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atzge, Latteknaller, luki77, Don Daniel, Zuschauer, Walti usm Wallis, SMD, Fanti

Gedämpfter Optimismus vor dem Start (BaZ)

Startbeitrag von atzge am 07.07.2006 23:00



DER FCBASEL VOR DER NEUEN SAISON - FAST ALLE WM-FAHRER SIND BEREITS WIEDER BEIM TEAM



Der Blick in die neue Saison. Christian Gross und ein Teil seiner Mannschaft am gestrigen Medientag im St.-Jakob-Park. Der FCB-Trainer kündigte unter anderem Übungseinheiten im leeren Stadion an, um die Geisterspiel-Situation zu imitieren.
Foto Hans-Jürgen Siegert

MARCEL ROHR

Beim gestrigen Medientag blickte FCB-Trainer Christian Gross optimistisch nach vorne, obwohl das Ungemach vom 13. Mai den Verein noch länger begleiten wird.

«Speziell». Dieses Wort hört häufig, wer sich in den vergangenen Monaten mit Gross unterhalten hat. «Speziell» nannte der Coach im Frühling den gedrängten Terminkalender mit den vielen Spielen. Speziell war die Meister-Finalissima am 13. Mai gegen den FCZ mit dem aus Basler Sicht unrühmlichen Ende; und «sehr speziell» nennt Gross nun auch die Vorbereitung auf die Saison 2006/2007, die mit dem Heimspiel am Donnerstag im Uefa-Cup gegen Tobol Kostanay (20.00 Uhr) aus Kasachstan beginnt.
Speziell deshalb, weil sämtliche sechs WM-Fahrer gestaffelt aus dem Urlaub in den rotblauen Kreis zurückkehren - beim traditionellen Medientermin gestern fehlten deshalb noch Pascal Zuberbühler und David Degen. Scott Chipperfield unterbrach extra seine Ferien, ehe er am Montag wieder seinen Kreislauf intensiv belasten muss.

GEMEINSAM ANPACKEN. «Die WM-Fahrer», sagt Gross, «hatten mit dem Turnier ihre persönlichen Highlights.» Das kann man vom Verein FC Basel nicht behaupten. Meistertitel verspielt, Champions-League-Qualifikation verpasst, dazu die Ausschreitungen, Bussen, Stadionsperren - der Branchenführer der letzten Jahre blickt auf schwierige Wochen zurück. «Wir waren in den letzten Jahren alle vom Erfolg verwöhnt, ich auch», beschreibt Präsidentin Gigi Oeri die Lage seit dem 13. Mai, «und nun zeigt es sich, wer ein rotblaues Herz hat und wer nicht. Wir müssen alle gemeinsam anpacken, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen.»

Gross selbst sagt, dass er den missglückten Saisonendspurt verdaut und verarbeitet habe. Und wenn er, wie gestern, betont, «dass wir das Jahr dominiert haben und man uns zuerst schlagen muss», dann klingt das durchaus glaubhaft - und vor allem der Stimmung angepasst. Denn das Verdikt der Swiss Football League, mit zwei «Geisterspielen» in die Saison zu starten, ist auch für Gross «enorm schmerzhaft». Der Zürcher kündigt Trainings im leeren St.-Jakob-Park an, «um die Situation imitieren zu können».
Deshalb gilt: Der FCB ist zwar angeschlagen und seit dem 13. Mai getroffen, aber er liegt nicht hilflos am Boden, sondern er bündelt seine Kräfte neu. Dies wird ohne Matias Delgado geschehen; der Spielmacher wurde für 7,5 Millionen Franken an Besiktas Istanbul verkauft - ein bemerkenswerter Deal. «Petric, Ergic und später Rakitic können den Part übernehmen», denkt Gross. Vor allem in Ivan Ergic setzt der Coach grosse Hoffnungen. Aber auch von Franz Burgmeier, dem bislang einzigen Neuzugang, ist Gross angetan: «Er wird bei uns einen Schritt machen.» Fest steht auch, dass der FC Basel noch neue Spieler verpflichten wird, das Transferfenster ist bis Ende August geöffnet. «Wir werden eine starke Mannschaft haben», verspricht der Trainer.

smiljanics ferse. Sorgen machen nur zwei Profis: César Carignano und Boris Smiljanic. Während beim argentinischen Stürmer wenigstens die Diagnose und der Heilungsprozess klar definiert ist (Muskelfaserriss, acht Wochen out), zeichnet sich bei Smiljanic kein scharfes Bild seiner Fersenentzündung ab. «Bis Mitte Juli habe ich Joggingverbot», sagt der Innenverteidiger, «es sah lange gar nicht gut aus.» Vielleicht kann er im August wieder spielen, sicher ist das jedoch nicht. Oder eben auch speziell. > www.fcb.ch

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fussball-news (BaZ)






Hitzfeld wartet weiter im Ruhestand
Basel. Ottmar Hitzfeld wird auch in der kommenden Saison keine neue Trainertätigkeit aufnehmen. Zwei Jahre nach seinem vorzeitigen Ausscheiden beim FCBayern München hält es der 57-Jährige, der seither als Experte für den Pay-TV-Sender Premiere arbeitet, auch nicht für ausgeschlossen, gar nicht mehr ins Geschäft zurückzukehren. «Im Augenblick bin ich noch nicht so hungrig», sagte Hitzfeld der baz, «und das ist das Schönste: Dass ich mir alles offen halten kann».
cok



GC reist nach Teplice
TEPLICE. Mit dem 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel reist GC zum Rückspiel der 2. Runde im UI-Cup nach Teplice. Überspringen die Zürcher am Sonntag (16.30 Uhr) die tschechische Hürde, treffen sie in der 3. Runde auf Gent (Be). Der Sieger dieses Duells würde in die 2. Runde der Uefa-Cup-Qualifikation integriert. GC-Trainer Krassimir Balakov kann in Teplice nicht auf die beste Formation zählen. Torhüter und WM-Teilnehmer Fabio Coltorti ist in die wohlverdienten Ferien verreist. Er wird durch einen der 19-jährigen Ersatzkeeper Dragan Djukic oder Manuel Huber ersetzt. Verzichten muss Balakov auch auf die ausländischen Neuerwerbungen Roberto Pinto (verletzt), Diego Leon und Welington (beide nicht spielberechtigt).
si



Giallanza auf die Insel
darlington. Gaetano Giallanza, der in Aarau keinen Vertrag mehr erhielt, wechselt nach England zu Darlington in die vierte Division. In der vergangenen Saison erzielte der 32-jährige Stürmer zehn Tore für Aarau. Giallanza spielte schon in der Saison 1997/98 (Bolton) sowie zwischen 1999 und 2002 (Norwich City) auf der Insel.
si



Poborsky hört auf
prag. Karel Poborsky beendet seine internationale Karriere. Der 34-jährige tschechische Mittelfeldspieler ist mit 117 Länderspielen Rekordinternationaler seines Landes. Künftig will sich Poborsky auf seinen Club Dynamo Ceske Budejovice, wo er gleichzeitig Spieler, Aktionär, Generalmanager und Präsident ist, konzentrieren.
si



Bilbao entlässt Trainer
bilbao. Trainer Javier Clemente ist bei Athletic Bilbao entlassen worden. Der frühere spanische Nationalcoach hatte den Verein wegen dessen Transferpolitik kritisiert, da er nicht die Spieler für die neue Saison bekommen hatte, die er wollte.
si



Heskey zu Wigan
wigan. Wigan Athletic hat Stürmer Emile Heskey (28) für drei Jahre verpflichtet. Der englische Erstdivisionär bezahlt für den 43-fachen Internationalen die Clubrekordsumme von 5,5 Millionen Pfund (rund 12,4 Millionen Franken) an Birmingham City.
si



von atzge - am 07.07.2006 23:08

FCB-Trainer Christian Gross zieht eine WM-Bilanz

FCB-Trainer Christian Gross zieht eine WM-Bilanz

WENIG NEUES. «Der Fussball ist nicht neu erfunden worden, der Realismus ist da» - auf diesen ersten Punkt bringt Christian Gross seine Erkenntnisse der am Sonntag zu Ende gehenden WM. Der FCB-Coach ist bekannt dafür, internationale Spiele genau zu studieren. Dies hat er auch in den letzten vier Wochen getan. Beschäftigt haben ihn dabei die gepfiffenen und nicht gepfiffenen Elfmeter. Gross nennt dafür die Beispiele Frankreichs (Henry bekam gegen Portugal einen Elfmeter) und von Togo (Adebayor bekam gegen die Schweiz keinen Elfmeter). «Warum», fragt der FCB-Trainer deshalb, «soll sich der Schiedsrichter solche Szenen nicht nochmals am TV ansehen dürfen? Ich bin für den Videobeweis. Denn im Fussball steht mittlerweile soviel auf dem Spiel.»
Enttäuscht ist der Zürcher von den Holländern, die von ihrem Trainer Van Basten «zu fest in ein System» gedrückt wurden, «da hätte er sich von seinem Landsmann Rijkaard in Barcelona etwas abschauen können.» Der lässt seinen Spielern mehr Freiheiten auf dem Platz.
Trotz des frühen Ausscheidens war Gross von Brasilien nicht nur enttäuscht, und der viel kritisierte Ronaldo «war trotzdem einer jener wenigen Stürmer, der mit einer Einzelaktion etwas Entscheidendes realisieren konnte.»

Der defensive Realismus, die Spielweise mit zwei Nummern «sechs» im Mittelfeld und nur einem Angreifer, könnte auch ein zukünftiges System für den FCB ohne Delgado sein. Gross' Ziel für die neue Saison ist es, nicht mehr als ein Gegentor im Schnitt zu kassieren.

rom, BaZ, 8.7.06
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Ohje, ohje.....
Mauern gegen Aarau, Schaffhausen, .... das wird die Hütte wohl aber auch nicht mehr füllen.....

von SMD - am 07.07.2006 23:12

Da wär ich in Griechenland geblieben (BaZ)


BEIM LETZTEN BAZ-WM-STAMMTISCH TRUMPFT STARGAST MASSIMO CECCARONI GROSS AUF



Experten. Zum letzten Mal trifft sich der baz-WM-Stammtisch. Am Tisch sitzen (von links): Dölf Hofer, der Captain der Beach-Soccer-Nati Angelo Schirinzi, Ex-Profi Massimo Ceccaroni, Sibylle Stucki und unser Gast aus Frankreich: Yannick Schmitt. Foto Mischa Christen

AUFZEICHNUNG: michael Rockenbach, PHILIPPLOSER

Der baz-Stammtisch hält Rückschau auf die WM in Deutschland. Mit dabei sind zwei prominente Gäste: Ex-FCB-Spieler Massimo Ceccaroni und Angelo Schirinzi, Captain der Schweizer Beach-Soccer-Nati.



baz: Die WM ist beinahe vorüber. Wir freuen uns auf Italien gegen Frankreich - ein würdiger Final?

Massimo Ceccaroni: Sehr. Ich war in Griechenland in den Ferien und sah den Halbfinal in einer Beiz, die ein Italiener führt. Sie war voller Italiener, die Spannung war gewaltig. Noch gewaltiger war dann der Jubel beim 1:0. Ein grossartiges Ende.
Angelo Schirinzi: Vor der WM war ich überzeugt, dass Brasilien in den Final kommt.
Dölf Hofer: Die Brasilianer haben mich sehr enttäuscht.
Ceccaroni: Mir war von Anfang an klar, dass im Halbfinal keine südamerikanische Mannschaft mehr dabei sein wird. Die Brasilianer waren viel zu überheblich. Wie die sich auf die WM vorbereitet haben! Ronaldinho hat immer nur gelacht und nie einen normalen Pass gespielt. Das Aus war logisch. Wer nicht richtig an sich arbeitet, bekommt eben einen auf den Deckel - so ist das im Fussball. Die Argentinier dagegen hatten schon eher Pech: Sie waren eigentlich besser als die Deutschen.
Hofer: Spielerisch schon, aber du kennst ja die Deutschen, die haben immer Glück.
Ceccaroni: Bis im Halbfinale wurden sie auf einer Welle der Begeisterung getragen. Stellt euch vor, sie hätten auch noch gegen Italien gewonnen - jesses nein! Ich glaub, ich wär in Griechenland geblieben.

Zu den Franzosen: Vor dem Turnier hiess es: Diese Mannschaft ist zu alt, die bewegt nichts mehr. Jetzt steht sie im Final.

Sibylle Stucki: Die Kritik hat das Team stark gemacht. Die Spieler rückten zusammen, weil der Druck so gross war.
Schirinzi: Zidane und Thuram haben das Zepter übernommen. Sie stellen die Mannschaft ein. Der Trainer hat da nicht mehr viel zu sagen.
Ceccaroni: Domenech hat gar nichts mehr zu sagen. Die Spieler hören ihm nicht zu. Zidane zum Beispiel: Wenn er vor Domenech steht, sieht man ihm gleich an, dass es ihn überhaupt nicht interessiert, was der Trainer erzählt.
Yannick Schmitt: Der Trainer wird in Frankreich immer scharf kritisiert. Das war 1998 schon so. Damals sind wir Weltmeister geworden.

Wann wurden bei dieser WM aus den müden Franzosen wieder Anwärter auf den Titel?

Ceccaroni: Entscheidend war der Match gegen Brasilien, in dem Zidane seine Klasse wieder aufblitzen liess.
SChirinzi: Da ging ein Ruck durch die Mannschaft. Plötzlich merkte sie, um was es bei einer WM eigentlich geht.

Trotzdem sieht man in der Zeitung einen rauchenden Zidane.

Ceccaroni: Das würde ich nicht überbewerten. Zidane ist sicher kein Kettenraucher, er raucht vielleicht ein, zwei Zigaretten nach dem Essen - das machen auch andere Spieler.
SChirinzi: Beim Fussball müssen die Spieler nicht nur rennen können, sondern vor allem kreativ sein. Deshalb verträgt ein Fussballer auch mal eine Zigarette.

Zu Italien. Daheim stehen die Clubs vor dem Zwangsabstieg, weil sie Partien manipuliert haben. In Deutschland spielen sie sich in den Final, als wäre nichts geschehen. Wie geht das?

Stucki: Diese Probleme schweissen die Mannschaft zusammen.
Ceccaroni: Die Spieler denken nicht an den Skandal, sondern nur an ihr gemeinsames Ziel: Weltmeister zu werden. Und dank dem Trainer können sie es erreichen. Im Gegensatz zu den Franzosen hören sie auf ihren Trainer. Mit Trappatoni wären sie im Viertelfinale draussen gewesen, Lippi ist anders. Er macht seiner Mannschaft nicht ständig Angst. Er sagt ihnen: «Hey Jungs, ihr könnt offensiv spielen, ihr habt ein Riesenpotenzial, schöpft es aus!»
Schirinzi: Und das machen sie: Endlich spielt eine italienische Mannschaft offensiv.
Hofer: Hinzu kommt: Frankreich hat nur einen wirklichen Topstürmer, Henry. Italien hat vier, fünf Topstürmer.
Ceccaroni: Ich schätze die beiden Mannschaften als etwa gleich gut ein, die Italiener sind körperlich vielleicht etwas stärker.
SChirinzi: Das glaube ich auch. Im Halbfinal machten die Franzosen am Schluss einige Fehler in der Defensive, weil sie nicht mehr so frisch waren.
Stucki: Und dann haben sie mit Barthez auch einen Torhüter, der immer für einen Fehler gut ist.

Eine Szene ist uns beim ersten Halbfinal noch aufgefallen: Ballack foult Gattuso, hilft ihm wieder auf die Beine, die beiden halten sich freundschaftlich und plötzlich wird Ballack wütend. Was ist passiert?

Schirinzi: Gattuso hat Ballack am Ohr gezogen.

Ist so etwas normal unter Fussballern?

Ceccaroni: Nein, überhaupt nicht.

Dölf soll für solche Szenen berühmt gewesen sein.

Hofer: Der Massimo auch, der Massimo auch (lacht).
Ceccaroni: Das stimmt doch nicht.

Bewegen wir uns weg von den Italienern und hin zu den Schweizern. Seien wir ehrlich: Von der grossen Euphorie ist nicht mehr viel zu spüren.

Schmitt: Die Schweiz hat mir gut gefallen. So ein kleines Land, mit einer so guten Mannschaft. Die werden an der Euro in zwei Jahren gute Chancen haben. Wenn sie nicht ins Penalty-Schiessen müssen...
Schirinzi: Ich bin hoch begeistert von der Schweizer Mannschaft. Sie haben wirklich gut gespielt!


Zurück zur aktuellen WM. Eure Final-Prognose?

Schirinzi: 3:2 für Italien - wie 1982. Es wird ein Hammerspiel!
Hofer: Die Italiener gewinnen 2:1.
Stucki: 3:1 Italien.
Schmitt: 2:1. Für Frankreich! Und wegen dem 3:2: Es ist schon lange her, dass die Franzosen drei Tore in einem Spiel kassiert haben.
Ceccaroni: Und es ist lange her, dass die Italiener zwei bekommen haben. Ich tippe 1:0. Da treffen zwei sehr disziplinierte Mannschaften aufeinander.


Das ist längst nicht alles, was unser Stammtisch diskutiert hat. Eine vollständige Version des Gespräches und ein Forum gibt es unter
> www.baz.ch/go/stammtisch



von atzge - am 07.07.2006 23:12
atzge schrieb:

Zitat

«Wir waren in den letzten Jahren alle vom Erfolg verwöhnt, ich
auch», beschreibt Präsidentin Gigi Oeri die Lage seit dem 13.
Mai, «und nun zeigt es sich, wer ein rotblaues Herz hat und
wer nicht. Wir müssen alle gemeinsam anpacken, wenn wir
unsere Ziele erreichen wollen.»

sehr schlau gigi. schomol vorsorglich alfälligi lüt, wo boykottiere als "ohni rotblaus härz" abstämpfle. my härz isch sicher rotblauer als dins. und ych by no (oder wyder) do, wenn du dir scho lang en anders spyylzüüg gsuecht hesch.



von Latteknaller - am 08.07.2006 07:53
Latti, dass Du äs rotbalus Härz hesch, isch unbestrittä. Und dass es rotblauer als das vo dr Clubfüährig isch, isch au klar.
Abr chasch Boykott und rotblaus Härz vereinigä? Goht das zämmä?



von Walti usm Wallis - am 08.07.2006 08:01
Walti usm Wallis schrieb:

Zitat

Latti, dass Du äs rotbalus Härz hesch, isch unbestrittä. Und
dass es rotblauer als das vo dr Clubfüährig isch, isch au klar.
Abr chasch Boykott und rotblaus Härz vereinigä? Goht das
zämmä?

zur zyt goht NUMME das mit mim rotblaue härz zämme. denn dä vorstand isch dra öppis wo zum mythos FCB ghört z zerstöre. d fankultur.

alli in dr schwyz hän sich gwünscht, dass dr fcb wyder in d NLA uffstygt. und wurum? nid will är in dr NLB so tolle fuessball gspyylt het. nai, will me die fans, die begeisterig wyder het welle in dr oberste liga ha. und jetzt kumm mr nid mit "jo damals sin d fans halt no gesittet gsy". du und ych wüsse, dass das nid stimmt.

nai, ych ka nid eifach an d mätsch, wie wenn nüd wär.



von Latteknaller - am 08.07.2006 08:16
Stopp, Latti: damals hänn mr nid ä söttigä Seich wiä äm 13.05. kha. Tschuldigung, abr das lohn i nid duurä.

Und dr ganze Schwiiz isch d'Fänkultur vom FCB plus / minus glich. Diä hänn dr Uufstieg wellä, damit dr FCB d'Kassä tuät füllä und wäxs nüd anderem.



von Walti usm Wallis - am 08.07.2006 08:23
Walti usm Wallis schrieb:

Zitat

Und dr ganze Schwiiz isch d'Fänkultur vom FCB plus / minus
glich. Diä hänn dr Uufstieg wellä, damit dr FCB d'Kassä tuät
füllä und wäxs nüd anderem.

und was isch drum d konsequänz, wemm sich wott wehre. d kasse nümme fülle. s isch die einzig sproch, wo sy vrstöhn.



von Latteknaller - am 08.07.2006 08:35
Zitat

Stopp, Latti: damals hänn mr nid ä söttigä Seich wiä äm 13.05. kha

Ah nai :rolleyes: Es het scho immer grääblet, numme isch sälbertsmool nit grad all fimf Meter e Kamera gstande wo jeedes Detail uffnoo und dangg dr hittige Mediewält bis uff Tuvalu verbraitet het.



von Fanti - am 08.07.2006 08:41
mini gedanke...



von Zuschauer - am 08.07.2006 08:56
Gseh-n-y au so...

Und de Medie hän vor allem nit nur schwarz und wyss resp. guet und bös kennt, sondern hän no bitz könne differenziere.



von luki77 - am 08.07.2006 10:37
s isch die einzig sproch, wo sy vrstöhn.

so hart wies isch, aber do rede mir us Erfahrig....



von luki77 - am 08.07.2006 10:38
siehe wm dütschland, do hets mehr als eimol mehr gräblet als am 13.5. nur macht keine sone gschicht drus..

ok spielfäldstürme hets nit geh und entschuldige soll das au nüt.



von Don Daniel - am 08.07.2006 18:42
de verglich hinkt m.e. gwaltig.



von Zuschauer - am 08.07.2006 20:06
stimmt der vergleich hinkt schon sehr, trotzdem werden die ausschreitungen ausserhalb des stadions sachlich und aufgearbeitet und nicht aufgebauscht.

somit verschwinden sie gleich wieder aus den headlines



von Don Daniel - am 09.07.2006 18:54
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