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Red Blue Devils Poeten Forum
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BaZ, Oeri will Budget senken

Startbeitrag von Spitzkick am 12.12.2006 07:35

Wirkt ziemlich hilflos, das Konzept: bisherige Leistungsträger halten, neue Spieler gibts nur, wenn jemand verkauft werden kann (wen kann man ausser Petric zu Geld machen??), und das Budget soll runter, aber Meister will man trotzdem noch werden. Wer will das verstehen??
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konsequenzEN. Gigi Oeri und der Vorstand des FCBasel ziehen Konsequenzen aus der verunglückten zweiten Jahreshälfte. «Bei Misserfolg muss das Budget logischerweise reduziert werden», sagte die FCB-Präsidentin gestern. Allerdings hat der Club noch kein Patentrezept gefunden, um seinen auf rund 35 Millionen Franken angewachsenen Etat schnell zu straffen. Gigi Oeri betonte zwar, dass «kein Ausverkauf» geplant sei - insbesondere soll Topskorer Mladen Petric möglichst lange gebunden werden. Dennoch gibt es in einem Fussballverein praktisch nur einen Budgetposten, der schnell finanzielle Linderung verspricht - die Spielergehälter. Dementsprechend sprach Gigi Oeri davon, dass «eher bisherige Leistungsträger gehalten werden sollten, als irgendwelche Neuverpflichtungen zu tätigen». Nur für den Fall, dass Boris Smiljanic auch im Frühjahr ausfallen sollte, wird der Zuzug eines Innenverteidigers ins Auge gefasst.
Den Clubhaushalt entlasten dürfte auch das geplante Leihgeschäft mit César Carignano. Der dauerverletzte und vom Heimweh geplagte Argentinier soll bei einem Club aus seiner Heimat parkiert werden und dort wieder zu Kräften und Selbstvertrauen kommen. Ein Ausleihgeschäft fasst man auch bei Damir Dzombic ins Auge. Der Verteidiger kommt ebenfalls aus einer langwierigen Verletzung.
Michail Kawelaschwili dagegen wird nicht mehr in den Büchern des FCB auftauchen. Der Halbjahresvertrag mit dem 35-jährigen Stürmer läuft aus und wird nicht erneuert. Der Georgier besucht noch im alten Jahr einen Trainerkurs und dürfte seine Spielerkarriere beenden.

Antworten:

Gestern noch stand der Klub am Abgrund. Morgen wird er dank G.O. einen grossen Schritt weiter sein.

Das Verhalten ist etwa so logisch, wie wenn man mit einem Schlauchboot auf eine Sandbank auffährt, und als Sofortmassnahme mal die Luft herauslässt.



von Mätzli - am 12.12.2006 08:13
Ich finde diese Aussagen nichts als logisch. Gigi Oeri sagt das übrigens schon seit langem, es will das nur niemand zur Kenntnis nehmen.

Oeri hat nie den Anspruch gehabt, als Mäzenin ständig Geld in den FCB zu pumpen, mit ihrem Geld das Budget aufzublähen und beliebig viele und teure Spieler zu finanzieren. Was sie immer gesagt hat: Sie hat den FCB saniert, sie hat ein Startkapital gespendet (als sie den Club übernahm und die Betriebsgesellschaft gründete), sie ist bereit, ihm bei grösseren finanziellen Problemen beizustehen, damit er nicht gefährdet ist. Aber grundsätzlich muss der Club sich selbst finanzieren. Sie hat nie etwas anderes versprochen.

Es ist nicht das Problem von Oeri, wenn das die Öffentlichkeit nie zur Kenntnis nehmen wollte und immer vom Krösus sprach und damit eigentlich sie meinte. Sie hat sich nie verhalten wie die wirklichen Krösusse (ich weiss, es heisst Krösi), nämlich Gut und Gerber bei GC, Hotz beim FCZ, Constantin (mit fremdem Geld) bei Sion. Die haben viel mehr Geld in ihre Clubs hineingepumt als Oeri. Mit sehr mässigem Erfolg (FCZ: eine ewig lange Durststrecke, bis der Erfolg gekommen ist, jetzt scheint er allerdings etwas dauerhafter zu bleiben, aber wie dauerhaft, werden wir im nächsten Jahr sehen) oder mit eklatantem Misserfolg (GC, Sion).

Wenn der FCB ein Krösus ist, dann wegen der ZuschauerInnen und wegen der Basler Begeisterung für den Club, auch wegen der internationalen Erfolge und wegen Transfergewinnen, nicht oder nur sehr beschränkt wegen Oeri. Deswegen wird der Club auch nicht in die Krise kommen, wenn Oeri nicht mehr mitmacht. Ich finde das sehr gut so.

Wenn die Öffentlichkeit und die Medien das nicht zur Kenntnis nehmen wollen, kann man nichts machen. Den Gegnern des FCB kommt das falsche Bild in der Öffentlichkeit natürlich entgegen, ebenso dem Verband, der den FCB beliebig schröpft.

Dass die Anhänger des FCB aber ebenfalls an diesem falschen Bild festhalten, begreife ich nicht. Es schadet uns nur.








von Tschum - am 12.12.2006 08:39

Re: BaZ, Interview Gross

Die 2 Fettdruggte Antworte sin die wo mr am beschte gfalle hänn...:-)

«Es braucht einen unglaublichen Frühling»

FCB-TRAINER CHRISTIAN GROSS ZIEHT NACH EINEM DURCHZOGENEN HALBEN JAHR EINE KRITISCHE BILANZ
Kritische Worte. FCB-Trainer Christian Gross beim Medientermin in einer Loge des St.-Jakob-Parks:«Die Defensive ist unser Haupt-Sorgenkind.» Foto Stefan Holenstein

INTERVIEW: MARCEL ROHR/FLORIAN RAZ

Der 52-Jährige ist sich bewusst, dass er mit seinem Team weit hinter den Erwartungen zurückliegt - dementsprechend selbstkritisch taxiert er die letzten sechs Monate.

Ein paar Termine noch in Basel, dann zieht es Christian Gross über die Weihnachtsfeiertage nach Spanien, ehe am 4. Januar 2007 der Trainingsauftakt erfolgt. «Es wird eine kurze, aber intensive Vorbereitung», kündigt der Coach an.

baz: Christian Gross, warum zieht der FCB mit zehn Punkten Rückstand in die Winterpause?

CHRISTIANGROSS: Dafür sehe ich zwei Gründe. Erstens hatten die WM-Fahrer Mühe, in der neuen Saison den Tritt zu finden. Das Turnier in Deutschland saugte bei den Beteiligten enorm Energie ab. Zweitens: Die neuverpflichteten Spieler, inklusive Franco Costanzo, haben nicht das gebracht, was wir uns alle erhofft hatten. Da sehe ich grosses Steigerungspotenzial.

Die Super League ist sehr ausgeglichen besetzt. Sind zehn Punkte Rückstand überhaupt aufholbar?

Es braucht einen unglaublichen Frühling von uns, einen Exploit. Ich freue mich auf das neue Jahr, wir greifen voll an. Wenn wir uns weiter steigern wie im zweiten Quartal, zeichnet sich ein ganz harter Kampf um den Titel ab. Der FCZ dominiert die Liga nicht so klar, wie es die zehn Punkte Vorsprung vermuten lassen.

Warum haben die Neuzugänge Buckley und Cristiano bislang so enttäuscht?

Beide Spieler kamen direkt aus dem Ausland, nicht wie Gimenez oder Rossi, die die Liga bereits kannten, als sie zu uns stiessen. Buckley und Cristiano hatten zuletzt nicht regelmässig gespielt, sie verpassten auch einen Teil der Vorbereitung. Cristiano spielte in Holland auch in einem Drei-Mann-Angriff, meist mit dem Rücken zum Tor. Ich hingegen bevorzuge den vertikalen Pass. Und Buckley spielte bisher mit angezogener Handbremse. Aber es wäre ein Fehler, wenn man die beiden abschreiben würde. Und ich verlange auch von anderen Spielern eine Steigerung.

Von wem?

Ivan Ergic wird seine Rolle als Captain noch besser ausfüllen. Daniel Majstorovic war in seinem ersten Halbjahr dominanter. Zuletzt war aber eine Steigerung erkennbar. Und Franz Burgmeier wird 2007 mehr Spielminuten haben als jetzt. Er brauchte diese Zeit, um sich einzugewöhnen. Koji Nakata machte seine Sache gut, aber er spricht zuwenig mit seinen Mitspielern.

Apropos reden: Welches ist die Hauptsprache innerhalb des Teams?

Englisch. Früher war es Italienisch und Spanisch, jetzt Englisch.

Die Frage hat Tradition: Wer ist Ihr Spieler der Hinrunde?

Ganz klar Mladen Petric. Er war überragend. Ich schätze es sehr, dass sich Frau Oeri jetzt schon bemüht, den Vertrag mit ihm über 2008 hinaus zu verlängern.

Sie haben Mladen Petric aber auch öfters öffentlich hart kritisiert…

Ja, stimmt. Weil ich seit zwei Jahren mit Mladen zusammenarbeite und immer sein grosses Potenzial gesehen habe. Klar ist auch:Mit jedem Tor wird er interessanter für die ausländischen Clubs. Und mit seiner Penalty-Parade im Spiel gegen Nancy hat sich Petric beim FCBunsterblich gemacht (lacht).

Wenn der FCB tatsächlich noch Meister werden will, darf man Petric, die Lebensversicherung, niemals verkaufen.

Ja, aber im Fussball gibt es immer auch einen finanziellen Aspekt. Doch er hat am Sonntag in Aarau ja am Fernsehen gesagt, dass er die Rückrunde beim FCB spielen wird. (Aamerggig vo mir: De Mladen hett gsait dass är sehr gärn sicher no d Rückrundi bim FCB spiel will, ABER dass wenn e interessants Aagebott kunnt, me das sicher yyberpriefe muess. So Chancene gitts viellicht nur 2 mol im Läbe. Also Christian, bitte nidd enttüscht syy wenn de Mladen doch scho im Winter goht - är hett NÜDD versproche...;-)

Ihr Ziel ist der Meistertitel, auch jetzt noch. Würde es dem Team, aber auch Ihnen selbst nicht etwas Druck nehmen, wenn man die laufende Spielzeit als Übergangssaison deklarieren und als Endziel die Qualifikation für den Uefa-Cup angeben würde?

Das wäre doch für die Medien nicht interessant - und für uns auch nicht. Ich hasse es, in der Grauzone zu spielen. Nein, nein, wir greifen an, wir wollen nicht unter die ersten drei, wir wollen den Titel holen.

Sie haben als Trainer viel erreicht. Sie haben einen grossen Namen und einen hoch dotierten Vertrag. Wenn man dann die Ziele so formuliert wie Sie und diese auch verpasst, muss man mit Häme und Spott rechnen. Wie äussert sich das bei Ihnen im Alltag?

Es ist bei mir so wie bei jedem normal arbeitenden Menschen:Lob beflügelt, mit Kritik muss man sich auseinandersetzen. Sie gehört dazu. Im letzten halben Jahr gab es mehr Kritik als Lob, was verständlich ist. Ich reflektiere meine Leistung ständig und versuche, es noch besser zu machen.

Wie bewerten Sie in dem Fall Ihre Leistung im letzten halben Jahr?

Ich habe es im ersten Quartal nicht geschafft, die Mannschaft so konzentriert und so fokussiert auf den Platz zu bringen wie gewünscht. Schon bei den Grasshoppers habe ich stets gesagt, dass man auch ein Spiel verlieren darf. Aber man darf nicht einem Team unterliegen, das nicht besser ist. Genau das ist uns aber passiert - wir haben im Uefa-Cup gegen Mannschaften verloren, die nicht besser waren als wir.

Wie stark hat Sie persönlich der 13. Mai verändert? Immerhin haben Sie an diesem Samstag Ihre schwerste Niederlage der Karriere kassiert.

(Überlegt lange.) In meiner Art und Weise hat sich nichts geändert. Ich konzentriere mich jedoch noch mehr auf die Detailpflege. Gegenüber den Spielern bin ich jedoch immer noch gleich fordernd. Aber ich helfe ihnen auch, sie in diesem harten Geschäft weiterzubringen (überlegt wieder). Ich habe mich über jeden gewonnenen Titel gefreut. Aber ich habe immer einen Schutzmechanismus in mir drin; ich hebe nicht ab. Das gibt mir im Misserfolg auch die Kraft, die ich brauche, um unten rauszukommen (überlegt nochmals). Es ist doch dann aber auch fantastisch zu sehen, wie eine neue Mannschaft wieder zusammenwächst.

Eine Mannschaft, die viel zu viele Gegentore kassiert...

Die Defensive ist unser Haupt-Sorgenkind. Mangelhaft war die Ball-Rückeroberung, da müssen wir aggressiver werden. Und mitunter haben die Innenverteidiger die Aussenverteidiger zu wenig unterstützt.

Wie sehr machte sich da der Ausfall von Boris Smiljanic bemerkbar?

Wir hoffen fest darauf, dass Boris im Januar wieder mittun kann. Aber die Situation ist äusserst ungewiss. Nur wenn er fit ist, können wir Nakata links einsetzen.

Planen Sie in der Pause Transfers?

Aufgrund der wirtschaftlichen Situation muss ich sagen: Nur wenn es uns gelingt, einen Spieler abzugeben, können wir einen neuen holen.

Gibt es beim aufstrebenden FC Concordia einen Kandidaten für den FCB?

Innenverteidiger Beg Ferati ist ein interessanter Mann.

Der FCB hat in den letzten drei Jahren über dreissig teils hochkarätige Spieler verloren. Gibt es einen, denen Sie gerne zurückhätten?

(Überlegt.) Wen ich mir im Team gut vorstellen könnte, ist David Degen. Er könnte mit seiner Dynamik helfen. Und David ist einer, der einen herausfordert. Das hat dem Team mitunter gar nicht geschadet.

Bedeutet das, dass es in Ihrer Mannschaft derzeit zu harmonisch zu und her geht?

Ja, diese Gefahr besteht mitunter. Es braucht diesen gewissen Biss auf dem Platz, der den Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Sieger macht. Und für den zweiten Sieger interessiert sich heute niemand mehr.



von Mayor - am 12.12.2006 08:53
WORD!!!!

:spos:



von RKB - am 12.12.2006 09:07
Hast schon Recht, auch ich bemerke immer wieder, dass Fans vom Roche-Milliarden Vermögen sprechen und dabei implizieren, Oeri könnte und wollte sich einfach davon bedienen und es in den FCB investieren.

Gigi Oeri kann mit dem Geld, welches sie zur Verfügung kriegt, machen was sie will. Niemand hat das Recht, ihr zu sagen, sie solle gefälligst Geld locker machen etc. Dennoch gibt es zwei kritische Punkte:
1. Der FCB hat das höchste Budget (mind. doppelt so hoch wie Zürich), und der Mannschaft sieht mans nicht an; ist das nicht fatal?...das ist sie als Präsidentin + Transferchefin in der Verantwortung. Es sind die zu hohen Gehälter, welche nun verunmöglichen, jetzt die nötigen Transfers zu realisieren.
2. Die öffentlichen Aussagen, man wolle Meister werden, den UEFA-Cup gewinnen ('ich will immer gewinnen') erhöht den Druck auf Fans und Mannschaft, und wirkt eher belastend bzw. weckt Illusionen. Jeder Zuschauer sieht, dass die Differenz zur europäischen Mitteloberklasse (UEFA) grösser geworden ist, von Champ.League nicht zu sprechen. Hohe Ambitionen sind gut: Aber auf dem Boden bleiben und weiter hart an sich arbeiten mit dem Ziel, in 1-2 Jahren national wieder top zu sein, gefällt mir besser und wirkt entkrampfter.

von Spitzkick - am 12.12.2006 09:27
Ich sage nicht, dass man weiterfahren soll, südamerikanische Spieler für ein Heidengeld zu holen. Im Gegenteil! Hier wurden Millionen verlocht!

Aber sie muss doch reagieren was die Verteidigung angeht. Unsere Verteidigung ist eine Mischung aus Baustelle und Lazarett. Es braucht noch 1-2 robuste, zuverlässige Innenverteidiger mit NLA Erfahrung. das kostet nicht alle Welt. Langfristig kann sie ja dann ohne weiteres auf die Jungen bauen, die jetzt noch in der U-21 sinnd oder allenfalls Leihspieler
verpflichten. So kriegt sie die Ausgaben in den Griff.



von Mätzli - am 12.12.2006 09:28

Budgetvergleiche

Ich glaube, dass man sich bei der Höhe der Budgets nicht täuschen lassen sollte.

Beim FCB ist offenbar wirklich ein transparentes Budget vorhanden. Bei anderen nicht: Im Interview des heutigen Tagi mit dem neuen Präsidenten des FCZ sagt dieser in aller Klarheit: Transfers werden ausserhalb des Clubs finanziert, der Club ist aber an den Transfergewinnen beteiligt. D.h. hier tauchen Kosten einfach nicht im Budget auf. Wenn ich mich nicht täusche, ist das bei GC genauso.

Die Mär vom doppelt so hohen Budget des FCB habe ich nie geglaubt. Sie passt einfach unseren Gegnern bestens in den Kram. Aber wir sollten sie nicht auch verbreiten.

GC hat übrigens, als sein Budget viel höher war als das von uns, nicht halb so viel erreicht wie wir in den letzten Jahren. Und erlebte dann den grossen Absturz, den wir (jedenfalls vorläufig ;)) auch nicht machen.

von Tschum - am 12.12.2006 10:05

Zielsetzungen

Ich bin auch bei der Frage der Zielsetzungen mit Gross und Gigi einverstanden.

Es ergibt keinen Sinn, in der jetzigen Situation zu sagen, man wolle nicht mehr Meister werden. Ich jedenfalls würde mir als Zuschauer ziemlich blöd vorkommen.

Man müsste allerdings Zielsetzung nicht mit der Festlegung eines Minimalziels verwechseln. Ein Ziel Meistertitel, Gewinn des Uefa-Cups, Teilnahme an der CL ist aber nicht ein Minimalziel, sondern ein Maximalziel. Man kann nicht von einem Versagen sprechen, wenn das Ziel nicht erreicht wurde. Ein Minimalziel des FCB müsste lauten, vorne mitzuspielen, sich für den Uefacup zu qualifizieren und international von Zeit zu Zeit eine bessere Mannschaft zu schlagen, dazu die ZuschauerInnen so gut zu unterhalten, dass sie wiederkommen.

Wenn unsere Verantwortlichen lieber von hohen Zielen als von Minimalzielen sprechen, dann hat das mit ihrem Charakter zu tun und ich habe überhaupt nichts dagegen. Allerdings sollten wir Anhänger dann auch den Unterschied begreifen und nicht hysterisch reagieren, wenn diese hochgesteckten Ziele nicht erreicht werden.

von Tschum - am 12.12.2006 10:12

Re: Budgetvergleiche

da ich aktuell kaum zeit zum schreiben sage, mein kommentar in kurzform:

WORD :spos:



von RKB - am 12.12.2006 10:48

Re: Zielsetzungen

und nomol:

WORD :spos:



von RKB - am 12.12.2006 10:48

Re: Zielsetzungen

Was soll ich mit all den vielen Worten?

Gute Verrrichtung!

von Tschum - am 12.12.2006 11:31

Re: Zielsetzungen

Isch dr Tschum syt neyschtem Dy Chef? :D



von Mätzli - am 12.12.2006 12:58

Re: Zielsetzungen

WORD :spos:



von Fanti - am 12.12.2006 13:06

Re: Zielsetzungen

Du solltest eigentlich wissen, dass ich in meinem Beruf der Unterhund bin und bleibe und gar niemandes Chef.

von Tschum - am 12.12.2006 13:25

Re: Zielsetzungen

Bist Du nicht der Chef von ein paar Rangen, oder haben bei Dir die schüler das Sagen? :D



von Mätzli - am 12.12.2006 13:35

Re: Zielsetzungen

Wo bleibt ?



von Kopfschüttler - am 12.12.2006 13:42

Re: Zielsetzungen

hääää? no capisco, habe schlechten scheffe.....



von RKB - am 12.12.2006 13:47

Re: Zielsetzungen

lieber mätzli

für wie jung oder dumm hälst du mich eigentlich, dass ich noch (immer) in die schule gehen muss..... ?






































:-)



von RKB - am 12.12.2006 13:47

Zur Erklärung....

bislang habe ich in diesem thread immer nur WORD und ein Emoticon eingefügt, also eigentlich nicht viel gesagt. aber warum auch selber noch viele worte verlieren, wenn ein anderer user (in diesem falle tschum) immer genau das schreibt, was ich selber auch sagen wollte.

insbesondere, wenn man selber wegen der vielen anfallenden arbeit im geschäft kaum zeit hat, vernünftige beiträge reinzuschreiben....


eigentlich sollte doch die bürgerlich-wirtschaftsnahe forums-fraktion hoch erfreut sein, wenn so ein linker weltverbesserer ie ich, die arbeitszeit zum arbeiten nutzt und nicht zum "forümlen". oder sehe ich das falsch.... :cool:



von RKB - am 12.12.2006 13:50

Re: Zur Erklärung....



OT :cool:

von atzge - am 12.12.2006 13:52

Re: Zur Erklärung....

"eigentlich sollte doch die bürgerlich-wirtschaftsnahe forums-fraktion hoch erfreut sein, wenn so ein linker weltverbesserer ie ich, die arbeitszeit zum arbeiten nutzt und nicht zum "forümlen". oder sehe ich das falsch.... "

Bei unserem Pech arbeitest auf dem Sekretariat einer Gewerkschaft... :D



von Mätzli - am 12.12.2006 14:10

Re: Zur Erklärung....

du hast glück, dem ist nicht so.....



von RKB - am 12.12.2006 14:24

Typisch Poetenforum!

Da versucht man, ernsthaft ein Thema um den FCB zu diskutieren, und das machen die Herren Forums-Kollegen dann daraus!

:D

von Tschum - am 12.12.2006 14:41

Re: Zielsetzungen

RKB schrieb:

Zitat

hääää? no capisco, habe schlechten scheffe.....


Immer nur Word... was isch mit Excel? ;-)



von Kopfschüttler - am 12.12.2006 18:31
Pfui Gigi Oeri. Reich und geizig. Andere Vereinsbosse, z.T. mit weniger Vermögen, sorgen dafür, dass ihr Verein gute Spieler bekommt.
Oeri redete von UEFA-Cup-Sieg, möchte ihn aber am liebsten gratis.
Der FCB braucht keine Präsentin, die erstens keine Ahnung vom Fussball hat, zweitens menschlich völlig abgehoben ist und drittens nicht selber in die Tasche greifen will. Da würde ein Fussballfachmann, der selber nur Beziehungen hat statt Geld, dem FCB besser anstehen.



von Rotblau - am 12.12.2006 20:49

Re: Zielsetzungen

ah, alles klar....

brauche halt immer wieder linux und kenne vielleicht daher die microsoft-icons zuwenig, um den witz zu begreifen....

mini fehler, scusi!

;-)



von RKB - am 13.12.2006 07:28
hääää ? :confused: :eek:



von RKB - am 13.12.2006 07:29
Genau!

Skandalös vorallem, dass d'Frau Oeri au kai Gäld in d'Nochwuggsförderig inveschtiert hett! Drumm gurgge die jo au alli an de Tabälleändi umme.

Di könnt ruehig Gäld in dä Verain yynestopfe, bis d'Ohre gwaggle. Wenn si denn irgendwenn kai Luscht me hett, wird sich scho e Lösig finde, wie me dr ganzi Betriib vo x-Millioone uff gege Null ka fahre. Schliessligg isch no kai Verain dra z'grund gange, nur will plötzligg dr gröschti Gäldgääber nümm umme gsi isch, oder kai Stutz me ka hett.

Unglaubligg au, wie si menschligg abghoobe isch, au wenn-ych nidd genau waiss, was das bedüdet. Uff jede Fall könne mer daas jo beschtens beurdaile, schliessligg hänn mir jo daagdäägligg mit ihre persönligg und privat z'due. Wie sunscht sötte mer ys unseri Ferraris laischte? Sogar bim Benzingäld duet si in letschter Zyt so glainligg! :-(

Ych bi au derfyr, dass si ändligg goht. Gueti Spiiler kömme au fir e Viertel vo dämm Gäld zum FCB, aifach will's so e sympathische Verain isch. Und au wenn nidd: Wär interessierts? Öb dr FCB Erfolg hett oder nidd, isch doch egal, ts!

Liebe Rotblau, mäld Di doch ändligg bim Schwizer Färnseh fir e aigene TV-Talk. Denn könnt-me Lüt in d'Sändig "Rotblau's Welt" yylaade und Du könntsch mit ihne über Dini Asichte und These bläuderle. Wär sicher amüsant und unterhaltsam!



von Kopfschüttler - am 13.12.2006 07:56
Ist jetzt doch ein weneli zu polemisch geworden, Dein Konter auf Rotblau, Kopfschüttler...Gigi Oeri hat sicherlich Pluspunkte, aber halt auch einige im Minusbereich. Wenn man sie mit René C. Jäggi vergleicht, dann gewinne ich den Eindruck, dass Jäggi (alles andere als ein 'demokratischer, diskutierender' Präsident..) trotz seiner anfänglichen Fehler beim FCB (Bundesligaprofis älteren Jahrgangs geholt, sich in sportliche Belange eingemischt) und seiner akribischen Budget Fokussierung (Kaiserslautern, man sagt häufig 'zu Tode gespart') dann seine Position als Präsident gefunden hat, Visionen entwickelte (Stadionbau, Angriff auf die nationale, dann europäische Spitze) und vor allem die Balance zwischen Ausgaben (Gehälter!) und Einnahmen stets im Auge hielt. Ich wage zu behaupten, dass etliche Lohnerhöhungen in der Vergangenheit, die Gigi ausgesprochen hatte, nicht dazu beitrugen, den Spieler wirklich längerfristig an den Verein zu binden (Cantaluppi, Gimenez, Rossi), mir fällt einzig Chipperfield ein, wo es sich auszahlte. Zu welchem Preis? Anhebung des gesamten Gehaltsgefüges mit der Konsequenz, über keinen 'Spar-Batzen' mehr zu verfügen für Transfers.
Wenn ich lese, dass der FCZ und YB an Gygax dran sind, Luzern Interesse an Lustrinelli hat und ein Reto Ziegler (ex HSV / Wigan / Tottenham) bei St. Gallen im Gespräch ist (welchen ich schon länger gerne beim FCB sähe..), dann frage ich mich ganz einfach: Was können andere Vereine nun nachlegen, was der Branchenprimus FCB offenbar nicht mehr vermag? Werden diese Vereine ganz einfach von professionelleren Führungskräften geleitet?

von Spitzkick - am 13.12.2006 08:28
Ich möchte mich keinesfalls auf dich einschiessen, Spitzkick, aber das kann ich mir nicht verkneifen:

Lieber keine "professionellen Führungskräfte" und dafür auch keinen Gygax als umgekehrt.

von Tschum - am 13.12.2006 08:59
Spitzkick schrieb:

Zitat

Ist jetzt doch ein weneli zu polemisch geworden, Dein Konter
auf Rotblau, Kopfschüttler...Gigi Oeri hat sicherlich
Pluspunkte, aber halt auch einige im Minusbereich.


Stimmt baides! Ych will d'Frau Oeri jo au nidd hailig spräche.

Bi so undifferenzierte und zimligg persönligge "Kritike" ("Pfui, Gigi Oeri!" --> isch si e Hund oder was?), kunnt mer halt amigs d'Galle uffe! Falsches Forum... Und s'platziere vo-me "polemische Gegegwicht" isch halt mi Methode zur Verhinderigg vome Maagegschwür. Dr Rotblau wird's verdraage, är suecht jo d'Konfrontation.



von Kopfschüttler - am 13.12.2006 09:32

an Chrättli

Wie schon geschrieben, ich nehme es in Kauf, wenn gewisse Schreiber auf meine Ansichten nicht nett reagieren. Immer noch besser als den Rückzug antreten, wenn andere sich über eine Meinungsäusserung aufregen.



von Rotblau - am 13.12.2006 10:42
absolut recht, rotblau!

wieso wurde gigi präsidentin? sicher nicht wegen ihrem sachverstand, und auch nicht wegen ihrer erfahrungen in der wirtschaft...

also wegen der kohle. dann soll sie doch auch ihre schatulle öffnen, wenns mal nicht so läuft, sonst könnte ja irgendwer den verein führen.

von interessierter - am 13.12.2006 14:17
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