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vor 11 Jahren, 2 Monaten
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atzge, Mayor

Magnin zum AS Rom (kicker.de)

Startbeitrag von atzge am 31.08.2006 09:50




Kommt Aloisi?
Ludovic Magnin (27) steht vor einem Wechsel zum AS Rom. Eine endgültige Entscheidung soll heute fallen, ist nach kicker-Informationen jedoch so gut wie sicher. Durch die Ablöse für Magnin (Vertrag bis 2008) ist Geld da, um in den Angriff zu investieren.

Mit einer Millionen-Ablöse für Magnin, der 2005 ablösefrei aus Bremen gekommen war, haben die Schwaben zwei Optionen. Zum einen Peguj Luyindula (27, Olympique Marseille) und John Aloisi (30), derzeit bei Deportivo Alaves in der zweiten spanischen Liga tätig.

Der australische Stürmer (45 Länderspiele/24 Tore) erzielte beim Confed-Cup 2005 zwei Tore beim 3:4 gegen die deutsche Mannschaft und zwei beim 2:4 gegen Argentinien. Bei der WM 2006 wurde er viermal eingewechselt, kam dabei auf ein Tor (gegen Japan) und zwei Torvorlagen.

Aloisi gilt jedoch als Wandervogel. Nachdem er 1993 vom FC Adelaide (Australien) nach Europa kam, spielte er nacheinander für Standard Lüttich, Royal Antwerpen, US Cremonese, FC Portsmouth, Coventry City, CA Osasuna und hat jetzt noch einen Vertrag bis 2007 bei Alaves.

Problem: Die Spanier wollen den Australier nur verkaufen, so dass die Höhe der Ablöse durch die Einnahme für Magnin gedeckt sein müsste. Ein Last-Minute-Deal nach Stuttgart ist dennoch möglich. Bei Luyindula wäre es auch ein Leihgeschäft.


Magnin, der bei der Schweizer Nationalmannschaft weilt, hatte nach der WM einen schwachen Saisonstart. Zunächst zog Trainer Veh Hitzlsperger vor, der im ersten Heimspiel gegen Nürnberg aber große Schwächen zeigte. Nun im zweiten Heimspiel gegen Dortmund tat es ihm Magnin gleich, erzielte zu allem Überfluss ein Eigentor.

Zwei weitere Spieler sind weg: Boris Zivkovic (30) löste gestern den Vertrag mit dem VfB auf und Mario Carevic (24) wird heute ausgeliehen werden. Beide spielen künftig für Hajduk Split. Der VfB spart sich jedoch nur das Gehalt der beiden. Ablöse- oder Leihgebühren fließen nicht.

Antworten:

"Jetzt warte ich auf ein Konzept" (kicker.de)




Nicht wenige waren davon ausgegangen, dass er schon in dieser Woche als Super-Geschäftsführer in Hannover vorgestellt wird. Selbst Martin Kind spricht bereits offen von einer Zusammenarbeit mit dem neuen Mann. Für diesen designierten "neuen Mann", Rene C.Jäggi, allerdings geht das alles ein wenig schnell.

"Ich höre nichts, sehe nichts. Es gibt im Prinzip keinen Kontakt nach Hannover", so der Schweizer. Am Samstag nach dem Aachen-Spiel (0:3) habe er seinen Freund Kind kurz angerufen. "Aber nur um ihm zu sagen, dass es mir leid tut."

Ansonsten herrscht nach den Worten des Ex-Lauterers eher Funkstille. "Es ist so, wie es ist. Ich warte jetzt auf ein Angebot, ein Konzept. Ich habe nichts vorliegen."


Nur einmal habe man sich bisher "schnell getroffen". Zum Kennenlernen mit der Geschäftsführer-Findungskommission, die ja in Hannover offiziell auch noch existiert. Jäggi: "Das war ein gutes Gespräch."

Wie es weitergeht, ob er überhaupt und wann er bei 96 die Arbeit aufnimmt - abwarten. "Ich werde da auf keinen Fall einen Vorstoß machen." Das Warten auf ein Zeichen aus Hannover geht weiter.

Nächste Woche fliegt Jäggi erst einmal einige Tage nach Amerika. "Das werde ich nicht verschieben." Ob er dann als 96-Geschäftsführer reist?



von atzge - am 31.08.2006 09:51

Doch nidd (Baz)!

Baz:

Lyon, Rom, Stuttgart, Sevilla

DAS TRANSFERGEFLÜSTER AM RANDE DES CAMPS

MARCEL ROHR, Feusisberg

Nicht alle Nationalspieler denken vor dem morgigen Länderspiel in Basel nur an Gegner Venezuela - mit dem Ende der Transferzeit kam gestern beim einen oder anderen Spieler Hektik auf.

Kenner der Branche wissen längst, was der letzte Tag im Monat August bedeutet: Hektik auf dem Transfermarkt. In den Stunden bevor das nationale und internationale Fenster für Übertritte schliesst, kommt immer viel Bewegung ins Business. Dies musste diese Woche auch der Schweizer Nationaltrainer Köbi Kuhn zur Kenntnis nehmen. Sein Captain Johann Vogel besiegelte gestern definitiv seinen Wechsel von der AC Milan zu Betis Sevilla. Dafür musste der Genfer am Dienstag extra ein Training auslassen, weil er in Spanien weilte.
Doch auch andere Profis waren bis zur letzten Minute in Verhandlungen vertieft. So verkündete gestern um 13.50 Uhr Ricardo Cabanas: «Ich bleibe in Köln.» Fast hätte der Mittelfeldspieler in dieser Minute seinen Transfer in die Premier League zu Sunderland bekannt geben können, doch für Cabanas «stimmte das Gesamtpaket nicht» - will heissen, bei Laufzeit und Gehalt gingen die Vorstellungen zwischen Club und Spieler diametral auseinander. Cabanas trug es mit Fassung: «Mir gefällts in Köln, mit Trainer Latour wollen wir nun unbedingt in die erste Bundesliga aufsteigen.»

Magnins Frust. Aussenverteidiger Ludovic Magnin dagegen schnitt im Teamhotel in Feusisberg ein Gesicht, als hätte er eben in eine Zitrone gebissen. Sein Wechsel vom VfB Stuttgart zur AS Roma platzte in letzter Sekunde. «Das Angebot der Italiener war offenbar super», wusste Clubkollege Marco Streller, «ich verstehe ihn, wenn er enttäuscht ist.» Zumal Linksverteidiger Magnin in Stuttgart mehr geduldet als geschätzt wird. Bei der 1:3-Niederlage am Samstag gegen Dortmund wurde der Romand ausgepfiffen. Auf die Frage, warum der Deal mit Rom platzte, giftelte Magnin in die Runde: «Das braucht ihr nicht zu wissen.»

Schwere Zeiten bei seinem Arbeitgeber macht auch Daniel Gygax durch. Er hat seinen Platz bei Lille OSC längst verloren. «Ich will weg», stellte der Zürcher Blondschopf gestern klar. Angebote hat es gegeben, offensichtlich auch von Eintracht Frankfurt, doch Lille-Trainer Claude Puel hatte keine Lust, seinen Edelreservisten ziehen zu lassen. «Ich muss bleiben, mindestens noch bis im Winter», meint Gygax enttäuscht.
Keinen - oder noch keinen - Transferstress kennt Patrick Müller. «Ich bleibe in Lyon», sagt der einstige FCB-Verteidiger gelassen. Und dies, obwohl er bei Frankreichs Meister momentan nur Innenverteidiger Nummer vier ist, hinter Caçapa, Cris und Squillaci. «Ich habe gewusst, dass es schwierig wird, und nach der WM brauche ich einfach noch etwas Zeit, um in Form zu kommen», denkt der 69-fache Nationalspieler. Doch es ist schon ein Jammer, wenn ein Verteidiger seiner Klasse nur auf der Bank sitzt. Ändert sich nichts, wird sich wohl auch Müller auf Clubsuche begeben müssen - spätestens im Januar, wenn das Transferfenster wieder öffnet.



von Mayor - am 01.09.2006 06:53
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