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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 4 Monaten
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Betty Bossi, atzge

FCB will hart durchgreifen (BaZ)

Startbeitrag von atzge am 03.06.2006 02:08




ARBEITSPAPIER LISTET MÖGLICHE MASSNAHMEN GEGEN HOOLIGANS AUF


PHILIPPLOSER


Nur noch Sitzplätze im Stadion, ein Fanpass, die «Personifizierung» der Besucher der Muttenzer Kurve: Der FCB präsentiert drei Wochen nach den Krawallen im St.-Jakob-Park mögliche Massnahmen.

Über tausend Reaktionen sind beim FC Basel nach den Krawallen beim Spiel FCB-FCZ eingegangen. Aus diesen Reaktionen und der eigenen Analyse ist nun ein Arbeitspapier entstanden, das dazu beitragen soll, das Gewaltproblem im St.-Jakob-Park zu lösen. Die Vorschläge gehen weit: keine Stehplätze mehr im Stadion, eine konsequente Einführung eines Fanpasses, die «Personifizierung» von Fans in der «Muttenzer Kurve», damit keine Eintrittskarten an Chaoten weitergegeben werden können, eine Verstärkung der Personenkontrolle beim Eingang und die bessere Abgrenzung des Gastsektors mit «baulichen Massnahmen». Weiter überlegt sich der FCB «Vorkehrungen», um Feuerwerk aus dem Stadion fern zu halten, das Engagement von professionellen Sicherheitskräften im St.-Jakob-Park und ein Alkoholverbot im Stadion.

Machbarkeit prüfen. «Was umgesetzt wird, können wir nicht sagen. Dass aber Massnahmen getroffen werden, ist sicher», sagt FCB-Sprecher Josef Zindel. Zurzeit werde die Machbarkeit der einzelnen Vorschläge geprüft und das Gespräch mit dem Fussballverband und Politikern gesucht: «DerFCB kann das Gewaltproblem nicht alleine lösen. Aber wir haben jetzt die Führung übernommen.» Die Liste möglicher Massnahmen ist noch nicht abschliessend: Der FCBsei offen für weitere Vorschläge, so Zindel.

Der Zeitplan für die Umsetzung ergibt sich von selbst: Bereits am 13. Juli beginnt der Uefa-Cup mit Basler Beteiligung. Darum müsse man «ohne Verzug konkrete und wirksame Massnahmen umsetzen», heisst es in der Mitteilung des Vereins.
Im Nachgang zu den Krawallen hat der FC Basel das Sicherheitsdispositiv analysiert und glaubt, den Hauptschwachpunkt gefunden zu haben: Weil die eigenen Fans nicht erfasst sind, können gewaltbereite Zuschauer nicht vom Besuch des Stadions abgehalten werden. Das Vertrauen in die Kraft der Selbstregulierung der Fans sei zu gross gewesen, schreibt der Verein. Zudem seien die Kompetenzen unter den verschiedenen Sicherheitskräften unklar gewesen. Konkreter wird der FCB nicht.
Der Massnahmenkatalog des Vereins sieht zudem vor, aktiv an den Round-Table-Gesprächen der Regierungen beider Basel teilzunehmen. Die erste Gesprächsrunde fand gestern Abend statt. Resultate waren bis Redaktionsschluss keine bekannt.

Antworten:

Bin mal gespannt wie lange es dauert bis das sogenannte Arbeitspapier im WWW zu lesen sein wird.

von Betty Bossi - am 03.06.2006 03:00
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