEN


Martin Pütter, London


Trotz des Erreichens der Viertelfinals im Uefa-Cup klaffen beim FCB-Gegner Middlesbrough Erwartungen und Realität weit auseinander.

Im stillen Kämmerlein wird sich Middlesbroughs Manager Steve McLaren vor jedem Spiel in dieser Saison eine Frage gestellt haben. Welches von zwei Gesichtern wird seine Mannschaft zeigen - jenes, welches ihn und die Fans begeistert, oder jenes, das Verzweiflung und Wut hervorruft? Der Club aus der Hafenstadt im Nordosten Englands war in der Lage, daheim Arsenal, Chelsea oder Manchester United zu bezwingen, aber dann setzte es auch Heimniederlagen wie ein 0:4 gegen Aston Villa ab, und gegen die Amateure von Nuneaton brauchte es im FA-Cup ebenso ein Wiederholungsspiel zum Weiterkommen wie eine Runde später gegen das zweitklassige Coventry City.
Das Einzige, was «Boro», wie der Club von den Fans genannt wird, in dieser Saison mit Konstanz zeigte, war ein Mangel daran. Dabei müsste der 1876 gegründete Club in der Premier League weiter vorne stehen als Rang 15. Allein für Transfers stellt Präsident und Besitzer Steve Gibson pro Saison 22,5 Millionen Franken zur Verfügung. Das Kader weist entsprechend Spieler mit internationaler Klasse auf.

Ein-Mann-Sturm. Das fängt beim australischen Nationalhüter Mark Schwarzer an, der in Rom mit seinen Paraden das Weiterkommen sicherte. Dazu kommen die Innenverteidiger Gareth Southgate und Ugo Ehiogu, beides englische Nationalspieler; im Mittelfeld erledigt der Holländer George Boateng die defensive Drecksarbeit, damit der Spanier Gaizka Mendieta und der Brasilianer Rochemback offensiv die Fäden ziehen können, unterstützt von Stewart Downing, Englands Hoffnung für das linke Mittelfeld. Und im Angriff tragen der bullige Nigerianer Aiyegbeni Yakubu, der Australier Mark Viduka und der Holländer Jimmy Floyd Hasselbaink klingende Namen.

Aus diesem Sturmtrio spielt jedoch meist nur einer. Viduka stampfte vor dem Chelsea-Spiel wütend aus dem Riverside-Stadion, nachdem er erfahren hatte, dass er nur Ersatz war. Doch der unerwartete 3:0-Erfolg gegen den Tabellenersten versöhnte die Fans, die zuvor noch die Entlassung McLarens gefordert hatten. Sie waren wie Viduka unzufrieden damit, dass der Manager, der auch Assistenztrainer der englischen Nationalmannschaft ist, «Boro» im 4-5-1 antreten lässt, ein System, das er von Englands Nationalcoach Sven-Göran Eriksson übernommen hat.
Es scheint nicht zum offensiven Potenzial zu passen, welches in Middlesbroughs Kader steckt. Auch darum wies das Riverside-Stadion (Fassungsvermögen 35120 Zuschauer) oft leere Ränge auf. Doch die letzten Resultate geben McLaren Recht. Neben dem Einzug in den Uefa-Cup-Viertelfinal erarbeitete sich Middlesbrough einen Vorsprung von zehn Punkten auf einen Abstiegsplatz, dazu steht der Club im Viertelfinal des FA-Cups, in dem er nächsten Donnerstag bei Charlton Athletic antritt.>

www.mfc.premiumtv.co.uk


Uefa-Cup

Viertelfinals (30. März und 6. April)

FCSevilla-Zenit St. Petersburg
FCBASEL-FCMiddlesbrough
Rapid Bukarest-Steaua Bukarest
Levski Sofia-Schalke 04

Halbfinals (20. und 27. April)

Levski/Schalke-Sevilla/St.Petersburg
Rapid/Steaua-Basel/Middlesbrough

Final: 10. Mai in Eindhoven



von atzge - am 18.03.2006 11:23

fussball-news (BaZ)







Togo ab 15. Mai im Allgäu
Wangen. Die Nationalmannschaft von Togo wird sich ab 15. Mai in Wangen im Allgäu auf die WM in Deutschland (9. Juni - 9. Juli) vorbereiten. Die Afrikaner sind am 19. Juni in Dortmund zweiter Gruppengegner der Schweiz. Sie werden zwischen 23. Mai und 7. Juni einige Testspiele gegen noch nicht benannte Gegner austragen.

SI

WM-Pokal geht auf Tour
Freiburg/Br. Am 11. April beginnt im südbadischen Freiburg die «Fifa WM 2006 Tour», bei der mit einem aufwändigen Begleitprogramm in 21 deutschen Städten der Welt-Pokal präsentiert wird. Im Gegensatz zu ähnlichen Veranstaltungen vor den Weltmeisterschaften in Frankreich und Japan/Südkorea wird diesmal die Originaltrophäe unter erheblichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestellt.

cok

Auer tritt bei 1860 ab
München. Karl Auer, der Präsident des Zweitbundesligisten TSV 1860 München, hat wegen Herzproblemen seinen Rücktritt erklärt. Er könne dem Verein nicht mehr mit der auf Grund der prekären sportlichen wie wirtschaftlichen Lage erforderlichen Kraft zur Verfügung stehen, sagte Auer.

SI

Belgien ermittelt
Brüssel. Gegen den Präsidenten des belgischen Erstligisten La Louvière, Filippo Gaone, und den Anwalt des Klubs, Laurent Denis, ist nach Angaben der belgische Bundesstaatsanwaltschaft Klage eingereicht worden. Die beiden stünden unter dem Verdacht, an Spielabsprachen beteiligt gewesen zu sein.

SI
Bielefelds Rekordergebnis
Bielefeld. Bundesligist Arminia Bielefeld (derzeit Tabellenelfter) meldet für das Geschäftsjahr 2005 mit 31,3 Millionen Euro einen Rekordumsatz in seiner Clubgeschichte und gleichzeitig einen Gewinn von 3,3 Millionen Euro.

dpa

Resultate
Fussball im Ausland
Deutschland, 2. Bundesliga. Burghausen- Fürth (mit Page) 2:2. Aachen-Dresden 2:0. Siegen-Offenbach 1:1. - Rangliste: 1. Aachen 25/49 (45:25). 2. VfL Bochum 25/49. 3. Cottbus 25/41. 4. Fürth 25/41. 5. Freiburg 25/41. 6. KSC 25/40. (...) 7. Paderborn 25/37. 8. Unterhaching 25/37. 9. Rostock 24/34. 10. Burghausen 25/33. (...) 14. Dresden 25/26. 15. Offenbach 25/26. 16. Saarbrücken 24/23. 17. Ahlen 24/22. 18. Siegen 24/21.
Holland, Ehrendivision. Breda (bis 45. mit Vonlanthen)-Vitesse Arnhem 2:2. - Ranglistenspitze: 1. Eindhoven 28/70. 2. Feyenoord 28/63. 3. Alkmaar 28/61. 4. Ajax 28/50. - Ferner: 9. Twente Entschede (N'Kufo, Afonso) 28/41. 11. Arnhem 29/37. 13. Breda 29/29.



von atzge - am 18.03.2006 11:25

Fussball regional- FC Reinach (BaZ)


Alles beim Alten

KEINE NEUEN ZIELE BEI REINACH


Noch mit Güntensperger. Für die Unterbaselbieter um Spielertrainer Urs Güntensperger haben sich die Zielsetzungen im Vergleich zum Saisonstart kaum verändert. Mit einer Bilanz von vier Siegen, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen belegt man den 11. Tabellenrang, knapp über dem Strich. «Nichts mit dem Abstieg zu tun haben» hiess die Devise des Trainergespanns im Vorfeld der Meisterschaft. Ein Wunsch, der sich ebenfalls auf die Rückrunde überträgt. Der Abgang von Ernst Bitterlin zum SV Sissach wird voraussichtlich zur Folge haben, dass Güntensperger sein Engagement beim interregionalen Zweitligisten als Coach, Trainer und Spieler in Personalunion fortsetzen wird. Mit seiner Erfahrung und Übersicht ist der ehemalige FCB-Stürmer zweifellos einer der Erfolgsgaranten im Reinacher Spiel, was nicht zuletzt dadurch unterstrichen wird, dass der mittlerweile 38-Jährige die interne Torschützenliste unangefochten anführt.

Offensive verstärkt. In einem 3-5-2-System übernimmt er den Part des offensiven Mittelfeldakteurs, der «gerne und oft in die Spitze geht». Selbst wenn seit längerem fest steht, dass «Günti» im Anschluss an die Saison zum Drittligisten FC Bubendorf wechseln wird, bereitet ihm die Arbeit beim FC Reinach «weiterhin enormen Spass». Als einziger Zuzug in der Winterpause konnte jener von Mehmet Redzoprov vom SC Dornach verzeichnet werden, welcher nach der schulisch bedingten Auszeit von Philipp Miano die Offensive verstärken soll. Anlass zur Sorge dürfte den Verantwortlichen weiterhin das holprige Terrain auf dem Sportplatz Einschlag geben.

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FC Reinach nach der Winterpause
Zugang: Mehmet Redzoprov (Dornach).
Abgang: Philipp Miano (Ausbildung).
Rückrundenstart: Sonntag, 19. März, 15.15 Uhr, Rankhof: FC Nordstern-FC Reinach.
Tabellenrang: 11.



von atzge - am 18.03.2006 11:32

Re: Fussball regional- FCBreitenbach (BaZ)


In Abstiegsgefahr

BREITENBACH FEHLT EIN GOALGETTER


Steingrubers Abschied. «Ich bin noch nie abgestiegen und das soll auch in meiner letzten Saison in Breitenbach so bleiben.» Trainer Ralph Steingruber hatte den Verantwortlichen des Clubs aus dem Schwarzbubenland bereits im Spätherbst mitgeteilt, dass er nach fünf Saisons den Vertrag nicht mehr verlängern werde. Niemand in Breitenbach zweifelt daran, dass der Baselbieter bis zum allerletzten Pfiff dieser Saison alles daran setzen wird, sein Team in der 2. Liga interregional zu halten. Die fortgesetzte Verjüngung des Kaders brachte in der Vorrunde die einkalkulierten Probleme. Die mangelnde Erfahrung führte auf dieser Stufe immer wieder zu Fehlern und Gegentoren. Allerdings sorgte Breitenbach mit dem ausgeglicheneren Kader für mehr Torgefahr. Den wesentlichsten Unterschied zur vergangenen Saison kann Steingruber ohne lange nachzudenken nennen: «Uns fehlt ein Goalgetter, wie Marco Humbel einer war.» Das lässt sich nun nicht mehr ändern und Fakt ist, dass Breitenbach als Tabellenvorletzter in akuter Abstiegsgefahr steckt. Am Sonntag steht mit dem Auswärtsspiel gegen Bassecourt bereits eine wegweisende Partie bevor.

Kontinuität. Dass der Spielertrainer durchaus optimistisch ist, was den Ligaerhalt betrifft, hat verschiedene Gründe. Die beiden Routiniers Thomas Karrer I und II sind nach langwierigen Verletzungen endlich wieder fit. «Dann haben wir mit Vedran Markovic einen zusätzlichen Mann für die Defensive holen können und wir haben in Brasilien wiederum eine hervorragende Trainingswoche absolviert.» Der Ligaerhalt ist für Breitenbach nicht aus Prestigegründen wichtig, sondern weil man eine hoffnungsvolle, junge Equipe mit grossem Potential beisammen hat - und mit der möchte man die begonnene Arbeit Steingrubers in der 2. Liga interregional fortsetzen.

eh
FCBreitenbach nach der Winterpause
Zugang: Vedran Markovic (Niedergösgen)
Abgänge: Keine.
Rückrundenstart: Sonntag, 19. März, 15.00 Uhr: FC Bassecourt-FC Breitenbach.
Tabellenrang: 13



von atzge - am 18.03.2006 11:33

Re: Fussball regional- FC NORDSTERN (BaZ)



Ohne Mittel zum Klassenerhalt

DEN FC NORDSTERN PLAGEN WEITERHIN FINANZIELLE PROBLEME


Dominic Willimann

Trotz einer Vorbereitung unter schlechten Bedingungen glauben die Kleinbasler an den Liga- erhalt.

Dass im Trainermetier vor den ersten Spielen nach einer langen Meisterschaftspause von einem «guten Start» gesprochen wird, ist hinlänglich bekannt. Wie wichtig ein guter Auftakt wirklich ist, weiss jedoch wohl kaum jemand besser als Nordstern-Trainer Ivo Guidantoni. Der Elsässer steht in seiner vierten Saison als Übungsleiter des Kleinbasler Traditionsvereins, und zu oft hat Guidantoni nach dem Saisonende dankend auf die am Anfang gesammelten Zähler zurückblicken können.
Mit drei Siegen in Folge sind die «Sterne» vor Jahresfrist in das Championat gestartet, ehe es gegen den FC Reinach, den Gegner vom kommenden Sonntag, einen Rückschlag gab. «Nun sollen gegen Reinach drei Zähler her», fordert Guidantoni vor dem Sechs-Punkte-Derby auf dem heimischen Rankhof und fügt an, «dass ich so schnell wie möglich den Klassenerhalt unter Dach und Fach haben will.»
Auch in dieser Saison wird dieses Unterfangen für die zurzeit auf Rang acht klassierten Städter nicht einfach. 16 neue Akteure - zumeist aus unteren Ligen - stiessen im letzten Sommer zur Rankhof-Elf und wehren sich in der vierthöchsten Spielklasse tapfer. «Der Verein verfügt über keine flüssigen Mittel für das Fanionteam», erklärt Guidantoni das Manko, das den ehemaligen Nationalliga-A-Ligisten seit Jahren begleitet.


Nie abgestiegen. Der FC Nordstern ist dennoch der einzige regionale Verein, der seit Einführung der 2. Liga interregional ununterbrochen dort mittut. Und: Bei den Kleinbaslern formt Guidantoni mit Teamstützen wie Antonio Iandoli, Raffaele Scandinaro oder Veprim Haliti Jahr für Jahr viele Individualisten zu einer verschworenen Gruppe zusammen. «Mit Einsatzbereitschaft und Wille kommen wir zu Punkten», weiss Guidantoni. So soll es auch in der Rückrunde sein. Obwohl Nordstern der Witterungsbedingungen wegen nie auf Naturrasen trainieren und der Finanzen wegen auch nicht in ein Trainingslager reisen konnte, ist man bei den Rot-Schwarzen guten Mutes. «Nicht bis zum Schluss zittern zu müssen», lautet die Devise.

dw
FC Nordstern nach der Winterpause
Zugänge: Raffaele Erba (Locarno), Didier Gomez (Italita Club Oberwil), Sanga Ilunga (reaktiviert), Mattia Unal (Ascona).
Abgänge: Keine.
Rückrundenstart: Sonntag, 19. März, 15.15 Uhr, Rankhof: FC Nordstern-FC Reinach.
Tabellenrang. 8



von atzge - am 18.03.2006 11:34

Re: Fussball regional- FC Liestal (BaZ)



Wetter- und Stürmerprobleme

DIE SORGEN DES ÜBERRASCHUNGSTEAMS DER 2. LIGA INTERREGIONAL


benjamin Wieland

Nach einer durchzogenen Vorbereitungsphase mangelt es dem FC Liestal an Stürmern. Trotzdem gibt man sich beim Aufsteiger zuversichtlich.

Liestal-Trainer Patrick Manz stellte sich in den vergangenen zwei Wochen nur eine Frage: Wo können wir trainieren? Die Schneemassen machten es auch der Mannschaft aus der Kantonshauptstadt schwer, einen bespielbaren Platz zu finden. So musste man nach Basel auf den Kunstrasen der Sportanlagen St. Jakob ausweichen. «Auf Naturrasen trainieren konnten wir bisher nur zweimal», sagt Manz über die magere Vorbereitungsphase.
Sogar in ihrem einwöchigen Trainingslager Ende Februar bis Anfang März im warmen Malta wurden die Liestaler von Wetterkapriolen heimgesucht: «Mitten im Training begann es zu hageln - aber schon fünf Minuten später schien die Sonne wieder», schmunzelt Manz.
Weniger erfreut ist der Liestaler Trainer jedoch über die Abgänge in der Winterpause, denn schon vor dem ersten Spiel morgen Samstag gegen den FC Wacker Grenchen bahnt sich eine Stürmerknappheit an: Pino Busetti, mit fünf Toren in der Vorrunde der zweitbeste Liestaler Stürmer, verliess die Mannschaft Richtung Dornach. Sein Sturmkollege Moreno Branca wechselte zum SV Sissach. Goalgetter Jonny Spitz (neun Tore) ist verletzt und konnte das Training noch nicht wieder aufnehmen. Und als ob das nicht reichen würde, erkrankte auch noch Gianluca Varano. Da der neu verpflichtete Stürmer Dominik Müller noch bis Mitte Mai im Ausland weilt, wird wohl Marco Tschopp im Sturm spielen müssen, zusammen mit Reto Gutschier, der aus dem Nachwuchs zur Mannschaft gestossen ist.
Auch ohne die gewichtigen Abgänge und Absenzen wäre es schwerer geworden für den Aufsteiger, der die Vorrunde auf dem hervorragenden zweiten Platz beendet hat. «Olten und Muri, unsere Tabellennachbarn, haben sich auf verschiedenen Positionen verstärkt. Dazu kommt, dass uns unsere Gegner sicher nicht mehr unterschätzen», sagt Manz und fügt an, dass er mit seiner Mannschaft «unter die ersten drei» kommen will. Treten seine Spieler mit der gleichen Frische und Geschlossenheit auf wie in der Vorrunde, ist dieses Ziel durchaus realistisch.
FC Liestal nach der Winterpause
Zugänge:Ernes Hodzic (Dornach), Mehmet Gecici (Aesch), Valentin Aschwanden (Baudepartement), Dominik Müller (Dornach), Reto Gutschier (Nachwuchs).
Abgänge: Pino Busetti (Dornach), Diego Stoll (Grenchen), Moreno Branca (Sissach), Rafaelle Conte, Christian Müller (beide Rücktritt).
Rückrundenstart: Samstag, 18. März, 18.00 Uhr, Gitterli: FC Liestal-FC Wacker Grenchen.
Tabellenrang: 2



von atzge - am 18.03.2006 11:35

läse!

atzge schrieb:

Zitat

....zumal die Mannschaft eine gewisse Reife zeigt, und Christian Gross sie mehr realitäts- und erfolgsbezogen einstellt. Auch darauf kann man stolz sein,....

@alli wo's gfühl hän, falls dr hitzfäld chunnt gyts nur no spektakel pur und mr gwynne jede matsch 7:0



von Latteknaller - am 18.03.2006 11:56

Flatterhafter Uefa-Cup-Gegner des FCB (NZZ)




18. März 2006, Neue Zürcher Zeitung

Der FC Middlesbrough dank Chelsea im Aufschwung

mpm. London, 17. März

Der 11. Februar brachte einen Wendepunkt in der Saison des FC Middlesbrough. An diesem Tag gewann der Uefa-Cup-Viertelfinal-Gegner des FC Basel daheim gegen den Tabellenersten Chelsea 3:0. Seither geht es mit «Boro» aufwärts. Die Mannschaft hievte sich in der Premier League in den 15. Rang, mit zehn Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Im Uefa-Cup schaltete sie zuerst den VfB Stuttgart und danach die AS Roma aus; auch im FA-Cup erreichte das Team von Manager McLaren die Viertelfinals.

Vergessen sind damit die Revolutionspläne, mit denen die Middlesbrough-Fans noch zum Spiel gegen Chelsea erschienen waren. Eine Woche zuvor war «Boro» daheim gegen Aston Villa 0:4 untergegangen. Für die Anhänger stand fest, dass McLaren seinen Posten zu räumen hatte, die Frage war einzig, wann dies geschehen würde. Sogar die britischen Wettbüros hatten ihn zum Favoriten für die nächste Manager-Entlassung ernannt. Auch einzelne Spieler waren unzufrieden. Der australische Nationalstürmer Mark Viduka hatte noch vor Beginn des Spiels gegen Chelsea wütend das Stadion verlassen, nachdem er festgestellt hatte, dass ihm wie dem niederländischen Nationalspieler Jimmy Floyd Hasselbaink nur die Ersatzrolle zugedacht war.

Davon liess sich McLaren, der auch Assistenztrainer der englischen Nationalmannschaft ist, nicht beirren. Er hielt weiter am 4-5-1-System fest, das auf wenig Gegenliebe bei den Zuschauern gestossen war, mit dem kraftvollen, bulligen Nigerianer Aiyegbeni Yakubu als einzigem Stürmer. Die jüngsten Resultate gaben ihm Recht, und selbst Viduka beruhigte sich wieder, zumal ihm unter anderem in der Meisterschaft der entscheidende Treffer zum 1:0 gegen Birmingham City gelang. Es war ein wichtiger Erfolg, denn dadurch konnte Middlesbrough, wie eine Woche zuvor mit dem 2:0 gegen West Bromwich Albion, Distanz zur Abstiegszone gewinnen.

«Boros» Problem ist aber die mangelnde Konstanz. Darin liegt vielleicht eine grosse Chance für den FC Basel. McLarens Mannschaft vermag Gegner wie Arsenal, Manchester United und Chelsea zu bezwingen, tut sich aber schwer gegen kleine Fische - und als solche werden Schweizer Mannschaften in England nach wie vor betrachtet. Den Beweis erbrachten letztmals die Grasshoppers, die im letzten Oktober in der Uefa-Cup- Gruppenphase im Hardturm 0:1 unterlagen.



von atzge - am 18.03.2006 13:11

Middlesbrough als nächster FCB-Gegner (Tagi)





Die Basler treffen im Viertelfinal des Uefa-Cups auf den Klub aus der Premier League.

Von Ueli Kägi

Der Wunsch des Trainers war es, nicht nach Osteuropa reisen zu müssen. Erhalten haben Christian Gross und sein FC Basel gestern bei der Uefa-Cup-Auslosung in Eindhoven einen Wunschgegner für den Viertelfinal. Middlesbrough ist der Klub mit dem Glanz der englischen Premier League. Er wird dem FCB im Hinspiel am 30. März das Stadion recht füllen. Er wird dem FCB beim Verkauf der Fernsehrechte gutes Geld bringen. Und die Engländer sollen nach dem Rückspiel am 6. April nicht die letzten Gegner gewesen sein im Basler Uefa-Cup-Jahr. Stürmer Mladen Petric sagt: «Middlesbrough ist ein starkes Team. Aber wir geben uns mit dem Viertelfinal noch nicht zufrieden.» Der Sieger wird im Halbfinal auf den Gewinner des Bukarester Derbys zwischen Steaua und Rapid treffen. Schalke - Levski Sofia und FC Sevilla - Zenit St. Petersburg sind die übrigen Partien.

Christian Gross erhofft sich einiges

Mit Erfolgen gegen Stuttgart und nun die AS Roma (1:0 im Heimspiel, 1:2 im Olimpico) schob sich Middlesbrough unter die letzten acht Teams im Uefa-Cup. In den Gruppenspielen hatte sich der Klub aus dem englischen Nordosten bei GC glückhaft 1:0 durchgesetzt. In der Liga steht Middlesbrough auf Rang 15 - 10 Punkte über der Abstiegszone, und im Februar besiegte es Leader Chelsea 3:0. Gross macht den Gegner zum Favoriten. Dennoch erhofft sich der Basler Coach einiges.

300 Millionen Franken hat Middlesbroughs 90-Prozent-Eigentümer Steve Gibson seit 1994 in neue Spieler investiert. Als Gegenwert hat er nicht mehr bekommen als zwei Aufstiege, einen Abstieg, drei verlorene Cupfinals und einen Ligacupsieg. Steve McClaren ist seit fünf Jahren Trainer. Er ist froh, Schalke, Sevilla und Zenit verpasst zu haben. Mit dem FCB kann er leben: «Das ist ein guter Klub mit einer guten europäischen Vergangenheit. Die Mannschaft hat einige sehr starke Gegner besiegt - wie wir das auch getan haben. Ich denke, wir haben eine echte Chance.»

Verteidiger Southgate, die Mittelfeldspieler Mendieta, Boateng, Parlour sowie die Stürmer Hasselbaink, Viduka und Yakubu sind McClarens bekannteste Spieler. Boateng ist im Hinspiel gesperrt



von atzge - am 18.03.2006 13:12

Re: «Wir müssen uns geschickt anstellen» (BaZ)

atzge schrieb:

Zitat

Das hat Gross mit Freude registriert: «Bei diesem gedrängten
Programm brauchen wir jeden Spieler.»

und wurum setzt är sy denn nid yy?



von Latteknaller - am 18.03.2006 14:31

Das Ziel bleibt die Meisterschaft (Tagblatt)

Das Ziel bleibt die Meisterschaft
Der FC Basel kommt als Uefa-Cup-Viertelfinalist aufs Espenmoos

Fussball. Drei Tage nach der zweiten Qualifikation für einen Europacup-Viertelfinal will der FC Basel morgen Sonntag (16.15 Uhr) in St. Gallen seinen Vorsprung in der Super League wahren.

Hansjörg Schifferli

Es wäre ihm, hatte Trainer Christian Gross am Donnerstagabend gesagt, als in Strasbourg der «immense Erfolg» des FC Basel im Uefa-Cup feststand, «schon lieber, in den Viertelfinals gegen einen Verein aus dem Westen statt aus dem Osten» antreten zu können. Und «am liebsten» wäre ihm, der Gegner hiesse Middlesbrough, «mit meinem alten Freund Steve McClaren» als Manager».

Am Freitagnachmittag war der Wunsch des Basler Trainers erfüllt. Er bekommt es im zweiten Europacup-Viertelfinal der Vereinsgeschichte mit dem 15. der englischen Premier League zu tun, mit dem Manager, den Gross zu seinen Zeiten bei Tottenham «bei einem Trainerkongress kennen lernte, dessen Karriere ich seither verfolge.» Zuerst war McClaren bei Manchester United Assistent Alex Fergusons, dann übernahm er Middlesbrough und führte den Verein, vor zwei Jahren, zu seinem ersten Titelgewinn, dem Sieg im Ligacup. Im Nebenamt ist McClaren auch Assistent des englischen Nationalcoachs Sven-Göran Eriksson.

Platz 15 in dieser Saison ist für den Klub aus Englands Nordosten allerdings eine Enttäuschung. Vor allem aber geriet er in den Ruf, gegen die «Grossen» gut, gegen die «Kleinen» schlecht auszusehen. So verloren im Riverside-Stadion Arsenal 1:2, Manchester United 1:4 und vor ein paar Wochen selbst Meister Chelsea 0:3. Dafür feierte der Tabellenletzte Sunderland mit einem 2:0 dort einen seiner bisher nur zwei Saisonsiege. Aber auch andere Abstiegskandidaten wie Portsmouth (1:1) und West Bromwich (2:2) punkteten in Middlesbrough.
Mit einem neuen Team

Der FC Basel macht also drei Jahre nach dem grossen Champions-League-Auftritt wieder internationale Schlagzeilen. Gross findet das auch insofern zu Recht bemerkenswert, «als wir seither praktisch die ganze Mannschaft auswechseln mussten». Aus dem Champions-League-Team sind – vom Dauer-Verletzten Murat Yakin einmal abgesehen – nur noch Pascal Zuberbühler, Scott Chipperfield und Ivan Ergic «Basler».

So bedeutend der jüngste Erfolg sein mag, auch Gross weiss, «dass wir uns dafür nichts kaufen können. Unser wichtigstes Ziel bleibt der Titelgewinn in der Meisterschaft». Deshalb sei in diesen «intensiven Tagen» der Match in St. Gallen so wichtig, denn die Basler spüren den FC Zürich sehr wohl im Nacken; entsprechend gross war ihre Erleichterung, dass ihnen am vergangenen Sonntag in der Nachspielzeit noch das 2:1 gegen die Grasshoppers gelang. So sind sie in diesem Jahr nach fünf Meisterschafts- und vier Uefa-Cup-Spielen noch immer unbesiegt. Noch nie also haben sie verloren, seit der 29-jährige Schwede Daniel Majstorovic als Nachfolger Patrick Müllers die Abwehr führt. Majstorovic ist, bei allem Respekt vor Müller, für den FC Basel insofern ein Gewinn, «weil er der gesuchte Leader ist, der auch die andern stärker macht», wie Gross sagt. Vom ersten Moment an sei die «physische und verbale Präsenz» Majstorovics zu sehen gewesen, und er sei eine «positive Persönlichkeit» (Gross). Dazu kommt auch eine bemerkenswerte offensive Wirkung zumal bei Standardsituationen: Majstorovic schoss per Kopf das Tor beim 1:1 gegen Schaffhausen, jenes beim 1:1 in Monaco, und er bereitete – ebenfalls mit einem Kopfball – das Siegestor gegen GC vor.
Delgado in St. Gallen gesperrt

Als «Mann in Form» gilt auch Stürmer Eduardo, zweifacher Torschütze in Strasbourg. In St. Gallen wird allerdings der gesperrte Matias Delgado fehlen. Ihn ersetzt Ergic. Änderungen sind auch auf der linken Flanke möglich, wo der Japaner Koji Nakata den angeschlagenen Bruno Berner als Verteidiger ablösen könnte und der von einer Verletzung genesene Chipperfield im Mittelfeld seinen australischen Landsmann Mile Sterjovski.



von Zuschauer - am 18.03.2006 18:16
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